und
den Historiker tote für den Politiker.
Vüchertisch
Trockenfchniyel bis 19,20.
Der Aufschwung des deutschen Turniersports. Nichts redet eine eindrucksvollere Sprache
der die der be-
un-
Dominions zu politischer Autonomie dar. praktisch von Fall zu Fall sortschreitet und die verfassungsrechtliche Formung nur sehr dächtig in weitem Abstand nachfolgt. Diese systematische. höchst englische Art der Entwicklung hat das Verständnis für bie lose und doch gerade darin sehr feste Gebundenheit der Glieder im englischen Empire ungemein erschwert: die richtige Erkenntnis davon aber ist unerläßlich. So ist diese Monographie ebenso wertvoll für
* Starker Rückgang der deutschen Koksreparationslieferungen im Mai. Im Mai sind nach einer Pariser Meldung des Fachblattes „Industrie Kurier" als Reparationskoh- len an Frankreich laut vorläufiger Schätzung nur ca. 250 000 Tonnen geliefert worden, was ungefähr einer Tagesleistung von 8900 Tonnen ent- pricht, während noch im April 327 000 Tonnen ab genommen wurden. Dieser starke Rückgang ist auf die Einschränkung des Verbrauchs der fron Mischen Abnehmer zurückzusührcn.
♦ Lebhafter Kaliabsatz auch imMai. Der Absatz des Deutschen Kalisyndikats im Monat Mai betrug 730 736 Doppelzentner Reiniali gegen 220 432 Doppelzentner Reinkali im Mai 1924. Der Gesamtabsotz der ersten fünf Monate des Jahres 1925 beträgt 6 519 090 Doppelzentner Reiruaii gegen2 978 530 Doppelzentner Reinkali ist den ersten fünf Monaten des Jahres 1924.
* Badische Anilin- und Sodafabrik, Ludwigshafen. In der ordentlichen Hauptversammlung wurde der bekannte Jahresabschluß 1924 angenommen und die Verteilung einer tzprozentigen Dividende beschlossen. Vorstand und Ausfichtsrat wurden entlastet. Dem Jubiläumsfonds werden 3 Millionen vleichsmark überwiesen und 446 506 Reichsmark vorgetragen. Ein Aktionär kritisierte die Höhe der Dividende und verwies auf die scharfe Umstellung und die Höhe der Friedensdioidende. Die Verwaltung erklärte hierzu, daß die gegenwärtige Dividende wohl überlegt fei: sie erfordere 14 Millionen Reichsmark, während die Dividende von 1913 nur 10 Millionen Reichsmark benötigte. Ueber die Höhe der künftigen Dividenden könne nichts oorausgefagt werden.
* Bergmann Elektrizitätswerke A.-G., Berlin. Die ordentliche Hauptversammlung genehmigte den bekannten Geschäftsabschluß für 1924 und setzte die sofort zahlbare Dividende auf 5 Prozent fest. Die Anfrage eines Aktionärs nach den Beteiligungen wurde dahin beantwortet, daß diese zu dem Reingewinn nicht beigetragen hätten. Es wurde mitgeteilt, daß sich in der günstigen Ge- schaftsentwicklung nichts geändert habe, und daß nach dem derzeitigen Auftragsbestand für den Rest des laufenden Geschäftsjahres mit einer genügenden Beschäftigung der Anlagen und Arbeiter zu rechnen sei.
* Vereinigte Königs- und Laura- Hütte Aktien-Gesellschaft. Die Rohstoffproduktion wird bei beiden Hütten nach wie vor in vermindertem Maße betrieben. Im übrigen ist der Geschäftsgang auch nur teilweise befriedigend.
'berliner O3rcbiu r'c.
