Ausgabe 
11.8.1925
 
Einzelbild herunterladen

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Publikum gcc

ittoortung.)

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Danknoten.

Berlin

Frankfurt a.M.

7. 8. | 10. 8.

7.8.

10. 8.

Datum:

49

1

I

Anschließend: Nachrichten-

Sinfoniekonzert.

dienst, Wettermeldung, Sportfunkdienst.

I

7473a

MarktstraQe 34.

(Nachdruck verboten.)

42. Fortsetzung.

Herrn

können

Brief-

.

ab.

daß sie selbst natürlich, und auch in dieser

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Danke, daß Sie mich daran erinnern." Soll ich also reisen oder nicht?" 3d) glaube, es ist das beste, Sie reisen." Also abgemacht. 3ch steige im Grand Hotel Wollen Sie so freundlich sein und Herrn

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mische Aktien: Badische Anilin 122,25, Chemische Griesheim 114,50, Elberfelder Farben 114,75, Th. Goldschmidt 73, Höchster Farben 114,75. Trans­portwerte: Baltimore 48. Jndustrieattien: AEG. 94, Aschaffenburger Zellstoff 63, Daimler 40, Licht und Kraft 90, Gebr. -Iunghans 67, Lechmcrke 72, Siemens Halske 72,50, Wayß und Fceytag 70,10.

gann.

Nachdem er ihn dreimal gelesen und wie ein sehr gründlicher Sherlock Holmes-Schüler jeden Buchstaben und jedes Interpunktions­zeichen genau untersucht hatte, sagte er mit tiefem Mißtrauen:

Meine Untersuchung ist ziemlich wertlos, da ich Frau Fellips' Handschrift nicht kenne. Ken­nen Sie sie genau?"

Fellips' Einverständnis?"

Gewiß haben Sie recht gehört. Sie ja den Brief lesen, wenn Sie wollen."

So gut wie meine eigene."

Kann man nicht bezweifeln, dies geschrieben?"

Ihr Mißtrauen ist ja sehr

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtberichl desGießener Anzeigers".) Berlin, 10. August. Die neue Woche begann nicht mit einer Fortsetzung der besseren Verfassung, wie sie seit drei Tagen an der Börse vorherrschte. Die Deckungskäufe der Baissespekulation hörten vielmehr auf, und man neigte bei Beginn des Ver­kehrs eher zu neuen Abgaben. Wenn auch die ersten offiziellen Notierungen gegenüber den Schlußkursen vom Freitag ein etwas besseres Bild zeigten, so war die Tendenz doch bereits wieder zu neuen Rückkäufen geneigt. Behauptet lagen zunächst nur Farbwerte unter Führung der Werte des Anilinkonzerns. Das übrige Geschäft an den Effek­tenmärkten zeigte keine Besonderheiten. Der Gel d- markt hat sich wieder etwas verschlechtert, täg­liches Geld 911 Prozent, Monatsgeld nominell 10,511,5 Prozent. Im internationalen Devisen­verkehr verschlechterte sich Mailand gegen London. Auch Paris und Brüssel waren niedriger. Die Reichsmark notierte in London 20,42, Paris 5,10, Amsterdam 59,19.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

diesem Zimmer war ein Kunstwerk, angefangen von den Bildern von Courbet, Fantin-Latour und Manet, den Plastiken von Bourdelle und Bartholome, dem großen Mitteltisch von Gerhart Haupt bis zu dem satten Orangegelb der Otto­mane und dem dunkelroten persischen Teppich vor der kleinen, wertvollen Louis Seize-Uhr, die auf dem Kamin aus Ferraramarmor stand. Aber durch die unerhörte Anhäufung all dieser Dinge, durch die Schwere der Farben wurde die Stim­mung gedrückt an diesem trüben, fast beklem­menden Herbstabend. So stand es auch mit Herrn Fellips' übrigen Räumen, dem Speisesaal mit seinen dunkelgrünen Tapeten, den nach- gedunkelten Stilleben eines unbekannten hollän­dischen Meisters und den schwarzgebeizten Möbeln. Sogar das sonst kokette kleine Früh- stückzimmer wies eine schwere düstere Farben- skäla auf, die nur durck; die Dekorationen eines modernen Meisters auf dem schmalen Kachel­fries unterbrochen wurde. Werfen wir noch einen raschen Blick in das Rauchzimmer, den kleinen roten Salon und in das Schlafgemach, und wir haben einen weiteren Beweis von Fellips' Ge­schmack für schwere, überlastete Pracht. In ein Zimmer, das in der langen Reihe das letzte ist. können wir den Leser augenblicklich nicht führen. Die doppelten Schiebetüren sind nämlich versperrt. Kehren wir also in den Salon zurück.

