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Minrster -es 3m Oktober 1924 sstchn, daß es In «fc.jen möchte, im vnderausricht [ Stuoaltung zu | In Wllung gegangi ‘ ck cch im Rheinlo MÜimg. Die Miede ' WA in allen beseh auch die Dahn sür 1 Bgt, die im 5nn steuern soll. Die V vielen Tchwierigke ganze Teselzgebun; Ändtog vorgeleot : Redner bet
Mrbände aufgelöst Zostschen Militärbe gehabt hätte. Wem >ch ein aanz oeräch vaterländischen Le einen Faktor der 5 Mptet worden, i<f 7 Bürgerkrieg ein ®enn die Rechtsoroo ^gingen, würden c h jn8e sein. Cs *ollll(- wenn wir en beibeholten. Di. tztete Rolle, alle l?,l nh di- Temeinde
°b. Fch will die ^d nicht drosseln. f 53- d'e hier die (f "°m Ministers xb°re Haltung eina heÄnben8 QntDi Porten Ju slag fl SS ?“ ber i 9r°6t 1 Jtocde mach<n, fc
LS-tio! -len btol'ir* c. Vq| vir inx 7-r -tlrb SU I,logen: De
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35. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
d) bin mir dessen so klar bewußt, albens selbst. Aber ich werde alles
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Unterste zu oberst kehrte, streifte auch sie.
punkt der Vererbung.
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I. A: v r. Freh, Beigeordneter der Stadt Gießen.
„Och meine, du könntest auf zweierlei Weise unglücklich werden. Als Ingolds Frau, oder wenn du nicht seine Frau würdest. Halt' still, Mädel, ich bin noch nicht zu Ende. Ich habe manchen Tag und noch ein paar Dächte mehr über dieser Sache gesonnen. Er ist wie brennendes Feuer oder wie die geheimnisvolle Kraft, für die er Felsen sprengt und Flüsse staut, wie das elektrische Fluidum, das heute die Welt regiert. Dimm dich in acht, Ruth, du könntest von dem Starkstrom erschlagen werden, der in ihm kreist."
Er preßte sie an sich, die Brillengläser warfen ängstliche Blitze.
„Aber Papa!" murmelte sie begütigend, während in ihr ein leises Mahnen feine Warnung wiederholte.
„Lind wenn du nicht feine Frau wirst —" „Bitte, nicht weiter, Papa — greif' der Zukunft nicht vor, ich hab' ihn lieb, so lieb, wie man nur einen Menschen haben kann. Lind ich
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„Mutter und Kind" sozialhhgienische Ausstellung in Gießen vom 11. Oktober bis 18. Oktober 1925 in der Reuen Aula der Universität (Eingang Goethestrahe).
Geöffnet täglich von 11 Llhr vormittags bis 9l/a Llhr abends. Besichtigung unter Führung von Aerzten und anderen fachlich geschulten Krästen.
* Eintrittspreis 30 Pfennig.
Während der Dauer der Ausstellung werden in dem Großen Hörsaal derLlniversität folgende Dorträge gehalten: 1. Oberarzt in der Llniv.-Kinderklinik Dr. med. Hofmann, am Freitag, dem 16. Oktober 1925, abends 8 Llhr, über „Ernährung des Säuglings".
2. Direktor der Llniv.-Aervenklinik Geheimer Medizinalrat Prof. Dr. Sommer, am Sonntag, dem 18. Oktober 1925, abends 8 Llhr, über „Mutter und Kind" vom Stand-
Slellro-Znswllolelire.
UuterichtSbeginn am 2.11. vorm. SV, Uhr.
Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung. I
W11 ^Brginn am 4. Januar 1926.
ȟt den Aussichtsrat: Geb. Inftizrat
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Näheres durch die Schulletlung: H. Vitt.
Bekanntmachung
Sperrzeit fürTauben
Die Besitzer von Tauben werden aufgefordert, ihre Tauben während der Saatzeit vom 12. Oktober bis 9. Dovember 1925 einzuhalten, andernfalls die Tauben. Hatter zu gewärtigen haben, daß sie bestraft und die Tauben von dem Feld- schutzpersonal abgeschoffen werden.
Gießen, den 5. Oktober 1925.
Der Oberbürgermeister.
