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London, 2. San. (WTB.) Der Sturm,
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Straßenbrücken usw.
Die rheinische Industrie zu den deursch-sranzösischen Zandels- vertragsverhandlungen.
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Der StaatsbanKsKandal
Auslafsuugcu Kiiianzminister v. Richters.
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Rom, 3. Ian. (WTB Funsspruch.) In Pisa drangen Faszisten nach einer Versammlung in die Aedaktionsräume deö ^Messagers Toscana", Organ der Katholischen Voltspartei. ein und zer- tzorten die Redakttons-- und Maschinenräume.
Wiederaufleben des Bürgerkrieges in LH na.
Berlin. 3. Ian. Aus Schanghai wird gemeldet i Der Bürgerkrieg ist in Sudchina wiederaufgelebt. Tschang-Tsolins Truppen rüden gegen Rankiug vor. In der Rähe von Pukaa tft die Eisenbaynbrücke zerstört worden, wodurch für Monate der Eisenbahnverkehr zwischen Peking und Schanghai unterbunden wird. Der Präsident der südchine- fischen Republik Dr. 0 un j at f e n und seine Gattin sind in Peking eingetroffen. Sie wurden am Bahnhof von Studenten, Zahlreichen Staatsbeamten und Angestellten und einer Delegation von Soldaten des Marschalls Feng begrüßt. Sunjatsen lieh durch ein Mitglied seines Gefolges erklären, doh er keine Macht anstrebe, sondern das Wohl seines Landes erstrebe. Er fühlte sich zu leidend, um selbst das Wort zu ergreifen.
Die Balkanstaaten gegen den Bolschewismus.
Bukarest, 3. Ian. (TU.) Der bulgarisch' Ministerpräsident Jan ko ff, der zum Besuch der rumänischen Regierung hier weilte, ist nach
Um die Zulässigkeit der Kreditgesuche.
Berlin, 3. Ian. (Wolff.) Zu den Affären Kutisker und Barmot wird gemeldet, daß Vie Sichtung des ungeheuren beschlagnahmten I Materials durch die Staatsanwaltschaft mit Unterstützung eines ganzen Stabes von Bücherfachverständigen begonnen hat. Die Durchsicht des gewaltigen Materials dürfte mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Bor allem handelte es sich darum, nachzuprüfen, ob die materiellen Grundlagen der Kreditgesuche an die Preußische Staatsbank richtig oder falsch gewesen sind.
Wie wir weiter hören, beginnt demnächst dir Bersteigerung der Bestände des durch die Angcl genheit Kutisker bekanntgewordmen Hanauer Lagers. Die Bersteigerung wird wenigstens Anhaltspunkte dafür geben, welchen Wert das Lager nunmehr darstellt, das die Preußische | Staatsbank mit 4,2 Millionen kreditiert hat.
Hastentlas ungenvon Direktoren
Berlin, 3. Ian. (WTB) In der Angelegenheit des Barmatkonzerns sind eine Reihe von Haftentlassungsanträgen gestellt worden. Es soll Aussicht dest.'hen, daß außer dem stellvertretenden Direktor Thieme der Merlurbank, dessen Hastcntlassung gestern nachmittag erfolgt ist, auch noch zwei w.itere Mitglieder des Direktoriums auf freien Fuß gesetzt werden, sobald ihre Vernehmung im Laufe des heutigen Tages beendet sein wird. Die Fortführung des Betriebes der Bank, deren S LI* legung infolge der Verhaftungen drohte, dürste mit der Freilassung der drei Direktoren ermöglicht werden.
Genera? Maercker f.
Am 31. Dezember ist in Dresden der General Maercker an den Fo gm ein:r langwierigen Krankheit kurz vor Vollendung seines 60. Lebensjahres gestorbrn.