Gerade als die kleine Ahr auf dem Kamin die siebente Stunde schlug, 'am ein Zimmer- mädcben lautlos in den Speisesaal herein. Sie war in korrekter Toilette und bewegte siw mit viel Würde, aber auch ein ganz oberflächlicher Beobachter wäre von ihrem auffallend bösartigen Gesicht befremdet gewesen.

Sie blieb einen Augenblick an der Tür ins Borzimmer stehen und horchte hinaus. Darauf ging sie mit lautlosen Schritten zu einem der Fenster und zog die schweren Gardinen zu, so daß das Tageslicht im Zimmer noch ge­dämpfter wurde. Nachdem sie die Wirkung ge­prüft hatte, schritt sie wieder zur Tür und nahm neuerlich ihre lauschende Stellung ein. Es dau­erte nicht lange, bis das eintras, auf das slL vermutlich gewartet hatte: es klingelte.

(Fortsetzung folgt.)

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Kehler die Adresse mitteilen, falls ich nicht Ge­legenheit hätte, es selbst zu tun. Au revoir, Au revoir. Aber vergessen Sie nicht, daß ich noch lange nicht von der Wahrheit und Echt­heit des Ganzen da überzeugt bin, und ich meine, es würde gar nicht schaden, wenn Sie meine Skepsis teilen würden."

Sie wissen gut, Herr Milltorp, daß ich kein leichtgläubiges, unschuldiges Schulkind bin. Sie können beruhigt sein, ich werde ^meine Augen nach allen Seiten offen haben."

XVII.

Rendezvous.

Es wurde Morgen und es wurde Abend des nächsten Tages. Laßt uns Gabby ein wenig vorauseilen und den Leser in den Schauplatz einweihen, auf dem sich die nächsten Ereignisse abspielen werden: die Wohnung, die im vorigen Kapitel sowohl für Gabby wie für den Leser versperrt war, die Wohnung des Bankiers Fellips in der Hotelavenue 22.

Herbstliches Tageslicht fiel in den großen, glänzend eingerichteten Salon. Jedes «Stück in

Nun," fragte sie,was sollen wir also machen? Das Auto brauchen wir nicht, wenn wir nicht selbst, um uns zu trösten, eine kleine Spazierfahrt machen wollen. Es gibt keine Fob mehr, die wir zu überreden haben. Sie hat jd schon ohne unser Zutun jenen geographischen Punkt erreicht, zu dem wir sie mit so viel Llsst bringen wollten, sie weilt schon in der Stadt."

Nichts kommt so, wie man es sich denkt," murmelte Milltorp,das steht schon einmal fest. Aber daß es so Stock über Stein anders wird, als man es fick) gedacht hat, um sich mit dem abzufinden, braucht es ein geschmeidigeres Hirn, als es das meine ist."

Zugegeben. Aber wir waren von Anbeginn darüber einig, daß man in unserer Allianz nicht wehklagen, sondern handeln müsse."

Fräulein Fob

Roman von Anders Eje.

Ist es nicht möglich, daß der Brief zwar von ihr geschrieben ist, aber nur auf Diktat von einem anderen?"

Fob? Nein, das ist unmöglich!"

