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Gröberem Rechte als öte I Hebet. 6 WtotfchaftSmeldirngen 6 bte b. ( Eizmarttes miedet lernen. Auch die Hafsnung, underts darf-die Mensch- ü&r. Die Lesestunds (Die Rvvelle)Ser Alcxan- eme regelmäßige Versendung nach den oberschlesi.

en, daß sie im Zeitalter brif von Rikolai Letztow 7 W Dirtschafts- ich en Hüttenwerken aufnedmen zu können, hat sich

rn noch ein paar Jahre, Meldungen 7 älhr Wirtschaftsmeldungen 7 bis nicht erfüllt, da die bisher von der Reichsbahn

gehen und ba Fernseh. 7 30 Ufcr: Ueberttagung non Kassel Stunde der eingeraumten Frachtermäßigungen nicht auvreichen,

iCnben Forti chritt. Mit

schätz'

Qinot

icr eines anderen Jahrhunderts

Börsenkurse.

Banknoten.

engl Kohlenpreise

deutsche Kohlenpreise

28,50

0,71 i.i 12?

2,12

3,7

2,5

13,5

81,5

81,5

80,50

81

S 1,(10 60,85 12.44 >,855

110,62

87

85,75

70

Bahnwcg Mk. 17- 11,50

Rheinweg Ml. 17,- 2,20 7,25 26,45

110,50

87

85,00

69,75

3,30

5.40

76 81 99 74,75

130 16,75 20.90

71.5

8,5 114,62

100

3,55

71,25

77,25

141

103 126.50

125

115,50

100 8,12

0,2 75,50 75,75

79,5 98,25 76.62

132.80 16,75 20,75 72,73

8,9 115,5 49,50

100,50

103

126

124,50

85,25

115,13

109.25

99,75

8,1

0,11

©lobt Kassel Vortrag non Stadtrat Weber: Verkehrs- und WirtseAftspolttik in Kassel". 7.30 bis 8 116t: Stunde deS Südwestdeutschen Radio- Klubs. 8 bis 8.30 Uhr Englischer Unterricht. 8.30 bis 9.30 Uhr. Hebertragung von Kassel: Lautenliederabend. 9.30 Uhr: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht. 10 bis 11 :

Anläßlich derFrankfurter Kunsttage": Die Mal-- volivszenen aus ShakespearesWas ihr wollt .

um die Verhüttung der Erze im dortigen Gebiet wirtschaftlich erscheinen zu lassen. Dieser Fall kann

Der Eis e n c r zma r t t im Lahn und Dillgcbiet. Die 2agc am Eisenerzmarkt im ^ahn» und Dillgebiet ist auch im April nicht gün­stiger gewordan. da die hohen Frachtsätze nach wie vor die zu langsam anwadjfcnbc Belebung des |

ab Züche BahnsMcht Wasse^srachl frei Hcvnburg

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus derRadio-LImschau".)

Montag, 4. Mai:

4 20 Uhr Rachrichtendienst. 4.30 bi6 b Mr: Aachmtttagskvrizei t bc* HauSvrchesiers Rh«n-

77

81,5 99,50 76.75

131

16,62

21

72,50

8.50

115.5

99

100

5,55

73

77,75

1,2

2.12

3,4

2,25

12,30

5,3

2,85

7,60

0,67 1.1

2,175

56,8

12,50

4

Ml 18,30 2.30 4, 24,60

139

107,6

129,90

130,25

7,30

14,5

128,75

110,5

90.5

87 ;i

3.80

5,185

2.8.5

7,5

12,5 1

3,15

80

183 137,50

107,50

129,4

129,12

I 83.25

138.5

139

10>

129,<5

190

14,62

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 2. Mai.

