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Ärttorf noch ÄtrdjOain anftatt nach Alsfeld zu
tneinbcrat fafttc in feiner jüngsten Sitzung
gende B Schlüffe: DaS Holz auß bem Gemeinde- Wald soll demnächst öftentllch an Ort und Stelle
Mark.
Der schic de ne Rechnungs-
Gießen (Gnauthstr. 12 p.), 14. Januar 1925.
mit Dcmlnkltt.
106D
E. Karn, Central-Drogerie, Sch ul Straße
OH»
hinaus emc Garantie leisten für eine Summe der Einnahmen, die insgesamt
Die Beerdigung findet Freitag, 16. Januar, nachm 2' '. Uhrauf dem Neuen Friedhof statt.
Groß en-Linden Ludwigstrahe 28.
Ge- fol-
für die darüber gewisse für die Alsfeld
Gießen Wallwrstrahe 46
iinöungsfeier. M» elfen darauf hm, daß br! der ®euil$en ÄMartci alen IMpartei gemein «eraufialteten R-'chSgM- syrvsristr De. Aünhei die tzesirche übommer
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Tolles Zahnweh
Stillt Dr. Bufleb- deet. Zahntropfen.
Wer hohle Zahne bat, plombiere
Butzbacher Zeitung- zuerst der Durger- r elfter gewählt, und dann die von diesem zu 'tätigenden Beigeordneten gewählt werden iihten. Die Stelle des Bürgermeister»
wieder eingetrosten 503c
l M. Alllhoi, Marklßr. 4.
Rrets Friedberg.
• Butzbach, 14. 3an. Der seit über 45 «en bestehende, seit KriegSbezinn aber nicht r abge^a te e Butzbacher Faselmarkt in diesem Jahre, und zwar am 1 2. März,
ßöelnifie SroWüiieM mit vor^üfilidien bellen und t. ,;ilen QualitätSll'-.reu sucht noch einige
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führen, fand keine Annahme. Die beteiligten Gemeinden müssen zunächst für ein Jahr Linien einen festen Zuschuß in bar und
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Mein lieber Gatte, unser guter Vater
Johannes Zufall
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ist nach längerem Leiden sanft eingeschlafen.
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den. Karten silld bei M- : heutige Mige.) ra-Llub Dirhcn W> >n Freitagabend im greisen Mät für seine Wgiukr •trag über den >okogra-hie <m Hand w i Ausiuchmcn, die M VwW W *
Ertrag W £ ,.Ma Mftfn. ÄreintlK ver
.im erstenmal wi der stattfinden. D rdunden ist >®nü eine Prämiierung von Rindern und eine Verlosung
vw. Butzbach, 14. 3an Bekanntlich wurden n einer Stadtverordnetenversammlung die beiden Beigeordneten gewählt, ehe der neue stät- ßche Bürgermeister bestimmt war. Gegen diese 12ahl ist Einspruch erhoben worden, weil -ich einer Auseinandersetzung des Justizinspek-
Stadtveroürneten Btcrheller in der
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Wb, in »TjJ“? tritt
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Ito tarnte ,wch vo- i toorDvH. begliche zeichWngen isi untrita S yteüt worden, harter- und tinifoim- te Dchrmacht. das fytr >qb Uebevgantzvh«r. «ekn worden, die allen- iden Anträge unbearbeitet igeben.
auf dem heutigen laytviehmarkt: Och len und Kühe 13. Mtr eine 760.
notizen.