Don der
__ ___Man verlange ausdrücklich
Gießener Brauhaus-Pilsener
Berlin. 6. 3unt. Der ProduUenmarkt war wenig verändert und das Geschäft still. Gerst: wenig umgeseht, Hafer fest, bei weiterer Konsumnachfrage. Futterartikel ruhig. Ss notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märk 264 biS 267, 3uh 270 bis 270,50, Roggen, märk. 215 bis 219. 3uli 214 bis 215. Gerste, märk. 226 bis 242, Futtergerste 200 bis 218. Hafer, märk. 235 bis 243. Juli 190,50, Mais (La Platas (loko Derlin) 208 bis 211, 3uli 193: für für je 100 Kilo: Weizenmehl 34 bis 36.50, Roggenmehl 29,75 bie 31,75, Weizenkleie 13.80, Roagenklrie 14,10 tns 14 20 Diltoriaerbsen 23 bis 27. Kleine Erbsen 22' bis 25, Futtererbsen 19 bis 21, Peluschken 18,50 bis 20, Ackerbohnen 19 bis 21, Wicken 20 bis 22.50, Lupinen, blau 10 bis 11. bto. gelb 11,50 biS 14. Seradella 13 bis 15.25. Raps kuchen 15.20 bis 15,60. Leinkuchen 22,40 bis 22,80
.....9,80 bis 10, Kartoffelstöcken 19
ger Monatshefte für Auswärtige Politik. Her- ausgegeben von A. Mendelsohn - Bartholdy. (Deutsche Derlaas-Anstoli. Stuttgart. D rl'tn und Leipzig.) 3.3ahrgang, Heft 5. Mai 1925. Die rührige Zeitschrift des Hamburger 3nstituts für Auswärtige Politik bringt in ihrem neuen Heft, im Gegensatz -zu dem Vielerlei ihrer sonstigen Beiträge, eine ausführliche Abhandlung von Alfred Dagts über „Kanada in seinen auswärtigen Angelegenheiten". Die für jeden Schritt auf dokumentarisch - Belege sich stützende Untersuchung stellt am Beispiel Kanadas die Entwicklung
Wir Icfcn die Beschreibung der 1874 durchgKühr» len ersten OBintcrbcfteigung des Grostglockners durch ben 1921 verstorbenen Altmeister dös Alpinismus Daillie Grobman in erstmaliger deutscher Hebertet-ung. 3nS Herz des Allgäus führt unS Hubertus Richter, bei in leichter und lebe schwerer Kletterei die Mädelegabel-Gruppe überschritten bat. Der Humor kommt zu seinem Rechte in der Brenner-Reise von W. S^midlunz mit den phantasiereichen Bildern und witzigen, zum Teil grotesken Purzelbäumen
Pauli. An den Quellen des Lebens Wiesbaden, Verlag Ptychokrotie. Diese, kleine Schrift w.rkt austerordentlich anregend. Sie zeigt schlagend die hoste Bedeutung einer natürlichen Säuerst off kur und den Wert einer verständig angctoaiiL ten Atemgymnastis. E.ne erhvyle rhythmische Atmungstätigkeit fördert in ganz besonderem Maste eine der wichtigsten Vor- bei tnflungen zu einem lebhaften Blutumlauf. Die Schrift gibt treffliche Winke zum Ginsau.ien des Sauerstoff e> und zur Anwendung von nützlichen Atmungsübungen. Riemand wird sie ohne Rutzen aus der Hand legen. (322) A. R
Wachsende Anteilnahme an dem Kampfe unserer Brüder in den abgerl'fenen Gebieten i.r in Deutschland aller ort# feststellbar. So war es auch ein guter Gedanke der bekannten nationalen Monatsschrift „Deutschland- Erneuerung" 13. F. Lestmanns Verlag München SW 4t ein besonderes Grenzmarken heft heraus- zugeben Als Mitarbeiter linden wir darin die einflußreichsten Persönlichleiten des Auslands- deutschtums. So den siebenbürger Deutschen- sührer Staatssekretär a. D. Dr. Lun Koeodi I (Temeschburg), mit einem ‘Beitrag: „Deutschland und der europäische Südosten". — Pros Dr. G. H. Hartmann (Graz), behandelt das „Randstaatenproblem" Von unseren Brüdern In Böhmen berichtet uns der Abgeordnete Dr. Rudolf Lodgmann"Ai.en (Tepliy-Schönaut Die brutale ilnterbrüdung der Südtiroler behandelt Adols Dcesler. „Das Völlerbundsr-rgime an der Saar", zeigt uns Dr. Hütlebräucker Von außerordent- ltchem 3ntercsse sind schließlich die Darlegungen Hans Roesselmanns zur elstzh-lothringifchen Frage.
