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Aufruf!

Wähler! Wählerinnen!

Am 26. April soll die en-gültige Wahl des Reichspräsidenten erfolgen. Unter Festhaltung an dem Grundsatz der überpartei­lichen Kandidatur beschloß der Reichsblock, die Kandidatur an

Geueralfeldmarfchall von Hindenburg

ZU übertragen. In selbstloser Treue zum Vaterland hat sich der Feldmarschall nach reiflicher Überlegung bereit erklärt, diesem Kufe zu folgen.

Hindenburg ist unseres Volkes bester Mann! Er ist der Mann, der weder nach link noch nach rechts fragt, weder nach Republik noch nach Monarchie, sondern nur nach seiner Pflicht,

dem Staat und dem Volk zu dienen.

Dar weitz auch das ganze Deutschland.

Darum ist'es Pflicht jedes Deutschen, den besten Mann zum höchsten Amt zu berufen, welches das deutsche Volk zu vergeben hat.

Darum wählen wir Hindenburg!

Der Reichspräsident soll lein Parteimann sein.

Marr aber war Parteimann, ist Parteimann und Wik auch parteimann bleiben.

Marx ist der Vertrauensmann der religionsfeindlichen Sozialdemokratie.

Marr ist der nachgiebige Gefolgsmann des Znternationa- lismns nach außen und innen

Mit Hilfe von Marx will die Sozialdemokratie ihre Machtposition, die sie nicht behaupten konnte, zurülkerobern, um ihr sozialistisches Programm durchzuföhren. Das Zentrum will den Staat an die Sozialdemokratie verkaufen!

wir wollen das nicht,

Darum wählen wir Hindenburg,

denn in ihm verkörpert sich die Einheit Deutschlands, in ihm verkörpert sich deutsche Treue und Zucht, deutsche Selbstlosig­keit, Pflichterfüllung und Vaterlandsliebe.

E§ ist plumper Schwindel,

wenn die Gegner behaupten, daß die Kandidatur Hindenburg

die Monarchie und -en Krieg

bedeute, - nein, die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten ist: wahrer Friede nach innen und außen, sozialer Ausgleich, konfessionelle Gleichberechtigung!

(Einmal schon haben wir den größten und beste» deutschen Mann auch erschon" ISjährig in entscheidender Stunde verloren: vismarck. Lin zweites Mal soll cs nicht geschehen, daß wir die Kraft und den Geist unseres Vesten, ungenützt beiseite werfen, unverbraucht liegen lassen.

Darum wählen wir Hindenburg!

helft alle mit zur Auferstehung unseres Vaterlandes!

Am 26. April muh Hindenburg siegen!

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Ortsausschuß Sieben.

Dahlbureau: ho!el Victoria. Fernruf 58. «oov Beiträge zu den Dahllosten werden im wahldureau ent= gegengenommen. Steuere jeder nach seinen Kräften hierzu bei.

Bekanntmachung dieWahl des Reichspräsidenten betreffend.

Die iStimmfartPi «.Wählerliste» kur die Wahl deS Reichspräsidenten (2. Wahl­gang» in der Stadt Tieften mit Gemarkung Schissenberg und Herrnwald stimmberech­tigten Personen liegt von Sonntag, den 19. April bkS einschlichlich Mittwoch, den 22. April 1925. und zwar am Sonn­tag von 91 Uhr, am Montag. Dienstag ani) Mittwoch von 7', bis 12h vormittags -unö 2\ bis 6 Ufjr nachmittags im Stadt- Hause Bergstraße 20 - Zimmer Ar 14 - zu jedermanns Hinsicht osten.

Einsprüche gegen die Richtig- und Boll- ftänDiQlcit der ölimmlartei sind bis zum Ablauf der Auslegungskrist bei Meldung des Ausschlusses bei dem Oberbürger­meister (Wählamt, Stadthaus Bergstr 20, Zimmer Ar 14i schriftlich anzuzeigen oder zur Riederschrist zu geben. Soweit die Richtigkeit einer Behauptung nicht offen­kundig ist. find Beweismittel beizubringen. Wird ein Einspruch nicht sofort für be­gründet erachtet, so entscheidet über ihn Der Kreisaussu-uh endgültig.

