Ausgabe 
17.6.1925
 
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Börsenkurse.

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Sie beseitigen schmerzlos Verstopfung und Stuhlträgheit, regeln die Darmtätigkeit und wirken blutreinigend. Was Großeltern und Eltern geholfen hat, hilft auch heute.

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cntlalfungcn vorzunehmen. Die Verwaltung wird in den nächsten Tagen entscheidende Beschlüsse fassen.

Die Förderung des Wohnungsbaues in Hessen.

Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft hat unter dem 8. Juni n e ue Be­st i m m u n g e n zur Förderung desWoh- nungsbaues im Jahre 1 9 2 5 durch Bau­darlehen aus Landesmitteln erlassen.

Aach den wesentlichsten dieser Bestimmungen werden staatliche Beihilfen für Wohnungsbauten (Daubarlehen) nur zur Herstellung von Klein- und Mittelwohnungen gewährt, die zur Be­hebung dringendster Wohnungsnot errichtet wer­den. Baudarlehen werden auf dem Lande und in den kleineren Stählen in der Aegel nur für Wohnungsbauten mit nicht mehr als zwei Wohn- geschossen gewährt: in den mittleren und größeren Städten können auch Mehrfamilienhäuser be­rücksichtigt werden. Für einzelstehende Häuser werden Darlehen im Hinblick auf die erhöhten Baukosten nur bann gewährt, wenn die Errichtung von Dopvel-, Gruppen- oder Reihenhäusern nicht möglich erscheint. Behelfs- und Rotwohnungen sowie Werlwohnnngen der Arbeitgeber auf eige­nem Gelände kommen für Baudarlehen nicht in Betracht. Baudarlehen können gewährt werden an Gemeinden oder Gemeindeverbände, an ge-

Seit 50 Jahren bekannt und beliebt in fast jeder deutsch. Familie als einziges zuverlässig wirkendes Hausmittel sind d. echt Apothek.Richard Brandt*«

Frankfurt a. M.. 16. Juni. Die Abend» börse zeigte für die zur Aotierung gekommenen Werte eine gut behauptete Haltung, das Ge­schäft aber hielt sich in engsten Grenzen. Ver­einzelt zeigten die Kurse neue leichte Steigerun­gen. Interesse lag für irgend ein Gebiet n.-xt vor und selbst am Markt der Anleihen verlief der Verkehr zurückhaltend. Für Kriegsanleihen setzte zunächst eine leichte Abschwächung ein, wodurch der Kurs auf 0,410 sank, aber im Frci- verkehr später wieder auf 0,415 bis 0,417 an­zog. Schiffahrtsaktien wurden nicht umgesetzt. Am Montanmärkt lagen Mansfelder. Ilse Berg­bau, Phönix und Westeregeln etwas höher. Am Bankenmarkte erzielten Reichsbank eine Steige­rung von 0,75. Die Abendbörse schloß in freund­licher Stimmung. Deutsche Anleihen', bprozentige Reichsanleihen 0,410, Zprozentige Rcichsanleihen 0 690. Ausländische Renten Ungarische Gold­rente 8. Bankaktien. Bank für Cßrauinbuftne 66,50, Commerzbank 100, Deutsche Bank 120, Dis- contogesellschaft 108, Dresdner Bank 102,75, Mitteldeutsche Creditbank 98, Reichsbank 121, Rheinische Creditbank 91, Oesterreichische Credit- aktien 7,25. Montanaktien' Ilse Bergbau 94, Mansfelder 59,50, Phönix 88.75, Rheinstahl 70.37, Kali Aschersleben 12, Kali Westeregeln 98. In-

den Samstagen geschlossen. Eine Aotierung für ausländische Zahlungsmittel (Devisen und Roten) findet an diesen Tagen ebenfalls nicht

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(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. 011., 16. Juni. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 21,50 bis 23,75, Roggen (inländischer) 19 bis 21,50, Hafer (in­ländischer. 18,75 bis 22,75. Mais (gelb) 20,50 bl« 22.50, Weizenmehl (inländisches. Spezial 0) 36,75 bis 37,75, Roggenmehl 28,75 bis 30. Weizenklcle 11,75 bis 12 Roggenkleie 12,75 bis 13. Tendenz: flau.

