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zum diensttuenden Beamten und zum Arzt geführt und gab die nötigen Auskünfte. Kurz und klar, ohne Umschweife.
Der Arzt blickte erstaunt vom Journal auf.
..Sie scheinen in diesen Dingen nicht fremd zu sein, gnädiges Fräulein?"
„Ich bin die Tochter eines Arztes und helfe ein wenig mit, so als Handlanger."
Sie zögerte noch einen Augenblick und fuhr dann fort:
„Mein Bater ist Leiter einer Heilanstalt in Rheinau am Rhein, eine Stunde unterhalb des Rheinfalls von Schafshausen. Ein Brief meines Verlobten hatte mich in Sorge verseht, und so fuhr ich her. Er ist Ingenieur und hat sich geistig, seelisch und körperlich an einer Arbeit, die er als sein Lebenswcrl betrachtet, aufgerieben."
Der Arzt wurde zu Hanns gerufen.
Ruth blieb allein. An den Scheiben des hohen Fensters liefen zierliche Perlenstriche entlang, es war Regen. Sie starrte daraufhin, bis sie die Augen schmerzten.
Eine Schwester kam sie holen. Wie Blei wogen ihre Füße, als sie den kahlen Gang hinunterschritt. Und auf einmal schrie in ihr der Schmerz um den Geliebten laut auf, und ihre schöne Fassung brach haltlos auseinander. Es war mehr als die Angst, sie könnte ihn durch den Tod verlieren, mehr als grenzenloses Mitleid mit ihm, mehr als Liebe, was in ihr aufschrie, es war das ahnungsvolle Empfinden, daß sie nie besessen hatte, und daß er, lebend oder tot. ihr nie ganz gehören würde.
„Ditte, hier, gnädige Frau!"
Die Schwester wies auf eine der vielen Türen, ging selbst voran, öffnete und lieh Ruth eintreten.
Der Arzt kam auf sie zu.
„Rur einen Augenblick, Fräulein Engelhardt, nur den Versuch einer Verständigung mit dem Patienten, dann müssen wir ihn der Pflege überlassen."
Das Zimmer war verdunkelt und verschwamm schattenhaft vor Ruths Blicken. Aber die eigentümliche, ihr vertraute Atmosphäre der Krankenstube wirkte beruhigend auf sie, und gefaßt trat sie an das Weiße Bett. '
Der gefesselte Strom.
Roman von Hermann Stegemann.
30. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Sie waren allein in der Taunusanlage, Die rings ihre leeren schwarzen Bäume reckte.
Hanns Ingold nahm den Hut ab und tastete nach der Stirn. Es war ihm, als wäre irgendwo eine Verspannung seiner Hirnnerven gerissen. Seltsam kältende Helle stürzte durch seine Augen ins Innere, hintenüber zog ihn diese furchtbare Fülle einströmenden Lichts, der ganze milchig opalisierende Himmel war's, der sich in sein Herz entleerte und ihm das Bewußtsein wegschwemmte.
„Hanns! Hanns!"
Wie weit weg war ihre Stimme! Das Werk, die Broschüre, der Rhein!
Mit einem letzten trotzigen Aufbäumen brach er in ihren Armen zusammen.
Zwei Schritte weit war eine Bank. Mit der Kraft der Verzweiflung riß sie ihn hin und stürzte neben ihm nieder. Sie stand schon wieder aufrecht, deckte ihn mit ihrem Leib vor dem Menschenknäuel, der im Äu zusammenschoß, und verlangte ein Automobil.
„Ins Krankenhaus," war ihr einziger Gedanke, und schon sah sie neben ihm im Wagen, hielt ihn umklammert, hörte seine Zähne knirschen, sah das von Schmerzen zerrissene Gesicht mit den geschlossenen Augen, unter denen noch ein heller Schein schwamm, und spürte nichts von den Tränen, die ihr langsam über die Wangen flössen.
Der Wagen lief mit voller Kraft, aber er schien nicht vom Fleck zu kommen, hielt einmal im Getriebe am Rohmarkt, schoß wieder vorwärts und fuhr endlich unter das Portal des Krankenhauses.
Che jemand herantrat, bückte sich Ruth rasch und küßte den Geliebten auf den entfärbten Mund. Dann blieb sie sitzen und wartete, bis die Tragbahre bereitstand und der Kranke aus dem Wagen gehoben und darauf gelegt wurde.
Als sie neben Hanns im Krankenaufzug kniete, meinte sie das alles schon einmal erlebt oder vorausgeahnt zu haben. Sie wurde
Sie nestelte rasch den Hut ab und bückte sich über Hanns. Ihre Augen hatten sich an daö gedämpfte Licht gewöhnt, sie sah sein blasses Gesicht, die dunkelgefärbten Lider und den zuckenden Mund. Ein Eisbeutel bedeckte seinen Kopf und knisterte leise, als sie sich dicht über ihn beugte.
„Hanns!"
Süß und zart wie eine Liebkosung hauchte sie seinen Namen.
