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Laden: Marktplatz 8.
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* Bergnrann Elektrizitäts-Werke QI.®., Berlin. Der Aufsichtsrat genehm igle die Bilanz nebst Gewinn- und Drrlustvechnung -ür das Geschäftsjahr 1924. Der Bruttogewinn beträgt rund 6,8 Mill. Rm. Bach Abzug der Handlungsunkosten der Zentralvcrwaltung in Höhe von 650 000 Rm. sowie der Abschreibungen von ca. 1 Mill. Rm. verbleibt ein ^leberschuß von 5,15 Mill. Rm. Davon wird über die Hälfte durch Steuern (2,3 Mill. Rm.) unb soziale Lasten (0,6 Mill. Rm.) verbraucht. Aus dem Rest von 2 271 330 Rm. soll eine Dividende von 5 Proz. auf das Stammkapital von 33 Mill. Rm. verteilt und 621 330 Rm. auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die o. H.--V. ist auf den 5. Juni einberufen.
* Deutsche Petoleum - A.-G.—Rüt - gerswerke A.-G. In den Aufsichtsratssit-- zungen der durch Interessengemeinschaft vereinigten Gesellschaften sind die vom Vorstand vorgelegten Bilanzen für das Jahr 1924 genehmigt worden, nach denen die Deutsche Petro- leum.-A.°G. einen Gewinn von 167 0000 R-M. und die Rütgerswerke A.-G. einen Gewinn von 335 000 R.-M. erzielt haben. Es ist beschlossen worden, der aus Ende Juni einzuberufenden H- V. vorzuschlagen, die ausgewiesenen Gewinne auf neue Rechnung vorzutragen. Eine Dividendenausschüttung kommt demnach nicht in Frage. In dem Geschäftsbericht wird ausgeführt, daß die Gesellschaften trotz des Darniederliegens der beut« chen Wirtschaft im allgemeinen und der den Gesellschaften durch die Ruhrinvasion zugesügten Schäden im besonderen, in der Lage gewesen wären, eine Dividende zu verteilen, wenn die Gewinne nicht durch die übermäßige Steuerbelastung (bei den Rütgerswerken allein 2,8 Millionen R.-M.) nahezu aufgezehrt worden wären, lieber die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres wurde mitgeteilt, daß die im letzten Vierteljahr des Berichtsjahres begonnene Hebung ich iinzwischen weiter fortgesetzt hat. Wenn nicht unerwartete Störungen eintreten und sich die Steuerlast erträglich gestaltet, darf für das lallende Lahr ein befriedigendes Ergebnis erwartet werden.
sich gebessert. Futterartikel waren ruhig, notierten per 1000 Kg.: Weizen, märk. 260 264, do. Mai 265,50 bis 266, do. Juli 262
Wirtschaft.
Die Wirtschaftskrise im Ruhrgebiet.
Don unserem Essener Mitarbeiter.
dieser wieder zugeführt werden.
Besser als dem Bergbau geht es der Eisen- n.duslrie. Drs Bild ist jedoch uneinheitlich. Während z. B das Stahlwerk Hoesch in Dortmund voll und auf Monate hinaus beschäftigt ist, hat die zum Stinnes-Konzern gehörende Dortmunder Union am 1. März 200 Angestellte entlassen. Die Werke des Stinnes-Konzerns haben überhaupt in größerem Umfang den Personalabbau begonnen. In sehr schwierigen Verhältnissen befindet sich auch die Firma Friedrich Krupp in Essen. Sie hat die im Kriege gewaltig ausgebauten Werkanlagen nur zum Teil noch in Betrieb. Die Umstellung auf reine Friedensarbeit war eine bewundernswerte Leistung, kostete aber auch Riesensummen. Krupp stellte sich (neben den früheren Erzeugnissen an Schienen, Rädern, Eisenbahnmaterial usw.) auf den Bau von Kraftwagen und Apparaten um. Aus der großen, 8000 Personen beschäftigenden Artilleriewerkstatt wmde eine Lokomotivfabrik, die wöchentlich fünf Lokomotiven Herstellen konnte. Die Reichsbahngesellschaft und vormals die Reichsbahn gaben an Krupp nur geringe Aufträge, der Export nach dem Ausland nahm nicht den erhofften Umfang an, und fo beträgt heute die Arbeiterzahl der Kruppfabrik in Esten mit 20000 nur 60 Prozent der Friedens- belcafchaft. Von zehn Direktoren sind sieben aus- geschieden. Es sollen noch tausend Beamte entlassen werden. Krupp von Bohlen und Halbach hat aus Sparsamkeitsgründen die fürstliche Villa Hügel verlassen und in der Dependance Wohnung genommen. Das Kruprschc Hochofenwerk zu Sayn ist stillgelegt und avr dem Werk Rheinhausen sind Einschränkungen erfolgt Bester beschäftigt sind die Thyssen- werte in Hamborn: die Thyssenschen Kohlenzechen konnten noch Leute einstellen. Befriedigend beschäftigt ist der Bochumer Verein. Auf den anderen großen Werken ist der Beschäftigungsgrad uneinheitlich. Gut beschäftigt ist hingegen die märkische Kleineisenindustrie, im Kreis Iserlohn gibt es beispielsweise nicht einen Arbeitslosen.