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der Polizeiwache in Sicherheit zu bringen. Aun- mehr stürzte die empörte Volksmenge über den Personcn-Kraftwagen her und zerstörte ihn vollständig.

bl. Dillenburg, 16.Juni. Die rege Bau- tätigtet! inmitten unserer Stadt hatte zum Er­folg, daß in diesem Jahre schon 47 Häuser ent­standen sind refp. noch seriiggestellt werden, zu denen sich noch weitere sechs gesellen sollen. Geplant ist weiter noch die Neuerrichtung einer Zweigstelle der 'Nass. Landesbank, die ihre Lage am Dillufer unweit des Postamts erhalten soll. Geplant ist ferner noch die Erweiterung des Kanalnetzes in der Stadt.

bl. H a i fl c r, 16. Juni. In der jüngsten Sit­zung der Stadtverordnetenversamm­lung wurde beschlossen, den Perbänden und Iu- gcndvereinigungen von Haiger Gelände zwecks An­lage einer Flußbadeanstalt zur Verfügung zu stellen. Damit geht ein jahrelanger Wunsch der Jugend in Erfüllung. Geplant ist weiter, unsere Stadt durch verschiedene Autobuslinien mit dem Westerwald und dem S i e g t a l zu ver­binden. Die Verhandlungen sind noch im Gange.

Kassel. 16. Juni (WTD.) Die hiesigen släbtischen Arbeiter finb gestern wegen Lohnbifferenzen in ben Ausstand ge­treten. Die Aotstanbsarbeiten in ben lebenswich­tigen Betrieben werden vorläufig weitergeführt. Es finb Verhandlungen eingeleitet worden, um die Beilegung des Streiks sobald als möglich zu erreichen.

H o chfchulnachrichten.

1| Marburg, 16. Juni. Der Direktor des philosophischen Seminars, Prof. Dr. phil. Nikolai Hartmann, hat einen Ruf an die Universität Köln angenommen. In der philosophischen Fa­kultät habilitierte sich gestern Dr. phil. v. Bruch- Hausen mit seiner Antrittsvorlesung überDie Bedeutung der Wasserstosfjonenkozentration für die Pharmazie und Nahrungsmittelchemie". Der Marburger Zoologe Geh.-Rat Prof. Dr. Kor - s d) e 11 wurde zum Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien ernannt.

Berlin. 16. Juni. Der Produt'.enmarkt ist sehr flau geworden, auf merklich schwächere Auölandsmeldungen Weizen und Roggen gegen gestern wesentlich billiger Auch Hafer war schwächer. Gerste still, Mehl sehr ruhig, ebenso Futtermittel. Es notierten pro Tonne: Weizen (märt.) 264 bis 267. Weizen (Juli) 259.50 bis 260,50, Roggen (märt) 210 bis 214. Roggen (Juli) 205 bis 206, Gerste imärtj 226 bis 242, Zuttergerste 200 bis 216, Haser (märt) 233 bis 241, Hafer (Juli) 190 bis 191, Mais (La Plata, loko Berlin) 207 bis 211, Raps 360 bis 370; pro Doppelzentner Weizenmehl 33,50 bis 36, Roggenmehl 29 bis 30,50, Weizenkle.e 13,90 bi« 14, ' Roggenkleie 14.20 bis 14,30, Vittoriaerbsen 24 bis 29, kleine Erbsen 24 bis 26, Futtererbsen 21 bis 24, Peluschken 21 bis 23, Ackerbohnen 21 bis 22, Wicken 23 bis 26, Lupinen (blau) 10 bis 11, Lupinen (gelb) 13,50 bis 14,50, Raps­kuchen 15 bis 15,60, Leinkuchen 22.20 bis 22,80, ^rockenschnihel 10,20 bis 10,50, Torfmelasse 10, Kartoffelflocken 19,30 bis 19,50.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".) Donnerstag, 18. Juni.

