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trotten, a. B. lorgt eine oetenöere Kühlanlage, bei her oie Äälte- durch Verdampfen von QIm= inoniaf erzeugt wird, für die Konservierung der Speisen in der heißen Jahreszeit. Die Durch­lüftung des ganzen Wagens geschieht durch be­sondere kiemenartige Aufbauten am Perron des Wagendachs. Man wird übrigens den neuen Wagen auf der Münchener Derkehrs-Ausstellung im Sommer besichtigen können.

Statistisches von den deutsche« Zeitungen.

ImZeitungsverlag" werden nähere Angaben über die Statistik der deutschen Zeitungen gemocht wobei aber zugleich hervorgehoben wird, daß diese Uebersicht auch nicht annähernd als vollständig an­gesehen werden dürfe. 3lad) diesen Ziffern beträgt die Zahl der in Deutschland erscheinen­den Ze it ungen 315 2, wovon auf Preußen 1772 entfallen. 1834 Zeitungen erscheinen wöchent­lich 6maL 114 7mal. 58 öfter als siebenmal. Bereits 1906 erschienen 61,5 Prozent aller Zeitungen drei bis sechsmal wöchentlich. Als das typische Land her Kleinzcitungen wird Schlesien be­zeichnet, von dessen 261 Zeitungen 164 13mal wöchentlich erscheinende Blättler siird. Die meisten (tz r o ß z e i t n n g e it besitzt die R k) e i n p r o ckr n z, dann folgen W e st s a l en und Berlin, die häufigste Art der Erscheinungsweise ist wöchentlich lOmal. Die meisten Zeitungen besitzt Berlin, nämlich 101, dann folgen Breslau mit 19. H a m b u r g mit 18, München und Frankfurt a. M. mit je 14, Leipzig mit 13, Köln mit 11. Der Partei i'ichtung nach erscheinen u. a. 392 nationale. 284 Zentrumszeitungen, 166 demokratische, 142 sozial­demokratische, 141 wirtschaftliche, 96 bayrisch-volks- parteiliche, 48 deutsch-volksparteilichc, "20 konmni nrstische. Amtliche Zeitungen werden 188, parteilos 1635 gezählt.

Der Kampf der männlichen mit der weiblichen Damenmode.

Den Modeschauen, die altzährlich im Pfcühiabr mit den großen Pariser Hennen von Longchaurp und Auteuil verknüpft sind, sieht man in diesem Jahre mit besonderer Span­nung entgegen. Es wird sich nämlich ein er­bitterte r Kampf zwischen den beiden Rich­tungen der Damenmode entwickeln, die mehr die männliche oder die weibliche Linie in der Frauenkleidung betonen. Die Modeftrmen, die die Vermännlichung der Damentoilette immer weiter steigern und dabei besonders von ihren amerikanischen Kunden unterstützt werden, wollen Scharen von Mannequins ausschicken, die in ihrem Aeußercn das männliche Element auf das stärkste betonen und an Schlankheit der Linie wie an Knappheit der Formen das Aeutzerste bringen. Gegen diese Amazonen aber werden die Firmen, die zu der alten frcmzösifchcn lieber» licferung weiblicher Eleganz und Schönheit zurückstreben, eine Schar von Mannequins ent­senden, die durch die duftigsten Garnierungen, die zartesten Stoffe, durch Reisröcke und andere echt weibliche Reicherten dem wahren Ideal der Frau den Sieg erobern sollen.

Die niedrigste Todesziffer.

