Ausgabe 
26.1.1925
 
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anderem. Maßgebend fei der Wunsch gewesen, i die Gefahren abzuwenden, welche der Entwicklung I

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den Generaldirektor Dr. über .Die mitteldeutsche Reichsminister o. D. von über , Weltwirtschaftliche

$1,37 74 81 20,09 22.74

166.08 17,33 13,99

0,93 2,19 «2,82 Kl,03 69,5« 12,61'

6,81

MB toll Hfl voll

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

deutschen Volke".

Vach einem Referat des Staatsminifiers Dr. Boelitz, W. d. Pr. L.$>ie Hochschule im Aufbau deS deutschen Bildungswesens" wird eine Bede des Reichsauhenministers Dr. S t r e s e - mann an die akademische Jugend die Tagung beschließen.

Zusammenhänge" spre- eine öffentliche Kund-

»zuwenden, welche Der örumiaiung des großen deutschen Industrieunternehmens und der Beibehaltung seiner finanziellen Entschluß­fähigkeit dadurch entstehen konnten, daß ein oppo- fitionskräftiges Winderheitspaket sich in einer von ausländischem Finanzkapital wesentlich mrt- bestimmten Gruppe befand und von dort aus einmal in die Hand großer Konkurrenten bec

AEG. hätte wandern ßnnen.

" Dementi der Dadischen Anilin- und Lodasabrik. De Meldung französischer Blätter, die von einem Zweigunternehmen der Gesellschaft in Rußland und dessen Konzessiv- nierung wissen will, wird von der Verwaltung der G s lisch "st als voll g unzutreffend und aus der Luft gegriffen bezeichnet.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

4,198 21.47 75,19 IC,19 12.86 '69,87

17,41 E4.31

8,96 2,91

113,88 11,4- 19,80

12,375 5,88

Wird auf 160 Reichsmark abgestempelt.

Besihwechsel der AEG. Vor­zugsaktien. Eine der Verwaltung der AEG. angehörige Großbank hat die sämtlichen ungefähr 9Z Mill. Vorzugsaktien Lit. A und B der Oppo­sition abgekauft, rmd zwar nicht erheblich über dem Tagespreis. Die Beweggründe für diesen Schritt, an dem die AGG. als solche und die Ver­waltung in ihrer Gesamtheit nicht beteiligt waren, sind nach der , Frankfurter Zeitung" nicht im Stand des Prozesses zu suchen, sondern in

die beete Ulienmlkheeife von Bergmann * Co., RadebevL Überall erhlltllch.

Imi-Drei. Angnit Reil, k. Dwfc 6«er|

Welleeleli- Drefr t. WtittrheB Mz

welche eine zarte, vetsae flanx o. blend, Khflnen Teint erlangen o. er­halten will, vitcht eich nur mit dei

Berliner Dors«.

(Slgener Drahtbericht des .Gietzenec Anzeigers'.) Berlin, 24. San. Die heutige Börse er­öffnete in ausgesprochen fester Haltung.

tlmcrffanlftie Waten * « * « , belgische Noten

Däntich: Woteti .......

Snglllche Sloten .......

R.-niuonfcte Notes ......

Holländllwe Noten ..... atollenlfdje Noten ..... Norweaüche Noten SDcrJfrt C.-fierr (il00.1trmiai Rumanttof Noten.....

Schwedische Noten

Schwester Noten Svanüchc Noten . .

dicrrmrifttje Nelen . .

Unaarische Noten . . . . .

