Ausgabe 
21.9.1925
 
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Schluß dieser Woche stattfanden, beteiligten sich 46 Knaben und 46 Mädchen des 7. und 8. Schul- iahreS. Die Hebungen der Knaben bestanden in einem Fünfkampf: Reck, Barren, Weitsprung, 100-Meter-Lauf mrd Schlagballweitwurf, die der Mädchen in einem Dreikampf: Weitsprung, 75* Meter*Lauf und Schlagballweitwurf. Als die neun ersten Sieger, die Anspruch auf die Ehren* urkunde des Reichspräsidenten haben, gingen aus dem Wettstreit hervor: Erich Seipp 110 Punkte, Rudolf Ewald 106 Punkte, Albert Klinkel 105 Punkte, Heinrich Klein 104 Punkte, Waldemar Grote 104 Punkte: Elisabethe Seipp 65 Punkte, Katherine Läufer 60r/2 Puntte, Emilie Ludolf 59V5 Punkte, Hedwig Hahn 563/s Punkte. Außer­dem haben noch 24 Schüler und Schülerinnen mit 101 bis herab auf 80 bezw. 40 Punkte Anwart­schaft auf die vom Deutschen Reichsausschuh ge­stiftete Urkunde.

Kreis Schotten.

!! Freienseen, 19. Sept. In unserem Dorfe soll eine Schuhfabrik erirchtet werden. Als Unternehmer kommen Herren aus Butzbach und Frankfurt in Betracht. Mit den Bauarbeiten wird demnächst begonnen, das Gebäude kommt an die Straße FreienseenLaubach unweit des Tun­nels auf Gemeindegelände. Der Bau unserer Turnhalle, der im Sommer begonnen wurde, ist soweit gediehen, daß er noch in diesem Jahre unter Dach kommt. Die Kosten des Baues dürften nicht allzu hoch kommen, da die Steine aus dem Gemeindesteinbruch stammen und das Bauholz dem Gemeindewald entnommen ist.

Kreis Wetzlar.

d. L e tz l a r, 19. Sept. Das Ausspielen non Waren aller möglichen Art auf F e st e n , Kirmessen usw. hat derart, überhand genom­men, daß das Landratsamt sich jetzt veranlaßt ge­sehen hat, Einhalt zu gebieten. Die Polizei­verwaltungen des Kreises sind angewiesen, G e - nehmigungen zum Ausspielen von Gegen­ständen bis auf weiteres nicht mehr zu erteilen. Auch der Verkauf von Zucker-, Spiel- und Back­waren auf Festen ist durch die Polizeiverwaltungen wesentlich eingeschränkt worden. Das Oberoer­sicherungsamt in Koblenz hat unter Aufhebung seiner früheren Festsetzung den O r t s l 0 h n das ist der ortsübliche Tagesentgelt für gewöhnliche Tagearbeiter für den hiesigen Kreis mit Wir­kung vom 1. September 1925 ab für die einzelnen Altersklassen wie folgt festgesetzt: Für Kinder unter 14 Jahren auf 0,75 Mark, für junge Leute zwischen 14 und 16 Jahren für männliche auf 2 Mark und für weibliche auf 1,50 Mark, für Personen von 16 bis 21 Jahren für männliche auf 2,50 Mark und für weibliche auf 2 Mark, für Personen über 21 Jahre für männliche auf 4 Mark und für weib­liche auf 3 Mark.

d. Ebersgöns, 19. Sept. Die hiesige Synagoge, die schon jahrelang nicht mehr in Benutzung und wegen ihres sehr baufälligen Zustandes polizeilich geschlossen war, ist von den mit ihrem Besitz angrenzenden Nachbarn ge­kauft und jetzt niedergelegt worden.

d. AuS dem Hüttenberg, 19. Sept. Wer in diesem Jahre große Hoffnungen auf die Hühnerjagd gesetzt hatte, hat eine Ent­täuschung erlebt. Allenthalben hört man Klagen über das geringe Borkommen der Hüh­ner, was auf den starken Schneefall im letzten Winter und auch auf die Zunahme der Raub­vögel zurückzuführen sein durfte. Bei Anfang der Hühnerjagd traf man Völker an, bei denen die jungen Hühner nicht viel größer als Spatzen waren. Die Hasenjagd dagegen verspricht eine bessere zu werden, so daß man wohl von einem mittleren Hasenjahr sprechen kann. Allerdings sieht man auch jetzt noch viele kleine Hasen im Felde sogenannteDrei- l läufer, die bei Aufgang der Jagd am 1. Ok- tober noch unbedingt der Schonung bedürfen. * d. Weidenhausen, 19. Sept. Dem hier s gegründeten Rindviehversicherungs­verein ist von dem Regierungspräsidenten in Koblenz die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als Diehversicherungsverein auf Ge­genseitigkeit" erteilt worden.