Die Arbei sg:m inschaft ei i aer ß ulm n- ner bestehm) auS 8 Herren, die in den 3 Prorin- zen unf.r-5 Hsjenlande, lange 3ahee in Ti nste öer Volliischule stehe.r oder emit itanben, lgs en ihrem „Daheim" heben cine.i to.ite.cn B nd beet umgearbeiteten „Hessischen Lesebuches" unter dem Re.men „Hess en land lOtgen. DaS Buch ist für das dritte un) viert.' Schulial- gc- glieder.er Volksschulen bestimmt Wie Up.. 1 ec Qlame sagt, will .Hessenland" das Kia. mit feiner eng r:n Heim-,t. unserem Hestenlande. be- lannt machen. Das Bach trägt in feiner ®Jamt- anlngc heimatliches Gepräge. Dem Abfchn.tt „Luginsland" ist diese Auigrbr im besonderen zugetoiesen. Wir finden in ihm eine treffliche und Meuschenwih hervorgebracht haben und hekn. Es läßt den Vog leb rg mit feinem Läufst ein. die Wetterau mit dem Lindheimec Hexen- turm, das burgenr iche Schlitz und feine Kreisstadt Lauterbach, Annerod und Gi sten, di' Alten- I bürg bei Dauernheim und die Äör gseiche im Büdirger Walde vor unf r g i ligis Aage treten, von manch anb:r:m gar nicht zu reden. „Um der echten Kindertümlichkeit willen", ist der Inhalt des Buches auf den Don der Freude gestimmt. Kinderlust, Kinderglück, Frohsinn und Heiterieit b.herrschen Stofs und Bild. Sie werden mithclseu. I ..Hessenland" zu einem wahrhaften Kinder- und Hausbuche zu machen.
— Gandhi in Südafrika. Unter diesem Titel ist eben im Rotapfel-Verlag München ein weiterer Band der Gandhi Schriften erschienen (geh. 4 Mi. geb. 5 Mk.). Einen „Hcldengcsang der Seele" ohnegleichen nennt Romain Rollund das Leben und Wirken Gandhis in Südafrika. Das Buch beweist, daß Romain nicht zu hoch gelobt und 1 gepriesen: Gandhi, der Rechtsanwalt mit hohem | Einkommen stellt sich in die Reihe der Aermsten der Armen seines Volkes und kämpft für ihre Menscltenwürde, deren sie die Blindheit der weißen Kolonisten berauben möchte. Und in diesem Kampfe entfaltet sich die Riesenkraft dieser wunderbaren Seele. Je unscheinbarer sein körperliches Dasein wird, so gewaltiger und leuchtender wird fern seelisches Wirken und Walten. Und so kommt es, daß warme Begeisterung den Leser erfaßt, ihn hinaushebt über allen Wahn unserer Zeit und ihn erlöst in dem nicht mehr zu erschütternden Glauben an ein Heldentum der Seele, bas dem Heldentum des Leibes fo hoch überlegen ist, wie das Kreuz dem Schwert. 344
— Europäische Gesprächet Hambur-
uermag Auf- ober Abstieg greller zu beleuchten als Statistik. Sv verdient auch der Turniersport, einmal einer genauen Untersuchung unterzogen zu werden, um von seine. Weiterentwicklung und tatsächlichen Ausdehnung ein klares Bild zu bekommen. Das Resultat, zu dem man auf diese Weise, also ohne jede Beschönigung, rein auf Grund statistischer Zahlen gelangt, ist geradezu glänzend und läßt über die höchsten Erwartungen hinaus erkennen, daß die Turniersportbewegung marschiert, und zwar so marschiert, daß sie bei nur ähnlicher Weiterentwicklung, wie doch anzunehmen ist, Ausmaße nehmen wirb, bie gar nicht abzusehen sinb.
Schon ein 'Vergleich zwischen ben Jahren 1923 und 1924 weist einen derartigen Fortschritt aus, wie man ihn nie für möglich gehalten hätte. Die Zahl der Turnierprüfungen im Jahre 1924 belief sich auf 1650 gegenüber 1120 im Jahre 1923. Tur- niertage gab es 873, d. h. reichlich hundert mdjr als im Jahre zuvor. Auch bie Zahl der Veranstalter konnte um 33 gegen das Vorjahr steigen Roch wertvoller ist aber die Tatsache, daß auch die Teilnehmerzahl in den Prüfungen trotz der Zunahme nicht nur nicht auf gleicher Höhe geblieben ist. im Gegenteil weit größer wurde. So wurden 1923 11741 Pferde gestartet, im Jahre 1924 mehr als die doppelte Anzahl, nämlich 24 264 Pferde. Das Anwachsen der Prüfungen entsprach also nur einem vorhandenen Bedürfnis nach weiteren Konkurrenzen.
