Ausgabe 
19.9.1925
 
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teilen und völkischen 'Banbe bewußt. die das

aus den Meister-

Erledigun!

Im Zusammenhang mit den Preisabbau»

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Fahrt »um Bahnhof an. Noch aus dem Fenster !»es Salonwagens winfte er der Menge mehrmals

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ÄÄj Der Besuch in Düsseldorf

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Düsseldorf. 18. Sept. (TU.) Um 2.08 Uhr ruf Reichspräsident v. Hindenburg in

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werden den wirtschaftspolitischen Reichswirtschaftsrates beschäftigen.

r und für alte Zeiten mit Nischen Larrde verknüpfen.

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inkeressen hatten zu beiden Seiten der Brücke Aufstellung genommen. Davor stand eine Gruppe vei^geklcideter Mädchen, in der Mitte drei kleine Schiffsjungen, von denen der älteste ein Gedicht Vvrlrug. Freudig bewegt nahm Hindenburg «inen etiauh roter Bosen au» den Händen eines kleinen

Kritische Lage in Syrien.

Paris. 19. Sept. (WTD. Funkspruch) Havas veröffentlicht einen Brief des Erzbis«chwfS von Hauran über die Lage in Syrien, in dem es u. a. heißt: .Bor 14 Tagen wurde die Lage

Dr. Wirth in Amerika.

Aeuv 0 rk, 19. Sept. (Kabeldienst der TL1F Reichskanzler a. D. Dr. Wirth wurde bei seiner Ankunst in Reuhork von Berichterstattern um­ringt. Er bekannte sich als überzeugungstreuer Republikaner, der das Wohl Deutschlands stets im Auge habe. Hindenburg sei ein guter Präsident und verdiene die Unter- stützung aller Parteien. Ob der Dawes­plan 'ich bewähre, werde die Zukunft lehren. Deutschlands großes Verdienst sei es, die Welt vor dem Kommunismus bewahrt zu haben.

Der Finanzausschuß des Hessischen Landtag» tritt am Dienstag nächster Woche zu­sammen. Das Plenum des Landtags wird vor­aussichtlich in der ersten Woche des Oktobers zu- sammentreten. um das Gesetz über die Kommunal­wahlen zu beraten.

ig der Formalitäten soweit gediehen, schon dem 12. und 15. Oktober

Mädchens entgegen.

Von hier begab sich der Reichspräsident zum

Der Oberpräsident der

v i n z, F u ch s . wurde für seine in 20jähriger Ver» waltungspraxis betätigte zielbewuhte und erfolg­reiche Förderung der rheinischen Landwirtschaft so­wie für sein kräftige» Eintreten für Bauern, Züchter lind Winzer von der landwirtschaftlichen Hochschule in Bonn-Popelsdorf zum Ehrendoktor der

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6taatirtgittn en herzlichem -m-s, t Stadt banle ich A, r.srrudiges.n, diesm Mittel Wn Schafseitr.il», . enbütger ich h grüben und mich r 1

Don hier begab st- der Reichspräsident -um Stadttheater. wo zu Ehren feines Besuches das Vorspiel und die Festwiese aus den Meister- ftngern von Rürnberg dargestellt wurden. Den weiten Play vor dem Duisburger Stadttheater füllte um 5 Uhr eine große Menschenmenge. Alle Häuser sind mit Fahnen und Girlanden geschmückt. In einem groben Viereck haben sich die Ver­eine aufgestellt Zu beiden Seiten des WegeS jubeln T rusende dem Reichspräsidenten zu. Hin­denburg schreitet langsam die Stufen zum Stndt» Ifceatcr empor und begrübt entblößten Hauptes die Menge. Jubelnde Rufe schallen ihm ent­legen Darauf begibt sich der Reichspräsident in das Theater. ,

