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Pfänderverwältungen erledigt.
Das die Ordonnanzen fragen langt, so hat die Rheinlandkommission zwar
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der Postmeister so wütend, datz er seinen 'Abschied nahm. Einige Exemplare der braunen S-Cent-Connell-Marke sind aber doch in Umlauf geblieben und gehören heute zu den größten Seltenheiten. Auf den ReufunDlanD-Marken von
mehr bezahlt wird. Dieser Postmeister veranlaßte auf eigene Faust den Druck der 'Marken von
Sonwerordonnanzen aufgehoben, aber nicht alle Ordonnanzen, die die Wirtschaftliche und fiskalische Einheit beeinträchtigen/ So bestehen, wie wir hören, noch Ordonnanzen über den Postverkehr, über die Privilegien der ausländischen Versicherungsgesellschaften, über den Preiswucher und über die Filme. Auch sind Die Ordonnanzen, die zum Schuhe der Separatisten dienten, unseres Dissens bis jetzt nicht geändert worden.
Buntes Allerlei.
Die PortrLLgallerie auf der Briefmarke.
Reubraunschweig mit seinem Bildnis, das er an die Stelle der Königin Viktoria setzte. AIS diese eigenmächtige Handlung bekannt wurde, waren die Marken schon zum Leit ausgegeben; sie wurden sofort wieder eingezogen, und darüber war
Mozart, Beet
die Zungen nicht unnötig erscheinen: Unersetzliches geht euch verloren durch eure Abkehr, eure Gemütsbindung an eure Zukunft, an euer Alter. Ihr fühlt euch souverän, aber einst werden auch euch nicht Stunden erspart bleiben — wäre es der Fall, daß sie nicht für euch kämen, um so schlimmer für euch Enge. Selbstgerechte! wo ihr die Rotwendigkeit fühlt des Reiches der Gnade. Ihr pocht auf das Recht eurer von ästhe- lischen Reizen so prachtvoll umrahmten Jugend. Es soll euch werden. Aber wie soll aus dieser Jugend die zweite Fugend reifen, die des Alters, der weihen Haare, wenn sie nicht schon die Elemente dieser, d. i. Selbstvergessenheit, Selbstauf- gäbe, in sich ausgenommen hat? Ihr pocht auf euren Intellekt, vergöttert ihn saft. Er ist eine herrliche Gabe. Aber der ungleiche Besitz dieser Gabe trennt die Volksgenossen vielleicht mehr als die ökonomischen Unterschiede. Andererseits wird gerade der Intellekt befähigt sein, den alle versöhnenden Standpunkt, welcher der Primat der praktischen Gesittung ist, zu finden. Rimmt euer Intellekt die Richtung zu diesem wichtigen, reifen Ziel? Gr nimmt sie nicht, wenn er das nächstliegende Gebiet praktischer Gesittung, das Elternhaus mit feinen sozialen Bedingungen, übersieht. Ihr pocht auf eure Ehrlichkeit, die es euch verbiete, alte Formen der Religion, der Sitte zu erfüllen. Ihr überschätzt eure neuen Formen, die ihr entleert von köstlichstem, feinstem Inhalt; was tragt ihr unter ihnen? Rur euch. Ihr Armen. Womit wollt ihr einst euer Alter füllen? Mit Äaturwissenschaft? Zwei kurze Geschichten will ich euch erzählen und über sie das Wort sehen: ..Herz". Das Herz, meine ich, kann allein das Alter füllen; aber in der Jugend muß es gebildet sein: Eine Mutter und ihr Kind sprachen wieder einmal von Maria und dem Sohne. Die Mutter saß auf dem Vettrande, pries Marias Lieblichkeit und die Erhabenheit Jesu. ..Jesus war größer als seine Mutter", sagte sie. Da sah sie das Kind, daS vor ihr in den Kissen lag. ungläubig an. „Der Sobn größer als die Mutter? Die Mutter ist doch das Größte!"
Die Schule.
