ihre
Bor nicht
des Dorgehens gegen den Barmakkonzern Kassen zeitweilig schließen muhte.
an dem Frankreich anderen Sennes wird, dem .10. Januar dürfte das aber wohl mehr eintreten.
Dis NnLsrzei^nung
Der wirtschaftliche jModus vivendi mit Frankreich.
Die Franzosen, die sich während der nun ' schon ziemlich lange andauernden deutsch-französischen Wirtschaft i-verhandlungen durch Quertreibereien unb Verschteppungsmanöver cmszeich-- netcn, vor wenigen Tagen sogar mir ausgesprochenen Kamp szollen auf dem Plan erichie- nenK haben es jetzt auffallend eilig, wenigstens bis zum 10. Januar ein provis oris ches Ha n de ls ab k o mm e n unter Dach und Fach zu bringen. Ein entsprechender Entwurf, der über 42 Artikel umfaßt, ist der deutschen Delegation bereits zugegangen. Aber auch hierbei hat sich herausgestellt, daß man auf französischer Seite noch immer die alten Gedankengäng verfolgt, aus dem alten DertragsverhÄtnis soviel wie möglich in bas neue hinüberzuretten, den deutschen Exporteur aber in allen wichtigen Ausfuhrartileln durch übermäßig hohe -Zollsätze an die Wand zu drüben.
Daß unter diesen Umständen auch von einer provisorischen Regelung feine Bede sein kann, versteht sich von selbst, obwohl die Franzosen den Zwischenzustand nur über drei Monate erstreckt sehen wollen. Sie rechnen allerdings damit, daß auch während dieses Zeitraums der Handelsvertrag noch nicht zustande kommt und haben schon jetzt die Möglichkeit einer Verlängerung des vorläufigen Abkommens ins Auge gefaßt, mit anderen Worten bedeutet das also der Versuch, unter dem Schutze ites Provisoriums die eigentlichen Verhandlungen weiter hinaus?>u schleppen, um von Vierteljahr zu Vierteljahr immer wieder in den Genuß der alten Rechte zu kommen, wie sie aus dem bisherigen Vertrag in den französischen Entwurf übernommen worden sind. Da für Deutschland die Frage eines Handelsvertrages nicht so dringend ist, wie für Frankreich, können tote getrost den Zeitpunkt avw-arten,
Prokuristen Wolff, «nes SttellvhneS Fned- länders, verübt worden.
Ein Selbstmord im Barrnat-Skandal.
Berlin, 5. 3an. CSU.) Der 73jährige Van- kier Leopold Friedländer, der frühere Mitinhaber des Bankhauses Hoffmann und Friedländer, hat sich in der vergangenen Rächt mit feiner Frau vergiftet. Herr Friedländer war auch Direktor der Bremer Privatbank, die wegen
des vorläufig?« Abkommens Zn Frage gestellr.
Paris, 6.3an. (SH.) Da allgemein befürchtet wird, daß das vo läufige Hanbelsab- lommen von der deutschen Delegation nicht vor dem 10. Gxinuar 1925 unterzeichnet toerben tonnte, macht sich in der Abendpresse eine gereizte Stimmung gegen die deutsche Delegation bemerkbar. Der „Lemos" behauptet, duft die Richt- annahme des Provisoriums bereits eine von der deutschen Regierung besch o sene Ta fache sri Das Blatt macht den Sachverständigen Lee Schwerindustrie den Vorwurf, das) s-.e verabre- dungswidrrg nicht zum 9. Januar nach Paris zurückzuke hr en b- a sich g cm. Wi- von zuverlässiger €>eiic verlautet, uai sekretär Tr endelenburg eine W iüng aus Berlin erhalten, den fran öst chen Do. cha; ab- S^leh nen. Es sind wenig Ausftch.ea vochan-
Finanzreform und Finanzausgleich.
