Ausgabe 
7.7.1925
 
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: Landwirt und Wo ch wegen intefleftuelr ;en Abgabe miffentiti Wstergericht, Sergej haftögesetzes, zu veror Molkereigenofsenfih-i Vorstand in der (Bene­lli 1924 feines AnW ien er vor dem 21mt- eine AustrittserNänr )en Saturn vor mit > Erklärung oerfeheiL >n; tatsächlich habe' Zeit erklätt. Sie Etas Standpunkt, die As äglich schriftlich festM ngerer Jeweisaufnap Freisprechung:« Ken, doh die Aurtriv rasten Arbeiter R J >n Mcksalldiebsiahls P t flüchtigen dritten v Pslegeanstott m M )»n batten, eine

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Sie soll aber auch lernen, im Gegner den Men­schen, den Gleichstrebenden, zu achten! Das lehrt sie die Kampfbahn.

Aber noch mehr verlangen mir von unserer Ju­gend. Sie Jugendlichen sollen berit sein, sich mit ihrer ganzen Kraft auch für den anderen einzu- jehen, besonders, wenn er in Gefahr ist.

Unerträglich ist das namenlose Elend, das all- I jährlich i* die 68000 deutschen Familien einzieht. ' Da reiht i^r nasse Tod den hoffnungsvollen Sohn, den einzigen Ernährer und Hoffnung einer Mutter an sich, da bringen sie die mit frohem Lachen hin- ausgegangene Tochter still und starr zurück.

Abend ist es, und noch immer kehrt Vater nicht nach Haus, er, der sonst so pünktlich war. Da Hopft «, der Bote traut sich nicht mit der schreck­lichen Nachricht hervor: Der Vater, ist er- irunken. Er wollte sich von der Hitze des Tages erholen im Bade. Ein Fehltritt in eine Untiefe unb , leer wird immer der Platz am Tische bleiben, durch das Haus schleicht nach der Trauer die Sorge.

Diese Schrecken bannt die Schwimmkunst, der aus ihr hervorgegangene Schwirnmspo r t

Dem Schwimmer rft das Schwimmen nie Selbst- »weck. Er weiß, daß er einfpringen muh, wenn ein ; Hilferuf ertönt: Die Menschenliebe ist ihm Lebens- P Aufgabe! _

Pslichtvergessen handelt aber jeber Vater, jebc Hutter, jeder Erzieher an sich und den ihm anver- tTauten Menschenleben, wenn er nicht dafür sorgt, : die Jugendlichen rechtzeitig schwimmen lernen,

ien Jugendlichen muß gelehrt werden, daß das Lasser dem ein Feind ist, der nicht gelernt hat, es ; tu beherrschen. Seinem Beherrscher aber ist es ein Freund, ein Freudenspender.

Pflichtvergessen handelt jede Staats-, Stadt- »ber Gemeindeverwaltung, die nicht für den Bau genügender Uebungsgelegenheiten sorgt.

Mitschuldig ist jeder an dem Tode seiner Mit­menschen, der die Gelder zum Bau von Schwimm­anstalten ablehnt.

Die Zahl der heute in Verbänden organisierten Schwimmer konnte bedeutend höher {ein, wenn die Vereine genügend Uebungsmöglichkeiten besitzen wurden. Es fehlt ihnen dadurch die Grundlage für eine Weiterentwicklung. Die Vereine können kaum Mitglieder mehr aufnehmen, weil sie dieselben nicht beschäftigen können.

An der unzureichenden Bademöglichkeit scheitert aber auch die Durchführung des Schulfchwimm- unterrichts. Solange die Jugend nicht im Schwim­men in der Schulzeit ausgebildet werden kann, so­lange wird die Zahl der Todesfälle sich nicht min- > btm.

Die Jugend will schwimmen. Wird ihr dazu nicht an geeigneter Stelle Gelegenheit gegeben, dann bodet und schwimmt sie dort, wo sie einen Ort findet, unb kümmert sich nicht um drohende Gefahren, siißerrdem locken Gefahren die Jugend.

So wird es klar, daß dieser Sportzweig, der zur Menschenliebe erzieht, die größten Beschränkungen erfahren muß. So muß aber auch die Betätigung durch des Schwimens Unkundige zu den vielen Opfern führen.

