fon/LMen hi» ^•erftS000 tyarf®“ WM WW VW Ä lCT6 $ r>.«ps» ’A.Ä: S;\4SS 25" »«^T? 8fi ^Me Din!» !^ere QlNenben An-
Behang mif ?' Lohnen- ähnlicher ®5r 6,.aWn nale"Ölfe f* -rden, UÄ den lchvnften tn-?1, fD,e es
WIÄ?* LMZ wfS3 »•■ä’äÄ g,ÄÄ£ bbie<n^*m im Dolbe ? . fruchte vorzüglich %n%?Qrte” UM?- JBon diesem Wildling $Qum; >n unserer Um- . J "sicher, wurde, erajl angevÜLnzt zu wer- mterefsierten die vielen Whl a,n meisten. Jer xreie-.^ushaliunMuse nz^eme große Anzahl 11 fruchten und Gemüsen >eu. wie man auf billige xn Ahvarale die Stseug« ztkn lärm. 'Hvssentlich er« '"Ung ihren Zweck, neue au und Verwertung von oen.
1 Mrinfjcfitn.
'*• 3u Gf)ten bt-j Meters . der hier mehrer ^>chre „Damstädler Zeitung' eine Eiche im Barm« e geweiht. Bei der ! und deklamatorisch» Dar« Zank, die bei der Eiche er« Professor Beyer gemaltes er Ueberlieferunb soll Glau« lieber „Der Mond ist aus« nzt mit Laub den lieben jflben.
-Nassau.
, 6. Oll. 3m Lause bet ne der Dillkreis drei chen md kranken Kjn« die OstleebäderArend« gen. Die Kleinen tarnen und einer erheblichen^ 3m nächsten 3ahre soll »erden. - Unweit * , hachltein, nimmt ®r. mleum MeKaden ®ra* nüber Aufklärung zu n Reste aus keltisch/ ? germanisch.rom- . Arbeiten sind erfolgreich, ein Dillenburg ver« foH Mr «tei l* nen Kreise Lose abg.M asistd-r-S.Dvemb^ hofft mm den groW zu decken.
ifche von Dorl" naegend.
It fifi n h>« «"d « S, w «»' "“Ä HU' ü' eine i)a!‘ kltM- offen NW "J erlangen, 1 Wsbildung N^hlat einen WJf “ 1 Station lometer naj » käme W"l^"'.2 die in der ranken Affute, °
r« beiher ben um- die S^ieie mänl^ jen tanie dM {< W 'mm) Benschen W^li-n , bahSchanden ist. tt L ich'.Ira-Legen earbeitet ^Lannten nnU nn Ä s/würde em *Är Wunsch JL0u
-*-**^^^ tti raten iäsAs
Wirtschaft.
Die Reichsbank Ende September
Die im Zusammenhang mit dem Viertel- jahrsende an die Reichsbank gestellten Zahlungsmittelanforderungen hielten sich in den an den sonstigen Monatsschlüssen üblichen Grenzen. Es flössen 337,4 Mill. Reichsbanknoten und 221,5 Mill. Rentenöankscheine, zusammen also 55 8,9 Mill. Zahlungsmittel neu in den Verkehr ab. Der Umlauf an Reichs- banknoten erhöhte sich entsprechend von 2311,7 auf 2649,1 Mill. Reichsmark, während sich der Bestand der Reichsbank an Rentenbankscheinen von 341,7 auf 120,2 Mill, verminderte.
Der Wechselbestand erfuhr durch Einreichungen von privater Seite einen Zufluh um 225,9 Mill. Reichsmark, da 37,1 Mill, neu rediskontiert wurden, zeigt der Wechselbestand im ganzen eine Erhöhung um 188,8 auf 1717,3 Mill. Reichsmark. Der Lombardbestand wuchs um 47,9 auf 56,4 Mill., der gesamte Wechsel-, Lombard- und Eiiektenbestand um 236,8 auf 1976 Mill. Reichsmark an.
2ln fremden Geldern wurden der Bank 261,3 Mill, entzogen, so daß noch 620,2 Mill, solcher Verbindlichkeiten vorhanden sind.
