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mtnifterium, obwohl, wie erwähnt, die An­leihen an und für sich abgeschlossen sind. Nun- m^r hat die Stadt DüsseDorf die Genehmigung bekommen, einen Teilbetrag ihrer Anleihe in Höhe von 1,75 Mill. Am. vorläufig aufzuneh­men. Die Anleihe wird in Amerika zur Zeich­nung aufgelegt werden. Zu den Bedingungen der Anleihe ift noch festzustellen, daß die Ver­zinsung 7 Proz. und die Laufzeit 20 Jahre be­trägt. Aach 5 Jahren sind die Anleihen von feiten der Städte jeweils kündbar, wie dies auch bereits bei der Kölner Anleihe der Fall war. Der Erlös der Anleihe dient bei Duisburg zum Ausbau der Hafenanlagen und des gemeinsam zu errichtenden Elektrizitätswerkes Duisburg- Düsseldorf, bei Düsseldorf ebenfalls zur Errich­tung des gemeinsamen Elektrizitätswerkes und zum Ausbau städtischer Betriebe.

Eine Anleihe der hessischen Kommunen.

Wie gemeldet wird, liegt zur Zeit den zu­ständigen Regierungsinstanzen eine Sammel- anleihe der Hessischen Kommunen vor. Diese Anleihe wird nun auch von der Bera­tungsstelle für Auslandkredite beim Aeichsfinanz- mimsterium geprüft werden müssen, ob sie den vorgeschriebencn Richtlinien entspricht.

Jur Fusion im Anilinkonzern.

3n einer Mitteilung an die Presse kündigt die Badische Anilin- und Soda- fabrik die Absicht an, die Firmen: Farben­fabriken vormals Friedrich Bayer & Co. in Lever­kusen, Farbwerke vorm. Meister, Lucius & Drü- ning in Höchst, Akt.-Ges. für Anilinfabrikation in Berlin, Chemische Fabrik Griesheim-Elektron in Frankfurt a. M, Chemische Fabriken vorm. Weiler ter Meer im Wege der Fusion in ihre Gesellschaft derart aufzunehmen, daß die Attio- ttäre der aufzunehmenden Gesellschaften für je nominell 1000 Am. Stammaktien den gleichen Nennbetrag in Stammaktien der Badischen Anilin- und Sodafabrik erhalten.

Der Aufsichtsrat der Farbwerke vor m. Meister, Lucius & Brüning in Höchst a. M. stimmte dem Abschluß eines Fusions­vertrages mit der Badischen Anilin- und Soda- fabrik in Ludwigshafen a. Rh. zu und beschloß die Einberufung einer H.-V. zur Genehmigung dieses Vertrages auf den 21. November

Wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, hat die Interessengemeinschaft der chemischen Industrie in der Mainzer Land­straße in Frankfurt a .M. ein großes Ver­waltungsgebäude des Sichelkonzerns erworben in der Absicht, dort die Hauptverwaltung des Groh-Anilinkonzerns einzurichten.

Deutsche Farbwerke in Riga.

' Bereits vor einigen Tagen wurde von einer geplanten Niederlassung deutscher Farbenfabriken in Riga gemeldet. Wie der DHD. hierzu erfährt, handelt es sich um die vier folgenden Firmen: Farbwerke Meister, Lucius & Brüning, Farben­fabrik vorm. Fr. Daher & Co., Leopold 'Cassella und A. G. für Anilinfabrikation. Heber dm An­trag dieser Firmen, ihnen die Einrichtung einer Transitwaren-Niederlage in Riga zu gestatten, hat das lettländische Finanzministerium noch nicht entschieden. Es ist aber damit zu rechnen, daß bas Vorhaben gelingt, da das Rigaische Zoll- departement diesen Antrag befürwortet hat. Bekanntlich handelt es sich bei dem Plan darum, daß die Erzeugnisse der deutschen Farbenfabriken in der Rigaer Niederlage neu in kleinere Packun­gen verteilt werden und hernach nach Rußland, Estland und Polen versandt werden sollen.

