Zahlreiche Spuren der Wühlarbeit der Schar- m n u 5 (arvicola), eine Unmasse von Gängen, Kessel von 35 Zentimeter Durchmesser. Auch konnte man an den Wurzelstöcken der Bäume ihre zerstörende Tätigkeit feststellen. Jedoch gelang es, nur ein einziges Exemplar dieser gesährlichen Nager (15 Zentimeter lang, ohne Schwanz) zu erlegen.
Kreis. s eld.
tat Alsfeld. 7. Mai. Am Sonntag hielt im städtischen Versammlungsraum des ehemaligen Mädchenschulgebäudes der Vorstand des Lcmd-- wi.lschaftsamtes Alsfeld Landwirtschaf.s a! Dr. V eck er einen sehr interessanten Lichtbilder^ vortrag über Geflügelhaltuirg. der über die wichtigsten F.agen der einzelnen Ge- slügelrassen. deren Haltung und Züchtung allen Geflügelzüchtern sehr wertvolle Winie uno Ratschläge zu geben vermochte. Dem recht lehrreichen Vorträge wäre ein besserer Besuch zu wünschen gewesen. Am nächsten Montag treffen die P o st a u l o s für die von Alsfeld ausgehenden Postkraftwagenlinien ein, so daß die Er öffn un g der Linienin dennäch- sten Tagen stattfinden wird. Tiefes Ereignis wird von der gesamten Bevölkerung in der Stadt und im Kreise Alsfeld freubgft begrübt werden. — Bei der am 1. Mai statt gefundenen Ver - steigerung von Messegrund st ücken d.r Feldbereinigung Alsseld wurden 56 533 Mark erlöst. Die erzielten Preise waren int allgemeinen wert entsprechend.
Kreis Laute bach.
I *! Schadges, 7. Mai. Unter großer Beteiligung der gesamten Einwohnerschaft von Schadges und Stverhausrn wurde unser Bü r g e rm e i st e r G g Ra u s ch zu Grade getragen. Der Verstorbene war seit etwa 15 fahren Ortsoberhaupt. Die Gemeinde Schadges bildete früher mit Stockhausen eine Gemeinde und ist etwa seit 1910 selbständig. Der Schreinermeiskec Georg Rausch wurde als erster Dürgennrister der neuen Gemeinde gewählt. Er galt im gesamten Vogelsberg als intelligenter und tüchtiger Handwerksmeister.
!*! Schlitz, 7. Mai Unsere Höhere Bürgerschule wurde in eine Realschule umgewandell. Die erforderlichen Krediw wurden bvn der Stadt bereitgestelll. In aller Kürze begeht die Anstalt ihr 25fähriges Jubiläum. Von Freuitden und Gönnern soll eine Elucnspende aus diesem Anlas) gestiftet werden. Man hofft, auf diese Art Mittel zur Beschaffung von weiterent Lehrmaterial zu erhalten.
Ltarkc: ' —r, unr RhemheHett.
' Darmstadt, 7. Mai. Wie wir hören, beabsichtigt die Landeöversicherungsanstolt in Gemeinschaft mit der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und anderen Organisationen die ehem. Lossensche Klinik mit dem gesamten Inventar zu erwerben, um darin wieder eine Heilanstalt zu betreiben. — Vertreter von etwa 26 Gemeinden aus Hessen, Württemberg und Vaden haben sich mit einer Eingabe an die Reichsregierung und die Regierungen der Länder Hessen, Württemberg und Baden gewandt imt> gebeten, möglichst bald die Vorbereitungen zu treffen für die Erbauung einer Straßenbrücke über den Rectar zwischen Wimpfen einerseits und Jag ft - seid -Offenau andererseits. Zur Dewälligung des Uebergangsverkehrs über den Stedar 0äljr= sich rund 4500 Fuhrwerke und etwa 25 000 Personen) dienen seit mehr als 100 Jahren die Fähren bei Wimpfen-Offenau und bei Jagst - X feld-Wimpfen vm Tal.
- Mainz, 7. Mai. (WTB.) Die Revision ' des vom hiesigen Schwurgericht wegen Kindes- mordes zum Tode verurteilten Landwirts ’ Pieroth aus Gensingen ist vom Reichsgericht verworfen worden.