Eine Krise so schwerer Natur hat das Ruhrgebiet wohl kaum je durchgemacht. Die gesamten Verhältnisse müssen sich den Zeitumständen anpassen. Es vollzieht sich eine innere Umstellung. Nach der Revolution war die Zahl der Arbeiter und Beamten stark vermehrt worden, ohne daß eine vermehrte und damir verbilligte Produktion die Folge war. Die Zurücklchraubung zu normalen Verhältnissen vollzieht sich nun unter schweren Wehen. Die Geld entwertung und die „Flucht in die Sachwerte" hat große Summen Geld verschlungen oder festgelegt in Bauten, die nun keinen Ertrag abwerfen. Aus- ländüches Kapiml ist sehr teuer, inländisches kaum
I zu erlangen, denn die Kapitalbildung ist noch sehr schwach. Nur verbilligte und vermehrte Gütererzeugung kann allmählich zur Kapitalneubildung, zu niedrigerem Z.nsfuß und zur Verbesserung des Realeinkommens führen. Diesen schmerzhaften Prozeß zu erleichtern und die Not der Bevölkerung zu lindern, muß sich die Regierung mit allen Mitteln angelegen sein lassen. Erleichterung der Steuerlasten, durch sparsamste Verwaltung in Reich, Staat Provinz und Gemeinden, Herabsetzung der Güter- s: achten sind die vornehmsten Mittel dazu. Die Hoffnung ist berechtigt daß die Neukonsolidierung der deutschen Wirtlchaft gelingen wird; gelingt sie nicht, dann ist Deutschland nicht in der Lage, die ihm auferlegten Verpflichtungen zu erfüllen. Das Ausland kann „ i? nicht feine Märkte verschließen und dennoch Tribut von uns verlangen. Deutschland muß auch wieder Kolonien haben, um seiner Bevölkerung Brot und Beschäftigung in ausreichendem Maße
Diis vollende! worden, i lands Kn' fett werde».
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Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt, 9. Mal. Tendenz: Abgeschwächt.
— Die Börsenhaltung lieh am Wochenschluh eine nennenswerte Aenderung nicht erkennen, was bei der augenblicklichen Verfassung und dem Fehlen jeglicher Kauflust auch nicht zu erwarten war. Die Börse eröffnete in nicht unfreundlicher Haltung, doch konnten sich die Kurse nur teilweise behaupten. Neu auftretenbe Realisationen begannen wieder die gestern hervorgetretene Erholung zu verdrängen und bewirkten leichte Kursrückgänge. Das Geschäft zeigte den üblichen stillen und lustlosen Samstags- oerkehr. An den Aktienmärkten, wo sich der Handel in kleinerem Nahmen als gestern bewegte, lagen Montanwerte nicht einheitlich. In chemischen Werten trat wieder etwas Angebot hervor, doch waren die Kurseinbuhen nur minimal. Elektrowerte lagen ruhig, desgleichen Banke n w e r t e , von letzteren lagen Reichsbank um 1,3 Proz. gebessert. Bon Schiffahrtswerten konnten sich Hapag um 2 Proz. erholen. Auto -, Bau- und Zuckeraktien lagen unverändert. Der Kassamarkt der Jndustriepapiere hatte sehr stilles Geschäft und meist niedrigere Kurse. Am deutschen Rentenmarkt machte sich infolge der Reichstagsverhandlungen, die sich mit der Aufwertungsfrage beschäftigen, eine neue Verstimmung bemerkbar, 5proz. Reichsanleihe senkten sich auf 0,565. Ausländische Renten lagen vernachlässigt. Der Freiverkehr war lustlos. Api 0,9, Beckerstahl 1,15, Beckerkohle 6,4, Benz 4,4, Brown-Boveri 60 Proz., Growag 0,130, Petroleum 13,75, Ufa 74 Proz. Der weitere Verlauf brachte verstärkte Reali- sationsneigung, wodurch die Tendenz allgemein schwächer wurde. Der Geldmarkt ist verhältnismäßig leicht. In täglichem Geld war jedoch die Nachfrage wieder etwas stärker, wodurch der Zinsfuß wieder I pro Mille erhöht werden mußte. Monatsgeld hörte man mit 9z bis 11 Proz. Am D e - d 1 f e n m ti r 11 war das Geschäft ruhig. Paris ist bei einer Pfundparität von 93 und einer Dollar- Parität von 19,16 weiter leicht erholt. Das englische Pfund lag dagegen bei einem Dollar-Gegenwert von 4,85 etwas schwächer. Die Mark wird aus Neuyork unverändert mit 4,199 gegen den Dollar gemeldet.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".!