Dann muß ich sagen, daß das, was im Briese steht, noch unmöglicher ist. ,Zwischen mir und Harry besteht keine Feindschaft mehr/ Er sollte also seit gestern ein kleiner Engel sein? lind Frau Fellips sollte ohne weiteres an eine solche Derwandlung glauben? Wissen Sie was? Da können wir ebensogut mit Hoffnung auf Erfolg versuchen, draußen aus dem Meer das Wasser anzuzünden."

Gabby mußte ein Lächeln unterdrücken. Sie hatte geahnt, daß di^le Stelle des Briefes Mill­torp am wenigsten glaubhaft erscheinen und am stärksten enttäuschen werde.

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Bally u. Mercedes Schuhe Alleinverkauf: Schuhhus Benner

auch wenn ich sie unter hydraulischen Druck sehe, keinen halbwegs annehmbaren Grund für eine solche Handlungsweise erdenken. Wenn ick) recht gehört habe, geschah die Reise mit

Milltorp drehte den kleinen violetten bogen in der Hand hin und her und untersuchte ihn nach allen Seiten, bevor er zu lesen be-

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I 6.13

Wirtschaft.

Handel und Gewerbe im Juli 1925.

Nach den Berichten der preußischen Industrie- und Handelükainmern ist eine Besserung der all­gemeinen Wirtschaftslage im Monat Juli nicht ein­getreten. Die Absatzkrise hat sich eher noch verschärft und weitere Wirtschaftszweige erfaßt. Belebung nur im Kalibergbau, oberschlesischen Koh­lenbergbau, Buch- und Steindruckgewerbe, Teilen der Textilindustrie, Brauindustrie. Die Gründe werden in dem fwrken Kapitalmangel gesehen, der immer schleppenderen Zahlungseingang zur Folge hat. Die ungeklärte Steuer- und zollpolitische Lage beein­trächtigt den innerdeutschen Markt. Die Lage des Bergbaues hat sich weiter verschärft. Die Kata­strophe kann nur durch rasche, großzügige Maß­nahmen verhindert werden. Der Absatz auf dem Jnlandmarkt an Kohle ist in den letzten Monaten um etwa 15 Prozent gegenüber den Vorjahren zu- rückgegangen. Die Einschränkung der Förderung, die bei Kohle 55 Prozent, bei Koks 60 Prozent, bei Bri­ketts 62,5 Prozent der Syndikatsbeteiligung aus­macht, genügt nicht, um die Absatzkrise zu beseitigen. Im Monat Juli war es zum ersten Male nicht mög­lich, die abwandernden Bergarbeiter in anderen Gegenden unterzubringen. Der gesamte Kali­versand der ersten sieben Monate dieses Jahres er­reicht fast die Dersandziffer des ganzen Vorjahres.

Die Lage der Gr^ßeifenindustrie hat sich weiter verschlechtert. Die Rohstahlgemeinschaft be­schloß, im Juli die Erzeugung um 25 Proz. ein- zuschränten. Die gesamte Eisenindustrie leidet unter französisch-belgischer Konkurrenz. Die wenigen Auf­träge in Walzfabrikaten wurden stark umstritten und sogar mit Verlust ausgeführt. In Ober­schlesien konkurrierten größere Mengen französi­schen und englischen Roheisens mit dem oberschlesi- jchen zu Preisen, die einige Mark unter den Ver­bandspreisen lagen, so daß ab 1. August Preisherab­setzungen von 3 bis 6 Mark je Tonne nötig wurden. In der bergischen Kleineisen- und Werkzeugindustrie ist die Lage uneinheitlich; das Preisniveau ist auf einen verlustbringenden Stand herabgedrückt. In der Düsseldorfer Maschinenindustrie nahm die Krisis langsam zu. Gut beschäftigt ist lediglich eine Ma­schinenfabrik (Spezialwerkzeugmaschinen für den Automobilbau). Die Nachfrage nach landwirt­schaftlichen Maschinen hat sich etwas b e - lebt, daß man Abschlüsse infolge Kapitalknapp­heit nur vereinzelt zustande. Die Lage der A u ta­rn o b i l i n d u st r i e hat sich infolge Geldmangels und amerikanischer Konkurrenz verschlechtert. Die Lage des B a u m a r k t e s hat sich verschlechtert. Biele Bauten wurden wegen der Höhe der Löhne stillgelegt, neue kaum in Auftrag gegeben. In der ost^reußischen Z e l l st o f f i n d u st r i e war der Ab­satz bei voller Produktion, gut. Die Holzindu­strie profitierte von de mEinfuhrverbot polnischer Waren. Im Bau mwollwaren großhandel war das warme Wetter für die Räumung der Be­fände in Saisonwaren günstig. Die Baumwoll­webereien sind mit dem Auftragseingang nicht voll zufrieden. Gut beschäftigt sind Rohweber und solche Weber, die Sommerstoffe Herstellen. In der Schuhfabrikation ist der Eingang neuer Aufträge noch sehr schwach. In der Konservenindu- jtrie klagen einige Betriebe über Rückgang der Be­schäftigung, andere mußten Ueberstunden einlegen. Die Nachfrage nach Margarine war infolge der Hitze nicht bedeutend. Die Geschäftslage der Ta- bakindustrie war sehr ungünstig.

