Einzelbild herunterladen

nnten

etroleum

fettend der

Gerichtssaal

der

Wirtschaft.

Frankfurt a-M-

O e

lung für den

L, 9. Sept. Für tc

ist der Lichtverteilung

Publikun- gen

' .nttoortung.)

A

Uhr stattfindet?

8

Siner für viele.

Danknoten.

H 2L-®. gibt ihre gesamten Erdölintercssen ein-

65.25

69,1

Die Trust-Bestrebungen in der westdeutschen Eisenindustrie.

Aachen verfolgt die Entwicklung der Psychologie im bürgerlichen Drama Lessings und seiner Zeit. Fried- archivalische Studien über

Die Badezeit im Bolksbad.

Die neue Zeiteinteilung des Gießener Bolks- bades ist an und für sich gut. Sie hat jedoch den Nachteil, daß das Bad von Leuten, die beruflich tätig sind und das ist wohl die Mehrzahl. nicht benutzt werden kann, da die Geschäftsstunden meistens in der Zeit von 8 morgens bis 7 Uhr abends liegen. Könnte es in Gießen nicht wieder so zu machen sein, daß die Badezeit entweder von morgens 7 Uhr bis abends 7, oder von morgen« 8 bis abend-

nossenschastsverbandes in Freudenstadt wurden in einer Entschließung die Genossen­schaften darauf hingewiesen, auf dem Gebiete des Bankkredites zu den alten Grund­sätzen der Friedenszeit zurückzukehren, und ihnen ferner dringend empfohlen, ihre Bankkredite nur von einer Stelle zu nehmen und gleichzeitig die Bankkredite auf das geringste Maß zu beschrän­ken, um in Zeiten dringendster Not Rückgriffs^ Möglichkeiten an das Zentralinstitut zu haben. Es wurde der Erwartung Ausdruck gegeben, daß die Genossenschaften in der Kreditbewegung möglichste Zurückhaltung üben, um eine Heberfpannung der Bankkredite zu vermeiden. Die Genoffenlchaften wurden weiterhin darauf hingewiesen, bei der Rebernahme von Haft­summen größte Vorsicht walten zu lassen und dabei ihre eigene Leistungsfähigkeit zu be­rücksichtigen.

, be|Cvll*£7fil6t w\ uv» ^euiicyen ^rc>ou.onzcri'.e>

li langes je *ii: denen der Deutschen Petroleum A-G.

ofc;,: lp-dgcretocrfc A-G.-KonzemS vereinigt werden .fen saubere" L iülcn. Trägerin der gesamten Petrvleumpolitik rer" -^n dunuv [CT genannten Gruppen soll die Deutsche Petro- :n, "W dem j Itim A-G Herden. Aus diesem Anlaß soll der ®uffliiiiniantclL;f.v i ^rteressengemcinschaftsvertrag Deutsche Petro-

s!>erl^.^n voin * .. 5<tigi

vor.

Zeitschrift .Lllu

| 132,5 96.5

112 112, 5 I - k 105

' 94,25

I 8

Genossenschafien und Bankkredit.

Aus der Tagung des Deutschen

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Rundfunk-Programm

deS frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".) Freitag, 11. September.

4 Uhr: Wetterbericht der Gießener Wetter­dienststelle. 4 20 Uhr: Nachrichtendienst. 4 30 biS 6 Uhr: Hausfrauen-Nachmittag mit DortragDie Erholung der Fausfrau durch Turnen". 6 bis 6.30 ilfcr: Die Lesestunde: AusDon Quichote" von Eervantes. 6.30 bis 7 Uhr: Stunde deS Südwest deutschen Radioklubs:Die Eignung der verschiedenen Spulenarten für die drahtlose Tele­graphie und Telephonie". Dortrag von Grüne­wald. 7 biS 7.30 Ufcr:Das alte Ehina". Vor­trag von Major a. D. Dansa. 7.30 bis 8 tilhr: Stenograph Fortbildungskurs für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts-. 8 bis 8 30: Die Entstehung des Wortschatzes und d r Gram­matik". Vortraa von Dr. Ludwig Harald Schütz. 8.30 bis 9 30 Ahr. Neue Dläsermu'ik 9.30 Ahr.

