der Hochtaunusdörfer von einem Professor des hygienischen Instituts zu Frankfurt a.M. auf Kropfbildung untersucht. Hierbei wurde die schlimme Tatsache festgestellt. daß fast all 2 Kinder, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Anlagen zur Kropfbildung zeigen. Wenn man die verschiedenen Stadien der Kropf» bildung mit den Ziffern 1 biis 5 bezeichnet, dann erhalten citoa 20 Prozent die Zensur 1 und 2, die meisten 3 und 4, und einige sogar 5. Bei diesem ist die Kropfbildung so stark, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muhte. Die Ursachen des Kropfes konnten im Hochtaunus noch nicht festgestellt werden, ilnte: den Erwachsenen ist nur ein recht geringer Prozentsatz mit einem Kropf behaftet. Bei den Schulkindern entsteht infolge des anhaltend gebückten Sitzens in den unzweckmäßig gebauten Schulbänken der sogenannte Schulkropf. Sämtliche Kinder, bei denen sich der Kropf, wenn auch bloß in den ersten Anfängen, zeigte, erhalten auf Kosten des Kommunalverbandes geeignete Medikamente.
fpd. Frankfurt a. M, 11. Febr. Hm die Auseinandersetzungen über das Wohnungsamt am Dienstag in der Stadtverordnetenversammlung nicht zu stören, hatte man umfassende Borbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Schutzpolizei kontrollierte die Umgebung des Römer, der Eintritt zu den Tribünen war nur gegen besondere Eintrittskraten möglich. Außerdem standen sämtliche Amtsdiener im .,Alarmzustand?". Die erwartete Sensation blieb aus. Die Auseinandersetzungen der einzelnen Fraktionen mit dem Magistrat und dem Wohnungsamt über die Mißstände im Amt bewegten sich wider alles Erwarten in recht ruhigen Bahnen. Rur hin und wieder wurde es lebendig, wenn ein Redner etwas zu temperamentvoll sprach. Alle Redner aber waren sich darüber einig, daß die Zustände im Amt unhaltbar seien und dringend der Abstellung bedürften. Die rechten Gruppen forderten die sofortige Amtsenthebung des verantwortlichen Leiters, des Stadtrates Zielowski. Oberbürgermeister Dr. Landmann suchte aus den Trümmern des Amtes von Amts wegen zu retten, was zu retten war, fand aber bei der Mehrheit wenig Glauben. Dem Vorsitzenden der sozialdemokratischen Fraktion, Kirchner, machten die Kommunisten den Vorwurf, daß er sich selbst auf unrechtmäßige Weise in den Besitz einer größeren Wohnung gesetzt habe, und sie versuchten dies aktenmähig zu beweisen. Es wurde schließlich ein siebzehnköpfiger Untersuchungsausschuß gebildet, dem die acht zu dem Skandal vorliegenden Anträge zur Beratung überwiesen wurden und der für Abhilfe sorgen soll.
fpd. Langenschwalbach, 10. Febr Die kleine Gemeinde Wisper wird vom 1. April ohne Schule sein. Aus Verfügung der Regierung werden die Kinder von Wisper alsdann der Schule in Äauroth gastweise überwiesen. Die Schule wird vermutlich zu einer Försterwohnung umgewandelü
Evangelischer Landeskirchenlag
* Darmstadt, 11. Febr.
Am 10,20 Uhr eröffnet Präsident Dr. Cornelius Freiherr von Hehl die erste Vollsitzung des Landeskirchentags, begrüßt besonders die neueingetretenen Abgeordneten. Der Präsident widmet s.dann ehrende Worte der Anerkennung für ihr Wirken dem Prof. v. Schian- Dießen', der als Generalsuperintendent nach Breslau berufen wurde, dem Dekan Iaudt in Planig, .der von der Theologischen Fakultät in Gießen zum Ehrendoktor ernannt worden ist, und dem Geheimen Obeikonsistorialrat l).Petersen, der am 1. Januar in den Ruhestand trat. Hierauf wvrde das neu in den Landeskirchentag ein» getretene Mitglied Prof. D. Hans Schmidt- Gießen durch den Präsidenten verpflichtet.