5»asiau.
spd. Frankfurt a. QE., 7. Mai. Der Hauptausschuh der Stadtverordnetenversammlung beschloß mit 11 gegen 5-Stimmen, deut Magistrat ben Austritt der Stadt Frankfurt aus dem Arbeitgeber verband der Gemeinden zu empfehlen, da er der Auffassung ist, dah die Lohnpolitik des Verbandes toenig von sozialem Der« ftänonte erfüllt ist. — Ein junges Paar, dessen Verbindung grohe Hindernisse im Wege standen, flieg in einem Gasthause nahe dem Bahnhof ab und öffnete s i ch in dem gemieteten Zim- mer die Pulsadern. Das Paar wurde später fast völlig verblutet aufgefundrn und kam in hoffnungslosem Zustande in das städtische Krankenhaus. — Der Polizei- betriebsassistent August Bäppler. geboren 1881 In Ufingen, ist nach Unterschlagung amtlicher Gelder flüchtig gegangen und wird von der Oberstaatsanwaltschast steckbrieflich verfolgt. — Gelegentlich einer Polizeistreife wurde ein Bettler festgenommen, der im Besitz von 184 Reichsmark war. die »er sich nach feinen eigenen Angaben innerhalb zweier Tage auf der Straße erbettelt hatte.
Am Mainkai geriet eine Gesellschaft nach reichlichem Altoholgenuh in c ine gegenseitige Prügelei. Dabei wurde ein älterer Mann durch Messerstiche derart zugerichtet, dah er in hoffnungslosem Zustande dem Krankenhause zugesührt toerben muhte, wo er kurz nach der Einlieferung verstarb. 3<t den katholischen Kirchen tritt neuerdings ein Taschendieb auf. der besonders Frauen, während diese ihre Andacht verrichten, die Handtaschen ausplündert. So wurde heute früh im Dom einer Frau die Handtasche mit siebzig Mart und einer goldenen Damenuhr entwendet. — In den Städten Frankfurt. Wiesbaden. Mannheim. Main.;, Stuttgart, Offenbach. Darmstadt. Heidelberg usw. wurden im Laufe des letzten Jahres zahlreiche schwere Ladeneinbrüche während der Mittagspause ausgeführt, wobei der Dieb stets eine erheblich? Summe Geldes oder auch 'Wertsachen erbeutete. Als Täter ermittelte und verhaftete man jetzt in Würzburg den
28jährigen Kausnrann und Techniker Wilhelm Philipsenburg aus Essen. Der Dieb hat auf Grund des gegen ihn gesammelten Beweis- Materials nunmehr ein umfassendes Geständnis abgelegt und insgesamt 70 Einbrüche in den oben genannten Städten ei »gestanden. Die Ermittelungen sind noch nicht zu Ende geführt.
fpd. Bad Homburg v. d. H., 7. Mai. In einem Hause der Frankfurter Strahe geriet Dienstagabend der 27jährige Techniker H a u s mit dem Hausverwalter Kapleina über die Höhe der Miete in M e i nu n g s ve r s ch i e - den heilen. Schließlich zog Haus einen Revolver und tötete feinen Gegner durch einen Schuh in das Herz. Der Täter wurde f c ft g e n o m m e n.
fpd. Königstein. 7. Mai. Die Polizei in Oberursel nahm am Montagabend einen 27jährigen, seit mehr als einem Jahr arbeitslosen Mann aus Lahneck bei Runkel fest, auf den die Beschreibung des mutmahlichen Mörders des Gastwi-tes Bartsch genau paht. Der Mann gab bei seiner vorläufigen Vernehmung zu. am 23. April zwischen 2 und 3 Uhr an der Wirtschaft gewesen zu fein. Er habe diese verschlossen gefunden und fei dann weitergegangen. Es fei der reine Zufall, dah er an dem Mordtage die Gegend berührt habe. Der Mann leugnet jede Beteiligung an der Bluttat. Er wurde zu einer weiteren Vernehmung dem Amtsgericht Bad Homburg zugeführt.
Wirtschaft.
Handel und (bewerbe im April.