Berlin, 6. San. (Priv.-Lel.) Die alsbaldige Reuregelung des Steuerwesens und des Finanzausgleichs gehört augenblicklich wohl zu den dringendsten Aufgaben des Reichsfinanzministeriums. Weder Staat noch Gemeinden sind in der Lage, ihre Einnahmen nur einigermaßen zutreffend zu ctatisieren, solange es völlig ungewiß ist. wie sich die finanziellen Beziehungen zwischen ihnen und dem Reiche gestalten werden. (
Da aller Voraussicht nach der Finanzausgleich eine von der bisherigen erheblich abweichende Gestaltung erhalten wird, so muh auch die Landcsgesetzgebung umgestellt werden. Die Ausarbeitung und Einbringung der entsprechenden Gesetzesvorlagen kann aber erst erfolgen nach Verabschiedung des neuen Finanzausgleichsgesetzes.
Wie wir hören, sind von einzelnen Ländern eine Reihe von Vorschlägen und Anträgen zum Finanzausgleichsgesetzc beim Reichsfinanz» ministerium eingegangen, die in der Hauptsache folgende Punkte umfassen:
1. Verstärkung des Einflusses der Länder jm Reichsrate auf dem Gebiete der Steuergesetzgebung.
2. Beschränkung des Reiches auf die Gesetzgebung bei der Einkommen- und Körperschafts st euer, deren Erträge voll den Ländern und Gemeinden zufliehen sollen. Gewährung eines Zuschlagsrechtes an die Gemeinden bis zu einer bestimmten Grenze. Erhebung der gen amten Steuern durch Landes- und Gemeindevrgane an Stelle der bisherigen Rcichsbehörden. Veranlagung unter wesentlicher Mitwirkung von Landes- und Gemeittdebehörden.
(Das bisherige System der SteuLrüber- weisungen sSchlüssclverteiluna) hat zu außerordentlichen Ungleichheiten für die einzelnen Gemeinden geführt. Lediglich die Wiedereinführung der materiellen Steuerhoheit und des Zuschlagsrechts der Gemeinden vermag hier Abhilfe zu gewähren.)
3. Erhöhung der Kraftsahr zeug st euer, bedingt durch den ständig zunehmenden Kraftwagenverkehr und die immer kostspieliger werdetlde Straßenunterhaltung.
Entwurf zum Aufwertungsgefetz
Berlin. 5. 3an. (241.) Wie her Hhpo- thekengläubiger Schutzvcrband (Syarerbrnd) mitteilt, ist eine aus Delegierten des Reichstinanz- und des Reichsjustizministeriums sowie aus Mitgliedern Les Kammergerichts bestehende Kommission seitens der Regierung beauftragt worden, einen Entwurf für das neue Auftrertungs- gesetz zu bearbeiten, der bis zum 15. Februar fertiggefiellt fein soll.
expeditivn
igte
Ge- zum
den, daß vor dem 10. Januar eine Einigung erzielt werden kann. Es trifft zu, daß die Sachverständigen nicht zum 8. Januar nach Paris zurückkehren wer dörr, doch bedeutet das durchaus feine Ablehnung der Wiederaufnahme der Besprechungen.
2lus aller Welt.
Nachlassen ber Wassprqesaftr.
wehrmahnahmen bittet.
Unwetter in Belgien.