In den Sitzungen der Aussichtsräte der drei (? csellschaften wurde einem von den Vorständen G».. - bereiteten 2lbk>mmen zugeslimmt. durch das

beschrieb c; :ic Erdölintercssen des Deutschen Erdöllonzerns

tung eine« EisentrusteS in Rheinland-Westsalen tire rigorose Preispolitik zeitigen könnte, besteht hmtt nicht. Dom volkswirtschaftlichen Stand- turft aus ist also gegen 2>ic augenblicklichen Be­sinnungen nichts einzuwenden: im Gegenteil wird n.m diese begrüßen müssen, beim sie zeigen, daß Mt deutsche Unternehmerschaft gewillt ist. unter Hintansetzung, der eigenen Bewegungsfreiheit MeS zu tun, um den deutschen Produtten ihre bisherige Stellung in der Weltwirtschaft zu er­halten. nn.

Büchertisch.

Euphorion, Zeitschrift für Literatur­geschichte. Herausgegeben von Zosef Nadler und August Lauer. 3. 5)eft Leipzig und Wien. Verlags- buchhondlung Carl Fromme, (9. m. b. S). 1925. Das Heft wird eröffnet durch einen höchst aktuellen Auf- jatz von Geheimrat Burdach in Berlin:Moderner Geschichtssubiektivisrnuv und die Berliner Ge­schichtswissenschaft. Eine Warnung vor der Main­linie des deutschen Geistes". Arthur Hübscher in München verteidigt seine Auffassung von Renais-

sance und Barock. Max Speter in Wehlen ergänzt unsere bisherige Kenntnis der Ausgaben von Grim- melshausens «implicissimus. Fritz Brüggemann in

97 74.5

>4.62

81

52,12 48,62

37

60

62.1

45.75

71.-2 ' 56,75 112.75

127.5 , 20.4

N

61,75 I 77,75 ' 68,75 82,25

Entgegen anderweitigen Meldungen, daß die |of rheinisch-westsättschen Werke Krupp. Phö- ru, Rhein-Elbe-Anion. Thyssen und Rhe'mstahl cirer Holdinggesellschaft übergeben und deren Ge- Dirmc gepoolt werden, meldet dieKöln. Ztg.", daß eine vollkommen neue Aktiengesellschaft ge­gründet wird, deren Aktien mit denen der Aktto- i2re der bisherigen Anternehmungen mit einem ? winnschlüffel ausgetauscht werden sollen. Aeber

Höhe des Aktienkapitals liegen zwar end- lu'tige Entschließungen noch nicht vor. dwch scheint li<b. dem gleichen Blatt zufolge, um etwa 53) Millionen herum zu bewegen.

Deutsche Erdöl A.-G. Deutsche Petroleum A.-E. -

Slütgerswerke 51..®.

Kunst und Wissenschaft.

Kammersänger Siegmund Krauß f.

Darmstadt. 9. Sept. Dor einigen Tagen It in Dessau Kammersänger Siegmund Ar au 6 im Alter von 66 Jahren gestorben. ®c stammte aus Hessen und war in Groh-Arnstadt «rboven. Zuerst war er Lehrer in Darmst a dt. tw.lbete sich dann im Gesang au» und wurde Heldentenor an der Wiesbadener Hofover Später leirtte er in gleicher Eigenschaft am Kgl. Opern- toius in Berlin, am Stadttheater in Köln und rrteber an der Kgl. Oper in Wiesbaden und am Theater in Dessau. Krauß zählt« in der Zeit teer Vollkraft seiner Stimme zu den erfolgreich- ftm DÜhnensängern in Deuts<yland.

65,25 -8.25

6

9,7

58

62,5

98.5

128,5

74,3

121,5

122

8J

anleihcn, über deren künftige Behandlungen neuen Kolonialverwaltung gewisse

Darmstadt, 9. Sept. Ein Enkel seinen Großvater bestiehlt, ist selbst

W

langen tu m Steffi en J

nen «Äfe ®

w. Dieser tat5 w* c Mtänbtai

ölittU.

sL'S elv-rbun Million E Lehmen - K - ** w

K o nlursnachricht. Aeber das Ver­mögen Der Firma Winklers Haushal - tungsgcschäft G. m. b. H. zu Friedberg wurde das Konkursverfahren eröffnet. Forde­rungen sind bis zum 2 Oktober beim Amts­gericht in Friedberg anzumelden.