Der Bestand der Dank an G o ld und deckungsfähigen Devisen hat sich ' um 34,3 Mill, auf 1493,6 Mill, erhöht. Die Vermehrung betrifft ganz das Konto der deckungs- sähigen Devisen, dem ein Teil des Erlöses der Au'slandanleihe der Rentenbank- kreditanstalt, und zwar derjenige, welcher nicht auf Termin angelegt worden ift, zugeführt wurde. Der Goldbestand weist einen geringfügigen Abfluh von einigen tausend Mark auf.
Die umlaufenden Roten werden durch Gold allein zu 44,3 Prozent (gegen 50,8 in der Vorwoche), durch Gold und deckungsfähige Devisen zu 56,4 Prozent (gegenüber 63,1 Prozent in der Vorwoche) gedeckt.
Verschmelzung im Anilin-Konzern.
Die Firmen der Interessengemeinschaft der Deutschen Farben-Indu- strie — nämlich Aktiengesellschaft für Anilin- Fabtikatwn Berlin, Badische Anilin- und Svda- fabrik Ludwigshafen, Leopold Casella & Co. ©. m. b. H., Frankfurt a. M„ Chemische Fabrik Griesheim-Elektron, Frankfurt a. M., Chemische Fabriken Dorrn. Weiler-ter Meer, Aerdingen, Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co., Leverkusen, Farbwerke vorm. Meister, Lucius & Brüning, Höchst a. M., Kalle & Co., A.-G., Biebrich — haben sich behufs Vereinfachung, Verbesserung und Verbilligung durch zweck- mähigere Ausgestaltung ihrer Betriebs- und Verkaufsorganisation dahin verständigt, dah, sobald die dazu erforderlichen ^lebergangsmahnahmen getroffen sind, sie ihren Generalversammlungen Anträge auf Fusionierung vorzulegen beabsichtigen. Die Fusion soll in der Weise erfolgen, dah die Firmen, mit Ausnahme von Casella und Kalle, deren Anteile und Aktien im wesentlichen im Besitz der anderen Firmen und deren Tochtergesellschaften sind, in der Badischen Anilin- und Sodafabrik a u f g e h e n. Die Ludwigshafener Gesellschaft wird ihr Aktienkapital um die Aktienkapitalien der übrigen Firmen erhöhen und die neuen Aktien gegen gleiche Rennbeträge der Aktien der aufzunehmenden Firmen austaufchen. Der Rame wird dann in „3. G. Farben indu- strie Aktiengesellschaft" abgeändert und der Sitz der Firma nach Frankfurt am Main verlegt. Die fusionierten Firmen bleiben mit ihren bisherigen Ramen als Zweigniederlassungen bestehen. Aus den mannigfachen Fabrikationsstätten der 3. G.-Firmen und der diesen angegliederten Unternehmen werden regional vier Betriebsgemeinschaften (Oberrhein, Mittelrhein, Riederrhein, Mitteldeutschland), aus den vielen Verkaufsstellen für die verschiedenartigen Produkte fünf zentral und regional gegliederte Verkaufsgemeinschaften (Farbstoffe, Stickstvffprodukte, Pharmazeutika und Schädlingsbekämpfungsmittel, Photographika und Kunstseide, anorganische Produkte und organische Zwischenprodukte) gebildet. Es ist in Aussicht genommen, den neuen Vorstand unter Vorsitz von Geheimrat Pros. Dr. Bosch, Ludwigshafen, aus den Vorstandsmitgliedern, den neuen Aufsichtsrat aus den Aufsichtsratsmitgliedern der jetzigen 3. G -Firmen zu bilden. Zu diesen treten bann noch die heutigen Vorsitzenden der Vorstände hinzu. Letztere, di« bisher dem Gemein- schastsrat der J.-G. angehörten, werden zukünftig einen Ausschuh im Aufsichtsrat — Verwaltungsrat genannt — bilden, der mit weitgehender Arbeitsteilung die Kontrolle und Lleberwachung der neuen Gesellschaft vvmimmt. Für ben Vorsitz im Aufsichtsrat und im Verwaltungsrat wird Geheimrat Prof. Dr. C. Duisburg, Leverkusen, als Stellvertretende werden a) im Auf- ttchtsrat Dr. W. vom Rath, Höchst, Prof. Dr. C. Müller, Ludwigshafen, und W. Weinberg, Frankfurt, b) im Verwaltungsrat Geheimrat Dr. H. Häuser, Höchst, und C. v o n Weinberg in Vorschlag gebracht werden. Der neue Organisationsplan soll so schnell wie möglich zur Durchführung gelangen.