12 Uhr: Rachrichtenbienst 3 und 4 Uhr: Wirtschastsmeldungen. 4.20 Uhr: Aach richten­bienst. 4 30 bis 6 Uhr: Aachmittagskonzert bes Hausorchesters: Am Rhein, am heiligen Strome. 6 Uhr. Wirtschaftsmelbungen. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestun.be (Aus fernen Länbern): Aus dem BuchMit ben Zugvögeln nach Afrika" von Bengt Berg (Fortsetzung). 6.30 bis 7 Uhr: Sprachliche unb praktische Hinweise für Italien- reifenbe. 7 bis 7.30 Uhr: Stunde des Südwest- deutschen Radioklubs. Vortrag von Dr. Dauer: Was ist Wechselstrom?" 7.30 bis 8 Uhr: Eng­lischer Unterricht. 8.30 bis 9.30 Uhr: Uebertra- gung von Cassel: Dorothea, Operette in einem Akt von Jacques Offenbach.

Wirtschaft.

Ausfall der Samstag-Börsen Juli. Im Juli bleiben die Wertpapierbörsen

dustrieaktien AEG 91.70. Badische Anitin 114.40. Gemen 1 Heidelberg 70,10, Dyckerhoff 39. Höchster Farben 106.62. Lohmener 63. Siemens & Halske 78. Wayh & Jreytag 71,75. Frankenthal Zucker 3,60. Stuttgartzucker 2,40.

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbertcht des ..Gießener Anzeiger-"^ Berlin, 16. Juni. Die Kursrückgänge deS gestrigen Tages zwangen die Börsenspekulation, die bisher allgemein nach unten engagiert war. zu Deckungsläusen. die bereits dem heutigen Vor- mittagsverlchr unter ben Banken ein fettere« Gepräge gaben. An bet Börse setzte sich biefe Tendenz fort, wobei bei einigen sährenden Werten infolge Materialmangels mehrfach Kurs­erholungen eintraten. Im Gegensatz zu der bisherigen Zeit konnte man beobachten, daß nur wenig Derkaufsaufträge an den Markt gelangten. Als Ursache hierfür wird anzunehmen sein, daß die wichtigsten Abgaben aus i n dü­st r i e l l e n Kreisen zu G e l d b e s ch a f - sungszwecken vorläufig beendet sind. Ferner bot die Erklärung zu den umlaufenden: Gerüchten über eine Stillegung der gesamten Ruhrindustrie daß diese völlig unzutressend seien und hieran nicht zu denken wäre, dem Markte eine Stütze. Auch die Reise T r c n b c l e n b u r g « nach Paris zur Wiederaufnahme ber W i vt - schaftsver hanbl ungen sanb eine günstige Beurteilung. Gegenüber diesen Argumenten blieb die Enwickelung der R c i ch s s i n o n z e n , die einen Zuschuhbedarf ergaben, ebenso einflußlos, wie diejenigen über die Einführung ber Kurz­arbeit in ber ober schlesischen Eisen- 3 n b u ft r i e. Besonders bevorzugt unb rege lag der Markt der heimischen Anleihen unter Fühlung von Kriegsanleihe. Die fett: Haltung ter Auslanbwerte erhielt sich ebenso wie die gestrige Kurssteigerung von Südser. Der Geld­markt zeigt: leine Veränderung. Tägliches Veld 7> bis 9' Prozent. Monatsgeld 10 bis ll1 s Prozent. -

