Ausgabe 
13.11.1925
 
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Mähler und Wählerinnen!

Der 15. November naht heran. An diesem Tag sollt ihr entscheiden, wer für die nächsten vier Jahre in Kreis und Provinz den maßgebenden Einfluß haben soll. Nehmt diese beiden Wahlen nicht leicht! Ls ist nicht gleichgültig, ob in Kreis und Provinz die international eingestellten Sozialdemokraten mit den Demokraten als Anhängsel die Mehrheit haben, oder ob die nationalen Rechtsparteien die Entscheidung geben.

Es ist auch nicht gleichgültig, ob die Vertreter selbstsüchtigster Interessen, der sogenannten Mittelstandsvereinigung und die Vertreter einseitig er konfessioneller Bestrebungen mitdestimmend sind, oder ob die nationalen, christlichen und sozialen Rechts­parteien im Geiste der Volksgemeinschaft die Geschicke von Kreis und Provinz bestimmen.

Seid euch also des Ernstes der Wahlen bervutzt! Wer von der nationalgesinnten, aus das Allgemeinwohl bedachten Wählerschaft, nicht zur Wahlurne geht, stärkt die Gegner. Er hat auch später kein Recht, an dem Ergebnis der Wahlen Kritik zu üben. _ _

Wählt deshalb für die Kreistagswahl den Wahlvorschlag Nr 5 derVereinigten Stadt* und Landliste der Deutsch­nationalen Volkspartei und des Hessischen Land­bundes i n Kreise Gießen, beginnend mit den Namen:

Wilhelm Fenchel, Landwirt in Ober-Hörgern Dr. Otto Lenz, Studienrat in Gießen

und für die Provinzsaltagswahl ebenfalls Wahlvorschlag Nr. 5 derVereinigten Stadt- und Landliste der Deutsch« nationalen Voflksparlei und des Hessischen Landbundes im Kreise Gießen, beginnend mit den Namen:

Wilhelm Fenchel, Landwirt in Ober-Hörgern Carl Schmahl, Amtsgerichtsdirektor in Gießen.

Also keine Wahlmüdigkeit oder Gleichgültigkeit! Tut euere Pflicht!

VW anü WWW m SIM Mei!

Denkt daran, dah euch die seitherige bürgerliche Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung vor sozialistisch-demokratischen Experimenten bewahrt hat.

Denkt daran, dah die seitherige Mehrheit in den vergangenen schweren Jahren pflichtgemäß stets das Wohl der gesamten Einwohnerschaft gefördert hat.

Denkt daran, dasz es gilt, diese Mehrheit zum Wohle der Stadt noch weiter zu stärken.

Denkt auch daran, dah die wirtschaftliche Sonderliste die seitherige Mehrheit gefährdet, denn sie sucht ihre Wähler in den nationalen Kreisen.

Denkt auch daran, das; Wahlmüdigkeit und Gleichgültigkeit den Sieg der Unksorientierten Parteien herbeiführen wird.

Denkt auch daran, dah ihr alle für unser Gemeinwesen verantwortlich seid! E«c>

Dieser Pflicht genügt ihr, wenn ihr am Sonntag der

Vereinigten Bürgerliste

(Deutsche Dolkspartei und Deutschnationale Volkspartei) Wahlvorschlag Nr. 16

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eure Stimme gebt.

Der Wahlausschuß.

beginnend mit dem Namen Prof. Dr. Krausmüller

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Die geitverhältnifse zwingen uns, auch bei Wahlen uns zusammenzufchließen, um den evangelisch - sozialen Gedanken im öffentlichen Leben zur Geltung zu bringen. Das soll erreicht werden durch die Evangelische Volksgemeinschaft. Sie wird mit aller Ent­schiedenheit für die wirtschaftlich Schwachen und Bedürftigen (Klein- und Sozialrentner, Kriegsbeschädigte und -Hinterbliebene usw.) sowie für Durchführung sozialer Grundsätze in allen Wirtschaftszweigen eintreten. Die Eo. Volksgemeinschaft wird im Kreis- und Provinzialtag neben einer umfassenden Wohlfahrtspflege durchgreifende Erlasse zur Heilighaltung des Sonntags und zur Bekämpfung der Vergnügungssucht fordern. Sie wird darüber hinaus auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens tatkräftig und unter Betätigung christlichen Sinnes Mitarbeiten.

Evangelische jeden Standes, in unseren Reihen ist euer Platz! Wählt darum am 15. November in Dorf und Stadt geschlossen für Kreis- und Provinzialtag 103270

Vahlvorfchlag Nr. 12 Evangelische Volksgemeinschaft.

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Drucksachen äi SerÄrt

Erklärung.

Anläßlich der Stadtverordnetenwahl haben wir bei sämtlichen Kandidaten angefragt, ob sie im Falle ihrer Wahltatkräftig" für die Förderung des Wohnungs­baues eintreten wollen, insbesondere dafür:

1. das) die ganze aiU die Stadt entfallende Sondersteuer für den Wohnungsbau verwendet wird:

2. dah schnellstens von der Stadt weiteres Baugelände zu erschließen ist, wobei Heimstätlengebiete festzusehen wären, in denen nur Kleinwohnungen im Flachbau zulässig sind: 108180

3. daß d. Stadt alles Gelände, das ihr zu angemess. Preis zugänglich ist, erwirbt;

4. dah das Erbbaurecht in Gießen zur Durchführung gelangt:

5. das) die Stadt Gießen gehalten ist, Bauplätze zum Selbstkostenpreis abzu­geben unter Bedingungen, die jede Spekulation ausschliehen.

Unumschränkt zustimmend haben geantwortet: die sozialdemokratische und die deutsche demokratische Partei, ferner je 1 Kandidat der deutsch-nat. und der Zen­trumspartei. Mit den Fragen 2-5 sind einverstanden die seitherigen Mitglieder der Fraktion »Freie Bereinigung". Den Fragen 1 u 3 hat die Mittelstandsver­einigung zugestimmt. Das Schreiben der deutschen Dolkspartei enthält keine Ant­wort auf die gestellten Fragen. Keine Antwort erteilte die kommunistische Partei.

Ortsgruppe Gießen des Bundes deutscher Bodenreformer.

Me MMlrl MWMMWlMlei Unsere Wähler, die nicht in der Lage sind, nach ihrem Wahllokal zu Fuß zu gehen, werden gebeten, dies am Sonntag v. S Uhr ab unserem gemeinsamen Wahlbureau Hotel Viktoria - evtl, durch Fernsprecher Rr.38 mitzuteilen.

Abends

treffen sich die Parteifreunde der Deutschen Volkspartei im Hotel Hindenburg, die der Deutschnationalen Volkspartei im Hotel Viktoria. An beiden Stellen werden die Wahl­ergebnisse bekannt gegeben.

108230 Der Wahlausschuß.

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Zur Aufklärung!

Warum hat die Stadt das Hotel Einhorn gekauft?

Weil die Sozialdemokratie vor dem Kaufabschluß stand, wie auch eine Gerichtsverhandlung klar zeigte, um dort ihr.Gew erkschafts haus aufzumachen

Es wurde durch den Kauf verhindert, daß die rote Fahne neben dem Gotteshaus aufgezogen wurde. 103220