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derartige Anstalt den Bedürfnissen nicht genügte und im Jahre 1850 wurde die Schule wieder als selbständige Realschule eingerichtet. Später wurde noch ein Progymnasium angegliederi und aus dieser Anstalt entstanden dann das jeßt begehende Gymnasium und die Otzerrealschulc. Die Feier wurde mit einer Begrüßungsansprache des Oberstudiendirektors A l t e n d o r f eröffnet, dann sprachen im Namen der Stadt Beig. W i n d e ck e r und im Namen der Friedberger Schulen Ober- sludiendirektor Philipps. Nach einem von Schüler M i I i u s gedichteten und oorgetragenen Prolog ergriff Prof. Dr. Blocher das Wort zu dem Festoorlrage, in welchem er ein lebensvolles Bild von den wechselnden Schicksalen der Schule im Laufe der Jahrhunderte gab. Aber selbst in den schwersten Zeiten konnten Bürgersinn und Opfer- willigkeit der Bevölkerung cs ermöglichen, die Schule zu erhalten, selbst nach den Schrecknissen des 3lhährigen Krieges erholte sich die Anstalt wieder und zählte 75 Schüler in drei Klassen unter drei Lehrern. Heute gehört die Doppelanstalt in ihren« prachtvollen Neubau zu den bedeutendsten Anstalten nicht nur Hessens, sondern ganz Deutschlands, die Schülerzahl beträgt z. Z. nahezu 600. Musikalische Darbietungen der Instrumentalklasse der Anstalt gaben der schön verlaufenen Feier einen würdigen Rahmen. Der „Verein ehemaliger Augustinerschüler" wird am nächsten Mittwoch im Saale von Groß-Friedberg eine öffentliche Feier veranstalten, bei der das Friedberger Doppelquar- tett mitwirken wird und das Lustspiel von Fulda „Das Recht der Frau" zur Aufführung kommt. Dem jetzigen Inhaber der mechanischen Werkstätte W. 21. Heß Nachf., Fabrikant Winkler, ist von der Stabt der Bezug von elektrischer Ära ft wegen Nichterfüllung seiner vertra^mäßi- qen Verpflichtungen gesperrt worden. Daraufhin hat der Inhaber gegen die Stadt Friedberg eine Entscheidungsklage von 12 000 Mk. anhängig gemacht, von denen er vorläufig zur Ersparung non Kosten 3000 Mk. einklagte. In erster Instanz ist er vom Landgericht mit seiner Klage ohne Be weisaufnahme kostenfällig abgewiesen worden. Dieses Urteil wurde nunmehr in der zweiten Instanz vom Oberlandesgericht bestä - tiat, so daß also der Kläger mit seinen Ansprüchen endgültig abgewiesen ist. Der Vertreter der otabt war Geh. Iustizrat W i n d e ck e r.
l. R a i n r o b , 17. Oft. Dieser Tage wurden unsere zwei neuen Kirchenglocken vom Bahnhof Renzendorf abgeholt. Reich geschmückt und bekränzt hielten sie Einzug in unser Dorf. Bor dem Ort wurden sie von der ganzen Gemeinde freudig empfangen, Pfarrer Hofmann, Hopfgarten, hieß sie in einer kurzen Ansprache herzltm willkommen. Die Einweihung soll in itoei Wochen am Tage des Kirchweihfestes statt- sinden.
Buntes Allerlei.
Die Dogelfreistätten der deutschen Nordsee.
