<Nachdruck verboten.»
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tast ein Drittel überlegen. Und alles, was den Deutschen an Bewaffnung und Ausrüstung fehlt,
scs vollendet ist. fährt unsere Tran Sportstätte mit der englischen Armee ab und landet in den deutschen Nordseehäsen. Die Deutschen haben unterdessen zm Wahrung ihrer Neutralität eine stark befestigte Stel lung in einiger Entfernung von der neutralen Zone auegehoben, hinter der wir unseren Aufmarsch be- werksielligen. Glückt dieser Plan, dann halte ich Frankreichs Niederwerfung in wenigen Wochen für (FortseKung folgt.)
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..Das einzig richtige Verfahren", bestätigte der Minister. „Frankreich aber roirb ander» hrmdeln, zu- mal es ja gar (einen Krieg will."
„Wenigstens idd)t mit Japan", tagte der General.
„Aber um so lieber mit uns*, ergänze der Lord.
Der MMister fuhr fort:
,Zch frage Sie nun, meine Herren, welche Fol- gerungen wir miß der zu erwartenden Mitzstim- mung zwischen unseren ehemaligen Verbündeten ziehen sollen?"
..Frankreich legt sich selber die LchUng< immer fetter um den hals", sagte der Generalstabschef. ..Bald ist es soweit, daß wir sie endgültig zuzirhen können, ohne daß ein einziger Staat uns daran htn- dern wird. In Europa gibt es nur noch zwei Lager. Das eine fürchtet Frankreich, das andere haht es bis aufs Blut. Jetzt hat auch Japan die berühmte französische Lounoisic zu fühlen bekommen, der es bislang aus Furcht vor uns und Amerika immer noch die Stange hielt. Bleiben eigentlich nur die Dereinilsten Staaten, die trotz ihrer famosen Monroedoktrin nrnncr mehr dazu neigen, tich in alle Wetthändel yi mischen."
„Auch mit dem United Slates hat es bereits in aller Heimlichkeit einige unangenehme Auseinandersetzungen gegeben", sagte der Minister. „Schuld dar- an ist ebenso wie beim „Nagasaki -Fall die deutsche Rordpolerpeditton."
Endlich einmal eine deutsche Tat, die nicht völlig blödsinnig ist!" meinte der finstere Lord.
„Oh, die Deutschen können uns noch viel nützen", warf der General ein. „Kommt es zum Striege, dann wird unsere Landfront am Mein stehen. Den verlorenen Schneid werden unsere Tommys den Deutschen wieder beibringen, wenn wir ihnen die nötigen schweren Geschütze und Tanks liefern. Und verflucht zäh ist dieses Gesindel, das muß man ihnen lassen. Und rachsüchtig außerdem. Sie haben dieSegnungen französischer Kultur an der Ruhr und am Rhein nicht vergessen und werden wie die 5)unnen über Frankreich herfallen. Das Odium dafür schieben wir ihnen zu, und den Vorteil haben wir."
„Warum jo kriegslustig, meine Herren?" rtef der Minister lächelnd
, „Frankreich ist an der Reihe", jagre der finstere I Lord. „Seit zweihundert Jahren heißt Englands
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die nur noch die be mährte fchuhcremetfirsmofin gebraucht gehtspazieren z und als ein LDöthchen am Mim« mel erscheint, meint HerrStiefeh Kann uns nichts anhaben —
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Als die beiden Militärs Platz genommen hatten, steckte er zunächst etwas umständlich seine kurze Shagpseife in Brand, worauf er begann:
,^ch bat Sie zu dieser streng veriraulichen Unterredung, weil einige Nachrichten einltefen, die unser Interesse zu erregen imstande sind."
Er machte em Dutzend schneller Zuge aus feiner Pietse, um sie gebührend anzufeuern, dann fuhr er fori: _
„Der sranzösischdapantsche ^wischenjall tstZhnen au., den Morgenblättern bekannt. Unser Botschafter aus Tokio meldete dazu folgende Ergänzungen:
Trotz aller Drohungen des französischen Äreu- yrs zwangen die Japaner die französische Prisen- Mannschaft, die sich an Bard der „Nagasaki" be- geben hatte, auf diesem Schiff zu bleiben und die nährt nach Japan fortzufeyen Die bedrohliche Nähe des japanischen Panzerkreuzers „fatrama" hielt die Franzosen von jeder Tällichkeit ab. Der Slommanbant des „Infernef beschränkte sich daraus, in seiner begreiflichen Erregung, die in die bekannten französischen Liebenswürdigkeiten überging, fernem zornigen Gemüt durch wiederholte Funkiprüche Luft zu machen, die wohl die Formen internationaler Höflichkeit um einiges überichritten. Gestern nachmittag landete der japanische Pasiagicr- dampser in Tokio, wo die französischen Seeleute unter dem Fohlen einer großen Volksmenge in ihr Konsulat verbracht wurden.
Dieses ist der kurze Sachverhalt. Was daraus entstehen wird, werden wir bald wissen." Er wandte sich an den Ehef des Generalftabes:„Me beurteilen Sie den weiteren Berkaus der Angelegenheit, f)err General?"
..Wen:, England an Frankreichs Stelle wäre, bann gäbe es ' das schärfste Ultimatum mit so- fertiger Kriegsdrohung.
