SÖM^
y SEIT 1865 SCHIERSTEIN I. RHG.
dn$uhg unter dri
d°K die Staatsor
er corläi wirb, er Nenblk l’olf eint siur.zes dl
Ar
stürzen in Pa lampst fein im^2r ficht l ficht gehen nn k" hin I< ffänbm jedcnso Auswc finden scheine' reift i Lage1 er zu so tui weil i rung sich r Nahm
Auf ans ui nichts < neu wc lanmi Devisen! öen 2ol auf diese tum zu eines I siche IRe1 ionbem ühe ab must ui (yentim ironzof Unncrn Crüilfou, über 9?i nehmen, minifter
der Enis' vongetras jum Wi Quitjaden hobt habt klären, ur Zwinge Kabinett «st» Lin iM', hat ste der A eines aei Mun
s,°« W sS"- ’ > y.?fr Un9en L l die Z„""t i
allem q ?r°ßb freunden
Gebot, . ^rvorrus ‘ it i n a n 3 * Gin « Vainleve 'Die L» 5 9uü e
i .l,*5mehrt
Lp‘^en, Dc
Sk-
S* Nm lten Po{'t r°9e vor ■ !?"' aber i sind ,
mtnifterium, obwohl, wie erwähnt, die Anleihen an und für sich abgeschlossen sind. Nun- m^r hat die Stadt DüsseDorf die Genehmigung bekommen, einen Teilbetrag ihrer Anleihe in Höhe von 1,75 Mill. Am. vorläufig aufzunehmen. Die Anleihe wird in Amerika zur Zeichnung aufgelegt werden. Zu den Bedingungen der Anleihe ift noch festzustellen, daß die Verzinsung 7 Proz. und die Laufzeit 20 Jahre beträgt. Aach 5 Jahren sind die Anleihen von feiten der Städte jeweils kündbar, wie dies auch bereits bei der Kölner Anleihe der Fall war. Der Erlös der Anleihe dient bei Duisburg zum Ausbau der Hafenanlagen und des gemeinsam zu errichtenden Elektrizitätswerkes Duisburg- Düsseldorf, bei Düsseldorf ebenfalls zur Errichtung des gemeinsamen Elektrizitätswerkes und zum Ausbau städtischer Betriebe.
Eine Anleihe der hessischen Kommunen.
Wie gemeldet wird, liegt zur Zeit den zuständigen Regierungsinstanzen eine Sammel- anleihe der Hessischen Kommunen vor. Diese Anleihe wird nun auch von der Beratungsstelle für Auslandkredite beim Aeichsfinanz- mimsterium geprüft werden müssen, ob sie den vorgeschriebencn Richtlinien entspricht.
Jur Fusion im Anilinkonzern.
3n einer Mitteilung an die Presse kündigt die Badische Anilin- und Soda- fabrik die Absicht an, die Firmen: Farbenfabriken vormals Friedrich Bayer & Co. in Leverkusen, Farbwerke vorm. Meister, Lucius & Drü- ning in Höchst, Akt.-Ges. für Anilinfabrikation in Berlin, Chemische Fabrik Griesheim-Elektron in Frankfurt a. M, Chemische Fabriken vorm. Weiler ter Meer im Wege der Fusion in ihre Gesellschaft derart aufzunehmen, daß die Attio- ttäre der aufzunehmenden Gesellschaften für je nominell 1000 Am. Stammaktien den gleichen Nennbetrag in Stammaktien der Badischen Anilin- und Sodafabrik erhalten.
Der Aufsichtsrat der Farbwerke vor m. Meister, Lucius & Brüning in Höchst a. M. stimmte dem Abschluß eines Fusionsvertrages mit der Badischen Anilin- und Soda- fabrik in Ludwigshafen a. Rh. zu und beschloß die Einberufung einer H.-V. zur Genehmigung dieses Vertrages auf den 21. November
Wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, hat die Interessengemeinschaft der chemischen Industrie in der Mainzer Landstraße in Frankfurt a .M. ein großes Verwaltungsgebäude des Sichelkonzerns erworben in der Absicht, dort die Hauptverwaltung des Groh-Anilinkonzerns einzurichten.
Deutsche Farbwerke in Riga.