* Konkursnachricht, lieber das Vermögen der Witwe Franz Zimmermann. Pauline geb. Dienst in Mainz, Inhaberin der Firma I. Zimmermann Sohn, Lithographische Anstalt, Buch- und Steindruckerei, wurde das Konkursverfahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 22. Oktober beim Amtsgericht Mainz anzumelden.
f Konkurse und Geschäftsaufsichten in der Zeit vom 1. b is 15. September 1 92 5. In der ersten Hälfte des September wurden durch den „Reichsanzeiger" 442 neue Konkurs« — ausschließlich der wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 227 an geordnete Geschäftsaufsichten bekanntgegeben. Ein Vergleich mit den entsprechenden Ziffern für die erste Augusthälfte (368 bezw. 178) zeigt ein erhebliches Anschwellen, und zwar um 20,1 Prozent bei den Konkursen und um 27,5 Prozent bei den Geschäftsaufsichten.
" Vorübergehende Stillegung des Stahlwerkes Röchling. Die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" berichtet aus Dorston: Sämtlichen Arbeitern des Stahlwerkes der Röchling-Buderus A.-G. in Holsterhausen wurde die Kündigung zugestellt. Das Arbeitsverhältnis wird am 15. Oktober gelöst. Rach Mitteilung der Werkleitung erfolgt« die Kündigung wegen Maschinendefektes auf der Zeche Baldur, wodurch die Stromversorgung des Stahlwerkes unter
bunden wurde. Es handelt sich bei der Endigung nur um eine vorübergehende Maßnahme zu dem Zweck, den Arbeitern die Erwerbslosen» unterstühung zu sichern. Man hosft, das Stahl- werk Ende Oktober wieder voll in Betrieb nehmen zu können.
* Kreditgewährung für die Gebr. Stumm. Die seit längerer Zeit zwischen Vertretern der Gebrüder Stumm G. m. b. H., der Reichsbanl und einigen dem Konzern nahestehenden Banken gefüfjrlen Verhandlungen haben nach eingehender Prüfung ergeben, dah der Status des Gesamtkonzerns aktiv ist, die Schulden durch Waren und Debitoren gedeckt sind und nur die Kurzfristigkeit der Kredite Anlaß zur Reuordnung der Verbaltnisse gegeben hat. Der hierfür erforderliche Kredit ist bankseitig zur Verfügung gestellt worden, wobei davon ausgegangen wird, dah die schon bisher an der Finanzierung des Konzerns und der Tochtergesellschaften beteiligten Banken und Bankiers die gewährten Kredite prolongieren. Rach dieser Richtung hin hat eine Reihe der führenden Banken bereits Zugeständnisse gemacht.
* Reckarsulmer Fahrzeugwerke 21.«®. Reckarsulm. Die Kreditnot zwingt auch dieses Werk zu Kurzarbeit und Entlassungen. Produktion und Absatz waren in den ersten acht Monaten des lausenden Iahres sehr befriedigend. Während der Wintermonate mit ihrem naturgemäß geringerem Absatz wird in normalen Zeiten teilweise auf Vorrat gearbeitet, um sodann im Frühjahr der zu dieser Zeit gewöhnlich sehr stark einsetzenden Rachfrage gerecht zu werden. Dazu wurden der Firma seitens ihrer Bankverbindungen stets ein Winterkredit zur Verfügung gestellt. Die Erlangung solcher Kredite ist aber derzeit unmöglich, und so bleibt als Ausweg nur der vorläufige Abbau.
* Großer bulgarischer Brückenbau f a u f t r ag für eine deutsche Firma. Die Generaldirektion der bulgarischen Staatseisenbahnen und Häfen in Sofia übertrug an die deutsche Brücken-Firma C. H. Iucho in Dortmund die Lieferung und Aufstellung von 16 eisernen Brücken bis zu 36 Meter Stützweite für 9 Cisenbahnüberführungen der beiden Strecken Sofia—Varna und Caribrod—Konstantinopel. Der Gesamtpreis der Brücken beträgt 6 300 000 Leva.
Börsenkurse.