Im Verlage der Deutschen Privatschulen A.»G. in Bad Pyrmont erscheint eine neue Monatszeitschrift „Die Schule", Die der ilni- versitätsprofessor Dr. Messer (Gießen), ein bekannter Philosoph und Pädagoge, herausgibt. DaS neue Blatt erscheint in der hohen Auslage von einer halben Million und gelangt in weiteste Kreise unseres Volkes. Dadurch kann es seine in Ar. 1 mitgeteilte Ausgabe, ein Sprachrohr für Fachmann und Laien in allen pädagogischen Fragen zu sein, bestens erfüllen. Etwa 100 unserer ersten deutschen Fachleute «Minister, Staatsiekrc- täte, Vniverlitätsprosessoren, Oberstudiendirekto- rcn, Wirtschaftsführer aus Handel und Industrie u. a. m.) haben ihre Mitarbeit fest zugesagt. Heft Rr. 1 enthält u. a. bemerkenswerte Aufsätze von Minister Dr. Boe 1 ih und Geheimrat Dr. Kersch e n st e i n e r.
Völkische Akadcmikertagung in Clberfcld.
Die Arbeitsgemeinschaft der völkischen Aka- demikecverbände des deutschen Sprachgebietes hat die ihm angeschlossenen Verbände zu einer Vertretertagung eingeladen, die am 17. und 18. Januar 1925 im Elberfelder Rathaus statt- finden soll. Die Tagung dient hauptsächlich der Vorbereitung des zweiten deutschen Akademikertages, der bekanntlich in der Woche nach Ostern zusammen mit der Tausendjahrfeier der Rheinlande stattfindet.
Deutsche Akademie der Naturforscher.
Tte im Jahre 1652 gegründete und durch Leopolds, und Karl Vl. bestätigte ..Kaiserliche Leopolbin. Carolinische Deutsche Academie der R a t u r f o r s ch e r" hält seit diesem Semester zu Halle regelmäßige wissenschaftliche Sitzungen ab und wird demnächst auch ihre Sitzungsberichte unter dem Rainen „Leopoldina" wieder veröffentlichen. Zum Präsidenten wurde der Prof, der Geologie Dr. Johannes Walther, zum Vizepräsidenten der Professor der Chemie Dr. Daniel Vorländer erwählt.
Pfänderverwaltung abgeschlossenen Vertrüge mit Privaten. Die finanzielle Auseinandersetzung bezüglich der Forstverwaltung wurde durch Zahlnirg einer Abfindungssumme seitens
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Polnische Drohungen gegen Danzig.
Die polnische Regierung, Die nichts unversucht läßt, um dem rein deutschen Danzig Den Charakter einer polnischen Stadt zu geben, hat dieser Läge Dittd) die Anbringung von polnischen Briefkästen in 'Danzig mit Dem Freistaat einen Konflikt vorn Zaun gebrochen, Den er jetzt benutzt, um in Polen die Erregung lünstlich zu steigern imD im Auslände den Anschein zu erwecken, als habe Danzig sich einer Vertragsverletzung schuldig gemacht. In Wirklichkeit liegen aber die Dinge so, daß die Warschauer Regierung sich glatt ü 6 er Die Hoheitsrechte Danzigs hinweg- gesetzt hat. Es liegt natürlich ganz in der Linie der Warschauer Politik gegenüber Dem Freistaat, wenn jetzt die polnische Presse den Rotenwechsel zwischen Danzig und Polen benutzt. für die Anwendung von Gewaltmitteln Propaganda zu machen. Qllan fordert energisch von der Regierung, sie solle mit eigenen Kräften für die Achtung der Rechte Polens in Danzig sorgen. Das bedeutet nichts anderes als eine verschleierte Aufforderung zur Anne r i o n Danzigs, mit der man in Polen noch immer rechnet. Es erscheint notwendig, Dem Streitfall die größte Aufmerksamkeit entgegen* zubringen, da man polnischerseits anscheinend ernstlich mit dem Plan umgeht, die erste beste Gelegenheit zu benutzen. Danzig dem polnischen Staate gänzlich einzuverleiben.
Wahlvorbereitungen in Aegypten.
