Ausgabe 
7.10.1925
 
Einzelbild herunterladen

Der Zugverkehr auf Bahnhof Gietzen

sämtlich Persvnenzüge) auf Bahnhof Gießen:

Abfahrt:

nach Richtung

Ankunft:

aus Richtung

f

eine

.i

hier die Fried-

n unb Kaul-

Ergeb- Schön­stärker

stvs, 1924 in UI zu Schotten formte

>

!*! Aus dem Kreise Schotten, 6. Ott. 3m Kreise Schotten ist eine ganze An­zahl von Staatsbauten fertiggesteM wor­den, während andere noch im Dau begriffen sind. So wurden Försterwohnungen im 3abte 1923 erbaut in 61 x r * " ' ~

- if.

Die Försterfchul« bezogen werden Auch

Frankfurt W422, tz4, D73, D 802, BP 9«, gbö, v los, 245, BP 338, D 538, 5<4, 739 ßP83i 8-56 D949, D 958, 1022 bis Friedberg.

Kastel IE, W 527 bis Marburg, W 63 nach LollarGrünberg 6<2 bis Marburg, O 86 nach Hambura 824, S948 nach Lollar-^-Grünberg, BP 108 nach Hamburg, 1232, D 12 nach Berlin. 308 nach LollarGrünberg, 339, 620, W648 nach LollarGrünberg, 822 nach Marburg, S 822 nach Lollar- Londorf, BP911, 1043 nach R.-Walgern, D llfi nach Berlin, D 1149ach Hamburg.

Koblenz 8 511, W52Z, 658 bis Wetzlar, V8>o, BP W 852, 1021, 1232, 200 bis Limburg, 358 bis Limbura

D544, eis, 1022 bis Limburg.

Köln W5U nach Betzdorf, 63v, W 658 bis Wetzlar, v 84 über Hagen nach M.-Gladbach, 1125 BP35 nach Esten, 347, W533 bis Betzdorf, D 621 über Hagen nach Dortmund, 822 nach Eitorf WIO3« bis Dillenburg, S bis Haiger.

Fulda W 422 bis Grünberg, W 640 bis Grünberg. 86, 0, \y 340, w außer Samstags 535 W648 bis

B.- u. R.-Gemünden, 822, 1046 bis Grünberg.

Gelnhausen W 521, 86, 143, W533 bis Hungen, 612, 1012 bis Hungen,

Lollar- Londorf-Grünberg \V6> 8 948, 303, W 648, S 822 nach Londorf,

der Geldknappheit. Wer heute al« Rach» zuglcr noch die Stände durchschritt und wirklich kaufte, deckte, wie seine Vorgänger vom Sonn- .og und Montag, nur den dringendsten Bedarf an den unumgänglich notwendigsten Artikeln. Frankfurt recht sich Leipzig und Köln Hinsicht- lich des dürftigen und sehr mageren msses an. Darüber täuscht auch keine färberei hinweg. Die Verhältnisse sind als der Mensch.

Starkenburg irr, M?inhessen. wrt*HNa$rJnfy,,bt'.6: DfL 3u Ehren des Dichters M a t t h i a s C l a u d 1 u s, der hier mehrer Jahre Redakteur der amtlichenDarmstädter Zeitung" war wurde am Sonntag eine Eiche im Darm- stad ter Stadtwalde geweiht. Bei der 6e:er würben musikalische und deklamatorisch" Dar­bietungen geboten. Die Bank, die bei der Eiche er- kragt ein von Professor Beyer gemaltes Bild des Dichters. Nach der Ueberlieferund soll Clou- dius m Darmstadt die LiederDer Mond ist auf- gegangen" undBekränzt mit Laub den lieben vollen Becher" verfaßt haben.