Rach Beendigung der Dorstellung hielt Ober- burgermeister Dr. JarreS eine tune Ansprache, in der er dem Reichspräsidenten für leinen Besuch im Damen der Stadt dankte. Rach einem be­geisterten Hoch auf den Reichspräsidenten fang ttn Männer- und Kirchenchor, dann ergriff

in Hauran beunruhigend. 5>w Druien haben einige Siege bapongetragen Mehr als 5000 Christen wurden a u S g e p l ü n der t und verjagt, sie leben jetzt unter freiem Himmel Heber 800 Franzosen sind tot ober verwundet. 700 werden in der Festung Sueida belagert. Ich konnte mich nicht dorthin begeben. (Srcxi zehn Dörfer des HaurangebieteS haben an dem Auf» stände tetlgenommen. Sine französische Grpeditio« müßte sofort zum Marsch gegen den Dtchebel- Drus eingesetzt werden, um aber den Sieg zu sichern, brauchen wir mindestens 15000 gut aus­gerüstete Soldaten, denn das französische '43 r e ft t g c bat seit dem 3. August sehr stark gelitten. Mehrere Freunde Frankreichs haben sich nach der Festung Sueida begeben. Die Festung wird burd) Flugzeuge verpflegt, von diesen sind im Dschebel-DruS und im Hauran- Gebiet sechs obgescho'sen worden und abgdhir»L Die Lage i st sehr kritisch Seit ich hier im Lande bin cs sind jetzt 37 Jahre habe ich derartig trostlose Szenen noch nicht gefehen. Hier wird ein schr energisches Vorgehen und eine kluge Verwaltung notwendig fein, um die all­gemeine Sicherheit und das französische Prestige w iederherzus: e llen."

Rach einer inerteren Meldung wurde die Festung Sueida durch die Drusen bombardiert, wobei mehrere Mann der Be­satzung der Garnison verwimdet worden sind.

Kleine politische Nachrichten.

Am 19. September feiert Staatsrat Rudolf Block vom Hessischen Landesamt für das Bil­dungswesen seinen 60. Geburtstag. Er ist Mitbc- grünber des Deutschen Philologenocrbandes und bat sich große Verdienste um da» hessische Unterricht»- wesen erworben.

Sie erneuern daher in die Hand Sw. Srzellenz das Gelöbnis, daS das ganze deutsche Volk und die ganze Welt hören soll. Wir Studenten der rheinischen Hochschulen stehen treu und gläubig zu deutschem Volkstum und deutscher Kultur und Wissenschaft. Wir wollen deutsch und frei sein!

Dr. Eckener zurIeppelin-Dolksspende

München. 19. Sept (WTD. Funkspruch.) Dr. Eckener hatte eine Unterredung mit einem Berichterstatter der »Münchener Rcuesten Aach» richten", in der er u. a. betonte: ..Es ist eine irrige Meinung, bah die Sammlung für die Zeppelin-Eckener-VolkSspendc allein in der An durchgeführt werden soll, wie sie bisher or­ganisiert ist, d. h. durch die Errichtung von Sammelstellen in Zeitungen und Banken. DaS ist nicht richtig. GS bestand von vornherein die Absicht, eine Sammlung zu veranstalten, an der sich das ganze Volk beteiligen soll. Es wird beabsichtigt, jedem Spender ein Erin­nerungszeichen für feine Gabe zu überreichen. In Süddeutschland ist die Organisation und die

der Reichspräsident

iu folgender kurzen Ansprache das Wort: Ich ribcht!- nicht von hier scheiden, ohne meinen allerherzlichsten Dank für die freundlichen Grüße auSzusprechen. Ich habe heute zum erstenmal imdb dem groben Wetlkriege wieder an unserm deutschen Rhein gestanden Daß ich daS bewegten Herzens getan habe, das wird jeder von Ihnen verstehen, ist doch der Rhein unser Schicksalsstrom und er gehörte uns, wenn Dir einig waren und wir verloren ihn, sobald wir uneinig waren. Darum sei der Rhein uns immer eine Mahnung zur Einigkeit. An dieser Einigkeit muß jeder Deutsche mit- arbeiten Dieses Bestreben wollen wir in dieser Stunde mit dem Rus bekräftigen: Unser deutsches Vaterland Hurra! Die Menge stimmte daraus das Deutschlandlied an. Oberbürgermeister Dr. Jarre» erwiderte mit folgenden Worten: Die Mahnung des Herrn Reichspräsidenten zurCinig- frit haben Sie gehört Diese Mahnung wollen wir beherzigen. Tun a*r daS, so bleibt der heutige Besuch de» Herrn Reichspräsidenten für die Stabt und das Daterland von bleibendem Wert. Dank­erfüllten Herzens rufen wir voll Ehrfurcht und »it tief bewegtem Hetzen dem verehrten Herrn Reichspräsidenten zu: Sr lebe hoch! Unter stür­mischem Jubelrusen trat der Reichspräsident seine

Landwirtschaft ernannt.