Abg. K n a u ß berichtet über die Prüfung der Wahlen zum Landrskirchentag und gibt den einstimmig gefaßten Vorschlag des Ausschusses bekannt, die Wahl sämtlicher Abgeordneten für gültig zu erklären.
Abg. Reuen Hagen gibt in dem De richt des Gesetz gebungsausschusses bekannt, daß demnächst Abänderungen des Wahlgesetzes vorbereitet werden sollen. (11. a. Verkleinerung der Zahl der Dekanate, damit jedes Dekanat seinen eigenen geistlichen Abgeordneten bekommen kann. Aufstellung von L a n d e s l i st e n, nicht Provinzlisten.)
Abg. D. W a ih: Die Abänderungen der Wahlvorschriften und eventuell der Verfassung müssen vor ter nächsten Wahl erfolgt fein, damit diese nicht nicht unter den gleichen Mißständen leidet.
Abg. Reuenhagen: An derartige Abänderungsvorschläge ist erst zu denken, wenn diese Dinge im Lande genügend geklärt sind und mehr Material zusammengebracht und dem Gesehgebungsausschuß überreicht worden ist.
Abg. Georgi wünscht, die Kirchenregierung möge eine Behandlung dieser Fragen auf De- ‘aT,a^cn^erenPcn unb Dekanatssynoden anregen.
Die Wahl sämtlicher Abgeordneten wird einstimmig für gültig erklärt.
Sur Beratung des Voranschlags nimmt zunächst Geh. Rat Dr. Bern deck das Wort und teilt mit, daß, auch wenn alle Steuerbeträge eingehen. Ende März ein Fehlbetrag von 800 000 bis 1 Million Mk. vorhanden ist, der durch Erhöhung der Kirchensteuer nicht zu decken ist. Eine Kommission soll lebet Kiichengemeinde ihren Schuldanteil zuweisen. Der Staatszuschuß ist unter den heutigen Verhältnissen nicht mehr genügend: seine Erhöhung wird erhofft. Die Erhebung der Landeskirchen st euer möge als eine vorübergehende Rotmaßnahme angesehen werden.
Abg. Stroh. Derichterstatter des Finanzausschusses. hebt hervor, daß ein Voranschlag für den Rest des Rj. 1924 geschaffen werden müsse, damit mit Beginn des Aj. 1925 geordnete Verhältnisse bestehen.
Der zu erwartende erhöhte Staatszuschuß soll zur Schuldentilgung verwandt werden, der etwa verbleibende Schuldenrest auf die einzelnen Kirchengemeinden umgelegt werden.
Die Auszahlung eines zweiten Monatsgehaltes an die Pfarrerswitwen im Dezember 1924 und die Auszahlung der letzten noch ausstehenden lOprvz. Gehaltserhöhung an die Pfarrer ohne jeglichen Vorbehalt werden einstimmig genehmigt.
Die Kirchensteuer auf Grund der Lohn- und Gehaltsabzüge, der Vorauszahlungen der Einkommensteuer soll auf gebaut werden, da das Reich eine Einkommensteuerveranlagung für 1924 nicht bomimmt.
Die sv. Gemeinde (Diasporagemeinde Heusenstamm wird zur selbständigen Kirchengemeinde (Filialgemeinde von Bieber) erhoben.
Das Kirchspiel Londorf wird in zwei selbständige Kirchspiele aufgeteilt (Londorf, Kcsselbach, Allertshausen, Climbach und Oden- Hausen, Geilshausen, Rüddingshausen, Wei- tershain).
Bericht über di e Zustände in der evang. Landeskirche: Der 3. Ausschuß stellt hierzu zwei Anträge: 1. „Die Kirchenregie- rung wolle die Staatsregierung ersuchen, allen Bestrebungen, welche die Abschaffung de" das keimende Leben schützenden § 217 und 218 des Strafgesetzbuchs zum Zici haben, nachdrücklichen Widerstand entgegensetzen." 2. „Der Landeskirchentag bittet die Kirch.v-r?gierung. bei der Staatsbehörde für eine schärfere Handhabung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen wider den Alkoholmißbrauch einzutreten sowie Pfarrer und Gemeindeorgane, auch freiwillige Gemeindevereinigungen, zur tatkräftigen Mitarbeit anzuregen."