Jeder Besucher der deutschen Nordsee, der Augen hat zu sehen und dem Ratursinn zu eigen, wird seine Freude haben an den be» ichwingten Siedlern der Küstenlande, an den öturmmöven und Silbermöven, an den Küsten- unh Fluhseeschwalben, an den Austernfischern, Rotschenkeln, Regenpfeifern und Brandenten. Allen diesen Bogelarten drohen Gefahren, die ineSteils in den Störungen der fortschreitenden Kultur und andererseits in den Roheiten der menschlichen Unkultur (übermäßiges Eierabsam- meln, sinnloses Riederknallen k^r Vögel auch während der Brutzeit usw.) besteht. Die Einrichtung von Bogelfreistätten an der deutschen Rordseeküste — oder besser auf den ihr vorgelagerten kleinen LZnseln — ist deshalb eine verdienstliche Tat. Wie wir der aufschlußreichen kleinen Schrift des bekannten deutschen Ornithologen Dr. Hugo Wetgold. Direktor der naturwissenschaftlichen Abteilung des Provinztalmuseums in Hannvver, entnehmen (32 S. 16 Mb. Berlin E. S. Mittler & Sohn, Meereslunde, Heft 159), zählen wir heute deren 10; »on Süden nach Rorden rechen sich die Bogel- Ireistätten vom Memmert, von ßangcroog. Mellum, Reuwerk, Trischen, Helgoland, Südervog, «Südfall, Rvrderovg und Ellenbogen (Jvrdsand) aneinander. — Die Bogelfreistätten stehen unter lern Schuhe teilweise des Staates, teilweise privater Gesellschaften und werden von festange- ^ellten Dogelwärtern betreut. Doch ist ihr De- luch möglich und kein Raturfreund, dem dazu Gelegenheit geboten ist, sollte es versäumen, sich diesen frohen und erhebenden Anblick großer Vogelscharen zu verschaffen.
Die Memoiren von Lord Greh.
Der eben erschienenen englischen Buchausgabe her Grehschen Memoiren wird in wenigen Wo- hen eine deutsche Ausgabe folgen, die her Verlag F. Druckmann A.-G. in München herausbringt und bereits im Druck hat. Wie immer der Standpunkt zu den Grehschen Memoiren ist, sie sind als 2leußerungen des führenden Staatsmannes des Landes, in welchem die europäische Politik vor dem Kriege und während desselben in erster Linie entschieden wurde, so mgeheuer wichtig, daß jeder an den politischen Dingen interessierte Deutsche an dem Buch nicht vird vorübergehen können. Die Grehschen Memoiren erstrecken sich über 25 Jahre, also gerade auch über die Zeit, die die Verhältnisse schuf, bic schließlich zum Kriege führten. Die Memoiren Derben in der deutschen Ausgabe 2 Bände von ttoi 803 ©fci:en zusammen umfassen.
Wirtschaft.
Die Ziffern der Handelsbilanz.
2m In- und Ausland wird die Richtigkeit der Ziffern der deutschen Handelsbilanz ango zweifelt. Man glaubt, daß in Deutschland die Ausfuhr unterbewertet und die Einfuhr überbewertet würde.
An einer solchen falschen Darstellung kann niemand Interesse haben. Denn eine passive Handelsbilanz ist auf keinen Fall geeignet, im Ausland den günstigen Eindruck zu erwecken, den wir schon zur Unterstützung in wirtschaftlichen Fragen haben müssen. Auch im Hinblick auf den Dawesplan wäre eine falsche Bezifferung zwecklos; der Generalagent für die Reparationszahlungen wird sich in seinem Urteil nicht nur nach den -Ziffern der Handelsbilanz, sondern sicherlich auch nach einer Reihe anderer wichtiger Faktoren richten. Auch für das Inland wäre eine falsche Darstellung zwecklos, da sie den tatsächlichen Verhältnissen widersprechend einen Optimismus erzeugen müßte, der schon bald zu einem Zusammenbruch mit allen seinen üblen Folgen verurteilt wäre.