In Belgien hat das älntoeltcr weite bietsteile verwüstet. Das Maastal steht
Die gewaltige Gärung, in der sich Italien nun schon seit Wochen befindet, und die durch die jüngste KammcrredeMussolinis unzweifelhaft ein schnelleres Tempo erfahren hat, hat jetzt zu einer machtvollen Kundgebung des Faszis- mus geführt, die ihren ersten Ausdruck in der
Mobilmachung der schwarzen Miliz
findet. Mussolini scheint es jetzt darauf abgesehen zu haben, die unvermeidliche Auseinandersetzung mit der Opposition so rasch wiemöglich herbeizuführen. Zir diesem Zwecke hat er den ungeheuren Apparat des Faszisnms aufgeboten, um dem Lande zu zeigen, daß er noch immer stark genug ist, die Geschicke Italiens zu lenken. Der Austritt auch der konservaliven Minister aus feinem Kabinett ist eigentlich bedeutungslos, da es für Mussolini seit geraumer Zeit eine ausgemachte Sache ist, nunmehr
ein rein faszistisches Kabinett
zu bilden und die Macht auch nicht lmehr dem Scheine nach mit anderen Parteien zu teilen. Ganz ruhig wird die neue Ämwälzung in Italieix sicherlich nicht verlaufen, Mussolini muß entschieden Beweise dafür haben, daß ihm von sozialistischer und kommunistischer Seite doch ein ernsthafterer Widerstand entgegengeletzt wird. Sonst hätte er nicht seine Schwarzhemden in so großer Anzahl nwbilisiert, wie Vas jetzt geschehen ist. Die ersten Z u s a m m e ix ft d ß e haben sich inzwischen auch ereignet. *
In politischen Kreisen verlautet, baß
alle Minister dem Ministerpräsidenten ihre Portefeuilles zur Verfügung gestellt
hätten und daß noch heute die Ämbildung des Kabinetts erfolgen werde, welches dann morgen dem Könige den Treueid leisten würde. Maa spricht davon, daß Äniversitätsprofessrr Bede l e, der in Deutschland studierte, das Unter» richtsministerium und der bisherige Kammer
präsident (Rocco das Justizministerium übernehmen werde. Das Arbeitsministcrium dürfte der Faszist Giuriati übernehmen. Rach den bisher vorliegenden Rachrichten wird s o n st keine Aenderung im Kabinett erfolgen. Aber während des ganzen Rachmittags ging das unkontrollierbare Gerücht, daß auch Handelsminister Rava seine Entlassung genommen habe.
Soeben kommt die Rachricht, daß nunmehr auch der zweite konservative Minister, der Ar- be.tSminister S a r o c ch i, dem Beispiel seines Kollegen C a s a t i gefolgt und aus dem Kabinett ausgetreten ist. Er begründete seinen Austritt mit Meinungsverschiedelcheiten zwischen Mussolini und ihm über die Innenpolitik. Die Regierung hat beschloßen, alle „antünonardniti- scheu und verfassungssenxdlicheix" Vereinigungen auf zu lös en.
Rach einer anderen Meldung wird erwartet, daß Mussolini bereits heute
ein ausschließlich faszistisches Kabinett bilden wird. Die Kammer soll nach Mitteilung aus Aegierungskreisen jedoch nicht aufgelöst werden.
Den Blättern zufolge sprach heute Amendola bei Givlitti vor und lud ihn eia. sich der Opposition auf dem Aventin anzuschließen. Gio» litti lehnte dies mit der Begründung ab, daß sich seine Haltung ebensowenig wie die Orlandos ändern werde.
Der König hat das Cntlassungsgesuch des Grohsiegelbewahrers Oviglio, des Änterrichts- ministers C a s a x i und des Ministers für öffentliche Arbeiten Sanrocchi angenommen. Der König ernannte den Kammerpräsidenten Rocco zunx Justizminister, den Abgeordneten Giuriati, gegenwärtig Minister ohne Portefeuille, zum Minister für öffentliche Arbeiten. Die Minister leisteten heute abend dem König durch Hands-chlag den E i d.
R^diLsch Verhaftet.
Agram, 5. Ian. (TU.) Der lroaüfche Bauernführer Radirfch mürbe heule vormittag hier verhaftet. Er hatte sich im Hause seines Schwiegersohnes Kosukie in einem Lurch eine Doppelmauer abgegrenzten Raume aufgehalten, po sich auch fein Geheimarchiv befindet. Die Verhaftung Rabitschs hat große Aufregung hervorgerufen. Man glaubt. Laß er zur Aburteilung nach Belgrad abtrans- portiert totrb.
Die interalliierte Finanzkonferenz.
Pessimismus in Frankreich.
Paris, 5. Ian. (WB.) 2>ie französische Presse, soweit sie sich mit der bevorsteyenden Konferenz der interalliierten Finanzminister be= schäftigt, stellt übe; bet Ausgang nicht gerade optimistische Betrachtungen an. Sv schreibt der „Lemps".