„Das erstere ift selbstverständlich, das letztere unpraktisch", meinte der Minister
..Den nächsten Krieg, den England führt, wird der Feind erst gewahren, wenn der riauptleil feiner Flone auf dem Meeresgründe liegt", warf der Lord der Admiralität finster ein.
Losung: Stein Staat darf mächtiger sein als wir. Dos ist unser Evangelium."
„Dir müssen den pasiendsten Augenblick ab- warten", memtc der Aintster vorsichtig. ..Englands Mühlen mahlen langsam, aber sicher, emb wir der ungeheuren Macht Frankreichs gewachten ' Denken Sie an die Luftflotte, an die Unterseeboote, an das gewaltige französische Aeer* Denn den ersten Stoß müssen wir allein führen. Dann erst werden die anderen Nachkommen, uns zu Helsen.'
„Binnen 4*s Stunden ift Frankreichs Flone vorn Ozean fortgefegt" sagte der Vorbabmral
„Ader die Unterseeboote?"
.Die verlache id). Wir wurden mit den deutschen Booten fertig, ohne eine Ahnung der richtigen Abwehr zu haben, jetzt ist die Unterwasserverteidigung so oervollkommnet, daß wir kaum Verluste zu erwarten brauchen?"
„Und die große feindliche Luftflotte
..Auch diese dürfen wir nicht überschätzen", er widerte der General. .Luftangriffe sind moralisch sehr unangenhm, aber taktisch von geringer Bedeu hing. Alle strategisch wichtigen Anlagen sind aus- reichenb gesichert. Das schlimmste, was passieren kann, ist die Vernichtung einiger Hekatomben der Bevölkerung in den großen Städten."
„Was aus humanen Gründen zu bedauern wäre,' warf der Lbrd ein, „aber aus patriotischen Gründen ist es nicht einmal nachteilig. Es stärkt den Siob gegen den Feind und bringt die Völker- verbrüdernden kommunistischen Schreier zur Ruhe."
„Zugegeben", sagte der Minister. „Auch machte die letzte von mir durchgebrachle Vermehrung unserer eigenen Luftstreitkräfte uns den Franzosen fast ebenbürtig, solange die Gegner kein stark überlegenes Modell besitzen. Aber wenn wir Frankreich schnell besiegen wollen, muß es auf dem Lande geschehen. Einen jahrelangen Krieg wie den letzten würden unsere leider allzu anfgcflärten Völler nicht mehr vertragen. Wahrscheinlich wurde ja die Revolution in Frankreich früher ausbrechen als bei uns. Aber sicher ist es nicht, und nur in ein absolut sicheres Geschäft dürfen wir uns einlassen."
„Ich glaube, daß auch der Landkrieg zum schnellen Ende führen wird", fügte der General hinzu. „Deutschlands Bevölkerung '.st der Frankreichs um
Vier Millionen-^ocr aufzustellen. Roch ein Jahr weiter, und wir können die doppelte Menge liefern
..Also müssen wir noch märten", entschied her Minister. „Und bis dahin werden wir die freund^ schaftlichkn Beziehungen zu Frankreich aufrcdr.crbe! len. damit unsere Gegner keinen Verdacht schöpfen."
„Einfach wird ba:- nicht fein", meinte der Ad- miralitätslord. „Die cffrnttnhc Meinung ist bereit?» zu sehr gegen Frankreich aufgebracht. Und wie Sie wissen, loht sich unsere Presse auch durch energische Winke seilens her Regierung nicht beeinflussen. Diese Sterte bilden sich ein. sie allein hatten das Pulver erfunden, und pochen auf die Unabhängigkeit der freien Meinung."
Das schadet gar nichts", erklärte der Mimster. .Laßt sie ruhig schimpfen. Damit wird in unserem Volke allmählich die feste Ucbcr.^eugung groß, gezogen, daß eine Abrechnung mit Frankreich un vermeidlich ist Um so leichteres Spiel haben wir dann mst dem Parlament, wenn wir eines Tages gezwungen fein tollten, auch ohne vorherige Kriegs ertlärung loszuschlagen. Den unangenehmen Ein druck, den die Angriffe der Presse in Frankreich her vorrufen, wird die Regierung dadurch kompensieren daß sie bei jeder (»Gelegenheit ihre unverbrüchliche Treue gegen den ehemaligen Verbündeten betont." „Also in einem Jahre geht es los", sagte bei Lord mit finsterer Verbissenheit.
„Das habe ich nicht gesagt", rief her Mlnistei rasch. „Aber ich bitte Sie. meine Ferren, sich auf jeden möglichen Fall vorzubereiten. Zu dkefem 3werfe ersuche ich die 2Ibmiralität, mir einen detaillierten Plan vorzulegen, wie sie sich einen tombi vierten Angrift der Uebcr und llnterjeeflotte in Verbindung mit den Luftstreitkräften denkt. Desgleichen erbitte ich vom Generalstab einen Feldzugsplan zu Lande. Hierbei stelle ich zur Erwägung, ob es nicht vielleicht vorteilhafter ift. wenn Deutsch land zunächst streng neutral bleibt. Wir können bann in aller Ruhe die ‘Bewaffnung und Ausrüstung der deutschen Armee in die Wege leiten. Sobald die
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