Gegossene Häuser

Das Gießen von chäpsern aus bettmarttgen -Stoffen kommt setzt viel in Ausnahme, weil sich damit eine sehr billige 'iyd praktische Form des -'Öäuferbauc.i darbietet. Ätzer diese Erfindung ist durchaus nid)t so neuartig wie man aanehmen möchte Sie mar tchon im Altertum bekannt, wie Dr. Graft Darmstädter in derUmschau" aaisführt. Die Äömcr verwandten hierzu natürliche Zemente, Plinius und Vitruv sprechen ausführlich non ge- gegossenen Häusern, und spater hat Leonardo da Vinci, dieser universale Geist der Renaissance, die Herstellung von gegossenen Betonblöcken beschrie­ben. Ein Verfahren für den Häuferaub, das fchon im 18 Jahrhundert Verwendung fand, gab der schwedische Gelehrte Anton ntyr Swab in einer Ab­handlung an, die er 1762 der Stockholmer Aka- demin der 2Üisfenschasten vorlecstc. Er spricht bttDon, daß man im Harz Mauern hi der Weise herstellte, daß ein Gemenge von Kalk, Sand und Schlacken zwischen öretterwändc gegoffcn und dann fest gestampft wird: man setze dies solange fort, bis die Mauer die richtige Höhe habe, und entferne dann die Bretter. Swab änderte dies alte Verfahren dahin um, daß er die Verwendung non mehr Schlacken empfahl: man solle bjr Eisenschlacken non Hochöfen benutzen, da sich die. porösen Schlacken mit dem Mörtel fest verbinden. Der Sand, den man zur Mauerspcise verwende), müsse grob und hart sein. Hier weiden also bereits eisenbetonartige Materialien benutzt, die dann erst wieder 1855 der Ingenieur Lambot ausbrachte.

Turnen, Sport und Spiel.

Arühjahrsfliegen in Frankfurt a. M.

Frankfurt a. M, 2. Mai. (Wolff.) Rü­dem neu organisierten Flugfeld am Rebstock t>ei> anftaltcn die Frankfurter aeronautischen Vcv- eine gemeinsam mit der Frankfurter Flugplcch-- gefellschaft am 16 und 17. Mai ein großes Frühjahrsfliegen mit abwechslungSreicheni Programm. Visber ist die Teilnahme von elf Fliegern gesichert, die Flugzeuge der ver­schiedensten Systeme mit bringen, ferner unter­nehmen die beiden ansässigen Flugverkehrskvn- zerne Eurvpa-^lnion und Aero-Lloyd mit den großen Verkehrsmaschinell Aundslüge über der Stadt, für die jeder Besucher mit der Eintritts­karte die Anwartschaft erwirbt. Reben den reinen Schau- und Kunststügen ist eine Reihe von mehr sportlichen Wettbewerben vorgesehen, ein soge­nannter Angelflug, wobei ein in der Luft aus- gehängter Poftbeutel zu angeln ist, ein Abwurss-- Wettbewerb nach einem vorgezeichneten Platz, eine Ziellandung mit abgestelltem Motor aus 300 m, eine Dilotballonjagd und anderes mehr. Alle diese Flugübungen sehen ein großes Maß von Geschicklichkeit voraus, das den Zuschauern dauerndes Interesse abgewinnen wird.

Tendenz; Schwach. Das Börsengeschäft am Wochenschluß war wiederum ziemlich unbedeutend und läßt sich als unlustig und zurückhaltend kenn­zeichnen. Zu der großen Geschäfts stille, die an und für sich auf die Tendenz drückte, tarnen

erst bann eintreten, wenn seitens der Reichsbahn­direktion eine mindestens lOprozentigc Fracht­ermäßigung auf den schon bestehenden Erzausnahme- iarif 7b bewilligt wird. Die Arbeitslöhne haben durchschnittlich eine kleine Besserung erfahren.

* Kon kurse im April. Die Anzahl der neueröffneten Konkurse ist auch im April eine hohe geblieben, zeigt aber immerhin einen kleinen Rückgang gegenüber dem März. Es wurden int April 664 Konkurse eröffnet, gegen 705 int Marz und 701 int Februar.

' Deutsche Rentenbanl. Zn der Auf­sichtsratssitzung der Deutschen Rcntcnbank am 30. April wurde der Jahresabschluß 1924, der einen Reingewinn von 181,1 Mill. Rm. aufweist, einstimmig gebilligt.

' PH. Holz mann, A.-G., Frankfurt. In der vrdenllichey Hauptversammlung wurde der Jahresabschluß für 1924 genehmigt und die Divi­dende auf 7 Proz. für die Stamm- und 6 Proz. für die Vorzugsaktien festgesetzt.

fpd. Voigt & ^aeffner A.-G.. F r a n k f ur t a. M. Die Gesellschaft beantragt für 1924 die Ausschüttung einer Dividende von 8 Proz. auf die Stammaktien und 7 Prozent auf die Vorzugsaktien.