Ein Schlag ließ seine Augenlider erzittern, aus flimmernden Pupillen schoß ein zerrinnender Blick.
„Broschüre fertig, Korrekturen abschicken — bauen —"
Wie kleine Explosionen, in denen das Hirn noch die letzten klaren Gedanken formte, kamen die Worte über seine Lippen. Verzweifelte Energie rüttelte ihn wach, zuckende Finger fegten über die Decke und krampften sich an Ruths Händen fest.
Da antwortete sie mit leiser, aber klarer, suggestiv wirkender Stimme:
„Sei ganz ruhig, Hanns. Ich besorge alles. Ganz ruhig, Liebster, ja!"
„3a!“
Das krampfhaft gespannte Gesicht glättete sich, die Lippen wurden weich, ein Seufzer ent- runzelte seine Brauen, er lag still.
Ungeheißen nahm Ruth Abschied. Einen Herzschlag lang lag ihre Wange an der seinen, dann richtete sie sich auf, dankte der Schwester mit einem Blick, der um gute Pflege bat, und verlieh mit dem Arzt das Zimmer.
Sie gingen langsam den langen weihen Korridor hinunter, und Ruth hörte wie in halber Betäubung, was der Arzt in vorsichtig zurückhaltenden Worten von starker Aeberarbeitung, von äleberreizung des ganzen Rervensdstems und den besonderen Erscheinungen von feiten des Hirnes sagte.
Run ging sie allein die Treppe hinunter. Aufrecht, mit gefaßter Heiterkeit. Sie hatte eine Aufgabe gefunden.
Ein feiner Regen peitschte die Strahen. Stahlblau schillerte der Asphalt. Hastig eilten die Menschen.
Als Cngelhart am Abend Ruths Telegramm erhielt, in dem sie ihm Ingolds Zusammenbruch und ihr Verbleiben ia Frankfurt mitteilte, versagten ihm eine Zeitlang die Gedanken. Wie ein Verdammter war er seit ihrer Abreise in dem leeren Kloster umhergeirrt, kein Buch öffnete sich ihm, keine Feder wollte ihm gehorchen« Die Rächt hatte fein Ende nehmen und der Tag nicht sinken wollen.
Plötzlich riß er sich zusammen. Er wickelte ßdj in seinen Wettermantel, drückte den Hut fest und ging nach Rheinau. Drei gelbe Fenster sternten die Rächt. In der Römergasse sprang das Wasser die Stufen hinab. Das Haus des Fischmeisters stand blaß in der rauschenden Finsternis über dem Lauffen.
Christian Ingold nahm die Drille von den fernsichtigen Augen und schlug umständlich seine Rechnungsbücher zu, ehe er Engelhardt die Hand bot.
Der Fischmeister wartete auf Engelhardts Anrede. Festgeschlossen lag sein Mund, gelassen blickte er in das erregte Gesicht des Arztes.
Engelhardt hatte zuerst von der Iugend- üebe Hanns Ingolds und Ruths erzähllm, dann von dem Verlöbnis berichten wollen, das sie eingegangen waren, aber nun riß er plötzlich das Telegramm aus der Tasche und reichte es Über den Tisch.
Ingold legte das Papier vor-sü-^hin, setzte die Drille wieder auf, hielt das Telegramm unter die Stehlampe und las, lautlos die Lippen bewegend, Wort für Wort.
Seine Hand zitterte, fuhr zur Faust zusammen und zerdrückte das Papier.
Da fand Engelhardt seine berufliche Ruhe wieder und erstattete kurz und sachlich den ergänzenden Bericht.
.'Ist es nur ein Rervenklaps, so steht ec über kurz oder lang wieder auf. Spukt eine Hirnhautentzündung, so ist er im besten Fall auf lange Zeit ein stiller Mann. Er hat sich an seinem wahnwitzigen Plan und Gedanken, hier ein Kraftwerk anzulegen, kaputt gemacht."
„Und kann daran sterben", sagte Ingold langsam.
„Ia", versetzte Engelhardt kurz.
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Heute der «roße Slttenfllm:
Die freudlose Gasse
Ein Zeitbild in 8 Akten nach dem gleichnamigen bekannten Roman von Bettauer
Mitwirkende: Grilfln Agnes Es’erhazy« Aste Nielsen, Greta Garbo, Binar Hanson, Karl Ettllager.
Ein Werk, welches man gesehen haben muß. Wegen der Länge des Films nur 2 Aufführungen täglich, UW 4 und 8 Uhr "Wl
Jugendlichen ist der Zutritt verboten«
Astoria-Lichtspiele
Heute bis einschließlich Sonntag:
Der letzte Mohikaner
6 Akte nach dem „Lederstrumpf“ von James F. Cooper.
Wer kennt nicht Coopers meisterhaften Roman des Untergangs des roten Mannes. Wir bringen hier eine glänzende Verfilmung dieses Werkes, über dem auch im Film ein Schimmer der Romantik der Prärie ruht. — Ferner:
„ER“ als Matrose wider Willen
Groteske in 5 Akten mit Harold Lloyd«
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