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in der der Gemeinderat seine Beschlüsse fassen muhte, sagte er zu seiner Tochter:
„Ich stimme nicht mehr dagegen, denn es heißt jetzt das Projekt möglichst günstig zu gestalten, daß uns das malerische Rest nicht ganz verhunzt wird. Aber ja stimme ich auch nicht, da nützen die schönsten blauen Augen nichts."
„Ich habe ja braune, Papa", erwiderte sie lachend.
Er wandte schnell den Kopf weg und setzte den Hut auf, damit sie nicht sehe, wie ihn ihr strahlend heiteres Lächeln geängstigt hatte.
Kaum war Cngelhart gegangen, zog Hermann Ingold die Schelle. Im teeren Kreuzgang hallte sie lärmend nach.
„Hermann, Sie?"
Ruth kannte ihn beinahe nicht mehr. Aus dem Knaben war ein Iüngling aufgeschossen, der vom Fischerbuben nichts mehr verriet.
„Ich habe eine Bitte an Sie, Fräulein Ruth", sagte er, und sie merkte, daß er lange gekämpft hatte, bis er zum Entschluß gekommen war. Aber jetzt stand ein fester Wille in seinem winterblassen Gesicht.
„Eine Bitte, Hermann?"
„Ia, kommen Sie mit mir zu meinem Vater!"
„Ist Ihr Vater krank?" fragte sie rasch, und sie machte sich Vorwürfe, daß sie Hanns Ingolds Vater noch nicht besucht hatte. Auf einmal kam ihr das Eigentümliche ihres Verhältnisses zu Hanns Ingold zum Bewußtsein. Er hatte nie davon gesprochen, daß sein Vater von ihrer Liebe wußte.
„Dein, krank ist er nicht. Aber er hat seit zwei Togen noch keinen Bissen Brot gegessen. Gr sitzt am Fenster und sieht dem Wasser zu und den losgebundenen Stämmen, die jetzt den Lauffen herabkommen. Seit die Innung über das Stauwehr die Entschädigung beraten hat, die für den Einzug der Lachsweide gezahlt werden sott, wenn das Kraftwerk gebaut wird, ist er nicht mehr wiederzuerkennen. Kommen Sie, Fräulein Ruth!"
„Geht er denn nicht in die Sitzung des Gemeinderates?"
„Ich weih es nicht. Als ich von Hause
fortging, |ah er noch am Fenster. Ich habe ihn noch nie so gesehen."
In der unterdrückten Stimme Hermann Ingolds bebte namenlose Angst.
„Ich komme mit Ihnen, Hermann."
Der feine Purpur, der den Rothaarigen eigen ist, stieg in fein mageres Gesicht. Sie sah seine schönen Augen aufleuchten.
Dann schritten sie durch die Abenddämmerung eines milden Vorfrühlingstages dem Städtchen zu und hörten in der kahlen Krone eines Rußbaumes eine Amsel den ersten Lockruf flöten.
Rosige Faserwölkchen färbten den Himmel.
Lieber dem Haus des Fischmeisters lag ein bunter Widerschein, und die Lauffenknechte, die den einzeln herabjagenden Stämmen die langen Stachelhaken in den Leib schlugen, um sie zu verankern und wieder zu Flößen zusammen- zubinden, erfüllten die Enge mit seltsam wider- hallenden Stimmen. Wie wilde rauhe Klagetöne stiegen die Rufe aus den Felsklippen zum rosigen Himmel.
Ruth Engelhardt fand den Fischmeister, wie Hermann ihn beschrieben hotte. Er saß in der großen Stube am offenen Fenster. Auf dem schwarzgebeizten Tisch alte Rechnungsbücher und siegelbeschwerte Pergamente. Im Fensteraus- schnitt erschien sein Gesicht mit dem kurzen filzigen Vollbart. der nur die Lippe freiließ, wie gerahmt. Das Wasser und rotgelecktes Llfer füllten den Hintergrund. Der Schattenriß eines Brückenpfeilers wuchs schwarz hinein.
Er schien Ruth nicht zu sehen und saß vornübergebeugt, mit schweren Schultern.
Hermann stand hinter Ruth und drängte sie sanft vorwärts.