* Bergarbeiter kündigungen im Ruhrgebiet. Die Frankfurter Zeitung" mel­det aus Gelsenkirchen, daß in den letzten Tagen etwa 6000 Bergarbeiter gekündigt wurden, weil die Absatzmöglichkeiten immer geringer werden und eine große Krise bevorsteht? In der Haupt­sache find die Zechen des Rhein-Elbe-Konzerns betroffen.

I bürget in scharfer Weise fort. Zuckeraktien .lagen unverändert. Der Äaffamarlt ber Industrie- Papiere verkehrte lustlos bei zumeist nachgebenden Kursen. Am heimischen Rentenmarlr waren fünfbrozentige Reichsanleihc gehalten. Preußische Konsols gaben jedoch erneut nach. Auslän­dische Renten unverändert. Der Freiverkehr lag lustlos. Api 1,25, Becker Stahl 1,2, Becker Kohle 5,7. Benz 4,75. Brown Boveri 60 Prv.>, Growag 0,125. Krügershall 9, Kunstseide 303, Petroleum 14,5. Alfa 78,5 Proz. Der wettere Verlauf brachte keine wesentlichen Verände­rungen, das Geschäft blieb weiter lustlos. Am Weid markt waren die Zinssätze unverändert.

. . D ev i s en v e rke h r traten nennenswerte Kursveränderunyen nicht zutage. Das englische Pfund stellte sich auf einen Dollargegenwert bon 4.841/,. bis 4,84V,. Paris wurde notiert mit 19,12 gegen Dollar und mit 92,5 in Psundparttät. Sie Marl ist Legen Kabel Reuyork unverändert 4,199.

DevisenmarktBerlin-JranFfurra. M.

Stiltonen Mark au-gebrückt. BuenoS-AtreS, London, Oku« 8?kk, Japan, Mode Janeiro für eine Ewhett. Wien und Budapest rür 100000 Ein beiten, alles übrice für 100 Einhetten-t Telegraphische Auszahlung.

142,5 i

103 I 125

125

86

115,25

109,25

99,90

8,10

0.11

I <2, li>

I 75,25

Wirtschaft.

ßur Lage der rheinisch- westfälischen Schwerindustrie.

(Von unserem Essener Mitarbeiter.)

Zn der Eisenindustrie wird die Tendenz verschieden beurteilt,' zu großer Festigkeit scheint sie jedenfalls nicht zu neigen. Bei modernen Werken kann man die Herstellungskosten für eine Sonne Stabeisen (ohne Gewinn und größeren Ab° schreibungen) auf 133 bis 134 Mark veranschlagen , ein Stabeisenpreis von 132 bis 134 Mk. dient also kaum zur Deckung Der notwendigen Aus­gaben. Das Auslanbgeschäft ist nach wie vor schlecht: besonders drückend wird die Konkurrenz der belgischen Werke empfunden, die Stabeisen schon zu 110 bis 112 Mk. infolge des niedrigen Frankcnkurses anbieten können. Aehnlich billig verkaufen auch die lothringischen Werke, die ver­möge der billigen Belieferung mit Reparations­koks, infolge der Ausfuhrprämien, der Fracht- Vergünstigungen, der günstigen Lage unmittelbar auf dem Erz usw. um 20 bis 25 Mk. billiger offerieren können, als die deutschem Werke. Durch die hohen Frachten wird das Geschäft sehr er­schwert. Auf eine Entfernung von 50 Km. betrug die Fracht für Walzeisen 1913 2,40 Mk. je Tonne, jetzt stellt sie sich auf 4,50 Mt. Auch die Ent­lohnung spielt eine Rolle. Gin Konzern von 50 bis 60 000 Arbeitern gibt unter Einschluß der gestiegenen sozialen Lasten jährlich rund 20 bis 25 Mill Mk. mehr an Löhnen aus, als im Frieden. Sehr geklagt wird über die zurück­hallende Bestellungspvlttik der Reichsbahn, die ztrr Zeit nur ca. 10 Proz. der sonst Üblichen Auf­träge erteilt; dabei gibt es Werke, die in nor­malen Zetten 70 bis 80 Proz. ihrer Erzeugung i)reeft oder indirekt für Eisenbahnbedarf Her­st eUen