feit in den Vordergrund tritt. AuS dem Rhein­land find große Aufträge an den Markt gelangt, die eine allgemeine Auswärtsbewe- g u n g verursachten Am Vkontanmarkt machte sich ebenfalls eine starke Auswärtsbewe- gung bemerkbar wobei von den favorisierten Papieren Köln-Reuessen plus 6 Prozent und Harpencr plus 5.5 Prozent erreicht wurden. S^r lebhaft gestaltete sich auch das Geschäft in Elektrowerten, von denen neben Stinnes- werten besonders AEG und Akluinulatoren be­vorzugt waren. Reger Umfaß herrschte am Markt der Ebemischen Werte, blonder« gefragt waren Elberfelder. Badische An-lin und ^>ochftrr, die ihre Kurfe wesentlich verbessern konnten. Reges Interesse zeigte sich ferner für Sch iss - fahrtswerte, die ebenfalls nennenswerte Kursaufbesferungen erzielten. Am Banken- markt machte sich eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar. Berliner Handel waren leicht ab- gefchwücht. Reichsbankanteile gefragt und etwas fest. Auch für Petroleum und Sprit­aktien lagen ^ahl> eici>e Kaufaufträge vor. man hört- vorwiegend Geldkurse. die leicht nach oben tendierten. Sehr vernachläsfigt bei abbröckelnden Kurfen lag der heimische Renten markt. Kt icgsanlech.- 0,90?. 3n An stand renten herrschte lebhafte ^lmfaytätigkeit bei unveränder­ten Kursen. Der Geldmarkt lag unverändert, tägliche« Geld ist etwas flüssiger mit 8 bis 12 Prozent. Monatsgeld 9,5 bis 12 Prozent p. a. Privatdiskont 8 Prozent. Am Devisen- markt waren keine nennenswerten Veränderun­gen zu verzeichnen.

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

(Rn Billionen Mark anftqebtüitt. ©renot-Btw». 8en>en. Wt» York, Jovan. Rio de flouek-o fßr eine Lindeik. Wfm an* Budaveu tut 100000 Linbliir». alle« übrtfle »ür 100 $tnb<Üm4

Telegraphische Auszahlung.

Teilnehmer, die zum Teil aus weiter Ferne hierher geeilt waren, schloß der Vorsitzende der Studentenschaft, Herr Daniel, die Hochschul­woche. die bei allen Teilnehmern gewiß einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen wird.

Landwirtschaftlicher Vorlragskursus in Schotten.

<> Schotten. 24. 3an. Unter großer Beteiligung der Landwirte des Kreises fand am I Donnerstag in der geräumigen Turnhalle in Schotten ein D o r t r a g s k u r s u s für Land­wirte statt.

Dr. S e b f r i e d vom Tierseucheninstttut in I Gießen sprach überJungtier- und Aufzucht­krankheiten". Träger der Krankheiten seien die Bakterien. Er empfiehlt sorgsame Reinlichkeit, gute Ställe, Impfen und vor allem Jungvieh­weiden.

Velertnärrat Dr. G a d v e r vom Ministerium des Innern. Abteilung für öffentliche Gesund­heitspflege in Darmstadt, referierte überEnt­schädigungen bei Viehverlusten aus Anlaß von Seuchen auf Grund reichs- und landesgefetzlicher Best immun gen". Er sprach über die Gründe der Einführung des Reichsviehseuchengesetzes vom volkswirtschaftlichen und psychologisch-veterinär- polizeilichen Standpunkte aus. (Sr behandelte als- I dann drei Fragen: 1. Welches find die bindenden Bestimmungen des Reichsviehseuchengesetzes? I 2. Inwieweit ist es den Landesregierungen über­lassen, Bestimmungen zu treffen, Einschränkungen und weitergehende Verpflichtungen vorzunehmen oder einzugeben? 3. Wie wirkt sich bei uns in Hessen die ganze Frage her Entschädigung aus, wie lauten die einschlägigen Bestimmungen, welches sind die den Behörden zufallenden Auf­gaben?