Maercker nahm 1898 an den Kämpfen in Ost-Afrika und von 1904 bis 1906 an den Kämpfen gcgen die Hereros in Südwest-Af'.ika teil, wo er durch Schulterschuß schwer verwundet wurde. Bei Kriegsausbruch war er Oberst und Komrnandeur von Borkum. 1915 erhielt er das Infanterieregiment Är. 82 und tivucde dann Brigade-Kommandeur. Zut tzt bcf hl gte er eine Division. Rach Ausbruch der Revolution gründete er das freiwillige Landjäger- Korps, mit dem er sich hohe Verdienste um tie Aufreckterhaltung der Ordnung inMitteldeutschland erwor en hat. Am 20. September 1919 wurde er Kommandeur des Wehrkreises 4, am 9. April 1920 aber nach dem Kapp-Putsch verabschiedet. Maercker hat die Tagung dec Nationaloersammlung in
Berlin, 2. San. (Priv.-Tel.) Der preußische Finanzminister Richter hat sich einem Berliner Pressevertreter gegenüber über die Vorgänge bei der Staatsbank ausgelassen. Die frühere Preußische Seehandlung, jetzige Staatsbank, habe während der letzten Phasen der Inflation beträchtliche Verluste durch die Gewährung von Papiermarkkrediten erlitten. Dom Finanzministerium seien Weisungen über die Anwendung besonderer K a u t e l e n bei der Hergabe von Krediten ergangen, die anscheinend von der Dank nicht immer befolgt worden seien. Im
uno weist ctne Geschwindigkeit vo-^ 70 Meilen in der Stunde auf. Alle Flugzeugverbindungen mit Paris, Brüssel und Köln sind eingestellt. Die Telephonv erbindung Londons mit zahlreichen Provinzstädten ist unterbrochen. Die großen Dampseclimen halten ihren Dienst nur unter großen Schwierigkeiten aufrecht. Der Sturm war an manchen Stellen mit starken Regenfällen verbünd m, so daß der Stand der Themse innerhalb der letzten 21 Stunden um acht Zoll gestiegen ist. An verschiedenen Stellen der Küste sind die Deuche ernstlich be- schädigt. Rach den Aussagen der Wetterkunoigen ist eine derartig lange Reihe von Stürmen seit November 1893 nicht dagewesen.
Schneesturm in Neuhork.
Reuhork, 2. Jan. (WTB) Heute am frühen Morgen setzte ein starker Schnee sturm ein, der mit einer Stundengcschwind.gkeit von 60 Meilen dahinbrauste. 60a) Mann m.t Schneepflügen sind damit beschäftigt, die Hauptstraßen sreizumachen. Der Schnee liegt bereits über 10 Zentimeter hoch.
Wölfe in Ostpreußen.
Seit längerer Zeit bereits wurde gearg wohnt, daß in der IohannisburKer Heide Wölfe ihr Anwesen trieben. Vor kurzem gelang es nun einem Oberförster, eine Wölfin von einer Länge von 1,65 Meter und einer Höhe von 73 Zentimeter, also ein ungewöhnlich großes Tier, zu erlegen. Ein Iungwolf, der in ihre-' Gesellschaft war, entfloh.
Der Berliner Kassenräuber verhaftet.
Berlin, 2. Jan. (WTB) Der angebliche Kassenraub aus dem Bahnhof Zoo erwies sich als erdichtet. Der angeblich überfallene Eisenbahnbetriebsassistent Münch wurde auf Grund der polizeilichen Ermittelungen verhaftet. Vermutlich erdichtete er, um älnregel- mäßigkeiten in seiner Kasse zu vertuschen, den Raubüberfall.
Tüchtige „Geschäftsleute".
Von der Kriminalpolizei wurde eint Schwindelfirma Sch ehe & Riemann, die sich Kommissionsgeschäft nannte und in der Iäger- straße in Berlin ihre Geschäftsräume hatte, aufgehoben. Durch die betrügerischen Geschäfte der beiden, im 30. Lebensjahre stehenden Inhaber bei Firma sind 15 Strumpffirmen, außerdem mehrere Teppich-, Leder- und Automobilfirmen schwer geschädigt worden. Das Ge- fchäftsgebahren der Schwindelfirma bestand darin. daß sie gegen kleine Anzahlung große Warenbestände kaufte, die dann sofort wieder weiter vertäust wurden. Den Erlös verbrauchten die beiden Firmeninhaber für ihre großen persönlichen Ausgaben.