Neuseeland, dessen Todesziffer für 1924 8,29 pro 1000 beträgt, rühmt sich, damit die niedrigste Sterblichkeit in der ganzen Welt a> reicht zu haben. Die Säuglingssterblichkeit hat in vier Jahren von 50 bis 1000 Geburten auf 40 abgenommen. Die Geburtsziffer von 1924 ist mit 21.57 pro Lausend die geringste, die bisher in Neuseeland verzeihet worden ist.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Vielerseits war erwartet worden, daß sich nach - den Feiertagen ein Umschwung an der Vorse einstellen, daß wenigstens die rückläufige Kursbewegung zum Stillstand kommen werde. Diese Meinung sand ihre Begründung in ge­wissen Anzeichen, die für eine Besserung der Konjunktur vorliegen. Sn erster Linie ist hier die Abnahme das, wenn auch langsame Zurück­gehen der Arbeitslosenziffer zu nennen. Die ersten Börsen nach den Osterseiertagen haben diese Er­wartungen allerdings gründlich getäuscht, denn im Gegenteil, die Schwäche ist nur viel aus­gesprochener zum Ausdruck gekommen, und wenn nicht beschlußgemäß die Großbanken hin und wieder in einzelnen Papieren intervenierten, so könnte mau schon fast von einer Dervute sprechen. Dies ist um so auffälliger, als in dem all­gemeinen Kursniveau die schlechte Konjunktur schon seit langem deutlich zum Ausdruck kommt und es so niedrig ist, daß es bei vielen Pa­pieren jedenfalls dem inneren Wert in keiner Weise entspricht. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand und find schon häufig ausgesprochen worden. Der wesentliche ist und bleibt der Ka­pitalmangel, der nicht nur das große Publikum völlig von der Börse fernhält, sondern auch immer wieder plötzlichen Geldbedarf nur durch Abstoßung von Effekten decken läßt. Sn dieser Hinsicht dürfte der Steuerzahlungstermin am 17. April eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

Daß bei einer solchen Berfassung der Börse die Baissespekulation nichts unversucht läßt, um durch Ausstreuung von Gerüchten die Lage zu vorschärsen, bedarf keiner besonderen Betonung. Bedauerlich ist, daß sie hierbei von einem Teil der Presse aus Gründen der Wahlagitation Un­terstützung findet. So erregte eine heutige Heu» Yorker Meldung, daß die deutschen Anlechever» Handlungen auf Grund der Aufstellung Hinden­burgs ins Stocken geraten seien, großes Auf­sehen und übte einen starken Kursdruck aus, ob­wohl von feiten der Großbanken die Erklärung vorlag, daß von einem derartigen Zusammen­hang nichts bekannt sei. Daß die Amerikaner neuerdings in bezug auf die Aufnahme deutscher Anleihen größere Zurückhaltung zeigen, ist eine bekannte Tatsache, die auch längst vor der Hd» miniecung Hindenburgs von derselben Presse, die heute solche Zusammenhänge konstruiert, wie­dergegeben worden ist. Die Gründe dieser Zu­rückhaltung liegen auf ganz anderem Gebiet, und cs ist charakteristisch für die Börsenbefucher, daß derartige Konstruktionen nicht sofort als das

erkannt werden, was He sind, vcyon oei der Bekanntgabe des Abschlusses eines Banllredits von 6 Millionen Dollar für die 'Rhein-Elbe- Union war betont .worden, daß dieser Bank­kredit später in einer größeren Anleihe aufgehen soll. Man hat schon damals den Weg des Bank­kredits genommen, weil die Zeit für eine größere Anleihe nicht als geeignet erschien. Hierbei mag auch die Kursbewegung der Kruppanleche ein Mahnzeichen gewesen fein, wobei zu betonen ist, daß der Kursdruck der Kruppanleihe bereits ebenfalls vor der Homtnierung von Hindenburg Tatsache war, während man jetzt den Anschein erwecken will, als wenn er eine Folge dieser Dominierung sei.

Der Geldmarkt hat die leichte Versteifung zu Anfang des Monats glatt überwunden und ist wieder recht leicht. Hervorzuheben ist, daß sich das Geschäft am Privatdiskontmarft zu ent­wickeln beginnt, und daß auch das Wrsland, namentlich Holland, als Geldgeber am Privat­diskontmarkt erscheint.

Die amtliche Großhandeis- indexzifservom 15. April. Die auf den Stichtag des 15. April berechnete Großhandels- inderziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 131,4 i Vorwoche 131,2) nahezu unverändert.

Deutsche Platinankäufe i n Süd« asrika. Sn südafrikanischen Gebieten, in denen die neuen Platinfunde gemacht wurden, sollen noch englischen Zeitungsberichten, wie dem Fach- blaliFndustrio-Kurier" als London gemeldet wird, deutsche Agenten in größerer Anzahl Terrain auftausen. Die deutschen Vertreter sollen über sehr große Kapitalien verfügen und sich mit dem größten Erfolg bei den Auftausen be­teiligt haben. Wenn sie ihre Käufe fortsehen, müsse man damit rechnen, daß ein großer Teil des neuen Terrains unter deutsche Kontrolle fonuirt.

Börsenkurse.

