Einzelbild herunterladen

der Hochtaunusdörfer von einem Professor des hygienischen Instituts zu Frankfurt a.M. auf Kropfbildung untersucht. Hierbei wurde die schlimme Tatsache festgestellt. daß fast all 2 Kinder, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Anlagen zur Kropfbildung zeigen. Wenn man die verschiedenen Stadien der Kropf» bildung mit den Ziffern 1 biis 5 bezeichnet, dann erhalten citoa 20 Prozent die Zensur 1 und 2, die meisten 3 und 4, und einige sogar 5. Bei diesem ist die Kropfbildung so stark, daß ärzt­liche Hilfe in Anspruch genommen werden muhte. Die Ursachen des Kropfes konnten im Hoch­taunus noch nicht festgestellt werden, ilnte: den Erwachsenen ist nur ein recht geringer Pro­zentsatz mit einem Kropf behaftet. Bei den Schul­kindern entsteht infolge des anhaltend gebückten Sitzens in den unzweckmäßig gebauten Schul­bänken der sogenannte Schulkropf. Sämtliche Kinder, bei denen sich der Kropf, wenn auch bloß in den ersten Anfängen, zeigte, erhalten auf Kosten des Kommunalverbandes geeignete Medikamente.

fpd. Frankfurt a. M, 11. Febr. Hm die Auseinandersetzungen über das Wohnungs­amt am Dienstag in der Stadtverordnetenver­sammlung nicht zu stören, hatte man umfassende Borbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen ge­troffen. Schutzpolizei kontrollierte die Umgebung des Römer, der Eintritt zu den Tribünen war nur gegen besondere Eintrittskraten möglich. Außerdem standen sämtliche Amtsdiener im .,Alarmzustand?". Die erwartete Sensation blieb aus. Die Auseinandersetzungen der einzelnen Fraktionen mit dem Magistrat und dem Woh­nungsamt über die Mißstände im Amt bewegten sich wider alles Erwarten in recht ruhigen Bah­nen. Rur hin und wieder wurde es lebendig, wenn ein Redner etwas zu temperamentvoll sprach. Alle Redner aber waren sich darüber einig, daß die Zustände im Amt unhaltbar seien und dringend der Abstellung bedürften. Die rechten Gruppen forderten die sofortige Amtsenthebung des verantwortlichen Lei­ters, des Stadtrates Zielowski. Oberbürger­meister Dr. Landmann suchte aus den Trüm­mern des Amtes von Amts wegen zu retten, was zu retten war, fand aber bei der Mehrheit wenig Glauben. Dem Vorsitzenden der sozial­demokratischen Fraktion, Kirchner, machten die Kommunisten den Vorwurf, daß er sich selbst auf unrechtmäßige Weise in den Besitz einer größeren Wohnung gesetzt habe, und sie versuchten dies aktenmähig zu beweisen. Es wurde schließlich ein siebzehnköpfiger Untersuchungs­ausschuß gebildet, dem die acht zu dem Skan­dal vorliegenden Anträge zur Beratung über­wiesen wurden und der für Abhilfe sorgen soll.

fpd. Langenschwalbach, 10. Febr Die kleine Gemeinde Wisper wird vom 1. April ohne Schule sein. Aus Verfügung der Regie­rung werden die Kinder von Wisper alsdann der Schule in Äauroth gastweise überwiesen. Die Schule wird vermutlich zu einer Förster­wohnung umgewandelü

Evangelischer Landeskirchenlag

* Darmstadt, 11. Febr.

Am 10,20 Uhr eröffnet Präsident Dr. Cor­nelius Freiherr von Hehl die erste Voll­sitzung des Landeskirchentags, begrüßt besonders die neueingetretenen Abgeordneten. Der Prä­sident widmet s.dann ehrende Worte der An­erkennung für ihr Wirken dem Prof. v. Schian- Dießen', der als Generalsuperintendent nach Breslau berufen wurde, dem Dekan Iaudt in Planig, .der von der Theologischen Fakultät in Gießen zum Ehrendoktor ernannt worden ist, und dem Geheimen Obeikonsistorialrat l).Petersen, der am 1. Januar in den Ruhestand trat. Hier­auf wvrde das neu in den Landeskirchentag ein» getretene Mitglied Prof. D. Hans Schmidt- Gießen durch den Präsidenten verpflichtet.

