l Nachdruck verboten.)
14. Fortsetzung.
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Mäusburg 10,
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Seltersweg 52
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Verlobte
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Gietzen, Ostern 1925
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Stolberg (Harz), den 4. April 1925.
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Die Geburt ihrer Tochter 3ngtib zeigen in herzlicher Freude an
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Zu Ostern
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Verlobte
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.Ich halle beides nicht für ganz ungefährlich , lächle Linda. ..Und gerade darum reizt mich beides. Dürfen wir also auf Ihre pekuniäre Unter-
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„Anderthalb Millionen Dollar."
..Davon stellte ich bereu» eine Halde Million Verfügung!" rief Linda.
„Die anderthalb Millionen Dollar gebe ich
Feuer am Nordpol
Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Lassert.
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„Stönntcn 6ie nicht den ersten Teil des Um ternehmcns den Männern überlassen und unter dessen den Erfolg bei mir in Mirgifla abwarten "
„3d) werde nur zu Ihnen kommen um von bon aus mi! Herrn Landers und wrm Nagel den 5ic 3h re
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tflug gen Norden anzutreten. Lagen Unterstützung zu?"
.Wie hoc!) schätzen Sie die Mofitn reitenden Unternehmens?" fragte der
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allein", sagte Stralofs.
„Ich meist nicht, ww ich Ihnen bauten soll!" rief Nagel begeistert.
..Danken Sie nichi zu früh, junger Freund Ich stelle meine Bedingungen."
„Welche sind das?" fragte Sanders.
„Es find mehrere", jagte der Nüsse. „Zunächst bringen Sie mir Ihr Flugzeug nach Kalnukow skaja. Patz und Einreiseerlaubnis werde ich Ihnen von meiner Negierung besorgen. Bon Deutschland können Se den Flug ja doch nicht antreten, well Ihre lieben freunde, die Franzosen, Ihnen einen Strich öurdi die Rechnung machen würden.
Sodann verlange ich einen ununterbrod)enen Probeflug von mindestens 4-Vio Kilometer. Sonst rann ich meine verehrte Freundin, die Frau Für siin, 3i)*n nicht anvcrrrauen. Au diesem Zwecke schlage ich die Strecke längs der sibirischen Bahn, etwa bis Tomsk, vor. Im Falle einer Panne haben wir dann die Dahn in der Nähe.
Die Verproviantierung, Ausrüstung und der gleichen überlasse ich Ihnen. Die übrigen Vordere, tungen dagegen, vor allem die Einlage von Den zindepots in Spitzbergen und Alaska, wünsche id) 3U iibemehmen. Der Staat Kirgisia unterhalt auv rcidjenbe Geschäftsverbindungen sowohl mit Mr wegen wie mit Nordamerika.
(Fortsetzung folgt.)
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„Woher kennen Sie biefcn Hermaioff?" fragte er anscheinend völlig unbefangen.
„Ich machte kürzlich seine Bekanntschaf». Da durch erfuhr ich einiges über Sie, woraus ich entnahm, dah Eie nichts ohne vollste Berechnung tun. Da ich nun weiß, daß ich sowohl wie die beiden deutschen Herren Ihnen von ungeheurem Vorteil sein können, so bin ich sicher daß wir ohne die gc ringflc Gefahr in Ihr bolschewistisches Rutzland reisen werden, um auf Ihrem Besitze die nötigen Grundlagen unseres geplanten Unternehmens zu oe- sprechen."
Stratoff brach in ein unbändiges Gelachter aus.
„Großartig, Frau Fürstin, ausgezeichnet!" rief er.
Stefanescu legte sich protestierend ins Miuel.
„Das ist ausgeschlossen, Fürstin. Wir werden cs niemals gestatten, daß Sie fid) den völlig unberechenbaren Gefahren eines revolutionären L'anbes aussetzen. Außerdem bietet meine Gesellschaft Herrn Sanbers eine derart günstige Anstellung, lute sie ihm Herr Stratoff wohl kaum verschaffen kann."
„Und ich versichere Sie, datz der Staat Shr- gifta in der Lage ist, Herrn Sanders ganz andere Anerbietungen zu machen ab Ihre Gesellschaft!" rief Stratosf. „Dorausgesetzt natürlich, daß die mir noch unbekannten Vorschläge danach sind."
,Jhr Wille zur Macht wird völlig auf seine Kosten kommen", sagte Linda. „Aber ich denke, wir verschieben die geschästlichen Besprechungen für später."
Damit hob sie die Tafel auf.
14.
Nagel hatte bie Denkschrift seiner Denschrift beendet. Anschlietzend gab er noch eine kurze Er- flärung über die oorbereitenbe Expedition, bei der er auf die Mitwirkung von Herrn Sanders hoffe, weil man durch bie Wünschelrute am schnellsten fest» stellen könne, ob bas ganze Unternehmen überhaupt möglich unb aussichtsreich sei.
„Und einer derartigen Utopie wollen oic Ihre Unterstützung leihen?" fragte Stratosf bie Fürstin.
„3d) werbe sogar den oorbereitenben Flug zum Nordpol miimarhen", erklärte Linda.
