Rinder
Kalber
Schafe Schweine
Magdeburg
18-54
30—60
20—40
70—90
Mannheim
14—56
48—75
29—35
68—93
München
. 18—65
55—74
—
60—90
Stettin
8—54
30—90
12—42
80—95
Stuttgart
13—56
52—70
—
70—96
Zwickau
15—52
40—70
25—50
86—98
f Reue Arbeiterentfasfungen bei den Opelwerken. Am Freitag und Samstag sind aus den Opelwerfen in Rüsselsheim wiederum über tausend Arbeiter entlassen worden mit der Zusicherung, das; sie bei Besserung der Berhältnisse in der Auto- und Fahrradindustrie wieder eingestellt würden. Weitere Arbeiterentlassungen sollen noch bevorstehen. Die Belegschaft der Opelwerke isst dadurch von über 7000 vor Jahresfrist auf etwa 2000 gesunken.
e Auflegung der deutschen Kalianleihe in London. Am heutigen Dienstag wird in London die Anleihe des Deutschen Kali- syndikats zur endgültigen Zeichnung aufgelegt werden. Es handelt sich um einen Betrag von 2 Millionen Pfund oder 40 Millionen Mark. Da dies die erste Anleihe dieser Art ist. die öffentlich zur Zeichnung auf den Londoner Markt gebracht wird, sieht man in den Kreisen der englischen Hochfinanz dem Resultat der Zeichnung mit großem Interesse entgegen. Aus ihrem Erfolg oder Richterfolg wird sich die Stimmung des englischen Publikums gegenüber deutschen Privatanleihen ersehen lassen.
. Berliner Börse.
lEigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 8. Dez. Die Börse begann auf der Basis der Bortagskurse und darunter. Vormittags hörie man im Freioerkeh r noch schwächere Kurse, da eine ernste Krise in den vorbereitenden Arbeiten zur Bildung des westdeutschen Eisentrusts eingetreten ist. Die an sich von vornherein erwarteten Schwierigkeiten in der Ouotenfrage scheinen zu schweren Differenzen zwischen den beiden beteiligten Werken Gelsenkirchen und Rheinstahl zu führen. Infolgedessen lagen sämtliche Montanwerte stark im Angebot. Phönir gingen auf 59 Brief zurück. Bei Beginn des offiziellen Verkehrs trat dann wieder eine leichte Erholung ein, da die Ausführungen des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht in Stuttgart, die stark beachtet wurden, dem Markt eine Stütze boten. Dr. Schacht warnte dort vor einem übertriebenen Pessimismus und bezeichnete die Stellung der Reichsmark als so gefestigt, daß nunmehr an eine Hilfeleistung gedacht werden könnte. Im ganzen trat aber trotzdem keine bessere Stimmung ein, die Rede Dr. Schachts war höchstens geeignet, weitere Rückgänge zu verhindern. Bemerkenswert matt lagen die schon letzthin gedrückten Anil in werte. Diese Aktien werden angeblich von bestimmter Seite zu Entlastungszwecken abgegeben. Die Gerüchte über deutsch-englische Verhandlungen zum Abschluß eines Farbstoff- Abkommens konnten sich angesichts dieser Verkäufe nicht auswirken. Außerdem verzeichneten die amtlich notierten Kaliwerte Karte Einbußen, wobei die dividendenlosen Abschlüffe einiger führen- der Firmen sich auswirkten. Im Deoisenver- kehr ging die Stabilität der polnischen Währung wieder verloren. Warschau gab gegen Kabel auf 8,50 nach, nachdem es im Dormittagsoerkehr bereits mit 9 genannt worden war. Paris lag gegen London mit 126,30 kaum verändert. Die übrigen Saluten hatten ebenfalls keine wesentlichen Veränderungen aufzuweisen. Am Geldmarkt waren die Verhältnisse weiter sehr leicht. Tägliches Geld ist reichlich angeboten zu 7,50 bis 9 Proz., für erste
Firmen sogar barunier. Monatsgeld 9 bis 11 Proz. Die Reichsmark notierte gegen Mittag in London 20,37, Amsterdam 59,25, Zürich 123,41 J.