Abg. K n a u ß berichtet über die Prüfung der Wahlen zum Landrskirchentag und gibt den einstimmig gefaßten Vorschlag des Ausschusses bekannt, die Wahl sämtlicher Abgeordneten für gültig zu erklären.

Abg. Reuen Hagen gibt in dem De richt des Gesetz gebungsausschusses bekannt, daß demnächst Abänderungen des Wahlgesetzes vorbereitet werden sollen. (11. a. Verkleinerung der Zahl der Dekanate, damit jedes Dekanat seinen eigenen geistlichen Abgeordneten bekom­men kann. Aufstellung von L a n d e s l i st e n, nicht Provinzlisten.)

Abg. D. W a ih: Die Abänderungen der Wahlvorschriften und eventuell der Verfassung müssen vor ter nächsten Wahl erfolgt fein, damit diese nicht nicht unter den gleichen Miß­ständen leidet.

Abg. Reuenhagen: An derartige Ab­änderungsvorschläge ist erst zu denken, wenn diese Dinge im Lande genügend geklärt sind und mehr Material zusammengebracht und dem Gesehgebungsausschuß überreicht worden ist.

Abg. Georgi wünscht, die Kirchenregierung möge eine Behandlung dieser Fragen auf De- aT,a^cn^erenPcn unb Dekanatssynoden anregen.

Die Wahl sämtlicher Abgeordne­ten wird einstimmig für gültig erklärt.

Sur Beratung des Voranschlags nimmt zunächst Geh. Rat Dr. Bern deck das Wort und teilt mit, daß, auch wenn alle Steuer­beträge eingehen. Ende März ein Fehlbe­trag von 800 000 bis 1 Million Mk. vorhan­den ist, der durch Erhöhung der Kirchensteuer nicht zu decken ist. Eine Kommission soll lebet Kiichengemeinde ihren Schuldanteil zu­weisen. Der Staatszuschuß ist unter den heutigen Verhältnissen nicht mehr genügend: seine Erhöhung wird erhofft. Die Erhebung der Landeskirchen st euer möge als eine vor­übergehende Rotmaßnahme angesehen werden.

Abg. Stroh. Derichterstatter des Finanz­ausschusses. hebt hervor, daß ein Voranschlag für den Rest des Rj. 1924 geschaffen werden müsse, damit mit Beginn des Aj. 1925 geord­nete Verhältnisse bestehen.

Der zu erwartende erhöhte Staatszuschuß soll zur Schuldentilgung verwandt werden, der etwa verbleibende Schuldenrest auf die einzelnen Kirchengemeinden umgelegt werden.

Die Auszahlung eines zweiten Monats­gehaltes an die Pfarrerswitwen im Dezember 1924 und die Auszahlung der letzten noch ausstehenden lOprvz. Gehaltserhöhung an die Pfarrer ohne jeglichen Vorbehalt werden einstimmig genehmigt.

Die Kirchensteuer auf Grund der Lohn- und Gehaltsabzüge, der Vorauszahlungen der Ein­kommensteuer soll auf gebaut werden, da das Reich eine Einkommensteuerveranlagung für 1924 nicht bomimmt.

Die sv. Gemeinde (Diasporagemeinde Heu­senstamm wird zur selbständigen Kirchen­gemeinde (Filialgemeinde von Bieber) erhoben.

Das Kirchspiel Londorf wird in zwei selbständige Kirchspiele aufgeteilt (Londorf, Kcsselbach, Allertshausen, Climbach und Oden- Hausen, Geilshausen, Rüddingshausen, Wei- tershain).

Bericht über di e Zustände in der evang. Landeskirche: Der 3. Ausschuß stellt hierzu zwei Anträge: 1.Die Kirchenregie- rung wolle die Staatsregierung ersuchen, allen Bestrebungen, welche die Abschaffung de" das keimende Leben schützenden § 217 und 218 des Strafgesetzbuchs zum Zici haben, nachdrück­lichen Widerstand entgegensetzen." 2.Der Lan­deskirchentag bittet die Kirch.v-r?gierung. bei der Staatsbehörde für eine schärfere Handhabung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen wi­der den Alkoholmißbrauch einzutreten sowie Pfarrer und Gemeindeorgane, auch frei­willige Gemeindevereinigungen, zur tatkräftigen Mitarbeit anzuregen."