Seinen vorläufigen Ausgang sand der englisch-ägyptische Konflikt vor einigen Wochen bekanntlich in Der Zustimmung des neuen ägyptischen Kabinetts zu den englischen Vorschlägen. Zum Teil handelte es sich um recht! i che und finanzielle Maßnahmen, zum 'Teil um wirtschaftliche, deren Ziel die weitere Verankerung des englischen Einflusses insbesondere im Sudan war. Die ersten Forderungen Londons wurden gegen den Protest der Anhänger Zaglul Paschas angenommen, über die letzteren wird zur Zeit noch beraten, da es selbst dem neuen Kabinett als für Aegypten überaus schwer tragbar erscheint, das Gebiet am unteren Ril ganz in Abhängigkeit zu bringen von den wirtschaftlichen Interessen Englands am Oberlauf des heiligen Flusses.
Mit der Auflösung des Parlaments hatte der König von Aegypten ebenso wie Chamberlain die Hoffnung verknüpft, die antienglische Zaglul - Bewegung l a h m z u l e g e n , wenn nicht ganz unterbinden zu können. Das ist bis heute wenigstens aber n ich t gelungen. Rach Meldungen aus Kairo sind in den 246 ägyptischen Wahlkreisen nun die Kandidaten für das neue Parlament ausgestellt worden. Rach den Vorberichten aus 211 Kreisen sind von insgesamt 453 Kandidaten 3Ö7 Mitglieder der auf Seiten Zaglul stehenden
Margarete Behm zum Ghrendoktve ernannt.
Die medizinische Fakultät der Universität Greifswald hat Fräulein Margarete Behm, M. d. R, wegen ihrer Verdienste um die Hebung Der rechtlichen und sozialen, und damit auch der gesundheitlichen Lage der Heimarbeiterinnen zum Dr. med. hon. causa ernannt.
Die nunmehr Fünfundsechzigjährige wurde unweit Merseburg in Lehndorf als Tochter des dortigen Gutspächters geboren. Als Lehrerin hat sie lange Jahre hindurch mit liebevoller Hingebung zarte Kinderseelen zu Gottes- und Staatsbürgern herangebilbet. bis Dann ihr starkes Wollen zu einer sozialen Tat wurde, Die ihr Leben ausfüllte. Ihn die Wende des Jahrhunderts schuf sie, zusammen mit der leider allzu früh verstorbenen Therese De la Croix, Den Gewerkverein der Heimarbeiterinnen, der ein wertvolles Glied Der christlichen Gewerkschaftsbewegung wurde. Schwere und mühevolle Tage mußte sie im Dienste ihrer Bewegung Durchkämpfen, ober Der endliche Erfolg war überreicher Lohn. Bei Kriegsende wurde sie in die verfassunggebende Ratiornllvcr ammlung gewählt, und ist bis heute Mitglied des Reichstages geblieben.
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eine Fülle von Streitfragen aus Der Welt geschasst wurde, insbesondere die Frage Der von der
London und die Amnestie.
Von wohlinformierter Seite wird uns folgendes mitgeteilt: Während Der Londoner Verhandlungen waren noch etwa 100 000 Personen ausgewiesen. Im neubesehten Gebiet sind heute noch 5, im gesamten altbesetzten Gebiet noch 11 Personen ausgewiesen.
Zu Beginn der Koblenzer Verhandlungen waren noch rund 1500 Beamte (Reichs-, Staats- und Kommunalbeamte) zum Amte noch nicht zugelassen. Zur Zeit handelt es sich um rund 20 Beamte insgesamt, deren Zulassung noch nicht befolgt ist.