Hier fetzt nun eine Organisation ein, die aus Schwimmern heroorgegangen ist, und die heute vom Deutschen Schwimm-Verband und der Deutschen Turnerschaft getragen wird, die Deutsche Lebens- lTettungs-Gesellschaft. Sie setzt sich aus Männern zusammen, denen die Statistik über Todesfälle durch Ertrinken zu .Zahlen des Schreckens" ge­worben ist.

In Wort unb Schrift forbert bie D. L. R. G. gim Kampfe gegen ben nassen Tod auf, bekämpft ign durch Aufklärungsschriften, Vorträge und Lehrgänge zur Ausbildung von Rettern, mit denen |ie ganz Deutschland überziehen will, um überall an ben gefährdeten Stellen Rettungsstationen einrich- l?n zu können. Schon jetzt verdanken Tausende der deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und ihren Vettern das Leben.

Hier stellt sich der Sport in den Dienst der Men- lifjenliebe.

Vom Rudern.

Vom VereinUferkritik", Gießen, wird uns ge­schrieben:

Schon im Bericht vorn 14. Mai d. I. hatten wir .an dieser Stelle unsere Wahrnehmungen als Ufer­kritiker dahingehend mitgeteilt, daß in den hie­sigen Ruderoereinen wieder eifrig und ernsthaft ge­arbeitet werde. Die inzwischen abgehaltenen Re­gatten, bei denen die Gießener Ruderoereine an Hennen beteiligt waren, haben bie erfreuliche Be- iätigung erbracht, baß der aufgeroenbete Fleiß unb bie ernsthaften Bemühungen nicht vergeblich waren. Sa konnte ber hiesige RuberklubHassia" am 6. und 7. Juni auf der Regatta des S. R. D. in Mühlheim an Main im Gastvierer einen schönen Sieg ernten, uetb bei der am 20. und 21. Juni hier auf der Lahn ucranftalteten 21. Ruderregatta des D. R. V. ging bet hiesige Rudergesellschaft 1877 sowohl im Einer- ' ttnnen um den Lahnpokal, wie auch im Akademi­en Vierer siegreich hervor, während der Verein t uberfport 1913, Gießen, der an der gleichen Re- atta beteiligt war, im Achter-Rennen allerdings egen die überlegene« Limburger Klubmannschaft l icht aufkommen konnte und zweites Boot wurde, ti $ muß aber anerkannt werden, daß die Gieße-

tun» Spiel enste der liebe.

se, Berlin.

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ner Mannschaft sich auch in diesem Rennen bis zu- lyt tadellos gehalten hat und den Limburgern der Sieg nicht leicht gemacht wurde, so daß auch dieses Jiennen bis zum Ziel äußerst spannend war. Am gleichen Tag war der Gießener RuderklubHassia" n Frankfurt a. M. auf der Regatta des S. R. V. in drei Rennen, davon in zwei als erstklassig zu bezeichnenden, nämlich im Gastoierer und im 1. Se­niorvierer und ferner im Ermunterungsvierer sieg­reich. Bei der zuletzt stattgefundenen Regatta des D.R. D. in Frankfurt a. M. am 27. und 28. Juni fonnte die Gießener Rudergesellschaft 1877 eben» cills wieder die beiden von ihr belegten Rennen, ämlich bas Einer-Rennen um den Preis vom Ost- iifen, wie auch ben Hochschulvierer als Sieg Der» ' vchen. lieber bie sportliche Leistung des Skullers '<r Gießener Rudergesellschaft, Kurt Georgi, i ementlid) über den Endspurt, mit welchem er fei» 'M ebenfalls durchaus beachtenswerten Gegner von >«r R. G.Nelson", Halle, direkt niederruderte, war man allgemein überrascht, und unsere zu der Re- petta entsandten Kritiker konnten oftmals wahr­nehmen, daß der junge Gießener Skuller bei Fort- (egung des ernsthaften Trainings jedenfalls noch große Aussichten auf weitere erstklassige Erfolge heben wird.

Die Trainingsfahrten der verschiedenen Vereine finden natürlich weiterhin allabendlich auf der Lahn tatt Wir haben beobachtet, daß sowohl von der ©ebener Rudergesellschaft 1877, wie auch vom Ver­ein Rudersport 1913, Gießen, jeden Abend etwa :e drei Vierer und je ein Achter die Bahn passieren, I Mhrend der Gießener RuderklubHassia" ebenfalls leben Abend etwa sieben bis acht Vierer und einen Achter laufen läßt. Durch Umsetzungen in der Mann- fckaft sind noch Vorteile erzielt worden, und jeden­