e Das gesamte Aktienkapital des Sichel-Konzerns verloren. Dlätter- meldungen zufolge weist der Status der Sichel A.-G. in Mainz, die Antrag aus Verhängung der Geschäslsaufsicht gestellt hat, einen Aktiv- Saldo von 1 550 000 ReichLinarl auf. Somit wäre daS Attienkapital von 20 Millionen Reichsmark fast verloren. Anter den Rücklagen befinden sich Ansprüche gegen die Attiengesellschaft für 3n- dustriewerte in Luzern in Höhe von drei Millio­nen Reichsmark. Einschließlich der acht Millionen Schulden der Eisenhandels-Gesellschaft ist der Gesamtschuldenbestand des Sichel-Konzerns mit rund 20 Millionen Reichsmark anzunehmen.

Deutsche Goldkäufe in England. 3n der letzten Auguftwoche. die am 2 September endete, importierte England Gold im Werte von 340 530 Pfd. St. von denen 305 306 Pfd. St. auS Südafrika kamen. Die Goldausfuhr belief sich dagegen auf 790 945 Psd. St., von denen Deutsch- land nicht weniger als 235 950 Pfd. St. in Mün­zen und 37 644 Pfd. St- in Barren abnahm, wäh­rend die Schweiz sogar 245 735 Pfd. St kaufte.

Osteuropäische Eisenkonven- tion. Wie die K. Z. erfährt, haben sich wider Erwarten die Aussichten für die Bildung einer osteuropäischen Eisenkonvention inzwischen gebes­sert. Wenn auch noch gewisse Schwierigkeiten zu beseitigen fein werden, ist doch anzunehmen, daß die Beteiligten zu einer Einigung gelangen.

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 9. Sept. Die Abend- börfe stand erneut unter dem Einfluß wirtschaft­lich ungünstig lautender Meldungen. 3m Sichel- Konzern soll nach neueren Meldungen fast das ganze 20 Millionen Mark betragende Aktien­kapital bis auf anderthalb Millionen verloren sein. Dazu kommt noch die Meldung, daß die Lage der Hannoverschen Waggonfabrik A. G. gleichfalls eine ungünstige Situation zeigt und man sich in Derwaltungskreisen mit dem Ge­danken trägt, die Geschäftsaufsicht zu beantragen. Infolge dieser Momente nahm die Abgabe­neigung stärkere Formen an. so daß gegenüber den schwächeren Nachbörsenotierungen weitere Kursrückgänge bis zu l1/.. Prozent bei führenden Werten zu verzeichnen waren. Heimische An­leihen schlossen sich der schwachen Strömung an. konnten sich aber zum Schluß auf ihrem Stand halten. Die Abendbörlc schloß in schwacher Stimmung. Deutsche Anleihen: 5proz Reichs­anleihen 260. Schutzgebietsanleihen 6,150. Aus­ländische Renten: Zolltürken 7.45. Bankaktien: Commerzbank 96.50. Darmstädter Dank 111,75, Deutsche Dank 112,62, Diskontogesellschaft 104,75, Dresdner Dank 101. Metallbank 80,50. Mittel­deutsche Ereditbank 94,25, Oefterreichische Kre­ditaktien 8. Wiener Bankverein 6. Montanaktien: DuderuS 50,50, Deutsch-Luxemburg 71, Mannes­mann 70. Phönix 75,50. Rheinisch« Braunkohlen 129,75. Rheinstabl 66,50. Chemische Aktien: Badische Anilin 127,75, Ehemische Griesheim 121, Höchster Farben 121,37. Holzverkohlung 59, Rüt- gerswerke 78,50. Schiffahrtsaktien: Hapag 65. Industrieaktien: AEG. 96. Adlerwerke Kleber 52, Elektrisch Licht und Kraft 97, Karlsruher Ma­schinen 41. Neckarwerke Stammaktien 77. Lech­werke 73. Rheinmetall 34.50, Schuckert 64,50. Julius Sichel 5,75, Badischer Zucker 58. Franken- thalzucker 64,25, Heilbronnzucker 59.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers'.) Berlin, 9. Sept. 3n den Mittelpuntt des Interesses 1 roten immer mehr einige Spezial­werte. nachdem die Publikums-Kaufaufträge wieder fast völlig fehlten und für eine allgemeine Kursgestaltung keine sichere Grundlage vorhanden

gen, der ©rbölraffinerien und der fogena Oler-Organisativn in die Deutfche Petri A.-G. hinein und erhält als Gegenwert Aktten