Die wirtschaftliche Lage des Monats April wird auf Grund der „Berichte der preußischen Handelskammern im Ministerium für Handel und Gewerbe" nicht einheitlich beurteilt. Einigen Anzeichen besserer Entwicklung in dec Eifer und Maschinenindustrie sowie in der elektrotechnischer'. Industrie steht das Anhalten der schweren Absahkrise in der Kvhlenindustrre, das Dar- niederliegen der Schiffbauindustrie und die dauernde Passivität der Handelsbilanz gegenüber, die sich im 31lär,; zwar etwas, aber nicht entscheidend gebessert hat. Einzelne Gebiete, wre Oberschlesirr'.. das Sieg-, Lahn- und D'.llgebret und die Kurstäüte des besetzten Gebietes leiden besonders schwer. Im übrigen ist eine Besserung des Arbeitsmailles sowie eine geringe Abwärtsbewegung auf dem Preismarite bei einzelnen Warengruppen, eine stärkere Abwärtsbewegung auf dem Effektenmärkte, dagegen eine Aufwärts- bewegung auf dem Lohnmarkte festzustellen. In den Kreditverhältnisfen ist keine wesentliche Aen- berung eingetreten. Leihgeld war zwar vor- übergebenb flüssig, doch fehlte es trotz einiger Abschlüsse in amerikanischen Darlehen immer noch an dem notwendigen Kapital zur Befruchtung der Wirtschaft. Die außerordentlich erschiverten Konkurrenzverhältnisse auf dem Weltmärkte zwingen zur weiteren Herabsetzung der Produk- tionskosten.
Deutsche Kcrbelwerte A.-G.. Berlin-Lichtenberg. Die Gefeit chaft weist für das Jahr 1924 einen Reingewinn in Höhe von 395 952.11 Mi. aus. woraus auf die Vorzugsaktien 6 Prozent Dividende und 6 Prozent Dividendenrückstände und auf 5 000 000 Rm. Stammaktien ebenfalls 6 Prozent zur Ausschüttung gelangen sollen. Seit Herbst 1924 erfolgte die Inbetriebnahme des Ketschendorfer Wertes, dessen Reuanlagen sich bisher sehr gut bewährt haben; dadurch hat sich die Leistungsfähigkeit des Werkes verdoppell. Die 'Beschäftigung bat in allen Abteilungen im neuen Geschäftsjahre wesentlich zugenommen, die Umsätze sind gegenüber der gleicherr Zeit des Vorjahres auf mehr als das Doppelte geftiegen.
' PortlandE em en t w er I e Sar onia A.-G., vorm. H. Laas Söhne. Gloethe. Tie H.°D. genehmigte den Jahresabschluß 1924 und beschloß. aus dem Reingewinn von 137 454 Rm.. auf die Vorzugsaktien für 1923/24 eine Dividende von 8 Prozent, sodann auf die Stammaktien eine Dividende von ebenfalls 8 Prozent für 1924 zu verteilen und den Rest von 6234 Rm. auf neue Rechnung vvrzutragen. Im neuen Geschäftsjahr hat sich der Absatz in Zement und Kalk ettvas gehoben, doch laßt sich über das Ergebnis noch nichts Destimnrtes Voraussagen.
* Streiter Wagenladungsver- kehr ohne älmladung nach und von England. Vom 1. Mai ab ist zwischen Deutschland und England ein direkter Güterverkehr ohne Ilmlabung unter Benutzung der Fährbootverbindung Zeebrügge-Harwich eingerichtet. Gleichzeitig ist ein Ausnahmetarif 83 eingeführt worden, nach dem die Sendungen abzufertigen sind. Die Beförderung der Guter zwischen bem Festland und England wird von der „Belgisch-Englischen Fährbovt-Geselllchaff in Zeebrügge betrieben, und zwar mit Hilfe besonders eingerichteter Fährbvotwagen.
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M.. 7. Mai. Die Abgaben, die bereits den Mittagsverlehr beherrschten, fetzten sich an der Abendbörse, teilweise in scharfem Ausmaße, fort, wobei wiederum bedeutende Kursverluste zu verzeichnen waren. Die Befürchtungen über die Krisis am Getreidemarlt verschärften sich und drängen im Verein mit neuen ungünstigen Momenten immer wieder zur Abstoßung der Effekten. Die matte Haltung des Abendverkehrs war auf allen Gebieten fühlbar. Am Montanmarct gaben Phönix 1.75 Prozent nach Chemische Werte gingen um etwa 0,5 Prozent zurück. Bankaktien waren gehalten. Anleihen schwächten sich weiter ab und unterlagen auch weiterhin Schwaniungen. Im allgemeinen litt der Marit wieder unter starker Geschäftsstille. wodurch die rückläufige Bewegung begünstigt wurde. Die Börse schloß in matter Haltung. Deutsche Anleihen: äprozen'.icn Retchs- anleihen 0.565. Bankaktien: Draubanl 85, Commerzbank 102.25, Darmstädter Ban 125.50, Deutsche Bant 124,50. Deutsch: Vereinsbant SO.