Ein Antrag d?s Abg. Professor D. Hans Schmidt fordert eine baldige Verabschiedung des Schankstä ttengesetzes durch den Reichstag. Alle drei Anträge werden einstimmig angenommen.
Wirtschaft.
Die Aussichten aus dem Brrumarkt.
Man glaubt allgemein, daß schon wegen der Lockerung der Wohnungszwangswirtschaft das kommende Frühjahr eine starke Steigerung der Errichtung von Reubauten bringen wird. Die Hoffnungen sind teilweise so optimistisch, daß man sich eines gewissen Skeptizismus nicht entschlagen kann. Man darf doch vor allem nicht übersehen, daß die hohen Zinsen der Bautätigkeit sehr enge Grenzen setzen. Vor dem Kriege konnte man rechnen, daß auf 1000 Mark Bau- kapital ungefähr 55 Mark Zinsen und 7—8 Mark Zuschlag für llnternehmergewinn usw. kamen, so daß 1000 Mark Daukapital ungefähr 60 Mark Miete erforderten. Jetzt kann man natürlich unter Berücksichtigung der durch die Preis- und Lohnerhöhungen notwendig gewordenen erhöhten Aufwendungen von 1000 Mark auf ganz gering gerechnet 1400 Mark annehmen, daß einem De» tragc von früher 55—60 Mark für absehbare <j?it noch ein solcher von 160—200 Mark entsprechen wird. In Reubauten müssen also die Mieten etwa auf das Vierfache der Vorkriegsmieten und auf das Sechsfache der jetzigen gesetzlichen Mieten kommen. Es fragt sich doch sehr, ob in Deutschland viele Personen in der Lage sind, derartige Beträge aufbringen zu können. Aehnliche lieber- legungen gelten auch für die Bauten anderer Art. Die Großindustrie, die immer eine sehr starke Bauauftraggeberin gewesen ist, wird für absehbare Zeit kaum größere Aufträge vergeben können. Das Reich und die Gemeinden werden ebenfalls nur das Rötigste bauen, zumal sie mit einem Rückgang ihrer Einkünfte infolge der unabweisbar notwendigen Steuerermäßigungen zu rechnen haben. Die Reichsbahn wird, von einigen wenigen Reuanlagen abgesehen, größere Aufträge vermutlich auch wohl kaum er» teilen. Diese werden vielmehr in der Hauptsache wohl nur Herkommen können aus der produktiven Erwerbslosenfürsorge, sowie aus Bauten öffentlichen Charakters, wie Kanalbauten, Straßen usw.
Abgesehen davon ist es sehr fraglich, ob die Hergabe von Baugeldem größeren Umfangs volkswirtschaftlich betrachtet ganz bedenkenlos ist: denn man darf nicht vergessen, daß die im Baugewerbe angelegten Kapitalien nur zu einem Teil produktiv wirken, während sie zum anderen Teil konsumtiv sind, bezw. vielfach eigentlich unnötigen Bedarf dienen. Auch die Preisfrage darf nicht übersehen werden: sie wird viele vom Bauen abschrecken. Trotzdem der Grund und Boden heute zirka 30 0/0 niedriger im Preise steht als vor dem Kriege, werden Bauten zunächst durch die erhöhten Grundkauf- gebühren, sodann durch die gestiegenen Löhne und nicht zuletzt durch die höheren Materialpreise heute durchschnittlich um 40—43»> teuerer als 1913; weitere Steigerungen sind sicher zu erwarten, sobald erst eine stärkere Bautätigkeit eingesetzt hat. Außerordentlich wesentlich für die Beurteilung der kommenden Daukonjunktur ist schließlich noch der Facharbeitermangel. In 5)am= bur^ ä- D. liegen jetzt Pläne vor, nach denen die Eriussuhrung von 4000 Reubauten gesichert ist: weitere 1000 werden im Laufe der Saison noch erwartet. Die Zahl sämtlicher Facharbeiter im Hamburger Bezirk bis nach Kiel hin ist aber so gering, daß sie nur für die Herstellung von 2000 Wohnungen ausreicht. Aehnlich liegen die Verhältnisse in anderen Gegenden. Besonders schlimm daran ist der Industriebezirk, der nur über einen relativ kleinen Stamm von bodenständigen Facharbeitern verfügt, im übrigen aber auf die Wanderarbeiter angewiesen ist.
