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igen dagegen mir gering. Stabil lagen die amerikanischen Freigabe-

Frankfurter

Börse.

Frankfurt a. M. 10. Dez.

Berliner

Börse.

änberuip weiter

i^ahres beurlaubt worden. Mich einer Mitteilung -der Direltion des Werkes handelt es sich um Leute, die bisher schon wechselweise von 14 Tagen zu 14 Tagen beurlaubt waren. Aach der Wieder­einstellung der Arbeiter, die auf Grund einer Vereinbarung zwischen der Direktion und dem Arbeiter rat beurlaubt wurden, soll «tn anderer TurnuS Platz greifen.

DSrsevkurse.

werte und einige ausländische Renten. 3m übrigen waren die Abschlüsse an den Kali- märtten vielfach so gering, baß für eine Reihe von Werten keine Aotiz zuslandekommen konnte. Zu einer Tendenzbildung oder zu nennenswerten Kursveräirderungen kam es somit an den Reben­märkten nicht. 3m Devisenverkehr lag Pa­ris gegen London eine Kleinigkeit gebessert. War­schau notierte gegen Kabel 9,50. Die deutsche Reichsmark notierte in London 20,36, Amsterdam 59,25, Zürich 123.471 /,. Am Geldmarkt war die Lage weiter flüssig, Tagesgeld ist weiter reichlich angeboten. Die Sätze sind unverändert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung

(Eigener Drahtbericht desGiehener Anzeiger»".)

Berlin, 10. Dez. 3m Mittelpunkt des Börsenverkehrs stand heute wiederum der Schiffahrtsmarkt, der mit einer hausse- artigen Bewegung das amtliche Börsengeschäft eröffnete. Die Kurse der Schiffahrtswerte lagen

schon vormittags recht fest und zogen bei Beginn der Börse durchweg weiter prozentweise an. Die Spekulation wendet ihr Hauptinteresse immer mehr dem Schiftahrtsmarkte zu und vernach­lässigt dabei alle übrigen Gebiete, die mangels anderer Interessenten völlig geschastslos lagen. Man rechnet bekanntlich mit weiterenUm­gruppierungen im deutschen Reede- retgewerbe, obwohl die Derwaltung der Hapag dies vorläufig noch abstreitet. Kali- aktien lagen im Hinblick auf den Erfolg der Deutschen Kalianleihe ebenfalls recht fest. Anr unnotierten Kalimarkte waren die Kursver­

bot heute fast das gleiche Bild wie gestern. Der Markt war wieder vollständig beherrscht von der lebhaften Kauf - und Auswärts­bewegung der Schiffahrtsaktien, für die weiterhin beste Meinung bestand. Rordd. Lloyd und Hapag hatten erneut größere Gewinne

Banknoten.

____ Tendenz:

Schiffahrtswerte fest, sonst still. Die Börse

DHD. von Verwaltungsseite erfährt, entspricht die ron derKöln. Ztg." gebrachte Version über ein­fachen Austausch der Trust Maatschappij-Aktien, die sich im Besitze der Phönix 21. G. befinden, gegen die 95 Mill. nm. der Trust Maatschappij gehörenden Phönixaklien ohne größeren Kostenaufwand nicht den Tatsachen. Da die Phönix 21. G. nicht gewillt ist, ihren Besitz an Trust Maatschappij-Aktien autzu- geben, schon weil sich die Achtziowrozent-Majorltät der Vereinigten van der Zypen-Wissen im Porte- feuille der Trust Maatschappij befinden, es ist not­wendig, die 95 Mill. Phönix-Aktien von der Trust Maatschappij durch effektiven Kauf regelrecht zu­rückzuerwerben, wozu größere Mittel aufgewendet narben müssen.

* Hannoversche Maschinenbau A.-G. norm. Georg Egestorfs lHunomag). Der 2lbfd)luß derHanomag" für 1924/25 weist nach Abschreibungen in Höhe von 1,1 Mill. Rm. einen Gewinn von 182 901 Rm. auf. Die 6 Proz. Zwangsdividende auf die Vorzugsaktien erfordern 27 996 Rm. Der Rest von 154 905 Rm. wird auf neue Rechnung vorgetragen. Wie mitgeteilt wird, sind die im verflossenen Geschäftsjahr zwecks Ein- fiihnmg des Serienbaues (Motorschlepper und Kleinautos) gemachten Neuaufwendungen im Be­trage von ungefähr 31 Mill. Rm. durch einen auf mehrere Jahre festgelegten Auslandkredit finan­ziert worden. Der normale Jnlandbankkredit sei nur ganz mäßig in Anspruch genommen. Das Werk ist fast ganz unbelastet. Der Umsatz im verflogenen Geschäftsjahr betrug 28 Mill. Rm., in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres belief er sich auf 14 Mill. Rm.

Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik in Düsseldorf. Bei Rheinmetall in Düsseldorf sind die Umstellungs­arbeiten auf Grund des neuen technischen und finanziellen Sanierungsprogramms bereits im Gange. Die nach dem Kriege aufgenommenen ver­schiedenen Fabrikationszweige für die Herstellung von Friebensrnaterial werden größtenteils sofort aufgegeben bzw. zu langsamer Abwicklung gebracht. Das Unternehmen wirb künftighin nur noch die Fabrikation von Geschützen, Röhren und ähnlichen Erzeugnissen unb daneben bas Walzwerk in Rath betreiben. Die finanzielle Reorganisation in der be­kannten Form ist gesichert. Die neuen 6-Millionen- Rm.-Aktien werden nicht durch die deutschen Groß­aktionäre, sondern in der Hauptsache durch hollän­disches Kapital aufgebracht werden.

* D i e Kalianleihe in London stark Überzeichnet. Die Kalianleihe ist, wie der Vertreter derTelegraphen-Tlnion" von gut unterrichteter Seite hört, in London kaum nachdem sie aufgelegt worden war, schon stark überzeichnet worden. Die Listen wurden demzufolge sofort wieder geschlossen. Man sieht in diesem Erfolg ein günstiges Zeichen für die englische Beurtei­lung der deutschen Kreditwürdigkeit.

Stillegung in Duisburg. Das Werk 3 in Duisburg-Hochfeld der Rheinischen Stahlwerke ist wegen Auftragsmangel stillgelegt worden. Die Stillegung geht vorläufig bis zum 4. 3anuar. Dann soll der Betrieb beschränkt wieder ausgenommen werden, doch hängt auch Dies noch von der Entwicklung der nächsten Wochen, vor allen Dingen aber von den Auf­tragseingängen ab. Alle Arbeiter des Werkes, von denen einem großen Teile schon am 1. De­zember zum 14. Dezember gekündigt worden war, wurden bis zum 4. 3anuar vorläufig beurlaubt und der Srwerbslosenfürsorge überwiesen. 3n dem Werke werden jetzt nur noch Reparaturarbeiten au-geführt.

Betriebseinschränkungeu bei Üanz. Del der Firma Heinrich Lanz in Mann- t heim sind etwa 1000 Mann bis zum 4. 3an. k.

zu verzeichnen. Die amerikanische» 5rtle gabewerte folgten dieser Bewegung nur zö­gernd. Baltimore stellten sich auf 82 Prozent» Canada auf 48 Prozent. Die feste Haltung bei Schiffahrtsmärkte beeinflußte zwar auch die an* deren Märkte, im allgemeinen aber nur in gc* tingem Umfange. Das Geschäft verlief hier ziemlich ruhig bei geringer Kaufneigung. Ein« Ausnahme bildeten noch K a l i w e r t e, di- scharfe Steigerungen zu verzeichnen hatten. Westeregeln plus 2,5 Prozent, Rordd. Lloyd plus 2 Prozent. Montan werte waren überwiegend freundlich gestimmt, wahrend Chemiewerte ziemlich vernachlässigt blieben. Viel­fach hörte man, daß Chemiewerte gegen Schiffahrtsaktien umgetauscht wur­den. Auch am Elektro- und Banken- markt kam es zunächst zu keinen nennenswerten älmsähen. Gut gehalten blieben Zellstoff- Aktien, während Motorenwerke abbröckelten. Zuckeraktien lagen nicht einheitlich. Deutsche Anleihen verkehrten ohne jedes 3nteresse. Der ausländische Renten markt war ziem­lich lebhaft, die Kurse hielten sich aus dem ge­strigen Stande. 2m Freiverkeh-r-hielt sich das Geschäft in kleinstem Rahmen bei unver­änderten Kursen. Api 0,38, Benz 23,5 Prozent, Drown-Boveri 53 Prozent, Entreprise 8 Prozent, Growag 35 Prozent, Krügers')all 60,5 Prozent, Ufa 44,25 Prozent, Unterfranken 50,50 Prozent. 3m weiteren Verlause erlahmte das 3nteresse auf den meisten Märkten. Schiffahrtswerte unterlagen Schwankungen und mußten sich in­folge geringen Angebotes leichte Abschwächungen gefallen lassen. Auf den anderen Märkten be­wirkte Angebot eine allgemeine Senkung des Kursniveaus. Am Geldmarkt hält die Flüssigkeit an. Tagesgeld ist weiter in großen Posten angeboten und bei 7,5 Prozent leicht erhältlich. Monatsgeld stellt sich für erste Adressen auf 9,5 Prozent. 3ndustrie-Accepte 9 Prozent, Bankdiskont 7 Prozent. 3m De - vi senverkehr hatte Paris eine leichte Er­holung gegen London auf 128,05 zu verzeichnen. Die übrigen Valuten sind unverändert.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10. Dez. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 26 bü8 26,25, Rog­gen, inländ. 18,25 bis 18,50, Sommergerste für Brau-wecke 24 bis 26,50, Hafer, inländ. 18,75 bis 21, Mais, gelb 21 bis 21,25, Weizenm^l, inländ., Spezial 0 41,50 bis 42,75, RoggenmeA 27,75 bis 28,25, Weizenkleie 11,50 bis 11,75 Roggenkleie 11,50 bis 11,75. Tendenz ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 10. Dez. Auftrieb:

