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über Oer 2beuysmarkerofwungsbilanz um 8 UKtiu Am. Stammgktien und 250 000 Rm. Vorzugsaktien erhöht worden und beträgt jetzt 40 Mill. Am. Stammaktien und 1,25 Mill. Am. Vorzugsaktien.
0 Olea-Werke A. G. für Mineral- ölindustrie, Halle a. d. S. Die Verwaltung beruft auf den 24. April eine außerordentliche Hauptversammlung, die über heu bekannten Verschmelzungsvertrag der Aktiengesellschaft der Petroleumindustrie zu Berlin Beschluß zu fassen haben wird. Zur Durchführung des Vertrages soll das Grundkapital der Gesellschaft um nominell 2 666 600 Am. durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien erhöht werden. Außer dieser wird eine weitere Erhöhung des Grundkapitals um bis nominell 7 133 400 Am. neue Stammaktien unter Ausschluß des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre vorgeschlagen. Die Firma der Gesellschaft wird in „Hugo-Stinncs-Riebeck-Oel-A-G" geändert: der Sitz der Gesellschaft Ipirb von Halle a. d. S. nach Berlin verlegt werden. Als letzter Punkt steht auf der Tagesordnung die Zustimmung zu der Aufhebung des Pachtvertrags mit der Hugo- Stinnes-Riebeck-Montan- und Oelwerke A.-G. zu Halle a. d. S.
Börsenkurse.
Aus oer Provinz.
Landkreis Gießen.
X. W i e s e rf, 7. April. Eine Lichtbilder- Passionsandacht in der Kirche am Abend des Palmsonntags war für eine zahlreich versammelte Gemeinde eine erhebende Weihestunde. Zu 33 meist bunten Lichtbildern von Werken der christlichen Kunst mit Darstellungen des Lebens und Leidens Jesu und Ausnahmen aus dem Heiligen Lande verlas Pfarrassistent Hertel- Gießen entsprechende SchriftsteUen und gab Erklärungen. Ab und zu gab Orgelspiel und Gemeindegesang den Bildern das Geleite: als Höhepunkte wurden empfunden Leonardo da Vincis „Abendmahl", wozu Organist Müller leise das Abendmahllied der Gemeinde „Schmücke dich, o liebe Seele" spielte und Dürers Ehristushaupt, das die Gemeinde mit Paul Gerhardts „O Haupt voll Blut und Wunden" grüßte. Die Gesangsabteilung des Wartburgvereins trug mit 5 Chören zur Verschönerung des Abends bei. Das Vaterunser sprach die Gemeinde laut mit dem in einem Gruß- und Schlußwort auf die Bedeutung solcher gottesdienstlicher Formen hinweisenden Ortsgeistlichen gemeinsam, und zum Spruch des Segens breitete ein segnender Christus im Bilde die Hände.- Der '.Reinertrag des aus freiwilligen Spenden bestrittenen Abends kam unserer in ihrem Wert immer mehr erkannten kirchlichen Jugendarbeit zugute.