' Bereits vor einigen Tagen wurde von einer geplanten Niederlassung deutscher Farbenfabriken in Riga gemeldet. Wie der DHD. hierzu erfährt, handelt es sich um die vier folgenden Firmen: Farbwerke Meister, Lucius & Brüning, Farbenfabrik vorm. Fr. Daher & Co., Leopold 'Cassella und A. G. für Anilinfabrikation. Heber dm Antrag dieser Firmen, ihnen die Einrichtung einer Transitwaren-Niederlage in Riga zu gestatten, hat das lettländische Finanzministerium noch nicht entschieden. Es ist aber damit zu rechnen, daß bas Vorhaben gelingt, da das Rigaische Zoll- departement diesen Antrag befürwortet hat. Bekanntlich handelt es sich bei dem Plan darum, daß die Erzeugnisse der deutschen Farbenfabriken in der Rigaer Niederlage neu in kleinere Packungen verteilt werden und hernach nach Rußland, Estland und Polen versandt werden sollen.
Massenkündigungen in der chemischen Industrie.
r Aus Frankfurt a. M., 24. DH., wird gc- * meldet: Die Gewerkschaften haben im Lause des - Freitag den Firmen Leopold Casella & Co., Werk * Mainkur, Chemische Fabrik Griesheim, E. Merck- 7 Darmstadt, Peters Union A.-G.-Frankfurt a. M.
und Werner und Mertz-Mainz brieslich mitgeteilt, daß diese Betriebe von Freitag abend ab als bestreikt zu gelten haben. Dieser angekündigte Streik ist von den Belegschaften der genannten Werke tatsächlich durchgeführt worden. Der Arbeitgeberverband hat infolgedessen zum Schutze seiner bestreikten Mitgliedswerke die S t i l l e g u n g sämtlicher Veroandswerke in der Provinz Hessen-Nassau und im Freistaat Hessen angeordnet. Im /Streik befinden sich ungefähr 6000
Arbeiter und Arbeiterinnen. Durch die vom Arbeitgeberverband angeordnete BetriebsstiIlle g u n g werden weitere 24 000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Arbeitskampf verwickelt.
Die Höch ster Farbwerke stellen infolge der Aussperrung in der chemischen Industrie am Mittwoch ihren Betrieb still.
•
* Anwachsen der Zahlungsschwierigkeiten in Kassel. Die Industrie- und Handelskammer zu Kassel macht bekannt, daß die Zahl der Firmen in Kassel, die in letzter Zeit Geschäftsaufsicht beantragt haben, bedeutend airgestiegen ist . Die Industrie- und Handelskammer warnt aber gleichzeitig vor der Verbreitung der zahlreichen täglichen Gerüchte, die augenblicklich über Schwierigkeiten Kasseler Firmen verbreitet werden. Am Freitag sind in Kassel mehrere neue Konkurseröffnungen bekannt gegeben worden.
* Hugo Stinnes Kohlenhandels- A. G. Wie der DHD erfährt, ist über die Gründung dieser Gesellschaft, die bekanntlich die der Familie Stinnes verbleibenden Kohlen- und Schiffahrts-Interessen umfassen soll, nunmehr eine Einigung erzielt worden, so daß mit der offiziellen Gründung in kürzester Frist zu rechnen ist. Es ist ein einheitliches Aktienkapital von 25 Millionen Reichsmark vorgesehen, von dem voraussichtlich 41 Prozent in den Besitz der Familie Stinnes kommt, während sich in den Rest von 59 Prozent die soeben gegründete Bergwerks- A. G. Recklinghausen und die Friedr. Krupp A. G. teilen werden.
Börsenkurse.
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlub. fiurs
Schluhti. Abend» dörls
Schluss, nur»
Schluhk
Mittag
Datum:
23. 11
24. 10.
23. 10.
24 10,
5*/„ Deutsche Rcichsanleihe • 4% Deutsche NcichSanlcihe .
3 Ve°/n Deutsche Reich San leihe
0,2275
0.216
1.2225
0,22
—
—
0.27
0.276.
0.21
0.2575
0,25
3% Deutsche Rcichsanleibe . Deutsche Svarprämicnanlcihe
0,46
0.43
0.135
0,45 5
0.43
0.13
4% Prcuhischc KonsolS . . .
