Ausgabe 
17.12.1925
 
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Btt Verhandlungen mit der Gemeinde Nied nach Lösung btt Griesheimer Gingemeindungsfrage ausgenommen werden sollen. Durch die Einge­meindung dieser fünf Orte würde Frankfurt rund 40 000 Einwohner mehr besitzen als seither und dadurch die Halbmillionenzahl überschreiten. Au­genblicklich zählen Griesheim 12 000, Fechenheim 10 000, Schwanheim und Nied je 6000 und Sossenheim 5000 Einwohner.

Wirtschaft.

Der Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft in Zahlen.

Wenn man die Entwicklung von Anfang dieses yahres bis jetzt statistisch verfolgt, so ergeben sich einige geradezu katastrophale Ziffern. Seit Januar 3925 hat sich die Zahl der Konkurse von 290 aut 1164 im Oktober und 1344 im November er­höht. Vom April bis Oktober ist im Textilgewerbe eine Steigerung der Konkurszifsern zu verzeichnen non 96,5 und für das Lebensmittelgewerbe sogar eine solche von 418,4 Prozent. In der Stadt Dort­mund ist gegenüber dem Zeitraum vom Januar bis Mai im Zeitraum vom Juni bis November die Zahl der Konkurse und Geschäftsaussichten um nicht weniger als 300 Prozent gestiegen. Zur Zeit haben mir in Deutschland an jedem Tage 55 Kon­kurse. Die Zahlen der Konkurse wären noch viel grö­ßer, wenn nicht das Mittel der Geschäftsaufsicht bisher die Konkursziffern heruntergedrückt hätte. Die Zahl der Geschäftsaufsichten ist von 250 int Januar auf 921 im November gestiegen. Unbemerkt von der Oeffentlichkeit findet das geräuschlose Ster­ben solcher Unternehmungen statt, bei denen es sich aus Mangel an Masse gar nicht mehr lohnt, Gc- schäftsaufsicht oder Konkurs zu beantragen. Was die Wechselproteste augeht, so ergibt die Statistik «in Anwachsen von 2691 wöchentlich im März auf 5406 wöchentlich im November. Welch ungeheure Mengen von Wechseln im Umlauf sind, kann man ungefähr aus der Wechselsteuereinnahme ersehen. Diese ergab für das dritte Vierteljahr einen Betrag von nicht ganz 23 Mill. Mark, eine Summe, die einem Wechselumlauf von rund 10 bis 11 Milliarden Mark entspricht. Fast das gesamte jährliche deutsche Volkseinkommen wird also im Wechfelverkehr um gesetzt.

Trostlos ist die Entwicklung auf dem Arbeits- Markt. wobei besonders die sprunghafte Steige­rung in den letzten Wochen auffällt: 15. Oktober $98 000, 1. November 363 000, 15. November

470 000 Arbeitslose. Dabei ist in dieser Ziffer der wirkliche Grad der Arbeitslosigkeit noch nicht an nähernd ersaht, da die immer stärkere Einführung der Kurzarbeit (im bergischen Land wird z. B. über wiegend nur noch 4 Tage wöchentlich gearbeitet), die Ueberführung der Erwerbslosen in die Wohl fahrtspslege usw., die tatsächliche Höhe der Ardeits losigkeit nicht erkennen lassen.

Erschreckend ist die B ö r s e n t u r s st a t i st i t vom 30. November- genau 75 Prozent aller an bet Berliner Börse amtlich notierten Papiere standen unter 75 Prozent des Nennwertes, und zwar 410 Werte (das sind 46 Proz.) sogar unter 50 Prozent, 254 Werte (28,7 Proz.) zwischen 50 und 75 Prozent. Die Aktien von 125 Gesellschaften, nämlich 14 Proz. der Gesamtzahl, standen zwischen 75 und 100 Proz., und nur 95 Werten, knapp 11 Proz., gelang es, den Parikurs zu überschreiten. Das bedeutet gegen den Vormonat eine enorme Verschlechterung. Ende Oktober notierten nur 36,9 Proz. aller Papiere unter 50 Proz., während über 14 Proz. wenigstens den Parikurs erreicht hatten.