Deterinärrat Dr. Schmidt- Schotten sprach I über alle im abgelaufenen Jahre im Kreise Schotten vorgekommenen Tierkrankheiten, ihre Ursachen und die Maßnahmen zu ihrer Ver­hütung. Er behandelte erst die sogenannten Futterkrankheiten (Rotlauf. Darmeirtzündung bei Schafen, Leberegelkrankheit und Lungenwurm­seuche). Gerade die Leberegelkrankheit^ habe unter dem Echafbestand außerordentliche Lücken geriffen (manche Orte 50 Prozent des Herbstbestandes nach Ausschluß der Schlacht- schase). Alsdann behandelte er die Seuchenkrank- beiten. Der Milzbrand breite sich jetzt langsam wieder mehr aus: Grunde sind die Einfuhr von Rohhäuten. Geg enRaufchbrand empfiehlt er die kostenlose Schutzimpfung, die sich sehr gut bewähre und äußerst günstige Resultate gezeigt hätte. Rur 1 von allen geimvften Rindern fei bis jetzt eingegangen. Die Tollwut habe die Reuerung gebucht, daß alle von tollwütigen Tieren ge- biffene Menschen jetzt nicht mehr nach Berlin brauchen, sondern in Dießen untersucht und behandelt werden. Die Schutzimpfung fei unbe­dingt erforderlich. Auch die kranken Tiere kön­nen in Gießen untersucht werden. Alsdann refe­rierte er über die Mau l- und Klauen­seuche. Er appellierte an die anwesenden Land­wirte, bei der Bekämpfung dieser Seuche die Behörden weitgehendst zu unterstützen. Rur durch Einhaltung der Verhütungsvorschriften und Ein­haltung der Sverrmahnahmen könne sie ersolg- reich belämpst werden. Zur Delämpfung bezw erfolgreichen Heilung der Schafräude habe der Landwirtschaftskammerausschuß Oberhessen 2 Badewannen zur Verfügung gestellt. Dr. D-chmidt sprach noch über Scheidekatarrh. BläschenauSschlag. Verwerfen. Er bat die Land­wirte, ihm Material (verworfene Frucht» zur Ver­fügung zu stellen, damit die Diagnose festgestellt werden könne: ohne dies könne keine erfolgreiche

chen. Am Abend finbet

gcbuitg Dort der Halleschen Professoren- unb Stu­dentenschaft statt, auf der zu folgenden Themen Stellung genommen wird: Llniversltätsprofessor D. Dr. Kahl, M. d. R..Hochschule und Po­litik", Bergmann August Winnefeld. M. d. R.. ^Akademiker und Arbeiterschaft", canb. jur. Schweigkart- München,Unser Dienst am

Berliner Produktenbörse.

D e r l i n, 24. 3au. Der Produktemnarkt Was weiter fest infolge amerikanischer Meldungen. Roggen erreichte den Stand von 300. Weizen erheblich ruhiger, aber auch über 300. Schluhnotiz lautete 3V3>/. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, mark. 265 bis 271. Weizen. März 291, Weizen. Mai 303,50 bis 304,50, Roggen, märk. 262 bis 268. Roggen, Januar 282, Roggen, März 289 bis 285, Roggen, April 294, Roggen, Mai 300 bis 298, Gerste, märt 280 bis 312. Futtergerste 230 bis 252, Hafer, märt 194 bis 203, Gerste, pomm. 184 bis 192, Gerste, 'Mai 225 Mais (loko Berlin» 226 bis 228. Raps 405, Leinsaat 410 bis 420; für je 100 Kilo. Weizen­mehl 35,75 bis 38.75, Roggenmehl 35,50 bis 38.50, Weizenkleie 16.80 bis 17, Roggenkleie 17, Diktoriaerbsen 30 bis 35, kleine Erbsen 20 bis 23 Suttererbfen 20 bis 21, Peluschken 17,50 die 18 50, Ackerbohnen 20 bis 22, Wicken 18 bis 19. Lupinen, blau 13 bis 13.50, Lupinen, gelb 16 bis 17, Serradelle, neu 17 bis 19, Rapskuchen 19 bis 19.50, Leinkuchen 26 bis 26,50. Trocken- schnitzel 9,90 bi« 10. Torfmelasse 10, Kartoffel­flocken 21,20 bis 21.50, Zucker 19 bis 20.

VU DentrtDe Ret<®«anrette 4*/o Deutsche vteichSaMethe . 6Vie/e Deutfdje Rctchsanleih» TU Deutsche Reich-auletd« . Deutsche epamrdrnitnanuHe 4*/0 Preußische Aonloli . . . <« veffen .........

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Berliner Haodel«aeselllchatz kommen- und Privat-Bauk Lärmst, und fllaitonatbau! Deutiche Bank.........

Deutsche öerttnlbanl . « . TtSconto ttommanbU .... Metallbank...........

Mitteldeutsche trebttban! . . Leslerr-tchische Lredttaoftall tBeftbanl...........