Starkenburg un^ Rheinhessen.

Darmstadt, 19. Sept. Um den Nacht­strom des Elektrizitätswerkes auszu- nuhen, will die Stadtverwaltung in Erbach i. O. eine Eiserzeugungshalle errich­ten, die im kommenden Frühjahr ihre Tätigkeit aufnehmen soll. Zur Zeit finden Erhebungen über den Eisbedarf der Einwohnerschaft statt. Die Regierung hat die vom Gemeinderat in Groß-Zimmern eingeführte k 0 st e n l 0 s e Beerdigung für unstatthaft erklärt. Die Gemeinde will gegen das Verbot auf dem Wege des Derwalltungsstreitverfah-

reni vorgehen unh zugleich eine Beschwerde an den Landtag richten.

Hessen-Nassau.

dg. Naunheim, 19. Sept. 3n unmittelbarer Nähe unserer Obstanlagen bei dertoten Lahn" werden weite Strecken des sumpfigen Geländes aufgefüllt. Das Gebiet um die tote Lahn gehört zum Teil auch zur Wetzlarer Gemarkung. Don der ilntergaffe her ist eine besondere Anfahrtstraße geschaffen worden, auf der Wagen mit Schutt herbeigeschafst werden können. Eine große Fläche ist bereits neu ge­schaffen, eine Feldbahn bringt die Erbmassen an die tiefliegenden Stellen. Bei weiterem starken Anschütten von Schutt wird die tote Lahn das alte Lahnbett, die heute ein langer, toten Weiher ist, bald aufgefüllt fein. Aus dem Schilf­gelände werden fruchtbare Wiesen mitsüßem" Gras erstehen. Eine schöne Bekrönung mit einem vollständig neuen Dach hat unser ur­alter Kirchenturm erhalten. 3m Laufe der Zeit war ein großer Teil des Dachstuhles morsch geworden. 3m wesentlichen ist die neue Dach- konstruktion gleich der alten hergestellt, doch sind nach allen vier Richtungen kleine hervorspringende Giebel mit je zwei Fenstern angebracht worden, die außerdem je ein Zifferblatt der neuen Kirchen­uhr tragen. Weithin leuchtet das goldgelbe Ziffer­blatt und gilt als Zierde des Naunheimer Turmes. Eben wird auch unser Schulhaus einer großen Reparatur unterzogen, die von der Firma Becker in Wetzlar ausgeführt wird. Das alte Dach ist abgenommen, die Giebelmauern er­höht und ein neues Dach aufgesetzt worden. Auf diese Weise sind noch einige Speicherräume neu erstanden. Die äußeren Wände des Schulhauses sollen mit Rauhpuh umgeben werden. 3nfolge großer Einnahmen aus Obst- und Holzverkäufen ist unsere Gemeinde in der glücklichen Lage, Reparaturen an öffentlichen Ge­bäuden vornehmen zu lassen.

bl. Dillenburg, 19. Sept. Am Sonntag, dem 2 5. Oktober, sinden für den D i l l k r e i s die Neuwahlen zum Kreistag statt. Gemäß der Einwohnerzahl sind 24 Abgeordnete zu wählen. Für den Dillkreis wurde ein Automobilklub ins Leben gerufen, der dem A. D. A. El. angegliedert wurde. Anregung hier­zu gab die Ortsgruppe Haiger, die schon seit längerer Zeit besteht.

Wirtschaft.

Einstweilen keine zweite Dollar­anleihe der Rentenbank. Zu der in Bank- und Börsenkreisen aufgetauchten Annahme, daß wegen des großen Erfolges der amerikani­schen Anleihe der Rentenbankkreditanstalt eine zweite Emission gleicher Art in kürzester Frist folgen werde, bemerkt dieBoss. Ztg." nach Informationen an unterrichteter Stelle, daß im Augenblick noch nichts darüber feststeht, 6b und wann eine solche zweite Emission vorgenommen wird. Bor allem wird sich das nach dem Geld­bedürfnis der Landwirtschaft richten. Keinesfalls wird man aber in überstürzter Weise, lediglich unter dem Eindruck der jetzigen Anleihe, an eine zweite Emission Herangehen.