Hehen-Naffau.

bl. Dillenburg, 6. Oft. 3m Laufe der Sommermonate entsandte der Dillkreis drei Transporte von schwachen und kranken Kin - dern zur Erholung in die Ostseebäder Arend- see und Boltenhagen. Die Kleinen kamen mit gesunden Wangen und einer erheblichen Go- !?t5>tSLun^Tne zurück. 3m nächsten 3ahre soll

Werk fortgesetzt werden. Unweit unserer Stadt am sogenannten Hach st ein. nimmt Dr. Kutsch vom Landesmuseum Wiesbaden Gra« bungen vor, um darüber Aufklärung zu er­halten, ob es sich um Reste aus keltische uni scher oder germanisch-römi- handelt. Die Arbeiten find erfolgreich Der Kriegerverein Dillenburg ver­anstaltete zur Herbeischaffung der Mittel zum Bau eines Kriegerdenkmals eine Lot- terie, für die im ganzen Kreise Lose abgesetzt werden. Der Ziehungstag ist der 28. November. Mit dem Reingewinn hofft man den größten Teil des Kostenbetrags zu decken.

Fuhrleute muhten mit ihren Lasten die fteife Straße im Dorfe benutzen, wozu sie aber stet» Es °-rI-hr-n zur Seit folgende Züge (D=D.3ug, 8?--2eIchleunig,er Personenzug, die übrigen I U,mbau

h Bersonenzüge) auf Baßnbos Gießen: ! .DeiQUJcn auf etwa 10 bis 12 000 Mark,

t Grünberg. 6. Oft. Am Sonntag fand das Abschießen des hiesigen Schützen Ver­eins statt. Die Beteiligung war sehr rege. Abends sand imHessischen Hof" eine Rachfeier mit Preisverteilung statt. Gesangliche und nrusi- kalische Darbietungen verschönten den Verlauf des Familienabends.

Kreis Friedberg.

hr. R i e d e r f l 0r st a d t, 6. Oft. Eine hie­sige Witwe wurde verhaftet, weil sie ihr neugeborenes Kind in eine Fauche­grube geworfen hatte. Die Gendarmerie fand die Kindesleiche. Als Vater des Kindes soll ein verheirateter Eisenbahnbe- amter in Friedberg in Frage kommen, der ebenfalls verhaftet wurde. Die Kar- t of felern te ist eben im Gang. Menge und Qualität sind ganz vorzüglich Die Preise stehen noch nicht fest, scheinen aber niedrig zu werden. Das gute Wetter in den letzten Tagen hat schon so abgetrocknet, daß Maschinen gut ver­wendet werden können und sauber arbeiten. Da fast jeder Landwirt eine Kartoffelmaschine besitzt, wird die Ernte noch im Laufe dieser Woche ein­gebracht werden. Trotz der niedrig en Ge­treide preise, die sich etwa in Höhe des Friedensstandes halten, kostete nrxh bis vor 14 Tagen das 4--P f u n d b ro t 80 Pf. Auch den jetzigen Preis mit 75 Pf. hält man in den Kreisen der Verbraucher und Landwirte für viel zu hoch Die Obsternte war hier gering. Da große Rachfrage bei der hiesigen Arbeiter- , bedölkerung. die keine Obststücke hat, vorlag, wur­den hohe Preise am Daum angelegt. 80 Ver­käufe brachten der Gemeinde 1200 Mk. ein. Ein Daum WirtfchaftSäpfel kam auf 120 Mk.

Kreis Schotten.

w.«w./, die

von der Gemeinde mit Unterstützung von Kreis und Staat aufgebracht werden.