Ungleich mächtiger wird noch der Eindruck vom Aufschwung des Turniersports, wenn wir auf weiter zurückliegende Jahre zurückgreifen. Rur einige Beispiele mögen angeführt fein, um den unverkennbaren Austrieb deutlich zu illustrieren und an Hand von wenigen Zahlen nachzuweisen, daß es erst im letzten Jahrzehnt gelang, dem Turniersport weitere Kreise zu gewinnen und soweit wie angängig volkstümlich zu machen. Wir greifen auf das Jahr 1910 zurück. Die niedrigen Zahlen der damals gestarteten Pferde reden eine deutliche Sprache. Ein Platz wie Hamburg, über den 1924 913 Pferde gingen, startete im Jahre 1910 nur 207 Pferde. In der Reichs- Hauptstadt wirkte sich der Aufschwung des Turniersports am gewaltigsten aus. Hier standen sogar nur 111 Pferde 1910 zum Start bereit, im Jahre 1924 deren 4905. Um einen kleinen Begriff von den Ausmaßen eines modern aufgezogenen Turniers zu geben, wie es z. B. die Turnierabteilung des Reichs« verbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts veranstaltet, seien auch an dieser Stelle statistische' Einzelheiten angeführt, die allgemeines Interesse verdienen. So waren z. B. zum letzten Berliner Herbstturnier im Berliner Sportpalast nicht weniger als 1100 Pferde zur Stelle. An den Rachmittagen starteten 1021 Pferde, in den Abendspringen 1522. Wenn man bedenkt, daß zu diesen Zahlen noch die Zahl der Pferde der Reitervereine sowie der Quadrille der ostpreußischen Gestütshengste, ferner 85 Gespanne hinzukommen, kann man sich ungefähr einen Begriff von einem weltstädtisch aufgezogenen Tur« niet und Pserdefchau machen, wie sie regelmäßig in jeder Turnicrfaison veranstaltet werden.
Was veranlaßte nun den gewaltigen Aufstieg? Einerseits die straffe Organisation im Reichsverband, ferner die viele aufklärende Arbeit durch Wart und Schrift, Presse und Film und die daraufhin ein- segende Erkenntnis der Wichtigkeit der Prüfungen zur Erprobung der Leistungen der Pferde. Mit dem Steigen der Anzahl der Turniere gingen auch die Leistungen von Reiter und Pferd vorwärts. Mit dem Steigen der Konkurrenz schraubten sich auch die Leistungen in die Höhe. Ganz abgesehen vom Rutzen für die Landespferdezucht hat der Turniersport, rein sportlich betrachtet eine Weiterentwicklung erlebt, die man nie erwartet hätte. Hier beweisen die hervorragenden Erfolge deutscher Reiter au deutschen Pferden im Ausland genug. Heute kann der deutsche Reiter auf deutschem Pferde als ernster Konkurrent überall im internationalen Sport auftreten, er ist feiner Sache sicher und braucht keine Konkurrenz zu scheuen, die im Gegenteil für den vorwärtsstrebenden Sportsmann einen wertvollen Maßstab feiner eigenen Leistungen darstellt.
Wünschen wir dem Turniersport für die neue Saison, die bereits mit verschiedenen großen und größten Veranstaltungen glücklich begann, eine weitere nach oben weifende Entwicklungskurve zum Nutzen der heimischen Landespferdezucht und des deutschen Reit- und Fahrsports.
W. v. H a ck e w i tz - Berlin.
Wirtschaft.
Der Mai-Abschlutz der Reichsbank.