»z°n NeS nMJtines timt«

Don Suaeri 'n die Säjaie in 'n die gamilit tzWr ndestenr 150 3ah !,n«J Seltenheit, fofe. n Orts gelohnt illu­

strierte Technik für jedermann" gibt der bekannte Münchener Verlag G. Hitth heraus. In Beiträgen von namhaften Gelehrten und Forschern wird das Neueste auf dem vielseitigen Gebiet der Technik erläutert und durch ausgezeichnete Repro- duktionen illustriert.

Kroße Verdienste hat sich die bekannte Mo- natsschristDeutschlands Erneuerung" (I. F. Lehmanns Verlag, München SW. 4, viertel­jährlich Mk. 3.) bereits durch die Förderung rassenkundlicher Aufgaben erworben. So bringt auch dos soeben erschienene Septemberheft auf die- sem Gebiete eine Reihe hervorragender Arbeiten. Zunächst führt uns Dr. F. Schweinitzhaupt in das Lebenswerk H. St. Chamberlains ein, des Vorkämpfers des Rasiengedankens. Der bekannte Münchener Rassenhygieniker Prof. Dr. Fr. Lenz be­gegnet in seinem Aufsatz:Eine neue Main- lini e?" dem Vorwurf, daß die neue Rassenlehre durch eine Verschärfung der Gegensätze zwischen Nord und Süd Uneinigkeit ins deutsche Volk brin­gen würde. Die Erkenntnis des gemeinsamen nor- dischen Blutanteils und der Wille, ihn zu fördern, wird im Gegenteil ein neues Band des Zusammen­halts um die deutschen Stämme schlingen.

Neue Frauenkleidung und Frauenkultur", Zeitschrift für persönliche, künstlerische Kleidung, Körperkultur und Kunst- Handwerk. Septemberheft (9). Verlag G. Braun, G. m. b. H., Karlsruhe. Wenn man hinter die Ku­lissen des Modeschaffens schaut, kann man schon jetzt gewisse Richtlinien für Herbst und Winter er kennen. Die neuen Formen der Mode sollen nicht kritiklos aufgenommen werden: jede Frau darf nur das für sie Geeignete an Anregung daraus ziehen. Hier unterrichtet der AufsatzVorschau auf die Herbst- und Wintermoden". Die beigegebenen Ab bildungen erleichtern die Auswahl und die Abwand

eressengemeinschaftsvertrag Deutfche Petro- i A °GNütgcrswerke A-G. auigehoben tnerben. Die Rutgers werke A-G. wird demnächst bi» Mit dem Betrieb des Oelgeschäfts zusammen- Äugenden Dermögensbestandteile der Deutschen Petroleum QL-©, übernehmen. Die Deutsche Erd-

Frankftrrter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 9. Sept. Cs wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 24,50. Roggen, inländi­scher 19,50, commeracrfle für Brau zwecke 25 bis 27,50, Haier, inländischer 20 bis 21, Mais, gelb 21 bis 21,25, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 39 bis 39,50, Roggenmehl 28 bis 28,25, Weizcnkleie 11. Raggenkleie 11,25 bis 11,50. Tendenz: Fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 9. Sept. Der heutige Getreide- marh lag wieder sehr still. Das Angebot deS Inlandes war schwach. Es notierten pro 1000 Kilogramm: Weizen (märt.) 218 biS 223, Roggen (märt.) 170 bis 173, Gerste (märt.) 213 bis 245 Futtergerste 180 bis 185, Hafer (märt.) 180 bis 188. Mais (loko Berlin) 214 bis 218.Raps 355 bis 360: für je 100 Kilogramm: Weizenmehl 31 biS 34, Roggenmehl 24.75 bis 26.50, Weizenkleie 12JO. Roggenkleie 11 biS 11.20, Diktoriaerbsen 28 bis 32, Futtererbfen 21 bis 24. Wicken 25 biS 28, Lupinen (blau) 12.75 bis 14. Rapskuchen 15.80 bis 16.20, Leinkuchen 22.50 bis 22.80. Kar­toffenflocken 18 bi» 1830, Zucker 21.