Die schwierige Lage des Kohlenbergbaus ist bekannt. Auf die Dauer wird es ihm unmöglich seinrdie Haldenbestünde von 9 bis 10 Mill. T. im. Werte von 150 Mill. Mk. noch Wetter durch- schl^pen, ober sogar noch erhöhen zu formen. Die Schwierigkeiten bei der Syndikatsneubttdwig sind nichts anderes als ein Ausdruck für die Schwierigkeiten im Bergbau überhaupt; um aus ihnen hcrauszukommen, ist jede Zeche genötigt, die chgenen Interessen gegen die der Gesamtheit schärftztens zu betonen. Dabei sind die Kohlen- preisv nicht einmal zu hoch, wie die nachstehendo Aussttzllung beweist:

Dienstag, 5. Mai:

12 ilf>r: Rachrichtendienst. 3 und 4 Uhr: Wirtschaftsmeldungen 4.20 Uhr: Rachrichten- dienst. 4.30 bis 6 Llhr: Rachmittagskonzert des -Hausorchesters: Wiener Operetten. 6 Uhr: Wirt-- schaftsmeldungen. 6 bis 6.30 Ahr: Die Lese­stunde (Meisterwerke der Weltliteratur): Aus ..Soll und Äabcn von Gustav Fret)tag (Fort­setzung). 7 ilfyr: Wrrtschaftsmeldungen. 7 bis 7.30 älhr:Modell-Segelflugsport", Vortrag von Hans Pongratz. 7.30 bis 8 Ilbr: Funkhochschule. Prof. Dr. Bethe und Prwatdozent Dr. Steinhaufen: Gespräche über Lebenserscheinungen, 1. Defi­nition des Lebens und Lebensbedingungen".8 bis 8.30 Uhr: Anläßlich des ..Heiligen Jahres": Sprachunterricht und prallische Hinweise für Italienreisende. 8.30 bis 9.30 llbr. Hebertragung von Kassel. (Programm, steht noch nicht fest.) An­schließend: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht.

Kunst und Wissenschaft.

- D i e Badische Gesellschaft für Wetter - und Klimaforschung Karls­ruhe hat den Geheimen Rcgiecungsrat Pro­fessor Dr. Hugo Her gesell wegen seiner wohlbelannten hervorragenden Verdienste um die Entwicklung der modernen Meteorologie, beson­ders der acrologischen Forschung, zu ihrem Kor­respondierenden Mitglied gewählt. Hergesell ist Direktor bes Arronaulischen Obsiw- vatoriums Lindenberg im Kreise Beeskow, das dieser Lage in Anwesenheit zahlreicher deutscher unv ausländischer Fachvertreter die Feier feines 25jährigen Bestehens beging

noch neue Abgaben, die gegenüber dem DeckungSbedurfnis unverkennbar hervortraten und die Oberhand bebiellen. Die Geschäftsstille nahm einen so breiten Raum ein, daß für eine große Zah lvon Papieren eine Erst Notierung nicht zu­stande kommen tonnte. Lediglich für einigeSpezial- toerte erhielt sich etwas Interesse. Mn Montan- markt verstärkte sich die Ab g a bc n e i g u n g, und es kam zu Kurseinbusien - bis zu p/« Proz. Erheblich gedrückt waren Buderus und Gelsen- kirchen. . Am Chemieinarkt bröckelten die Kurse weiter ab. Elektrowerte lagen ve.i> nachlässigi, di c Kurse waren aber ziemlich gehalten. Bankaktien verkehrten ruhig und ohne wesentlich? Kursveränderungan. Bon SchisfahrtSaktien waren Norddeut­scher Lloyd erheblich gesteigert. Antoaktien unverändert. Bon Maschinen erHlton Karls- richcr eine Einbuße von 3 Proz Bei Zellstoff- alt'en fehlen süß die Rückgänge für 2lschasfcn-

i 141 103 126,35 125

I 115,5

100 8.12 0,2

I 74,6 75.5

I 78,5 08 76 131,0 16.0() 20,00 71,2.»