Berlin, 9. Mai. Die heutige Samstag- börfe eröffnete bei geringem Geschäft in gut gehaltener Stimmung bei teilweise etwas festeren Kurfen. Der Pesfimismus der letzten Tage scheint zunächst überwunden zu sein. Hierzu mag der Almftanb beigetragen haben, daß Reuwahlen in Preußen zunächst nicht vorgenommen werden und noch Aussichten auf eine Verständigung über eine Verbreiterung der Regierungsbafis bestehen. Gerüchte, daß das Jnterventionskonsortium Interventionen auf breiterer Grundl age vorgunehmen beabsichtigt, sind nach unseren Erkundigungen nicht richtig. Die Tatsache, daß
meiser. München 1860, und Frl. Jbh, Männrr- turnv-erein Nürnberg und Frl. Pfennig vom Al gemeinen Turnverein Zittau fast gleichwertig. Frl. Otto, Kassel. Frl. Mieth, Kiel, Frl. Sautter-Göppingen hoben gleichfalls so gute Leistungen in den Vorkämpfen erzielt, daß sie für die ersten Plätze in Frage kommen
In den Einzel-Gerätemeisterschaf- ten treffen sich am Reck als ernsteste Bewerber KargoI. Bochum, Rord, Göppingen, Schunk, Brunnhöbra und Kurz, München. Am Darren wären Platzek, Bochum, wiederum Kurz, München und Mach, Turnverein Hindenburg als ernsteste Bewerber zu erwähnen. Beim Pferdturnen ist L o s ch, Dortmund, Meine!, Turnverein Georgenlal und Reichert, Döckingen zu nennen. Um die Meisterschaft an den Schaukelringen kämpfen der frühere deutsche Meister Linke, Berliner Turnerschaft. Ohms, Turnklub Hannover und Weise, Leipzig.
Im Dreikampf sind die erfolgreichsten Mähl. Hamburg. Heuler, Hannover, Schor- r i g, Turnklub Herne und ScholPP, Turngemeinde Eßlingen. Bei dem Siebenkampf der Aelteren sehen wir altbekannte Wettkämpfer. wie Müller, Hastener Turnverein, den ersten Sieger in München. Mühlner, Breslau, Gv. tsch, Berlin-Schöneberg, Müllegger, Altena. Felsiüg, Dortmund und Decker, Äürnberg. Im Dreikampfder Frauen sind fast gleichwertige Gegnerinnen Frl. Otto, Kassel, Frl. Reuter. Lüdenscheid, Frl. Jbh, Rürn- berg, Frl. Reimann, Derliner Turnerschaft und Frau Dlathmann, Lüdenscheid.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(Sn Billionen Mark auSgedrüc». BuenoS-AireS, London. Wen- hort, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit. Wien and Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheit«.) Telegraphische Auszahlung.
Sofort Alchen a 8aup[aö 3L J,r heute j "ngsbou - 51 leider Gabriel 0. 'Nibau, w A-en- ur }^r durch ifi°nnen ro,
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Viinische Noten ..... Englische Noten ....... Fmmösische Nolen ..... HoUöndische Noten ...... italienische Noten Norwegische Noten Deutfch-Ocsterr., ä 100 Krone» Rumänische Noten......
Schwedische Noten .
Schwerer Noten .
Svnnischr Noten ..
Tschechoslowakische Note» . . Ungarische Noten ... . . .