J J Werd 0 rf. 6. Oft. 3n früheren Jahren veranstaltete der Obst- und Gartenbaus V e rein für den Kreis Wetzlar in guten Obst» lohren Obst- und Gemüse-Ausstellungen, die von Züchtern des ganzen Kreises beschickt werden konnten. Doch wurde bei derartigen Veranstal- llewöhnlich nur von solchen Orten aus­gestellt, die in der Rähe des Ausstellungsortes lagen, da der weite Transport zu umständlich war und auch zu ßtel Zeit in Anspruch nahm. Wett von der Bahn abgelegenen Züchtern war es daher nicht möglich, Obst und Gemüse aus­zustellen oder die Ausstellungen zu besuchen' Um auch ihnen dre Segnungen derartiger Aus­stellungen zugute kommen zu lassen, d. h. An­regungen bezüglich des Obst- und Gemüsebaues zu geben richtet der Verein seit einigen 3ahren Ausstellungen in den ein z,» Inen I u r g ern e i st er e 1 e n ein. Die Ausstellung für die Bürgermeisterei Aßlar wurde Hierselbst durch den zweiten Vorsitzenden. Gewerbeschul- direktor Oster-Wetzlar in V^Uitzluna des Landesrates, eröffnet. Dabei gab er für fernere Ausstellungen beachtenswerte Winke und An­regungen, die von den anwesenden Besuchern mit Belfals ausgenommen wurden. Er begrüßte es daß z. B. von einem Züchter zwei Dohnen- ranken mit stattlichem Behang mit den Stangen ausgeste lt waren. 3n ähnlicher Weise sollten vei Kartoffeln und Tomaten die Stöcke mit den Fruchten ausgestellt werden, und nicht, wie es bisher geschehen, die schönsten Früchte zusam- 3n letzterem Falle sei doch nicht deutlich zu ersehen, welche Sorte den besten Ertrag bringe. Kreisobstbaulehrer K i l p gab

Uebersicht über die Aufgaben, die den Aus- Kellern gestellt waren. Die Ausstellung war reich beschickt besonders an Aepfeln, Beeren­weinen und Konserven, während Gemüse nicht so reich ausgestellt war. Da die Birneiiernte in oiesem 3ahre sehr gering war, waren nur we­nige Sorten vertreten. Bei den Aepfeln fielen den auswärtigen Besuchern die sog. Gacksäpfel auf, eine Sorte, die nur in unserer Gegend ge- zogen wird. Dieser Apfel führt seinen Rawen nach dem Züchter Gack, der den Baum im Walde £ennr7ifM'' ba- d?. Früchte vorzüglich waren, als Wildling in seinem Garten unver­edelt angepflanzt hat. Von diesem Wildling hat man dann viele Bäume in unserer Um­gebung veredelt. Wie uns versichert wurde, verdient diese Sorte überall angepflanzt zu wer- oen. Die Hausfrauen interessierten die vielen ausgeste.lten Konserven wohl am meisten. Der Wanderkurfus der Kreis-Haushaltungsschule W. auPer Konkurrenz eine große Anzahl eingemachten Früchten und Gemüsen ausgestellt um zu zeigen, wie man auf billige m 2?nc 5lc Eueren Apparate die Erzeug- Ee des Gartens verwerten kann. Hoffentlich er­füllt auch diese Ausstellung ihren Zweck, neue über Anbau und Verwertung von

Obst und Gemüse zu geben.

Kreis Büdingen.

!.' Büdingen, 6. Okt. Die Leiterin der hie­sigen K l e i n k i n b e r s ch u l e, S ch w e st e r Kath. Fachmann, ist am 1. d. M. in den wohlverdienten Auhestand getreten. 32 Jahre lang hat sie zu aller Zufriedenheit die Schule geleitet. Möge ihr noch ein schöner Lebensabend in Büdingen beschieden sein. . ~ j)ier wurde ein Bürgerverein gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde der Landwirt W i l h. Kauf m a n n erwählt. Die Satzungen wurden in großen Zügen festgelegt und mit ihrer Ausarbeitung öcr Vorstand betraut. Der Bürgerverein ist vor allem gegen die Listenwahl bei Gemeinde­wahlen. Er hält es für nicht richtig, daß die Wähler eine Liste wählen müssen, ohne daran Aende- rungen vornehmen zu können. Zu den kommenden Wahlen will man einen Wahlvorschlag, da das nach den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen vorge- schrieben ist, aufstellen, in dem Personen aufgeführt werden, die nicht aus den Parteien hervorgegangen und die nicht an Fraktionsbeschlüsse und dergleichen gebunden sind.