nder für Äonners' j ühr, „DerTeuselsschüier". ng: 8 Ahr, Aula der Uni- rtrag .Der harz". - Lichl- :ohe ,11m Krone uni -Lichtspiele! .Avulevnd-
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utng wurde nach Gruppe XI, Ortsklasse B der Ikiatsbefolbungsordnung scstgeseht. Dem in ir Deutschen. Turnerschaft rühmlichst bekannt gc- idenen Professor Albert Wamscr. der das i uLtzbacher Turnwesen auf eine hohe, ehrenvolle itufe führte, wurde anlählich seines lÖjährigen 5cd<StageS, den 13. Januar, eine Gedächt- feier in der Turnhalle gewidmet, worin so manchen Schüler, manchen Jüngling und ronche Jungfrau in die edle Turnkunst ein» idüftrt hatte und worin auch fein lebenswahres, < otzcs Brustbild neben demjenigen von Rektor Friedrich Ludwig Weidig, des ersten Turn- UhrerS Butzbach zu Beginn des vorigen 2ahr- i rrdertS unb Moritz Köhl, des ersten Vorsitzen-
». Zi!!Mt m. Schreibti'ch u. el Vicht zum k. März an Dancrm. t. Denn. r.lv B Smarekstr. 40III
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Anstand., möbliertes
fachen werden durch v sond're Unterschriften ccn hm-gl d rur.t r de A sch ffung einir neuen Äähmc.schine für hie Müdchenfortblldungsschule. - Die tiorg etefe ten Pachtverträge mit zwei Can Ito rten über Urbarmachung von Oed- land, das der Stadl AlSfdd bei der Feldbereinigung zugeteilt worden ist, werden genehmigt. — Anschaffung von P f l a st c r st e i n e n: Auf Antrag dos' Stadtbauamtes wird bdchlofsen, von Öen Basallwerken G-ehen 10 Waggons Mosaikpf last erste n r erster Sorte zum Preise von 287 Mk. pro Waggon franko Alsfeld alsbald zu tauf'n. — Auh rhalb der Tag-sordnung w'rd auf A trag d.s Ctaö.bium ist^rs weil d.ing'ih, bcf-,( ff n, die Dachdectcrarbeiten für die neu zu errichtende Fest Halle im ergeren W t b toerb dem Otto Röhner als W nigstn hm nde i zu se n m Angeb tspreisr zu üb.rtrag.n. — Ai die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtösf nt.iche Sitzung an. Schluß der Sitzung 8 Uhr.
Sängen vno und nach Franlsurt benutzten, sperrten starke Basaltfelsen den Weg, so daß erst nach umfangreichen Sprengungen die Fortführung des Leitungsstranges möglich war.
Kreis Büdingen.
Ridda, 13. Ian. Der Niddaer
Warnung!
Hiermit warne ich jedermann meinem Sohn Ernst Kurt Steinmetz weder etwas zu leihen noch zu borgen, da ich in keiner Derbindung mit tbni stehe unb für nichts hafte. 0448
Karl Steinmetz
2Laschinen-Striderei
. r de» 184« in» Leben gerufenen fetzigen Turn- iti Sportvertins, eine Stelle gefunden hat. Die D<twe deS allzufrüh Derstorbenen, Freunde und ^Umschüler wohnten der Feier bei, gelegentlich rÄcher der jetzige erste Sprecher, Reoalteur bchn ei der, die Gedächtnisrede hielt,
Z Dad-Rauheim, 13. Ian. Die f;eu- 1 I. Sitzung der Stadtverordnetenver- 1 a m m tu n o hatte 19 Punkte zu erledigen. Die d.chttgsten Beschlüsse seien mitgeteilt: Die Her- f'Vung der unteren Lutherstraße wurde bt» ffjloffen. — Für die Grwe^terungsarbeiten am reuen Friedhof wurden weitere 8000 Mark be-- biKiflt. — Mit den Borarbeiten zmn Ankauf tru Baugelände soll sich fünfttgbin nur der Bau- rutschuß befassen. Seither kam es oft zu Mei- rL»gSDei)c6ictenbeiten zwischen dem Bau und kirterausschuß. - Der Gewerkschaft hessischer Ge- ticinbcbeamten wird ein Darlehen von ZOO Mk. P 6 Prozent Zinsen als Teilbeitrag zum Ankauf eines Erholungsheims in Baden-Baden be- blCIigt. — Die vom Bauausschuß vorgeschlagenen Mietpreise für die neuen städtischen Häuser (bi» ju 600 Mk. für eine 3-Zimmer-Wohinmg) tour» tei von der Linken beanstandet. Die Angelegen- Hi7.t wurde dem Bauausschuh zur nochmaligen ®r£fung überwiesen. — Der Gastwirt des Rosen- hir» suchte für seinen Borgarten um die Wirt- Ichaftskon-effion nach. DaS Gesuch wird mit Rück- lii)1 darauf, daß durch die vielen Gart?nwirt- stzaften der- Charatter des Bades gestört wird, cbgelernt — Die S t r a ß e n her st e l lu ng s -- losten können tünstighin dem Anlieger geftun* kl unb an zweiter Stelle als Hypothn oin-- tt ragen werden. — Die Hundesteuer für 1925 wurde festgesetzt: für den 1. Hund 12 Mk., leit 2 Hund 16 Mk., den 3. Hund 24 Mt. ufto. - Ein Gesuch der Ersenbabnverwaltung um ki undung der Sonder steuer für die Dienstwoh-- »LTMen der Beamten wird abgelehnt. Die Sonst, steuerpflicht der Eise,!bahnverwaltung trÄrb be- |of)t. — Beschlossen wird, dem Sportverein ttne Zuwendung von 1500 Mk. zu machen. Bon kr Linken wird gegen diese Zuwendung Ein^ krvch ei Gobea, der A'onfeqnennen halber, die fch daraus ei geben würden. — Unter Punkt »Besprechungen" wird an den Bürgermeister die Infrage gelichtet, ob er e» für zeitgemäß halte, in der Oberrealschule das Aufsatzthema |Unfcr Kaiser gestellt würde. — In der nichts y|entlüden Sitzung wurden mehrere Geländekäufe vid -Dauschc beschlossen, außerdem ein Ein- stirgerungsgesuch befürwortet.