0,27
0,24
0.25
1,24
4° o Hessen .......
*
—
0.25
Hessen........ .
3% Hessen...........
—
—
—
0.26
—V-
—
—
0,21
Deutsche Wertb. Dollar-Aul.
'J 1.25
90.25
—
91 75
dto. Doll.-Schals Anwctsng.*)
97.1
96,7
—
97
4°/o Zolltürken.........
5% (Joldmcnkaner .....
7,75
7.55
—
__
41
41.5
-
—
Berliner Handelsgesellschaft, tfommcii- und Pnvat-Bank
—
130*
131,2*
131 2*
95*
94*
95*
05*
Darmst. und Narionalbank .
106,3*
105,2*
106,2*
106,2*
Tculiche Bank.........
108,5*
108*
108*
Deutsche BcrcinSbank ....
—
-*
Disconto Commandit . . .
103 6“
10), 7*
104*
103 5*
Metallbank...........
< 7,5
« /
Mitteldeutsche Creditbank. .
90*
Dcstcrrctchische Crcditanftalt.
7.69
7.6
7
7
Wcst'oank ...........
—
0,03
—
Bochumer GuZ ......
—
— •
73.5*
73
Buderus............
42,5
41 9
41.25
41,3
Caro ............
—
41 5*
40*
39
Deutsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. .
73,5* 60.75
71,25*
-*
72.75* 81*
71,5* ,0.5*
Harpcncr Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben....
106,5*
105*
115.4
106.5*
115,9
1Ö6* 115
Kaliwerk Westeregeln.....
—
121.25
120.3
Laurahütte...........
39
31.5
3-,, 4
36,25
Oberbcdarf...........
49'
47*
49,25
Phönix Bergbau ......
73,25*
<1,4*
73,2.1*
_•
Rpeinstabl...........
Niebcck Montan........
58.75
71.5
i-,5 70 5
SS*
72
58J
Tcllus Bergbau. .......
50,25
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....
65,9*
65*
65*
73*
66,5*
73.5*
Chrramischc Werke Albin . .
' _______
Zementwerk Heidelberg . . .
1 64
_
Philipp Holzmann ......
53,5
50
—
50,13
Anglo-Cont-ssiuano .....
_
90
Badische Anilin........
121,75
119 25
121,75
119 75
Chemische Mader Alapbr . .
—
Goldschmidt . . ......
Kricslcimer Electron ....
68
68
_
67,25
ID.25
117,62
119.5
117,62
Höchster Farbwerke......
Holzverkohlung ........
120
41 25
118.13
■19
120
118,25
Nükgcrswerke ........
"5
M.5
—
64
Schcideanstalt ........
90,5
90.5
—
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft
5.95*
95*
95 75*
95,5*
Bergmann .........
Mainkraftwerke........
76
75
76,5
75,75
■1,25
71 5
Schuckert...........
67,:.*
66.25*
67,62*
Siemens <fc Halske ......
87*
85,5*
85*
Si,6*
'.Idlcrwcrke Sllcncr ......
—
32,75
65
33,25
Daimler Motoren. ......
—
32
33
32
Heyligenftacdt.........
—
25
Meguin......... . .
—
31
—
30
Motorenwerke Mannbeim .
—
—
39,75
Frankfuttcr Armaturen . .
—
9_-,
—
Konservenfabrik Braun . . . Mctallgesell'chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G......
—
—
95,13
9»
—
—
60
:ts
—
58
Schuhlabnk Her;.......
25,5
21
—
25,5
sichel. ............
Zellstoff Waldbos.......