2 Färsen unb Kühe, 802 Kälber, 775 Schafe, 260 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd, Lebendgewicht: Kälber: Feinste Mastkälber 65 bis 72, mittlere Mast- und beste Saugkälber 55 bis 64, geringere Mast- und gute Saugkälber 45 bis 54, geringe Saugkälber 36 bis 42. Scha f e: Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 45, gerin­gere Masthämmel und Schafe 32 bis 38, mäßig genährte Hümmel unb Schafe (Merzschafe) 23 bis 30. Schweine: Dollfl. von 80 bis 100 Kg. 86 bis 88, unter 80 Kg. 82 bis 85, von 100 bis 120 Kg. und von 120 bis 150 Kg. 87 bis 89. Marktverkauf: Lebhafter Handel, geräumt.

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Frankfurt a M.

Berlin

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Deutsche Wertb. 2 dto-Doll-Schatz-A

4% Zolltürkcn. .

5°/o Goldmerikaner Berliner Handelst Commerz- und Pr Darmst. und Nati Deutsche Bank. . Deutsche BereinSln Tisconto Commar Metallbank. . . Mitteldeutsche Tre Teste rreichtsche Crc Westbank

Bochumer (9a6 . BuderuS.... Taro ......

Deutsch-Luxemburt Gelsenkirchener Be Harpener Bergbau Kaliwerke AscherSl Kaliwerk Westereg 2aurahüttr.... Oberbedars.... Pbönir Bergbau Rbeinslahl .... Rrebeck Montan.

Tellns Bergbau. Hamburg-Amerika Norddeutscher Slot Cheramtsche Werke Zementwerk Heide Philipp Holzmann Änglo-Tont-Tuan Badische Anilin Rheinische Mayer Goldschmidt .

Gries: eimer Elccti Höchster Farbwerk Holzverkohlung . RütgerSwerkc - . Scheideanstalt .

Llllg. Elektrizitäts- Bergmann . . Matnkraftwerke .

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Siemens <t Halske Lldlcrwerke Meyer Daimler Motoren Heyligenstaedt. . Meguin.....

Motorenwerke ffla Frankfurter Anna Konservenfabrik B Metallgescll chast Pet. Union A.-G. Schuhiabrik Hcih Sichel..... .

Zellstoff «aldhof Zuckerfabrik Frank Zuckerfabrik Wagh

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9 Dezbr.

10. Dez r.

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Amtliche Notierung

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Dries

Geld

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Amst-Roti

168.54

168,96

168,61

168.93

Buen.-AirrL

1.738

1,742

19,05

1.740

1.714

Brss.AMW

19,01

19 dl

19,05

Christiania.

85.10

85,41

85,44

85.66

Kopenhagen

104,5/

104,83

104,7,

105,03

Stockholm .

112.24

112,52

112,24

112,62

Helstngfor?

10.545

10,585

10.545

10.585

Ätalien. .

16,88

16.92

16.88

16.92

London. .

20,339

20,389

20,345

20.315

Rruyork . .

4,195

4,2)5

4,195

4,20>

Paris. . .

15,76

15,80

15.865

15.905

Schweiz . .

80,85

81,05

80 85

81.05

Spanien .

59,73

59.87 .

59.73

69,87

Japan . . . Rio de Jan Wien tn D--

1,803

1.807

1,798

1,802

0.587

1.589

0 696

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Ceft. abgest

59,12

69.26

59.12

69,25

Prag ....

12,418

12.458

12,418

12,45'

Belgrad . .

7,43

7,45

7,44

7,46

Budapest. .

5,87

6,89

5.87

6.89

Bulgarien

3,055

1.065

3,0 5

3,065

Lissabon

21.245

1,325

21,275

21,326

Danzig. . .

Konstantin.

80.62

80.82

80 63

80.83

.'.215

2,225

2,215

2,225

Athen. .

5 54

5.66

5 54

5-56

Canada. . .

4.195

1,205

4 195

4,2 5

Uruguay

4.235

4,245

4,235

4,245

Berlin, 9 Dezbr

Geld

Bries

Amerikanische Rote« .....

1,217

4.237

Belgische Noten .......

Dänische Noten .......

18,96

104.31

19,06

104,83

Englische Noten. .......

20,812

20,412

Französtsche Note« ......

15,76

15 81

Holländische Noten......

168,15

168.99

Italienische Noten ......

16.86

16,94

Norwegische Noten......

84,94

85 33

Deutsch ^estcrr-, ä 100 Kronen

58.95

69,25

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

111,97

112,5?

Schweizer Noten . ......

80,72

81,22

Spanische Noten .......

59,50

59,S(i

Tschechoslowakische Noten . .

12,38

12.44

Ungarische Noten ...

5.82

5.86

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