»ircie «motten.
b. Schotten, 14. Jan. Im Beisein der Kurtreter von Kreisamt, Kreisgesundheitsamt, hitiamt und der Kcantenkasse verhandelte der ie mein de rat gestern über die Errichtung time» Krankenhauses. Allseitig wurde ic dringende Aorwendigteit dieser Einnchtung litrtannt. Einstimmig wurde der Neubau be- sh lassen. Das -:-ankenhsus soll Raum schas- kn zur Mnlcrbrtitggung von etwa 15 Aranicn» klen, der Schwestern, Wärter it. bgl. Ein Ope- hlondraum wird vorgesehen, ebenso isolierte luimc für Äianfe, die mit ansteckenden Ärank- Ffen behaftet sind. Eine bestimmte Kommission kicb die näheren Dorbereitungen treffen. Der iirane Platz wird noch bestimmt, vorgesehen ist hü süttichc Diertel an der Pfarrgalle, kie'es gesamte Bougelä ide ist durch einen von, jkuamt (Baurat Hob nagg cl) tomtderfchön
Äret» i'nutrrba«.
rr. Schlitz, 12. Ian. Einen hsrvvrrasen- den musikalischen Kunstgenuß brachte un» ein am gestrigen Sonntag im Guntrnmschen Gaalbau veranstaltetes Konzert des Gesangvereins »Harmonisches Kränzchen". Es wirkten mit: $rau Anne Roth-Kalberloch. Konzertsängerin aus Hanau, und Pianist 3. Hahn aus Gießen. Wenngleich die Sängerin infolge stimmlicher Indisposition nicht so auf der Hohe stand, so fanden doch ihre Darbietungen. fo die ..Königskinder" von Recmann und ^Waldeinsamkeit" von Roger, ledhasten An klang. Pianist 3. H a b n, der zum erstenmal hier auftrat, fand mit seinen „Klaviersoii", die von feinsinnigem Musikvelständni» unb beroor* ragender Technik Zeugnis ablcgtcn, ehrlichen und stürmischen Beifall, so z. B. „Pek-petnum mollle" von Welter. ,Rondo capnccioso" von Mendels lohn und die „11. Rhapsodie'' von Lif^t 'End' diesen Leistungen des Herrn Habn totrb man ihn hier hoffentlich noch öfters zu hören he kommen. Wie nicht anders zu erwarten, zeugten auch diesmal wieder die vom »Harmonischen K r ä n z ch e n‘‘ vortrefflich vorgetragenen Thöre von feinem musllalischen Empfinden, tote auch von tüchtiger Durcharbeitung und Schulung^ so vor allem .Hochamt im Walde" von 'Utertli .Waldkonzerf^ von Kern und als Krone dcs Ganzen am Schluß des Konzerts ter ergreifende Chor „Sie Leipziger Schlacht" von Samet. Lang andauernder Beifall lohnte die Sänger.
Hc^cu-Nasfau.