mein Verdacht bewegte sich zuerst

Richtung. Aber ich muß meinen Augen trauen.1

Frankfurter Abendbörfe.

Frankfurt, 10. Aug. Die Haltung der Abendbörse war in Fortsetzung der rückläufigen , Bewegung der Mittagsbörse schwach. Scharf gedrückt durch neue Abgaben waren Montan- und Chemie- werte. Die Umsätze waren bei lustlosem Geschäft klein. Deutsche Anleihen waren umsatzlos. Kriegs- anleiheft hörte man zu 0,175 bis 0,1771 anbieten. Die Abendbörse schloß zu weiter nachgebenden Kur­sen. Deutsche Anleihen: Schutzgebietsanleihe 2,950, iäproz. Preußische Konsuls 0,245. Bankaktien: Commerzbank 93,50, Darmstädter Bank 112,25, Deutsche Bank 114,25, Diskontvgesellschoft 103,25, Dresdner Bank 100,25, Metallbank 78, Mittel­deutsche Kreditbank 93, Reichsbank 121,25, Rhei­nische Kreditbank 88, Oesterreichische Kreditaktien -7,60. Montanaktien: Gelsenkirchen 47,75, Klöckner- werke 63,25, Rheinische Braunkohlen 111, Rhein­stahl 50, Kali Aschersleben 120, Phönix 6H,25. Che-

Die schmutzige Lahn.

In den heißen Tagen ist das Baden im Flusse eine Erquickung, die jedermann gern sucht. Leider ist die Lahn, wie hier schon vor einigen Tagen gesagt wurde, oft derart schmutzig und mit einer Schicht Del und Fett überzogen, da ßein Sprung in den Fluß weder ein Genuß noch "kine-Reinigung bedeutet. Vielleicht läßt sich der Grund oder der Urheber dieser Verunreinigung feststellen, und so gleichzeitig die Gelegenheit, dem liebel auf eine Weise zu steuern. B.

Am die Gleichberechtigung des Mannes.

Man schreibt uns:

Die Bekanntmachung in Nr. 172 desGieß. Anz." über die Badezeiten im Städt. VoWbad wird wohl bei manchem ein staunendes Kopf» schütteln ausgelöst haben. Während nämlich hier­nach den Frauen die Möglichkeit gegeben ist. allein, d. h. nicht zusammen mit den Vertre­tern des männlichen Geschlechts das Schwimm­bad zu benutzen, hat man eine gleiche Rücksicht auf letztere zu nehmen nicht für nötig befunden, so daß diese also gezwungen sind, stets in Gegen- wart von Damen zu baden. Wenn man nun auch im allgemeinen den Männern eine weniger große Empfindlichkeit in dieser Richtung nachsagt, so gibt es doch sicher auch solche, die es vor­ziehen, im Schwimmbadunter sich" zu bleiben. And auf solche sollte man doch billigerweis« auch Rücksicht nehmen. Was dem einen recht ist, ist dem andern billig. Ditz Bitte an die Verwaltung des Dolksbads, doch wenigstens einen Vormittag, vielleicht Samstag das Schwimmbad für Herrn allein vf^en zu halte«, dürfte daher wohl gerechtfertigt sein. H.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Amschau".)