t Grunberg, ?. April. In der gestrigen Gemeinderatssihung wurde die Verteilung der Grabstücke durch den Geländeausausschuß, sowie der Ankauf des Ackers auf der Warte von Frau Christine I ö ck e l genehmigt. Das vor 14 Tagen zurückgestcllte Gesuch des Schützenvereins um Abgabe von 15 Festmeter Holz zur Erbauung einer Schüt- z e n h a l k e verursachte eine längere Aussprache. Der in Betracht kommende Platz am Walde wurde nach mehrmaliger Abstimmung mit sieben gegen drei Stimmen dem Verein für eine jährliche Anerkennungsgebuhr von 2 Mk. auf Widerruf überlassen. Von den 15 Festmcter Holz sollen 5 Festmeter unentgeltlich und 10 Festmeter üum Tarifpreis abgegeben werden. Ein Gesuch der Herren Jäger und B o ck, Russen- st e i n e auf der Lehmkaute zu brennen, wurde der Geländekommission uberwie'en. Dem Maurermeister D o ck wurde in der Gartenstrahe unter folgenden Bedingungen ein Bauplatz zugesprochen: Von d»m Gelände kostet das Meter 1,20 Mk., wenn das gebaute Haus einem Grünberger. der am 6. April in Grünberg wohnt, oder einem Beamten, der von auswärts von seiner Verwaltung nach Grünberg verseht ist, verkauft oder vermietet wird. Sollte das Haus später, nach drei Jahren, durch Bock einem Auswärtigen verkauft oder vermietet werden, so ist eine Zusatzsumme von 700 Mk. an die Stadt zu zahlen: ferner wird verlangt, daß das Haus bis Ende d. I. im Rohbau fertig sein muß, andernfalls ist eine Konventionalstrafe von 200 Mk. zu zahlen. Das Gesuch des Lehrers L a u b e r , Steine im städtischen Steinbruch zu brechen, wurde genehmigt, dagegen -wurde das Gesuch des Hch. Robert, in dem seiner Druckerei anzugliedernden Verlag das Grünberger Wappen fuhren zu dürfen, und das Gesuch des Karl Rühl um Heberlaffung von Gelände zwecks Einfahrt in seinen Hof zuruckgestellt. Den Holz haue r n wurde auf ihren Antrag hin je 2 Meter Brennholz zum Tarifpreis zu- gefprochen. An die Erledigung einiger kleinerer Angelegenheiten schloß sich eine längere Aus- ^sprache über die am 13. Oktober 1924 dem Bürgermeister Ranft zuerkannten, monatlich zu Zahlenden 50 Mk. bis zum 31. Dezember 1925. ^Man verlangte zu wissen, wann vom Kreisamt Mae diesbezügliche Antwort eingegangen ist, und warum der Stadtrat keine Kenntnis davon erhalten habe. In der nächsten Sitzung soll darüber weiterverhandelt werden. — Gestern nachmittag fand eine Hebung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Als Brandobjekt war die Fabrik der Firma Hch. Schmidt l. unter der Annahme ausgewählt worden, daß infolge einer Kesselexplosion die Fabrik in Flammen stehe und das Wohn- und Lagerhaus zu retten sei. Die Hebung verlies in oUen Teilen durchaus zu- friedenstelleird. 2m Anschluß dargn überreichte der Hauptmann den Feuerwehrleuten Anton K re über und Karl I öckel VI. für 40jäh- rige Dienstzeit mit einer Ansprache das Neuerwehrabzeicken. Die Feuerwehrkapelle trug zur Verschönerung dieses feierlichen Aktes bei.
Kreis Friedberg.
Dad - Nauheim, 8. XmL Die heutige Stadtverordnetensitzung verhandelte nur wenige Punkte, die zumeist nicht vol allgemeinem Interesse waren. Die Waldwirtschaft, besonders für Kurgäste ein beliebter Ausflugsort, wurde an den seitherigen Pächter Wilhelm Friedrich zum Preise von 1800 Mk. vermietet. Die Stadtverordnetenversammlung legt jedoch Wert daraus, daß die Htadt die Preise ab und zu kontrolliert, wie es jm alten Pachtvertrag vereinbart ist. Bnter Besprechungen bemängelte Stadtv. Rosenthal die zu hohen Eis preise ds staatüchea Eiswerk s. während Stadtv. Röhler den Ladenpreis für Schweinefleisch ll.20 Mt.) zu hoch findet im Verhältnis zum Lebendgewichtspreis (55 Pf.). 3n der nichtössentlichen Sitzung wurden einige Wohnungen vermietet, ferner wurde der An- laufeinesgrößerenKomplexesBau- g e la n d e in der Rahe des Hotels Metropvl beschlossen.
Kreis Büdingen.