Giehcn. der. 16. April 1925.

Der Oberbürgermeister.

3. D. Dr. Leib. 39346

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen:

Arn 4. April 1925 a) die Firma Hugo Hellwig & Co.. Giehen- Gesellschafter sind Hugo Hellwig, Kaufmann, und Rudolf Röhr, Syndikus und Volkswirt, beide in Giehen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. März 1925 begonnen: b) bei der Firma Moritz Oregon & Sohn, Gießen: Maria Müller in Giehen ist mit Wirkung Dom 1. Januar 1925 als weiterer per­sönlich haftender Gesellschafter in die offeneHandelsgesellschasteingetrelen.Frau Therese Müller in Giehen ist mit gleichem Zeitpunkt als Teilhaberin ausgeschieden.

Am 7. April 1925 bet der Firma Fechter & Burk, Giehen: Heinrich Fechter in Giehen ist mit Wirkung vom 31. Juli 1924 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschst. Kauf­mann Fritz Burk in Giehen führt daS Geschält unter der seitherigen Firma mit Llebernahme von Aktiven und Passiven weiter.

Giehen, den 15. April 1925. 39788

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Betrifft: Die Diehmärkte in Giehen.

Infolge ausgebrochener Leuche können die für Dienstag, den 21., und Mittwoch, den 22. April 1925 vorgesehenen Diehmärkte nicht stattfinden.

Die Wiedereröffnung der Märkte wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. 4006B Giehen, den 17. April 1925.

Der Oberbürgermeister. I. D.: Klingspor.

Steinbrüch-Verpachtung.

Der städtische Bosaltsteinbruch auf den Goldäckern, Flur XVII Ar- 8, soll auf dem Submisfionswege auf die Dauer von 6 Jahren verpachtet werden. Der Bruch ist neu aufgeschloffen und sehr geeignet zur Herstellung von Pflastersteinen jeder Art.

Schriftliche Angebote find bis zum 25. d. M.» vormittag« 11 Llhr, hier einzureichen, woselbst die Unterlagen er­hältlich sind und jede weitere Auskunft erteilt wird.

Ridda, den 15. April 1925. Bürgermeisterei Aidda.

Ringshausen. 3944V

Holzversteigerung.

Die Gemeinde Frankenbach verkauft Mittwoch, den 22. April, nachmittags 1 Ahr. auf dem Gemeindehaus: 231Radelholzstämm. rn.142.105ftm_2.-4JU.

3 Eichen-Stämme 0,86 3.-4. .

26 Stangen . .......1. .

31 Stangen ... . . 3. w

Die Bedingungen werden vor der Ver­steigerung bekannt gegeben. 3993V Der Bürgermeister.

Bernhardt.

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8

spricht

Herr Reichstagsabg. Pfarrer Korell

Montag, den 20. April, 81/, Uhr abends, in der Turnhalle am Oswaldsgarten in öHLHemramiiilöiig!

Thema:

Warum wählen wir Marx?

Republikaner erscheint in Massai

4012D

Der Ortsausschuß des Volksblocks.

Hansa-Handels-Schule

Inhaber und Leiter: J. Kunzeimann, Dipl.-Handelslehrer Diplom-Kaufmann, beeidigter Bücherrevisor.

Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß ich die

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Bahnhofstraße 60, hier, übernommen und meinem Schalbetrieb eingegliedert habe.

Der Unterricht wird unter meiner persönlichen Leitung nut erstklassigen Lehrkräften in der bisherigen allseits als muster­gültig anerkannten Weise weitergeführt, gehen meinem Grundsätze: Für den Unterricht sei nur das Beste gut genug1

Anmeldungen für die neuen Kurse werden entgegengenommen. Bahnhofstraße 60 und Bleichstraße 5.

Gießen, den 18. April 1925.

J. Kunzeimann.

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Montag, den 20. April 1925, vormittags 11 Uhr, versteigere ich in dem Sitzungssaals der Handelskammer in Giehen, Lonystrahe7, gemäß § 1235 B G. B. öffentlich gegen Barzahlung:

P. M. 485 000 Mitteldeutsche Schmirgel werkcAttien.

Versteigerung bestimmt.

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