Tatumt

fff» 5)ctrtTd)e 8teM)5aitIeflte . 4% Deutsche RcichSankeihe . 3'/a% Deutsche Rcichsauleihe 3°/.. Deutsche NcichSankerhe . Deutsche Svarprämienan leihe 4% Preußische KonsolS ... 4% Hessen 3/a% Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-An l. bto. Doll-Schatz-Anweisng.') 4% Zolltürken ........ 5% Goldmexikaner ..... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Baok. Darmst. und Nanoaalbaat . Deutsche Bank Deutsche LereinSbank .... DiSconio Commandit .... Metallbauk Mitteldeutsche Crcditbanl . . Oestcrreichische CceüitairtzaS. Westbank............

Bochumer Guß ....... Buderus....... * * ..

Caro........

Deutsch Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke.. Harpeuer Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kakiwerk Westeregeln. .. . . Loorabütte....... .

Oberbedarf .......... Er Bergbau ......

Nabl.....

1 SJlonian ....... Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....

Cheramische Werke Albt» . . Zewcurwerk Heidelbero .. . Philipp Holzmann.....

Anglo Cont Guano .. .,. Badische Anilin ....... Chemische Mayer Skavin .. Goldschmidt . . ....... GrieS t ebner Electron .... Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ....... Nütgerswerke ........ Scheideanstalt.........

Allg- Elektrizitäts-Gesellschaft S-ranrcnn ..........

Mamkraftwocke . ...... Schuckert Siemens & Halske ..... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Hcyligenstaedt......... Mcguin.............

Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . . eimtlervenfabrik Braun . . . Metallgesell'ch-M Frankfurt. Bei. Union A-'G.. ..... Schud'adrik Herz . . .. . .. Sich-l...........

Zellstoss Waldhof....... Zucker abrik ^rcmkenlha! Zuckerfabrik Wag häutet ..

Rronffm-t t. M.

Srr"*?

Sch!utz» ftuia

Schluck. Abend- bLrse

Schluß. Rur»

Schluß» mittag ! b rle

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17 4.

16. 4.

17 4.

0.6275

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0 685

0 675

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0,3.30

0,30

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0 68

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69,40

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130 35

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3 40

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7,25

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105

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1 18

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126,5

-

2.35

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2,13

3.U

3,75

3,75

60

2,3

3 3

12.8

12,62

13

12.62

43

4,25

3,275

3.1)

84

3,3

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 17. April. Das an der heutigen Nachbörse hervorgetretene Deckungsbedürf­nis übertrug sich auch auf den Abendoerkehr und gab diesem einen etwas freundlicheren Anstrich. Stimulierend wirkte' die Meldung, daß der Ani­lin kanzorn doch eine Dividendenausschüttung von 10 Proz. beabsichtigen soll. Infolge dieser Anre­gung waren chemische Werte gefragt und wiesen gute Erholungen auf. Die Unternehmungslust be­schränkte sich aber nur auf diese Werte, wahrend die anderen Märkte weiter geschästlos, aber leicht gebessert waren. Etwas lebhaftere Umsätze erziel­ten ferner Sproz. Reichsanleihen, die auf 0,630 an­zogen im freien Derkehr später noch etwas höher gesprochen wurden. Die Börse schloß in befestigter Haltung. Deutsche Anleihen: 5proz. Reichsanlekhen 0,630, Agioschätze 0,550, ausländische Anleihen: 5proz. Silbermcxikcrner (abgestemp.) 16.50, 3prvz. do. 10,50. Bankaktien: Eommerzbank 109,25. Darm­stadter Bank 136, Deutsche Bonk 133,75, Disconto- geselljchast 115,75. Dresdner Bant 107,25, Mittel­deutsche Kreditbank 99,75, Reichsbank 135L0, Oester- reichische Kreditaktien 8,10, Wiener Bankverein 5,75. Chemische Aktien: Badische Anitin 135,0, Scheide- anftalt 133,50, Elberfelder Farben 26,0, Theodor I Gcilbschmibt 104,25, Höchster 131,0. Montanaktien: *

Manssewer 84. Phönix 56, Rheinische Braunkohlen 144,50, Äafi Aschersleben 15,75. Kali Westeregeln 21. Transportaktien: Rordloyd 78,50, Industrie atticn: Abler-5lleyer 3.40, AEG. 10,85, Dyckerhoft und Widmann 4,30, Elektr. Licht und Kraft 6,30, Gedr. Iunghons 11,80, Rheinmctall 57,25.