Ein in H ö ch st a. M. für nächsten Sonntag vom roten Frontkämpferbund der kommunistischen Partei geplanterRoter Tag" ist von der Be- satzungsvehörde verboten worden.

Aus aller Well.

Ein Erfolg der deutschen Radioindustrie.

In den Werkstätten der Teleftmken-Gesell- schäft wird ein Rundfunksender hergestellt, der für Wien bestimmt ist und der nach erfolgter Aufstellung der größte Rundfunksender des europäischen Festlandes fein wird. Der Auftrag war der Gesellschaft auf Grund eine» Gutachtens einer internationalen Sachverstän­digenkommission erteilt worden, trotzdem eine amerikanische Firma die deutsche Gesellschaft unterboten hatte. Der neue Sender wird etwa die fünffache Telephonleitung des augenblicklichen Berliner Rundfunksenders ausweisen und die 21/t- fache deS Wihlebener Senders.

Tokios ParlamentSgebäude niedergebrannt.

Donnerstag nachmittag gegen 3,30 Uhr brach in dem Oberhaus derjapanischen Kam­mer ein Feuer aus. Durch starken Wind ent­facht. griff der Brand schnell auf das Unterhaus über und beide Gebäude wurde,, zerstört. Man nimmt an, daß die Feuersbrunst ihre Urfache in der Unvorsichtigkeit einiger Arbeiter hat, die mit Dachstuhlreparaturen beschäftigt waren Rach ungefähr einer Stunde gelang es. des Feuers Herr zu werden. Die wertvollen Archive sind größtenteils unversehrt geblieben, während die Bibliothek vollständig vernichtet wurde.

Unfall Im Zirkus.

Im ZirkusBusch stürzten heute bei der Vor­stellung auf der Fahrt auf der T 0 desseil - bahn die beiden Artisten aus einer Höhe von etwa 3 Metern ab. Ihre Verletzungen machten die lieber» führung ins Krankenhaus nötig. Die Urfache des Unfalles ist auf zu starkes Anziehen der Fahrrod­bremse zurlickzuführen.

Wettervoraussage.

Tagsüber ausheiternd und wärmer, sonst kühl, meist trocken, Dunstbildung.

Gestrige Tagestemperaturen: Marimum 16,9 Grad C.» Minimum 7,2 Grad E. Riederschläge 8,2 Mm., heutige Morgentemperatur 10,2 Grad C.

daß z w i. , d. I - die D 0 l k s s a m m l u n g führt werden kann. ES wird wei!

kusseldors ein. Schon lange vor seiner An- , runft hatten sich auf dem Bahnhofsplatz Tausende nen Menschen eingefunden. Der Bahnhof selbst hatte sich in einen Fahnenwald verwandelt. Ueberall Girlanden und Festschmuck. Jeder Platz an den Fenstern der umliegenden Häuser war schon seit mehreren Stunden besetzt. Nach der kurzen Be- .ruhung auf dem Bahnsteig ging Hindenburg, nach 'Nen Seiten fteundlich grüßend, das Ehrenspalier ob. Bei seinem Anblick stimmte die Menge das Deutschlandlied an. Der Andrang wird so groß, daß an verschiedenen Stellen die Absperrung», kette durchbrochen wird. Nach einigen Be- (irüßungsworten des Reichspräsidenten an die Menge, fährt er, begleitet von berittener Schutz­polizei, zum Landeshauv, auf den Straßen überall mit Jubel begrüßt. Bor dem Landeshaus begrüßt Hindenburg eine Hundertschaft der S ch u tz - polizei, deren Front er abschreitet, mit den Worten:Guten Abend, Kameraden!" Da der Jubel der Menge sich nicht legt, erscheint der Reichspräsident noch mehrercmal vor dem Landes- ijdus vor der Menge. Beim Eintritt überreicht ihm die Tochter des Landeshauptmannes einen Blumen» Itraufo als Willkommengruß. Das Festessen ver- einigt 150 Personen, darunter die Spitzen der Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden, der Kirche, der Industrie und der Landwirtschaft, des Handwerks und der Gewerfchaften. Ferner sind er- schienen das Präsidium und die Parteiführer des Preußischen Landtages und die Mitglieder des Pro» mnzialausfchusses der Rheinprovinz. Hindenburg hot zwischen beni Landeshauptmann und dem Kardinal-Erzbischof von Köln Platz ge­nommen. Auf herzliche Begrüßungsworte des Lan- dcshauptmann H 0 r i 0 n erwiderte der Reichs- Präsident mit einem Hoch auf das Rheinland.