Königsberg (Kr. Biedenlops), H.3an. Gestern abend ereignete sich aus der bieflaen Grube ein schwerer Alnalüd»fa(t. 5>ei Schlosser W. Hans von Bieber war damit bc schäftigt. Bohrer zu schärfen, als plötzlich ein tut Feuer liegender Bohrer explodierte. Haus wurde von glühenden Stahlteilen so schwer in der Seite und im Hintertopf getroffen, daß ct in die Gießener Klinik verbracht werden mußte
fpd. Frankfurt a. M., 14. San. Dc> bekannte Afrikafvrscher Leo Frobenius München, der in kurzer Zeit nach Frcmlfuri übersiedelt, um hier einen Lehrstuhl an der .UniDerfität zu übernehmen, ist im Besitz eines großen Afrika-Archivs, das eine nahezu einzigartige Sammlung von Druchschriften. band schriftlichen Auszeichnungen und Bildern zur Afrilalunde enthält. Der Magistrat der Stad". Frantfllrt hat einstimmig beschlossen, diese kost bare Sammlung zu erwerben. Die Führe» der einzelnen Stadtverordnetenfraktionen haben ihre Zustimmung zu dem Ankauf dieser wissen schastlich einzig dastehenden Sammlung bereits? gegeben, so daß der endgültigen Zustimmung nichts mehr im Wege stehen dürste. Bei bc* Erwerbung wird allerdings erwartet, daß sich der Staat unb viele private Kreise an dec Aufbringung der Kosten beteiligen. Er besteht außerdem die Aussicht, daß in den näd) stcn Jahren ein ähnlid)es Institut kommt, das nach gleichen Grundsätzen die chinesische Kultur durchsori'cht. wie es die Arbeiten von Frobenius tun Damit bat Frankfurt Aussicht, eine der ersten Kulturzentren in der Völkerkunde zu wer den. — Aus einem Auto. daS in der Goethe strahe einen Augenblict unbeaufsichtigt stehen ge blieben war, stahl ein Dieb einen Perlenbeutel mit Schm Ursachen im Wert von mehr als 3000 Mk. Der Diebstahl wurde von einem IG bis 18 Zähre alten Burschen ausgeführt, bei aber rasch entkommen konnte. — 3n einem hie figen Gasthause wurde einem durchreisenden Kam mann eine Handtasche mit Goldware«' im Werte von rund 8000 Mk. gestohlen.
C Hersfeld, 14. 3an. Der älteste Teil der altebrtoürbig en Stiftsruine, dic Krypta, die 1040 in Gegenwart von Kaiser Heiirrich ill. eingetoeibt tr-utbc, ist neuerdings von Einsturzgefahr bedroht. Die Verscho luna des Mau-rwerts, ebenso wie der Mörtel 'wischen 6en einzelnen Steinen haben sich ge lockert. Es ist unbedingt nötig, daß der Fiskus durchgreifende Erneuerungsarbeiten vornehme» läßt. Bei der Hersfelder Stiftskirche handell es sich um eine der schönsten romanischen Kirchen' ruinen Deutschlands.
C Bebro 14. 3an. Die Märkte in den kurhessischen Orten haben erheblich an Bedeutung Derforen. Bei den Krammärkten lohnt sich meist kaum die Veranstaltung. 2Tut die Diehmärtte haben noch Bedeutung. 3n ver schiedenen Orten ist man bereits daran gegangen, die Märkte einzuschränken. So droht langsam wieder ein Stück deutscher Dollspvesie zu verschwinden, die mit den Märkten verbunden war.
versteigert werden. — Der FriedhosSauf- seher- und Totengräberdienst wird ab 1. Februar 1925 dem Wilhelm Weber zu Ridda übertragen.
Wegen Reufestlehung her Kagd - und Fi 1 ckereipacht für 1924 bezw. 1925 wird zunächst in mündliche Derhandlmrg mit d?n Pächtern etngetveten. — Einem Gesuch um Gewährung eines Baudarlehens w'rd stattgegeben und beschlossen, den gleichen Betrag als GemeindLdar- leben zur Verfügung zu stellen, den der Staat gewahrt, - Ein Gesuch um Abgabe eines Bauplatzes wird im Einverständnis m t dem Antragsteller vorerst zurückgestellt. — Für die Gbec- haltung wird ab 1. San. 1925 eine Vergütung von 300 Mark Pro 2ahr bewilligt. — Dem Eintrag des Wilhelm Bähr um pachtweise Heber- lassung des Gartens unterhalb des Johanniter- türm» wird ft angegeben, die dem Gesuchsteller gehörige Mauer soll von der Stadt erworben werden. - Der Karussellplatz für den diesjährigen Herbstmarkt soll erst zur Vergebung kommen, nachdem dem fe'teerigen Pächter Gelegenheit zur Einreichung eines Angebots gegeben worden ist. Die Wasserleillmg soll nach der Abcllstraßr weitergrsührt und m'll drn Arbeiten alsbald begonnen werden. — Hieraus kamen noch einige Wohnungssuchen zur Verhandlung.