Rund 400 politische Gefangene erlangten die Freiheit wieder, rund 1200 Strafverfahren gegen Deutsche wurden eingestellt. Zur Zeit werden von der Deutschen Abordnung noch vier Fälle als ausgesprochene Amnestiefälle betrieben und noch etwa 30 Fälle, für die die Amnestie geltend gemacht werden kann. .Heber die Beendigung der Pfänderverwaltungen wurde nach schwierigen Verhandlungen ein Abkommen vom 20. Oktober 1924 unterzeichnet, durch das
Forschungshöhe nicht zu beeinträchtigen, und überantwortet diese Epoche Der Lehrerbildung den zu gründenden „Pädagogischen Instituten". Der Verfasser beschreitet damit Den zur Zeit einzig erfolgversprechenden Weg. 1388
Das Realgymnasium und die preußische Schulreform. Von Prof. Dr. Becker. (Geheftet Mk. 0.60. Quelle & Meyer, Leipzig.) In diesem Heftchen nimmt der Verfasser mit vieler Wärme den Kampf für das Realgymnasium auf. In dem Ringen dieser Halb-und^ halb-Anstalt um ihren Bestand spielt bis in die Ausführungen Professor Dr. Beckers hinein, ein Art Kulturkampf zwischen der Raturwissenschaft und der Geisteswissenschaft. Es ist bei allen Schulreformen aber merkwürdig, daß es sich stets um Gebietserweiterungen dreht, die über das Bodenständige Hinweggreifen, und daß sich niemals ein ernsthafter Kampf um Den Kern aller Schulen entspinnt, um Das schmählich vernachlässigte Deutsch, das nur ist VI—IV Den gebührenden Raum einnimmt. jZgß
Im Zusammenhang mit diesen Reformierungsbelegen Des deutschen Schulwesens ist Die Schrift Europäische Hnterrichtsrefor- men seit Dem Weltkrieg, Denkschrift Des Reichsministeriums Des Innern (geheftet Mk. 2, Quelle L Meyer, Leipzig) außerordentlich interessant und wichtig als Herausstellung Der Konsequenzen, Die Die anderen europäischen Staaten aus Dem gewonnenen Krieg bzw. aus Der Revolution gezogen haben, unD wie stark Das Bil-' Dungsideal mit Dem Temperament Der Völker verbunDen ist. Das Werk ist nicht allein pädagogisch, sondern politisch von Bedeutung. 1385
Daß ein solches Bildungsideal und Bildungs- Hel in Deutschlands Schulen abgeklärt zu sinden sei, wird niemand erwarten angesichts unserer gottverlassenen geistigen Verfassung. Demgegen
über ist trotz Der Absage an das humanistische seitherige Bildungsziel die ungemein lehrreiche bestimmte Herausarbeitung des Zieles Der Realschule eine erfreuliche Festlegung. Sie ist niedergelegt in: D i e R e a 1 s ch u l e. Herausgegeben im Auftrage des Zentralinstitutes für Erziehung und Unterricht von Studiendirektor Dr. G. Louis unter Mitwirkung hervorragender Fachleute. (Leinenband Mk. 6—, Quelle & Meyer, Leipzig.) 1186
Es ist nicht so uneben, was neben allem anderen der Reform Zustrebenden und Beflissenen gesagt wird in: Gedanken über Musikerziehung von Edgar Rabsch (Quelle & Meyer, Leipzig). Endlich bricht sich auch Die obligatorische Pflege Der Musik Bahn an Den höheren Schulen, unD Der akademisch gebildete Musiksachlehrer gewinnt langsam Einfluß. Welche Arbeit aber da zu tun ist, zeigt Rausch in seiner allseitig wohlbegründeten Werbe- und Orientie- rungsschrift. Die Schrift geht in gleicher Weise Die Musiklehrer wie Das Elternhaus an, das ja immer stärker herangezogen werden sollte tm Interesse Der Jugend. 1357
Schließlich sei in diesem Zusammenhang hin-- gewiesen auf 'die kleine Schrift. Der Dors- schullehrer. Ein Buch Der Heimattreue von Franziska Hager. (Geb.Mk. 3.—, Max Kellerers Verlag, München.) Unter allen theoretischen und praktischen Schriften, Die auf Den Tisch gelegt werden, ist noch keins gewesen, das so herzlich und frisch Den Schulmeister erleben läßt, wie dieses verehrungsvolle und ehrungswürdige Merkchen. Kein Schulmeister ist der Held, sondern, wie Pestalozzi sagte, ein Meister Der Schule. Gibt es eigentlich noch so etwas? Es sollte ihn noch wieder geben! Jedermann soll das Buch kennen, um zu spüren, welcher Verlust uns bedroht. 1355
