Die Bruderschaft Gietzen -esZungdeutschen Orden;
(e. D.)
feiert am Sonntag, 18. Januar, Beginn 7 Uhr abends pünktl., die
Gründung des schwarz-weift-roten
Bismarckreiches
Sie lädt hierzu nochmals die nationalgesinnten Mitglieder der vaterländischen Verbände, Regiments-, Offiziers-, Turn-, Sport- und sonstigen Vereine, an deren Vorstände bereits Einladungen ergangen sind, herzlichst ein. Keine Wirtschaft, lose Stuhlreihen.
Das Programm mit Liedertexten als Einlaßausweis kann schon im voraus bei Herrn Buchbinder Schneider, Kirchenplatz, abgeholt werden.
Der G roh meister:
434d Studienrat Schmidt.
Bekanntmachung.
Das 4. Ziel der staatlichen Grundsteuer für das Rechnungsjahr 1924, das am 15. Januar 1925 fällig wird, gelangt )ur Einziehung, foweit nicht im Einzel, alle weitergehende Stundung oder Erlast gewährt wurde.
Giesten, den 13. Januar 1925.
_ Finanzamt Giesten.______468c
In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute bei der Firma „Nikolaus & Pappe, Orgel- und Harmoniumbau, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in 2id)u eingetragen:
Durch Beschluß der Gesellschasterver- sammlung vom 18. November 1924 ist das Stammkapital von bisher 3 OOO 000 Papiermark auf 12 000 Goldmark umgestellt.
Lich, den 8. Januar 1925. 440D
Hessisches Amtsgericht.__
Arbeitsvergebung.
Für das Landzuteilungsverfa.-ren Obbornhofen sollen Mittwoch, den 21. Januar 1925, vormittags 10’i Uhr, auf dem Rathaus zu Obbornhofen Drainagearbeiten, veranschlagt zu 600 Mark, vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hessischer Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags v erschloßen, mit entsprechender Aufschri t versehen, postfrei bis zum Eröffnungs- termin einzureichen sind.
Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Giesten, den 10. Januar 1925.
Hessisches Kulturbauamt. 433c (gez.) H. Steinbach, Aeg.-Baurat.
St ft- UNS Sarienbauverein Mitglieder-Dersammlung an, Samstag, den 17.Januar, abends 8 ttbr, vünktlich wegen der begrenzten Zett des Redners, bei Hovfeld (Eisen- babnbotel). Es spricht Herr Gartenbau- inspektor Neutsch von der Obstbauschule Friedberg übet:
„Unser Beerenobst" Alle Mitglieder oder Freunde des Garren buues, die sich für ein Grabstück oder
Gärtchen gemeldet haben oder dies noch beabsichtigen, werden Aur Entgegennahme von Mitteilungen dringend zu diesem Abend ßebeieit. 4501) Der Vorstand.
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Schlachtfest mit Konzert und Humor. Einlagen. Im Ausschank: Das Meisterbier.
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Arn Sonntag, den 18. Januar, nachmittags:
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Heute abend 8 Uhr
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Schluß
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Bekanntmachung betreffend die staatliche vorläufige Gewerbesteuer für 1924.
Zur gleichmäßigen Belastung der Gewerbesteuerpflichtigen wird die Restzahlung auf die vorläufige Gewerbesteuer für das unbesetzte hessische Gebiet unter Berücksichtigung der bis einschl. September 1924 angcordneten Ratenzahlungen wie folgt festgesetzt :
a) für Gewerbesteuerpflichtige, die zu monatlichen Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer sowie auf die vorläufige Gewerbesteuer für 1924 verpflichtet sind, auf je 60 v. H. der am 10. Januar und am 10. Februar 1925 fälligen Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer, fällig gleichzeitig mit diesen Vorauszahlungen;
b) für Gewerbesteuerpflichtige, die vierteljährliche Vorauszahlungen auf die genannten Steuern leisten, auf 60 o. H. der am 10. Januar 1925 fälligen Vorauszahlung auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer (berechnet aus den Betriebseinnahmen ufw. der Monate Oktober, November und Dezember 1924) fällig gleichzeitig mit dieser Vorauszahlung.
Bei vorstehender Regelung sind die bis einschl. September 1924 fällig gewesenen Ratenzahlungen berücksichtigt. Es ergibt sich hiernach eine gleichmäßige Belastung aller Gewerbesteuerpflichtigen in Heffen - im unbesetzten und besetzten Gebiet - und zwar sowohl derjenigen, die zu monatlichen Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer, sowie auf die vorläufige Gewerbesteuer für 1924 verpflichtet sind als auch derjenigen, die vierteljährliche Vorauszahlungen leisten. Dabei bleibt die am 10 X., 10. XI. und 10. XII. 24 fällig gewesene allgemein gestundete und demnächst zu erlassende Schuldigkeit außer Betracht.
Die Erhebung und Beitreibung etwaiger rückständiger Beträge aus früheren Raten wird hierdurch nicht berührt.
Darmstadt, den 17. Dezember 1924. Hessisches Ministerium der Finanzen.
Henrich. 273c
Bekanntmachung.
Mit Wirkung vom 1. Januar 1925 ab ist der Wert der vollen freien Station (einschl. Wohnung, Heizung und Beleuchtung) für die Zwecke des Steuerabzugs vom Arbeitslohn wie folgt festgesetzt worden:
a) Für weibliche Hausangestellte, Lehrlinge, Lehrmädchen und sonstige gering bezahlte weibliche Arbeitskräfte (z. B. Mägde) monatlich 25 Reichsmark:
b) für männliche Hausangestellte, Knechte, männliche und weibliche Gewerbegehilfen und für Personen, die der Angestelltenversicherung unterliegen monatlich 40 Reichsmark:
c) für Angestellte höherer Ordnung (z. B. Aerzte, Apotheker, Hauslehrer und -lehrerinnen, Hausdamen, Geschäftsführer, Werkmeister, Gutsinspektoren utto.) monatlich 60 Reichsmark.
Alles Nähere, insbesondere über die Bewertungssätze für die sonstigen Sachbezüge, ist bei dem zuständigen Finanzamt zu erfahren.
Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 14. Januar 1925.
__________Die Finanzämter._______461c
In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute bei der Firma „Sicher Ton- werke, G. m. b. H. in Lich" eingetragen:
Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 27. Dezember 1924 ist das Stammkapital von bisher 300 000 Papier- mark auf 60 000 Reichsmark umgestellt.
Lich, den 8. Januar 1925. 441D
__Hessisches Amtsgericht._________
Mrbeitsvergebung7
Die Arbeiten zur Herstellung von 1500 m Wasserleitung und 1000 m Kanalisation in verschiedenen Straßen der Stadt Lich sollen öffentlich vergeben werden.
Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen können bei uns, Landgraf-Philipp- Platz Nr. 3,Zimmer22, eingesehen werden.
Die Angebote auf dortselbst erhältlichen Unterlagen sind bis Samstag, den 24. ds. Mts.» vormittags 10 Llhr, hier einzureichen, woselbst die Eröffnung I öffentlich erfolgt. Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 12. Januar 1925. [455c Kreisbauverwaltung. Cellarius.
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Angebote, getrennt nach Klassen, erbitte je Festmeter in Reichsmark bis einschl. 26. Januar 1925,Dorrn. 11 Llhr, an mich.
Krofdorf, den 9. Januar 1925.
Der Bürgermeister. 443D
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