falls kann man auf bie Rennen bei ber am Sonn- I tag, 5. b. M., in Kaffel ftattfinbenben Regatta des D. R. D., bei welcher, wie mir hören, sowohl die Gießener Rudergesellschaft 1877, wie auch der Ver­ein Rudersport 1913, Gießen, im Achter vertreten fein werden, sehr gespannt sein, zumal auch der Achter des Vereins Rudersport durch Umsetzung ent­schieden verbesiert worden ist. Auch die am 18. unb 19. b. M. in Offenbach ftattfinbenbe Regatta des S. R. V., an welcher der Gießener RuderklubHas- sia" mit verschiedenen Vierer- und einem Achterren­nen teilnimmt, verspricht äußerst intereffantc Ren­nen. Wir wünschen unseren Gießener Sportkamera­den auch zu den bevorstehenden Kämpfen alles Gute und werden uns freuen, dieselben auch bann wieder als Sieger begrüßen zu können.

Wirtschaft.

* Konkursnachrichten. Lieber das Der- mögen der Firma Karl Herrmann, Gesell- schäft mit beschränkter Haftung, Zeitungsverlag Deutscher Allgemeiner Immobilen- und Kapital­markt" in Mainz, wurde das Konkursverfahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 20. Juli beim Amtsgericht in Mainz anzumelden. Lieber das Vermögen des Kaufmanns Karl Z a ch r i ch, Inhaber eines Lebensmittelgeschäfts in Mainz, wurde ebenfalls das Konkursver­fahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 20. Juli beim Amtsgericht in Mainz airzumelden.

Fellen und Guilleaume, Carls- Werk A-G., Köln-Mühlheim. Der in der letzten Hauptversammlung angekündigte Auftrag auf Lieferung eines Seetelegraphenkabels von Emden nach den Azoren ist. wie die »K. Z." er­fährt, nunmehr perfekt geworden. Durch diesen Auftrag dürfte das Rordenharnmer-Werk der Gesellschaft stark ein Jahr lang beschäfttgt sein.

* Stahlwerk Becker A.-G., W i 11 i ch. So» weit es sich um die Beteiligung der Gläubiger handett, ist die Sanierung durch Zahlung der 25prozentigen Quote durchgeführt, abgesehen von den Gläubigern, die auf dem Wege des Rechts- ftreites ihre Forderungen durchzufetzen versuchen. Zur Lage der Gesellschaft ist zu bemerken, daß das Unternehmen, obwohl die allgemeine Marktlage im Stadium des Rückganges ist, lautF. Z.", verhält­nismäßig gut beschäftigt ist. In Willich, wo noch gute Aufträge zu erledigen sind, und wo auch die Nachfrage für die Fabrikate weiter gut bleibt, ar­beiten etwas über 1200 Mann, die Belegschaft auf den Hochofenwerken Reinholdshütte stellt sich auf etwa 550 Mann, so daß rund 1800 Mann wieder beschäftigt werden können.

' Die amerikanische Farbstoff- erzeugung 192 4. Die Farbstoff Produktion in den Vereinigten Staaten ist im letzten Jahre um 26 Proz. gegenüber 1923 zurückgegangen. Es sind, laut DHD., 67 Mill. Pfund im Werte von 36 000 000 Dollar hergestellt worden. Sieben der verminderten Tätigkeit der Textilindustrie wirkten hierbei die sieben Mill. Pfund Bestände mit, die aus dem Jahre 1923 übernommen wur­den. Ferner erhöhte sich die Einfuhr angesichts des um 15 Proz. verminderten Zolles. Die Aus­fuhr ist gleichzeittg um 2 211 109 Pfund zurück­gegangen. An Kohlenteerfarben sind 1924 ins­gesamt 15 713 091 Pfund ausgeführt worden, ihr Wert betrug 5 635 064 Dollar oder 69 693 Dollar mehr als 1923. Diese Wertzunahme dürfte haupt­sächlich darauf zurückzuführen fein, daß mehr Indigopulver als Indigvpasta ausgeführt wor­den ist.

Börsenkurse.

DaNnn:

Berliner -cjrfe.

»r« DeaNcheRettüSanTette <% Deutsche Reichsanlcthe . 5'/*% Deutsche ReichSanlethe 3% Deutsche Reichen leibe Deutsche Sparprümienauleth« 4% Preu bische LonsolS . . . 4% Hessen.....

8 */»/« Hellen..........

8% Hellen Deutsche Wertb. Dollar-Aul. dto- Doll.°Schatz»AMt7eisllg.')