Massenkündigungen in der chemischen Industrie.

r Aus Frankfurt a. M., 24. DH., wird gc- * meldet: Die Gewerkschaften haben im Lause des - Freitag den Firmen Leopold Casella & Co., Werk * Mainkur, Chemische Fabrik Griesheim, E. Merck- 7 Darmstadt, Peters Union A.-G.-Frankfurt a. M.

und Werner und Mertz-Mainz brieslich mitgeteilt, daß diese Betriebe von Freitag abend ab als be­streikt zu gelten haben. Dieser angekündigte Streik ist von den Belegschaften der genannten Werke tatsächlich durchgeführt worden. Der Arbeit­geberverband hat infolgedessen zum Schutze seiner bestreikten Mitgliedswerke die S t i l l e g u n g sämtlicher Veroandswerke in der Pro­vinz Hessen-Nassau und im Freistaat Hessen an­geordnet. Im /Streik befinden sich ungefähr 6000

Arbeiter und Arbeiterinnen. Durch die vom Arbeit­geberverband angeordnete BetriebsstiIl­le g u n g werden weitere 24 000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Arbeitskampf verwickelt.

Die Höch ster Farbwerke stellen infolge der Aussperrung in der chemischen Industrie am Mittwoch ihren Betrieb still.

* Anwachsen der Zahlungsschwie­rigkeiten in Kassel. Die Industrie- und Handelskammer zu Kassel macht bekannt, daß die Zahl der Firmen in Kassel, die in letzter Zeit Geschäftsaufsicht beantragt haben, bedeutend air­gestiegen ist . Die Industrie- und Handelskammer warnt aber gleichzeitig vor der Verbreitung der zahlreichen täglichen Gerüchte, die augenblicklich über Schwierigkeiten Kasseler Firmen verbreitet werden. Am Freitag sind in Kassel mehrere neue Konkurseröffnungen bekannt gegeben worden.

* Hugo Stinnes Kohlenhandels- A. G. Wie der DHD erfährt, ist über die Grün­dung dieser Gesellschaft, die bekanntlich die der Familie Stinnes verbleibenden Kohlen- und Schiffahrts-Interessen umfassen soll, nunmehr eine Einigung erzielt worden, so daß mit der offiziellen Gründung in kürzester Frist zu rechnen ist. Es ist ein einheitliches Aktienkapital von 25 Millionen Reichsmark vorgesehen, von dem vor­aussichtlich 41 Prozent in den Besitz der Familie Stinnes kommt, während sich in den Rest von 59 Prozent die soeben gegründete Bergwerks- A. G. Recklinghausen und die Friedr. Krupp A. G. teilen werden.

Börsenkurse.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlub. fiurs

Schluhti. Abend» dörls

Schluss, nur»

Schluhk

Mittag

Datum:

23. 11

24. 10.

23. 10.

24 10,

5*/ Deutsche Rcichsanleihe 4% Deutsche NcichSanlcihe .

3 Ve°/n Deutsche Reich San leihe

0,2275

0.216

1.2225

0,22

0.27

0.276.

0.21

0.2575

0,25

3% Deutsche Rcichsanleibe . Deutsche Svarprämicnanlcihe

0,46

0.43

0.135

0,45 5

0.43

0.13

4% Prcuhischc KonsolS . . .

0,27

0,24

0.25

1,24

4° o Hessen .......

*

0.25

Hessen........ .

3% Hessen...........

0.26

V-

0,21

Deutsche Wertb. Dollar-Aul.

'J 1.25

90.25

91 75

dto. Doll.-Schals Anwctsng.*)

97.1

96,7

97

4°/o Zolltürken.........

5% (Joldmcnkaner .....

7,75

7.55

__

41

41.5

-

Berliner Handelsgesellschaft, tfommcii- und Pnvat-Bank

130*

131,2*

131 2*

95*

94*

95*

05*

Darmst. und Narionalbank .

106,3*

105,2*

106,2*

106,2*

Tculiche Bank.........

108,5*

108*

108*

Deutsche BcrcinSbank ....

-*

Disconto Commandit . . .

103 6

10), 7*

104*

103 5*

Metallbank...........

< 7,5

« /

Mitteldeutsche Creditbank. .

90*

Dcstcrrctchische Crcditanftalt.

7.69

7.6

7

7

Wcst'oank ...........

0,03

Bochumer GuZ ......

73.5*

73

Buderus............