Da gab sie ihrer Stimme einen hellen, unbefangenen Klang und sagte, indem sie auf ihn Sugmg:
..Darf ich Sie auf den Frühling grüßen kommen, Herr Ingold? Es tovrb Feit, daß wir von den Fischen reden."
Sie trat dicht zu ihm hin. Langsam, schwerfällig, wie zerschlagen erhob er sich.
„Grüß Euch gern, Fräulein Engelhardt. Aber von der Wasserweide red' ich nicht."
Sie hielt einen Augenblick seine rissige, horn- schälige Hand und spürte, wie es darin zuckte.
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Wir machen unsere Mitglieder auf die
MWnng Met n. M aufmerksam, die vom 11. bis 18. Oktober d. Is. in der Aula der Universität gezeigt wird und deren Besuch wir angelegentlichst empfehlen können.
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Für die Mitglieder der Ortskrankenkasse Gießen— Land werden entsprechende Bescheinigungen bei den Orlsstellen ausgegeben, die ebenfalls zum freien Eintritt berechtigen.
Ruth verbiß das Schluchzen, das ihr über die Lippen drängte. Ein Hauch des tragischen Konfliktes, der in diesem einfachen Mann daS
ertragen, gerade weil ich's weih, siehst du, Papa, gerade deswegen werde ich alles ertrage n.“ „So lieb hast du ihn?" fragte er, und vor diesem Geständnis und der Größe dieser Liebe sank seine letzte eifersüchttge Regung in sich zusammen. „Mein Mädel", flüsterte er, und ein Stolz, den er noch nie empfunden, straffte ihm den Racken und machte sein Herz mächttg schlagem
Er richtete sich auf, hielt sie mit nervigen Händen auf Armeslänge von sich, betrachtete sie stitt und fühlte sich gerächt und wieder eingesetzt in alle feine Ehren und Hoffnungen, vergaß, daß er aus der Bahn geschleudert, hier ein Leben auf Halbfold führte, und zog sie sanft, fast scheu und ehrfürchtig in seine Arme.
Ihr zerzaustes blondes Haar mischte gelbe Strähnen in feine grauen Locken.
Als Professor Engelhardt am Abend vor der Konferenz zu einer Sitzung gelaßen wurde,
„Sie nehmen es zu schwer Sie sehen nut Mt eine Seite, und Sie vergessen, daß für den Schuh der Fischerei alles geschehen wird, was irgend möglich ist."
Er reckte den Kopf aus den Schultern.
„Ia, schützen, Fräulein Engelhardtl Wader Herrgott uns gegeben hat, muß man mit Paragraphen und Fischtreppen schützen! Es ist wohlweise und gnädig von den Herren Menschen, daß sie die Gaben des Herrgotts reglementieren und schützen! Lind es ist gut, daß es noch ver« nünfrtgere Fischer gibt, als ich alter Lachsjäger einer bin, Fischer, die ihre Gerechtsame in Geld umrechnen und sich gut und gern abfinden lassen für die Abtretung ihrer Rechte! Fischmeister, zieh an das Reh, fünfzehntausend Mark blankes Gold fängst du auf einen Schlag! Soviel goldene Schuppen sind dein Leben lang noch nicht durch deine Hände gegangen!"
Er lachte wild auf.
„Vater!"
Der rotgoldene Zopf seines jüngsten Sohnes bog sich über ihn, und Ruch trat stumm zur Seite.
„Ia, Bub, nun wird's ein Sonntagsvergnügen, mit dem Löffel vor dem Hecht herzuziehen und die Salmenwage zu schwingen. Es ist gut, daß du wieder zum Schulmeister gegangen bist und mir den letzten Fischzug lässest. Bald schießt hier der Italiener mit Dhnamtt^Luf den Lachs, und du siehst die Silberbäuche stromab treiben."
Darauf wußte Hermann Ingold keine Antwort, denn er sah in dichterisch gesteigerter Einbildungskraft den Rhein breitschollig, grünfunkelnd zwischen riesenhaft schattenden Erlen und Weiden dahin ziehen und Millionen silberner Fischleiber mit rosigen Kiemen, gespreizten Flossen und menschenähnlichen Gesichtern in dichtgedrängtem Totenzuge den Strom hinäbtreiben, Kalte Schauer peitschten seinen Racken.
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