Das Treugelöbnis

der rheinischen Studenten.

Bonn, 17. Sept AuS Anlaß feine» Besuchs in Düsseldorf erhielt der Reichspräsident von Hindenburg folgende Adresse des Kreises West­deutschland der Deutschen Studentenschaft:

Die Studentenschaft der Hochschulen de» deut- schen Westens entbietet Gw. Erzellenz zum Be­suche der nicht mehr besetzten Teile deS Rhein- und Ruhrg.biets ^rfurchttrollen Gruß. Mit Ge­nugtuung farm sie bei dieser Gelegenheit feft- pellen, daß einer der ihr zugehörigen Studenton- fchasten, die der Akademie für prakttsche Medizin in Düsseldorf, sich wiederum der Freiheit er­freuen darf. Mit ihr beglückwünscht sie auf» herz­lichste und im Bewußtsein innigster Derbunden- k it alle Volksgenossen der nunmehr befreiten C biete, die mit ihr schwere Jahre hindurch um t.-utschr Freiheit am deutschen Rhein gekämpft icib gelitten haben. Der erste Schritt ist getan. ? er noch harrt der größte Teil des Rhein» Imds, mit ihm die Studentenschaften der Tech- te -, 'chen Hochschulen Aachen, der ilniberlitäten I jköln und Bonn und der Landwirtschaftlichen : chschule Bonn-Poppelsdorf der Stunde der Befreiung, llrrteröeffcn sind sich die Studenlen- Lr jften der Hochschulen des noch besetzten Ge­il kiets weiter der festen und unlöslichen tuttu-

Spende der Ausländsdeutschen vorgesehen "

Auch über die Möglichkeit, daß die Alliierten den Bau eines Polarluftschiffes nicht genehmtyen, äußerte sich Dr. Eckener. Dr. Eckener selbst giauft» daß man dem Bau eines Polarlustschiffes Mne Schwierigkeiten in den Weg legen werde. Er hat vor etwa acht Tagen in Berlin eine Besprechung mit Dr. Nansen gehabt, der sich bei der Botschaf­ter-Konferenz für die Erteilung der Ge­nehmigung einsetzen wird. Falls trotzdem das Polarluftschiff nicht genehmigt werden sollte, so wird das gesammelte Geld in erster Linie zur Erhaltung des L u f t s ch i f f b a u e » Zep­pelin in Friedrichshafen verwendet werden. Man würde sich dann damit begnügen, ein Versuchs- luftschiff mit den Abmessungen zu bauen, die im Versailler Vertrag vorgesehen sind. Ein solches Luft­schiff mit einem Fassungsvermögen von 30 000 Kubikmeter Inhalt könnte dazu dienen, Probleme der praktischen Lustschissahrt zu studieren, die bisher noch der Lösung harren.

verZozialdemokratischePatteitag

Heidelberg, 18. Sept. (Sil.) Zu Beginn der heutigen Sitzung des sozialdemokratischen Parteitages wurde das Ergebnis der Vorstands- und Ausschußwahlen bekanntgegeben, wonach der gesamte Vorstand wiedergewählt wurde. Vorsitzende sind Hermann Müller, Wel» und Erispien.

