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Fräulein Fob.
Roman von Anders T j e.
43. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Das Mädchen zauderte einen Augenblick, richtete sich das weiße Häubchen auf dem Haar zurecht und ging, um zu öffnen. Gabby trat ein.
Sie grüßte freundlich, der endlose Tag, den sie in freudiger Erwartung zugebracht hatte, war endlich vergangen, — und ihre erste F^age, noch im Vorzimmer, galt Frau Fellips.
„Bitte nur einzutreten, Fräulein, die gnädige Frau wird sofort kommen", sagte das Mädchen mit honigsüßer Stimme. Ihr gezwungenes Lächeln sah man im Dunkel des Vorzimmers nicht.
Gabby trat in den Salon und stellte fest, daß ihre gute Laune plötzlich wie fortgeblasen war. Die schwere Luft mitten in all dieser Pracht beklemmte sie. Obwohl sie das Mädchen draußen im Vorzimmer kaum näher betrachtet hatte, fühlte sie doch, daß es einen unangenehmen Eindruck machte. Rur zu gut verstand sie, daß Fob sich hier niemals wohlfühlen könne, Anwillkürlich ging sie zum Fenster, zog die Gardinen beiseite und öffnete es. In tiefen Atemzügen trank sie die kühle, feuchte Luft und betrachtete das Straßenleben unten. Großstadtstraße, Herbstabend .....
Ohne etwas gehört zu haben — der Lärm von der Straße herauf war zu laut, — spürte Gabby plötzlich, daß jemand hinter ihr im Zimmer stand. Sie ahnte, wer, es konnte ja niemand anderer sein, als die, die sie hierhergerufen. Sie wandte sich hastig um. Mitten auf dem Teppich stand ein eleganter, lächelnder Herr: Fellips!
Gabby konnte einep kleinen Schrei nicht zurückhalten.
„Sie hier!!?? Was soll das bedeuten?"
Herr Fellips verbeugte sich mit seiner gewohnten, halb ironischen Höflichkeit und sagte leichten Tones:
„Man könnte beinahe glauben, daß es eine unangenehme Aeberraschung wäre."
„Aufrichtig gesagt: Ia."
Der Bankier behielt seinen scherzenden Ton
bei, tat einige Schritte, zündete sich umständlich eine Zigarette an und sagte:
„Sie sind nicht liebenswürdig, kleines Fräulein Gabby. Aber ich bin Ihnen nicht böse."
Als ob er auf einmal etwas entdeckt hätte, unterbrach er sich und trat zum Fenster.
„Erlauben Sie, daß ich schließe? Es ist ein solcher Lärm, daß man kaum seine eigenen Worte hört."
„Ich kann die Rotwendigkeit nicht einsehen .....“
„Daß wir uns unterhalten, meinen Sie? Run ja, wie Sie glauben."
Gabby war vollständig überrumpelt von dieser unerwarteten und beunruhigenden Begegnung, Sie war außerstande, irgendeine Erklärung für diese unwillkommene Anwesenheit des Bankiers zu finden. Sie fragte nervös:
„Wo ist Fob? Wann kommt sie? Warum sind Sie in die Stadt gereist? Warum sind Sie so ins Zimmer herein geschlichen?"
Fellips lachte spöttisch.
„Das sind viele Fragen auf einmal, Sie sehen, daß es notwendig ist, das Fenster zu schließen?"
„Warum weichen Sie meinen Fragen aus? Wann kommt Fob?"
„Liebes Fräulein Gabby, ich weiche nicht aus. Aber nehmen Sie doch Platz. Die Ottomane hier ist ein sehr weicher und guter Ruheplatz für jemanden, der einen ganzen Tag etwas mit Spannung erwartet hat."
„Antworten Sie auf meine Fragen."
„Was Fob betrifft, kann ich nicht sagen, wo sie augenblicklich ist, aber sie ist gewiß in einigen Minuten hier. Lind was Ihre beleidigende Frage bezüglich meiner eigenen Anwesenheit betrifft, so muß ich mit Respekt sagen, daß mir die Beleidigung etwas unbegründet erscheint. Ist es denn so entsetzlich, daß ich es wage, mich in meiner eigenen Wohnung zu zeigen? Auch habe ich ja allerlei Geschäfte in der Stadt, was, wie ich hoffe, auch kein Verbrechen ist."
Gabby fühlte sich beruhigt, als sie hörte, daß Fob bald kommen werde, und schämte sich etwas, daß sie ihr Mißtrauen gegen den Bankier nicht hatten zurückhalten können. Seine
Aniwort war ja ganz logisch: welches auch die Gründe waren, er hatte natürlich volles Recht, seine Wohnung aufzusuchen.
Sie setzten ihr Gespräch noch eine Weile fort, während Gabby ungeduldig die Minuten zählte. Fellips erhob sich und sagte:
„Da wir nichts anderes vorhaben, gestatten Sie mir vielleicht, daß ich Ihnen die Wohnung zeige. So vergeht die Zeit des Wartens."