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Deutsch-Surrmburo Selsentirchrner Bergwerk. . ßarpentr Bergbau fidlfroerfe «schrrSledea. . . . Saltwerk Lesreregelu .... Laurahütie . . . .

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Hamburg-Amerika Wawt. .. Norddeutscher Llovd .....

Lberamische Werke Hfbtil .. Zementwerk Heidelberg . . . Ddiliov Holimarm .....

Snglo-Loni -Guan» .... Badische Anilin........

Ldemischr Mayer Mavta . . Soldlcomtdt ErieS eimer Electron «... Höchster Farbwerke ..... Hostderkodlung ....... NütgerSwerke echeidranstatt

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Sichel .

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Wirtschaft.

DaSBaudarlehnfürdicdeutsche Schiffahrt. Der Vertrag, der den Zweck bat. einer drohenden 2(rbciteraitIafTung auf den Sch ssswersten vorzubeugen, ist nunmehr zw.fchen der Regierung und den Sch fsswerften abge= schloßen worden. Es handelt sich bekanntlich um die Bereitstellung eines 'Betrages von 50 Mill. Marl, der als Daudarkrhn aus dem Fonds für Produkt vc Erw.rbSlosenunt^riiuyung den Werf­ten zur Verfügung gestellt werden soll. Wie der .D. H. D." hierzu fcfüuftdten in der Lage ist, soll dieser Betrag nur einmalig gewährt und prozentual entsprechend dem Werte der vorhande­nen Schiffe per l.Juli 1924 verteilt werden. Rach diesem Verteilungsschlüssel kamen auf den einzelnen Reeder etwa 9 bis 12 Prozent des Wertes seiner Schiffe für Reubauten in Frage. Aus Reeder- und Werftkreisen soll der als Be­dingung für die Hergabe des Baudarllchns ge­stellte gleiche Betrag von 50 Millionen Reichs­mark in zw schon bereits gezeichnet fein.

'Heddernheimer Kupferwerk und Süddeutsche Kabelwerke AG. Hed­dernheim. Die außerordentliche Generalver- sammmlung genehmigte den bekannten Fufions- vertrag mit der Metallbank und Metallurgischen Geselllchaft A. G.. wobei die Aktien in der Weise umgelauscht werden, daß 200 Rm. Heddernheimer gegen 160 Am. Metallbankaktien ausgewechselt werden. Bei der Metallbank ist eine Erhöhung bcfarmtlid) nicht nötig, da die zum Umtausch be­nötigten Aktien auS den Dorratsaktien genommen werden.

Deutsche Gold- und Silber- scheideanstalt Frankfurt. Die GD. ge­nehmigte den Abschluß und die Verteilung einer Dividende von 7 bzw. 6 Proz. Die Aktien wer­den von 1000 PM. auf 140 Rm. abgestempelt: der Rücklage werden 100 000 Rm., dem Wohl- fahrtSfonds 100 000 Rm. überwiesen.

Metallbank und Metallurgische Gesellschaft, A-G.. Frankfurt. Die Ge­neralversammlung genehmigte den bekannten Ab­schluß und die Verteilung einer Dividende von 7 bzw. 6 bzw. 7'/- Proz. unter äleberweisung von 100 000 Rm. an die Rücklage unb 75 000 Reichs­mark an den Pensionsfonds. Die 2000-PM.-Akt le

men werden. Die Kämpfe gestalten sich dadurch interessant, daß vorher Ausscheidungskämpfe in den Gauen bzw. Gauverbänden stattfinden. Es werden daher nur die besten Schwimmer des MittelrheinkreifeS in Gießen ihre Kräfte messen. Lllxmds wurden praktische Hebungen, in der Schwimmhalle des hiesigen Volksbades vorge­nommen, wobei auch die Sprungübungen für die MeisterschaftSkämpfe gezeigt werden konnten. Später vereinigten sich die Tellnehmer mit einer größeren Anzahl Gießener Turnern zu einem gemütlichen Beisammensein im Saalbau Sauer.