Devisenmarkt DerkmFrankfurt a. M.

(gn Wlltoneu Mark auSgedrückt. BuenoS-SireS, London. 32tu» York. Japan. Rio be Janeiro für eine Einheit. Wien anb Budapest für 100000 (totbeiten, alle- übrige für 100 Einheite».)

Telegrafrhifche Auszahlung.

Banknoten.

16. April

17. Sprit

vimlich«

Dotierung

NmtUch:jiotkrit'ti

Geld

'^rtef

Geld

Ümst-^Nou.

16Z.r.9

168.01

167.54

167,96

vuru.-MrrS

1,6)

1.604

1.C06

1,661

21 275

Brn-^ÄnNo-

21,16

67.8)

21.22

21 213

Ebriftiairia.

67.98

fS.11

fS 29

Hopenbag-n

77,55

77.75

77.67

77,87

Ckockbolm .

113,04

113.33

113,04

113.32

Hollrngfor^.

10,562

10,602

10,5k1

10,601

«täte» - . .

17.24

17.28

17.28

17.33

London. . .

20.076

20 126

20,074

20,125

'Jlcutjoti . -

4.195

4,2.31

4,195

4,202

P^riS - . .

21.765

21 825

22,05

73-1t

Schwei; . .

M 05

81 35

81, C6

81,26

Spanien -

59. SO

53 94

69 93

60.M

yavan . . . 'Hto de Jan

1,775 0,439

1.777 0.111

1,773 0,439

1,777 V.441

Wien in D--

Ceft. adgeft

50,0.9

to,24

59,085

50,22»

12.44

6,765

12.18

6,785

12.13

6 75

12,47

6,77

^eljrab ..

Ludavelt . .

6.815

8.835

5,812

5.833

Buloarieu

2.03

3.07

3.055

LM5

Lissabon .

20,275

20 32 »

30.37»

20,33!

Dan;rg. . -

79,70

79 9 »

79 70

79 99

fionftantin,

2, IS

219

2 1«!

2,193

Ärorn. . .

7,49

7.51

7,59

7.61

Berlin, 17. April.

Ger>

Brkrr

Llnn-rkkauilche Note» .....

4.178

4,198

Belgische Noten .

71 15

21 2.

Däntlche Noten ........

77 56

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Englischs Noten........

20 04

20.14

Französssche Noten ......

2 03

12 15

Holländische Noten......

117 1,

lt8 01

Italienische Noten ......

17 30

17.38

Norwegische Noterr......

ts 0»

b8 35

Deutsch-Oesterr. ä ioo Kronen

18 98

Ü9,28

Rumänische Noten......

Schwedische Vinte.......

112 84

113 40

Schwei,-er Noten.......

SH 96

H.36

Svarmch<- Noren .......

59, SO.

60 ID

Tsch-.-choslowakische 9iotf.lt - -

1- 40 i

K465

Unearische Noten . . ...

5,785

6,805

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin. 17. April. Die Mutlosigkeit, die bereits den gestrigen Schluhvcrkehr kennzeichnete, übertrug sich auch auf die heutige Börse. Wenn sich auch die Vachrichten einiger Blatter über die finanzielle Auswirkung des Präsidentschafts- tampfes inzwischen als unwahr erwiesen haben, die z. B. von der Zurückziehung ausländischer Kredite sprachen, so blieb doch die Unterneh­mungslust der Börse äußerst klein. Die Aktien­kurse bröckelten allgemein weiter ab, und die in letzter Zeit verhältnismäßig stabilen Anleihen schloffen sich dieser Bewegung in verstärktem Maße an, so daß fünfprozentige Reichs- Maße an. so daß fünfprozentige Reichs- anlei he einen Anfangskurs von 0,625 gegen­über 0,652 am Vortage au verzeichnen hatten. Die Vortagskurfe der übrigen Staatsanleihen schlossen sich an. Don Äolonialtocrten büßten Diamantshares ihren gestrigen Aufschlag wieder ein (heutiger Kurs 20,5). Beachtung fand an der Börse die feste Haltung des französischen Franken, die allerdings kein Ergebnis des freien Spiels zwischen Angebot und Rachfrage war, sondern vielmehr auf starke Snlerventionstätig- keit zurückzuführen ist. London: Paris 91,45. Ziemlich fest zeigten sich daneben auch die nor­dischen Devisen. Die Mark wurde gemeldet aus London mit 20,10, Paris 4,55, Amsterdam 59.60. Der Geldmarkt zeigte sich unverändert. Der Bedarf für tägliches Geld ist verhällnismäßig gering, er konnte ohne weiteres bestritten wer­den, während Monatsgeld demgegenüber etwas knapper angebvten ist. Die Sätze erfuhren keine Veränderung. Tägliches Geld 7,5 bis 9,5 Prozent, Monatsgeld 9,5 bis 11,5 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse«