, „ "Büdingen. 8. April. Wie verlautet, soll die Fertig st ellung des neuen ? , e a 5 9 c b ä u b c d so gefördert werden, daß die Amtsräume noch im Herb7t bezogen werden können. Die Privatwohnung des Kreis- dtrektors soll noch zu einem früheren Zeitpunkt sertiggestelll fern. Man hofft, daß der Staat die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt — Am Sonntagnachmittag sahen Spaziergänger eine 40 Quadratmeter große Bodenfläche, die mit dichtem Gestrüpp und Gras bewachsen war und
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt <t M.
(An Billionen Mark ausgedrückt. Buenos Aires, London, Neu- hort, Japan, Nio de Janeiro für eine Einheit. Wien und Budapest für 108000 (Einheiten, alles übrige für 100 Einljeiten.) Telegraphische Auszahlung, (Ohne Gewähr.)
Frankfurter Aoeaonor,«.
Frankfurt a. M, 8. April. Das Geschäft an der heutigen AbenÄbörse war unbedeutend, da die bevorstehenden israelitischen Feiertage den Verkehr noch mehr einschränken, als dies bisher schon der Fall gewesen ist. Die Tendenz läßt sich als behauptet bezeichnen, weil infolge des umsatzlosen Geschäfts Kursverändrrungen von Belang nicht eintraten. Rachfrage oder Interesse machte sich für kein Gebiet geltend. Die Börse schloß unregelmäßig und geschäftslos. Bankaktien Commerzbank 109,50. Darmstädter Bank 137. Deutschs Dank 135, Dresdner Bank 108,25. Mitteldeutsche Creditbcmk 99,57, Rheinische Kreditbank 4, Oester- reichische firebitaffien 8,30. Montanaktien. Deutsch- Luxemburg 72,75, Rheinstahl 51. Tellus 3,35/ Kalt Alchersleben 17, Kali Westeregeln 21,87. Chemische Aktien: Badische Anilin 140,25, Th. Goldschmidt 109. Rütgerswerke 15. Indust ric- aktien: AEG. 11,12, Dtzckerhoff 4,35, Fuchs Waggon 1,3, Felten 13. Gebr. Iunghans 11,75, Lechwerke 85,90. Ausländische Renten Zoll- türfen 10,2772 • - „„
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 8. Avril. An der heutigen Börse herrschte bereits Oslerstimmung. Die Umsätze schrumpfte,, bei Beginn des Perkehrs, soweit dies überhaupt noch möglich war, zusammen. Die Tendenz war dabei auf einzelnen Marktgebieten zunächst ausgesprochen schwach, insbesondere für Montan- tc. Später konnten sich die Kurse an den zunächst stark mitgenommenen Markten wieder leicht erholen. Einiges Interesse zeigte sich für ausländische Poprcre, von denen Budapester Stadtanleihe-Kupons und Türkenwerte zunächst im Vordergrund standen. Die Notierungen dieser Papiere konnten hiervon allerdings kaum profitieren. Daneben wurden auch heimische Staatsan- l e i h e n etwas lebhafter umgesetzt, da sich auch der Zentralverband der deutschen Banken und Bankiers gegen den Entwurf der Regierung wendet und voraussichtlich in der heutigen Nachmittagssitzuna eine entsprechende Erklärung erlassen wird. Man glaubt in Börsenkreisen nicht, daß sich die Regierung den erneuten ernsthaften Vorstellungen der W , rtschaft in der Aufwertungs frag e völlig wie bisher wird verschließen können. Eine Quelle gewisser Beunruhigung war die Lage des Geldmarktes. Wenn dieser zur Zeit auch noch ein verhältnismäßig leichtes Aussehen hat und tägliches Geld mit 7einhalb bis 8 Proz. und Monatsgeld mit 9—11 Proz. genannt wird, so herrscht doch über die Gestaltung der Verhältnisse am Geldmärkte in den nächsten Wochen keine Klarheit. Maßgebend für den Börsengeldmarkt wird sein, ob die Seehandlung ihre an die Banken ausgeliehenen und am 15. April fälligen Beträge prolongiert. Bekanntlich ist die Seehandlung aber zur Zeit durch Saat-Krediie an die Landwirtschaft sehr stark in Anspruch genommen, so daß die Aussichten für eine Verlängerung der Bankkredite zumindest Zweifel haft erscheinen. Am 2) e n i | c n m a"r 11 trat keim Aenderung ein. Zu erwähnen ist die leichte Befestigung des englischen Pfundes.