Am Sonntagvormittag erstattete Kreis- schwimmwart Bitsch- Frankfurt a. M. Bericht über bad verflossene Geschäftsjahr. Aus die­sem Bericht ging hervor, da ßdas Schwimmen infolge der reinlichen Scheidung zwischen D. T. unb den Spvrtverbänden im Mittelrheinkreise gewaltig zugenommen hat und zu den besten Hoffnungen berechtigt. Besonders wurde auf das Rettungsschwimmen hingewiesen und gefordert, bah jeder Turner ein Schwimmer und jeder Schwimmer em Turner sein solle. Schwimmlehr­gänge werden in den einzelnen Gauen abgeleb­ten. Die Jugendwettkämpfe sollen sich nur bis zu den Gauverbänden erstrecken. Eine besondere Zeitschrift für bas Schwimmen wird demnächst von ber D. T. herausgegeben.

Mit einer Besichtigung ber Schwimmanlagen an der Lahn, die für bad Kreisfest in Frage kommen, sand die Tagung, ber auch der Schwimm­wart der D. T.. R. Braun, Frankfurt a. M., beiwohnte, ihr Ende.

Der Fluq an die Zugspitze.

München. 24. Jan. (211.) Das erste Zugspitzenflugzeug ist heute in Schleiß- Heim bei München gelandet. Das übet- Flug­zeug. von dem Ptloten Billig geführt, legte die Strecke Berlin München in einer rei­nen Flugzeit von 3 Stunden 50 Minuten zurück. Der starke Rebel erforderte eine Zwischen­landung in Nürnberg, doch konnte der Flug nach München glatt fortgesetzt werden.

Hochschulnachrichten.

Akademische Tagung der Deuts llen Volksparteü

In ber Zeit vom 29. Januar bis einschl. 1. Februar 1925 veranstaltet ber Reichs- stubenten-Ausschuß ber Deutschen Bvlkspartei, in dem 25 Hochschulgruppen zusammengeschlossen sind, unter Leitung von Dr. Pinkerneil, M. b. Pr. L., eine2Ilabe- mischeTagung" inHallea. b. Saale. Her­vorragende Persönlichkeiten auS Hochschule, Po­litik und Wirtschaft haben nicht nur ihr Erschei­nen zugesagt, sondern werden auch bad Wort ergreifen. Von studentischen Organisationen stnb u. a. auch der Vorstand der Deutschen Studenten­schaft unb der Hochschulring deutscher Art ein-

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Änhmö! 3n heule mutenb lurzer (Zeit wird Ozean zunictlegcn, der des regermäßigen Luft« »ntrnentca darsteLn wird. 16 ein solches Luftschiff e bin unb zurück uimbl bev3.^ 1U bat es ja laben, er überwindet fit \ ausgeschlossen, wird doch Ä dem leicht brennbaren ast ebenso leichten unver« erfolgen, das in Amerika Dasquellcn aus der Erd,

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Tenders.

(Aus derRadio-Llmfchau".)

Dienstag, 27. Januar:

11.55 älhr: Zeitangabe. 12 Ahr: Rachrichtcn- dienst. 4 Ahr. Wirtschaftsmeldungen. 4.30 bis 6 iUjr: Rundfunknachnnttag in Musik unb Wort. 6 älhr: Wirtfchaftsmelbungen. 6 bis 6.30 Llhr: Die ßefeftunbe (Meisterwerke ber Weltliteratur): 2luS .Soll unb Haben" von Gustav Fretztag (Fortfetzung). 6.30 Uhr: Vortragszyklus des Stabt--Gesunbheitsamtes: Vortrag von Prof. Dr. Schnaudiegl: »Die Augendiagnofe". 7 bid 7.30 Ubr: Die Besprechung (Literarischer Teil H). 7.30 Uhr Funkhochschule, Vortrag von Prof. Dr. Schultz: .Der Geist Stefan Georges". 8 bis 8 30 llfyr: Vortrag von Direktor Deckmann .Der me­chanische Bote deS mobemen Geschäftsbetriebes". 8.30 Uhr: Kammermusi labend. Oktett in F=5)ur für Streichquartett, Kontrobaß, Horn, Fagott unb Klarinette (Op. 166) Fr. Schubert. 9.30 Uhr: Rachrichten. Wettermeloung, Sportbericht. 9.56 Uhr: Drei Minuten ber Hausfrau. 10 Uhr' Zeitangabe. 10 bis 11 Uhr: Die Lokaldichtung (Frankfurter Dichtungen auS alter und neuerer Zeit.' Zehnter Abend: Aus Friedrich StolheS gesammelten Werken (Bekanntes) AuSsüh- renbe: Frau Lene Obermeyer und Herr Hans Rerling, beide vom Frankfurter Schauspielhaus.