Berliner Produktenbörse.
Derlin, 9. Mai. Der Produktenmarkt war bei knappen Angebot im Lieferungsgeschäft fest. Gerste nur feine Drausorten gefragt, Hafer bei inländischem Angebot fest. Das Mehlgeschäft hat
die Interventionen fortgesetzt werden veranlaßte jedoch die Spekulation, in ihren Darsse-Engage- ments vorsichtiger zu sein, und die gestrige Besserung ist daher im wesentlichen auf die Deckungskäufe der Spekulation zurückzuführen, die auch heute noch andauernd anhalten. Reben Montanwerken waren auch Schiffahrts- werte gebessert, während chemische Aktien zunächst wieder leicht abgeschwächt sind. Der Verlauf der Verhandlungen des Aufwertungsausschusses dürfte einen Druck auf die Kriegsanleihen ausgeübt haben; gegen Mittag hörte man fünf- prozentige Reichsanleihe mit 0,57, während in sonstigen Renten kaum Geschäfte zustande kamen. Die Erleichterung am Geldmärkte hält an, tägliches Geld ist reichlich angeboten mit 8,5 bis 10 Prozent, Monatsgeld 9,5 bis 11,5 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt war das englische Pfund leicht abgeschwächt. Die Dotierungen der Mark im Auslande sind kaum verändert.
Mit ungeheurer Wucht lastet noch immer Wirtschaftskrise auf dem Zentrum der deutschen Schwerindustrie, dem Ruhrgebiet. Von Woche zu Woche verschärft sich die Lage im Bergbau. Schien cs zuerst, als ob nur die in den südlichen Randgebieten liegenden Magerkohlenzechen unter der Äbsatzkrise leiden dürsten, und hatte man damit begonnen, die entlassenen Bergleute dieser Zechen nach Hamburg und Hamm zu verpflanzen, so werden jetzt auch die im Emscher-Bezirk gelegenen Fettkohlenzechen mehr oder weniger stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch diese müssen fortgesetzt Feierschichten einlegen ober Arbeiter entlassen. So sind allein im Gelsenkirchener Bezirk neuerdings 6000 Bergarbeiter entlassen worden. Selbst die staatlichen Zechen ii* Best Recklinghausen leiden unter Absatzmangel. Die Not unter den Bergarbeitern wächst,
262,50, Roggen, märk. 223 bis 227. do. Mai 227 bis 227,50, do. Juli 225 bis £21-, Gerste, märt. 227 bis 244, Futtergerste 203 bis 215, Hafer, märk. 214 bis 222, do. pomm. 210 bis 216, do. Mai 197,50 bis 199, Mais (La Plata) Mai 206 bis 210; per 100 Kg : Weizenmehl 33 bis bis 36,50, Roggenmehl 30,50 bis 32,75, Weizenkleie 15,20 bis 15,30, Roggenkleie 16,50, Viktoria- erbsen 22 bis 27, kleine Erbsen 20 bis 22, Futtev- erbsen 18 bis 20, Peluschken 18,50 bis 20, Acker- bohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11,50. do. gelb 11,25 bis 13,50, Serradelle 14 bis 14,50, Rapskuchen 15,20 bis 15,60, Leinkuchen 22,40 bis 22,80, Trvckenschnihel 10,40 bis 10,60, Tvrsmelasse 9,50, Kartoffelflocken! 19,80 bis 20, Zucker 17,50 bis 18,50.
5% Deutsche Metchöanleld- . 4% Deutsche ReichSanleih« . ß'/i% Deutsche ReichSanleih, 9% Deutsche Reichsanlethe . Deutsche «Lvarprämienanletb« 4% Prcnhische KonsolS . . . 4°/0 Hessen...........
3‘/a% Hessen y/o Hessen Deutsche Wertd. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schaiz-Anweisng.') 4°/o Zolltürken 5% Goldmexikaner .....
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Darmst. und Nattonalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche BereinLbank DiSconto Commandtt Mctallbanl...........
Milteldeutsche Credttbank. . Ocsierreichische Credttanstalt. Westbank...........
Bochumer Guß «
BuderuS.....
Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerk» . . Harpener Bergbau.....
Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. ...» Laurahütte.........
Oberbedarf ...... Phönix Bergbau Roeiussahl ...... Riebcck Montau .....
Tellus Bergbau ...