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herausgebracht, während Die Polen auf ihren Marken Paderewski weniger als Musik- virtuosen Denn als ihren ersten Premierminister Darftellten. Italien brachte 1910 eine Serie Erinnerungsmarken mit dem Bildnis Garibaldis. Merkwürdiger ist es schon, daß man in Bulgarien eine Reihe von Briefmarken geschaffen Hal, die einen bekannten englischen Zeitungsberichterstatter und ferne letzte Ruhestätte darstellen. Cs ist dies I.D.Burchier. der sich durch sein mannhaftes Eintreten für die Ballanstaaten die Herzen eroberte. Ein gewöhnlicher Postmeister von Reubraunschweig Charles C 0 n - nell hat sich durch sein Bildnis auf einer Briefmarke verewigt^ Die heute zu Den größten Seltenheiten gehört und mit 2000 Mark unt
Das Bildnis des Generalpostmeister- Stephan auf unseren neuen Zehnpfennigmarken prägt das Aussehen dieses populärsten deutschen Postmannes allen ein und zeigt, wie glücklich Die Ehrung ist, die man einem verdienten Manne auf diese Weise zuteil werden lassen kann. Auch andere Staaten haben ihre großen Männer und Frauen im Bilde auf Den kleinen Papierstückchen Dargestellt, Die als Briefmarken eine so große Verbreitung "finden. So ist allmählich eine ganze Porträtgalerie auf der Briesrnatte entstanben, Die nicht nur Die Herrscher Der einzelnen Länder, sondern auch andere hervorragende Personen umfaßt. Crinnerungs- marken mit Dem Bilde Des Gefeierter; werden immer beliebter. Die Franzosen haben den groben Hygieniker Pasteur und den Dichter Ronsard auf diese Weise gefeiert; Die Amerikaner brachten nach Dem Tode des vorigen Präsidenten H a r D i n g eine Erinnerungsmarke in Schwarz mit seinem Bildnis heraus. 0 öfter- r eü ch. Das Land Der klassischen Musll. hat 1922 eine interessante Briesmarkenserie mit Dem Bildnis von
Paedagogischs Schriften.
Besprochen von Dr. Robert Schäfer.
,, Staatsbürgerliche Bildung. Denkschrift des Rerchsministeriums des Innern. (Geh. x V? QueI[e & Meyer, Leipzig.) Unter Dem dem Gesetz zum Schuhe Der Republik ist Diese Denklchnft erschienen unD bringt Die Erlasse unD Motive der herausgebenden Stelle in klarem Zusammenhang. Größter Rachdruck wirb auf Die Objeftioitäi in Der Darstellung Der Geschichte gelegt Der Sicherheit DeS Zieles wegen, Das um- Abrieben wird: .Es muß Der Schule gelingen Dte Ingen0 aus Der vaterlänDischen Rot, Der poli- N'chen Zerrissenheit und Dem VaterlänDischen Druck Der Gegenwart zu befreien unD sie auf, ©runD Der hohen ileberlieferung Der Deutschen Kultur zu Dem Ideal Des auf Selbstverantwortung und Hingabe an Die Gemeinschaft beruhenden Bollsstaates zu führen." Die Denkschrift gehört vor allem Den Eltern, um auch in dieser verantwortungsvollen Schulbestrebung eine Zusammenarbeit dieser beiden erzieherischen Pole mindestens aber eine bessere Orientierung über Die Arbeit Der Schule zu erreichen. 1134
Es ist kein Zufall mehr zu nennen, Daß gleichzeitig mit Dieser Denkschrift folgenDes Werk erscheint: Der deutsche Staatsbürger sein Wesen unD seine Aufgaben. Von Prof Dr' K. Börnhausen. (Geh. Mk. 1.50. Quelle L Meyer' Leipzig.) Es gibt Die GrunDsätze einer überfcarteu 'ichen Volkserziehung mit einer so überzeugenden ethischen Lebenseinsicht, Daß keine bessere Ergän- Sung Der eben besprochenen Denkschrift genannt serDen kann. Es ist Die höchste Zeit, Daß Der «ugenblicklichen Verwahrlosung Der politischen Führerschaft entgegengehalten wird: ^Es gibt Stabe unD Treue im WirtschaftSftaat, und zwar
sind Diese moralischen Eigenschaften Die Sicherung Der Kontinuität der Arbeit und des Sozialstaates unter Den Zeitgenossen. . . . Wir kennen Das Grundgesetz von Treu und Glauben im Handel und Verkehr, im Wirtschastsstaat. Wir wissen alle, Daß Die Deutschen Bürger und ihr Wirtschaftsstaat in Der Gegenwart dieses Gesetz gebrochen haben. . . . Richt nur Währungsreform, sondern moralische Reform tut not, wenn wir leben und nicht wie Tiere umkommen wollen."