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Man berichtet uns: Am Sonntag veranstaltete die Turn- und Sportgemeinde Rod - heirn a. d. Bieber einen turnerischen Werbetag. Obwohl die Borbereitungen in die arbeitsreiche Zeit der Heuernte fielen, wetteiferten Turner und Sportler in selbstloser Hingabe an eine gemeinsame Sache. Seit langem sah Rodheim wieder einmal in voller Eintracht sämtliche Ortsver­eine, unterstützt von auswärtigen Turnern, in statt­lichem Zuge sich durch die Dorfstraßen bewegen. Trotz Temperatursturz und bedrohlicher Wolken war die Beteiligung rege: die Unterstützung von auswärts hätte besser sein dürfen, lohnt doch der "Aufenthalt auf dem wunderbar gelegenen Wald- platz allein die Ausfahrt ins schöne Biebertal. Nach kurzer Begrüßung nahmen die turnerischen Dar­bietungen ihren Verlauf. Die Freiübungen zeug­ten in ihrer Exaktheit von fleißiger Hebung und voller Körperbeherrschung. Das Geräteturnen zeigte, daß auch in den Reihen der A. D. T. auf hervor­ragende Leistungen hingearbeitet wird und turne­risches Können zu finden ist. Das Mädchenturnen, geleitet von Turnwart G i f s e I, bewies, daß in kurzer Zeit zielsicher und mit gutem Erfolg ge­arbeitet wurde. Die begeisterte Menge zollte ein­zelnen Turnern und den Riegen reichen Beifall. Herrlich verschönt wurde der Nachmittag durch ge­sangliche Darbietungen der Sängervereinigung, des Arbeitergesangvereins und seines Frauenchors. Tanz, Reigen und Pyramiden hielten die Feft- besucher bis nach Mitternacht zusammen. Alles in allem ein wohlgelungener Tag, der Wiederholun- diefer Art rechtfertigt, gleick) welcher Richtung.

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einzureichen. Diese Behörden haben die An- täf»,? na-db dem Grade ber Dringlichkeit, nach ber wirtschaftlichen, technischen und finanziellen Seite zu Prüfen, danach den vorgeschriebenen Fragebogen auszufertigen und unter Anschluß e^nes auch die benachbarten Baugrundstücke um- lassenden Lageplanes im Maßstab 1:500. eines Bauentwurfs im Maßstab 1:100, einer über­schlägigen Kostenberechnung nach dem Kubik­meter umbauten Raum in Goldmark und. wenn erforderlich, eines Erbbauvertrages dem Mini­sterium für Arbeit und Wirtschaft vorzulegen.

Kirche und Schule.

Luther und Katharina von Bora.

Das Verordnungsblatt der Ev. Landes­kirche in Hessen enthält ein Ausschreiben des Landeskirchenamts an die evangelischen Dekanate und Pfarrämter, das solgenden Wortlaut hat: Am 13. Juni 1525 schloß Luther die Ehe mit Katharina von Bora. Bei der großen Bedeutung, die diese Tat Luthers für die Wer- tung der Che unb des Familienlebens hat, em­pfiehlt es sich, ihrer nicht bloß etwa am 14. Juni ober am Reformationsfest, im Gottesbienst zu gedenken, sonbern auch die Erinnerung an fi<* in Vereinen. Familienabenden usw. als will­kommene Gelegenheit zu benutzen, um baran die evangelisch-sittliche Auffassung unb Führung eines rechten christlichen Ehelebens auszuzeigen. Gerade in unserer jetzigen Zeit, wo die religiös- sittliche Grundlage der Ehe von so manchen ernsten Gefahren bedroht ist, wo in weiten Schich­ten unseres Volkes Gott sei's geklagt eine sehr laxe Anschauung von ehelicher Treue, von der Pflicht christlicher Kindererziehung sich breit macht, wo mit allen Mitteln öffentlicher Pro­paganda die rechtlichen Stützen ehelicher Sitt­lichkeit unterwühlt werden, wird cs von be­sonderer Wichtigkeit sein, über diese Dinge ge- wisfenschärfend, deutlich unb klar, mit Ernst und Takt zu sprechen. Auch bes Segens, den Luthers Eheschließung und bamit bie Gründung des evangelischen Pfarrhauses für unser kirchliches unb für unser Volksleben gewonnen hat, sollte batei gebucht werden. Gewiß werden d ab er in erster Linie unsere evangelischen Pfarrhäuser selbst sich wieder der großen Verantwortung bewußt werden müssen, heute mehr denn je Salz und Licht in ber Gemeinde zu sein. Möchte jedoch jede evangelische Familie unseres Landes auch bei diesem Reformationsjübiläum es wieder neu erfassen, wie Gott seine Kirche in Luther ge­segnet hat, damit sie ein Segen sei.

Turnen, Sport und Spiel.