Zu dielen ileberlegungen allgemeiner Ratur sind vor kurzem auch noch spezielle Untersuchungen unbestellt worden, bei denen die Richtigkeit dec handelsstatistischen Ergebnisse von ein:r Reihe von Kontrollmethoden bestätigt wurde. In erster Linie kommt hier in Betracht ein Vergleich mit der ausländischen Statistik. Im Jahre 1913 wurde nach der Statistik der betreffenden Empfangsländer unter Berücksichtigung von 80 Prozent des deutschen Außenhandels festgestellt, daß die Aktivität der deutschen Handelsbilanz sich auf etwa 320 Millionen belief; nach der Jnlandsstatistit ergab sich zu jener Zeit ein Betrag von 230 Millionen Mark. Für das Jahr 1924 hat man die Passivität für dieselben 80 Prozent aus Grund der Auslandstatistik mit etwa 1,5 Mill, berechnet, während sich nach der Jnlaudstatistik ein Betrag von 2,1 Milliarden Mark ergab. Von dem Unterschied entfallen etwa 400 Mill. Mark auf die Sachlieserungen; der Dann verbleibende Rest ist prozentual fast genau so hoch wie er vor Der Kriegszeit war; er erklärt sich hauptsächlich aus Frachtenzahlungen. Die ausländischen und die inländichesn Ergebnisse der deutschen Handelsbilanz decken sich also ungefähr. Eine weitere Kontrollmethode liegt in der Heranziehung Der Dorkriegswerte. Wenn man die'e zu Grunde legt, so würde sich entspreckend der Geldentwertung eine verringerte Passivität ergeben; die S.'eigerung der Passivität für die Gegenwartswerte ist also auch schon aus dem Moment der Geldentwertung zu einem guten Teil zu erklären. Zusammengefaßt kann man sagen, daß die deutsche Handelsstatistik ein zutreffendes Bild der herrschenden Verhältnisse gibt und daß sie nicht mehr Fehler enthält, als die Handelsstatistiken irgend eines anderen Landes.
Als wichtigste Fehlerquelle für Die Handels- stattstik kommen folgende in 'Betracht: 1. Die Erfassung Der Kommissionsware. 2. Die Erfassung Der Ausfuhr Der Händler, da die Wertangaben der Produzenten naturgemäß unter dem Erlös des Exporteurs liegen. Infolge der Frachtberechnung bietet die Feststellung Der Werte an Der Grenze aber immer Schwierigkeiten. In derselben Richtung wirken die verschieden gestalteten -Zahlungsfristen. Da die Werte am Tage Der Ausfuhr angegeben werden und nicht am Tage Der tatsächlichen -Zahlungen, ergeben sich schon dadurch bei Währungsschwankungen erhebliche Differenzen. Absichtlich falsche Deklarationen haben sich nur sehr selten ergeben. Was die Einfuhr betrifft, so würde eine zuverlässige Deklaration nur dann zu erhalten sein, wenn Der Empfänger der Ware sie selbst abgibt. Das hat sich aber als unmöglich herausgestellt.
Die Hoffnungen, daß die Ziffern der Handelsbilanz übertrieben pessimistisch seien, stimmen also nicht. Wir haben vielmehr allen Grund, die Zunahme der Passivität mit Der größten Sorge zu beobachten und alles zu tun, um eine weitere Verschlechterung zu vermeiden.
• Reichseinnahmen und Ausgaben im September 192 5. Rach dem Ausweis Der Reichshauptkasse für den Monat September 1925 beliefen sich die Einzahlungen auf insgesamt 539,1 Mill. Rm., Darunter Einzahlungen bei der Allgemeinen Finanzderwaltun g («Steuern, Zölle, Abgaben) ohne die verpfändeten Zoll- und Steuereinnahmen für September 1925 509,6 Mill. Rm. und sonstige Einzahlungen 29,5 Mill. Rm. Die Summe der Auszahlungen im Derichtsmonat belief sich auf 633,0 Milk. Rm., Darunter Auszahlungen bei der Allgemeinen Reichsverwaltung einschließlich der Kriegslastenausgaben 408,1 Mill. Rm., Steuerüberweisung en an Länder und Gemeinden 176,1 Mill. Rm. und Reparationszahlungen (an den Generalagenten für Reparationszahlungen) 57,8 Mill. Rm., mithin ergibt sich für den Monat September 1925 ein Zuschuß bedarf von 93,9 Mill. Rm. In den sechs Monaten April bis September 1925 belief fick die Gesamtsumme der Einzahlungen auf rund 3,635 Mill. Rm., die Summe der Auszahlungen aus rund 3,750 Mill. Rm., so daß sich der Zuschuhbedarf für die erste Hälfte des Fiskaljahres 1925/26 auf rund 115 Mill. Rm. stellt. Die schwebende Schuld des Deiches belief sich am 30. September 1925 auf rund 81,1 Mill. Rm. (darunter Zahlungsverpflichtungen aus Schatzanwei-
fangen unD Sch aywechseln rund 18,6 Mlll. Rm. und Sicherheitsleistungen mit Schatzan?isungea und Sch ahwechseln mir rund 62,5 Mill. Rm.).