Alles in allem ist zu sagen, daß die Konjunktur im Baugewerbe doch nicht ganz so eindeutig optimistisch erscheint, wie sie von Vielen ausgefaht wird. Man darf sich durch den jetzt scheinbar herrschenden günstigen Beschäftigungsgrad nicht täuschen lassen, der größtenteils nur darauf zurückzuführen ist, daß die Zahl der 'Bauarbeiter so gering ist, daß ihre Beschäftigung eine bessere Konjunktur voctäufcht als sie tatsächlich vorhanden ist.
•
* Unverändert schlecht e Lage im Zigarrengewerbe. Das Weihnachtsgeschäft hat dem Zigarrengewerbe nicht die Belebung gebracht, die es erhofft hatte. Infolgedessen sind die Lager im neuen Jahre überfüllt, so daß die Händler gezwungen sind, bei berunterge» druckten Preisen Absatz zu suchen. Die Aufträge
laufen äußerst schleppend ein. Auch tn der Frage des Wertzolles und der Danderolenfteuer usw. ist für die nächste Zeit feine Erleichterung zu erwarten.
* Rückgang der deutsch-ober schle- fischen Steinkohlensorder un g im Januar. Während die Förderung im Dezember v. I. an 24 Arbeitstagen 1021 955 Tonnen betrug, belief sie sich laut Fachblatt „Industrie- futier“ im Januar d. I. an 25 Arbeitstagen auf 1017 565 Tonnen, d. h. arbeitstäglich auf 40 703 Tonnen (Vormonat: 42 582). Versandt wurden innerhalb Deutsch-Oberschlesiens 408 923 (475 474), davon Hauptbahnversand 130 740 (121 679). Rach dem übrigen Deutschland 530 955 (546 868), nach dem Ausland 42 559 (51 572). Die Kohlenbestände sind infolge der bekannten Absatzschwierigkeiten von 202 349 auf 255 889 Tonnen angewachsen, die Koksbestände von 115 975 auf 126 628. Angefordert und gestellt wurden arbeitstäglich 3191 Wagen, d. h. insgesamt 79 763 Wagen.
* Zur Einfuhr nach dem Saar- gebiet. Rach einer Mitteilung der Industrie» und Handelslammer wird seit dem 10. Januar von der Gesamteinfuhr in das Saargebiet die Einfuhrumsatzsteuer von 1,3 v. H. im Werte der Waren erhoben. Wenn der Verkäufer in einem anderen Lande als dem Ur» sprungslande de? Ware seßhaft ist, wird dagegen die doppelte Umsatzsteuer von 2,8 v. H. erhoben, ausgenommen, wenn der Verkäufer seinen Wohnsitz oder eine Filiale seines Geschäftsbetriebes im Saargebiet bzw. in Frankreich hat und dort schon Umsatzsteuer bezahlt.
___________________B örfenttirfe.
ftrnnMirrH. M.
Berkin
10.2.
0,745
98,75
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Schluß flurs
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14
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41
163 6,50
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9,8 0,13
___
5% Deutsche ReichScmlcihe . 4% Deutsche Retchsanlcihe . 3Vj% Deutsche Michsau leihe 3% Deutsche :)ictd)5an(ci()e . Deutsche Svarprämicnanlethe 4% Preutzische Äousols . . .
.........
3‘/s% .tzesseu..........
3% Hcneu Deutsche Wcrtb. Dollar-Anl. dto. Doll -Schay-Anncisng..) 40/0 Zolltürkcn 5% Goldmexikaner Berliner Handelsgesellschaft. Conuucrz- yuD Prlvat-Bank. Tarnist. und Naiionalbank . Deutsche 'Bant'.........
Deutsche Vercinsbank . . . Discouto Commandit . . . . Mrtallbank...........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Destcrreichische üreditanstatt. Weltbank............