Damit der Friede endlich auf dauerhafter Grundlage sich verwirkliche, damit die unterzeichneten Friedensverträge nich: mehr von den Um» ständen des Augenblicks abhängen und damit maix darin nicht wohl oder übel zu vrrz "eifellen Aus- Hilfsmitteln gegenüber de nWirkuno-n seine Zuflucht nehmen, über die sich nientc. Illusionen hingebe, sei es wichtig, daß Vie Alliierten anß dem großen Kriege wirtlich eine Einheitsfront bildeten, die die ehemaligen Feinde nicht mehr dadurch zu brechen hoffen könnten, indem sie die besonderen Interessen der siegreichen Rationen untereinander in Gegensatz brächten.
Die „Liberte" schreibt, das Wenigste, was Frankreich bedangen könne, sei. daß es seine ix Alliierten nicht mehr zu zahlen brauche, als eS selbst von Deutschland erhalten werbe. Das sei der Grundsatz ele- mertarfter Billigkeit, den Fincvrzminister Cle- rn en tel sich bemühe zur Geltung zu bringen. Aber es fei sehr spät: feine Aufgabe sei schwierig geworden durch die Tatsache, daß das Londoner Abkommen ohne die gertngyte Sicherheit dafür unterzeichnet worden sei, daß Frankreichs Rückzahlungen verbünde seien mit der Ausführung des Daw^splanes. Aber nicht nur gegenüber den deutschen Schuldnern, sondern auch gegenüber Frankreichs Gläubigern habe man das Axrhrgebiet f ü r nichts a u f g e g e b e n,
Amerikas Miß- immung gegen Frankreich.
R e u y o r k, 6. Jan. (TU.) Die französischen Schulden stehen im Mittelpunkt der Washingtoner Erörterungen. Die Mißstimmung gegenüber Frankreich wachst. Frankreichs Vorschlag wird als leere Geste bezeichnet. Es wird erhärt, Amerika erwarte nun endlich, daß der inoffizielle persönliche Meinungsaustausch durch ernste offizielle Vorschläge abgelöst werde, die es Amerika ermöglich zrt, darüber zu sprechen, denn Elementels Vorschläge kä- inen als Angebot nicht in Frage. Die amtliche Auffassung entsprich' ganz der gesamten öffentlichen Meinung. In den nächsten Tagen tritt wahrscheinlich die Schuldenkommisfion zusammen. In ihr wird vor allem Bvrah scharf für die Schuldenregelung sprechen. Borah tragt sich übrigens mit hem Gedanken, im kommenden Fi-üb- jahr eine Studienreise n a ch Deutschland. vielleicht auch nach Rußland, zu unternehmen. um sich, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden, internationalen Konferenzen in Washington, über die dortigen Verhältnisse an Ort und Stelle zu informieren.
fern und heute Morgen einen Rückgang auf 3,90 Meter. In Hagen muhte die Lonnebrücke gesperrt werden. Diele Straßen in A l t ena stehen unter Wasser. Die Lonnehängebrücke bei Elfoy ist teütoerfe eingestürzt. Auch in Hattingen geht das Wasser zurück. In Müblhexm an der Ruhr ist gestern der Wasserspiegel unx 6 Zentimeter gefallen. Der Höchststand war 6,20 Meter. Die Dewvhner der überfluteten Sr> aßen- teile tonnten sich in die oDeren Stockwerke der Häuser slüchten und wurden dort von der Feuerwehr befreit.
Obrrrhrin und Main gestiegen.
Frankfurt a. M., 6. Jan. (TU.) Man mcloct aus Main z: Oberrhcin und Main steigen langsam. Die Erscheinung erklärt sich dadurch, daß die Wassermassen des Hochgebirges in Form von Schnee liegen bleiben. 3n Kehr ist der Rhein von 142 auf 145 Zentimeter gestiegen. in Mainz von 20 auf 33, in Bingen von 146 auf 154, in Caub von 153 auf 163. Der Pegel be< Schleuse Kostheim zeigte am Sonntag 206. gestern 238. Auch Würzburg meldet steigende». Hochwasser. In Rheintürkheinx ist eine Baggermaschine im Rhein vom «Sturme umgeworfen worden und gesunken.