8,25 115 | 98,1 1100,75

138,50

0,45 1U6.80 139,9

129. ."5

7.5

14,75

129,25

110,50 I

00,5 I

70

beit heute von sich behaupten, daß sie im Zeitalter der Wunder lebt. Es werden noch ein . vielleicht ein Jahrzehnt vergehen, und bce apparat wird etwas ebenso Selbstverständliches und Alltägliches fein,wie heute etwa das Telephon oder der Telegraph sind.

Diei RuhrkohlenpreisL find also niedriger als die englischen Kohlenpi eise: durch die hohen Frachter wird aber die Absatzmöglichkeit wesent­lich eingeschränkt. Zu erwähnen ist, daß auch bei einem ^anspor! durch den Rhein-Hernc-Kanal infolge '4er hohen Kanalgebühren die Ruhrlotzle in Hamburg 2 bis 3 Mk 1 eurer wird, als die englische. Die Absahschwierigleiten der Ruhrkohle werden amch dadurch vermehrt, daß Kohle auf dem Weltmarkt als Konkurrent auftritt, die dort früher nicht zu finden war: so z. B. führten die Vereinigten ötoalen 1924 15 234 Mill. S. aus gegen 11 Q$3 Mill. T. int Jahre 1922: 1 362 Mill Tonnen tcynen sogar nach Europa, während der Rest auf ?jcm Wellmarll der europäischen Kohle die Absatzgebdete strittig machte Man wird sich mit dem Cledanken vertrant machen müssen, daß für die Rrchrkohle die Absatzschwierigleiten iwch lange anhaKey. Sie werden nur dadurch zu übc^ winden feiiL daß auf den guten Zechen mit bil­ligen Selbstkosten die Förderung aufs Schärfste gesteigert w^rd, wähvrnd auf den teurer arbcttciv ben Zechen die Förderung eingeschränll werden muß. Eine ilmficblung der Bergarbeiterschasi. wird sich nicht vermeiden lassen: sie iff aber nicht so folgenschwer, als wenn bei längerer Fr rtdauer des jetzigen Zustandes stärkste Arbeitslosigkeit zwangsläufig eintreten muß.

die beste Kinderseife

Ireee-Broa. Annnei Noll. P. J. Aöiis, Oroj. Seer» ______Wtlltülal», Droj. Q, WlutorlioU, 46c Mt Gefunden tfl Der Tätet

3n 5r. weinreichü Motkenäth'

Strafkammer Metzen.

. Gießen, 1. Mai. Der L. P. von Oarben- tetd) war von dem Amtsgericht Gießen wegen Amts- ^unterschlagunq mit 4Monaten Gefängnis be- . straft worden, öeinc Berufung wurde verworfen; 5Quf die Berufung der vtaatsanwallschaft hin wurde die Strafe auf 8 Monate Gefängnis cr = ch öht. Die Strafkammer hielt in Uebereinftim- mung mit dem 'Amtsgericht für einwandfrei nach­gewiesen, daß P. am Jk. Februar 1925 2 Briese mit ie 50 Mk. Inhalt nicht an die Adressaten ab- qeliefcrt, sondern sich ungeeignet habe: die von dein Amtsgericht erkannte Strafe erschien mit Rücksicht darauf, daß der Angeklagte feine Amtspflicht gröb­lichst verletzt und nicht aus Not gehandelt hatte, ,W gering.

Der vielfach vorbestrafte Schlosser A. Sch. van Nusselsheim hatte von Mai bis Oktober 1,923 bei einem Landwirt in Mittel-Gründau als Knecht ge­arbeitet und diesen vor und bei seinem Weggang erheblich bestohlen. Das Amtsgericht Büdingen hatte ihn deshalb wegen Nückfalldiebftahl^ unter Einbeziehung einer von dem Amtsgericht Häck;st er­kannten Strafe von insgesamt l Jahr 1 1 M o -- naten Zuchthaus verurteilt. Die Berufung des Sch. batte insofern Erfolg, als die Strafkammer auf eine Gesamtstrafe von 1 I a h r 11 M o n a 1 c n Gefängnis erkannte. Das Derufungsgericht hielt den Angeklagten nicht für überführt, alle die Sachen gestohlen zu haben, die zu der fraglichen Zcst dem beir. Landwirt weggekommen waren, insbesondere konnte nicht mit Sicherheit feftgeftellt werben, daß Sch. seinem Dienstherrn ein Fahrrad entwendet hatte.