Hamburg-Amerika Paket. . t Norddeutscher Llopd .... Cheramische Werke Albt« .. Zementwerk Heidelberg .. . Philipp Holzmann Analo-Com-Guauo ..... Badische Anilin.......
Chemische Mayer «lapü, .. Goldschmidt Grieslietmer Electron . . . . Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ....... RütgerSwerke ......... Echeideanstalt ........
«llg. ElektrizttätS-Gefellschaf» Bergmann ..........
Mainkraftwerke ....... Schuckert ......... Siemens & Halske ..... Adlcrwerke Kicher ..... Daimler Motor«. ..... Hehltaenstaedt Megutn. .....
Motorenwerke Mannbetm .
Frankfurter Armaturen . .. Konservenfabrik Braun . . .
Schuhfabrik Herz......
Sichel
Zellstoff Daldhof Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel • . •
Buntes Allerlei.
Eine Kunstausstellung gehörloser Künstler.
In den Räumen der neuen Landestaub- stummen-Anstalt zu Schleswig wird Anfang August eine einzigartige Ausstellung eröffnet werden. Es sollen hier nur Werke von gehörlosen Bildhauern, Malern, Graphikern usw. iw großem Umfange gezeigt werden, um festzustellen, welche Mnstlerischen Leistungen beim Fehlen des Gehörsinns unter der Voraussetzung guter Begabung und sachgemäßer Ausbildung bei ausdauerndem Fleiß möglich sind. Die Organisation dieser Ausstellung wird von dem Direktor der Taubstummenanstalt durchgeführt, der bei der Auswahl der Werke von anerkannten Kun stsachver ständigen unterstützt wird. Es liegen bereits sehr viele Meldungen aus allen Teilen Deutschlands vor.
Die internationale Vriefmarkenausstellung in Paris.
Die Briefmarkenausstellung. die jetzt im Pavillon de Marsan, einem Teil des Louvre, in Paris eröffnet worden ist, enthält Teile von kostbaren prta Daten Sammlungen, die bisher noch nie einem größeren Kreis gezeigt wurden. Allein die Schätze, die britische Sammler gesandt haben, werden mit mehr als zwei Millionen Mark bewertet. Einige der seltsamsten Marken, die überhaupt zu sehen sind, beq finden sich in der Sammlung von Hawai-Marken des Parisers Theodore Champion. Lichtenstein aus Neuyork zeigt feine überaus seltenen Serien der frühesten kanadischen und neufundländischen Marken sowie die von Neubraunschweig und Neuschottland. Eine Hervortagende Sammlung von. holländischen Ostindien-Marken ist die des Engländers Marren. Die schönste Sammlung von Ceylon-Marken ist die von Anthony de Worms, während der Londoner Henry Harvey die vollständigste Sammlung von englischen Marken aus der Zeit der Königin Viktoria ausstellt.
Der 2000. Geburtstag des Virgil.
Im Jahre 1930 will Italien die 2000-Jahrseiep des 70 v. Chr. geborenen römischen Dichters Virgil, der in ganz besonderem Maße als Vertreter des lateinischen Genius gilt, festlich begehen. Schon jetzt beginnen die ersten Vorbereitungen. Die Reale Acca- bemia Virgiliana di Szienze, ßettere ed Arti in Mantua hat u. a. eine Vergil-Bibliographie angekündigt, bei der weltliterarischen Bedeutung des Dichters kein kleines Unternehmen. Nun verbreitet auch die Gesellschaft „Atene e Roma" in Florenz einen f.ireinifcben Aufruf, der sich an die Gelehrten der ganzen Welt mit der Bitte wendet, zu einer Sammlung, die das Andenken Virgils würdig feiern soll. Abhandlungen jeder Art Über rha, ferne Werke und jein Nachleben be.gufieuern.
Spielplan der Frankfurter Theater^
Opernhaus. Dienstag, 12. Mai: Der Schatzgräber. Mittwoch, 13.: Cavalleria rusticana. Hierauf: Der Bajazzo. Donnerstag, 14.: Der fliegende Holländer. Freitag, 15.: Die Hugenotten. Samstag, 16.: Mignon. Sonntag, 17.: Die Meistersinger von Äürnberg. — Schauspielhaus. Dienstag, 12.: Die Andacht zum Kreuze. Mitt,- woch, 13.: Die Andacht zum Kreuze. Donnerstag, 14.: Der G'wissenswurm. Freitag, 15.: Goethes Faust 1. Teil. Samstag, 16.: Goethes Faust 1. Teil. Sonntag, 17.: Der Kreidekreis.