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 8. April. Austrieb • 47 Rinder, darunter 6 Ochsen, 5 Bullen, 36 Färsen und Kühe, 1203 Kälber, 254 Schafe, 1040 Schweine. Kalber: feinste Mastkälber 80—85, mittlere Mast und beste Saugkälber 70—79, geringere Mast- und gute Saugkälber 60—69, geringe Saugkälber 50 bis 58. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 46 bis 52. geringere Masthämmel und Schafe 40—45 mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafei 25—35. Schweine: vollfleischige von 80—100 Kg. 57—58, vollst, unter 80 Kg. 50—56, vollst von 100—120 Kg. 57—58, vollst, von 120—15C Kg. 57—58. Marktverlauf: Kälber und Schafe bet lebhaftem Handel ausverkauft, Schweine hinterlassen bei langsamen Geschäft lleberftanb.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 8. April. (Drahtberichk des ..Gieß. Anz.".) Cs wurden notiert: Weizen. Wetterauer 20 bis 24, Roggen, inländischer 19 bis 23, Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 29, Hafer, inländischer 17 bis 21, Mais (gelb) 19,50 bis 19,75, Weizenmehl, inländisches (Spe- zigl 0) 35,50 bis 36,50, Roggenmehl 30,50 bis 33, Weizenkleie 13,25, Aoggenkleie 14,50. Tendenz. fest.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 8. April. Am Produttemnarkt machte infolge der anhaltenden ausländischen Preiserhöhungen die Aufwärtsbewegung ebenfalls weitere Fortschritte. Die starken DeckungS- käufe halten unvermindert an. Roggen fest, Hafer gefragt und Futterartikel fester. Es notierten per JOOO Kg.: Weizen, mark. 247 bis 250, do. Mai 260 bis 258, do. Juli 261 bis 258, Roggen, märt 227 bis 230, dv. Mai 231 bis 228, do. Juli 230 bis 227, Gerste, märt. 210 bis 230, Futter- gerfte 185 bis 205, Hafer, märt. 188 bis 196, do. Mai 180, do. Juli 184, Wais (Mai) 176 AapS 390, Leinsaat 390, per 100 Kg.: Weizenmehl 32,25 bis 34,75, Roagenmehl 31 his 32 75 Weizenkleie 14, Aoggenklere 14,40 bis 14,50, Vik° kortaerbsen 22 bis 29, kleine Erbsen 19 bis 21 Futtererbsen 18 bis 19, Peluschken 19 bis 21’ Ackerbohnen 18,50 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11,50, do. gelb 12 bis 14, Serradelle 13 bis 15, Rapskuchen 15,20, bis 15,50, Leinkuchen 21.30 bis 21,60, Trockenschnitzel 9,90 bis 10,20, Torfmelasse 9,20, Kartvsfelslocken 19,10 bis 19,50, Zucker 17,50 bis 18,50.
Der grShling erzeugt Sommersprossen!
Diese Tatsache ist vielen, die Neigung zu Sommer- sproffenbildung besitzen, unbekannt. Wir ra'en Ihnen, in 6er Apotheke weißes Citalbol-Wachs 50 oder 25 Gramm, zu kaufen und jetzt schon mit der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sicher erhält.: Univ.-Apoth. ..Zum goldenen Engel'
( Dtretr vor dem Walde lag, piotzttcy in Hellen Flammen stehen. Rur mit größter Muhe gelang es den Herbeieilenden, das Feuer im Keime zu ersticken und einen gefahrvollen Waldbrand zu verhüten. Man nimmt an, - daß der Brand durch Wandervögel, die dort ' abkochten, entstanden ist.
Starkenburg und Rheinhessen.
i Darmstadt, 7. April. Der Ober*
bürgermeister von Darmstadt, Dr.