Mittwoch, 12. August.

3 Ahr: Wirtschaftsmeldungen. 4 Ahr: Wetter­bericht der Gießener Wetterdienststelle. 4 Ahr: Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Ahr: Nachrichten­dienst. 4.25 Ahr: Wirtschaftsmeldungen. 4.30 bis 6 Ahr: Nachmittagskonzert des Haus- orchesters, Operetten. 6 ifijr: Wirtschaftsmeldun­gen. 6 bis 7 Ahr: 10. Sagennachmittag. 7 Ahr: Wirtschaftsmeldungen. 7 bis 7.30 Ahr: Vortrag von Rektor K. Wehrhan:Zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der Einweihung des Hermanns­denkmals von Ernst v. Bandel". 8 bis 8.15 Ahr: Wanderratschläge des Taunusklubs. 8.30 Ahr:

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(fVit Billionen Mark auSfitbrüdt. BnciieS-AireS. .London, Neu« vork Japan. Rio bc Janeiro für eine Einheit. Wien. und tzud'avcst für 100(XX) Einheiten, alles übrige rur 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewahr^)______________

Frankfurts. M., 10. Aug. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 26 bis 27, Roggen, in­ländischer 21,25 bis 21,75, Sommergerste für Brau­zwecke 26 bis 28, Hafer, inländischer 20,50 bis 23,50, Mais (gelb) 22 bis 22,50, Weizenmehl, in­ländisches (Spezial 0) 39,50 bis 40,25, Roggenmehl 29,75 bis 30,75, Weizenkleie 11,60 bis 11,90, Rog­genkleie 12,50 bis 12,75, Erbsen 27 bis 32, Heu, süddeutsches, gut, trocken 8,50, Weizen- und Rog­genstroh 4,50 bis 5, Treber, getrocknet 18,50* bis 19. Tendenz: stetig.

Frankfurter SchlaHtviebrnaÄt.

Frankfurt a. M., 10. Aug. Auftrieb: 1733 Rinder (darunter 569 Ochsen, 96 Bullen, 1068 Färsen und Kühe), 498 Kälber, 146 Schafe, 3720 Schweine. Rinder: Ochsen: vollfleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 62 bis 68, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 50 bis 60, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 37 bis 49; Bullen: voll­fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlacht­werts 55 bis 60, vollfleischige jünge 48 bis 54; Färsen und Kühe: vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 58 bis 66, voll­fleischige ausgemästtete Kühe höchsten Schlacht­werts bis zu 7 Jahren 52 bis 60, wenig gut entwickelte Färsen 48 bis 57, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 40 bis 50, mäßig genährte Kühe und Färsen 28 bis 38, gering genährte Kühe u. Färsen 15 bis 25; Kälber: feinste Mastkälber 80 bis 86, mittlere Mast- und beste Saugkälber 70 bis 79, geringere Mast» und gute Saugkälber 60 bis 68; Schafe Weidemastschase: Mastlammer und Masthämmel 50 bis 56, geringere Masthämmel und Schafe 40 bis 48, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 29 bis 35; S chwein e: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 92 bis 94, vollfleischige unter 80 Kilo 86 bis 91, vollfleischige von 100 bis 120 und 120 bis 150 Kilo 92 bis 94, un­reine Sauen und geschnittene Eber 78 bis 88. Marktverlauf: In Großvieh mäßig reger Handel und etwas Aeberstand. Kleinvieh und Schweine bei lebhaftem Handel ausverkauft.

Berliner WrodukLenbörfe.