I In der Eisen industrie ist die Erzeugung von 990 000 Tonnen im März auf 741000 Tonnen

7 im Oktober zurückgegangen; gleichzeitig sind die Be­stände an Roheisen von 203 000 Tonnen im Fe- ' bruar auf 387 000 Tonnen im September gestiegen.

Zu derselben Zeit stieg die Erzeugung Frankreichs auf 739 000 Tonnen an. Im November wird ver­mutlich die französische Eisenindustrie zum ersten Male in der Wirtschaftsgeschichte die deutsche Eisen­erzeugung übertroffen haben. Dabei hat Deutschland m der Vorkriegszeit monatlich rund 1,6 Mill. To.

-Eisen erzeugt, gegenüber einer französischen Erzeu­gung von 434 000 Tonnen.

Im Ruhrbergbau sind seit März 1925 ins­gesamt 48 Zechen mit einer Gesamtbelegschaft von 43 000 Mann stillgelegt worden. Dazu kommen aber noch die zahlreichen Entlassungen durch Be­triebseinschränkungen usw., so daß insgesamt von Ende Mörz bis Ende Oktober d. I. eine Verminde­rung der Belegschaft um rund 66 000 Personen er­folgt ist. Don der Höchstbelegschaftsziffer von 563 522 Personen Anfang 1923 ist die Belegschaft jetzt auf rund 401800 Personen gesunken. Dabei geht der Etillegungs- und Einschränkungsprozeß noch weiter.

Neckarsulmer F a h r z c u g w e r k e A.-G., Neckarsulm. Die Verwaltung hat An­trag auf Entlassung weiterer Arbeiter gestellt. Hm die verbleibenden 2500 bis 2700 Arbeiter weiter beschäftigen zu können, muß das Werk vom 19. Dezember bis 9. Januar ganz geschlossen bleiben, da der schlechte Eingang der Außen­stände die Bezahlung der Löhne fast unmöglich macht. Sn Holland schweben zur Zeit Verhand­lungen wegen eines größeren Kredits.

* D l o h m LVoh, K. G. a. A , Hamburg. Die H.-V. genehmigte den Geschäftsbericht fotote die Abrechnung für 1924/25 und beschloß, von der Verteilung einer Dividende auf die Stammaktien abzuse^n, während die Vorzugsaktien die fatzunasgemäß festgelegten 2^2 Proz. erhalten. 3m Geschäftsbericht heißt es: Leider haben sich die Verhältnisse in der Schisfahrt weiter ver­schlechtert, so daß die Aussichten auf Erhalt neuer Aufträge gering find, obgleich die stark zurückgegangene Beschäftigung dringend danach verlangt. Weitere Entlassungen von Angestell­ten und Arbeitern weroen unvermeidlich sein.

* Eine Millioneninsolvenz in der Damenkonfektionsindustrie. Die bedeutende Damenkonfrktions-Engros-Firma- wenthal » Levy A. G. Berlin hat, derDeut­schen Konfektion" zufolge, Geschäftsaufsicht be­antragt. Die Passiven betragen ungefähr l/g Millionen Mark, denen Warenlager von 860 000 Mark und Außenstände von rund 500 000 Mark gegenüberstehen. Die Firma hofft ihren Gläu­bigern eine beträchtliche Vergleichsquote bieten zu können.

tBörf entarte.

91.5

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20,25

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35

Banknoten.

90 62 66*

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20,76

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21

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.

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20.4

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5% Deutsche ReichSonleib« 4»/0 Deutsche NetchSanleiyc - 3Vs°/<. Deutsche Reichsanleihe 3% Deutsche ReichSanlethe - Deutsche Sparprämicnanlethe 4% Prcuhtsche KonsolS . 4"» Hessen 3'/,% Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Dol! Schatz-Anwetsng.'t

4% Zolltürken 5e/o Goldmerikaner ... . Berliner Handelsgesellschaft Lommerz und Privat-Bank Darmsl. und Naüonalbank Deutsche Bank Deutsche Dereinsbank .... Diücoiuo Commandtt Mctallbank Mitteldeutsche Crcditbank. Ocsteireichische Kreditanstalt Weltbank ......

Bochumer Gllß >* Buderus ......