Mt des 4M«z«aoaa)Stunns äh ber wer uns heute kaum mehr eint rechte Vorstellung zu machen permögen. Rach dem die ersten Versuche qüustig verlaufen sind, wird man bereits im Jahre 1925 in weiterem Umfange zur®ae- büngung" übergeben. Man wird die Kohlensäure aus den technischen Feuerungen gewinnen unb sie auf die Felder leiten, wo ftc in bestimmter Weise verteilt wird. Dann wird der Boden ein mehrfaches von dem tragen, was er vorbrocht» Die Technik wird aus diese Weise die Fortschritte der Htzgicne ergänzen und so bad ihrige dazu beitragen, daß ein gesundes und leistungsfähiges Menschengeschlecht auf Erden wandelt.

3>etLung etntreten Bezüglich der Luderkulvse führte er aus. daß sie bei Rinder nicht vererblich fei In Deutschland betrage die Steichllchkeits- ziffer bei Kühen SO Prozent, bei Kälbern nur 0.25 Prozent. Bekämpfungsmittel feien gute Ställe und Jungviehweiden. 3m Kreise Schotten fei die Prvzentzahl von den mit Tuberkulose befal­lenden Kühen sehr hoch. Die B 0 r n a ' s ch r Krankheit habe nur 12 Fälle in 10 Gemein­den gebracht. Bei Schweinerotlaus emp­fiehlt er die Schutzimpfung. Am Schluss« feiner Ausführungen empfahl er die Errichtung einer freiwilligen Kreisv.ehvcrficherung. Reichen Dank ernteten alle Redner.

In der Diskuffion sprach der frühere Land- tagdabgeorbnelc Stein als Kreisvorfiyender deS Bauernbundes dem ÄreidDcterinäramt Schot­ten als Veranstalter des Kursus sowie den Vortragenden Herren den Dank der Versamm­lung aus und forderte die Landwirte auf, diese lehrreiche Kurie stets zu besuchen und das CBor- getragene im Praktischen zu verwerten. Er sprach sich für eine Kreisviehversicherung aus und wandte sich gegen die in letzter Zeit immer mehr um sich greifende Bettelei von Leuten, denen ein Stück Dich eingegangen ist. Bürgermeister H 0 f - mann- Ulfa empsrchl ebenfalls eine KreiSvieh- verslcherung. wandte sich jedoch fchars gegen eine Pflicht Versicherung. Bürgermeister Moser- Bobenhausen 11. gab Anregungen bezüglich ber Vereinfachung der Verwaltung. Dr. Schmidt entwickelte noch einmal seine Gedanken über die geplante Versicherung und wünschte auch nur eine freiwillige Versicherung. Es wurde eine Krmmiffion zur Vorbereitung der Sache gewählt.

Turnen, Sport unb Spiel.

| H.KreisschwimmertagdesMtttclrhein- Turnkreises am 24. und 25. Januar

in (ttietzen.

Der 8. Kreisfchwimmtag erfreute sich einer recht guten Desüches. Selbst die entlegensten Gaue, wie Saar-. BlieS» unb Untermosel-Gau, waren vertreten.

Am SamStagnachmittaa begannen die Ver­handlungen, sie befaßten sich zunächst mit den Schwimmwettkämpfen bei dem diesjährigen KretS- tumfeft in Gießen. Als Grundlage für das I Wettschwimmen sollen die Hebungen bienen, die für bic Meisterschaftskämpse ber D. T. in Frank­furt a. OIL ün Mai bS. 38. vorgeschrieben smb. I Es wird nur in einer Stufe (Oberstufe) gefdjtotnv

Deutsche Hochschulwoche in Friedberg.