ist. Die Hauptaufmerllamkett der Bört« wurde durch die Bekanntgabe der 3ntercf fenoer- einiflu n g der beiden großen Oelkvnzerno in erster Linie auf diele Werte gelenkt, die bei Beginn des Geschäftes lebhaft umgefetzt wurden. Eine weitere Kurssteigerung konnten sie jedoch nicht verzeichnen, da d.e Einzelheiten der Trans­aktion schon in den letzten Tagen an der Börse ziemlich bekannt waren. Deutsche Petroleum, die fünftia die Dachgesellschaft deS Oelkonzerns bil­den, wurden anfangs mit 83'/, bis 821/, genannt, Deutsche Erdöl (teilten sich auf 92'/, biS 91'/,, Rütgerswerte auf 82'/',. Ferner fanden etwas regere Arnfötze am Markte der ausländi­sch en Renten statt, namentlich in Türken- tnerfen. Angeblich ist hier die Pariser Arbitrage Käufer. Die feste Haltung der Schutzge biet-

diese Fragen eine entscheidende Rolle spielen. Fen­sterbekleidung und Stores können dem fremden Be­schauer schon auf der Straße einen kleinen Einblick geben in Eigenart und Charakter der ihm ver- oorgenen Häuslichkeit und seiner Bewohner.

Internationale Bühnenkunst steht im Mittelpunkt des soeben zur Ausgabe ge­langenden ersten September-Heftes der bekannten illustrierten Halbmonatsschrift für Theater und Ge­sellschaftDas Theater" (Verlag Berlin W. 9). Besonders die Besprechungen und Bilder von den vielerörterten Aufführungen von Galsworthys The Show" und PirandellosEnrico IV." sind erwähnenswert.

Hoffnungen bestehen, konnten sich behaupten: später ging ober der AnfangSkurS von 6.6 auf 6.15 zurück. Die Bekanntgabe der GefchäftSauf- sichl bei Sichel hat die gestrige Befestigung wieder illusorisch gemacht, der Kurs ging von 10 (gestern) auf 6 zurück. Der Geldmarkt ist leicht. Tägliches Geld war mit 8 bis 9 Proz an- geboten. soweit öffentliche Gelder in Frage kom­men, noch darunter. Monatsgeld 10 biS IG/, Prozent. Es bestehen an der Börse Erwartungen über eine evtl. Herabsetzung der allgemeinen Bankzinsen. Am Devisenmarkt konnte sich die italienische Lira auf Interventionen hin heute von 120 sprungweise auf 113,50 gegen London erheblich befestigen. Auch nordische Devisen waren weiter befestigt. Die Reichsmark notierte heute gegen Mittag in London 20.37, in Paris 5,07, in Amsterdam 59,12.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Vor etwa einem Vierteljahre haben die maß­gebenden Vertreter- einiger großer westdeutschen ^fcnkonzerne miteinander Fühlung genommen, ult darüber zu beraten, wie die gegenwärtige Tttsis dieser Werke am besten überwunden wer­den könne. Dekaimtlich hat die Rohstahlgemein- efcaft bereits eine 35prozentige Einschränkung der Produktion verfügt, die demnächst noch erhöht oerben soll. Die Eisenwerke sind daher gezwungen, inen erheblichen Teil ihres 'Betriebes leerlaufen z» lassen. Da die Wirtschaftlichkeit dieser Unter- Körnungen auf die Dauer unter diesen Derhält- lilfen in Frage gestellt ist, ergibt sich jetzt die Hattocnbigfeit, über die bisherigen losen Verbin- nngen einzelner Abteilungen der Eisenwerke niauS zu einem engen Zusammengehen zu ge­igen. Die Produktion wird nach einem bcflimm- n Plan beschränkt und aufgeteilt werden müssen, Jin daS bestehende Ueberangebot zu beseitigen. Sckanntlich rührt ein großer Teil der 2ll>sah- ettoferigfeiten in vielen Branchen, auch in der S feninbuftrie. daher, daß die Warenerzeugung u umfangreich ist und daher vom Markt nicht infgenommen werden kann. Die einzelnen Er- - 'ger sind dann zu Verkäufen mit geringer Ge- nnfpanne ober zu Derlustpreisen genötigt. > ;|cr Kernpunkt deS UebelS haben die rheinifch- > ftfäll|d>cn Eisenmagnaten erkannt. 3n Kon­sequenz dieser Erkenntnis tauschen zur Zeit fünf roße Konzerne, nämlich Krupp. Phönix, Rhein- 1 cchl, Thyssen und die Rhein-Elbe-tilnion ein- 'ijenbcS Zahlenmaterial auS, um ein Bild für -ic zu treffenden Schritte zu erlangen. Außerhalb Vieler Vorberatungen stehen noch Kloeckner und Zeesch. Wenn man von diesen beiden Gruppen absieht, würde die gesamte westdeutsche Eisen- | iix^jftrie bei einem Erfolg der gegenwärtigen O:ratungen zu einem einheitlichen Gebilde zu- anmengefaßl werden, das alle Produkte vom