Caro Deutsch-Luxemburg .... Gelsenkirchener Bergwerke. Harpcner Bergbau . ... Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln .... Laurahüllc . ..... Oberbedars . . ...... Phönix Bergbau ..... Ryetnuabl Ricbeck Montan ..... Tcllus Bergbau. .....

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . .

Theramtsche Werke Albt« . . Zementwerk Heidelberg . . Philipp HoUmann . . . .

«nglo-Com.Guano . . . . Badische Anilin Chemische Mader Akavtn . . Goldschmidt . . .

Gries eimer Electron .... Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ...... NütgerSwerke ....... Scheideanstalt .

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann .......

Mainkraftwerke ...

Echucken .........

Siemens & Halske .....

Adlcrwerke Kley» ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedr . . ..... ii.'efluin. ...... .

Motorenwerke Mauobetm ftrantfurtet Armaturen . . Konservenfabrik Braun . .

Metallgesell chaft Frankfurt Set. Union A.-G

chuh'abrik Herz Sichel Zellstoff Daldhof ..... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wogbäukel . .

Frankfurt a-M

Berlin

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49

78

74

78

16 Dezbr-

17 Dez r.

Amtliche Nvti rung

Amtliche Notierung

Geld 1

Stier

Geld

Briet

Amil.-Vtou

108,6

168,9.

168 49

168.91

Bucn. Aireö

1.737

L 41

1.734

1,738

Brss-Antw

19.0 5

19.065

19 <25

19.065

Chnstianla

85 15

85.35

85.09

85.31

Kopenhagen

104.27

104.51

104.4Z

1'14,73

Stockholm .

112.25

112,43

"2.31

112, 9

Hclssngfors

10.545

10,585

10 545

10,585

Italien . .

16.92

IG,%

16 91

16.95

London. .

20.34

eo.Srf

JO, 345

20,3-5

Neuhort .

1,105

4,2.15

4.195

4,205

Pari«. . -

15,09

15,13

15,15

15.19

Schweiz .

80,87

81,07

80 95

81.15

Svantcn .

69,3

59,47

59.43

59,5.

Japan . . .

1.826

1,8:9

1.835

1,8 >9

>Hio be Jan

U.5s>7

0.599

0 597

1.599

Wien in D-- Ceft. abgeft Prag .... Belzrad . .

59,155

69,2*5

59.13

59,27

12,418

12.458

12.415

12.455

7,435

7,465

7.435

7,455

Budapest. - Bulaarien

5,875 S.O45

0,895 .4,055

0.875

8.045

5,895

3,055

Lissabon

21,2*5

1.345

l\ 275

31,325

Danzig. - Konst.nttn.

80 68

80.86

80 68

80.88

2,225

3,235

2.26

2,27

Athen

5 u9

5 11

5 29

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Canada- -

4.195

4,20i

4 195

4,2 5 4,345

Nruguav -

4,245

4.255

4.235

Berlin. 16 Dezbr

Geld

Briet

Amerikanische Note» . . . ..

«.22

4,24

Belgische Noten

18,95

19,0)

Dänische Noten .......

104.16

IM. 68

Englische Noten. .......

Fran;östsche Noten ......

Holländische Noten ......

20,305

20,40.1

15,38

168,1*

15 4G

168.n;

Italienische Noten......

ln.t-1

16.f)y

Norwegische Noten......

84.89

85 31

Deuisch-Oesterr-, a 100 Kronen

59.00

69,30

Rumänische Noten......

Schwedische Noten ......

111.9/

112,53

Schweizer Noten .......

80,88

81.28

Spanische Noten..... .

Tschechoslowakische Noten -.

59.20

59 50

12.38a

12.445

Ungarische Noten . ..