_ 1179
DerneueWeg im Geschichtsunterricht. Von Den Studienräten Dr. D. Kumstetter, Dr. ü. Haacke, Dr. B. Schneider und Dr. O. Schlunke. (Geheftet Mk. 0,60. Quelle & Meyer, Leipzig.) In diesem Dünnen Bändchen geben in kurzen, aber ganz auf praktischer und theoretischer Sicherheit stehenden älntersuchungen und Lehrproben Die Verfasser Des „Geschichtsbuches f ür Die Deutsche 3 u g e n D“ (Verl. Quelle & Meyer. 9.—10. Aufl. Mk. 2.60.) Der breiteren Oefsentlichkeit außerordentlich spannende und be- frieDigenbe Beispiele vom Geist und Inhalt ihres Buches, dessen eingehende Ausprobierung sicher zu befürworten ist. 1381
Die Lehrerbildung. Von W. Thor- mann. (Leinenb. Mk. 4.—. Quelle & Meyer, Leipzig) Die Frage Der LehrerbilDung wird immer Drohender, unD Der Kampf geht um Die Alternative: UnioerfitätSbilbung oDer Lehreraka- Demien. Thormann löst Das EntweDer—ODer in ein Sowohl—Alsauck auf unD erkennt gemäß Der notwenDigen wissenschaftlichen Allgemeinbildung der Lehrerschaft Der Universität in Der philosophischen Fakultät Die BilDung Der Lehrerstudenten zu. Er hat schon feftumriffene StuDienpläne in Dem Buche ausgestellt als Vorschläge. Die von Der Wissenschaft zu trenneuDe BerufsbilDung aber überlaßt et nicht mehr Der Vnidersität, um die
Parteien, während Dte gegen den früheren nifterbräfibenten kämpfenden TBatottifben nur 33 Kandidaten aufstellen konnten. Wie wert sich Die Stellungnahme der konstitutionellen Liberalen und Unabhängigen, Die zusammen 294 KanDidaten aufgestellt haben, im weiteren Verlauf präzisieren wird, hangt von den Methoden ab, Die vom jetzigen Kabinett bei den Wahlen angewandt werden. Sicher ist, daß Die England feindliche Bewegung anwächst.
Die Auswirkungen des Trotzkismus.
So ganz ohne politische Folgen, wie Sinowjew bei Der Kaltstellung Trotzkis in klingender Phrase prophezeit hatte, scheint Der Trotzkismus doch nicht bleiben zu sollen. Wenigstens Deuten sich schon jetzt Versuche Der Parteibikta- loren an. Die von Trotzki mit so großer Hartnäckigkeit empfohlene Demokratisierung des Derwaltungsapparates allmählich einzuleiten. Etwelche Hoffnungen jedoch Daran zu knüpfen, wäre verfrüht. Festgestellt fei nur, daß Die Moskauer Regierungsblätter in letzter Zeit, zweifellos auf Weisung von oben, eine Sprache führen. Die auch manchen! Trotzkisten Ehre machen würde. Als für Die russischen Wahlverhältnisse geradezu äufsehenerregenb sind Artikel der „Prawda" über Die Notwendigkeit von Sowjet-Reuwahlen zu bezeichnen in Fällen. wo die letzten Sowjetwahlen unter Dem Druck „ pseubo--kommunist!scher Elemente" und bei größter Wahlenthaltung Der Bevölkerung infolge der allgemeinen politischen Panik ftattgefimDen Haden.