! Wilhelm Glässing, feiert heute seinen 6 0. ! Geburtstag. Er ist Hesse und stammt aus Groß-Gerau, älrsprunglich hatte er die richterliche Laufbahn eingeschlagen, ging dann in den Verwaltungsdienst über und kam im Jahre 1901 als Bürgermeister nach Darmstadt unter Oberbürgermeister Morneweg, dessen Nachfolger im ‘ Amt er^ 1909 wurde. Im Jahre 1921 wählten ihn die Stadtverordneten auf zwölf Jahre wieder. Eine Zeitlang gehörte Oberbürgermeister Dr. Glässing der damaligen Zweiten Kammer der Landstände an. Die Stadtverordneten von Darmstadt überreichten ihm als Geburtstagsgescherck eine von Professor Kröh gemalte Odenwaldlandschaft.
Areis Wehlar.
r. W «Klar, 8. April. Daß für die körperliche Ertüchtigung unserer Jugend noch viel Eifer und Wille in unserem Volke steckt, konnte man auch an dem starken Besuche der Frühjahrsversammlung des Verbandes für Leibesübungen sehen, die jm Hotel Hufnagel stottsand. Fast alle Turn- und Sportvereine aus der Stadt und dem Kreise hatten die Versammlung mit mehreren Vertretern beschickt. An die Stelle des verdienstvollen alten Leiters des Verbandes, Professor Dr. Hippen- st i e l, der zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde, trat Optiker Gustav Fi sch e r^als 2. Vorsitzender des Verbandes wurde Lehrer Schrupp aus Waldgirmes gewählt. Kassenführer ist Mechaniker Karl Rating, Schriftführer Kaufmann Georg Stamm. 2. Schriftführer Adolf Jung. — Der Wohnungsmangel in unserer Stadt hat auch eine regeBautätigkeitzur Folge gehabt. Vollständig neue Straßen mit vielen neuen Häuern wurden gebaut, andere Straßen wurden weiter ausgebaut. Die neuen Straßen haben neue Namen erhalten, einige der alten Straßenbezeichnungen wurden geändert. Die Strahen- freifläche der Wehbachüke:brückung erhielt den Namen „Solmserplah": die bisherige Rauborner Straße, von der Braunfelser Stras'e bis zum Solmserplah „S^ützenstraße": die 2M?lgra'en° strahe „Im Mühlgraben": der obere Teil der Schuhgasse bis zur Engelsgasse „Engelsgafse"; 6er auf die Christustircke in Rie?e-girmes stoßende Weg „Gabrielstraße": der von der Her- mannsteiner Straße in nördlicher Richtung führende Teil der Siechhofstraße „Siechhof": der Berbindungsweg von Siechhof noch der Her- mannfteiner Straße ..Linsenlcrg": die vom Linsenberg nach der Hermannsteiner Straße führende Sackgasse „Hinter dem viechhof": der von der Siechhofstraße aus über den Berg nach Her- mannstein führende Weg „Weingartenstraße": der Berbindungsweg zwischen Siechhofstraße und Formerstrahe „Gutleutstraße".
Hc^err-Naffau.
bl. Dillenburg, 8. April. Der Straßen- neubau zwischen den Gemeinden Nanzenbach und H i r z e n h a i n, der ene direkte Verbindung nach dem K re i s e Biedenkopf dar- stellt und das ganze dazwischenliegende Gebiet wirtschaftlich aufschließt, geht seiner Fertigstellung entgegen. Unter Zuhilfenahme von Arbeitslosen arbeitete man in der letzten Zeit eifrig. Man hofft, im Lause des Sommers die Straße dem Verkehr übergeben zu können. Die Bevölkerung dieses Gebietes half dem Bau niif allen Mitteln voran, da sie der Fertigstellung mit Freuden entgegensieht.
Wirtschaft.