Aus dem Lahti-Dünsberg-Gau der A. D. T.

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meinnützigeBauvereinigungen unb an privateBau- I Herren. Bauvereinigungen haben nachzuweisen, daß ihr bauernber Bestanb unb ihre Leistungs- I sähigkeit gesichert erscheinen. Private Dau- I Herren können Daubarlehen für bie Errichtung I von Einfamilienhäusern nur erhalten, wenn durch bie Errichtung ber neuen Wohnung eine Alt­wohnung für ben allgemeinen Wohnungsmarkt frei wird, ober wenn sie für eine Wohnung dringend vorgemerkt sind. Private Bauherren, bie Miethäuser errichten wollen, müssen sich ver­pflichten, bie Wohnungen nur an solche Personen ,u vergeben, bei denen eine der vorstehenden Voraussetzungen gegeben ist. Bei ber Verteilung der Daubarlehen sind Schwerkriegsbeschäbigte unb kinderreiche Familien vorzugsweise zu berück­sichtigen. Die Gemeinden (Gemeindeverbände) oder ber Kreis haben sich an den Baukosten möglichst in ber gleichen Höhe wie ber Staat zu beteiligen. Für leistungsschwache Gemeinden kann bie Höhe des Gemeindeanteils bem Grad ihrer Leistungsfähigkeit angepaßt werden. Die Finan­zierung des gesamten Bauvorhabens muh ein­wandfrei gesichert sein.

Die Daubarlehen werden als wertbeständige Hypothekdarlehen gegeben. Sie finb bis zum 1. April 1926 zinslos und von da ab mit 2 vom Hundert wertbeständig zu verzinsen und durch | Abzahlungen in fest bestimmter Höhe mit min­destens 1 vom Hundert wertbeständig zu tilgen. Das Darlehen soll den Detrag von 3 000 Rm. je Wohnung yftht übersteigen. Für Einfamilien­häuser, die ft. Schwerkriegsbeschädigte und für Familien mit mindestens 5 im Haushalt lebenden Kindern errichtet wei den, kann ein erhöhtes Dau­barlehen bis zu 4 500 Rm. je Wohnung gewährt werben. Das Daubarlehen wird in einer festen Summe bewilligt: eine nachträgliche Erhöhung ist ausgeschlossen. Der Bauherr hat für sich unb feine Rechtsnachfolger eine Re he von Verpflich­tungen bis zur vollständigen Tilgung des Dau- darlehens zu übernehmen: u. a. kann das Anwesen nur mit Zustimmung des Ministeriums für Arbeit unb Wirtschaft veräußert ober einem anberen zur Benutzung überlassen werden. Zur Sicherung des Daudarlehens unb der Rückzahlungspflicht ist an dem Dadgrundstück eine erststellige wertbe­ständige Hypothek im Sinne des Reichsgesetzes vom 23. Juli 1923 zugunsten des Staates ein­zutragen. Soweit nicht eine Gemeinde oder ein Gemeindeverband Darlehensempfänger ist. ist ber Gemeinde unb dem Kreis an bem Baugrundstück für bie Zeit bis zur völligen Tilgung bes Bau­darlehens vertraglich ein Anspruch auf ilcbcr- tragung bes Eigentums an bem gesamten An­wesen (Ankaufsrecht), außerdem ein dingliches Vorkaufsrecht einzuräumen.

Anträge auf Gewährung von staatlichen Dau­barlehen sind in den Städten mit ©täbtecrbnimg, in deren Bezirk ber Wohnungsbau errichtet wer­den soll, bei der Stadtverwaltung, in allen übrigen Gemeinden durch Vermittlung der Ge­meindebehörde bei bem zuständigen Kreisamt

Devisenmaill BerlinFrankfurt a. M.

«In Billionen Mark außflebrädt- Buenos AireS, London. Neu- dort, Japan, Rio de Janeiro fnr eine Einhew Wien nnd Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Em beiten.) Telegraphische Auszahlung.

»Berlin, 16. Juni.