5.825

5.865

Frankfurter Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 17. Dez. Tendenz schwä­cher. Die Börse war durch den deprimierenden Eindruck, den das Scheitern der Großen Koalition hinterließ, auf der ganzen Linie zur Schwäche gestimmt. Außerdem bildeten die zum 1. Januar ausgesprochenen Kündigunaen im Ruhrbergbau, durch die die kritische Wirt­schaftslage erneut ziyn Ausdruck kam, ein Moment starker Verstimmung. Auch der Attentatsplan auf den Reichsaußenminister Dr. Stresemann übte einen nachhaltigen Einfluß auf die Börse aus und veranlaßte die Spekulation zur Zurückhaltung. Bereits vorbörslich belasteten umfangreiche Abgaben, die sich auf alle Gebiete erstreckten, den Markt, so daß bei der geringen Geschäftstätig­keit teilweise starke Kursverluste eintraten. Beson­ders in Chemieaktien setzte sich das Angebot fort, so daß hier Rückgänge bis zu 2 Prozent zu verzeichnen waren. Auch für Montanwerte bestand Abgabeneigung, u. a. verloren Gelsenkirchen 1,5 Prozent. Schwächer verkehrten ferner Elek­tro-, Auto- und Z u ck e r a k 11 e n. Bank­aktien konnten sich dagegen auf ihrem Kurs­stände behaupten. Die sonstigen Märkte lagen un­sicher und neigten mehr oder weniger zum Nach­geben. Erheblich niedriger eröffneten deutsche Anleihen. Von Auslandrenten waren Türken weiter angeboten und niedriger. Eine Aus­nahme bildeten Schiffahrtswerte, die wie-

Schach-Ecke.

Dearbetlel oon W Orbach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredattion des .Gießener Anzeigers".

Problem Nr. 41.

Don O. Drenander.

Spezialpreis im Turnier vonVart Land" 1893.

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Schwarz.

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a b

Weiß zieht und seht in drei Zugen matt. Weiß: 4 Steine. Kh7, Dd7, Sg4, Bh2. Schwarz: 4 Steine. Kg5, Be7, Bf4, Bh5.

Partie Nr. SS.

Die nachfolgende sehr interessante Partie wurde im Internationalen Schachturnier zu Mos­kau am 28. November 1925 gespielt:

Damenbauernsplel.

Weiß. Frank Marshall (11. S. A.). Schwarz: Dr. E. Lasker (Deutschland).

1. d2-d4 2. c2c4

3. Sbl -c3

4. Lcl-g5 5. e2-e3 6. c4xd5

1. d7-d5

2. e7-e6

3. Sß8-f6

4. Sb8-d7

5. c7-c6

Besser ist an dieser Stelle ruhige Entwick­lung durch Sf3, DC2, Tdl, Ld3 nach bekannten Mustern.

0 6 e6xd5

Der vorher eingeschlossene Läufer c8 hierdurch wieder frei.

7. Lfl-d3

8. Sgl f3

9. Ddl -c2

10. Lg5-h4

11. 0-0

12. e3-e4

7. Lf8-d6

8. 0-0

9. H7-h6

10. Tf8-e8

11. Sd7-f8

wird

Dieser Vorstoß des e-Bauern widerlegt Las­ker durch glänzendes Spiel; er ist aber auch an sich schon zu verwerfen, da nach dem Abtausch, der Bauer d4 isoliert, und so eine ständige Angriffsmarke des weißen Spiels bildet.

12 < 12. d5xe4

13. Sc3Xe4 13. Ld6-e7

Nachdem Schwarz durch seinen Ld6»3ug er­reicht hat, was er bezweckte: nämlich eine Schwä­chung im Zentrum des Weißen, begibt er sich schleunigst zur Verteidigung des Punktes f6 nach eZ zurück.

14. Lh4xf7 14. Le7xf6

15. Tfl-el

15. Lc6-g4

Um die Türme zu verbinden.

16. Se4xf6+ 16. Dd8xf6

17. Sf3-e5 17. Lg4-e6!

Der Läufer soll den strategischen Posten auf d5 besetzen, wo er dominierend wirkt.

18. Tel-e3 18. Te8-d8

19. Dc2-c3

20. Ld3-e4

21. Te3-f3

22. Le4xd5

19. Le6-d5

20. Sf8-e6

21. Df6-h4

22. Td8xd5

23. Tal -el

End fällt der unhaltbare Bauer d4. Falsch wäre hier 23. SfZ:, wegen Sd4: und gewinnt, sowie 23. TfZ:, wegen Te5:! und gewinnt.

