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Feuer am Nordpol.
Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart.
Bon Karl-August von Lassert.
66 (Sortierung (Nachdruck verboten.)
Ich bitte Sie nunmehr, meine Herren, sich alles Gesagte reiflich zu überlegen und mir bis heute abend einen detaillierten Operationsplan zu unterbreiten. Morgen nachmittag soll die Ausfahrt der Flotte aus Plymouth stattfinden, damit die iinterfeeboote in der Dunkelheit ungesehen bis Brest gelangen können. Der Morgen des nächsten Tages bringt dann die Entscheidring
Danken Sie Gott, meine Herren, daß gerade Sie dazu auserlesen sind, den wichtigsten Abschnitt der neuesten englischen Geschichte einzuleiten, und denken Sie stets an die stolzen Worte des großen Nelson bei Trafalgar: England ejrpects, that every man does his butg."
11.
Der französische Minister des Aeuhern war nicht mit nach Brest zur Begrüßung des englischen Geschwaders gefahren, sondern überließ dieses Vergnügen dem gern und viel redenden Präsidenten der Republik.
Er saß in seinem behaglich eingerichteten Arbeitszimmer am Quai d'Orsay, dessen Fenster auf die Place de la Concorde hinausgingen. Der Kriegsminister, ausnahmsweise einmal wieder ein General und fein Advokat, war «gerade zur Rücksprache erschienen.
„Also gegen die deutschen Schweine am Nordpol ist augenblicklich nichts auszurichten?" frage der Minister.
„Wir müssen erst das Geheimnis der neuen Kampfflieger herausbekommen", meinte der General. „Das wird nur eine Frage der Zeit sein. Mit Geld ist alles zu machen. Und dann kann uns das neue Gold- oder vielmehr Platinland nicht entgehen."
„Und unterdessen halten wir uns an Deutschland schadlos."
„Es ist nur dort nicht mehr viel zu holen", meinte der General.
„Aber noch genug zu zerstören" ,sagte der Mi
nister. „In diesem Jahrhundert darf Deutschland nicht wieder auf die Beine kommen."
„Was wird der Völkerbund zu dem Hilfeschrei der deutschen Regierung sagen?"
„Nichts werden sie sagen, diese Idioten, sonst drohen wir mit Austritt. Dann fliegt die ganze Sache auf, und die Delegierten verlieren ihre ausgezeichneten Gehälter und die angenehme Stellung."
„Es find auch Franzosen dabei", warf der General mit leisem Vorwurf ein.
„Das sind natürlich feine Idioten", erflärte der Minister.
„Wie wird der englische Flottenbesuch verlaufen?"
„Mit dem gewöhnlichen Klimbim. Offizielle, ziemlich blödsinnige Reden, an deren Wirfung fein Mensch glaubt, als der Redner selber. Hurrageschrei und besoffene Festlichfeiten. Und zum Schluß allgemeine Ernüchterung."
„Was kommt denn für uns dabei heraus?"
„Prestigegewinn und englische Orden. Sonst nicht viel. Immerhin sieht die Welt, daß auch das stolze Albion vor uns kriecht", sagte der Minister.
„Ganz meine Ansicht. Die Kerls werden allmählich zu unverschämt. Aber zuvor müssen wir Deritschland so klein machen, das es froh ist, uns in einem Kriege gegen England unterstützen zu dürfen."
„Das wird nicht leicht sein."
„Was Napoleon fertigbrachte, muß auch uns gelingen. Erst noch ein paar Jahre feste die Hundepeitsche und dann etwas Zuckerbrot, so was verfängt immer."
Das Telephon läutete an. Der Minister ergriff den Hörer.
„Wer ist da? — Ah, Sie sind's, Gerard! — Ja, ist selber. — Na, dann berichten Sie mal!"
Mehrere Minuten hörte er befriedigt zu, dann hängte er ab und sagte:
„Gerard telephoniert auf unserer besonderen Leitung aus Brest. Alles in schönster Ordnung. Erst redete der englische Admiral und dann unser Präsident. Selbsterverstöndlich den gewöhnlichen Mist. Wir werden die Rede drucken lassen, um sie in allen Gemeinden Frankreichs anzuschlagen. Jetzt sind sie bereits beim Frühstück auf dem „Jnvincible". Hoffentlich betrinkt sich der gute Präsident nicht, bevor auch die Engländer voll sind. Sonst verrät er ihnen
noch, daß er sie eigentlich alle auf den Grund des Meeres wünscht."