Ein Antrag d?s Abg. Professor D. Hans Schmidt fordert eine baldige Verabschiedung des Schankstä ttengesetzes durch den Reichstag. Alle drei Anträge werden einstim­mig angenommen.

Wirtschaft.

Die Aussichten aus dem Brrumarkt.

Man glaubt allgemein, daß schon wegen der Lockerung der Wohnungszwangswirtschaft das kommende Frühjahr eine starke Steigerung der Errichtung von Reubauten bringen wird. Die Hoffnungen sind teilweise so optimistisch, daß man sich eines gewissen Skeptizismus nicht entschlagen kann. Man darf doch vor allem nicht übersehen, daß die hohen Zinsen der Bautätig­keit sehr enge Grenzen setzen. Vor dem Kriege konnte man rechnen, daß auf 1000 Mark Bau- kapital ungefähr 55 Mark Zinsen und 78 Mark Zuschlag für llnternehmergewinn usw. kamen, so daß 1000 Mark Daukapital ungefähr 60 Mark Miete erforderten. Jetzt kann man natürlich unter Berücksichtigung der durch die Preis- und Lohnerhöhungen notwendig gewordenen erhöhten Aufwendungen von 1000 Mark auf ganz gering gerechnet 1400 Mark annehmen, daß einem De» tragc von früher 5560 Mark für absehbare <j?it noch ein solcher von 160200 Mark entsprechen wird. In Reubauten müssen also die Mieten etwa auf das Vierfache der Vorkriegsmieten und auf das Sechsfache der jetzigen gesetzlichen Mieten kommen. Es fragt sich doch sehr, ob in Deutsch­land viele Personen in der Lage sind, derartige Beträge aufbringen zu können. Aehnliche lieber- legungen gelten auch für die Bauten anderer Art. Die Großindustrie, die immer eine sehr starke Bauauftraggeberin gewesen ist, wird für absehbare Zeit kaum größere Aufträge vergeben können. Das Reich und die Gemeinden werden ebenfalls nur das Rötigste bauen, zumal sie mit einem Rückgang ihrer Einkünfte infolge der unabweisbar notwendigen Steuerermäßigungen zu rechnen haben. Die Reichsbahn wird, von einigen wenigen Reuanlagen abgesehen, grö­ßere Aufträge vermutlich auch wohl kaum er» teilen. Diese werden vielmehr in der Haupt­sache wohl nur Herkommen können aus der produktiven Erwerbslosenfürsorge, sowie aus Bauten öffentlichen Charakters, wie Kanal­bauten, Straßen usw.

Abgesehen davon ist es sehr fraglich, ob die Hergabe von Baugeldem größeren Um­fangs volkswirtschaftlich betrachtet ganz beden­kenlos ist: denn man darf nicht vergessen, daß die im Baugewerbe angelegten Kapitalien nur zu einem Teil produktiv wirken, während sie zum anderen Teil konsumtiv sind, bezw. viel­fach eigentlich unnötigen Bedarf dienen. Auch die Preisfrage darf nicht übersehen werden: sie wird viele vom Bauen abschrecken. Trotzdem der Grund und Boden heute zirka 30 0/0 nied­riger im Preise steht als vor dem Kriege, werden Bauten zunächst durch die erhöhten Grundkauf- gebühren, sodann durch die gestiegenen Löhne und nicht zuletzt durch die höheren Material­preise heute durchschnittlich um 4043»> teuerer als 1913; weitere Steigerungen sind sicher zu erwarten, sobald erst eine stärkere Bautätigkeit eingesetzt hat. Außerordentlich wesentlich für die Beurteilung der kommenden Daukonjunktur ist schließlich noch der Facharbeitermangel. In 5)am= bur^ ä- D. liegen jetzt Pläne vor, nach denen die Eriussuhrung von 4000 Reubauten gesichert ist: weitere 1000 werden im Laufe der Saison noch erwartet. Die Zahl sämtlicher Facharbeiter im Hamburger Bezirk bis nach Kiel hin ist aber so gering, daß sie nur für die Herstellung von 2000 Wohnungen ausreicht. Aehnlich liegen die Verhältnisse in anderen Gegenden. Besonders schlimm daran ist der Industriebezirk, der nur über einen relativ kleinen Stamm von boden­ständigen Facharbeitern verfügt, im übrigen aber auf die Wanderarbeiter angewiesen ist.