der Deutschen Petroleum A-G . die teil- aus dem Portefeuille der Rütgerswerte zur Verfügung gefteUt werden, teils neu geschaffen werden müssen. Zu diesem Zwecke soll einer demnächst einzuberufenden außerordentlichen Generalver­sammlung der Deutfchen Petroleum A-G vor- gcschlagen werden, das Akttenkapital von 24 Mil­lionen Reichsmark um nominell 11 Millionen Reichsmark zu pari auszugebender Aktien auf 35 Millionen Reichsmark zu erhöhen. Gleichzeittg sollen 4,5 Millionen Reichsmark Genußscheine ge­schallen werden, welche Anrecht auf Beteiligung am Reingewinn nach Ausschüttung einer Divi­dende von 8 Proz. auf daS Akttenkapital haben und am LiguidattonScrlöS erst nach den Stamm­aktien beteiligt sind. Die Genußscheine werden zwischen der Deutschen Erdöl A.-G. und der RütgerSwerle A.-G aufgeteilt.

Der Zusammenschluß der Konzerne auf dem Erdölgebiet ist von dem Gedanken getragen, daß es bei der heutigen Wirtschaftslage in Deutsch­land notwendig ist, das Mineralöl- und De- triebsstofshandelgeschätt einheitlich aus^ubauen und dabei jede Zertplitterung der Kräfte äu vermeiden Dies soll durch möglichst weitgehende Zusammenfallung der bisherigen Einzelorgani- fationen der beiden Gruppen erreicht werden.

Nachdem die deutschen großen Konzerne sich über ihre Mineralölpolitik vollkommen geeinigt haben, sind darüber hinaus einer freundschaft­lichen Verständigung beider Gesellschaften auf technischem und wirtschaftlichem Gebiet die Wege geebnet.

H Gestern begirg *c ifle Som man).-." rber", Äont*; TeburtSla, tr. ntergang des,fok d damals ^ach breilägigr gung deS kuljessi- indes eöangtli- vereine ,u 6abt Detlevs hatten M) ttc einen auS ganz Hella urg imb ben umlitgo- baren. 2fen den mt» ft diejenige auf bm nobei über 120 Do- eraffckretär MppS- nf er In Mn

rnstr W md in der Donnie Md tzchera e Md Sjwnat1 vo? M hier adgchastvr 1 standen runb ft) Mlus.Dei flauer»- hnliche ältere 3tk für bessere Tien li e Pferde 1000 und s

rich Kainz in Wien legt dasJunge Deutschland" Eine neue

. nOtwendigenfalls die Preise herabzusetzen. damit foy ter Absatz forciert wirb Die Gefahr, daß die Dil-

eigenen Bedarf. Ein breiter Raum

Stellung und Fenstcrbekleidung ge­widmet, da bei der Alisgcstaltung eines Raumes

Berttn

/SüluW lUlittaq I bart« \ 9 9.

1 0.28 0.35 0,3425 0 54 0.17 0,3

0 81

0.3 0.29 91.75 M.fi 7,62

i-ä-.Nr «uJ

1ml 111 omi'

M bas er mit . ...

Ifnen SdjtDiKtrfoln ff Don besonderer Seite wird unS auS dem

M't feinem Safer btt Muhrgebiet geschrieben

Sttlin. 9 Septbr

3mrrifanirfte Sloten.....

Bclaüche Sloten Täm<che Sloten ....... Englische Noten Srcniörn'me Sloten Lolländiswe Sloten (rtülieni'ch: Sloten......