, Aus dem R i d d a t a l, 5. Okt. Der O b st f e g e n unseres Tales ist jetzt zum größten r peoorgen. Der Ertrag an Aepfeln war so reichlich, wie er seit 3ahren nicht beschieden ®aT- 210 etnem einzigen Bahnhof wurden allein 31 Waggons, daS sind über 9000 Zentner verladen, die zum großen Teil nach Stuttgart verfrachtet wurden. Der Landwirtschaft erwuchs daraus eine sehr will- wmmene Einnahme. Die Rachfrage nach ge- br^henem Wirtschafts- und Tafelobst ist zur Zett noch schwach. Man spricht von Preisen, die sich zwischen 7 und 12 Marr pro Zentner bewegen 1 te nach der Güte der Apfelsorten. Umsatz ist aber kaum vorhanden. Soweit die Grummet - I ernte beendet, wird das Ausmachen der Kar- I tone I n mit Eifer betrieben. Die letzten schweren Regentage haben den Prozentsatz an I?uI,e.n-Äart0ern« insbesondere bei- gelbsleischigen Aeisekartoffeln, stark vergrößert. Die weißflei- schigen Sorten haben sich als widerstandsfähiger erwiesen Für .Industrie'' bietet man 3 Mark, o ra8» aOaU^ untere geringwertigere Sorten 2-50 ^2-80Mark. Die Produzenten nehmen aber diesen Preisen gegenüber eine abwartende Haltung ein und hoffen, ihre Kartoffelernte besser verwerten zu können.

U^»Ortenberg, 6. Ott. Der weithin bekannte K a l t e M a r k l findet In diesem 3ahr ?^bi.s 28 Oktober statt. Der Termin r.H!et Nch leweils nach dem Simon 3udas Tag, ^sE diefer Tag in die Vorwoche, so beginnt der Markt am vorhergehenden Montag, fällt Simon 3uda in die Rachwoche, so fängt der Markt an öem darauffolgenden Montag an. Am ersten Tag findet Pferde- und Fohlen-, am zweiten Tag JJferöe-, Fohlen- und Rindviehmarkt, am dritten Tag Krammarkt statt an letzterem Tag. also m diesem Jahr am 28. Oktober, kommt die Kalte Markt lot terie zum Ausspielen,- sie ist dies- mal ganz bedeutend erweitert worden, es wurden Z000 Lose ausgegeben, als Gewinne wurden vor­gesehen 5 Fohlen. 4 Rinder, 5 Schweine sowie vvG 196 Gegenstände, wie landwirtschaftliche Ge­rate und sonstige Gebrauchsartikel. Infolge der größeren Gewinnmöglichkeit ist die Rachsrage nach ^n Öofen sehr rege. Die Vorbereitungen zum stvd bereits in vollem Gang. Infolge der diesiahrlgen besseren Lage der Landwirtschaft der Markt schon jetzt sehr groß zu werden. Sehr zu begrüßen wäre es, wenn für spatere Jahre, dem Beispiel anderer Städtchen folgend, mit dem Markt eine Prämiierung von Zuchtvieh und anderen Tieren verbunden wurde.