Alles in allem ist zu sagen, daß die Konjunktur im Baugewerbe doch nicht ganz so eindeutig optimistisch erscheint, wie sie von Vie­len ausgefaht wird. Man darf sich durch den jetzt scheinbar herrschenden günstigen Beschäf­tigungsgrad nicht täuschen lassen, der größten­teils nur darauf zurückzuführen ist, daß die Zahl der 'Bauarbeiter so gering ist, daß ihre Beschäftigung eine bessere Konjunktur voctäufcht als sie tatsächlich vorhanden ist.

* Unverändert schlecht e Lage im Zigarrengewerbe. Das Weihnachtsgeschäft hat dem Zigarrengewerbe nicht die Belebung gebracht, die es erhofft hatte. Infolgedessen sind die Lager im neuen Jahre überfüllt, so daß die Händler gezwungen sind, bei berunterge» druckten Preisen Absatz zu suchen. Die Aufträge

laufen äußerst schleppend ein. Auch tn der Frage des Wertzolles und der Danderolenfteuer usw. ist für die nächste Zeit feine Erleichterung zu erwarten.

* Rückgang der deutsch-ober schle- fischen Steinkohlensorder un g im Januar. Während die Förderung im Dezember v. I. an 24 Arbeitstagen 1021 955 Tonnen be­trug, belief sie sich laut FachblattIndustrie- futier im Januar d. I. an 25 Arbeitstagen auf 1017 565 Tonnen, d. h. arbeitstäglich auf 40 703 Tonnen (Vormonat: 42 582). Versandt wurden innerhalb Deutsch-Oberschlesiens 408 923 (475 474), davon Hauptbahnversand 130 740 (121 679). Rach dem übrigen Deutschland 530 955 (546 868), nach dem Ausland 42 559 (51 572). Die Kohlenbestände sind infolge der bekannten Absatzschwierigkeiten von 202 349 auf 255 889 Tonnen angewachsen, die Koksbestände von 115 975 auf 126 628. An­gefordert und gestellt wurden arbeitstäglich 3191 Wagen, d. h. insgesamt 79 763 Wagen.

* Zur Einfuhr nach dem Saar- gebiet. Rach einer Mitteilung der Industrie» und Handelslammer wird seit dem 10. Januar von der Gesamteinfuhr in das Saar­gebiet die Einfuhrumsatzsteuer von 1,3 v. H. im Werte der Waren erhoben. Wenn der Ver­käufer in einem anderen Lande als dem Ur» sprungslande de? Ware seßhaft ist, wird dagegen die doppelte Umsatzsteuer von 2,8 v. H. erhoben, ausgenommen, wenn der Verkäufer seinen Wohn­sitz oder eine Filiale seines Geschäftsbetriebes im Saargebiet bzw. in Frankreich hat und dort schon Umsatzsteuer bezahlt.

___________________B örfenttirfe.

ftrnnMirrH. M.

Berkin

10.2.

0,745

98,75

5,62

Schluß flurs

1,08

1,43

0,550

1,29

1,3

1,4

30

0,5

22.25

24,5

25.62

9,10

18,50

21.25

11,80 I

19,50

14

70,5

82 75

3,90

5,8

3,75

10,75

0,62

1.1

16

2.525 !

4,62

2 60 1

12,65

4,75

4 I

19,90 12.50

84.5 93

138 19

23,50

8 13,75

61,9 57 5

46,5 3,75

29,25 3,75

94,75 90,25

11,13

41

163 6,50

13 12,75 0,40 17,25 18,25 1,95

9,8 0,13

___

5% Deutsche ReichScmlcihe . 4% Deutsche Retchsanlcihe . 3Vj% Deutsche Michsau leihe 3% Deutsche :)ictd)5an(ci()e . Deutsche Svarprämicnanlethe 4% Preutzische Äousols . . .

.........

3/s% .tzesseu..........