Frankfurt a.M.
Berlin
Datum:
5% Deutsche Reichsanleibe . 4% Deutsche Rcichsanleiye . 3'/?/° Deutsche Rcichsaul-ihe 3% Deutsche Reichsanlcibe . Deutsche Sparprämienanleihe 4% Preußische Konsols ■ . . 4°/» Hessen..........
372% Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl.
dtp. Doll.-Schatz-Anweilrtg.*)
4% Boßtürfen.........
5% Goldmerikaner ... .
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Prtvat-Bank Darmsl. und Nationalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche Bereinsbank .... Disconto Commandit .... Metallbank...........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Ocsterreichische Kreditanstalt. Weftbank
Bochumer Gaß Buderus .......
Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvener Bergbau.....
Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln..... Laurahütte Oberbedarf Phönix Bergbau .
Rheinstahl...........
Riebeck Montan ....... Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ... Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann ..... Anglo-Cont-Guauo Badische Anilin Chemische Mäher Alapin . . Goldschmidt Griesbeimer Electron . . . . Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung . . Rükgerswerke Scheideanstalt .
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamkrastwerfe Schuckcrt Siemens <fc Halske ..... Adlerwerte Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenfiaedt ........ Meguin . . .
Motorenwerke Mannheim
frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesettlchaft Frankfurt. Pet. Union Ä.-G Schuhfabrik Herz . . . . . . Sichel Zellstoff Waldhof .'Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Sdjlufi.' fi’.irs
Schluhk.
Abendbörfe
Schlutz- flurs
Schlutz» JTiittaq 6:-rf«
5. 1».
6 10. |
5. 10. |
6 10
0.21
0 2191
J 2125
1.2125
—
—
0,260
0.275
—
—
0,255
0,265
0,45
0.430
U.135
—
0.13
—
0.195
0.135
—
1,2575
1.2575
—
—
0,26
0,26
—
—
0,26
0.26
—
*-
0,25
0,23
90,25
91.25
91,75
91.75
95,3
95,6
95,2
95,6
—
9
7,13
7,13
—
—
—
124.25
—
123*
124*
94,75*
94,25*
94.75’
94,75*
102,5
103
103*
103.1*
102.5
103
103*
103,5*
65
68
100
—
100,7*
101,2*
78
78,75
—
92
92
____'•
92 25*
7.13
7,5
7
7
0,028
0.028
0.025
0 025
59
59,25
59* 63 5*
41.5
42
41.1
41.75*
39
38
60
62*
60,25*
64.25*
64,5
68
64,75*
67.25*
95,5
96
95 25*
97.25*
110
113
109,5
111,5
114
116,5
17
17,3
—
32.75
34
34
46,5
44
_•
65 5
67.5
65.75*
68,75*
52,55
53,5
51,4*
53.13*
VI.4
70.5
70,5
72
5
54
—
51 25'
57
56*
57,5*
63*
62,75
63,5*
64,25*
—
—
_
68,25
67,5
—
52 25
52,5
52
52,13
—
—
90
90,1
116,75
116,5
117,75
116
—
—
66
66 25
67
66 75
115.75
115,62
115.75
115
115,4
115,75
115,4
114.25
52.75
54
61
60.5
61
61,62
91,5
90,1
—
9)
MO
89,25*
91*
70
70,5
70.5
70.75
75,9
73,25
—
58
59*
57*
59*
73,5-
72
—
73.25*
35
34,5
35,75
35,6
—-
34
34.5
27
26.5
-
—
36
34
34
34
—
—
19
—-
0,3
0.3
—
—
■
—
98
97.5
—
' —
60
60
59.75
58
27.75
26,25
—
—
4,05
4,05
4
4
78,75
79
79,25
78,75
57
57,75
57,5
57
53,62
54,1
54,5
54,25
Berliner Dörfe.