Abg. H i l f e r d i n g begründete einen von der Programmkommissivn vorgelegten Entwurs, in dem eS u. a. heißt: Das Ziel der Arbeiter" klasse kann nur erreicht werden durch eine Ver­wandlung deS kapitalistischen Pri­vateigentums an Produkt ion Smit - teln in gesellschaftliches Eigentum. Die Sozialdemokratische Partei kämpft nicht für neue Klassenprivilegien und neue Vorrechte, sondern für die Abschaffung der Klasienherr- schaft und der Klaffen selbst. Sie bekämpft jede Art der Ausbeutung und älnterdrückung. An der demokratischen Republik besitzt die Arbeiter- llasse eine Dtaatsform. deren Erhaltung und Ausbau für ihren Befreiungskampf eine unerläß­liche Rotwendigkeit ist. 3m Aktionsprogramm wird gefordert: Umwandlung deS Reiches in eine Einheitsrepublik auf der Grundlage einer dezentralisierten Selbstverwaltung, Ausdehnung der unmittelbaren Reichsverwaltung auf die Ju­stiz, Abwehr aller monarchistischen und militäri­schen Bestrebungen, Umgestaltung der Reichs­wehr zu einem zuverlässigen Organ der Repu­blik, Demokratisierung der Verwaltung, Wieder­herstellung des Schwurgerichtes und Ausdehnung seiner Zuständigkeit, cie'etzliche Festlegung des achtstündigen Höchstarbe istages und selbständige von der ordentlichen Gerichtsbarkeit losgelöste Arbeitsgerichte.

Zur Wirtschaftspolitik wird gefordert, daß Grund und Doden, Bodenschätze und natürliche Kraftquellen in den Dienst der Gemeinschaft übergeführt werden. Ferner wird gefordert die Ausgestaltung des wirtschaftlichen RäteshstemS zur Durchführung des Mitbestimmungsrecktes der Arbeiterkia' e an der Organisation der Wirtschaft unter Ausrechterhal- tung des engen Zusammenwirkens mit den Ge­werkschaften. In den Forderungen zur inter­nationalen Politik heißt es am Schluß: Die Sozialdemokratie verlangt eine internationale Ab­rüstung. Sie tritt für die aus wirtschaftlichen Ursachen zwingend gewordene Schaffung einer europäischen Wirtschaftseinheit, der Bildung derVereinigten Staaten von Eu­ropa" ein. Sie fordert Demokratisierung de» Völkerbundes und feine Ausgestaltung zu einem wirklichen Instrument der Friedenspolitik.

In der Abstimmung wurde das Programm gegen die Stimmen weniger Mitglieder ange­nommen. Rach dem Schlußwort des Vorsitzenden Wels wurde dann der Parteitag' geschlossen.

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x? 'Wien <7 «M .Ulö8nien

Ut bi- T Mti^

Maßnahmen der Reichsregierung werden am 22. September die Vertreter der. wirtschaft­lichen Spitzenoerbände zu einer gemein­samen Beratung über die Frage der Preissenkung zusammentreten. Die Ergebnisse dieser Aussprache ........... Ausschuß des

ver Bromberger Sdinlfonflitt.

Die Unterdrückung der deutschen Tchnlen in Polen. Bromberg, lb. Sept (T. U.) Die Elternver- sannnlung des Deutschen Privatgymnasium» und des Drcgerschen Lyzeums in Brvmberg, deren deut­sche Lehrer ausgewiesen und deren Direktor die Konzession entzogen wurde, nahm einstimmig eine Entsckl'cßlmg an. in der e» beißt .Herr Staats- mißister. wir iehen in den Lehrern, denen wir un­iert Kinder anoertraut haben, Manner und Frauen, die fähig sind, ihrer hohen Aufgabe als Erzieher Krecht 311 werden und die Kinder zu sittlichen enschen und loyalen Staatsbür­gern zu erziehen. Unsere Schulen baden im Un- terridK geleistet was (Eltern und Behörden von ihnen fordern. Unsere schulenttasiene Jugend studiert auf den Universitäten unseres Landes und dient im Heere, sich die Anerkennung der Vorgesetzten erwerbend. Wir können nicht während brr Unter­richtszeit Lehrer herbeibringen, um die entfernten zu ersetzen. Wir tonnen nicht die brotlos Gewor­denen der Not übertaffen, wir möchten nicht, daß in den Herzen unserer Kinder ein Zweifel entsteht m dem Glauben, daß der Staat die Gerechtigkeit und Fürsorge allen seinen Bürgern in gleichem Maße zu wendet. Herr Minister, aus der brennendsten Sorge um unsere Kinder, für die zu sorgen auch Sie Ihres hohen Amtes malten, bitten wir Sie, den beiden bewährten Leitern unserer Schulen erneut d i e Konzession zurLeitung ihrer Schulen z erteilen und allen Lehrern die Erlaubnis zu gttWi. an Ihnen weiterhin zu unterrichten."