Berliner Börse.

Berlin, 2. Mai. An Der heutigen Börse kam das Geschäft nur äußerst schleppend in Gang. Für viele Papiere kam ein erster Kurs überhaupt nicht zustande, so noch nicht einmal für Gelsenkirchen und Harpcner. Soweit es zu Kursnotierungen tarn, waren jedoch die Kurse ziemlich gehalten. Die Datsachc, daß das Banktonsortium stets bereit ist, zu inter­venieren. läßt ein stärkeres Abflauen der Kurse nicht zu. E h c m i s ch e Werte waren sogar, wenn auch bei geringfügigem Geschäft, leicht bc-- sestigl, während Schis sahrtswcrte schwa­cher lagen. Rhünstahl und Mannesmann wurden heute zum erstenmal in Gold notiert, Rheinstahl 99, Mannesmann 103. Die Lage des G c l d Marktes bot der Börse eine Stiche, da sich bereits wieder eine Erleichterung bemerk­bar macht. Am Markt her heimischen Ren- tcn wurden Kriegsanleihen wieder etwas leb­hafter um gesetzt. Die Spekulation hofft immer noch, daß in der Aufwertungsfrage durch die Initiative des Reichstags eine Wendung zu­gunsten des Reubcsihes eintritt. Kriegsanleihe (bprozentige) 0,565. Tägliches Geld ist zu 8 bis 10 Prozent zu haben, Dkonatsgeld hörte man mit 9,5 bis 10,5 Prozent. Arn internationalen Devisenmarkt waren kaum Kursverändc- rungen zu verzeichnen. Dollar gegen Pfund 4,84Vr. Die Rotierungen der Mark im Auslande sind kaum verändert.

Berliner ProL'.st.crrb.

Berlin, 2. Mai. Der Produttenmackt Halle ein ruhiges Geschäft bei fast unveränderten Preisen. Rur inländisches Brotgetreide. Ausland- weizen und Mehl hatten größere Umsätze, die erhöhten Forderungen konnten sich aber nicht immer durchsetzen Gerste, Hafer und Futter» artikel ruhig. Es notierten für 1000 Kilo. Weizen, mäck. 251 bis 256, do. Mai 262 bis 261, do. Juli 259 bis 257. Roggen, märt 217 bis 221. do. Mai 214 bis 215. do. Juli 215 bis 216. Gerste, märt. 225 bis 242. Futtergerste -198 bis 212. Hafer, märt 204 bis 214. do. Mai 187 bis 138. do. Juli 187. Raps 395, Leinsaat 385; für 100 Kilo Weizenmehl 32 bis 34,75. Roggenmehl 29 bis 30,50. Weizenkleie 15.20 bis 15,30. Aoggenlleie 16 bis 16.20, Btttoriaerbseu 22 bis 2c. kleine Erbsen 20 bis 22. Futtererbseir 18 bis 20. Pe­luschken 19 bis 20. Ackerbohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21. Lupinen, blau 10 dis 12. do. gelb 12 bis 14.50. Serradelle 14 bis 16. Raps­kuchen 15 bis 15.30, Leinkuchen 22.20 bis 22,60. Trockenschnitzel 10.40 bis 10,60. Torfmelasse 9,50, Kartoffelflocken 19.30 bis 19.50.

(Mb

4,1X2

21,21

78..°>0

20,302

21,90

168,0.)

17,28

69,68 £0,98

Brief

4,202

21,31

78,68

20,402

22,02

168,91

17,36 70,02 59,28

112,58

81,40 01,15 12,50 5,875

4% Zoll türken 5% Goldmerikaner Berliner HandclSaesellschafi. Commerz- und Privat-Bank. Dannst. und Nalioualbank Deutsche Bank.........

Deutsche LereinSbank .... Disconlo Comrnandit .... Metallbank...........

Mitteldeutsche (Kreditbank. . Oestcrretchtsche Credllaustalt. Weltbank Bochumer Guß . ...... Buderus....... . , ,,

Caro . ........... S-Luxemburg. ....

irchcncr Bergwerke. . fiarßeuer Bergbau.....