42,5

41 9

41.25

41,3

Caro ............

41 5*

40*

39

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

73,5* 60.75

71,25*

-*

72.75* 81*

71,5* ,0.5*

Harpcncr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben....

106,5*

105*

115.4

106.5*

115,9

1Ö6* 115

Kaliwerk Westeregeln.....

121.25

120.3

Laurahütte...........

39

31.5

3-,, 4

36,25

Oberbcdarf...........

49'

47*

49,25

Phönix Bergbau ......

73,25*

<1,4*

73,2.1*

_

Rpeinstabl...........

Niebcck Montan........

58.75

71.5

i-,5 70 5

SS*

72

58J

Tcllus Bergbau. .......

50,25

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....

65,9*

65*

65*

73*

66,5*

73.5*

Chrramischc Werke Albin . .

' _______

Zementwerk Heidelberg . . .

1 64

_

Philipp Holzmann ......

53,5

50

50,13

Anglo-Cont-ssiuano .....

_

90

Badische Anilin........

121,75

119 25

121,75

119 75

Chemische Mader Alapbr . .

Goldschmidt . . ......

Kricslcimer Electron ....

68

68

_

67,25

ID.25

117,62

119.5

117,62

Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung ........

120

41 25

118.13

19

120

118,25

Nükgcrswerke ........

"5

M.5

64

Schcideanstalt ........

90,5

90.5

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft

5.95*

95*

95 75*

95,5*

Bergmann .........

Mainkraftwerke........

76

75

76,5

75,75

1,25

71 5

Schuckert...........

67,:.*

66.25*

67,62*

Siemens <fc Halske ......

87*

85,5*

85*

Si,6*

'.Idlcrwcrke Sllcncr ......

32,75

65

33,25

Daimler Motoren. ......

32

33

32

Heyligenftacdt.........

25

Meguin......... . .

31

30

Motorenwerke Mannbeim .

39,75

Frankfuttcr Armaturen . .

9_-,

Konservenfabrik Braun . . . Mctallgesell'chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G......

95,13

9»

60

:ts

58

Schuhlabnk Her;.......

25,5

21

25,5

sichel. ............

Zellstoff Waldbos.......

3

3

2,5

84

84

84,5

84

Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waghäusel . . .

65.25

65

56

64

57

54

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 24. Ott. Tendenz: Matt. Die Börse war angesichts der ablehnenden Hal­tung der Deutschnationalen zu den Verträgen von Locarno und der dadurch hervorgerufnwn ern­sten innerpvlitischen Lage, die die Be­fürchtung einer Mi niste rkrise näherrückt, aufs neue stark verstimmt und znrü ck - haltend. Die nunmehr infolge von Lohnstrei- sigkeiten zur Tatsache gewordene Aussper­rung von etwa 30000 Arbeitern der chemischen Industrie in Hessen-Nas- s a u und Hessen erhöhte die Nervosität. Das Geschäft entwickelte sich bei stark nachgebender Tendenz nur zögernd. Scharfes Angebot herrschte besonders am Chemie - Markt, der Rückgänge von 2 bis 3 Prozent auszuweisen hatte. Auch am Montanmarkte waren Verluste bis zu drei Prozent zu verzeichnen. Elektrowerte eröff­neten gleichfalls in schwächerer Haltung mit Ver­lusten von 2 Prozent und mehr. Dagegen waren Bankaktien ziemlich gehalten und nur ver­einzelt niedriger. Scharf rückgängig waren wieder Auto-Aktien. Auch Zellstoff-, Bau- und Zuckeraktien tendierten inach unten. Der Einheitsmarkt der Industriepapiere lag überwiegend niedriger. Das überall nur kleine Geschäft verhinderte größere Kursverluste an den Aktienmärkten. Der Anleihemarkt schloß sich der schwächeren Strömung an. Kriegsanleihe senkten sich auf 0,218 und Schutzgebiet auf 5500. Ausländische Renten waren nur mäßig niedriger. Der Freiverkehr lag lustlos. Api 0,5, Deckerkohle 47,5, Benz 36, Brown-Doveri 54 Prozent, Growag 62 Prozent, Ufa 53 Prozent, Unterfranfcn 50 Prozent. Im weiteren Ver­laufe verstärkte sich das Angebot in Anilin- werten, wodurch weitere Einbußen entstanden. Die Umsatztätigkeit blieb gering. Der Geld­markt lag zum Wochenschluß unverändert. Die Sähe hiel/en sich auf dem gestrigen Stande. Im internationalen Devisenverkehr war die Urnsahtätigfeit äußerst lebhaft. Paris hatte weitere scharfe Abschwächungen zu ver­buchen: es senkte sich gegen London auf 115,90 und gegen Kabel auf 23,77. Mailand war da­gegen bei einer Pfundparität von 121,20 kräftig erholt. Das englische Pfund ist gegen Kabel weiter befestigt auf 4,84'/«- Die Reichsmark liegt unverändert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische

Auszahlung.

23 Oktbr.

21. Okt>r.

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Bries

Amft.-Roii

168.74

169,16

168.>4

169,26

Buen.-Aires

1.727

1.?:

1

1.727

1,731

Brss.-Antw

19 12

19,1«

19,12

19.16

Lhristiania.

85,44

85,66

84,99

85,21

.tkopenbagen

103,97

104,23

103,37

103,63

Stvckbolm .

112,26

112,54

112,26

112,54

Helsingfors.

10,55

10,59

10,55

10,59

Italien. . .

16,47

16,31

16.66

16,70

London. .

ss',32

20,37

20,325

20,375

Ncuyork . .

4.195

4,205

4,195

4,2)5

Paris...

17,77

17,

i

17,38

17,42

Schweij . .

80 80

81,00

80,76

80,96

Spanten. .

59,95

60,11

60,07

60.23

Japan .. .

1,718

l) 638

1,722

1.610

1,718

1,722

Hio de Jan.

0,635

0,637

Wien tn D -

M

Oest. abgcst

59,12

59,26

12,465

59,12

69,26

12,46

Prag ....

12,425

12,42

Belzrad . .

7.41

7,43

7.42

7,46

Budapest. .

5.875

5,825

5,875

5,895

Bulgarien .

3.05

3.06

3.03

0,06

Lissabon

21 125

21,175

21.135

-0.175

Danzig. . .

80 60

80.80

80,61

80,81

Konstantin.

2,3t 5

2,375

2,375

2,385

Alben. . .

5 49

5.51

5.24

5.26

Canada. . .

4,195

4,205

4,195

4,205

Uruguay . .

4,255

4.265

Banknote

n.

Berlin, 24 Oktbr

Geld

Bries

Amerikanische 'Jloteit . .

4,181

4.201

Belgische Oioten ...»

19,03

19,18

Dänische Noten ....

103.11

10.1,6 i

Englische Noten.....

20,283

20,388

Französische

Noten . . .

17,36

17 41

Holländische

Noten . . .

168,43

169.27

Italienische

Noten . . .

16.64

1 i,72

Norwegische Noten...... Deutsch-Oesterr. 5100 Kronen

84.79

85.21

68,95

59,25

Rumänische

Noten . . .

111,94

112,50

Schweizer Noten .......

80.55

80,95

Spanische Noten.......

59.90

iO 20

Tschechoslowakische Noten . .

12,395

12,455

Ungarische Noten ....

5,835

5,875

Berliner Börse.

(Eigener Drahtberichr des

Gießener Anzeigers".)

Berlin, 24. Ott. Die sich verschärfende

Politikche Lage in

Deutschland blieb,

..«weise

ist die Hausfrau

die ihre Garderobe (Damen-, Herren- u. Kinder­kleider), Decken, wollene und seidene Vorhänge, Kissen, Gardinen, Teppiche, Handschuhe, Federn etc.etc.chem.reinigen Oderfärben läßt. Die meisten Gegenstände lassen sich sicher wieder wie neu herstellen. Neuanschaffungen werden gespart und dem persönl. Wohlbefinden Rechnung getragen.