Der letzte Monatsschluß brachte ber Reichs- 1 bank toielXTitm eine beträchtliche Anspannung, die sich jedoch ungefähr im Ausmaß des vorigen Ultimo hielt Sic Wechselanlage erhöhte sich um 297.1 auf 1648 4 Millionen R.-M., und zwar sind 236,3 Will R.-M Wechsel von der privaten Wirtschaft hereingcnommeii ©orten, während 61,5 Mill. R.-M. von den öffentlichen Stellen an Rediskonten zurückgeströmt sind, deren Gesamtbetrag sich dadurch aus 534.5 M U R.-M. verminderte. 0.7 Mill. R.-M. landwirtschaftliche Wechsel sind an die Rentenbank zurückgegeben worden, so daß das Darlehn bei dieser sich nun- mehr nur noch auf 9 8 Mill. R.-M. beläuft. Die Lombard an läge erfuhr eine Erhöhung um 11,4 auf 27.9 Mill. R.-M D-.e gesamte Kapitalanlage vermehrte sich um 338,7 auf 1876,9 Mill. R.-M.
An Reichs bank noten sind in der Ultimowoche 406 Millionen R.-M neu in den Verkehr geflossen. so daß der gesamte Roteuumlaui 2608,8 MM. R.-M. beträgt. Der Bestand der Reichsbank an Rentenbanlschünen erfuhr c ne Verminderung um 225.2 auf 313 Mill. R.-M. -Unter Berück- sichtigung des Umstandes. daß 31 Mill. R.-M. Rei'lenbankscheine vom Umlauf neu getilgt worden sind, beträgt der Verkehrsumlauf an Rentenbankscheinen am Ultimo etwa 1552 Mill. R.-M. (in der Vorwoche 1358 Mill.). Der Gesamtumlauf an papieimen Zahlungsmitteln und Scheidemünzen beläuft sich annähernd auf 4766 Mll. R.-M. (gegenüber 4516 Bl l(. R.-M. am 30 Apr.l 1925).
An fremden Geldern wurden der' Dank 254,9 Mill. R.-M. entzöge!,, so daß Ihr Bestand auf 581,5 M ll. R.-M. zurückg.ng.
Der Goldbestand zeigt eine unwesentliche Erhöhung um 0,4 auf 1015,7. der Bestand an deckungsfähigen Dev sen um 0,1 auf 338,6 Mill. R.-M. Der Bestand an SH demunzen verminderte sich um 2,7 auf 65,7 M ll. R.-M.
Die Deckung der Roten durch Gold allein ging von 46,1 auf 38,9 Prozent, die Deckung >urd) Gold und deckungssähige Devisen von 61,5 auf 91,9 Prozent zurück.
ist die beste Seife
Kreez-Drog. Amjuzt Soll Meuledt-Dreg. H«ni Roll P. J. fflöhz, Seifenfabrik Dreg. »f. Wallenfel».
Drei. Otte WlnUrhotl ______________________46c
bis dahin sehr gut gefahrene Altersfahrcr Klein- öder zurück, Alsfeld sah die Spitze um 11.30 Uhr durchfahren. Zwischen 'Alsfeld und Grünberg kam es zu scharfen Kämpfen zwischen den Spitzen- fohrern, die damit begannen, daß ffl u ß ajj ■ prank- < furt halbwegs Alsfeld—Romrod in überraschendem, । scharfem Vorstoß davonzog und schließlich unauf« ; haltbar auf und davon ging, große Lebhaftigkeit in bas Feld bringend, das nun zu immer schnellerem Tempo überging und bald sehr weil auseinander ■ lag. wöbe, wieder verschiedene Konkurrenten end- gültig abgehängt wurden. Der sehr weit voraus liegende Gugau mußte sich bei seiner stürmischen Solosahri ober doch wohl erheblich verausgabt haben, denn kurz hinter G r ü n b c r g , das in sehr rascher Fahrt passiert wurde, konnte er von Deibel- Gießen und Müller- Frankfurt wieder ge- uifjt werden. Von hier zog das Trio Deibel, Gugau, Müller in abwechselnder Spitzenlage nach Gießen. Am Ziel (am Schützenhaus- erwartete eine außerordentlich große Menschenmenge die Fahrer, die um 12.56 Uhr in Sicht vom Hiel erschienen. In scharfen, Spurt ging es dem Zielband zu. M Ü Her trat an, ein harter Kampf entbrannte zwischen ihm und den in zweiter Position dichtan liegenden Gugau und Deibel. Durch ein tadelnswertes Manöver von Gugau, der ben nebenan liegenden Deibel aus der Fahrbahn zu drangen versuchte, geriet Deibel etwas in das Publikum und verlor dadurch an Boden. Im Endspurt ver- wies bann Gugau seinen Konkurrenten Müller auf den zweiten Platz.