Kreis Wetzlar.

nn uUtr^°JenAn6 O£L Die Arbeiten an dem Umbau des Wellerwegs in eine Kreis strafte gehen nunmehr ihrer Vollendung

Gegenwärtig wird der Kleinschlag auf das Packlagcr geschüttet. Die Dampfwalze wird bie lehte Arbeit auszuführen A^dann erfolgt die Abnahme der Straße durch tt!.Ak»^nbaubehörde Wetzlar. Die neue Kreis- ,tr5ne die Verbindung der Straße G i e h e n -Wetzlar mit dem Bahnhof Dutenho­fen und der Straße Dutenhofen-Gar- b e n h e i mW e h l a r Herstellen . Für die Land- wirte von Dutenhofeii, die viele Aecker und Wie- dvöen und viele Güter vom Bahnhofe abholen müssen, bedeutet die Herstel- ärnfi»16Verbindungsweges in eine chaussierte ©traße eine große Verkehrserleichterung ebenso naben^arn£,l,:>krle Delch-istZeuIe dem ! naben Allend 0 rf und Munchholzhau- ' ^hlen Holz, Steine usw. auf >dem : 3SrD^A®U/im^Iernr Eaden. dn den letzten ! AJabren war her Wellerweg durch die nasse Wit­terung vollständig grundlos geworden, und die \

B Kaulst 0 s, 5. Okt. Gestern wurde feierliche Einweihung des Neuen 11C v. Hofs durch den seitherigen Ortsgeistlichen oorge- nommen, der nun nach Nodheim vor der Höhe ver­setzt ,st. Die Feier war umrahmt von religiösen Liedern, die der Gemischte Chor Kaulstos unter Lei­tung von Lehrer Mangel wirkungsvoll zum Vor­trag brachte. Bon der üblichen Art, den Friedhof "sten Beerdigung ein^uweihen, hatte man 4b tanö genommen, weil der Besuch der Feier rnög- lchft vielen Gerneindealiedern ermöglicht werden ollte, was bei ungünstiger Witterung nicht zu er-

L r?er Friedhof liegt ganz in der ^he des alten, ,etzt voll belegten, an der Straße von Burkhards kommenden Landstraße, in der Me der Lutherlinde. In seiner Anlage, die nach Panen von Baurat Nodnagel in Schotten er- olgt ist ist er weit geräumiger als der alte. Es Md auch Familien- und Erbbearäbnisfe vorgesehen. SCnU,5ACro,,onnen bat ^r Friedhos durch die in DieJer Mühe durchgeführte Melioration der ihn umgebenden Hutweiden r. . ^Ober-Seemen, 6. Ott. Eine sonder- die leicht schlimme Folgen zeittgen können, gingen zwei etwa neun- & zehmährige Knaben ein. Um nicht hüten sf en, schlug man vor, einen eisernen Masten der elektrischen Starkstrom- ItLtlr erklettern. Dem, der als erster oben sei, solle als Lohn die Freihett vom Hüten neunjährigen H. war es gelungen erster die Drahte zu berühren Aber er sollte

S roerI)0B; Glücklicherweise

mU E allzu schlimmen Verbrennungen an der Hand und Verletzunaen am nun der Kleine zur Erde nieder. Wie

hört, wurde der Junge in das Gederner Krankenhaus überführt.

Frankfurt 111, W 625 von Fttedberg, 803, D8Q7, D 832, BP 103, 1224, D102 W209 bnn

BP303, 330, 622, W622, D6« BP922, 922, ü 1131. Dl 112. ' von ^rieooerg,

ÄafTel W 52Z von LondorfLollar, 624 von Marburg, D 75, W 745 von Trevsa D754 S8 hnn 5,S- D528'^»""Sonbotf-SoUar.

Koblenz 5g von Limburg, N 727 von Limburg, 937, D 1226, W außer Samstag 23, Samstags 2-8 4-b, 556, 825 von Limburg, 922, D 1122. ö»

Köln 635 von Dillenburg, 744 von Betzdorf, W 924 von Herchen, 129, D 1258 von Hagen, BP330 von Hagen, 524, \\ ess von Wetzlar, W 722, 1024, D 922 von Hagen. J 9 D n

Fulda W 620 von Grünberg, Montags von Mücke, 754, 1157, W4?6, 733.