(3tnt Delegation der Eltern unter Führung des VvrsitzeNveu der deutschen Sejmfraktion hat oeim Kulturminister vorgesprochen. Obwohl die Angelegenheit ausführlich in den Zeitungen be­sprochen war. erklärte der Minister, die 2ln- ge^e genheil nicht genügend zu ken­nen, weshalb er eine Intervention ab« lehnte. Er versprach jedoch, einen Bericht des Kuratoriums einzufordern.

Reuerdings macht sich auch in Ober- schlefien ein schärseres Vorgehen der polni­schen Behörden infolge der Agitation des W e ft- markvereins gegen die deutschen Schulen bemerkbar. Die deutschen 61 MinderheitS- schulen entsprechen an sich noch nicht dvn Bedürfnissen der Bevölkerung, insbesondere ist die Frage des Lehrernachwuchses und der höheren Schulen nicht geklärt. Während sich aber bisher die Verhältnisse leid­lich erträglich gestalten, hat heute der Westmark­verein an die deutschen Eltern ein Schreiben ge­richtet, in dem er feststellt, daß der Besuch der deutschen Minderheitsschulen aleichdedeutend sei mit dem Bekenntnis zur deutschen Ra­tion.

Es wird dringend vor dem Besuch der deut­schen Minderheitsfchulen gewarnt, da die Kinder später Schwierigkeiten in der Drotversorgung ha­ben würden und auch aus sämtlichen polnischen Vereinen ausgestoßen werden. An diesem Terror beteiligen sich auch die Beamten der Wojewod« schast und Lehrer. Verschiedentlich sind den Eltern in der formalen Anmeldung der Kinder Schwie­rigkeiten gerrracht worden. Der Präsident des gemifchten Gerichtshofes hat sich veranlaßt ge­sehen, gegen diese Unterdrückung der deutschen Schulen zu protestieren.

Parlamentarisches aus Hessen.

Der Abgeordnete Diugeldey und die Fraktwn der Deutschen Dolksparter haben folgende Airfrage im Landtag gestellt: Del 6er Tagung des VereinsReichs­banner" in Mainz waren die staat­lichen Gebäude geflaggt. Del der bevor­stehenden Tagung des gleichen privaten Verein« in Darmstadt, die unter der Reklamemarke einesRepublikanischen Tages" am kommenden Sonntag. 20. September, stattflndet, ist eine aus­drückliche Anweisung des Staats- ministeriums an die unterstellte Behörde ergangen, wonach die staatlichen Ge­bäude zu beflag gen find. Wir fragen an: 1. Wie will die Regierung derartige Anordnun­gen au8 Anlaß der Tagung eines privaten Vereins mit ausgefprochen parteipolitischem Charakter begründen? 2 ist sie bereit, die Be­flaggung staatlicher Gebäude auch anzuvrdnen, wenn andere privat c polit ische Ver­eine (vaterländische Verbände, Parteien u. a.) Tagungen veranstalten? 3. verneinenden falls, wie will die Regierung eine derartige unter­schiedliche Behandlung im Volksstaate Hessen rechtfertigen?

Eine zweite Anfrage tautet: Dem Ver­nehmen nach hat die Sozialdemokratie aus An­laß der Reubefehung deS Gesandten­postens in Vertin die Forderung auf Be­rufung eines ihr nahestehenden Parteipvlitikers (Abgeordneter Sturmfels) an Stelle eines nach Vorbildung und Diensterfahrung qualifi­zierten 'Beamten erhoben: sie verlangt als Preis für den Verzicht auf diese For­derung die Ernennung eine- anderen sozial­demokratischen Abgeordneten (Dürgermeistsr Ritzel, Michelstadt) zum Ministerialrat im Ministerium des Innern: Wir fragen an: 1. Wie gedenkt sich die Regierung derartigen unsachlichen, lediglich au- partei­politischem Machtgefühl erhobenen For­derungen gegenüber zu verhalten?

2. Ist die Regierung bereit zu erklären, daß für die Besetzung des Gesandtenpvstvns nur eine nach Vorbildung und Diensterfahrung qualifizierte Per­sönlichkeit des Beamtentums in Frage kommt?

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