6 i e g e r l i ft e: Erster: Otto Gugau- Frankfurt a. M„ 6 Stunden 37 Min. 40 Sek.: Zweiter: Emil M ü 11 e r - Frankfurt a. M , 1 Länge hinter Gugau: Dritter: iilugust Deibel-Gießen, 5 L. weiter zurück. Ferner passierten von der Junioren- gruppe: A. Emmerich- Frankfurt a. M., 6 St. 48 Min., Willy Huppen -Frankfurt a. M., 6 St. 49 Min. 40 Sek., W. Christ mann- Frankfurt, Arnold Schwarz- Frankfurt, Artur B ö 11 g e n - Frankfurt, Konrad E h r h a r d ° Kirchhain, Walter Göbel- Wetzlar, Konrad L 0 f e f a n n ■ Kirchhain, I. 3(1)0111 Bilbel, Wilhelm Rau - Gießen, Karl Oestreich. Gießen, A. F r i e ß e - Frankfurt und Peter Löwer- Kirchhain.
Das Senioren rennen hatte folgendes Ergebnis: Senioren 1: 1. M a x I a k 0 b - Gi e - ß e n , 7 Stunden 37 Minuten 40 Sekunden, 2. H. E st e r - K i r ch h a i n , 8 St. 31 Min. 20 Sek., 3. 81. Wittig-Gießen, 8 St. 31 Min. 52 Sek. S e • ni 0 ren 2 (Fahrer über 40 Jahre): 1. T b. KleinöderFechenheim, 7 St. 21 Min. 40 Sek,. 2. H. Hesse-Frankfurt a. M., 8 St. 33 Min. 10 Sek.
DaS Wanderfahrt«.
Während die S'.raßenrenner unterwegs waren, sanden von 8 Uyr ab bie D 0 rWettbewerbe im Saalspvrt auf der Liebigs- höhe statt. Um 11 Uhr vormittags erfolgte der Empfang der Wanderfahrer auf dem OS- waldsgarten. Aach lat er Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des Landesverbands H.'fsen Kling-Wetzlar ging die Fahrt mit Musik durch Westanlage. SelterSwea, R uenweg. Reuen- Bäue. LudwigSplatz, Kaiserallee nach dem Dchützenhaus, vor fern eine außerordentlich große Menge die Teilnehmer am Straßenrennen erwartete.
Das Ergebnis beim Wanderfahren war folgendes: 1. Raasahrrrverein 1895 Lollar mit 20.21 Punkten. 2. Radklub Germania Gießen mit 16.r0 Punkten. 3. Radfahrerverein 1924 Sinn mit 13.60 Punkten. 4. Radfahrerverein 1890 2116- felb mit 13.50 Punkte,'.. 5. Radfahrerverein Wanderer Gießen mit 13.50 Punkten, 6. Radfahrer- verein Fortuna Gießen mit 13.50 Punkten, 7. Radfahrerverein Burghvlz Gießen mit 10 Punkten. 8. Radfahrerverein 1891 We Iburg mit 7.50 Punkten. 9. Radfahrerverein Butzbach mit 3.50 Punkten. 10. Radfckhrervcrein Riederasphe mit 3,00 Punkten.
Der Saalsportwcttbcwcrb.
Am Rachmittag fanden auf der Liebigshöhe bie Entscheidungskämpfe in ben Saalsport- toettbetoerben statt. Was hier geboten wurde an Reigen. Ballspielen. Kunstfahren ufto., war durchweg gut. teilweise betouunderSwert. Das Ergebnis war folgendes: Achter-Schulrei- gen: 1. Bicycleklub Darmstadt. 2. Radfahrv. 1885 Gießen. 3. Radfahrv. 1891 Marburg. 4. Rad- Uub Germania G.eßen. 5. Radfahrv. 1887 Wetzlar. Siner-Kunstfahren: 1. Radfahrv. Flottweg 1924 Kassel (Ruhn). 2. Radsahrv. 1887 Wetzlar (Döbel). 3. Radfahrv. Germania Kristel (Hahn). 4. Radfahrv. Flottweg 1924 Kastel (Usin- ger). Zweier-Kunstfahren: 1. Radfahrv. Flottweg 1924 Kassel (Dölker-Ruhn). 2. Rad- fahrv. Germania Kriftel lHahn-Reß). Sechser- Kunstreigen: 1. Radfahrv. Flottweg 1924 Kastel 2. Radfahrv. 1835 Gießen. Zweier» Radball: 1. Radklub Germania Gießen (Shren- preis der Stadt Gießen), 2. Radsahrklub 1895 Frankfurt-Oberrad. 3. Radfahrv. Wanderin t Frankfurt a. M.-West. D re i er - R a d b a l l: 1 Radfahrklub Frankfurt-Oberrad. 2. Radklub Germania Gießen. 3. Radfahrv. Flottweg 1924 Kassel
Die Unterhaltunasdarbietungen.