„Allerhand Achtung vor Ihrem Mut! Dazu gehört noch mehr als zu einem Besuch bei mir in Kalmitowskaja." _______________
----Tasten F°rmen in denunndeStottarte^_.
Sanders verbeugte sich dankend und erwiderte: „Ihre freundlichen Worte sind sehr ehrenvoll für mich. Doch mutz ich einen großen Teil meiner heutigen Erfolge auf eine Neihe glücklicher Umstände zurückführen. Nach meiner Ansicht ist Herr Iorga der Held des Tages, dem es gelang, in so überraschend kurzer Zeit durch feine vorzüglich durch, dachten Matznahmen den Brand der Oelquelle zu löschen."
Iorga lehnte geschmeichelt ab.
„Wir find durch derartige schalle durch die neuesten Löschvorrichtungen vorbereitet", erklärte er. „Unsere Rettungskolonne, bie mit Aspestanzügen unb Sauerstoffatmungsapparaten ausgerüstet »ft, war rasch beisammen unb folgte mir in mufter» gültigem unb aufopferungsvollem Mute, so batz wir durch Anwendung von Stickstoffbomben den Brand zu bekämpfen vermochten. Jetzt ist die Rohrleitung bereits an bas Bohrloch angeschlossen, unb in der Minute laufen 1000 Liter Petroleum in unsere Tanks.
„Nach meiner Meinung ist Herr Nagel der Helb des Tages", sagte die Prinzessin. „Herr San- bers leistete Staunenswertes. Aber er tat es, um uns den Beweis feiner wunderbaren Befähigung zu bringen. Herr Iorga war unermüdlich unb tapfer, doch tat er nur, was thm feine Stellung gebot Herr Nagel dagegen fetzte fein Leben aufs Spiel unb trotzte bem fast sicheren Tode, um ein Unglück zu verhüten, an dem er selber völlig unschuldig war."
Der junge Deutsche errötete wie ein Kind.
„Ich tat nur meine Pflicht, unb ich tat sie vergebens", sagte er leise. _
„Für mich ist Herr Stratosf der Held des la» ges", erklärte Linda plötzlich zum allgemeinen Er- n minen.
„Ick, bin mir keiner derartigen Tat bewußt", meinte der Russe spöttisch. „Heldentum ist eine Er- finbung der Kapitalisten unb Nationalisten. Wir Kommunisten haben anbere Ibeale."
„Unb boch finb Sie ein Helb", sagte die Für» uin, ohne eine Miene zu verziehen. „Sie hatten
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Die in Lich eingerichteten
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finden nunmehr im Hause des Herrn Bürgermeisters i. R. Dörmer, Braugasse 19, statt, und zwar vorläufig jeden Dienstag und Freitag, vormittags von 9—121/» Uhr.
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ferne Befähigung nachzuweisen, S»e hauen keine Pflicht und töteten doch ohne Besinnen einen Menschen aus Cöurtoisie gegen eine Dame — gegen mich."
Stratosf lachte.
„Ich richtete einen pflichtvergessenen Schurken nach den Gesetzen meines Landes."
„Prachtvolle Gesetze", höhnte die Brinzessin. „Sie richteten, ohne die Verteidigung des Angeschul- bigten zu hören."
„Wenn wir in Rußlanb auf jebc Entschuldigung eines Angeklagten hören wollten, bann würden alle jene Uebeltäter noch leben, bie jetzt zum Besten un» feres Landes vernichtet sind.
„Ein wunderbares Land", sagte Linda.
„Ja, cs ist tatsächlich wunderbar I" rief Strawff. „Meine Damen unb Herren, ich wiederhole meine Einladung von gestern, auch für Hern Iorga und Herrn Nagel. Seien Sie für einige Zeit meine Gäste in KalmNowskaja. Sie werden unvergeßliche Eindrücke mit sich nehmen."
„Falls wir überhaupt wieder zurückkämen", meinte die Prinzessin.
„Ich garantiere, baß Ihnen fein Haar gekrümmt wirb."
„Daß Sic die Macht dazu haben, glaube ich", meinte bie Prinzessin „Wer aber garantiert für Sie?"
Stratosf überlegte einen Augenblick. Er schien weber überrascht noch beleibigt. Da fiel Linda ein:
„Ich garantiere für Herrn Stratosf und nehme als erste seine Einladung an. Und von Herrn Sanders und Herrn Nagel glaube ich, daß Sie sich ebenfalls anschließen werden."
Ueberrascht blickte Stratosf auf die beiden Genannten, die mit keinem Zeichen ihre Zustimmung verrieten. Dann wandte er sich an Linda:
„9br Vertrauen ehrt mich ungeheuer, Fürstin. Immerhin würde cs mich interessieren, weshalb Sie den Worten eines Bolschewisten, also eines in Ihren Augen zu allen Schandtaten fähigen Menschen, Vertrauen schenken?"
„Iwan ttermaloff lehne mich. Sie richtig ein» Zuschüßen."
Nur die scharfen Augen von Sanders bemerkten eine geringfügige Bewegung des Russen, als er den Namen des von ihm getöteten Kirgisen vernahm.
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