Wassernot ir< Frankreich.
Die Äeberschwemmung im nordwestlichen und westlichen Frankreich droht den Äm- fang einer Katastrophe anzunehw.en. Die westlich von Arras gelegenen Dörfer find völlig überschwemmt. Die Lave drang vorgestern abend so plötzlich in die Dörfer ein, daß die Einwohner, nur notdürftig gekleidet, auf die Dächer flüchten mußten. Dadurch sind Tausende von Personen obdachlos geworden. 3m Departement Morbehau ist die Lage äußerst bedrohlich. Der Senator des Departements hat
Essen, 5. Ian. (TÄ) Der Hochwasser stand der Ruhr bat gestern uns in der Rächt seinen höchsten Stand erreicht. Sext heute Morgen fällt Vas Wasser. Im Hoerdoock zeig! der Pegel gestern einen Hochstand von 1,20 M.
ein Telegramm an die Regierung gerichtet, in der er um Entsendung einer Hilfs- und Ergreifung energischer Ab-
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 6. Januar 1925.
Äinderkachen.
v(£x£?t es denn überhaupt noch Menschen, die lachen können?" horte ich neulich, eine alte Dame fragen. Sie hat das Lachen verlernt und viele mit ihr. Es klingt heuizu him. und da sogar säst unhöflich, trenn S-ivachfene lach n, weil man nicht an die Ech'.hecl ubt und siw gemeint fühlt.
Ach und doch io/it inan sich häufig nach einem befreienben, frobe:.. ganz sorgenlosen, glückseligen und — men machte sagen - unbewußten Lachen. Brauchst du es einmal, so suche nicht lange wie der König das Hemd des Glücklichen in der Fabel: mache dich eine halbe Stunde für kleine spielende Kinder frei und sieh ihnen zu, wie sie ihr junges, reines Leben köstlich genießen, ohne es zu wissen.
Du wirst dabei meist kein lautes Lachen hören, keine grellen Töne, die das Ohr beleidig ux, — Kinder lachen mit der Seele. Wie ihr Gesicht von einem goldigen Schimmer überflogen ist. wie die Augen klar und rein leuchten, toi' alles so selig „gelost" ist und Anteil hat an der Freude und dem jubeLiben Lachen, das in schnelle ix Atexnstößen hinpulst und int Taumelzucten her Aermchen sich entlädt! Da fixxdrst du nichts Gemachtes. Es xTt alles so natürlich und selbstverständlich. so ungewollt und ausgefchöpst. daß gar keine Zeit bleibt für etwas anderes. Wenn dicke Kinder lachen, lachext sie und tun sonst nichts,' sie sind fo bet her Sache, daß man oft Muhe hat, sie wieder „zu sich selbst" zu bringen.
Mussolinis Kraftprobe.
Ern rein faszistisches Kabineti?
größten T unter Wasse:, das auch in die Vorstädte r-t Lüttich cingebrungcn ist. Im Hennegau navte? nu Ronnenkloster geräumt werden. Auf her Sirtefe Eharlos-Rotz und Ramur wurde ein P'o lcr einer Eisenbahr.brücke gestern vom Winde umqelefit. Vier Menschenlebexx sind zu beklagen.
Scyiffsuntergang
Wie wir Horen, ist der norwegische Dampfer „E r i v a n" in der Rähe her Kärgueleninseln mit feiner gefilmten, aus 25 'Mann bestehenden Besatzung untergegangen.
Landesamt Das Schul- 1925. Die
müssen wir es wieder lernen.
Laßt Sonne und Kinder zu euch
mit zahlreichen Ehrungen bedacht.
’* Die Osterferien. DcrS für das Vildungswesen gibt bekamxt: jahr 1924 25 endigt am 28. März Osterferien beginnen Sonntag, den
und Vas thxrt oft an. ^as yufr uvec oxeles hinweg, tooDon dich gezierte, nod} so gut gemeinte Worte und teilnehmende Versicherungen nicht befreien können. Es steigt eine Well aus, die nicht die Welt der Zweckmäßigkeit und 'Rützlxchkeit. der harten Rotwenbigkeit und des talken otrangcä ist hier ruht noch der leichte Finger Gottes auf der Erde, die Freude am Selbstschöpserischen, das sein Glück in sich hat: hier darfst du einmal das sein, was dir so oft verboten ist: ein ganz ’ naiver Mensch.