Gelnhausen W625 von Hungen, 726 von Ridda, 936,120 von Hungen, W30,755, 952 Sonntagsv Hungen GrünbergLondorfLollar W52Z von Londorf, W726, S8, 237. en.

in Glashütten wurde ein neues Förster° haus errichtet. Dazu _ kommen Wohnge­bäude für Gendarmen zu Schotten, vol- ^ndet 1920/21, Eichelsdorf 1921/22. Gedern 1923. Ein Hirtenhaus wurde in Michelbach er­richtet, während ein weiteres in Götzen noch im Bau begriffen ist. Die Instandsetzung des Selgenhofes, den die Landwirtschasts- kammer übernommen hat, wurde ebenfalls non- dem Hochbauamt Schotten ausgeführt. Von G e= meindebauten sei erinnert an die Wieder- ausrichtung des Kirchturms von Ulrichstein, der 1924 abgebrannt war. Die neue Kirche SU Eschenrod war bereits 1914 begonnen wor­den, konnte aber infolge der Kriegs- und In­flationszeit erst 1921 vollendet werden. Der Staat hat zwei größere Beamtenwohn­häuser in Schotten erbaut, eins für mitt­lere und eins für höhere Beamte. Auch die Sladt sorgt für Reubauten, um der Wohnungsnot entgegenzutreten. So wurde 1924 ein Fünf­familienhaus vollendet, während ein Sechsfamilienhaus in Angriff genommen tourte, es soll im nächsten Sommer bezogen werden. 3m Dau befinden sich^ Kranken­haus Laubach, SchäferhauS Götzen. Turn­halle Fr eien feen. Roch in diesem Herbst sollen ausgesuhrt werden eine Postautvhatle zu Feldkrücken und ein Anbau an die Autogarage zu Ulrichstein für zwei weitere Kraftwagen .Die altberühmte Kirche zu Schotten wurde mit großen Kosten von außen renoviert, die Wiederherstellung des 3n- nem soll in kurzer Zeit erfolgen. Das 3u- gen&belm auf der Herchenhainer Hohe ist nahezu vollendet, die Einweihung soll noch im Herbst stattfinten.

Schotten, 5. Ott. Unsere Stadt hat einen großen Verlust erlitten. Sin hochangesehe- ner Bürger, der in weiten Kreisen bekannte Kauf- mann Georg R 0 ckemer, langjähriges Mit­glied de« Gemeinterats, ter Handelskammer, Direktor der Dezirkssparkasse wurde heute unter großer Anteilnahme der gesamten Bevölkerung zu Grabe aetragen. Ein praktischer Blick, eine gesunde, treffende Anschauung im Kommunal-, Handels- und Wirtschaftsleben zeichneten diesen vornehmen, edeldenkenden Menschen, ter jeder­mann gern hilfsbereit war, aus. Die Vertreter ter Korporationen würdigten am Grab feine großen Verdienste. Schotten wird teil Verstor­benen tm dankbaren Andenken behalten.

Ig. ©ehern, 5. Okt. Gelegentlich einer gestern flattgehabten Uebung ter Freiwilli­gen Feuerwehr wurde die neue fahr­bare Feuerwehrleiter von Vertretern ter Lieferungsfirma übergeben und in Benutzung genommen. Einige Belastungsproben erwiesen die Stabilität des Gerätes. Die Gemeinte ver­fügt nunmehr u. a. über zwei fahrbare Leitern, was in künftigen Brandfallen wesentlich zur Erhöhung der Lei­stungsfähigkeit unserer beiden Feuerwehren bei­tragen dürste.

Aus der Provinz.