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers?.) Frankfurt a. M.» 17. April. Es wurden notiert: Weizen. Wette rauer. 20 bis 24, Roggen, inländischer, 19 bis 22.50, Sommergerste für Drauzwecke 20 bis 26, Hafer, inländischer, 17 bis 21, Mais fge£b) 19.50 bis 19.75. Weizen­mehl, inländisches, Spezial 0. 36 bis 37.75. Roggenmehl 30 bis 32. Weizenlleie 13 bis 13.50. Rvggenkleie 14.25 bis 14.50. Tendenz: Flau.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger-".) Frankfurt a. M.. 17. April. Auftrieb:

2 Rinder, 2 Kühe, 1367 Kälber, 274 Schafe und 588 Schweine. Es wurden bezahlt für 50 Kilo­gramm Lebendgewicht: Kälber: feinste Mast- fälber 80 bis 85 Mk., mittlere Mast- und beste Saugkälber 75 bis 80, geringere Mast- und gute Saugkälber 65 bis 75, geringe Saugkälber 50 bis 65 Wk. Schafe. Masllämmer und Mast- hämmel 47 bis 50 Mk.. geringere Masthämmel und Schafe 35 bis 40, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzfchafe) 20 bis 32 Mark. Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo­gramm 64 bis 66 Wb, unter 80 Kilogramm 58 bis 63, von 100 bis 120 Kilogramm 64 bis 66, von 120 bis 150 Kilogramm 64 bis 66 Wk. Marktverlauf: Kälber und Schafe anfangs leb­haft. später gedrückt; Schweine ruhig. Markt geräumt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 17. April. Der Produktenmarkt lag bei geringen älmsätzen schwach. Der starke Rückschlag der amerikanischen Preise wirkte sich aber hier nicht voll aus. Weizen und Roggen erlitten einen Rückgang von drei bis fünf Mark. Hafer konnte sich gut behaupten. Futterartikel wenig verändert. Es notierten für je 1000 Kilo: eizen, mark. 245 bis 248, dcx Mai 252.50 bis 253, Roggen, märt 223 bis 225, do. Mai 218 bis 220, do. Suli 217 bis 218, do. fromm. 220, Gerste, mark. 210 bis 230, Futtergerste 185 bis 205, Hafer, mark.

195 bis 204, do. Mai 186 bis 187, do. Suli 182,50, Raps 390, Leinsaat 380 bis 385; für je 100 Kilo: Weizenmehl 32,75 bis 34,50, Roggenmehl 30 bis 32,25, Weizenlleie 10,10 bis 14,20, Roggenkleie * 15 bis 15,10, DUtoriaerbsen 23 bis 29, kleine Erb­sen 20 bis 22, Futtererbsen 18,50 bis 19,50, Pe- ", kuschten 19 bis 21, Ackerblchnen 19 bis 20. Wicken 20 bis 21, Lufrinen, blau 10,50 bis 12, do. gelb 12,50 bis 14,50. Serradelle 14.50 bis 16. Raps­kuchen 15,70 bis 16, Leinküchen 22 bis 22,30, Trocken schnitzel 10,20 bis 10.40. Torfmelafse 9,30, Kartosselflocken 19,20 bis 19,50, Zucker 17,50 bis " 18,50.

Büchertisch.

Die Aprilnummer der .Lustigen Blatter" U wird an fröhlichem Humor und Ulk wohl l'aum non etwas anbcrum überboten werden formen k 'Isen der luftigen Titelseite bis zur letzten jagt ein Scherz den anderen.