Slorw-aischr Noten Tentfcfc C:f*rrr.,äi00.<tronen Rumänische Sloten......

Schwedische Sloten Echweüer Noten Sr-niich: Slotrn Tschechoslowakische Roter. . . Ungarische Sloten.......

A V2ln 2-'s,

Me6 ?lä-yo- gurt lyre gclamten usutoitnterencn ein-

nn, Mehlich der Wieher Prvbukttvnsunternehmun-

i

Mleu-

Devisenmarkt DerlmFrankfurt a. M.

(In DUlionen Mark anSgebrütfL ®uato8-Htrt9, London. Ren- York, Japan. Rio de Janeiro für eine Einhett. Wim and Bndavc» tür 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

_____________(Ohne Gewähr.)______________

X, 9. Lept. $ütk L hstahl bis zum fertigen Erzeugnis der Schwer- nmerers als 2k? m.'niftric umfaßt. Für die Bearbeitung der Tlbfatz- icher standen anfäng.-^ j s.odiete würbe diese Vereinigung einen mäch- ftc in Aussicht. ; ijgen Fortschritt bedeuten, beim die einzelnen Zusage aus bcftinurtc ! pl nternebmungen arbeiten dann nicht mehr neben- mtä. Nun griff manu s k liranber wie bisher, sondern miteinander. Es linier diesen btfkk txrben hierdurch große Kosten gespart, die seither xC Bürgermeister Asäzil^e Preise erhöhten. Die Tendenz des Zu- ,is 1919 Kaufmann tre I.mmenschtusses geht also babin, die Selbstkosten t erklärt, eine eventrr- verbilligen, um die bisherige geringe Ge- rp AMw'erer Don p innspanne zu erhöhen und nach Möglichkeit bzw.

Ni« i« ------------ K:- t '---

,ä »jrje»-«

NMUNg e3tben von den aten und fiemSenW Es wird 'ich und dann nowma-i

XV -

?öc Gericht eine seltene Erscheinung. Der Sri- sur Wilh e lm Becker au 6 Beerfelden Hal jon einmal seinen Großvater bestohlen, der albst in bedrängten Verhältnissen lebt. Decker t ein heruntergekommener Mensch, der jeder Lrbeil scheu aus dem Wege geht, und bereits chrsach vorbestraft. Kürzlich hatte er. als fein »roßvater einem Erwerbe nachging, einen Ein» uch in helfen Wohnung verübt. Das Bezirks- !-7)öflengericht verurteilte ihn deshalb zu drei wahren Zuchthaus, ohne Anrechnung der U ntersuchungshaft: auch wurde die Zuläffigkeit b««r Polizeiaufficht ausgesprochen.

________Datum:

5% Dtutsch: RkiLSanlrlhe . 4% Dcutsche Stcidäanlcibt . B'V.o Tcinschc Jicicht-aiiletlje 3®/ Deutsche RcichS.inlktde . Deutsche Svarpromtknanleth« 4°/0 Ptkuüische KonfolS . . . 4°/0 Hessen...........

3.,'.., Hesicn..........

3»/o Hessen Deutsche Scrtb. Dollar Anl.

bto. Doll-2chay-Amr«tsug..)

4°;0 Zolltürken 5% Aoldmcnkaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz, und Pnvat-Bank Darmst. und Slationalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche BercinSdank .... TiSconto Commandtt ... Metallbank..........

Mitteldeutsche Trcditbank. . Dösterreichische Lrcditanstalt. Westbank............

Bochumer Guß . . .

Budcr.iS............

Caro . Deutsch. Luremburg Gelsentirchcner Bergwerke. . Harvcner Bergbau......

Kaliwerke ÄschcrSleben.... Kaliwerk Westeregeln. ... . Vaurabutte . Obcrbcdars ......... Bhänir Bergbau ....... 'Hheütitabr...........

NtebcckJJiontan .......

TelluS Bergbau.....

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llavd

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Pbilipv Holjmann......

Anglo Eont -sSuano . . . . . Badische Anilin........

Cbcmische Mayer Alabin . . ClolMr, nuot.........

i^rie5! ctmtr Electron .. .. Höchster Farbwerke ..... Holivcrkoblung SiütgcrSwerkc Lchcldeansialt ........

'.'Illg. ElektrizitätS-Gesellschafi Bergmann Maiukrastwerke Schlickert............