Wieder Aufträge der Deutschen Reichsbahn » Gesellschaft. Wie die K. Z. erfährt, schweben Verhandlungen zwischen der Deutschen Reichsbahngesellschaft und der deutschen Lokomotivindustrie über die Bestellung von etwa 80 bis 90 Lokomotiven. Dieser Auftrag würde der erste größere Der Reichsbahn nach mehrjähriger Pause fein. Es handelt sich um die Firmen Krupp. Hanomag, Linke-Hofmann, Krauß & Go., Hentschel Eggestorff und noch einige andere.
* D i e Bildung des Anilintrusts. Die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co.. Leverkusen b. Köln, und die Chemische Fabrik Griesheim, Elektron, Frankfurt (Main), berufen ihre a. o. H. B., die über Die bekannte Fusion beschließen soll, auf Den 5. Rovember D. Js. nach Frankfurt (Main) ein.
'Abschluß Der Heidelberger Amerika-Anleihe. Wie der D. H. D. erfährt, hat Die Stadt Heidelberg in Amerika eine Anleihe von l1 , Millionen Dollar, abgeschlossen. Die Anleihe wird in nächster Zeit in Reuyork ausgelegt und ist mit 7 Prozent verzinslich. Emissionshaus ist die Dankfirma F. I. Lis- mann L Co. Heber Die Höhe des Ausgabekurses ist noch nichts bekannt.
'Amerika-Anleihe der Stadt Regensburg. Wie die „Münchener Reuesten Rachrichten" melden, gedenkt die Stadt Regensburg eine amerikanische Anleihe von etwa 5 Mill. Dollar aufzunehmen. Dorverhandlunngen über das Anleiheprojekt sollen bereits mit einem in München anwesenden amerikanischen Finanzmann stattgefunden haben. Die Anleihe soll einem großangelegten Bauvrogramm dienen.
Börsenkurse.
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Dhontr Bergbau Roeimlabl ..... . • . ,
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«llg. Elektrizitäts-Gesellschaft Beramann . Malnkraftwerkc ....... Schlickert Siemens L Halske
Adlcrwerke Klever ..... Daimler Motoren. ..... Hehligenllaedk.........
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Motorenwerke Mannheim
Frankfurter Armaturen .. Konservenfabrik Braun . . MctaNgesell chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G Schuh'abrik Herz.......
Zellstoff Saldhof. . . ' i ‘ ‘ Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
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Berlin, 1?. Oft. Am Prvduktenmarkt gaben Die Preise heute etwas nach. Die Unternehmungslust blieb sehr zurückhaltend. Wer auch das vorliegende Material ist knapp. Die Termine liegen gegen gestern unverändert. Mehl bleibt still, Gerste wenig verändert, Futterartikel ruhig. Es kosteten 1000 Kilo: Weizen, märt. 212 bis 215, dto. Oktober 231x/2 bis 232, dto. Dezember 233, Dto. März 238V«, Roggen, märt- 150 bis 154, Dto. Oktober 169, dto. Dezember 172, dto. März 182, Gerste, märt 210-235, Futtergerste 170-175, Hafer, märt 180 bis 188; es kosteten 100 Kilo: Weizenmehl 27‘/< bis 31V«, Roggenmehl 22 dis 24V*. Weizenkleie 11. Rogaenkleie 8,90 biS 9,20, Diktoriaerbsen 26 bis 31, kleine Speiseerbfen 26 bis 28, Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 22 bis 25,
Rapskuchen 15 bis 15,20. Leinkuchen 22, Trockenschnitzel 8.70 bis 8.80. Torfmelasse 9,50 bis 9.60, Kartoffelstöcken 14,30 bis 14,60, Zucker 20,40 bis 20,50.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Ausuahlung.
Banknoten.
16 Oktbr.
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Amrliche Notierung
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Brief
Geld
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Holländische Noten......
Italienische Noten......
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59.94
Norwegische Noten.... Dentsch.Lesterr., a 100 Kronen
Rumänische Noten......