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Rundfunk-Programm
deS Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Amschau".) ' !Hs Dienstag, 12. Mai:
12 Tlhr Nachrichtendienst. 3 und 4 Ahv Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Mr Nachrichtendienst. 4.30 bis 6 ilbr Aachmittags-Konzert des Hausorchesters: „Alt-Oesterreich". 6 Llhr Wirtschafts- Meldungen. 6 bis 6.30 Tlhr Die Lefestunde (Meisterwerke der Weltliteratur): Aus „Soll und Haben" von Gustav Frehtag (Fortsetzung). 6.30 bis 7 Ahr Vortrag von Postinfpektor Schumacher: „Was der Rundfunkteilnehmer wissen soll". 7 Uhr Wirtschastsmeldungen. 7 bis 7.30 ilfjr Vortragszyklus des Stadtgesundheitsamtes: „Antisoziale Gebrechen", Vortrag von Stadtarzt Dr. Reinheimer. 7.30 bis 8 4Ihr Funkhochschule. Vortrag von Dr. F. Lübbecke: „Die Frankfurter Altstadt (1. Geschichte)". 8 bis 8.30 Uhr Vortragszyklus der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M.-Hanau: „Der Stand der Hcmdelsver- tragSverhandlungen und die deutsche Außen- Handelspoliti5'. Referent: Syndikus Mahr. 8.30 bis 10 Ahr Konzert des Märzschen Madrigal- Chors Frankfurt a. M. (Deutsche, italienische und niederländische Meister). Anschließend: Nachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht.
bis ictzt find 11)000 Knappen arbeitslos. In kürzester 'Zeit wird sich diese Zahl verdoppelt haben. Auch dis übrigen Bergarbeiter befinden sich in einer ernsten Notlage, da ihr Einkommen durch die außerordentlich zahlreichen Feierschichten ganz erheblich verringert wird. Betriebsräte verschiedener Zechen haben sich in Eingaben an die Reichsregierung gewandt und diese auf die ernste Lage aufmerkfam gemacht, die noch schärfer in die Erscheinung treten wird, wenn die im unbesetzten Gebiet geltenden Bestimme gen für die Erwerbslosenunterstützung auch für das besetzte Gebiet Gesetzeskraft erlangen. Dann .werden Tausende der Armenfürsorge überwiesen. Daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen die Auswanderung sad) Nordamerika, Brasilien, Argen- , hüten und anderen Ländern zunimmt, ist natürlich. 7 Erfreulicherweise können aber auch manche Arbeits
kräfte, die frufjer in der Landwirtschaft tätig waren,
Vfeatfd eefl ffei Ihre Garderobe (Herren-, Damen- u. Kinder-
SowTA VIA Kleider), Decken, woll. und seid. Vorhänge,
RbbIbU ilPlliPh Gardinen, Federn, Handschuhe etc. etc.
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SarlllU Ml lllvll U1U chemisches Reinigen oder Färben sicher wieder
1 wie neu herstellen. Trauersachen in 1-2 Tagen.
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Amtliche Geld
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168.66
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Buen.-AireS
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Brss Antw.
21 195
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21.185
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20.45
Neupork . .
4,195
4,205
4,i95
4,20.5
Parts...
Schweiz . .
21,90
21,96
21,855
21,915
81.17
81,35
81,175
81.375
Spanien . .
61.07
61,63
61,09
61,25
Japan . . . Rio de yan.
1,761 0.422
1,767
1.421
1,760 0,424
1,761 0.426
Wien in D -
59,06
59,20
Oeft. abgest.
59,055
39,195
Prag . . . . Belgrad . .
12,487
12,467
13,425
12,465
6.76
6,78
6,765
11,785
Budapest. .
Bulgarien .
5.887
3.00
6,907
3.07
5.885
3.05
6.9)2
3.0«
Lissabon
20 375
20,425
89,97
20,375
80,75
20,425
Danzig. . -
80-77
80.95
Nonstanti»
2.245
2.255
1,245
7.89
2,255
Athen. ,
7 89
7.91
7,91
4,18
4,20
21,15
81,25
79,03
79,43
20,32
20,42
31,835
21.935
168,28
169,14
17,24
17,92
70,89
71,85
59.05
59.35
——
——
112,00
112,5(1
81,15
81,55
60,85
61,15
12.44
12,50
5.855
5.875