* D i e deutschenBörsen gegen Vor­rats- und Stimmrechtsaktien. Die Zu­lassungsstellen sämtlicher deutschen Börsen be­schlossen in einer gemeinsamen Sitzung bei der Berliner Handelskammer eine Resolution, in der sie sich bezüglich der Frage einer Aenderung des Börsengesetzes mit den Ansichten des Deutschen Bankiertages solidarisch erklären. Sie sehen zur Zeit keine ausreichenden Unterlagen zu einer Veränderung der Vorschriften über das Zu­lassungswesen, erwarten aber, daß die in den Inflationszeit geschaffenen mehrstimmigen Vor­zugsaktien und die Vorrats- und Derwertungs- altien baldigst durch die Gesellschaften beseitigt werden, soweit sie eine wirtschaftlich nicht gerecht­fertigte Beschränkung der Rechte der 3nhaber der zum Börsenhandel zugelassenen Stammaktien ent­halten. Die Zulassungsstellen sind entschlossen, Neuzulassungen von Aktien von diesen Bedin­gungen abhängig zu machen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 19. Sept. Tendenz still. Die Börse wies heute infolge der hohen israelitischen Feiertage einen sehr schwachen Besuch auf. Es fehlte nicht nur an Anregung, sondern auch an Kaufaufträgen. Die Stimmung neigte anfangs unter dem Einfluß «von Glattstellungen eher etwas zum Nachgeben, doch zeigte sich der Markt gegen stärkere Abschwächungen widerstandsfähig, so daß nur für einzelne Werte ein Abbröckeln der Kurse erfolgte, während der überwiegende Teil gehaltene No­tierungen aufwies. Sehr viele Notierungen

tarnen infolge Mangel an Interesse nicht zur ersten Notiz. An den Aktienmärkten hielt das Interesse ür Reichsbankanleihe an, die um 0,5 Droz, höher singen. Bon Elektrowerten lagen AEG. sehr est. Chemiewerke waren kaum verändert. In Pfandbriefen und ausländischen Renten fanden keine Umsätze statt, die Kurse blieben unverändert. Der Freiverkehr war geschäftslos. Der weitere Ver­lauf der Börse zeigte keine Aenderung weder in den Umsätzen noch in der Stimmung. Die Börse schloß die Woche in behaupteter Haltung. Der Geld­markt war unverändert. Am Devisenmarkt war Paris bei 102,50 gegen London und 21,22 gegen Kabel etwas fester. Mailand lag mit 118 gegen Lon­don unverändert. Das englische Pfund notierte gegen Kabel unverändert 4,84z, die Reichsmark 4,199.

Börsenkurse.

Berlin

Frankfurt a.M.

0 240

0 24

7.9

103,75

103,25

63.25

125,75

125,63

74,5

37

0,36

0,36

63,5

63,62

56

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

36

50

36

50

0.301)

0,480 0,159

71,2

120.5

121,13

93,5

7,62

9,25

61

56

->6,5

57,5

61

65

0,27

0,26

91.75

94 8

7,9

63,25

82,25

42,5 41,5

71,5 120,5 120,5

93.50

7,62

70,5

120.25

121.4

57

99

63,25

35

64

83

12,75

41

30

37

95.25

76

52,75

96.75

76

11.23

0,31

0.305

0.44

0,145

0,265

129 96

110

111

55

104

76.25 93,5 7 62

0,028

49.9 40,25

71.5 54,75 107.75

121 5

19,25

41

53 76

63.75

77,5

58 97.25 125,5

60.25

64,5

6

8,9

48,6

40.5

70

54

106

122

129

41

52.5

76

63,25

78

65

70,75

48

40,5

71.4

54 75

107

121.62

19.4

41.1

53

75

63.25

77

59

95,75

126

95,5

75,9

5,25

8,75

0.2375

0.315

0,3025

0.45

0.137

0.2675

0,26

0.25

0,25

91,75

94,75

8 41

130.6

95.5

110

110,25

70.5 120,25 121,75

58.5 72,25 92,25

95,75

76 77 65,5

83

41 41

65.5

58

64,4

81,75

42,75

42

129

95,5

110.25

110,5

103.73

76,5 92,25

7.62 I

0,028 I

71

48,25

41

71,5

54,5

107

122

129

40.5

52,75

75,25

63.25

7 i

62,6

59,25

64,5

90,25

94,9

7,85 I

37,25 I

129 ;

96

110

110,25

0,290

0.480

0.133 I

0.270

5% Deutsche Reichsanleibe . 4% Deutsche Rcichsanleche . 3'/,°/° Deutsche Reichsanlethe 3% Deutsche Retchsanleihe . Deutsche Sparprämienanlethe 4% Preußische Konsols . . . 4% Heflen...........