Rundfunk und HerlngsfischereL.
Die Heringe treten bekanntlich in großer. plötzlich erscheinenden Schwärmen auf. Bisher wurden die Fischer von dem Auftreten der Schwärme auf telegraphischem Wege benachrichtigt, was den einen großen Rachteil hatte, daß sie zu den in Betracht kommenden Zeiten oft tagelang beschäftigungslos zu Haufe sitzen mußten, nur um für das Telegramm erreichbar zu sein. Run hat man in Norwegen einen Rundfunkdienst eingerichtet, der es ermöglicht, daß die Fischer auch auf hoher S e e die Meldung empfangen können. Das lange beschäftigungslose Warten fällt also fort.
Geheimrat Bumm
Rach einer Meldung aus München ist der Leiter der Münchner Llniversitäts-Frauenllinik, Geheimrat Professor Dumm, Freitag abend in der Münchner Chirurgischen Klinik an den Folgen eines Gallensteinleidens im 67. Lebensjahr gestorben.
Wettervoraussage,
Langsam aufklarend, westliche Winde, später kälter und Rachlassen der Niederschläge, Rächt- frostgefahr.
Aus aller Well.
Die Wasserschäden nm Rhein.
Köln. 2. Ian. (WTB.) Wie von unterrichteter Seite verlautet, beläuft sich der Hochwasserschaden am Rhein auf 18 bis 20 Millionen Mark, wovon auf die Stadt Köln etwas mehr als z w e i M i l l i o n e n entfallen. Den Gesamtschaden am Rhein und an den Rebenflüssen schätzen amtliche Kreise auf 23—25 Millionen Mark. Am meisten gelitten hat der Regie- rungsbe?.irk Koblenz; der Kölner Regierungsbezirk Metz steht an zweiter Stelle. Durch die älnterstü^ungsmaßnahmen der Regierung wurden bisher noch verhältnismäßig wenig Barmittel für die Geschädigten in dec Stadt und auf dem Land aufgebracht; so erhielt z. D. Köln bisher nur 120 000 Mark. Die Barentschädigungen konnten also hier nur in seltenen Fällen em Zehntel des Schadens überschreiten. Die bisherigen Auszahlungen sind jedoch nur als Abschlagszahlungen aufzufassen. Sobald weitere Mittel von der Regierung etntaufen, werden die Barentschädigungen automatisch erhöht.
Der Erdrutsch im Ar!ber<,§ebiet.
Innsbruck, 2. Ian. <WB.) Heber dje Verkehrsunterbrechung auf der Arlbergstrecke erfahren die „Innsbrucker Nachrichten", daß der Felssturz bei Hintergasse einer der größten ist, von denen die österreichischen Bahnen je betroffen wurden. Auf einer 25 Meter langen Strecke sind 600 Kubikmeter Fels niedergegangen. Der Felssturz ist durch Frost Wirkung entstanden. Lieber den Bahnkörper hängen noch Felspart.en, deren Absturz droht. Von den 600 Kubikmeter Felsmacke liegen etwa 200 Kubikmeter direkt auf der Bahnstrecke und sind bis zu einer Höhe von sieben Meter Über dem Schienenniveau aufgehLust.
Lchneesturm in England.
kun;mmüvl^asrvuau5 3$T */i8 .asoupg,a<5°yvM bedingten Dafallenschaft Frankreich gegenüber enrzogen werden. .