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wie zu erwarten stand, auf die Börse nicht ohne Einfluß. Da heute infolge des frühzeitigen Be­ginns des offiziellen Geschäftes nicht die ge­ringsten Aufträge von Publikumsfeite vorlagen und die Umsätze sich daher auf die Dörfenkveise selbst beschränkten, übten die Glattstellungen der Spekulation eine kurssenkende Wirkung aus. Stark beachtet wurden dabei die Ausfüh­rungen auf der gestrigen Tagung des Nordwest- deutschen Cis enhütten-Vereins, in denen die gegenwärtige Wirtschaftslage wesentlich pessi­mistischer bezeichnet wurde, als dies kürzlich durch einige Wirtschastssührer geschah. Der Wochen - schluh stand infolgedessen unter dem Zeichen einer allgemeinen Verstimmung, die nur deshalb , zu keiner direkten Baisse führte, weil die Geld­verhältnisse leicht blieben und mit einer ver­hältnismäßig glatten Abwicklung des Ultimo ge­rechnet wird. Die Verhältnis mäßige Flüssigkeit des Geldmarktes rührt daher, daß die öffentliche Hand von den in diesem Monat eingelaufenen Steuern größere Summen bereitgestellt und diese Beträge voraussichtlich über den Ultimo hinaus auf dem Geldmärkte belassen wird. Tägliches Geld 8 bis 10 Proz.. Monatsgeld 10 bis IIV2 Proz. Der günstige Ausweis der Reichsbank wurde gleichfalls be­achtet. Am Markte der Vorkriegsvfand- b riefe wirkte die Gründung «wrä Schuhver­bandes der Vorkriegspfandbriefbesiher stimulie­rend. Die Umsätze waren an allen Marktgebieten sehr gering. Der französische Franken lag im heutigen Devisenverkehr nach wie vor matt. Brüssel war dagegen leicht erholt, ebenso die übrigen europäischen Valuten. Die Reichsmark lag im Auslande fast unverändert.

Derlinn Produktenbörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Berlin, 24. Okt. Arn Produktenmarkt war die Tendenz heute befestigt, da das Inlandcmge- bot wieder geringer wurde und auch für Weizen größere Exportfrage bestand. Mehl blieb schlep­pend. Roggen nicht stark gefragt Hafer und Gerste stark angeboten. Futterartikel ruhig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märk. 209 bis 212, do. Oft. 228, do. Dez. 229,50, do. März 234,50 bis 235, Roggen, mark. 141 bis 145, do. Oft. 162, do. Dez. 164 bis 164,50, do. März 174 bis 174,50, Gerste, märk. 196 bis 281, Futter- gerste 156 bis 163, Hafer, märk. 165 bis 175, do. Westpreußen 157 bis 162, do. März 186; für je 100 Kilo: Weizenmehl 25,50 bis 30,50, Roggenmehl 20,75 bis 23, Weizenkleie 11 bis 11,30, Roggenkleie 8,90 bis 9,20, Vittoriaerbsen 26 bis 32, kleine Speiseerbfen 25 bis 27, Futtererbsen 20 bis 23, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22, Lupinen, blau 12 bis 12,50, Rapskuchen 15 bis 15,20, Leinkuchen 22, Trockenschnihel 8,50 bis 8,70, Torfmelasse 9,40 bis 9,60, Kartoffel­flocken 14 bis 14,30, Zucker 20,10 bis 20,30.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".) Dienstag, 27. Oktober

3,30 bis 4 Uhr Die Stunde der Jugend. 4,30 bis 6 Uhr Nachmittagskonzert des 5>au$= orchesters: Märsche. 6 bis 7 Uhr Vortrag von Frau Mönckeberg-Hamburg:Vom Sinn, Sagen und Sammeln der Volksmärchen". 7 bis 7,30Uhr. Die Untergangsstimmung der Gegenwart in kritischer Beleuchtung", 2. Vortrag von Bibliv- theksdirektor Steinhausen. 7,30 bis 8 Uhr Funk- Hochschule:Ueber den Mißbrauch von Medika­menten", 1. VortragGeschichtliche Einleitung" von Privatdozent Dr. Koch. 8 bis 8,30 Uhr Englischer Unterricht. 8,30 bis 9,30 Uhr Mozartzyklus des Amarquartetts. 10 bis 11 Uhr: Vilma Möncke- berg-Hamburg lieft aus ihrerMärchentruhe".

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Freitag, 30. Oktober 1925, 5 Uhr nach­mittags, in Hopfelds Eisenbahnhotel zu einer Aussprache über:

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