3% Hcneu Deutsche Wcrtb. Dollar-Anl. dto. Doll -Schay-Anncisng..) 40/0 Zolltürkcn 5% Goldmexikaner Berliner Handelsgesellschaft. Conuucrz- yuD Prlvat-Bank. Tarnist. und Naiionalbank . Deutsche 'Bant'.........

Deutsche Vercinsbank . . . Discouto Commandit . . . . Mrtallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Destcrreichische üreditanstatt. Weltbank............

Bochumer Guß........

Buderus............

Caro .............

Deutsch Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Oberbedarf Phönix Bergbau..... .

Rheinuahl....... .,

Rtcbeck Montan .....

Tellus Bergbau

Hamburg.Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Analo-Cont -Guano . . . . . Badiscbe Anilin........

Chemische Mayer Alaptu . . Goldsäimidr Gries eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung........

RütgerSwerkc.........

Scheideanstalt.........

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mamkrastwerke Schultert............

Siemens <fc Halske Adlerwerke Äleyer ..... Daimler Motoren Heyligenstaedt......

Megutn Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell cbaft Frankfurt. Pet. Union A.-G.. Schuhiabrik Herz . . ... Sichel..............

Zellstoli Waldbof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Sdjlufstt Abend- börje

SW. Sure

iSdM-h. Mittag. 1 börie

1 11 2.

10. 3.

11 2.

. 0,710

0.785

' 0.750

-

1,04

1,02

| 1,04

1,07

1

1.4

1.47

1,4

0,520

0,54

0,5

1,2

1,24

1,19

, 1,35

1,50

1,36

1,10

1,6

1.44

! 1,25

1,39

1,35

; 94,75

94,75

94,75

90,25

90,35

90,5

! 11,10

11.25

10,9

1 40,75

45,75

45,25

i 161,5

161,90

161

6,50

6,50

6,.50

1 13

13,20

13,13

1 12.40

12,63

12,4

0 41

17,90

18

17,8

17.8

| 1.95

2

2

; 9,80

9.75

9,65

1 0,123

0,225

| 89

89,75

87,75

1 18.95

19.80

18,80

| 12,62

12,9

12,62

84

84,25

84.50

92,5

92.75

91

139,7.5

143,13

140

1 18,9

19,90

18.3

1 23,75

23.75

23,75

8.10

8,1

8

! 12,875

13

12.80

63

64

61.9

57,24

56 60

56,50

47

47,25

47

3,60

27,62

28,62

27,75

3,8

3,75

3,70

-

_

97,75

_

__

5,60

5,7

5,4

160,5

157,75

30,25

30,50

30

0 52

22,90

22.90

22,5

25

24,62

24,40

25.90

25,75

25,25

8.9

18.4

18,6

16

21.05

-

11.90

12

11,80

18,5

19,10

14

70

70,60

69,1

81,75

81,62

4,05

4

4

5.90

6

5,9

3 9

10,25

10,5

10,25

0,65

l.t

1,1

1.13

15,75

2.45

2,5

2,5

3.9

4.2

4

2.65

2,65

2,6

12,50

12.75

12,20

4.75

1

3.9

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark ausgedrückt. BuenoS-Aires, London, Neu- tzork, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Men und Büdapcn für 100000 Einheiten, alle- übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

10. Februar

11. Februar

Raxirt.

tlmiltche 'Notierung

(V'flb Briet

Amtlich; J Geld

to"'r 111 s.-t

10. 111

Amst»Rott. Brss.-Antw- Chrtstiania. Kopenhagen Stockholm . HelstngforS. Italien. . . London. . . Neuvork . . Baris. . . . Schweiz . . Spanien . . Wien tn CefL abgest. Brag . . . Budapest. . Bueu.-Aires Bulgarien. Japan . . . Rio de Jan. Belgrad . . Lissabon . .

168,94

21,41

64,07

74,61

113,03

10,559

17,38

20,007

4,195

22,69

80,90

59,73

5,908

12.36

5,815

1,674

3,052

1,648

0,460

6,89

19,98

Q

169,36

21,47

64,23

74,79

113,30

10,599

17,42

20,13

4,205

22,77

81,10

59,87

5,928

12,40

5,835

1,678

3,062

1,652

0,471

6,91

20,03

)ankni

168,89 21,41

64,07

74,66

113.06

10.559

17.38

20,057 4.195 22,51

80,90 59,53

5,905 12,39 5.905

1,669 3,052 1,643 0,474

6,885 19,28

>t en.