Was so unendlich schwer ist. naiv zu fein und I naiv zu bleiben und doch eine Vollnatur zu wer-» den, das wird als holdestes Gefchexxk den Götter-1 söhnen in die Wiege gelegt.
Wir andern Sterblichen möchten es wohlD
r 29. Marz
und dauern bis Sonntag, den 19. April 1925. Das neue Schuljahr beginnt Montag, den 20. April, mit der Aufnahmeprüfung und am Dienstag, den 21. April 1925, mit dem vollen lehrplanmäßigen Unterricht.
** Eine Feuerbestattungsanlag« auf dem hiesigen Friedhof. Wie wir von gutunterrichteter Seite hören,"'tragt sich die Stadtverwaltung mit dem Gedanken, dem Wunsches der hiesigen Feuerbestattungsanhänger, auf dem Gießener Friedhof eine Feuerbestattungsanlage ZU erricfjtcn, nunmehr Erfüllung zu verschaffen. Die Finanzlage der Stadt verbietet allerdings den Bau eines Krematoriums, fie ermöglicht aber dir Einrichtung einer Verbrennungsanlage, die 1 in Verbindung mit der Kapelle auf dem Reuen Friedhof ihren Platz finden soll. Für die Trauerfeier würde also auch weiterhin die jetzige HalteD in Betracht kommen, non der aus eine Ver--D senlungsvorrichtung zu der Feuerbestattxmg hin-» abfuhren würde. Mit der Einrichtung der Anlage' soll in den nächsten Monaten begonnen werden.
** Arbeitsjubiläum. Heute vor 25 Jahren trat der Reisende Heinrich Giffeh bei der Kolonialwaren-Großhandlung Tribus & Gundheim in Gießen ein. Der Jubilar wurde
sein, können es aber so feiten; und es sind unsere schönsten Stunden, wenn es uns einmal gelingt.
„Also es gibt doch noch Menschen, die lachen können." Ja, es gibt welche: zwar kleine M.n- ; schen nur, aber doch Menschen, älnd von denen l
*■'* M i t der Hapag nach Südame-II r i f a. 3m Lichtspielhaus Bahnhofstraße läuftil zur Zeit ein Film, der in allen deutschen Städten zahlreiche Geschwister hat: „Mit der Hapag nach Südamerika". Es ist bei der Fülle' des in diesen Bildstreifen Gezeigten mcht möglich, ausführlicher auf die bekannten, immer wiederkehrenden Häfen und Haxll>tsehenswürdigtei- ten einzugehen, von Vigo oder La Cvronna bis nach Rio de 3aneiro mit feinem Zuckerhut ober Sav Paulo ober ben südlicheren Hafen. Was an diesem Film wichtig ist, was ihn heraushebt aus der lediglich aufs Schauen in fenfationellcm Sinne eingestellten Masse von Reisefilms, ist. daß er stofflich in die Tiefe geht, daß er einen Dlick in die kulturellen Möglichkeiten und die, Entwicklung des Landes und seine Erschließung gibt. Die schwere Arbeit des eingewanderten, Kolonisten wächst ebenso lebensvoll hervor, wie» das große Leben her rasch enxporgeblühten Groß--* stabt mit ihren millionenreichen Trusts. Unb so steht vor dem Beschauer ein lebendiges Bild - jenes Landes, dessen Ausdehnung die Größe» unseres Kontinents übertrifft und an Einwohner-1 zahl ihm nicht in Bruchteilen nahekommt, eines r Landes, wo Arbeit unb Ausdauer noch manche Früchte ernten werden.
Bornotizen.