Bochumer Guß........
Buderus............
Caro .............
Deutsch Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Oberbedarf Phönix Bergbau..... .
Rheinuahl....... .,
Rtcbeck Montan .....
Tellus Bergbau
Hamburg.Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....
Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Analo-Cont -Guano . . . . . Badiscbe Anilin........
Chemische Mayer Alaptu . . Goldsäimidr Gries eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung........
RütgerSwerkc.........
Scheideanstalt.........
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Mamkrastwerke Schultert............
Siemens <fc Halske Adlerwerke Äleyer ..... Daimler Motoren Heyligenstaedt......
Megutn Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell cbaft Frankfurt. Pet. Union A.-G.. Schuhiabrik Herz . . ... Sichel..............
Zellstoli Waldbof.......
Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Sdjlufstt Abend- börje
SW. Sure
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4.75
1
—
3.9
—
—
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark ausgedrückt. BuenoS-Aires, London, Neu- tzork, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Men und Büdapcn für 100000 Einheiten, alle- übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.
10. Februar
11. Februar
Raxirt.
tlmiltche 'Notierung
(V'flb Briet
Amtlich; J Geld
to"'r 111 s.-t
10. 111
Amst»Rott. Brss.-Antw- Chrtstiania. Kopenhagen Stockholm . HelstngforS. Italien. . . London. . . Neuvork . . Baris. . . . Schweiz . . Spanien . . Wien tn CefL abgest. Brag . . . Budapest. . Bueu.-Aires Bulgarien. Japan . . . Rio de Jan. Belgrad . . Lissabon . .
168,94
21,41
64,07
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113,03
10,559
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Amerikanische Noten . . , . . Belgische Noten........
Dänische Noten ........ Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten......
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch Oestcrr .g 100 Kronen Rumänlschr Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten.....
4.172
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5,80
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Frankfurter Adendbörse.
Frankfurt. 11. Februar. Der Abendverkehr der Börse vollzog sich in etwas gebesserter Stimmung, insofern, als für einige Spezialwerte etwas Kaufneigung hervortrat. Das Geschäft behielt den lustlosen Charakter bet u.rd die Kurs- befferungen waren zumeist unerheblich, Etwas Rachsrage bestand für Phönix, die etwa 1 Proz- anzogen. Die anderen Werte des MonlanmarfteS gingen mit leichten Besserungen aus dem Verkehr hervor. Chemische Aktien leicht erholt. Am Bankenmarkt waren Berliner Handelsgesellschaft um 1 und Reichsbankanteile um 1,5 Proz. befestigt. Deutsche und ausländische Renten geschäftslos. Die Börse schloß unter weiterer Zurückhaltung zu leicht gebesserten Kursen. Deutsche Anleihen: Sprozentige Reichsanleihe 760. Ausländische Renten: Zolltürken 11,1, Sprozentige Goldmexikaner (abgestempelt) 40,75 3prvzentige Silbermexikaner 12,75. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 161,50, Commerzbank 6,50, Darmstädter Bank 13, Discontogesellschast 17,90, Mitteldeutsche Creditbank 1,95, Reichsbank 75,50, Oesterreichische Kreditaktien 9,80. Montanaktien: Mannesmann 66, Mansfelder 4.95, Phönix 63, Rheinische Braunkohlen 48,50, Rheinstahl 57,25, Riomöac^er Hütte 30,50, Tellus 3,60. Kali Aschersleben 18,90. Westeregeln 23,75. Chemische Slttien: Badische Anilin 30,25, chemische Griesheim 25, Elberfelder Farben 25,87, Th. ®ol&» schmidt 22,87, Höchster Farben 25,87. Elektroaktien: AEG 11,90, Licht und Kraft 7,90, Main- tran 13,87. Transportaktien: Baltimore 69, Sprozentige Monastir 11,75. Sonstige Industrieaktien: ^el)er 4,05, Dyckerhoff 4,45, Holzmann 5,60, ©cbr. Iunghans 12,80, Kemv-Stettin 0,58. Reckar- toerle Stammaktien 7,60. Rheinmetall 10,75, Frankenthal Zucker 4,75, Heilbronnzucker 3,90, Doigt und Häffner 2.