Kaliwerke Aschersleben. . . . .iialiwerk Westeregeln. .... Laurahütte Obcrbedarf .......... Phönix Bcrgva» . Mheinftahl.....

Riebeck Montan........ Trllus Bergbau. ...... Samdurg-Slmerlka Paket. . . 9torbbeatftber Llovd ..... Cheramische Werke Albi» . . Zementwerk Heidelberg .. . Pbilipv Holjmakiu......

Ang lo-Coiu -Guano ..... Badische Anilül . Chemische Mayer Akaöin .. Goldschmidt . . . .TT. .' Griesheimer Electron .... Höchster Farbwerke ..... Holzvcrkohluuv ........ Rülgeröwerke ......... Scheldeanstalt ....... All«. Elektrizitäts-Gesellschast Bergmann ........ .

Mainkrastwerke Schlickert . . . ......

Siemens & Halske ..... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hcnligcnstaedl.......

Meguin Motorenwerke '.Vtannbeim . frankfurter Armaturen . . , Äonservcufabrik Braun . . . Meiallgesell'chatt Frankfm«. Pet. Union A.-G Schuhfabrik Herz .

Sichel..............

Zellstoff Waldhof Znckerfabckk frankevthol .. Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Berlin^ 2. Mai.

Amerikanische Note» .... Belgische Noten . ...... Dänische Noten ........ Englische Noten ....... Französische Noten ..... Holländische Noten ...... Italienische Noten ..... Norwegische Noten Deutsch-Ocstcrr.. ä ioo Kronen Rumänische Noten . . . . . . Schwedische Noten......

Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . . . .

1 Mai

2. Mat

Amtliche Geld

)7ott rung Brief

Amtliche Notierung Geld Brief

Nolt.

168.39

168,81

168.39

168,81

Bnen.-Atres

1.617

1.621

1.617

1,621

Brss.-Antw.

21 26

21,32

21,275

21,345

Christtanta. Kopenhagen

69,46

78.47

69,64

78,67

69.76

78,50

69,94

78,70

Stockholm .

112,23

112,51

112,23

112,51

HclsingforS.

10,56

10,60

10,a62

10,602

Italien. . .

London. .

17,23

20.327

17,27

20,377

17,28

20,327

17,32

20,377

Ncupork . .

4.195

4,205

4,195

J.2SIS

Paris. . .

21.95

22,01

21,98

22,04

Schwei; . .

81 285

81.485

81,13

81,33

Spanien.

61,32

61,48

60,92

61.08

Japan . .

1.763

1,767

1,763

1,767

Nio de Jan. Wien tn D--

0-446

0.448

0,448

0,448

Oest. abgest

59.04

59,17

>9,04

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Prag ....

12,425

12.465

12,425

12,465

Belgrad ..

6.77

0.79

6,7.i

6,77

Budapest. . Bulaarien.

5.881

3.06

5.901

3,08

5,88

3,06

5,90

3,07

Lissabon

20 275

20,325

20,275

80,67

2,235

20,335

Danzig. . . Konst-mtin,

80.67

2 235

80,87 2.245

80,87

2.215

Athen. .

7.89

7.91

7.89

7,01

Frankfurt a.M.

> Berlin

Schluß» Äur»

Schluhk. Abend- 55rJe

Schkuh. fluts

Schluss Mittag hWe

Datum:

1.5.

2.5.

1.5.

2 5.

5% Dcnttche MelchSantekhe .

<e/o Deutsche ReichSanleiye

0.560

0,55

0.5475

0,5573

-

__

0.585

0,59

Deutsche ReichSanlethe S°A Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Lvarprämienanlcthe 4% Preußische ÄonsolS . . .

0,6

0,60

0.575

0,595

0.33

0,640

0,74

0,3.5 0.63

0,73 0,36 0.62

0,35

0.635

4°/o Hessen .........

0,80

0,75

0,73

0.7

3I/n% AeiTcu ..........

0,78 0,73

0,78

0,71

0,78

0,72

3% Hesten ...........

Deutsche Wertb. Dollar-Au!.

91,75

94,75

dto. Doll-Schatz-Anweisng.'l

92

92

92,20

92,2

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