169,31

21,47

64,23

74,84

113,34

10,599

17,42

20,107 4.205

22,57

81,10

59,67

5,925

12,43 5,925

1,673

3,063

1,647 0,476

6,905

20,02

volllvoll uoH^oU vollvoll volljvoll l'OlllOoll roll voll voll voll vollwoll volllvoll voll voll voll voll roll voll

l ost voll voltzvoll voll voll vollcholl VOUjUOll 0011'0011 UOll 1)011 ucu uuU -oll voll

1. Februar.

GfP>

thrlel

Repart. °/.

Amerikanische Noten . . , . . Belgische Noten........

Dänische Noten ........ Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch Oestcrr .g 100 Kronen Rumänlschr Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten.....

4.172

21,37

74.41

20,039

22,64

168,48

17,46

63,84

5,91

2,145

112,79

80,95

59,40

12.365

5.78

4,192

21,47

74,79

20,139

22.76

169,34

17,54

64,16

5,93

2,165

113,35

81,35

59,70

12.425

5,80

voll doll doll doll voll voll doll doll voll voll voll voll voll voll doll

Frankfurter Adendbörse.

Frankfurt. 11. Februar. Der Abendver­kehr der Börse vollzog sich in etwas gebesserter Stimmung, insofern, als für einige Spezialwerte etwas Kaufneigung hervortrat. Das Geschäft behielt den lustlosen Charakter bet u.rd die Kurs- befferungen waren zumeist unerheblich, Etwas Rachsrage bestand für Phönix, die etwa 1 Proz- anzogen. Die anderen Werte des MonlanmarfteS gingen mit leichten Besserungen aus dem Ver­kehr hervor. Chemische Aktien leicht erholt. Am Bankenmarkt waren Berliner Handelsgesellschaft um 1 und Reichsbankanteile um 1,5 Proz. be­festigt. Deutsche und ausländische Renten ge­schäftslos. Die Börse schloß unter weiterer Zurückhaltung zu leicht gebesserten Kursen. Deutsche Anleihen: Sprozentige Reichsanleihe 760. Ausländische Renten: Zolltürken 11,1, Sprozentige Goldmexikaner (abgestempelt) 40,75 3prvzentige Silbermexikaner 12,75. Bankaktien: Berliner Han­delsgesellschaft 161,50, Commerzbank 6,50, Darm­städter Bank 13, Discontogesellschast 17,90, Mit­teldeutsche Creditbank 1,95, Reichsbank 75,50, Oesterreichische Kreditaktien 9,80. Montanaktien: Mannesmann 66, Mansfelder 4.95, Phönix 63, Rheinische Braunkohlen 48,50, Rheinstahl 57,25, Riomöac^er Hütte 30,50, Tellus 3,60. Kali Aschersleben 18,90. Westeregeln 23,75. Chemische Slttien: Badische Anilin 30,25, chemische Gries­heim 25, Elberfelder Farben 25,87, Th. ®ol&» schmidt 22,87, Höchster Farben 25,87. Elektro­aktien: AEG 11,90, Licht und Kraft 7,90, Main- tran 13,87. Transportaktien: Baltimore 69, Spro­zentige Monastir 11,75. Sonstige Industrieaktien: ^el)er 4,05, Dyckerhoff 4,45, Holzmann 5,60, ©cbr. Iunghans 12,80, Kemv-Stettin 0,58. Reckar- toerle Stammaktien 7,60. Rheinmetall 10,75, Fran­kenthal Zucker 4,75, Heilbronnzucker 3,90, Doigt und Häffner 2.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des »Gießene. Anzeigers".), Berlin, 11. Febr. Die heutige Börse er­öffnete im allgemeinen in zuversichtlicher G r u n d st i m m u n g, doch vermochte sich eine einheitliche Kursgestaltung nicht durchzusetzen. Die Lage am Geldmarkt zeigte sich erleichtert und die Spekulation schritt auf Grund der neuen Kurse in größerem Umfang zu Rückkäufen, die eine Aufwärtsbewegung verursachten. Der Montanmarkt zeigte sich im allgemeinen recht erholt. Stark gefragt waren Deutsch- Luxemburg und Harpener. Die Kursgewinne schwankten zwischen 3/t bis 2Vs Prozent. Ober- schlesische Werte lagen dagegen vernachlässig!, Kattowitzer hatten eine leichte Abschwächung zu verzeichnen. Uneinheitlich lag auch der Elektromarkt, Siemens fehlen höher ein, Schlickert waren unverändert, Akkumulatoren da­gegen erheblich abgeschwächt. Am Kalimarkt zeigte sich eine leichte A u f w ä r t s b e w e - g u n g. Stärkeres Interesse fanden Salzdetfurth und Westeregeln, Aschersleben waren unverän­dert, Deutsche Kali leicht abgeschwächt. Chemi­sche Werte lagen recht f e st, Goldschmidt und Oberkoks etwas erhöht, Höchster unverändert. Schiffahrtswerte lagen interesselos, Hamburg-Süd leicht abgeschwächt. Petroleum waren leicht be­festigt, Deutsche Erdöl etwas gebessert. Von Spe­zialwerten waren Charlottenburger Wasser leicht abgeschwächt. Am heimischen Renten­markt zeigte sich eine große Zurückhal­tung, die Kurse bewegten sich zum Teil unter den gestrigen Schluhkursen. Die Lage am Geld­markt ist flüssig, tägliches Geld 9 bis 12 Prozent, Monatsgeld 10 bis 13 Prozent p. a. Privatdiskont 8 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt waren der belgische und Pariser Franken knapp.