3Vi% Hessen 3°/o Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Anlreisng..) 4% Zolltürken 5% Goldmexikaner ... .

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Darmst. und Nationalbank . Deutsche Bank Deutsche Dereinsbank .... Disconto Commandit .... Metallbank..........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterreichische Creditanstalt. Westbank............

Bochumer Guß ...... BuderuS............

Caro Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau.....

Kaliwerke AscherSleben...» Kaliwerk Westeregeln..... Laurahütte........

Oberbedarf .....

Phönix Bergbau ...... Rheinstabl Riebcck Montan ....... Tellus Bergbau...... .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont.-Guano.....

Badische Anilin Chemische Mäher Alapin . . Goldschmidt . Griesi'eimer Electron .... Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ........ Rütgerswerke......

Scheldeanstalt. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mainkrastwncke .......

Schlickert........

Siemen- & HalSke

Adlerwerke Kleher ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt....... .

Meguin........

Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Brann . . . Metallgcselllck)aft Frankfurt.

Schuhsabrft Herz . .....

Sichel Zellstoff Waldhof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Berliner

98 63,25

35

5.25

8,9

61.1

56,25

Börse.

Schluß. Kur»

Schlutzk. Abend» jStfe

Schlitz. Kur»

Schlutztz Mittag 63rle

Datum:

18.9.

19 9.

18.

19 9.

Berlin, 19. Sept. Das Geschäft an der heutigen Börse war völlig bedeutungslos, da der hohe jüdische Feiertage zdhlreiche Börsen­besucher fernhielt. Die U rn s a tz t ä t i g k e i t blieb durchweg so gering, daß die Festsetzung der ersten Notierungen Schwierigkeiten machte. Die Samstagsbörse glich daher den ruhigsten Börsen­tagen des Hochsommers. Da auch infolge des frühen Beginns keine Kaufaufträge aus Publikumkreisen Vorlagen, kam es überhaupt zu keiner Tendenz­bildung. Soweit man Kurse hörte, lagen sie etwas unter den gestrigen offiziellen Schlußnotierungen. Auch am Geldmärkte hielten sich die Abschlüsse in den aUerengften Grenzen. Tagesgeld 7| bis 9 Proz., Monatsgeld 10 bis 111 Proz. Der herannahende Ultimo dürfte sich anfang nächster Woche durch etwas stärkere Nachfrage auswirken. Am D e - Difen marft waren keine nennenswerten Ver­änderungen zu verzeichnen. Paris, Brüssel und Oslo waren leicht erhöht. Die Reichsmark notierte in London 20,36, Paris 5,03$, Amsterdam 59,22.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

1 Billionen Mark cmSaedrückl BnenoS-AtrrS, London, Neu- ck. Janen, Rio de Janeiro für eine Einheit. Wien und Ravest- ffir 100060 Arbeiten, alle« übrige für 100 Einheiten.»

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

18 Septbr.

19. Septbr.

Amtliche Notierung

Geld 1 Brief

Amtliche Notierung

Geld Brief

Amft.-Non

168.66

169,08

168,64

169,06

Buen.-Aireö

1,69$

1,702

1,693

1,702

Brsi-.Antw

18 49

18,53

18,54

18,58

Christianta.

8-,44

88,66

88,39

88,61

Kopenhagen

11)2,62

102,88

102,17

102,42

Stockholm .

112,52

112,8)

112,57

112,85

HelfingforS

10,57

10,61

17,31

10,565

10,605

Italien. . .

17,27

17,24

17,28

London. .

'0,335

20,385

20,335

4,195

20,385

Neupork . .

4.195

4,205

4,205

Paris. . .

19,84

19,88

19,90

19,94

Schweiz . .

SO.97

81,17

80,96

81,16

Spanien .

60.27

60,43

60,52

60,68

Japan . . .

1,746

1.750

1.718

1,722

Rio de Jan. Wien in D--

0 565

1.567

0.569

0.571

Oest. abgcst.

59,13

59,27

)9,07

59,21

Prag ....

12.425

12,465

12,40

12,47

Belgrad . .

7.46

7,47

7.46

7,48

Budapest. .