Siemens & HalSke......

Adlcrwerke Kleyer ......

Daimler Motoren > cyligenstaedt....... .

Meguin.............

Mctoreuwerke Mann beim . frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . ^etallgcsell'chaft Frankfurt. Schublabrik Her; . . .. * Sichel..............

Zellstoff Waldbof...... ^-luckenabrik Frankentbal . . Zuckerfabrik Wagbäuscl . . .

ad)« Mord-

i*3

wn em \7_.6e m 'v der LandstE

schwz. Aut»

Sdiuhh. Adenü- 56rie

Schluß flute

8.9. |

9 9.

8.9.

0.285 1

0.260

0.2825

0,310

0 320

0.36

U.M0

0.51

0.55

0,170

0.165

0,175

0.290

o 305

0.31

0,29

0.291

0,0

-

o 27

0 29

-

0.3

*9,8

89,8

91,75

91.7

>4.75

91,65

7 9.',

7.85

7.5

38.62

133

131.9

132,5

96.5

^6.5

96.4

112

111.75

11

113

112.62

113

60

60.5

105,75

104,75

105,75

80. 5

80,75

Ul 5

91,25

94.25

<.8

8

8.4

0,03

0.029

71,75

53

50,5

52,1

4>

45,5

45.5

72

71

71,75

57.25

58

112

110.5

112,5

128.5

126.75

128 5

143

138.5

21

45.25

45

45,5

62

60.75

62,6

77

75 5

77.4

65.75

66,5

66.1

82,5

81

l-3,75

46 5

47.76

65.75

65

65.63

69.12

68,75

69,5

_

68.5

68 5

63

61,25

62.5

101,5

129

127,75

129.25

77,25

75.4

78,75

122

121

122

123.5

121.1

122,4

60

59

«J

78 5

50,5

109,75

100.12

w

97,75

96

97,1

8)

78,5

74,5

71

73,5

In

61,5

65.12

84 25

83,5

84,6

54

53,75

49.5

49

49

30

28

39

39

38.5

59.75

0,3

0,32

0.82

0 805

102

101,5

60.5

ri6

56.75

40.25

40

7

5,75

10

9,8

9,62

3.9

65 25

61,2-5

58,5

58

58,5

8 Septbr.

9. Septbr.

Amtliche

<^cld

Slati rung Briet

Amtliche Notierung

(Selb

Brief

Ämsi--lllott

168,: 6

169,38

168,96

169,38

Bu-it.'?lireö

1.689

1.693

1,68

1,69

Äris -Antw

18.68

18,72

18 69

18,73

Christiania -

90.54

90,7t

92,38

93,00

.0 open Hagen

105,07

10.5,13

105,19

105,28

Stockholm -

112.43

112.73

112,41

112,61

HelsingforS. y taltcn . . .

10.575

16,911

10.61«

16,94

10,57 17.77

10,61

17.81

London. .

'0,846

20,39>

20,316

20,39-;

Sicuyork . .

4.195

4.235

1.195

4,2a-,

Poris. . .

Schwerz . .

19,72

19,76

19,75

19,79

81,13

»1,23

81.01

81,21

Cvanien .

59,68

59.81

59,83

59,97

yavan . . .

1,711

1,715

1,711

1,715

Bio dr Jan-

0.553

0.555

0.558

1.560

Alen in D Lest, abgest.

39,18

59,32

69,18

69,32

Prag ....

12.43

<2,47

12.432

12,472

Belgrad . .

7.4-5

7,505

7.485

7,505

vudavell. .

5,895

1,915

5.87

5.91

Bulgarien . Is'llabon

3,015

J.055

3,045

3,055

21.125

21,175

Daruip. . . .Qonftantin.

80.68

«O.R3

80.65

80.85

2,43.5

2.445

2,355

2,365

Athen. . .

i.24

1.26

6 24

6.26

Canado. . .

4.195

4.205

4,195

4,305

Uruguay . .

4,205

4,215

4.20

0,21

Geld

Brief

4.212

4,232

18,66

18,78

104,94

105.46

20.311

-0,411

19,90

to.ou

168.48

169.3?

17.90

18.03

92.32

92.78

58,97

59,27

112.17

112.73

80,95

81.35

59,65

59.95

12.39

12.45

5.843

5.883