4. Ridda, 14. Jan. Gestern nachm. wurde hier im Gambrinus der Bethel-Film vorgesührt, wozu sich alle Schulen der Umgegend und von hier eingefunden hatten. Abends war die Vorführung für Erwachsene. Jedesmal war der große Saal voll von Zuschauern. In einzelnen Abteilungen wurden Bllder der Rot, aber auch der Liebe aus dem Heim der Epileptischen, aus der Heimat der Heimatlosen. auS dem Trinker- Heim unb der Fürsorgeerziehung deutlich vor Augen geführt unö die ungeheuere Ausdehnung der Anstalt mit ihrer vielseitigen Betätigung christlicher Liebe gezeigt. Paßende Gesangbuch- lieber, gefangen von den Anwesenden, füllten die kurzen Pausen aus. Die Darbietungen mach- ten auf jeden christlich Deutenden einen lief ernsten Eindruck. Pastor v. Dod.lschtoingh hat sich durch die Anstalten, Vie 8 000 Seelen mit 1 600 Schwestern unb Brüdern beherbergen, ein unvergeßliches Denkmal geschaffen, das der opferwilligsten Unterstützung gewiß würdig ist.
Ä reis Alsfeld.
-s» Alsfeld. 14. Jan. Gestern fand auf Veranlassung des hiesigen Kreisamts im Saale des Gasthauses „Zur Erholung" eine Versammlung der Vertreter der Gemeinden unb sonstiger Interessenten statt, die sich mit der Grrich- t un g von Kraftpostlinien im Kreise Alsfeld befaßte. ES handelte sich dabei um die Errichtung einer Postkrafttoageillinie Groß- Felda—Ehringshausen—Alsfeld und Ehringshausen—Kirtorf—AlSfeld. Rach einer längeren Aussprache wurden die von der Oberpostbircktion Darmstadt vorgeschlagenen obigen Linien unb die vorgelegten Fahrpläne von den anwesenden Gc° meinbebertretet» gutgeheißen. Ein Antrag d<s Landratcs deS Kreises Kirchhain, die Linie von
6000 Mart jährlich von der Oberpostdirektion angegeben wurde.
M Alsfeld, 13. Januar. 3n der heutigen Stabtoerordnetensitzung gab der Vorsitzende zunächst ein Dankschreiben des Bandes der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Ortsgrupve AlSfeld bekannt, worin dieser der Stadt ihren Dank ausspricht für die zu ihrer Weihnachtsfeier bewllligten 100 M. Weiter gab der Vorsitzende daS Ergebnis der Submission für die Maurerarbeiten, sowie Spenglerarbeiten für die neu zu erbauende Fest Halle bekannt. — (5 in Gesuch der Edeka Alsfeld unb des G a stwirtcvereinsum Qlufnebung ober Ermaß gung der Getränkesteuer wirb nach dem Vorschläge der Finanzkommission aus finanziellen Gründen abgelehnt da die Stadt auf diese Einnahmen nicht verz.chten könne dagegen sollen den Zahlungspflicht gen Zahl lngserleichterungen hinsichtlich der geschuldete:, D^tr^g.' gewähri toerben. Ein Antrag. die Fremden st euer (älebernachtungssteuer) aufzuhebcn, wirb einstimmig angenommen unb zwar vom 1. Aprill 1925 ab. nachdem der Bürgeimeister erflärt hatte, daß das finanzielle Erträgnis dieser Steuer sehr gering sei. — Die Vergebung verschiedenerErdarbeitenbei dem Umbau des Anwesens „Deutsches Haus" unb zur Verbreiterung des Walkmühlweges wird nach den Vorschlägen der Bautommission genehmigt unb die Ausführung dem Unternehmer Justus Merle übertragen. — Allgemeine Kanali- f a11 o n; hier. Di e Hausa nschlüsse: Der Vorsitzende bemerkt hierzu, daß infolge bev ein» getretenen ungünstigen w rtfchaftlichen Verhalt- niste seither an der Durchführung des Anschlußzwanges für die Hausanschlüsse abgesehen worden fei. daß aber jetzt diese Angelegenheit geregelt werden müsse, da fönst die kanalisierten Straßen nicht