Tageskalender für Dienstag:» Stadttheater: 7J/2 Ähr „Kvteor'agr". — Deutscher» Iugendbxmd Disma' ck und D. utichna'iwxa e S u-t dentengruppe: 8V3 Ähr Restaurant Ho'ckeld Mitgliederversammlung. — Lichtspielhaus. Hapag-L Film.
Wettervoraussttge.
Heiter bis wolkig, nördliche Winde, kälter höchstens vereinzelt Riederschläge oder Rebel.
Das alte Fallgebiet ist im Abziehen. Ein neues tritt über Irland in Erscheinung. Auf1 seinen Einfluß dürste es zurückzuführen sein, - daß die erwartete Kälte noch nicht in Erscheinung | getreten ist, da wir keine ausgesprochen nörd- [i liehen Winde zu verzeichnexx haben.
Landkreis Gießen.
* Großen-Linden, 5. 3an. Sern 50- jähriges Iubiläuxn als Gemeinde» kontrolleur beging Ludwig Velten V. da- ( hier. Der Jubilar hat sich durch seine hingebende Arbeit im Interesse unterer Gemeinde überall?! dankbare Anerkennung erworben.
Bg. G r - B u s e ck . 6. Ian. Gestern ver- t anstaltete der hiesige P o s a u n e n ch o r unter | Leitung von Pfarrer Kalbhenn im Saale! des Gastwirts Wagner ein Konzert. Dic zahlrcicke Zuhörerschaft konnte feststellen, daß der noch junge Chor erhebliche Fortschritte zu vex-zeichnen Hot. Dem rührigen Dirigenten wie de.'- eifrigen Hingabe der Blaser wurde reicher Beisakl gezollt. Besonderen Anklang fand das von Herrn A. Kalbhenn auf der Trvmpete wir-^ kungsvoll vorgetragene, von Herrn K. Rühl aus dem Klavier verständnisvoll begleitete „Lied an der Weser". Eine zugunsten des Chors vor-!» genommene Samnxlung erbrachte den Betrag II von fast 90 Mark.
eu. Deuer n, 2. Jan. Vor ll/i Jahren wurde II Bürgermeister Walther seines A m t e. -s enthoben unb Beigeordneter Arnold V. mit der Wahrung der Bürgermeistereigeschäfte bo- traut. Verwandtschaftlicher Streit verursachte eine große Gegnerschaft gegen den Bürgermeister, und diese griff dann auch auf das gemeindepolitischc Gebiet über, so daß schließlich seitens des Ge- meinderats Anklage erhoben wurde, daß sich der Bürgermeister in seiner Amtsführung cklnregelmähigteiten habe zuschulden rommen lassen. Seitens des Kreisamtes wurde har» auffxin das Disziplinarverfahren ein» geleitet und Bürgermeister Walther seines Dienstes enthoben. Es tour eine ausgedehnte Untersuchung durch Vernehmung vieler Zeugen not6 tocnDig. Dieser Tage wurde nun das Verfahren durch Entscheidung des Ministariums des Innern eingestellt Daraufhin 'hat Bürgerrneister Walther jetzt die Büvgcr- meistergeschäfte wieder übernommen. Seine Anhänger haben ihnx heute abrnv ihre Freude durch einen Fackelzug, Ständchen
bis auf öen Heuti freut. 1860 nafrm tier Hloim, an ei Mks &ainl>ung < Mtzntal-Gangeröu
tTit 1862 diesem § tut &rein seine zl imJ 3ungfraucn Gi vurie öen Srünber tr? Deilburg öurch , Ämdelicr übetreichl 8 Söngeifesl des Can berg flali, 1871 nahn Mg einer Friedens, kt kiljüllung des! cHi 6o daterläMs ttirftf der Lexem t 1436 lvuxde durch bü ^desseft in Grim Mll für die Lere M sandten die in ■ dm Verein ein sei 1 Angaben fü inj der Geschichte . »zu west führe uy verdienten VU besonders muh' enväh sei Mund mit vieler1 kt beschichte des C jungen. 5. Romiw sind bis
Ungeschick W^nacht ein ""kskorper rc Wate den Dursch- b^nnenöce ter ganze Da tnuibe
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