Discontogesellschaft 115,25, Dresdner Dank 105,75, Mitteldeutsche Creditbani 99,87, Reichsbank 128,50, Rheinische Credi.banl 350, Oesterreichlsche Creditaktien 7.95. Montanaktien: Phönix 110, Kali Westeregeln 19. Chemische Aktien: Badische Anilin 136, Elberfelder Farben 127,12, Th. Goldschmidt 103,50, Höchster Farben 127,25, Holzverkohlung 6,85. Indust rieaktten: Adlerwerte Kleyer 3,05, Cem ent Heidelberg 76,75, Dycker- hofs 3,80, Eßlinaer LNaschinen 6,30. Felten 161, Inag 1,1, G7br. Iunghans 83, Rheinmetall 51,50, Julius Sichel 52,50, Badischer Zucker 2,925, Frankenthalzucker 3,80.
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Amtliche Notierung Geld Brief
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Schwedische Noten......
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61,27
61,38
Tschechoilchvakische Notro • •
12.45
12,51
Ungarische Noten . • • •
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5,875
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".!
Berlin. 7. Mai. D.e , B'erst immune, die sich bereits bei Schluß der gestrigen Döbse bemerkbar gemacht hat, übertrug sich auch auf den heutigen Verkehr, den die Börse in ausgesprochen flauer Haltung eröffnete. Es hat den Anschein, als wenn zur Zeit das Ausla.nd einen gewissen Einfluß auf die Börsenstimmung auc-übte, und zwar durch die vorübergehrnden Verläufe, kie in erster Linie aus der Tschecho- stowatei stammen, in Verbindung damit, daß
die schwierige Lage am Getreide- markt sich auch auf den Prager Platz ausgedehnt hat. Aber auch das übrige Ausland, namentlich die Schweiz und Holland, sind zur Zeit Verkäufer am Berliner Effektenmärkte, während die deutschen Großbanken ihre Inter- ventionstätigkeit bisher nicht aufgegeben haben. Diese bietet vielmehr nach wie vor her Börse einen Rückenhall und verhindert größere Kursstürze. Am Montanmarkt gayen die Kurse etwa 1—2 Prozent nach, doch zeigte sich nach Festsetzung der ersten Kurse bereits wieder etwas Aufnahmefähigkeit. Bemerkenswert schwach lagen auch S ch i f f a h r t s - und Bankenwerte, während Anilin-Altien fester gehalten waren. Für Deutsche Erdöl fand heute die erste Goldnotierung statt, der Goldkurs stellte sich auf 123. Eine leichte Belebung machte sich arn Markt der .Kolonialwerte geltend, wo Diamant uud Süksee etwas lebhafter umgesetzt wurden. Der Markt der heimischen Renten blieb schwach. Der Geldmarkt war etwas leichter. Die Seehandlung trat wieder in geringem Maße als Geldgeberin hervor tttiD nahm auch erstklassige Wcr enwechsel auf. Tägliches Geld 8—10 Prozent. Monatsgeld 9' _•—ll1 '■> Proz. Am internationalen Devisenmarkt blieben die europäischen Hcmvtdevisen schwächer, besonders der französische Franken war stark abgeschwächt bei einer Pfundparität von 93,65. Die Mark-Rvtierungen im Auslande sind ziemlich unverändert.
Frankfurter Echlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a M., 7. Mai. Auftrieb:
4 Rinder, darunter 4 Färsen u. Kühe, 1202 Kälber. 404 Schafe, 1281 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mast kälber 72—80, mittlere Mast- und beste Saugkälber 64—70, geringere Mast- und gute Saugkälber 56—63, geringe Saugkälber 44—54. Schafe: Ma st lamme r und Masthämmel 48—53, geringere Masthämmel und Schafe 40—44,’ mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 25 bis 30. Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 67—68, unter 80 Kilo 62—66, von 100 bis 120 Kilo 66—68, von 120 bis 150 Kilo 66—68, Fettschweine über 150 Kilo 66—68, unreine Sauen und geschnittene Eier _ 58—63. Marllverlaus: Kleinvieh bei langsamem, Schweine bei lebhaftem Handel geräumt.