ordnungsmäßig wiederhergestellt werden könnten. Für minderbemittelte G'.uttdstückSeigen- tümer biete die Kanalsatzung die Möglichkeit, bezüglich der Anschluhkosten Erleichterungen hinsichtlich der Zahlung zu gewähren, so daß Härten bermieben würden. Genräh dem Vorschläge der Bautommission wird daraus beschlosten. die Anliegen der neu kanalisierten Unteren Fuldrrgasse, sowie sämtlicher anderer bereits tanalisierter Straßen auszufordem, innerhalb sechs Wochen Pläne zur Herstellung ihrer Hausanschlüsse ein- zureichen, soweit die Anschlüsse noch nicht erfolgt sind. — Die Angelegenheit betr. Anstellung eines Wasenmeisters wird auf Vorschlag des Vorsitzenden nochmals an die landwirtschaftliche Kommission verwiesen. - Abhaltung des Prämienmarktes in 1925: Hierzu wird beschlossen, den Pramienmarll am Montag, den 6. Juli in der seither üblichen Weise statt- finben zu lasten. Die sportliche Veranstaltung iPserderennQl und Frhrkonl^rrenz) soll an demselben Sage abgehalten werden. Die Kosten des Marktes werden vorlagsweise von der Stadt übTnomm n. Gl ichze tig soll wieder e ne ß'tte- ri2 m t La. g w nnen veranstaltet w r en welche dem Lotterie-Einnehmer C. C. Waldeck übertragen wird.. - - Dem Sise nb ah na ss i st e n- te n i.D. Schwarz w rd für seinen Wohnhausneubau in der Rambach ein Baukostenzuschuß in Höhe von 1000 Mt. bewillig» Zu dem Wirtschaftskonzessionsgesuch der Frau Sistabethe Jsermann für die Bahnhoss- wirtschasl w'rd die Bedürfnissrage bejaht, da es sich lediglich um den ilebergang einer bereit» bestehenden Konzession h n dt. — 6 ne im alten Elektriz'tatSwert noch befindliche Drehbank, die nicht mehr benutzt wird, wirb der Firma H. unb A. Röhner zum Preise von 420 Mk. verkauft, zahlbar in monatl.chen Raten von 100
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uno grop-ügtg angelegten Ott»bouputn aurge» teilt unb als Dauernd erschlossen worden. Die Straße von der Försterschule w.rd der Pfarrgalle entlang bi» zur alten F an.furter Straß: und von dort weiter üjer das städtische Gelände am Post- bäuschen auf die Kteisstrahe du.chge ührt. Der Hohenwtcsenweg wird du chLehend auegebaut, e: biegt an der Villa Römer um unb mundet aus die obengenannte Straße. Einr Reihe von Bauten, die das E adtbi d w.lent.ich verschönt haiiea, sind schon auxg füjrt. Wei ere Häuser werden in bet nächsten Feit dort erstehen. Eine Straße ist dort vorgesehen etwa an dem Anwesen von Buß entlang durchgehend bis auf den alten Götzener Weg. Der Borngassenweg selbst vom Spritzenhaus bis zur ®ä:tnciei Schneider wird ausgebaut werden. — W iterc Gemeindctatsbeschtü se: eFür die Freiwillige Feuerwehr, die sich in der letzten Zeit um etwa 30 Mitglieder vermehrt hat, werden eine Reihe Aus üstungs- gegenständ. beschafft. Die Musikkapelle der Wehr erhält neue n. Die elektrische Sicht - und Kraftleitung w.rd u'ier den Festplay auf dem Bvckzahl nach der Pension Haus Hu- bcrtuS ffiü'c; Zt gühüttc) und Haus Luginsland (früher Lehrei heim) durchggeführt. D^richiedene kleinere ©treden in der Stadt am Berg werden kanalisiert.
Ober-Schmitten, 14. 3an. Unser Wasserleitungsstrang mußte jetzt nach drei Seiten verläirgert werden., um den in den letzten Jahren entstandenen Reubauten Wasser zusühren zu können. In der sog. Alten Frankfurter Straße, die unsere Vorfahren bet ihren
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