Berlin, 6. Okt. An der heutigen Börse vollzog sich, nachdem gestern die Rachbörse stark abgeflaut war, ein völliger Umschwung. In erster Linie war es die Klarheit m der Stumm-Angelegenheit, die die Tendenzänderung hervorrief, aber auch di« Tatsache, daß die Konferenz von Locarno in einer freundlichen Atmosphäre begonnen hat, verfehlte ihre Wirkung nicht. Schließlich scheint auch die Spannung am Geldmärkte etwas nachzulassen. Die Spekulation, die bekanntlich in den letzten Tagen erhebliche Leerverkäufe Dorgenommen hatte, schritt ganz allgemein zu Deckungen, so daß Kurs b esse- rungen auf der ganzen Linie bei ziemlich lebhaftem Geschäft di« Folge waren. Am Montanmarkt war das Geschäft am lebhaftesten, die Steigerungen betrugen hier gegenüber den gestrigen Rachbörsenkurfen 2 bis 3 Proz. Die Bildung der Interessengemeinschaft in der Farbinbustrie zeigte keine nachhaltige Wirkung. Badische Anilin blieben unverändert, während die übrigen Werte kleine Kursbesserungen zu verzeichnen hatten. Der heimische Rentenmarkt hatte recht lebhaftes Geschäft bei zunächst wesentlichen Kurssteigerungen, die aber im Verlaufe unter Schwankungen nicht gehalten werden konnten. Kriegsanleihe 0,217V» nach 0,220. Der Geldmarkt ist leichter geworden. Tägliches Geld 8V2 bis 11 Prozent, Monatsgeld umsatzlos (nominell 10 bis ll1/? Prozent). Im Devisenverkehr konnte Paris seine gestrige Vefestigung aufrechterhalten. Es notierte gegen London
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 31.
Von 0. Dehler.
Schwäbisch« Tagwacht 1922.
5
7
6
5
4
3
2
b
w,
n
i 2
8
6
5
4
3
Weiß.
Schwarz, d e
Matt in drei Zügen.
Weih: 3 Steine. Kb2, Db5, Lf2.
Schwär z: 4 Steine. Ka8, Lhl, Lh2, Bg3.
Ein einfaches, aber reizendes Problem.
Partie Nr. 22.
Die nachfolgende Partie wurde in der fünften Runde des rheinischen Meisterturniers zu Bad Münster a. St. am 7. Oktober 1925 gespielt.
Sizilianisch.
Weih: Bleutgen, Mainz.
Schwarz: Orbach, Frankfurt am Main.
1. e2-e4
2. Sgl — f3
3. d2-d4
1. c7-c5
2. Sb8-c6
3. c5xd4
4. Sf3xd4 4. g7-g6
Die Fiauschettierung des Königsläufers ist in der Sizilianischen Partie sehr zu empfehlen. 5. c2 —c3 5. Lf8-g7
6. Lcl-e3 6. Sg8—f6
7. Lfl -d3 7. d7-d6
8. H2-h3
Rotwendig, um Sf6—g4—c5 zy vermeiden.
8 8. Sf6-d7
Besser erscheint vielleicht an dieser Stelle e7—e6, um später d6 zu spielen.
9. Ld3-c2 9. Sd7-b6
Der Springer steht hier vorläufig etwas exponiert, und es bedarf langer Zeit, bis er wieder zur Wirksamkeit gebracht wird.
10. Sbl-d2! 10.0-0
11. 0-0 11. e7-e6
12. Ddl-e2 12. Sc6xd4
Zu diesem Austausch ist Schwarz gezwungen, da ihm eine weitere günstige Entwicklungsmoglich-
keit fehlt.
13. c3xd4
14. e4xl5
15. Lc2-b3+
16. f2 — f4
17. De2-d3
18. Sd2-f3
19. Tfl-el
20. Dd3xb3
21. Db3xe6 Aach 21. ab3:, ab6: würde das haft sein.
13. f7-f5
14. e6xf5
15. Kg8-h8
16. Tf8-e8
17. Lc8-e6
18. Dd8-e7!
19. Le6xb3
20. De7-e6!
d5, Dd5: 22. Lb6:, Db3: 23.
Endspiel für Schwarz vorteil-
21. TeSXeG
21
22. Sf3-g5?
Ein sofort entscheidender Fehler, der eine Figur und die Partie verliert: di« schwarze Stellung verdiente jedoch so auch den Vorteil, da der Bauer d4 ein ständiges Angriffsobjekt von Schwarz bildet.