Die als Presseanregung maskierten Reformversuche sind soeben vom Vollzugsausschuß der Sowjet-^lnion auch gesetzlich geregelt worden, so daß nicht ausgeschlofsert erscheint, daß bei jeweiligen Reuwahlen Die Zahl Der Kommunisten in den Sowjets erheblich gegen die bei Den regulären Wahlen etnporgeschnellte zurückgeht. Im Cinllang mit dem neuen Ruf „Parteilose in Die Sowjets!" steht auch ein nicht weniger überraschender Artikel der „Prawda" über Die „roten Spezialisten" in Der Sowjetverwaltung. Man solle sich doch nur ja nicht einbilden, schreibt das Blatt, daß die Spezialisten aus der Zeit des alten Regimes in Den nächsten Jahren durch rote erseht werden könnten. In dieser Frage geht Trotzki allerdings noch weiter, indem et alle Wirtschaftszweige lediglich von erprobten alten Spezialisten geleite« wissen möchte. Rimmt das Parteidirektorium sich Die in der russischen Presse erschienene Mabnung Dernard S h a w s, die Lächerlichkeit sozialistischer Experimente im veralteten Sinne von Marx nicht auf die verhängnisvolle Spitze zu treiben, zu Herzet,, so Dürfte Sinowjews sprichwörtliche Feigheit künftig weniger beunruhigt werden als es durch die Epoche Lenin-Trvtzki geschehen ist.
Das Hochschnlarchiv
der deutschen Studentenschaft.
Das von ® ö 11 in g en nach Berlin über» füt>rle Hochschularchiv Der Deutschen Studenten- Jdjaft findet jetzt seine Aufstellung in den Räumen Der Hauptgeschäftsstelle der Deutschen Studentenschaft in Charlottenburg. Die Leitung ßal Herr Referendar Schwarz- Berlin übernommen. Das noch recht lückenhafte Archiv soll weitergeführt werden, und die Deutsche Studentenschaft wendet sich an alle Körperschaften, CBerbänbe und Verlage mit Der Bitte, Dem Hoch- schul arch iv (Charlottenburg), Berliner Str. lÄ ZI) das einschlägige Material und etwaige Reuerscheinungen auf Dem Gebiet Der Hochschul- tun De zur Verfügung zu ftellen.
Ein HaLcn-Turn- und Sportfest der Berliucr Studentenschaft.
Zum ersten Male werden die Stubierendeni aller Berliner Hochschulen am Samstag, 7. Februar 1925 ein studentisches Turn- und Sportfest im Berliner Sportpalast abhalten.
1910 befinden sich Die Bilder des Entdecker?; der Insel Jean Cabot. Der beiden englischen Könige HeinrichVlll. und Jakobi., Die Die Insel mit Privilegien ausstatteten, und des John Guy Der Die erste dauernde Kolonie hier grünbete. Sogar eine biblische Figur hat auf einer Marke Platz gefunden, nämlich St. Paulus auf Der 10-Schillmg-Marke von Malta, auf Der sein Schiffbruch an Der Insel und Der Angriff Durch die Schlange Datgeftdlt ist.
Rodeln ein altes Vergnügen.
Schon im 16. Jahrhundert war das Rodeln bekannt. Ein Züricher Bericht aus dem Jahre 1555 sagt folgendes Darüber: „Im Winter ist es eine fast allgemeine Belustigung erwachsener Junggesellen und junger Ehemänner und Frauen, zu Rächt an stellen Gassen auf kleinen Schlitten zu fahren, welche mit Schellen und vielen eisernen Ringen behängt, ein lautes Getös-' machen, das durch Lachen und Jauchzen oft bis zum tobenden Lärm steigt und bis nach Mit-- ternacht Dauert. Weil aber ältere ruhigere Per sonen durch das Geräusch im Schlafe ge-- stört wurden und sich besagten, so ward Diese nächtliche Belustigung Dahin beschränkt, daß nach 9 ilfyr abends niemand mehr auf der Straße Schlitten fahren soll."
Eine Srilschwebebahn auf den Brocken.
Es sind umfangreiche Vorarbeiten im Gang, um eine Seilschwebebahn von Bad Harzburg über Molkenhaus auf DenBr 0 cken zu errichten. Die Talstation soll tn die Gegend Der Haltental wiese kommen, Die Zwischenstation etwa auf Den Hasselkopf am Molkenhause und Die Endstation