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Schwedische Noten......
111.87
112.4;
Schwerer Noten.......
80.95
Spanische Noten.......
60.0»
• 0 90
Tschechoslowakische »Noten . .
Ungarische Noten.......
12.287
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12.447
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Büchertisch.
Die Eintommensteuererklärung nach Dem neuen Einkommensteuergesetz mit Musterformularen und Erläuterungen. Rach den neuen Vorschriften des Einkommensteuergesetzes vom 10. August 1925 von Dr. Koppe, Rechtsanwalt, Berlin. Jndustrieverlag Spaeth & Linde, Berlin W 10. Bei der Kürze der Zeit ist es Dem Laien fast unmöglich, das neue Einkommensteuergesetz in sich aufzunehmen. Diese erste Steuererilärung ist noch dazu von allergrößter Bedeutung insofern, als sie für spätere Steuererklärungen unter HmftänDen Bindungen bringt, die, wenn Fehler jetzt gemacht werden, kaum gut- zumachen sind. Eine kurze gedrängte Darstellung gibt der bekannte Steuerspezialist Dr. Koppe, die aus dem neuen Gesetz und Den dazu ergangenen Erlassen alles das zusammenträgt, was zur richtigen Ausfüllung deS Steuererklänmgs- formulars notwendig ist. 584
Hindenburg-Jahrbuch 1926, her- auegegeben mit dem Einverständnis des Reichspräsidenten. K. F. Koehler, Berlin und Leipzig. Kartoniert 1 Mk. Dieser prächtige vaterländische Almanach wird künftig stets zum Geburtstags des Reichspräsidenten, am 2. Oktober, erscheinen und mit seinen ausgezeichneten Mitarbeitern Tausenden von Derehrern des großen Mannes getreuer Jahresweiser fein. Einer Zusammenstellung der Reden und Erlasse aus Wahl- und Präsidentenzeit folgen einige Auszüge aus interessanten neuen Veröffentlichungen des Verlages. Das Ganze ein auch wegen seiner vielen unveröffentlichten Bllder aus dem Leben des Präsidenten wertvoller, wohlfeiler deutscher Kalender für weiteste Kreise. 518
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus Der „Radio-Umschau".)
Dienstag, 20. Oktober.
4.30 bis 6 Llhr: Rachmittagskonzert: Leo Fall. 6 bis 6.30 Hbr: Die Lesestunde. Aus „Till Eulenspiegel und Lame Goedzack" von EharleS de Coster. 6.30 bis 7 Llhr: „Altfranksurter Krönungsfesttage", Vortrag von Frau Emmy Ficus. 7 bis 7.30 U^r: Bibliolheksdire'.tor Prof. Dr. Georg Sleinhausen spricht über .Die Unter- gangsstimmung der Gegenwart in kritischer Beleuchtung". f. Teil. 7.30 bis 8 LIHr: Funkhochschule. „Aus dem Slädelschen Kunstinstitut IV“, Vortrag von Dr. Osü'ald Götz, Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 8 bis 8.30 UDr: Funkhochschule. „Der Sicherheitspakt vom Standpunkt des Rechtsge.'ehrten". Vortrag von Dr. jur. Max Strupp. 8.30 bis 9.30 Uhr: Robert Schumann. 10 Uhr: „Heber Fernempfang drahtloser Stationen", Vortrag mit Versuchen von Prof. Dr. G. Leithäuler.
tVERTRETER: H. Elges jr.
Gießen
Seltersweg 68
Die OsraimA-Lampe
verkörpert den neuesten Fortschritt auf dem Gebiet der elektrischen Glühlampen. Oer neue, durch Patente geschützte Wendeldraht ermöglicht eine bisher bei luftleeren Spiral« drahtiampen unerreichte Oekonomie und Lichtkonstanz, seine Anordnung eine vorteilhafte Lichtverieilung. Oie Osram-N-Lampe ist in hohem Maße geeignet, diebisherigen Lampen mit gestrecktem Draht zu ersehen. Sie wird in dem Umfange geliefert, den die llmstellung der Aabttkation rulößi.
OSRAM