L?anvkrcts

:: Oppenrod, 6. Ott. 3n unterem kleinen Dörfchen verliefen die Gemeindewahlen in diesem 3ahrc recht friedlich. Es wurden ein­stimmig gewählt und durch das Kreisamt Gießen bereits verpflichtet als Bürgermeister der Land­wirt und frühere Beigeordnete Konrad Klos und als Beigeordneter der Landwirt Wilhelm Drück. Hoffentlich vollziehen sich auch die in ten kommenden Wochen stattfindenden Gemeinde­ratswahlen in Ruhe und ^rieten. Unser Schulhaus mit Rathaussaal und Lehrerwoh­nung wird gegenwärtig einer gründlichen Reparatur unterzogen und mit einem neuen UebertDurf versehen. Auch in unserem Dörf­chen ist die Dautätigkeit sehr rege, find doch gegenwärtig vier Reubauten in Arbeit, um die Wohnungsnot zu beseitigen.

5 Saasen, 5. Oft. Die 50er des K irch- s Piels Wir berg, die vor 36 3ahren in ten Kirchen zu Wirberg und auf dem Dettsberg kon­firmiert wurden, feierten am gestrigen Sonntag ihr-m Gedenktag. Aus 7 Gemeinden wurden damals 62 Knaben und Mädchen konfirmiert von deni damaligen Pfarrer Peter A h l h e i m, ter heute als Pfarrer in Münster bei Lich wirkt. Die Einladung und Anregung zu ter Feier ging aus von Peter S ch e p p in Saasen, einem jener Konfirmanden von 1889. Ein großer Teil der Altersgenossen hatte der Einladung Folge ge­leistet, ein Teil ist bereits gestorben, ein Teil ist durch Krankheit oder sonstige Grünte verhindert gewesen. Die Feier begann mit einem Gottes­dienst auf dem Dettsberg, wo ter jetzigePsarrer vom Wirberg ten Altardienst hielt und Pfarrer A h l h e i m su feinen früheren Konfirmanden und zu der zahlreich erschienenen Gemeinte sprach über 1. Korinther 16. 13 Wie er ihnen damals mit Offenbarung 21. 7 in ter Konfirmationsrete das Ziel des überwindenden Glaubens vor Augen gestellt hatte, so rief er auch jetzt wieder zur Treue im Lebenskampf. Mit Gebet und Gesang schloß die erhebende Feier im Gotteshaus. 3n gemeinsamem Zuge ging es nun zum Saale des Wifhelm Schepp. ton die Rachfeier bei Kaffee und Kuchen stattfand. Lehrer Herber grüßte mit seinem Gesangverein zum Eingang und er­freute die Teilnehmer mit manchem schonen Sang. Peter SchePP sprach am Eingang einige De- grühungsworte und verlas die Ramen ter Kon­firmanden. gab auch Kunde von dem Lebens- schicklal der nicht Anwefenten, die teilweise in Welter Ferne waren, teilweise verhindert durch mancherlei Umstande. Es redete hieraus Lehrer Herber- Saasen zu ten 50ern von Vergangen­heit und Gegenwart und wünschte Gottes Segen für die Zukunft. Der nächste Redner war einer der Konfirmanden, Heinrich Munch auS Har­bach, über die Jugendzeit und seine Lebensschick­sale. die ein Beispiel der Schicksale aller seien. In Tauniger und doch zu Herzen gehender Rede sprach darauf Pfarrer Ahl heim über die Kon- firmandenstundenzeit vor 36 Jahren, es waren seine ersten Konfirmanden, nun ist er ein Mann im Weißen Haar, aber die alte Liebe zu den damaligen Konfirmanden ist nicht gerostet. Erzieht eure Kii'der in der Zucht und Vermahnung zum Herrn, das war sein Abschiebsgruß. Als letzter Dedner sprach der jetzige Pfarrer vom Wirberg, und namens seines Kollegen von Ä) i n n e r od . dem Orlspfarrer von Saasen. Er mahnte an das Lebensziel auswärts, heimwärts. Am Schlüsse wurde noch eine photographische Aufnahme der Feiernden mit ihrem alten Pfarrer gemacht. Es war eine harmonische Feier, ein Fest, das jeden befriedigt hat. weil es jedem einen inneren Gewinn gebracht hat. nicht nur an Erneuerung alter 3ugendfreundschaft. sondern auch durch Erhebung der Seele. Es darf Wohl noch angefügt werden, daß ein Dankopfer von ca. 40 Mk. für das Pfarrhaus in Oderberg gespendet wurde.