Ein Ministerialrat stürzte aufgeregt herein und rief:
„Aeußerst wichtiges Telegramm, vom Eiffelturm übermittelt!"
Er reichte es dem Minister. Dieser las laut: „A n b i e Regierung Frankreichs.
Im gleichen Augenblick, wo die englische rind französische Flotte zu freundschaftlicher Begrüßung vereinigt sind, erlaubt sich Frankreich einen eklatanten Bruch des Friedensvertrages von Versailles, der geeignet ist, nicht nur neue Unruhe über die SÖelt zu verbreiten, sondern auch Englands Interessen aufs schwerste schädigt."
Der Minister hielt inne.
„Hallo! Sind die Leute verrückt geworden!" rief er aus. Dann las er aufgeregt weiter:
„Eine große französische Armee rüstet sich, in das ohnmächtige Deutschland einzufallen, das in keiner Weise dazu herausgefordert hat. Der durchsichtige Grund dieses Unternehmens kann nur darin bestehen, sich eine unangreifbare Stellung im Herzen Europas zu verschaffen. England darf eine derartige Verschiebung des europäischen Gleichgewichts, die eine Wiederkehr der napoleonischen Weltmachtträume bedeutet, nicht zugeben. Da Frankreich aber bisher alle ähnlichen Proteste unbeachtet ließ ober mit leeren Worten abspeiste, so sieht Englanb sich biesmal in bie Lage versetzt, ein greifbares Pfanb für bie friedlichen Absichten Frankreichs verlangen zu müssen. Als ein derartiges wirksames Pfand kommt der augenblicklich im Hafen von Brest versammelte Teil der französischen Flotte in Betracht."
Weiter vermochte der Minister zunächst nicht zu lesen, sondern mußte erst mal nach Luft schnappen. Schließlich keuchte er :
„Was soll das heißen?"
„Grobe Mystifikation!" sagte der General ruhig. „Wahrscheinlich ein deutsches Machwerk."
„Dieser Ansicht war ich anfangs auch", warf der Ministerialrat ein. „Ich fragte daher nochmals bei der (fiffelftotion an, die mir bestätigte, daß es sich um einen offiziellen englischen Funkspruch handle."
Der Minister ergriff aufs neue das Telegramm und las fieberhaft :
„Wir stellen somit an die Regierung von Frankreich das formelle Ersuchen, unseren Wünschen nachzukommen und dadurch ihre friedlichen Absichten zu beweisen. Andernfalls müssen wir an- nehmen, daß Frankreich neue kriegerische Pläne verfolgt, die geeignet sind, den Frieden der ganzen Welt aufs schwerste zu gefährden.
Da Frankreich bereits begonnnen hat, fünf seiner Armeekorps zu mobilisieren, und da wir andererseits nicht zugeben können, daß seine Flotte sich ebenfalls in Kriegsbereitschaft versetzt, so sieht sich die Regierung Englands genötigt, die Beant- Wartung ihrer Forderung binnen drei Stunden verlangen zu müssen.
Wir hoffen, daß Frankreich den Weg der Mäßigung und des Friedens wählen wird, der allein zu einer endgültigen Versöhnung der Völker führen kann.
Die Regierung von Großbritannien."
„Ausgeschlossen!" rief der General, sobald der Minister geendet hatte. „Solche Sprache würde England niemals wagen!"
Der Minister ergriff schnell entschlossen den Hörer und rief Brest an. -
„Hier Gerard" tönte es zurück. „Ich wünsche dringend den Herrn Minister zu sprechen."
„Bin selber da. Was ist los?"
„Unerhörtes Ereignis", antwortete Gerard. „Englisches Ultimatum, bas —"
„Haben wir eben hier bekommen", unterbrach der Minister. „Was macht der Präsident?"
„Hat sich sofort an Land begeben, um sich mit dem Flottenchef zu beraten."
„Wann empfingen Sie die Nachricht?"
„Vorhin, kurz nachdem ich Sie angerufen hatte. Ich eilte damit zum Präsidenten, der gerade mit dem englischen Admiral Verbrüderung feierte. Dieser fragte den Engländer direkt, was das zu bedeuten habe. Jener tat höchst überrascht, behauptete, keine Ahnung zu haben. Darauf beiderseitiger übereilter Aufbruch."
„Was macht die englische Flotte?"
„Sie hatte bereits Dampf auf, wußte also natürlich genau Bescheid. Jetzt setzt sie sich in Bewegung in Richtung (Boulet de Brest, den bekannten engen Ausgang der Reede."
(Fortsetzung folgt.)
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