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des »Gießene. Anzeigers".), Berlin, 11. Febr. Die heutige Börse eröffnete im allgemeinen in zuversichtlicher G r u n d st i m m u n g, doch vermochte sich eine einheitliche Kursgestaltung nicht durchzusetzen. Die Lage am Geldmarkt zeigte sich erleichtert und die Spekulation schritt auf Grund der neuen Kurse in größerem Umfang zu Rückkäufen, die eine Aufwärtsbewegung verursachten. Der Montanmarkt zeigte sich im allgemeinen recht erholt. Stark gefragt waren Deutsch- Luxemburg und Harpener. Die Kursgewinne schwankten zwischen 3/t bis 2Vs Prozent. Ober- schlesische Werte lagen dagegen vernachlässig!, Kattowitzer hatten eine leichte Abschwächung zu verzeichnen. Uneinheitlich lag auch der Elektromarkt, Siemens fehlen höher ein, Schlickert waren unverändert, Akkumulatoren dagegen erheblich abgeschwächt. Am Kalimarkt zeigte sich eine leichte A u f w ä r t s b e w e - g u n g. Stärkeres Interesse fanden Salzdetfurth und Westeregeln, Aschersleben waren unverändert, Deutsche Kali leicht abgeschwächt. Chemische Werte lagen recht f e st, Goldschmidt und Oberkoks etwas erhöht, Höchster unverändert. Schiffahrtswerte lagen interesselos, Hamburg-Süd leicht abgeschwächt. Petroleum waren leicht befestigt, Deutsche Erdöl etwas gebessert. Von Spezialwerten waren Charlottenburger Wasser leicht abgeschwächt. Am heimischen Rentenmarkt zeigte sich eine große Zurückhaltung, die Kurse bewegten sich zum Teil unter den gestrigen Schluhkursen. Die Lage am Geldmarkt ist flüssig, tägliches Geld 9 bis 12 Prozent, Monatsgeld 10 bis 13 Prozent p. a. Privatdiskont 8 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt waren der belgische und Pariser Franken knapp.
Frankfurter Getreidebörse^
(Eigener Diahtbericht des »Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M., 11. Febr. Cs wurden notiert: Wetterauer Weizen 21,50 bis 25,25, Roggen, int. 22 bis 25, Braugerste 25 bis 31,50, Hafer, inl. 17,50 bis 22,75, Mais (gelb) 22,50 bis 22,75, Weizenmehl, inl., Spezial 0 40,50 bis 44, Roggenmehl 36 bis 39,50, Weizenkleie 14,25 bis 14,50, Roggenkleie 14,75 bis 15. Tendenz: Rach» gebend.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 11. Febr. Der Produktenmarkt war infolge schwächerer Auslandmeldungen ebenfalls schwach. Im Terminverkehr zogen aber später die Preise wieder an, so daß sich ein lebhafteres Geschäft entwickeln konnte, die Umsätze blieben aber trotzdem klein. Für Effektiv- wckre stockte zeitweise der Umsatz völlig. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märf. 243 bis 248, do. März 266, do. Mai 280,25 bis 283, Roggen, märf. 243 bis 246, do. März 257 bis 259, do. Mai 276,50 bis 278,50, Gerste märf. 255 bis 270, Futtergerste 215 bis 240. Hafer, märf. 186 bis 194, do. Mai 222,50 bis 222, Mais (loko Berlin) 224 bis 226, do. Mai 209, Raps 400; für je 100 Kilo: Weizenmehl 33.75 bis 36, Roggenmehl 33,75 bis 36, Weizenkleie 15,90 bis 16, Roggenkleie 15,90 bis 16, Biktoriaerbsen 29 bis 34, kleine Erbsen 22 bis 23, Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 21 bis 22, Wicken 19 bis 20, Lupinen, blau 12,50 bis 14, do. gelb 15,50 blä 17, Serradelle, neu 16 bis 18,50, Rapskuchen 18,40 bis 19, Leinkuchen 24,50 bis 25, Trocken- schnihel 9,60 bis 9,80, Torfmelasse 9,80, Kar» toffelflocfen 20,40 bis 20.60.
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