23 23. Se6xd4

24. Kf3-e3 24. Tb8-d8

25. Te3-e4 25. Dh4-f6

26. Se5-g4 26. Dl6-g6

27. h2-h3 27. h6-h5

28. Sg4-e5 28. Dg6-d6

29. Se5-c4 29. Dd6-b8

30. Sc4-e5 30. c6-c5

31. Dc3-cl 31 Db8 c7

32. b2-b4 32. Sd4-e6

33. Dcl-a3 33. Td5-dl

34. b4xc5 34. Dc7xc5

35. Da3-f3 35. Se6-g5

36. Df3xh5 36. Td8-d2

37. Se5-d3 37 Sg5xe4!

Ein glänzendes Positionelles Daoienopfer; der Schluß der Partie wird von Lasker vortrefflich behandelt.

38. Sd3xc5 38. Tdlxel4-

39. Kgl -h2 39 Se4xf2

40 Dn5f5 40 Tel-e8

41. Sc5xb7 41. Sf2 dl!

42. Df5-c5 42. Te8-e6

43. Dc5-cl 43. Sdl-e3

44. Dcl-c8+ 44/ Kg8-h7

45. Dc8-c3 45. Te6-g6

46. Dc3xe3 46. Td2xg24-

47. Kh2-hl 47. Tg2-g3

48. De3Xg3 48. Tg6Xg3

Aufgcgeben.

Lösung des Problems Rr. 40. Don K. KondeNk.

1. Dh8-a8, S bel. 2. c7+ +

1. ...., Ke6 2. Dg8-||-

1...... Ke4 2. c74-4-

1 Kc4 2. Sb6+4-

Aus der Schachwelt.

Bogoljubow Sieger im Moskauer Schach­turnier. Wie nicht anders zu erwarten war, gewann der in Triberg im Schwarzwald wohn­hafte russische Meister Bogoljubow im Moskauer Turnier den 1. Preis. Obwohl Capablanca ihm in der 18. Nunde eine Niederlage beibringen konnte und er nur gegen Lasker remitieren konnte, war sein Vorsprung so groß, daß er doch noch mit P/s Punkten Plus Erster wurde. Cs ist dies das erste Mal in einem Turnier, an dem sich die beiden Weltmeister beteiligen, daß ein anderer Meister vor ihnen landet. Wie verlautet, soll im nächsten Zähre in Moskau ein Viermeisterturnier stattfinden, an welchem sich Capablanca, Lasker, Aljechin und Bogol­jubow beteiligen werden. Von russischer Seite sollen hierfür bereits 25 000 Dollar gestiftet sein.

Der Schluhstand des Moskauer Turniers ist folgender:

Bogoljubow, ISVz Punkte, 1. Preisträger; Lasker, 14 P., 2. Pr.; Capablanca, 13Va P-. 3. Pr.; Marshall, 12V3 P- 4. Pr.: Tartakower, Torre, 12 P., 5. und 6. Pr. geteilt; Reti, Ro­manowski), IP/2 P-, 7. und 8. Pr.; Grünfeld. 11 P., 9. Pr.; Bogathrtschuk, Genewsch, 10V3 P-, 10. Pr. geteilt. Es folgen: Rubinstein, Spiel- mann, Werlinskh, 9l/s P-I Löwenfisch, 9 P.; Rabinowitsch, 8Va P-: 2-ates 7 P.; Gotthilf, 6V3 P ', Sämisch, 6 P.; Subarew, 4Vg P.

Die Narrenkappe.

Splitt« und Sparren vom Redaktton-ttsch.

Falsche Beleuchtung.

Denken Sie sich, Hans ist gestern aufgeschrie-- ben worden, weil sein Wagen ohne Licht war und er betrunken."Ganz natürlich, Hans war illu­miniert und fein Wagen nicht."

Die Klaue.