Börsenkurse.
Frankfurt a.M
Berlin
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Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank
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Gelsenkirchener Bergwerke. .
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Motorenwerke Mannheim
25
—
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Zuckerfabrik Frankenthal ..
Zuckerfabrik Wagdauiri . . .
44
44
—
—
38 '
37,75
40
—-
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. 1, 8. Dez. Tendenz: Weiter schwach. — An der Dorfe setzte sich heule der Abgabedruck fort und veranlaßte bei lustlosem und teilweise stagnierendem Geschäft eine neue erhebliche Kurssenkung. Die Berstimmung nahm heute schärfere Formen an, schon aus dem Grünt«, weil es bisher noch nicht gelungen ist. eine Losung der Regierungskrise herbeizuführen. Mit Ausnahme von Sch ffahrts- aktien unterlagen alle Aktienmärkte mehr oder
Wenn, dieleckecen WeihnaditsftoUen Jett und. fein geentert foUen, JGmmtman heut'
Audi wenn man veieh^
Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
Banknoten.
5 Dezvr.
7. Dez r.
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Amtliche Notierung Weib i Brief
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Berlin, 7 Tczbr
Geld
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Amerikanische Vivien . . . ..
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Belgisch? Noten .......
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105 11
Englische Noten. .......
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16,08
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Holländische Noten .....
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Italienische Noten......
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16.97
Norwegische Noten. ...
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Deutsch-Oesterr,6100 Kronen
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Nnmäniiche Noten ......
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Schwedische Noten . . . . ,
111.94
11’4.50
Schweizer Noten.......
80, .7
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Spanisch? Noten ......
59.50
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Tschechoslowakische Noten . .
12.386
12.446
Ungarisch? Noten ...
6.8.5
5.865
weniger Angebot, zumal jegliche Anregung fehlte und Kauflust fast kaum vorhanden war. Scharf gedrückt lag namentlich wieder der Chemiemarkt, wo neue Kursverluste von 2 biS 3 Pvoz. zu verzeichnen waren. Auch am M o n t a n m a r kt stellten sich Rückgänge bis zu 1 Prozent ein. Empfindliche Rückschläge erlitt auch der Elektro markt, dagegen konnten sich Bankaktien überwiegend gut behaupten. Für Schiffahrtswerte blieb Interesse bestehen, doch waren heute die Kursavancen tre entlich geringer. Norddeutscher Lloyd plus 0,75 Prozent, Hapag plus 0,25 Prozent. Stark begehrt waren auch Baltimore, die um 2 Prozent anziehen konnten. Auch Kanada bliellen ge.ucht. Für deutsche Anleihen war das Geschäft lustlos, bprozentige Reichsanleihe 0,175, Schuh- gebiet 4000. Die Nachfrage für ausländische Renten hat eine erhebliche Einbuße erfahren, die Kurse dieser Gruppe bröckelten leicht ab. Auch Pfandbriefe lagen etwas schwächer. Der Freiverkehr bot das übliche Bild, die Kurse tendierten nach unten. Benz 22,5, Brown- Boveri 52 Prozent, Entreprise 8, Growag 35 Prozent, Krügershall 61,5 Prozent, Alfa 44,5 Prozent, Ufra 50,5. Der Kassamarkt der Industriepapiere schloß sich der allgemeinen Abwärtsbewegung an. Vereinzelt waren infolge scharfen Angebotes starke Kursabschwächungen zu verzeichnen. So gaben Hämmerten 5 Prozent nach, Neckarsulmer 1,5 Prozent, Gebr. Jung- Hanns 2 Prozent. Auch Zellstoffaktien namentlich Waldhof, gingen zurück. In schwächerer Haltung verkehrten Zuckeraktien, während Autowerte leichte Besserungen aufwie-
fen. Der weitere Verlauf litt unter der allgemeinen Geschüftslesigkeit, und die Tendenz war noch ausgeprägter abgeschächt, besonders für Anilin w e r t e. Der Geldmarkt blieb flüssig, namentlich Tagesgel) zeigte steigendes Angebot und ist bei 8 Prozent in großen Posten leicht zu b„b:-n. Mcnatsgeld stellte sich auf 10 bis 11 Prozent. Bankdiskonten 7 Prozent, Industrie- Aceepte 9 Prozent. Im Devisenverkehv sind erhebliche Veränderungen nicht zu verzeichnen. London notierte gegen K.bel 4,85V«. Paris gegen London 126,50. Mailand gegen London 120,35. Die übrigen Valuten lagen unverändert.