4»/, Hoatürten.........

6% Gold Mexikaner

Berliner HandelSarsellschast. fcommeri« und Privob-Bank Darmst- und Raitonalbauk . Deutsche Bank ......

Deutsche BereinSbaok .... DiSconlo Commandit . . Metallbau!..........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Ü csterrcichiime Lreditaustatt. Wettdauk .......

Bochumer Äug . ...... BuderuS...........

Caro ...

Deutsch-Luxemburg .... iHelseuktrchener Bergwerke. . Harpener Bergbau.....

Kaliwerke AscherSlebeu.... Kaliwerk Westeregelu .... Laurahütte ...... Oberdrdars . ......... Pbonir Bergbau.......

Rheinstahl ........

Ricdeck Montau....... TelluS Bergbau. ......

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . .

Lheramische Werke SlbtU . . Zementwerk Heidelberg . . . Pbilivv HoUmanu ....

Anglo-Lour -Goas» ..... Badische Antlto ..... Lheunsche Maller Laniu . . Goldschmidt .... Grlesteimer Electron ... I Höchster Farbwerke...... boijverkoolung ....... RütgerSwerke ........

L cheideanllalt

«llg ElektrtittätS^Sekellschakt tötrpmann .......

Mamkraitwerke . Cchuckert . EiemenS L HalLIe .....

Adlerwrrke Slteuer *>.,«. Daimler Motoren. . Hcoligeuftaedt .

Bieguin.....

Motorenwerke Manubetm .

llrauksurter Armarurru Konservenfabrik Braun . , . B.etallgesell'chaft Frankfurt. Pet. Union Lchub'abrtk Her,.......

Sichel ..... . . .

.tzellstoll Saldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäukek

Frankfurt a-M-

Berlin

Schlutz. fiur»

Sdjiubft Abend» börse

Schluß Rur»

Schluhft MiNaq bötb

3. 7.

6 7.

3.7.

6 7.

0.4025

0.3875

0.4025

0.387

0,475

1,5225

0.49

0.495

0.465

1.5925

0.4775

0,68

0,675

0.72

0,695

0,28

0,285

0.30

0,295

0.515

0.515

1.5075

1.5025

0,70

0,65

0,66

0 485

0.58

0,56

89.75

89.75

91.75

91.75

93,4

93.3

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| 7.10

6.90

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6,9

1 35

35

-

120.62

120.5

120,40

120,4

98

98

98

97.4

120

119

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119

119,5

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»

108

107,75

108

108

93

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97

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-

80,5

77 13

81

76.5

55

54 50

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52

53

50

50

71

69

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58

60

62

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115.25

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14.90

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107 5

107.40

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00

88

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87,9

72,25

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75

72,5

2,25

2,25

56,50

53,75

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57

59

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74

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_

62

62

'>2,5

60.5

101

100

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122.75

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0,455

0.44

85.62

84

86.5

84

113.40

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115

113

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8.20

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108

104

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^3.25

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79

80

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->0

68

62

60

58,25

56

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55,75

43

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42

47

46

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-

69

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_

0,9

0,85

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-

68

67,5

2

2

2,6

2,62

40

39

40,25

38

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83,5

: 82.25

_

67,5

67,50

69

68,5

Berlin, 6. Juni. Wir haben bereits kürzlich erwähnt, baß eine neue Baissebewegung an ber Börse einzutreten scheint. Diese Vermutung fand in dem Beginn bes heutigen Verkehrs ihre Bestätigung. Die Spekulation schritt auf sämt­lichen Marktgebieten zu Abgaben, die bas Kursnioeau allgemein senkten.