Berlin, 10. Aug. Am Produttenmarkt machte sich vermehrtes Angebot in inländischer Ware bemerkbar, zu größeren Amsätzen kam es jedoch nicht. Brotgetreide wurde etwas billiger. Gerste behauptet, Hafer reichlich offeriert. Mehl

war sehr still, ebenso guiterartiieL <86 wurde» notiert für 1000 Kilo: Weizen, märt 254 Nj 257, do. Sept. 265 bis 264, do. Ott. 267 biS 265,50, Roggen, märt 187 bis 193, do. Sept. 206 bis 203, do. Okt. 209 bis 206, neue Wintergerste! 192 bis 200, Hafer, märt 219 bis 227, do. Sept. 192, do. Okt. 201 bis 200, Mais, loko Dertt» 213 bis 216, Raps 355 bis 360; für 100 Kiln Weizenmehl 33,25 bis 35,25, Roggenmehl 2t bis 29, Weizenkleie 14, Roggenkleie 13,75, Dik­tori aerbsen 27 bis 34, Heine Erbsen 25 bis 27. Futtererbsen 23 bis 25, Peluschken 23 bis 25. Wicken 26 bis 28, Lupinen, blau 12,50 bis 14,50, do. gelb 15 bis 16,50, Rapskuchen 16,60 bis 16,80, Leinkuchen 23,60 bis 24, Trockenschnihel 12,20 bis 12,50, Kartoffelflocken 26,40 bis 26,70 Zucker 22,40 bis 22,60.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

55,25 92,25 125,25

73.75 116 116,50 I 67,75 |

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Dun," fragte Fellips,ahnen Sie jetzt, wo ich war, als Sie heute morgens zwischen den Gardinen herabschauten, die Sie so schnell wieder zugezogen? Ich habe Fob zum Bahnhof ge­bracht."

Fob will,.daß ich sie morgen abends in der Stadt aufsuche," sagte Gabby.

Run, werden Sie es tun T

Natürlich werde ich ihren Wunsch erfüllen."

In Fellips' Augen blitzte es für einen ganz kurzen Augenblick auf Vielleicht war es ein Anglück für Gabby, daß sie es bemerkte--

Was war nun zu tun? Alle die mühsam ausgeklügelten Vorbereitungen waren mit einem Schlag überfüssig geworden. Iedenfalls mußte sie Milltorp von der veränderten Lage unter­richten.

Für ihn würde es eine alles eher denn an­genehme Botschaft sein. Am besten war es, sich mit ihm noch einmal zu beraten

Von Milltorps Flaggenstange wehte das amerikanische Sternenbanner. Gabby traf ihn in seinem ©arten.

Nun, Fräulein Dulcroft," sagte er.die Vorbereitungen sind wohl schon alle getroffen? Kommen Sie, ich werde Ihnen das Auto zeigen, obwohl es sich in der Entfernung ausnimmt, wie ein ordinärer Bauernwagen."

Wir brauchen jetzt weder ein Auto, noch einen Dauernwagen."

Wie meinen Sie? Hat es Frau Fellips in zwölfter Stirn de wieder gereut?

Nein, aber es ist etwas ganz Ansahbares geschehen, etwas, das ich immer noch kaum zu glauben wage."

Sie erschrecken mich! Ist ein Anglück ge­schehen?"

So kann man es wohl nicht nennen, aber es ist so geheimnisvoll Fob ist heute in die Stadt gereift und wurde von Herrn Fellips zum Bahnhof gebracht."

Haben Sie Fob im Zuge gesehen? Sonst glaube ich es nicht."

tonte im Sommer

Korpulenten und allen zum Starkwerden Veran­lagten, in der Apotheke 60 Gramm Toluba-Kerne zu kaufen. Die echten Toluba-Kerne wirken bei völliger Anschädlichkeit fettzehrend und ansahverhindernd. Die Bestandteile sind auf der Packung angegeben.

_ Geld

1,187

' 95,26 20,342

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15,18 77.01

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12,40

5,80

Getreidebörse.