Frankfurter Gc:r. 0'bZrse.
(Eigener Drahtbericht des „Gtehener Anzeigers'.)
Frankfurt a.M., 7. Mai. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,75 bis 24, Roggen, inländischer 19 bis 23,75, Sommergerste für Brauzwecke 20 bis 25, Hafer, inländischer 17,50 bis 22.50, Mais (gelb) 20,25 bis 22,50, Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 37,50 bis 39, Roggen - mehl 31,25 bis 32,75, Weizenkleie 13,25 bis 13,50, Roggenlleie 14.50 bis 14,75. Tendenz: Fester.
Berliner Prodril 75. \ ?.
Berlin. 7. Mai. Der Produktenmarit war fest. Die älmsätze hielten sich aber bei fehlender Unternehmungslust in engen Grenzen, da 3n= lar.dangebot klein blieb und die Forderungen sich teuerer stellten. Gerste gebessert. Hafer wenig Angebot und zu teuer. Futterartikel ruhig. Es notierten für 1000 Kilo Weizen, mark. 258 bis 262, do. Mai 266 bis 267,50 bis 266. do. Juli 264 bis 264,50 bis 264, Roggen, märf. 224 bis 226. do. Mai 224 bis 227. do. Juli 225 bis 226. Gerste, märt 227 bis 244, Futtergerste 200 bis 215, Hafer, märt. 214 bis 223, do. vomm. 210 bis 217, do. Mai 203, Mais (fr. Hamburg) 200: für 100 Kilo: Weizenmehl 32,75 bis 36. Roggenmehl 30 bis 32.25. Weizenkleie 15.20 bis 15,30, Roggenlleie 16,50, Vikioriaerbsen 22 b's 27, kleine Erbsen 20 bis 22. Futtererbsen 18 bis 20, Peluschken 19 bis 20, Ackerbohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11,75, gelb 11,50 bis 13,75, Serradelle 14 bis 16. Rapskuchen 15,25 bis 15,60. Leintuch eil 22,20 biL 22,60. Trocken,chnitzel 10.40 bis 10.60. Torfmelasse 9,50. Kartoffelflocken 19,60 bis 20, Zucker 17,50 bis 18,50 Mt.
Rundfunk-Programm
des ArankstrrLer Senders.
(Alls der „Radio-U.mschau".)
Samstag, 9. Mai:
12 stlhr Rachrichtendienst, 4.20 iUjr Rachrichtendienst, 4.30 bis 6 älhr Rachmittagälonzert de°> Hausorchesters (Tanz- und Schlagermusik). 6 bis 6.30 älhr Jugendstunde (aus dem ..Schatzkästlein der rheinischen ' Hallsfrau" von Johann Peter Hebbel). 6.30 bis 7 Uhr Der Briefkasten. 7 bis 7.30 Uhr Aus Historie und Phantasie ^Anekdoten und Rätsel), 7.30 bis 8 Uhr Funk- hochschule (Vortrag von Pros. Dr. Schultz: ..Fausts Ende"). 8 bis 8.30 Uhr Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung (Vortrag von Prof. Dr. Hülsen: „Stllwandernngen in der bildenden Kunst"), 8.30 bis «.30 Uhr Heiterer Abend des Hausorchesters, 10 bis 11 Uhr großer Wettbewerb für alle Rundsunlteilnehn cr „Wer war's?" (ein Probesingen und Probesprechrn auf dem Frankfurter Rundfunksender).
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Bei Rheumatismus und Gicht soll man zu einem Mittel greifen, welches nicht nur die Schmerzen lindert, sondern auch die abgelagerten harnsauren Salze aus dem Körper schafft. Wir raten Ihnen, 60 Gramm echten Uroga-Sllrakt zu kaufen und mehrmals täglich 3 Kaffeelöffel voll zu nehmen. Sicher erhältlich: Universitäts-Apotheke „311m goldenen Engel". Die Bestandteile sind auf der Packung angegeben. __________
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