Frankfurter Getreidebörse.
Frank-furt, 8. Dez. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 26,75—27, Roggen, inländischer 18,75—19, Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 26,50, Hafer, inländischer 22, Mais, gelb, 21 bis 21,25, Weizenmehl, inländisches Spezial 0 42,50 bis 43, Roggenmehl 28—28,50, Weizenkleie 11,75 bis 12, Roggenkleie 11,75—12. Tendenz fest.
Berliner Produktenbörse^
Berlin, 7. Dez. (TU.) Die Tendenf an der amtlichen Berliner Produktenbörse war zu Beginn der neuen Woche für Brotgetreide fester gehalten, und war in der Hauptsache der Anlaß zu erneuten ungünstigen Meldungen. Im Zeithandel bestand für Dezember- und Maiweizen wenig Interesse, so daß sich hier die letzten Kurse nur um ca. 2 Mk. erhöhten, Mürz um 4 Mk. gebessert. Für Roggen kam per Märzlieferung ein um 4 Mk. erhöhter Kurs, per Mai ein um 3 Mk. gebesserter Kurs zustande. Im weiteren Verlaufe wurden allerdings die ersten Notierungen Brief, Hafer fester, aber doch ruhig. Gerste wenig Geschäft, Futterartikel still. Es notierten für 1000 Kilo: Weizen, märf. 254 bis 259, do. Dez. 267, do. März 276 bis 274, do. Mai 278 bis 276,50, Roggen, märf. 155 bis 161, do. Po mm. 158 bis 164, do. März 187 bis 183,50, do. Mai 191 bis 192. Gerste, märf. 194 bis 220, Futter- gerste 158 bis 171, Hafer, märf., 169 bis 179; für 100 Kilo: Weizenmehl 33,25 bis 37,25, Roggen- mehl 23,75 bis 25,75, Weizenkleie 11,50 b.s 11,75, Roggentleie 9,60 bis 10, Viktoriaerbsen 25 bis 32, kleine Speiseerbsen 22 bis 24, Futtererbsen 19,50 bis 20,50, Peluschken 17 b's 18, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 20 bis 22, Lupinen, blau, 11,75 bis 12,25, do. gelb 12 bis 14,50, Serradelle 19 bis 21, Rapskuchen 15,20 bis 15,60, Leinkuchen 23,40 bis 23,60, Trockenschnitzel 8,50 bis 8,70, Torfmelasse 7,80 bis 8, Kartoffelflocken 15 bis 15,40, Soyaschrot 21,70 bis 22.
Rundfunk-Programm
des Krunksnrtee SenderS.
(Aus der „Radio-Amschau".)
Mittwoch, 9. Dezember:
i.30 bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Neuere russische Musik. 6 bis 7 Uhr: Die Stunde der Jugend. 7 bis 7.30 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.30 bis 8 Uhr: Schachstünde. 8 bis 8.30 Uhr: Vortrag: „Die Reform der Unfall-, Angestellten- und Invalidenversicherung" Redner Dr. Köbner. 8.30 bis 9.30 Uhr: Altdeutsche Hausmusik. 9.45 Uhr: Studentenlieder.
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