Die führenben Spekulationswerte gingen um meh­rere Punkte zurück. Zu ben bisher schon vorliegen­den ungünstig ftimmenben Berichten über bie Lage wichtiger Gewerbezweige in Deutschlanb kommt jetzt noch hinzu, daß bie Berichte ber preußischen Hanbelskammern über ben Monat Juni ebenfalls größtenteils pessimistisch gehalten finb unb bie Aus­sichten für ben Abschluß eines beutsch-franzöfischen vorläufigen Hanbelsabkommens nach bem Ergebnis ber letzten Beratungen gleich Null sinb. Die Tat­sache, baß bie Zahlungsmittelansprüche an bieReichs» bank zum letzten Halbjahresschluß hinter ben An­forderungen bes Monats Mai zurückblieben, deu­tet man als Zeichen eines vielfach barnieberliegen» ben Geschäfts unb bementsprechenb kleinem Geld- bebarf. Einige anregenbe Momente, wie ber gute Kaliabsatz im Monat Juni unb bie günstige Geschäftslage in ber Elektroindustrie, übten demgegenüber nur wenig Wirkung aus. Der Geld­markt zeigte sich noch angespannt. Tägliches Geld ist stark gefragt unb erforbert einen Höchstsatz von 11 Prozent. Erstklassige Firmen zahlen 9,5 Lis 10,5 Prozent. Monatsgeld 10,5 bis 11,5 Prozent. Am Devisenmarkt wurden von Pariser Fran­ken große Beträge für Intervention s- zwecke ausgenommen, was eine Erholung bes Pariser Wechselkurses auf 102 gegen Lonbon ergab. Brüssel unb Mailand waren ebenfalls ge­bessert mit 103 dezw. 130 gegen Lonbon. Die nor- bischen Devesen lagen dagegen nach ihren jüng­sten übertriebenen Steigerungen etwas schwächer. Die deutsche Reichsmark notierte in London 20,43,

Devisenrft BerlinFrankfurt a. M.

(In AUancn Mark cgäctbrüift. BueooL-AirrS, Landon, Reu- dork, N-an. 9tip de Lfanciro für eine Elli Helt, Mm und Budavest rär lOfltXX) Einhektm. alles übrtge für 100 Ein Helten.» Telegraphische Auszahlung.

3

Juli

6. Jnli

Amtliche

9iorieruna

Amtliche NoNeruna

Geld

1 Brief

Brief

168.09

iW?5i

168,19

168,61

Bmn^ArreS

1.691

1.695

1.692

1,696

Brss.-Anlw.

19,43

19,17

19 82

19,86

Christiania -

76,10

76,80

75,90

76,10

flopenhaQtu

86,24

6,46

86,79

87,01

Gtodbolm .

112,42

112,70

112,41

112,61

Helsingfors.

10,56

i 10,60

10,5f2

10,602

ytalicn. . .

14,78

14,80

15,71

15.75

London. .

20,389

20,441

20,391

20,443

vlcuvork . .

4,195

, 4.205

4.195

4,205

Paris....

Schwei, . .

19,63

19.67

20,00

20,06

81,40

81,60

81.38

81,58

Spanien. .

61.02

61.18

61.02

61,18

Japan . . - Rio de Jan- Wien in D--

1,708

1,712

1,715

1,719

0.449

0.451

0.451

1.453

Ceft. abßeft

59,097

I 59,19.

59,057

59,197

Prag .... Belgrad ..

12.432

12.472

12.436

12,476

7.29

7.31

7.29

7.31

DudapeN. . Bulaarieu .

5,8f5

3,025

5,915

3.035

6,895

3,025

5,915

3,035

Lissabon

20,525

20,575

20 525

20,575

Daruig. - - Jtonftantht

80.86

81.06

80 86

81,06

2,-65

2,25

2.265

2,275

Llhen- .

6.99

7.01

6.29

7,01

Danknoten.

Berlin, 6. Juli.

Amcrtkanllche Note» ....

Belgische Norm . ......

Dänische Noten ....... iftiglische Noten ....... Franjöüsche Noten ..... Holländische Noten...... Italienische Notm ..... Norwegische Noten...... Deutsch»Ocfterr.,L rooKronm Rumänische Noten......

Schwedische Noten ..... Schweizer Note».......

Svanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Sloten . . . . .

Geld

4,176

19,77

86,8« «.358

19,97

167,08

15,76

75,81 59,lo

112,17 81,70

U0,80

12,40

5.85

Brief

4.196

20,07

87.32

20,458

20,07

168,62

15,84

76,19

59,45

118,73

82,10

61,10

12,46

5.89

Frankfurter Qlbenbbörfe.