22
23. Teixe3
24. Kgl -f2
25. Tal -el
26. Kf2-f3
27. Tel-e3
28. Sg5-f7+
29. Sf7xd6
22. Te6xe3!
23. Lg7xd4
24. Ta8-e8
25. Sb6-c4
26. Te8xe3+
27. Sc4Xe3
28. Kh8-g7
29. Se3-dl
und Schwarz gewann im 36. Zuge.
Lösung des Problems Nr. 30. Don O. Dehler.
1. Tal -a3, droht 2. Td3+ ufto.;
1 , Txc3, 2. Tc3 droht 3. Tc5 matt;
1 , .... 2 Txc3, 3. e4 matt.
Ans der Schachwelt.
Die Frage, ob Capablanca an dem Moskauer Turnier im Rovernber teitnimmt, wird aus folgendem Schreiben erhellt, das dieser an den Direktor des Moskauer Komitees gesandt hat,
Union Club Havanna Kuba.
25. August 1925.
An den
Direktor des Moskauer Schachturniers.
Sehr geehrter Herr!
Ich habe zwei Telegramme, aber keinen Brief bezüglich des Moskauer Turniers erhalten. Außerdem war die in den Telegrammen aufgegebene Adresse derart, dah ich nicht herausbringen konnte, an wen ich die Antwort schicken sollte. Sie müssen sich Rechenschaft darüber ablegen, dah ich unmöglich sagen kann, ob ich in einem Turnier spiele, ohne dah ich di« Einzelheiten, d. h. die Anzahl der Spieler, ihre Ramen, die Anzahl der Runden, di« geldlichen Rücksichten usw. kenn«. Auch muh ich wissen, welcher Betrag mir für die Auslagen zugestanden wird, ebenso wie hoch sich das Honorar dafür beläuft, unabhängig vom Ergebnis des Turniers und ohne welches ich nie spiele. Wenn es Ihnen wirklich darum zu tun ist, dah ich zu Moskau spiele, so wünsche ich, daß Sie mir diese Einzelheiten sofort zugehen lassen, und zwar an fot< gende Adresse-
I. R. Capablanca,
Union Club Havanna.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom MedakttonStisch.
Bravo!
Eine ältliche Amerikanerin kommt abends spät im Hotel an, und ihre erste Sorge ist, ihren kostbaren Schmuck sicher zu verstauen, um sich dann der wohlverdienten Rachtruhe binsugeben. Natürlich vergißt sie, die Türe abzuschließen.
Zwei spät nachts mit schwerer Schlagseite heimkehrende echte Kölner Iongs verwechseln natürlich das Zimmer und geraten in das der Amerikanerin, die beim Aufleuchten des Lichts erwacht und die vermeintlichen Einbrecher an» fleht, sie doch leben zu lassen.
„Iong," sagte ber eine, „ woll'n wir sie leben lassen?"
„Los!" sagte Gustav, und beide stimmten an: „Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreimal hoch!"
Der sparsame Gatt«.
„Ich sah dich eben wieder ein neues Kleid anprobieren! Das muß anders werden!"
„Du hast recht! Es sitzt schlecht."
104,16. Die Reichsmark wird gemeldet aus Lon
don mit 20,34, Amsterdam 59,23, Zürich 123,5.
Gew
1.181 18,77
100 65 20,264 19.375 168,18
16,91 62.04 59,00
112,30
80,70 h0.20
12,885
5,807
Berlin, 6 Oktbr.
Amerikanische Noten . . . .» Belgische Noten ...... Dänüme Noten . ...... Englische Noten........ Französisch« Noten Holländische Noten ..... Italienische Noten......
Norwegische Nöten Deutsch-Oesterr, 5100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten.......
Briet 4.201
101,15
20,364
19 475
169.02
16,99
82.46
59,30
112,86
81,10
60,50
12.445
5,867
Frankfurter Abenddörle.
Frankfurt a. M., 6. Okt. (TU.) Die Abendbörfe hatte bei ganz geringen Umsätzen die freundliche Stimmung des Mittagverkehrs beibehalten. Ein Teil der Kurse zeigte weitet kleinere Erholungen, die meisten bemegten sich jedoch auf dem Stand des weiter etwas gehobenen Riveaus der heuttg^m Rachbörse. Die Börse schloß in ruhiger Haltung bei kaum veränderten Kursen. Anleihen: Deutsche Anleihe 0,219V8, 4prozentige Schuhgebietsanleiche 505, Bagdad II 6i/z, 4prozentige Ungar Gold 10,35. Bankaktien: Commerz» und Privatbank 94, Darm-
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billtoueu Marf auSgedrückt. Bucno5-AireS, London, Neudorf, Iavem, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und BsbaDdi für 100000 Emheiten, alles übrtae für 100 Einheit«.)