Amerikanische Noten . . .,, Belgische Noten ...*##« Dänische Noten ..... Englische Noten ....... französische Noten ..... Holländische Noten ..... Italienische Noten ..... Norwegische Noten ..... Dcu'sch-Lesierr.LlOO Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Note» ..... Svanische Noten .

Tschechoslowakische Roten. Ungarische Noten . . ...

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statt.

* Gröhere deutsche Beste11ungen bei englischen Mo t o r r a d f a b r i k e n. In letzter Zeit gehen, laut einer Londoner Meldung des Fach­blattesIndustrie-Kurier", in größerem Umfange deutsche Bestellungen bei den bekannten englischen Motorsabriken nach Motoren für Motorräder und nach fertigen Motorrädern ein, und zwar fordert Deutschland speziell solche Motoren an, die sich für Rennen und Dauerwettbewerb eignen.

* Verkürzte Lieferfristen in der rheinisch-westfälischen Eisen -Indu - ft r i e. Während noch vor einigen Wochen für Grob- ftabeifen eine Lieferfrist von 68 Wochen verlangt wurde, nehmen die Werke z. Z. Bestellungen zur Lieferung innerhalb 34 Wochen an. Für andere Sorten werden laut FachblattIndustrie-Kurier" folgende Fristen verlangt: Halbzeug ca. 3 Wochen, Feinstabeisen 68 Wochen, Formeisen, Moniereisen 3 Wochen, Bandeisen, Universaleisen 35 Wochen, Bleche ca. 3 Wochen.

* Zur Kündigung der Bauauf­träge i m Ruhrgebiet. Rach dem Vor­gehen der Eisenindustrie hat nunmehr auch ber Zechenverbanb dem Verband des Daugewerbes mitgeteilt, bah er sich gleichfalls gezwungen sehe, sämtliche (Bauaufträge zu tunbigen. Es sollen jeboch lautK. Z." von biefer Kündigung die Tiefbauarbeiten nicht betroffen werden.

* Gelsenkirchener Bergwerks. A. - G. Die Gelsenkirchener Dergwerks-A.-G. be­absichtigt. in ben nächsten Tagen einen von ben drei Hochöfen stillzulegen unb weitere Arbeiter»

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Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd . . , Lheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philivv Holjmann Auglo-Cont.-Guano .... Badische Anilin Chemische Maver Slavül .. Goldschmidt Griesbeimer Electron .... Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung KütqerSwerte Scheideanstal«

Allg. ElrktrtztlätS-Gesellschak» Bergmann Momkraftwertt ....... Schultert Siemens 4 Halske .....

Adlerwerke.llleyer ...... Daimler Motoren. ..... Heyligenstacdt Meguin. .. Motorenwerke Mannheim

Franksurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellichaft Frankfurt. Pet. Union ».-G. . . . .

Schuhsabrik Her; Sichel Zellstoff Daldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . .

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Italien. .

16,32

16,36

16,19

16,23

London.

20,377

20,429

20,388

20,440

Neuhork . .

4.195

4,205

4.195

4,205

Paris. . .

20,23

20,29

20,03

20,0«l

Schwei; > -

81,475

81.675

81.43

81,63

Spanien -

61.07

61.22

61.07

61,23

Japan . -

1,713

0,456

1,717

1.713

1,717

»Hobe Jan. Wien in D--

0.458

0 459

1.461

Lest, abgest.

59,057

59,197

59.057

59,197

Prag ...

12.43

12.47

12.428

12,468

Belarad ..

7.315

7,335

7.35

7,'7

Dudapost. .

o,>'5

5,915

5.89.5

5,915

Bulaarien

3,065

3,075

3,055

3,065

Lissabon

20,475

20,528

20 475

iO.525

Danzig. . -

80,8.3

81.03

80 84

81,04

Konst.nriu.

',255

2.265

/ 99

2,23

Athen. .

7.15

7.16

7 14

7.16

4.179

4,191

19,75

19,85

79,42

79,82

20,35-5

20,455

19,97

20,07

168,13

168,9

16,21

16,29

70,62

70,98

59.09

59.39

111.92

112.48

81.505

81.905

60,90

61,20

12,42

12,48

5.85

5.87