* Einspruch gegen die Preiserhöhung s ü r Rohbraunkohle. Der Reichs- wirlschaftSminister hat die vom Mitteldeutschen Braunkohlensyndikat beschlossene Preiserhöhung für Rohvraunkohle nicht bestätigt. Sie tritt daher nicht in Kraft, es wird lediglich der Preis für Briketts in dem bekannten Ausmaße erhöht.
Berliner Geschäftsaufsichten 1 92 3 und 1 92 4. Im Jahre 1924 waren die anhängigen Fälle von Geschäftsaufsichten in Berlin L.5mal so groß wie 1923, die Zahl der beendeten 12mal so groß wie im Vorjahre.
* P h. Hv lzmann A. G., Frankfurt am Main. Für das Geschäftsjahr 1924 wird aus dem äleberschuß von 1,53 Mill. Rm. eine Dividende von 7 Prozent auf die Stammaktien und von 6 Prozent auf die Vorzugsaktien zur Verteilung vorgeschlagen. Dos Geschäftsjahr 1924 weist nach 693 971 Rm. Abschreibungen einen Reingewinn von 1 528 971 Rm. aus. Die Aussichten für das lausende Geschäftsjahr werden als befriedigend bezeichnet.
‘ Norddeutscher Llohd, Bremen. Im Geschäftsbericht über das Jahr 1924 weist die Verwaltung darauf hin, daß das letzte Jahr im Weltverkehr ein Jahr allgemeinen Niederganges war, trotzdem konnte der Wiederaufbau der Flotte des Norddeutschen Lloyd und der überseeischen Verbindungen wesentlich gefördert werden. Die Seedampferflotte ist um drei Passa- ;ier- und Frochtdampser und ein Frachtmowr- chrff (alles Neubauten) von zusammen 36 803 Bruttoregistertonnen vergrößert worden, ferner wurden die Dampfer „Dessau" unb „Anhalt" mit zusammen 13 299 Druttoregistertonnen angekauft. Inzwischen ist noch der Dampfer „Ber- hn‘ mit etwa 15 000 Bruttoregistertonnen vom | Stapel gelaufen. Der gesamte Flottenbestand ein- chliehlich der Neubauten beträgt 244 Fahrzeuge und 415118 Bruttoregistertonnen. Als rechnerisches Gesamterträgnis wird ein Betrag von 14664 034 Rm. ausgewiesen. Nach Abzug der Derwaltungskosten, Zinsen, Provisionen und Steuern unb nach Abschreibungen verbleibt ein O^eft von 416 319 Am., der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Das Grundkapital ist gegen-
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12.477
6,81
6,83
12,435
12,175
Belzrad ..
Budapest. . Bulgarien. Lissabon .
6 79
6,81
5,06
19,971
-ß
19,975
Ä
20 025
Danzig. . . fionftantin. Athen. . .
79 75
2,173
79 95 ü,185
79,65
2 18
79 85
2 1!)
6,84
6 86
7,04
7,06
Berlin, 8. April.
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Amerikanische Note» .....
4,178
4,198
Belaische Noten. .......
21.10
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Dan Ische Note» ........
77 06
77 41
Eupiilche Noten........ französische Noten ......
20 04.
20.145
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11 82
Holländische Note» ......
1(7 25
168 11
Italienische Noten ......
Norwegische Noten......
Deutsch^)esterr. u 100 firom«
17 2 ".
17,33
16 92
19.eo
67 26
69,30
NumanlscheNoieuV7VVV7
Schwedische Noten......
112 77
113,37
Schweizer Note».......
89,95
8t, 3#
Svanisthe Noten..... .
Tschechoslowakische Woltn . .
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12 46
Ungarische Noten . . #
5.785
5.805
.kuppen. Tonten, Breien, zu kalten und warmen Süsspeisen, zu Ruthen, Torten und Kleingebäck, zu Gemüsen und Fleischgerichten brauchen Sie Mondamin, das unübertreffliche, nahrhafte Küchenhilfsmittel. Wenn Sie es in semen verschiedenen Aqwendungsnwglkhkeiten geprüft haben, dann werden Sie begeistert sagen: Es gibt nur ein
MONDAMIN
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