Frankfurter Getreidebörse^

(Eigener Diahtbericht des »Gießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 11. Febr. Cs wurden notiert: Wetterauer Weizen 21,50 bis 25,25, Roggen, int. 22 bis 25, Braugerste 25 bis 31,50, Hafer, inl. 17,50 bis 22,75, Mais (gelb) 22,50 bis 22,75, Weizenmehl, inl., Spezial 0 40,50 bis 44, Roggenmehl 36 bis 39,50, Weizenkleie 14,25 bis 14,50, Roggenkleie 14,75 bis 15. Tendenz: Rach» gebend.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 11. Febr. Der Produktenmarkt war infolge schwächerer Auslandmeldungen ebenfalls schwach. Im Terminverkehr zogen aber später die Preise wieder an, so daß sich ein lebhafteres Geschäft entwickeln konnte, die Um­sätze blieben aber trotzdem klein. Für Effektiv- wckre stockte zeitweise der Umsatz völlig. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märf. 243 bis 248, do. März 266, do. Mai 280,25 bis 283, Roggen, märf. 243 bis 246, do. März 257 bis 259, do. Mai 276,50 bis 278,50, Gerste märf. 255 bis 270, Futtergerste 215 bis 240. Hafer, märf. 186 bis 194, do. Mai 222,50 bis 222, Mais (loko Berlin) 224 bis 226, do. Mai 209, Raps 400; für je 100 Kilo: Weizenmehl 33.75 bis 36, Roggenmehl 33,75 bis 36, Weizen­kleie 15,90 bis 16, Roggenkleie 15,90 bis 16, Biktoriaerbsen 29 bis 34, kleine Erbsen 22 bis 23, Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 21 bis 22, Wicken 19 bis 20, Lupinen, blau 12,50 bis 14, do. gelb 15,50 blä 17, Serradelle, neu 16 bis 18,50, Rapskuchen 18,40 bis 19, Leinkuchen 24,50 bis 25, Trocken- schnihel 9,60 bis 9,80, Torfmelasse 9,80, Kar» toffelflocfen 20,40 bis 20.60.

Bei Katarrhen und Grippe

mildert Selters-Sprudel Augusta Victoria

- allein oder mit heißer Milch vermischt - den Hustenreiz, erleichtert die Absonderung des Schleimes u.fördert die Heilung der Schleimhäute

Zu beziehen durch: 12ss

Jean Weisel, Gießen, Sonnenstraße 6, Tel. 88.

< . ....__J

S) Tabletten

in allen Apotheken o.

33£r lOrogcrlen erhältlich

für Hänger, Hpoeisleute, Raucher

1438t'

S-