3
3
—
2,5
84
84
84,5
84
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
65.25
65
56
64
—
57
54
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 24. Ott. Tendenz: Matt. — Die Börse war angesichts der ablehnenden Haltung der Deutschnationalen zu den Verträgen von Locarno und der dadurch hervorgerufnwn ernsten innerpvlitischen Lage, die die Befürchtung einer Mi niste rkrise näherrückt, aufs neue stark verstimmt und znrü ck - haltend. Die nunmehr infolge von Lohnstrei- sigkeiten zur Tatsache gewordene Aussperrung von etwa 30000 Arbeitern der chemischen Industrie in Hessen-Nas- s a u und Hessen erhöhte die Nervosität. Das Geschäft entwickelte sich bei stark nachgebender Tendenz nur zögernd. Scharfes Angebot herrschte besonders am Chemie - Markt, der Rückgänge von 2 bis 3 Prozent auszuweisen hatte. Auch am Montanmarkte waren Verluste bis zu drei Prozent zu verzeichnen. Elektrowerte eröffneten gleichfalls in schwächerer Haltung mit Verlusten von 2 Prozent und mehr. Dagegen waren Bankaktien ziemlich gehalten und nur vereinzelt niedriger. Scharf rückgängig waren wieder Auto-Aktien. Auch Zellstoff-, Bau- und Zuckeraktien tendierten inach unten. Der Einheitsmarkt der Industriepapiere lag überwiegend niedriger. Das überall nur kleine Geschäft verhinderte größere Kursverluste an den Aktienmärkten. Der Anleihemarkt schloß sich der schwächeren Strömung an. Kriegsanleihe senkten sich auf 0,218 und Schutzgebiet auf 5500. Ausländische Renten waren nur mäßig niedriger. Der Freiverkehr lag lustlos. Api 0,5, Deckerkohle 47,5, Benz 36, Brown-Doveri 54 Prozent, Growag 62 Prozent, Ufa 53 Prozent, Unterfranfcn 50 Prozent. Im weiteren Verlaufe verstärkte sich das Angebot in Anilin- werten, wodurch weitere Einbußen entstanden. Die Umsatztätigkeit blieb gering. Der Geldmarkt lag zum Wochenschluß unverändert. Die Sähe hiel/en sich auf dem gestrigen Stande. Im internationalen Devisenverkehr war die Urnsahtätigfeit äußerst lebhaft. Paris hatte weitere scharfe Abschwächungen zu verbuchen: es senkte sich gegen London auf 115,90 und gegen Kabel auf 23,77. Mailand war dagegen bei einer Pfundparität von 121,20 kräftig erholt. Das englische Pfund ist gegen Kabel weiter befestigt auf 4,84'/«- Die Reichsmark liegt unverändert.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische
Auszahlung.
23 Oktbr.
21. Okt>r.
Amtliche Noti rung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Bries
Amft.-Roii
168.74
169,16
168.>4
169,26
Buen.-Aires
1.727
1.?:
1
1.727
1,731
Brss.-Antw
19 12
19,1«
19,12
19.16
Lhristiania.
85,44
85,66
84,99
85,21
.tkopenbagen
103,97
104,23
103,37
103,63
Stvckbolm .
112,26
112,54
112,26
112,54
Helsingfors.
10,55
10,59
10,55
10,59
Italien. . .
16,47
16,31
16.66
16,70
London. .
ss',32
20,37
20,325
20,375
Ncuyork . .
4.195
4,205
4,195
4,2)5
Paris...
17,77
17,
i
17,38
17,42
Schweij . .
80 80
81,00
80,76
80,96
Spanten. .
59,95
60,11
60,07
60.23
Japan .. .
1,718
l) 638
1,722
1.610
1,718
1,722
Hio de Jan.
0,635
0,637
Wien tn D -
M
Oest. abgcst
59,12
59,26
12,465
59,12
69,26
12,46
Prag ....
12,425
12,42
Belzrad . .
7.41
7,43
7.42
7,46
Budapest. .
5.875
5,825
5,875
5,895
Bulgarien .
3.05
3.06
3.03
0,06
Lissabon
21 125
21,175
21.135
-0.175
Danzig. . .
80 60
80.80
80,61
80,81
Konstantin.
2,3t 5
2,375
2,375
2,385
Alben. . .
5 49
5.51
5.24
5.26
Canada. . .
4,195
4,205
4,195
4,205
Uruguay . .
4,255
4.265
—
—
Banknote
n.
Berlin, 24 Oktbr
Geld
Bries
Amerikanische 'Jloteit . .
4,181
4.201
Belgische Oioten ...»
19,03
19,18
Dänische Noten ....
103.11
10.1,6 i
Englische Noten.....
20,283
20,388
Französische
Noten . . .
17,36
17 41
Holländische
Noten . . .