!. Göbelnrod, 6. Okt. Die hiesige Schafherde soll abgeschlachtet roerten, da sie von der Leberegelkrankhett befallen ist.

Sie i>n

j -en ^ ..rho

auf 2fL ^.7 auf.

"'M«'*

6**we* SM

*Ä LSÄ deäungs!^ 34 3 Mill, auf SsD Auslands IrehitanH

Sn

Die umla Gold allem »u

; AvrwÄel. d"' eilen ja M in der WC' l

iffli

Die

Wit W*

. ».M

$äbriltn vorm.

^faitifcn Di ftwrMen, i Brüning, Lieblich hab« Jerbeiseran^ un mäßigere Ausgesü I laussorganisalion I die l>a;u ecfotte I getroffen lind, |i I Anträge auf Su I absichtigen. Die I folgen, bah die I Calella und Äa I im wesentlichen I und deren Doch I Badischen 2l

aufgehen. Di wird ihr Astrenl der übrigen Fir Aktien gegen gl< der aufzunehmeni Aame wird dani slrie Aktieng der Sih der am Main ver bleiben mit ihren niederlallungen b [ FabrikationsstStt, I diesen ungeglkh

gional vier Be Mteirbein. Tiiei den dielen Ber! artigen Produkte gliederte Berkc SMwsiproduk!^ «km-fungsmitie IM, mrorganile 'jlvilchenhrodukle, Senoinmen. den ton Vrheimrat P, g ötn Bvrsiani aus öer

Ne fe

te« i « it ®«^nnrat A De.nberai ^ganisat iUt Durchfuhr

Konkv, L°gen der ® Uw

te/inV«rs -embe? ! 3-

sa <

N'DeM'r

Siu??*

---------- -PJ

Eisenbahnwünsche von Dorlar und Umgegenb.

rxr- r [ a.r - 6- Ott. Immer mehr hört man be, den Emwohnern von hier und der Umgebung den lebhaften Wunsch laut werden, an Stelle Der bestehenden Blockstation eine Haktcstelle für Do r l a r an der Bah,1 strecke Gießen Wetzlar zu erhalten. Dieser Wunsch ist sehr be- rechtigt, denn viele müssen täglich nach Gießen fahren, um Erwerb oder Ausbildung zu erlangen, sind jedoch gezwungen, einen Umweg über Wetzlar zu machen ober 3* Kilometer nach der Station Dutenhofen zu Fuß zurückzulegen. Slußerdem käme diese Einrichtung den Kranken zugute, die in der Giessener Klinik Heilung suchen. Eine große Erleich- terung wäre es besonders bei der herannahenden kalten Jahreszeit auch für die Schüler. Mit den um­liegenden Nachbargemeinden tcime diese wünschens­werte Neuerung etwa 2000 Menschen zugute. Ein anderer Mißstand ist der, daß an der Blockstation noch kein elektrisches Licht oorhanden ist, sondern mit Petroleum gearbeitet wird. Das Legen des elektrischen Lichtes könnte mit der erstgenannten Einrichtung verbunden werden, und so würde ein ld)on lang gehegter begreiflicher Wunsch der Be­völkerung erfüllt werden. Schon viele ergebnislose Versuche wurden zu diesem Zweck gemacht.'Vielleiijt gelingt es doch noch, hier einen Erfolg zu erzielen. Auf jeden Fall wäre eine Ortsbesichtigung seitens der zustehenden Behörde zu wünschen

SÄÄF10 "kkWfk, ää

Ämle6v Esam sind. Bestandteile auf be? Ladung. 9188**