Telegraphische Auszahlung.
5 Oktbr.
6. Oktvr.
Amtliche Noli'runa
Amtliche Notierung
Geld !
Brief
Geld
Brief
Amst.-Noli.
168.64
<69,66
168,59
169,01
Buen. Aires
1,707
1,711
1.710
1.714
Brff.-Antw-
18.83
18,87
18,81
18,85
Christiania.
83,85
84,05
82,30
82,50
Kopendagen
101,02
101,28
100,92
101,18
Stockholm .
112,62
112,90
112,61
112,84
Helsingfors.
10.66
10,60
10,555
10,595
Atalien. . .
16.88
16,9-
16 87
16.91
London. -
20,306
20,356
20,309
20,359
Neuhork . .
4.195
4,205
4,195
4,205
Poris. . .
19,46
19,50
19,39
19,43
Schweiz . .
80 85
81,05
80,85
81,05
Spanien. .
60.37
60,53
60,43
60,58
yapan . . -
1,715
1,719
1,717
1,721
Mio de Fan.
0 603
1,605
0,634
0.636
Wien in D--
£-eft. abgest
59,15
59,29
59,20
69,3t
Prag ....
12,42
12,46
12,42
12,46
Belgrad . .
7,425
7,445
7,425
7,445
Budapest. .
5,872
5,8-12
5,872
5,892
Bulgarien.
3.055
3,065
3,055
3,065
Lissabon .
21 075
21,125
21.175
-0,225
Danzig. . .
80 50
80,70
80,50
80.70
Konstantin.
2,54
2,55
2,445
2,455
Aktien. . -
6 09
6.11
6.0.1
611
Canada. - -
4,195
4,307
4.197
4.207
Uinguat) . .
4,19
1.20
4.19
4,20
Banknoten.
ftäbter Dank 103, Deutsche Bank 103, Dresdener Bank 100, Mitteldeutsche Kredit 92, Reichsbank 132, Oesterreichische Kredit 7i/2. Industrie-Aktiem Dyckerhvff u. Widmann 28, Licht und Kraft 91’/», Höchster 1153/», Iunghans 53, Lechwerke 69,5. Wahß u. Frehtag 64,50, Zuckerfabrik Frankenthal 573/i.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".)
Frankfurt a. M., 6. Okt. Es wurden! notiert: Weizen, Wetterauer 22,50, Roggen, in- länd. 17 bis 17,25, Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 26, Hafer, inländ. 19 bis 20,50, Mais, gelb 19,50 bis 19,75, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 37, Roggenmehl 24,50 bis 26, Weizenkleie 9,75, Roggenkleie 10 bis 10,25. Tendenz: Leicht befestigt.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 6. Okt. Der Produktenmarkt zeigt- auf festere Auslandskurse erhöhte Preise. Da- Geschäft blieb aber sehr klein. Es notierten pro 1000 Kg.: Weizen (märt) 207 bis 209, Weizen (Oktober) 227.50, Weizen • (Dezember) 229 bis 228, Weizen (März) 234 bis 233, Roggen (märt) 150 bis 153, Roggen (Oktober) 168 bis 167.50, Roggen (Dezember) 175 bis 172, Roggen (März) 184 bis 182, Geiste (märt) 206 bis 230, Futtergerste 169 bis 174. Hafer (märt) 180 bis 188, Hafer (Dezember) 1§4, Hafer (März) 191.50; für je 100 Kg. Weizenmehl 27.50 bis 31.25, Roggenmehl 21.75 bis 24.00, Weizenkseie 10.25, Roggenkleie 8.70 bis &.90, Viktoriaerbsen 26 bis 31, klein« Speiseerbsen 26 bis 28, Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 22 bis 25, Rapskuchen 14.50, Leinkuchen 21, Trockenschnihel 10 bis 10.25, Torf- melaffe 8.50, Kartoffelflocken 14.80 bis 15.20, Zucker 20.
Zum ■fkftfchmauf