168,43
169.27
Italienische
Noten . . .
16.64
1 i,72
Norwegische Noten...... Deutsch-Oesterr. 5100 Kronen
84.79
85.21
68,95
59,25
Rumänische
Noten . . .
—
—
111,94
112,50
Schweizer Noten .......
80.55
80,95
Spanische Noten.......
59.90
iO 20
Tschechoslowakische Noten . .
12,395
12,455
Ungarische Noten ....
5,835
5,875
Berliner Börse.
(Eigener Drahtberichr des
„Gießener Anzeigers".)
Berlin, 24. Ott. Die sich verschärfende
Politikche Lage in
Deutschland blieb,
..«weise
ist die Hausfrau
die ihre Garderobe (Damen-, Herren- u. Kinderkleider), Decken, wollene und seidene Vorhänge, Kissen, Gardinen, Teppiche, Handschuhe, Federn etc.etc.chem.reinigen Oderfärben läßt. Die meisten Gegenstände lassen sich sicher wieder wie neu herstellen. Neuanschaffungen werden gespart und dem persönl. Wohlbefinden Rechnung getragen.
Prima
9939D
Mi« Mein
per 50 kg Rm. 6. - mit Sack ab Station Ranstadt, versendet unter Nachnahme ywgjwgwi Kaffees j von Mk. 4.80
bis Mk. 3.20 86,SD ■
!! Jede Sorte Dualität!! I
Außerdem noch
billigere Kaffees bis Mk. 2.60 ||
Emmerlcher I
Waran-Expedition 1
Lindenplatz I : Telephon 1257 ®
Gewerbeschule Nidda
Zllasslge ZMchule für öoulMvwerler, MveWreiner. MWnenWosser unö Eleltro-Mlollaleure.
Uulerichtsbeglnn am 2.11. vorm. 9’/s Uhr.
Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung.
Brginn nm 4. Januar 1926.
Für den Aufsichtsrat: (Seb. Iustizrat 9i ömbeld.
Näheres durch die Schullelmna: H. Vitt.
Erster deutscher Versicherungs-Konzern lalle Sparten! hat für verschiedene Bezirke die
Baupt-Vertretung
zu vergebe«. 9766ss
Herren, die in der Organisation und Akauifition erfahren find, ist glänzende I Existenz geboten Weitgehendste Unter sttitzung u. hohe Bezüge werden gewäbrt- Ofserten unter L S. 22526 an Rudolf
Bloss®, Berlin SW 19.
wie zu erwarten stand, auf die Börse nicht ohne Einfluß. Da heute infolge des frühzeitigen Beginns des offiziellen Geschäftes nicht die geringsten Aufträge von Publikumsfeite vorlagen und die Umsätze sich daher auf die Dörfenkveise selbst beschränkten, übten die Glattstellungen der Spekulation eine kurssenkende Wirkung aus. Stark beachtet wurden dabei die Ausführungen auf der gestrigen Tagung des Nordwest- deutschen Cis enhütten-Vereins, in denen die gegenwärtige Wirtschaftslage wesentlich pessimistischer bezeichnet wurde, als dies kürzlich durch einige Wirtschastssührer geschah. Der Wochen - schluh stand infolgedessen unter dem Zeichen einer allgemeinen Verstimmung, die nur deshalb , zu keiner direkten Baisse führte, weil die Geldverhältnisse leicht blieben und mit einer verhältnismäßig glatten Abwicklung des Ultimo gerechnet wird. Die Verhältnis mäßige Flüssigkeit des Geldmarktes rührt daher, daß die öffentliche Hand von den in diesem Monat eingelaufenen Steuern größere Summen bereitgestellt und diese Beträge voraussichtlich über den Ultimo hinaus auf dem Geldmärkte belassen wird. Tägliches Geld 8 bis 10 Proz.. Monatsgeld 10 bis IIV2 Proz. Der günstige Ausweis der Reichsbank wurde gleichfalls beachtet. Am Markte der Vorkriegsvfand- b riefe wirkte die Gründung «wrä Schuhverbandes der Vorkriegspfandbriefbesiher stimulierend. Die Umsätze waren an allen Marktgebieten sehr gering. Der französische Franken lag im heutigen Devisenverkehr nach wie vor matt. Brüssel war dagegen leicht erholt, ebenso die übrigen europäischen Valuten. Die Reichsmark lag im Auslande fast unverändert.