6f Äriebbe rg, 24. 3an. Auch die letzten Tage der geftern au Snbc gegangenen Deut­schen Hochschulwoche nahmen einen burch- aus befriedigenden und erhebenden Derlauf. Alle Veranstaltungen erfreuten fich emes sehr starken Besuches Der Donnerstag Rachmittag brachte mit einem Lichtbildervortrage von Prof. Dr. Keller eine ..Stunde der Erguickung am Dorne beß deutschen Lebens". In einer Reihe vortreff­licher Lichtbilder aus der Baukunst, der Plastik unb der Malerei zeigte der Redner das Wesen und bic Seele ber deutschen Kunst im Gegensätze zu der ausländischen Kunst. Einen besonders stimmungsvollen Verlaus nahm der vaterlän­disch e Abend, in dessen von musikalischen und | deklamatorischen Vorführungen umrahmten Pro­gramm bic Rede des bekannten Vorkämpfers in ber Kriegsfchulbsrage, Professor Dreher, den Mittelpunkt bilbetc. Die Rede, die unter Bei­bringung von unanfechtbarem Aktenmaterial den Beweis für die systematische Einkreisung Deutsch­lands durch Franlreich, Rußland unb England erbrachte, wurde mit stürmischem Beifall begrüßt. Der letzte Tag brachte am Vormittag noch eine Filmvorführung aus dem Geben BiSmarckS, am Abend bewegte fich ein mach- tiger Fa ckelzug unter Dorantritt der Kapelle des Jnf.-RegtS. 15 aus Gießen durch die Straßen der Stadt. Bei der fich anschließenden Schluh- feier sprach Pfarrer Beith von der Pauls- lirche in Frankfurt. Roch vor wenigen Jahren war man vielfach ber Ansicht, daß sich der Stu­dent nicht um Politik zu kümmern hätte, jetzt ist es, schon in Hinsicht auf das herabgesetzte wahl­fähige Alter, darin anders geworden. Der Staat braucht alle lebendigen Kräfte und gerade die lludcntischc Jugend, bic dazu berufen ist, einst llrhrend in dem Volke zu stehen, ist jetzt mehr denn je dazu berufen, an dem Wiederaufbau unseres Volkes teilzunehmen. Gr betonte den Wert bed StaatSgebankenS. da ber Staat bic Grundlage bed sittlichen und kulturellen Lebens darstelle. Die großzügigen Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Sehr zur Verschönerung des Abends trug auch die vortreffliche Mitwirkung her Willtärrapelle bei. Mit Worten des Dankes an alle Mitwirkenden unb auch besonders die

geloben.

Rach vorangehendem Degrühungsabenb wird die Tagung am Freitag, dem 30. Januar, mit den Referaten von Dipl.-Jng. Krufpi, ,Aufgaben unb Ziele ber volksparteilichen Studentenbewe­gung" , unb von Dr. Pinkerneil, M. b. Pr. G, .Student, Staat und Volk", eröffnet.

Für Samstag, den 31. Januar, ist eine Besichtigung der Gewerkschaft W i chel bei Fr an kleben vorgesehen. Im Anschluß hieran wer- ing. eh. Piatscheck Wirtschaft" und evtl. Raumer. M d. R.,

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nbigfeit des AugS'? Ncw ometem in der Stunde uni lehr rechnen dürfen. Siri höchste Geschwindigkeit sein, n Menschen zur Verfügung letzten Wochen deS Ichres ausgestiegen, Ne mit einer 5 Kilometern in der Stunde neer durcheilten. Die Tech- batub-a Hat, önß damit ch nicht cqtelt ift.Hau t bezug auf Ne Ko» nerbtn sich im 3afitt \925 int es nicht auLgrschlvssen. M vielleicht auf sechs- unbert Kilometer in da Luden noch darüber hin-ut »raucht bann die Schwalb, n, die in den ersten §ruh- g nach Morden lenkt, um e umzusehen. vobckd d^ 1 die Lage kühler tneM Selchwindigkert von etwa 7t in der Stunde Wiede. Aegcnden voll LAS""«

bis drei otunDen ift Ihc kam, wird von 1925 1 möglich sein.' )tefe Aussichten,.vcnn d, ^d von Krankhe'ten hem SISSK

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