5.885

5,905

5,885

5,905

Bulgarien

3,045

3,055

3.045

4.055

Lissabon

20 075

20,125

21.075

0.125

Danzig. . .

80.68

80.88

80.68

80.88

Konstantin.

2,37

2,38

2.365

2.375

Athen. . .

6.09

6.11

6.05

6 11

Canada. . .

4,20

4,21

4,-195.,.

4,205

Uruguay .

4,175

0.185

4,171

4,185

Berlin, 19. Septbr.

Geld

Brief

Amerikanische Noten .....

1,242

4.262

Belgische Noten........

Dänische Noten ........

18,49

101,92

18,59

102,44

Englische Noten. .......

20,30

20,40

Französische Noten ......

Holländische Noten......

19,90 L68,2l

20 00

169,05

Italienische Noten......

17,28

17,46

Norwegische Noten......

88,20

88.64

Dcutsch-Ocsterr-,-100 Kronen

58.90

59,17

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

112,24

80,80

112,80

81,20

©Q<jUfd)c Noten.......

60,27

60.57

Tschechoslowakische Noten ..

12.39

12.45

Ungarische Noten.......

5.805

5.875

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 19. Sept. Der Produktenmarkt war sehr ruhig. Bei keinen Umsätzen bröckelten die Preise 1 bis I1/2 Rm. ab. Es kosteten 1000 Pfund: Weizen, märt. 207 bis 213, dto. Oft 229, dto. Dez. 236 bis 235, Roggen, märt 157 bis 162, dto. Dez. 1821/2 bis 184, Gerste, märk. 206 bis 230, Wintergerste 174 bis 177, Hafer, märk. 174 bis 182, dto. Dez. 189, Mais (loko Berlin) 207 bis 211, Raps 350; es kosteten 100 Pfund: Weizenmehl 29 bis 32,50, Roggenmehl 23,25 bis 25,25, Weizenlleie 11,40 bis 11,50, Roggen- kleie 10,40 bis 10,50, Viftoriaerbsen 26 bis 31, Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 25 bis 28, Lu­pinen (blau) 12,75 bis 14, Rapskuchen 16 bis 16,20, Leinkuchen 22,60, Trockenschnihel 11,80

Büchertisch.

Politisch er Almanach 1925. Jahrbuch des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und der Orga­nisation. Mit sachlicher Unterstützung von Behör­den des Reiches, der Länder, der Städte und des Auslandes und viele Verbände herausgegeben von Maximilian Müller - Zabusch. K. F. Koehler, Ver­lag Berlin W 9. Ganzleinen M. 25. Müller - Zabusch ist durch neue und praktische,Methoden Herr des gewaltigen Stoffes geworden und so ist sein Buch durch und durch modern. Der ganze Umkreis des Inhaltes läßt sich kaum mitteilen. Alles, was deutsche Verhältniffe betrifft, ist aus­giebig berücksichtigt, mag es sich um die Gliede­rung des behördlichen Apparates des Reiches und der Länder, um die Parlamente oder um die Wehr­macht handeln. Daneben sind auch alle anderen Faktoren des öffentlichen Lebens berücksichtigt und eingehend und klar dargestellt, die ganze Gliede­rung der Rechtspflege, das wissenschaftliche Leben, das Bank- und Derlehrswesen, die deuffchen Städte, die Relionsgemeinschasten, die gesamte Wirtschafts­gliederung, die Unternehmer- und die Arbeitnehmer­verbände, das in Parteien und Verbänden der verschiedensten Art sich äußernde politische Leben. Ein mustergiltiger Abschnitt ist der Durchführung des Verttages von Versailles gewidmet. Diese ganz sachlich gehalteneDarstellung des Reparationsdramas ist erschütternd. Dazu verfügt Müller-Zabusch über amtliches Zahlenmaterial, das bisher noch nicht ver­öffentlicht ist. Schon das allein macht den Alma­nach für den Wirtschaftler und Politiker unentbehr­lich. Fast mit derselben Genauigkeit wie die Ver­hältnisse des deutschen Reiches sind die Oesterreichs und Danzigs dargestellt. Dem eigentlichen Ausland ist ebenfalls ein umfangreicher Abschnitt zugeteilt worden. Der Deutsche, der nach irgend einem Teile der Welt fahren will, kann sich im Almanach über die beste Schiffsverbindung, über das Hotel, in dem er abfteigt, und über die Dank, die ihm seinen Kre­ditbrief auszahlen soll, unterrichten. 500

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