Derlinn Produktenbörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 24. Okt. Arn Produktenmarkt war die Tendenz heute befestigt, da das Inlandcmge- bot wieder geringer wurde und auch für Weizen größere Exportfrage bestand. Mehl blieb schleppend. Roggen nicht stark gefragt Hafer und Gerste stark angeboten. Futterartikel ruhig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märk. 209 bis 212, do. Oft. 228, do. Dez. 229,50, do. März 234,50 bis 235, Roggen, mark. 141 bis 145, do. Oft. 162, do. Dez. 164 bis 164,50, do. März 174 bis 174,50, Gerste, märk. 196 bis 281, Futter- gerste 156 bis 163, Hafer, märk. 165 bis 175, do. Westpreußen 157 bis 162, do. März 186; für je 100 Kilo: Weizenmehl 25,50 bis 30,50, Roggenmehl 20,75 bis 23, Weizenkleie 11 bis 11,30, Roggenkleie 8,90 bis 9,20, Vittoriaerbsen 26 bis 32, kleine Speiseerbfen 25 bis 27, Futtererbsen 20 bis 23, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22, Lupinen, blau 12 bis 12,50, Rapskuchen 15 bis 15,20, Leinkuchen 22, Trockenschnihel 8,50 bis 8,70, Torfmelasse 9,40 bis 9,60, Kartoffelflocken 14 bis 14,30, Zucker 20,10 bis 20,30.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Umschau".) Dienstag, 27. Oktober
3,30 bis 4 Uhr Die Stunde der Jugend. 4,30 bis 6 Uhr Nachmittagskonzert des 5>au$= orchesters: Märsche. 6 bis 7 Uhr Vortrag von Frau Mönckeberg-Hamburg: „Vom Sinn, Sagen und Sammeln der Volksmärchen". 7 bis 7,30Uhr. „Die Untergangsstimmung der Gegenwart in kritischer Beleuchtung", 2. Vortrag von Bibliv- theksdirektor Steinhausen. 7,30 bis 8 Uhr Funk- Hochschule: „Ueber den Mißbrauch von Medikamenten", 1. Vortrag „Geschichtliche Einleitung" von Privatdozent Dr. Koch. 8 bis 8,30 Uhr Englischer Unterricht. 8,30 bis 9,30 Uhr Mozartzyklus des Amarquartetts. 10 bis 11 Uhr: Vilma Möncke- berg-Hamburg lieft aus ihrer „Märchentruhe".
Färberei Gehr. Rover
Polstermöbel
in Stoff und Leder. Schöne Modelle, bequeme Sitzformen, reiche Ausv/ahl, billige Preise. Sach- undjachgemäßes
Aufarbeiten
und Umarbeiten von Polstermöbeln u. Matratzen bei billigster Berechnung
Polstermöbelhaus
A. Wehrheim
Kein Laden G86ß6Fl Löberstr,17
0957D
Jeder Weinhändler liefert:
Chem. Reinigungswerke
Laden: Marktplatz 8. TeL 1459.
20D
Krawattn-SeMe
schwere reinseidene Qualitäten Schnittmuster pratis. 9962a
Gehr. Imheuser, Marktplatz 9-10
Tel. 24« auch nachts
VERTRETER: H. Elges jr., Gießen, Seltersweg 68
9963 D
Hubertus" D. w. J., Sitz Bietzen.
9934V
Schrift!. Angeb. unter 9934V an den Gieß. Anz«
(Hegeringe?) ein. Mitgliedschaft nicht notwendig.
Große Fabrik
sucht für einen kleineren Posten zum sofortigen Ein» tritt einen jüngeren, gewissenhaften
Herrn
mit guter kaufmännischer Vorbildung.
MEWWeMWAerMMen sowie die Verwalter staatlicher Jagden in der näheren und weiteren Umgebung von Gießen in den hessischen und preußischen Landesteilen laden wir auf
Freitag, 30. Oktober 1925, 5 Uhr nachmittags, in Hopfelds Eisenbahnhotel zu einer Aussprache über:
MmWeaWSeMMM