Während ein Teil der Festbefucher die spart- lichen Darbietungen im Saal mit großem Interesse verfolgte, lauschten die übrigen im ©arten der Liebigshöhe den munteren Welsen der Ka- pelle Topp. Der Abend war durch Konzert. PreiSverteilung und Tanz in bester Weise ausgefüllt.
Heute vormittag versammelten sich die <tzest- teilnehmer zu einem Frühschoppen un .Reftau- rant Boller. Bahnhofstraße, nachmittags fanden die 2 u ge n d w e 11 s p i e le im Hechler-Iudend- reigen, Achter-Iugendveigen und Jugend-Radball statt. Auch musikalische Darbietungen. Äm- derspiele u. a. erfreuten 3ung und Alt. Für heute abend ist Konzert und Tanz vorgesehen, außerdem Fackelpolonaife. Illumination des gesamten Festplatzes und ein großzügig angelegte* Feuerwerk, das auch den 3auirflaften, die sich bei derartigen Veranstaltungen in großer Zahl einfinden, etwas bieten dürfte.
illustrierten Halbmonatsschrift Der Alpenfreund" iDerlag, München Amalienftr. 9) liegt daS 7. Heft dieses Jahrgangs vor. das allen B^gsteigern und Alpenwanderern Anregung, Belehrung und Tlnterhaltung bietet.
Hessischer Landwirtschaftlicher Genossenfchaststag.
• Darmstadt, 5. Juni. Di: 12. ordentliche Generalversammlung der Landeogenossen- s ch o s t s b a n l fand heute vormittag vier flau. Der Vorsitzende des Äuffichtsrates. Schmidt, Gd^cil. erössnete die Tagung und erklärte u. a., nur* die Selbsthilfe allein könne mehr genügen, sondern der Landwirt mässe auch verlangen, daß ihm Kredit zu bill gern Diskont getoäori werde Dem langjährigen Vorsitzenden und Mitbeg'ünder der l.'a• befge-of e. 1(6aftdbanf, Rektor Ke idel. Michelnadt. der vor einigen Monaten gestorben ist, widmete der Dorsitzntde einen ehrenden Rach- ruf. Obx'ilinanAral Pilger übervrachtc Gruße der Preußenlasse. Ministerialdireftor 41 e b e I übermittelte Grüße der höfischen Regierung. Rach dem Bericht, den Direttor Mayer über das 12. Gefchäitsjahr erstattete, zäblt die Genossenschaft am 31. Dezember 1424 549 Mitglieder mit einem Geschäftig:thaben von 38-1 020 Matck und einer Haftsumme von 33 310C0D Mark. Der Gesamtumsatz betrug rund 559 0'0003 Mark und damit beinahe den Llmsatz des Jahres 1916 wieder erreicht. Der Reingewinn betrug nur 181 336.40 Marl. Die Jahresrechnung und d.e Bilanz für 31. Dezember 1924 wurden genehmigt. Ferner wurde beschlossen, den Reingewinn je zur Hälfte d:m Reserve'o:ck»Z und der Betriebs- rücklage zuzuführen. Dem Re ervesonds tou.ben im ganzen 127 905 Marl und der Det^iebsrück- lage 127 905 Marl überwiegen: ebenso wurden 44 169 Mark RücksieUungen genehmigt. Die aus- cheiderden A ffichtsratsmitgl e er Ecchel- m a n n, Bad-Rau heim, und Feldheim. Arms- l>eim. wurden wie^ergewählt und Rechner Lang, Erbach, neugrwählt. Rach toei eten Verhandlungen wurde bann die Tagung geschlossen.