Don der allbekannten B ib 1 i o t h c l der .. Unterhaltung und des Wissens er= -- scheint alle vier Wochen ein 'Band zmn Preise von 1,30 Mk. Union, Deutsche BerlagKanstalt. Stuttgart. 249

* Lehrbuch des Schachspiels-. Ein­führung in alle Zweige des cvchachfpiels von 3- Berger, 5. Auflage. Preis gebunden OKI. 2.50 Max Hesses Verlag. Berlin W15. Berger lehrt die Clemente des Spiels in knapper und verständ­licher Form; er mutet dem Anfänger nicht zu viel auf einmal zu, benützt aber jede Gelegenheit ihm einen Einblick in die Tiefen des Schachs zr , gewahren unöjein Interesse am Schach gefanger > zu nehmen. So führt Berger unmerllich zu den Schwierigkellen und Problemen des Schachspiels besonders interefsant und originell ist das Kc> fritel über Zehlernutzungen. bis er endlich bet der Besprechung der berühmten Weisterfrartien unk Kompositionen landet. 97

Rundfunkklänge. (Ein Album oct beliebtesten Ätahiertomfrotittonen. Drei Masken Verlag A.-G., Berlin N2i. Friedrichstraße 129.) Sorgfältig wurde das vorliegende Material ge­prüft. um jene Werke berauszufinden, die in Publikumskreiten den lebhaftesten Anklang fänden So ist der Muf (Liebhaber in der angenehmen Lage, das gehörte Zunkfrrvgr.anun durch eigene kunsUerische Kraft in seinem Heim zu rctafri- t ulkten. 244

Neues über öte bisherigen und b t e künftige Mount-Everest-Expedi t i Olt teilt and) münblidjen Berichten von ®. \ I. Finch ber bekannte alpine schriftsteller W. Schmtbkunz im neuesten Heft ber illustrierten Halb­monatsschriftDer A I p c n f r e u n b" mit (Mün­chen. Amatieustr.'.ll. Richt minder fejfelnb ist Jos. Steinlehners «chllberungDer Berg bss S6)nee^ qottes", die tiefe Emdiickc in die Seele der oftafri sanschen Neger gewährt. Neben Mount-Everest und Kilimanbjchoro finb aber auch die heimischen Berge in Wort und Bild reichlich berücksichtigr, filetier fährten ouss Große Häuskhorn sind namentlich für fahrt aufs Große Häuslhorn find namentlich für ben Hochiurisien interessant.

Eine Wanderung durch den menschlichen Körper von Dr. Hermann Deller. 2,60 'Mk. Max Hesses 'Verlag, Berlin W15. Alles Dingliche und Unmögliche wissen wir . über das, was uns zunächst angebt, über unteren Körper und ferne Funktionen herrscht «ne un­glaubliche Hntoiffenheit, selbst bei den Gebildeten. Einer der bekanntesten medizinischen Autoren hat sich zur Aufgabe gestellt, uns. tote «tu Sn- genieur durch erneu großen Fabrikbetrieb, durch das Wundertoerk des menschlichen Körpers zu. führen, Zweck und Funktionen desselben zu er- ' lautem Das Buch lieft sich wie ein spannender Roman und niemand wird es aus der Hand legen, ohne reiche Belehrung und großen Ruhen . für seine Lebenshaltung, für feine Gesundheit geschöpft zu haben. 250

Der neue Bau der Reichsfchul -s denverwaltung ist Gegenstand einer Fest­schrift. in der Fritz Stahl an Hand zahlreicher schöner und gut gelungener Abbildungen das Dienstgebäude der Reichsschuldenverwaltung in der Orantenftrafce würdigt. Der Reubau ist nach den Plänen des Geheimen Regierungsrats Prof.. Dr. German Bestelmefrer erbaut, von Prof. Lede­rer mit figürlichem Terrcckollenfchmuc! versehen und in den wahren 19201924 ausgesuhrt worden. Sn dem zweckmäßig eingerichteten, umfangreichen Bureauhaus find nicht nur die gesamte Reichs- schuldenverwaltung und die Preußische Staats- schuldenvertoaltung. fonbam auch die Bank für - deutsche Sndustrie--Obligatic>nen. die ReTttenbank: sowie Teile des ReickBcnlfchädigungsamtes für Kriegsschäden und des Retchsausgl»chsamtes untergd>rad)t- 122

Asthmatiker, welche die weltbekannten AstmoU Ästhmapräparate noch nicht kennen, haben Gelegenheit,, gegen Einsendung von 2C Pfg in Briefmarken Mustei von Astmol-Asthm apulver gratis und franco xu erhalten, um dieses an sich auszuprobieren»

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