In dem sogenannten kleinen roten Salon entdeckte Gabby eine Photographie, die ihr Interesse erregte. Sie war an jenem denkwürdigen Tage ausgenommen, an dem Gabby und Fob bei dem Eisenbahn-Picknick Kellnerinnen gespielt hatten. Während Gabby das Bild betrachtete, erzählte Fellips alles, was diesem fröhlichen Tag gefolgt war.
„Ich habe eine andere Photographie," sagte er, „von einer Szene, die eine direkte Folge dieser lustigen Maskerade war. Aber das Bild hängt in meinem Arbeitszimmer. Wenn Sie Lust haben, sehen wir es uns an. Bitte, hier gehen wir."
Fellips führte seinen Gast durch alle Zimmer hin in jenes, das bisher mit den Doppelschiebetüren versperrt war. Als sie es betraten, bemerkte Gabby sofort, daß auf dem Rauchtisch des Bankiers eine indische Lampe brannte.
„Die brennt immer," sagte Fellivs, „Tag und Rächt, damit ich, wenn ich Lust verspüre, mir Zimmer eine Zigarette anzünden kann."
Gabby ließ sich in ein Ledersauteuil nieder, während Fellips einen Stoß Photographien durchsuchte.
„Hier ist sie, was sagen Sie dazu?"
Das Bild war nichts anderes als eine Kopie nach jenem Film in der Villa Caroly, wo der Bankier auf den Knien um Fob anhielt.
Fellips erzählte die ganze Geschichte ruhig und sachlich, nur dann und wann mit einem leichten ironischen Ton. Der Leser wird aber ohne Schwierigkeiten ahnen, welche Gefühle sich in ihm regten, als er diese, für ihn so wenig, heitere Situation wieder aufleben lieh. Gabby hingegen sah darin nichts anderes als die rein komische Seite der Geschichte und mußte über die selbstironische Darstellung des Bankiers herzlich lachen. Sie vergaß ganz, wie die Zeit ver
ging, denn Herr Fellips war, wie man weiß, ein angenehmer Gesellschafter. Aber dann warf sie einen Blick auf ihre Armbanduhr. Die schmalen Zeiger wiesen fast schon auf acht.
Gleichzeitig zog auch der Bankier seine schwere goldene Ahr.
„Acht," sagte er ruhig, „da brauchen wir also nicht mehr lange zu warten. Fob kann' jede Minute kommen."
Gabby fuhr aus ihrem Fauteuil auf:
„Iede Minute? Sie ist schon um eine ganze Stunde zu spät daran. Sie schrieb doch, daß wir uns um sieben Ahr treffen sollten."
„Rein, liebes Fräulein Gabby, um acht Ahr war es."
„Glauben Sie wirklich, daß ich vergessen hätte, für wann mich Fob hierher bestimmt hat?"
„Ich versichere Sie, daß es für acht Ahr war."
’ „Aber ich habe doch den Brief hier. Für sieben Ahr war es."
„Sie irren sich, lassen Sie mich den Brief lesen."
' „Bitte, hier können Sie sich überzeugen, wer Recht hat."
Gabby nahm den Brief aus ihrer Tasch« reichte ihn triumphierend Fellips. Der Bankier nahm ihn und hielt ihn zur Flamme der indischen Lampe, ohne auch nur eine Zeile zu lesen. Gabby war eine Sekunde wie erstarrt. Dann wollte sie ihm den Brief entreißen, Fellips, hielt sie aber mit seiner Linken zurück, während der Brief langsam verbrannte.
„Haben Sie bemerkt, daß das Papier parfümiert war?" sagte er ruhig. Jetzt verstand Gabby die ganze Sachlage: der Brief war einfach eine sehr geschickt gemachte Fälschung, Fob sah in Warminge wie gewöhnlich — wenn sie nicht anderswohin gebracht worden war — und der diese Begegnung mit ihr verabredet hatte, war niemand anderer, als der, dem sic gegenüberstand. In ihrer Machtlosigkeit führte Gabby eine große Szene auf und eröffnete eine ganze Surz- flut von Anklagen gegen Fellips, — was aber diesen nur zu belustigen schien.
(Fortsetzung folgt.)
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Grundbuch für Bellersheim Band H, Blatt 147. Bezeichnung der Grundstücke: Flur II, Rr. 69, Hofreitegrund an der Bahnhofstraße, 1640 qm. Flur II, Rr. 70, Hofreite (Zementfabrik), daselbst, 5594 qm, Betrag der Schätzung 111 300 RM.
Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung.
DerDersteigerungsvermerkistam31.De- zember 1924in das Grundbuch eingetragen worden.
Insoweit Rechte zurZeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeseht werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung desVerfahrens herbeizusühren, , widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des ver- I steigerten Gegenstandes tritt. 6603D
I Hungen, den 31. Juli 1925.
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