Frankfurt a. M., 6. Juli. Die Abend­börse verlief lustlos und weiter zurückhaltend; Llmsätze von Belang kamen nicht zustande. Die Kurse hielten sich meist auf dem Niveau ber heutigen Vachbörse, zeigten also gegenüber den offiziellen Schlußnotierungen ein weiteres leichtes Aachgeben. Montanaktien geschästslos. Für

C&fjemictoerie setzten sich die Rückgänge fort. Bankaktien Warrn wenig verändert. Am heimi­schen Bent en markt gaben Kriegsanleihen weiter nach. Die Abendbdrse schloß in schwacher Haltung. Deutsche Starten: 5prvzentige Reichs­anleihe 0,387XJS. Bankaktien: Commerzbant 98, Deutsche Bank 119,50, DiScontogesellschaft 107,75, Dresdner Bank 101,75, Mitteldeutsche Credit- bank 97, Rheinische Creditbank 90, Oesterreichische Kreditaktten 7,70. Montanaktien: Iffe Bergbau 94, Rheinstahl 69^B, Kali Aschersleben 107,25, Kali Westeregeln 122. Chemische Aktien: Badische Anilin 120,50, Elberfelder Farben 112,75, Höchster Farben 113. Schiffahrtsaktien: Rordd. Llovd 57. Industrieattien: AEG. 93,25, Adlerwerke Kleyer 58, Dyckerhvfs & Widm arm 40, Licht und Kraft 97, Rhemmetafl 32.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt, 6. Juli. Es wurden notiert: Weizen (Welterauer) 22 bis 24, Roggen (in­ländischer) 19 bis 21,50, Hafer (inländischer) 19 bis 22. Mais (gelb) 21. Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 36,25 bis 36,50, Roggenmehl 29,50 bis 30, Weizenkleie 11,60 bis 11,75, Roggenkleie 12,50 bis 12,75. Erbsen 24 bis 27, Heu (süddeutsches, gut, trocken) altes 8,90, neues 7,75, Weizen- und Roggenstroh 5,25 bis 6, Treber (getrocknet) 16,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 6. Juli. Austrieb: 1693 Rinder, darunter 521 Ochsen. 77 Buffen. 1050 Färsen und Kühe. 527 Kälber, 137 Schafe und 4031 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Rinder: Ochsen: Boff- fleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 60 bis 67, junge, sleffchige. nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 50 bis 58. mäßig genährte junge und gut genährte ältere 44 bis 49 Bullen: Dollfleffchige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 52 bis 58, voklfleischige jüngere 45 bis 50; Färsen und Kühe: vofffleischige ausge­mästete Färsen höchsten Schlachtwerts 58 bis 65. ausgemäftete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 50 bis 58, wenig gut entwickelte Färsen 50 bis 57, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 40 bis 49, mäßig genährte Kühe und Färsen 28 bis 38, gering genährte Kühe und Färsen 15 bjs 25. Kälber: Feinste Mastkälber 70 bis 76. mittlere Mast- und tefte Saugkälber 60 bis 68. geringere Mast- und gute Saugkälber 55 bis 59. geringe Saugkälber 48 bis 54. Schafe: Mastlämmer und Mast- hämmel 48 bis 50, geringere Mast Hammel und Schafe 40 bis 45, mäßig genährte Hämrnel und Schafe (Merzschafe) 20 bis 30. Schweine: Vofffleischige von 80 bis 100 Kg. 80 bis 82, unter 80 Kg. 75 bis 80, von 100 bis 120 Kg., von 120 bis 150 Kg. und Fettschweine über 150 Kg. 80 bis 82, unreine Sauen und geschnittene Eber 65 bis 75. Marktverlauf: Langsamer Handel.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 6. Juli. Der Produstemnarst hatte weiter ruhiges Geschäft. Die Inlandforderungen für Roggen bfeiben dauernd hoch, sind aber schwer durchzusehen. AuÄandweizen ist knapp und etwas höher. In Gerste überwiegt das Angebot. Hafer in greifbarer Ware knapp. Futterartikel unverändert. Es notierten für 1000 Kilo: Weizen, Juli 262 bis 261,25, Roggen, märf. 230 bis 232, do Juli 219 bis 218.50, Gerste (Winter-) 202 bis 207, Futtergerste 204 bis 218. Hafer, märf. 232 bis 241, do Juli 195,75 bis 195, Raps 340 bis 360; für 100 Kilo. Weizenmehl 33,50 bis 36, Roggenmehl 31 bis 33, Weizenkleie 12,80 bis 12,90, Roggenkleie 13,60 bis 13,75, Viktoriaerbsen 26 bis 31,50, kleine Erbsen 25 bis 26,50, Futtererbsen 21 bis 24, Peluschken 22 bis 24, Ackerbohnen 21 bis 22, Wicken 24 bis 26, Lupinen, blau 11,50 bis 12,50, do. gelb 14,50 bis 16, Rapskuchen 15,50 bis 15,60, Leinkuchen 22,20 bis 22,60, Trockenschnihel 10,60 bis 11. Kartoffelstöcken 24.20 bis 24,40.

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