Berlin, 10. August.

Amerikanische Note»« Belgische Noten

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten ... . Norwegische Noten...... Deutsch-Oisterr, äioo Kronen Rumänische Noten ..... Schwedische Noten......

Schweizer Noten Spanische Noten ...... Tschechoslowakische Note» . Ungarische Noten ... . «

Frankfurter

c-ut« Mittag i>ut> bärs«

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpeuer Bergbau......

Kalmrerle Aschersleben. . . . .Kaliwerk Westeregeln .... Laurahätle Oberbedarf. . ....... Phönix Berg da» ...... Rhetäftahl...........

Nie deck Montau........ Tellus Bergbau. ......

Hamburg-Amerika Pater. . . Norddeutscher Llovd .... ü-heramische Werke Albt» . . Zementwerk Heidelberg .. . Pbilivv Holzmann Anglo-Tom-Guauo .... Badische Anilin ...... Chemische Mader Alavt» *. Goldschmidt Griest,etmer (Flectrea .... Höchster Farbwerte ..... Holzverkohlung ....... stisttgerLwerke . ....... Ccheideaustalt

Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann .......

Mainkraftwerft . ......

Schuckert

Siemens & Halske .....

'.Idlerwerke Kicher ...... Daimler Motoren. ..... Hchligenstaedl ....... Mrgoin............

Motorenwerke Mannheim .

frankfurter Armaturen . . . Lonserveukobrik Braun . . . Mktallgesellichaft Frankfurt. 'Bet Union A.°G........

Schuhfabrik Herz . Allstvfi Äaldbof ...... Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . .

Nein, ich habe aber einen Brief erhalten, ] der gleich viel wert ist, wie der persönliche Augenschein. Sie bittet mich darin, sie morgen in ihrer Wohnung zu besuchen."

Aber der Grund? Meine Phantasie kann,

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<% Deutsche NeichScm leihe 3'/t% Deutsche Reich-anleihe 3% Deutsche Rcichsanlctb« . Deutsche Sparvrcumenan leihe <% Preußische «ouwls . 4% Hessen ......

3*/,% Hessen..........

3% Hellen .... Deutsche Wertb. Dollar-Aul. dto. Doll.-Schatz-Auwei sng.'i

4°/o Zolltstrken 5°/o Goldmextkauer Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pttvat-Bank Darmst. und Nationalüauk . Deutsche Bank.........

Deutsch- DcretoSbank . . DiSconto Commandit Metallbank...........

Mitteldeptiche Kreditbank. . Ocsterreichische Creditanstalt. Wvftbauk .........

Bochumer Goß . ......

7 August

10. August

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung 6k (b I Brief

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1.70'1

Brss.-Antw.

19 03

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18,95

18,99

^Kristiania.

77,32

77.51

77,00

77,20

Ztop-nKagen

95,58

95,82

95,55

95,79

Siodbolm .

112.76

113,0-1

112,81

113.09

HclsingforS. Italien. . .

10.577 '

10,617

10.175

10,615'

15.26

15.07

15,11

London. .

20,375

20.425

20,377

20,429

Ncuiwrk . -

4.195

4.205

4,195

4,205

Paris....

19,bi

19.71

19,62

19.'6

Schweiz . .

81.47

81,67

81,47

81,67

Spanien. .

60.37

60,63

60,67

60,63

Japan . . .

1,733

1,737

1,727

1,731

Nio de Jan. Wien in D--

0 492

1.494

0.496

0.498

69,18

Oest. abgest.

59,04

59,18

69,04

Prag ....

12.42

12,46

12.475

12.495

Belgrad . .

7.49

7,51

7.51

7,63

Dudapc» . . Bulgarien .

5.895

3.03

5.915

3.04

5,895 3.03

5,915

3.04

Lissabon

20 775

20,825

20,775

20,825

Danzig. . . Konstantin»

80.77

80.97

80,77

80,97

2.425

2,435

2,46

2,47

Athen. .

6 64

6.66

5,52

6.56

1

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5

§ c

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