.Vater, können denn die Löwen wirklich schreiben?''Wie kommst du denn darauf?" .Na. der Lehrer hat uns doch heute erzählt, der Löwe hätte eine prächtige Klaue."

berum stärkeres Interesse beanspruchten, so daß bei regerer Nachfrage Kursgewinne zu verzeichnen waren. Der Freiverkehr lag umsatzlos. Benz 24 Proz., Brown-Boveri 51,5 Proz., Entreprise 8,5 Prozent, Krügershall 69,5 Proz., Ufa 48,5 Prozent. Der weitere Verlauf gestaltete sich etwas zuversicht­licher. Das Angebot ließ nach. Die Kurserholungen waren aber nur geringfügig. In Schiffahrtswerten blieb das Geschäft weiter lebhaft, wobei Nordd. Llond auf 92,25 und Hapag auf 91,50 stiegen. Der Gel 0 - markt war wieder recht flüssig, was in dem zu­nehmenden Angebot zum Ausdruck kam. Tägliches Geld 9 Proz., Monatsgeld für erste Adressen 9j Pro­zent, für zweite Adressen 105 bis 11 Prozent. Bank­diskonten 7 Prozent, Jndustrieakzepte 9 Prozent. Im Devisenv erkehr notierte Paris gegen Lon­don 132,50. Die übrigen Valuten lagen unverändert.

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Berlin, 17. Dez. Die Börse begann bei äußerst stillem Geschäft in unsicherer Hal­tung. in der Hauptsache aber etwa auf der Basis der gestrigen Schlußnotierungen. Die bisher an einigen Spezialmärkten zu beobachtende Geschäfts­tätigkeit war heute anfangs ebenfalls geschwun­den. Man bringt dies zum Teil Mit der inner- politischen Lage in Zusammenhang, die die Börse außerordentlich verstimmte. Auch die Ernennung Doumers zum französischen Fi­nanz m i n i st e r, die auch in der Pariser Presse ungünstig ausgenommen wurde, trug z uter Ver­stimmung bei. da man stark bezweifelt, daß er die Finanzierungspläne wird durchführen können. Paris lag daher erneut schwächer mit 134,25 gegen London. Arn Montanmarkt konnten die Kali-Werte ihre Verluste angesichts der stillen Geschäftslage noch nicht wieder aufholen. Am Kalimarkte fanden nur einige älm- sähe statt, und zwar in den Werten der Deut­schen Kali-A.-G., für die die Ausführungen auf der gestrigen Generalversammlung über eine vor­

aussichtlich zur Verteilung gelangende Dividende von 50 Prozent stimulierend wirkten. Der Kurs war jedoch unverändert. Auffallend bleibt die schwache Deranl gung der chemischen Werte, namentlich dec Aktien des Anilin-Konzers. Am G eldma r ft war die Lage weiter flüssig. Täg­liches Geld 7 bis 9 Prozent, Mvnatsgeld 9 bis 11V3 Prozent. Am Devisenmarkt war das Geschäft, ausgenommen in französischen Fran­ken, sehr still. Die Kurse waren nicht nennenswert verändert. Die Reichsmark notierte gegen Mittag in London 20,36, Amsterdam 59,271/» Zürich 123,35.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtberichi desGießener Anzeiger-".) Frankfurt a. M., 17. Dez. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 25, Roggen, inländischer 17,50 bis 18, Sommergerste für Brauzwecke 22,50 bis 25, Hafer, inländischer 18,75 bis 22, Mais, gelb 21 bis 21,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 41 bis 4250, Roggenmehl 27,25 bis 27,75, Weizen- kleie 11,25, Roggenkleie 11,25. Tendenz: Stetig.

Frankfurter Schlachwiehmartt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M.. 17. Dez. Auftrieb:

2 Kühe, 1416 Kälber, 1143 Schafe, 1501 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: K ä l b er : Feinste Mastkälber 78 bis 85, mittlere Mast- und beste Saugkälber 68 bis 76. geringere Mast- und gute Saugkälber 60 bis 65. geringe Saugkälber 50 bis 58. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 44 bis 48, geringere Mast- bämmel und Schafe 35 bis 43, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 25 bis 34. Schweine: Vollfleischige von 80 bis 100 Kg. 88 bis 90, unter 80 Kg. 85 bis 87, von 100 bis 120 Kg. 89 bis 91, von 12) bis 150 Kg. 88 bis 90, unreine Sauen und geschnittene Eber 70 bis 80 Mk. Marktverkauf: Lebhafter Handel, Markt geräumt.

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