Ferner Osten: Rußland und Japan stehen vor dem Abschluß einer Einigung, Rußland und China haben sich geeinigt, Ruh.and rückt wieder in den Fernen Osten ern. Wladtwostock hat es schon seit zwei Jahren, im letzten Jahre Bat e$ die volle Verfügung über die oft chinesische Bahn wieder erreicht. Eine Reugruppierung deutet an: hier Rußland, China und Japan, dort Nordamerika und England, Vorgänge, die natürlich auch auf Die englische Außenpolitik zurückwirken.
In Nordamerika Sieg der Republcka- ncr, ihres außenpolitischen Programms, das mehr allgemein als bestimmt ist: Offene Tür im Femen Osten, Flottenabrüstung, Wellschicdsgerichtshof, Dawes-Plan. Noch längst nicht machest die Vereinigten Staaten taä ganze Schwergewicht geltend, nt dem sie traft des Ausganges des Weltkrieges "materiell wie volitisch in der Lage waren. Aber das Jahr bat doch die volle Rückwendung der Binion zu Europa gebracht.
Noch ist die W e l t p o l i t i k im Sinne von 1913 nicht wieder entstanden. Die einzelnen Kreste liegen noch nebeneinander. Sie sind noch mcht wieder ineinander verwoben, und nur an wenigen Stellen, im Grund eigentlich nur in L o n- D o n toerben tatsächlich alle Vorgänge der Hohen Politik über die Erde hin gespürt. In den Fernwirkungen aber machen sich alle für jeden Staat geltend und auch für uns. In diesen Rahmen, in die Reugruppierungen, die hier angedeutet wurden, sind die Ausgaben der deutschen Außenpolitik zu stellen. Räumungsfrage und Militärkvntrolle — Durchführung des Dawes-Planes in all seinen nicht nur wirtschaftlichen und finanziellen, sondern vor allem auch politischen Schlußfolgerungen (Rheinland!) — Handelsvertragsabschlüsse — schließlich Völkerbund.
Jede Umschau in der großen Politik mit ihren Folgerungen für die deutsche Außenpolitik führt so Darauf hinauf auf die Hauptfrage im Innern, die Bildung einer Regierung. Werden nun die nächsten Tage oder Wochen uns diese Regierung bringen, nachdem die Entscheidung der Dotschafterkonferenz über Kölner Zone und Militärkontrolle die Lage auch in dieser Beziehung noch erschwert und verwirrt hat? Werden die heute widerstrebenden, einer bürgerlichen Regierung widerstrebenden Kräfte in der bisherigen Regierung und in den Regierungsparteien überwunden werden? Es ist nicht nur eine Schicksalsfrage der inneren Politik, sondern auch von größter Bedeutung für das, was außenpolitisch in den nächsten Wochen und Monaten für Deutschland entschieden werben wird unb was außenpolitisch für Deutschland in dieser Zeit auch herausgeholt werden kann!
Die Regierungskrise in Italien.
Wachsende Schwierigkeiten.
Rom, 3. Jan. (Tckl.) Heute tritt das italienische Parlament wieder zusammen. Mussolini will eine große Rede halten, der mit besonderem Interesse entgegengesehen wird. Die Turiner „Stampa" erklärt, die Regierungskrise sei wohl aufgeschoben, sie könne aber nicht mehr verhindert werden. Innerhalb der Rationalliberalen zeigen sich auch gewisse Spaltungen, da ein Teil nicht mehr mit der Regie- kung zusammenarbeiten will. Die beiden liberalen Minister Sarocchi und Casata sollen Halandra erllärt haben, daß sich ihre Lage -in der Regierung immer schwieriger gestalte. Die „ötamba“ meldet weiter, daß Mufio- lini der Kammer die Vertrauensfrage stellen wolle. Sollte er in irgendeiner Frage unterliegen, so werde er nicht zögern, fein Rücktrittsgesuch zu überreichen.
Mussolini will die am Mittwoch begonnene Beschlagnahmung der Oppositionsblätter auch am Donnerstag fortfehen. Während am Mittwoch der „Corriere della Sera" und einige sozialistische Blätter die Leidtragenden waren, waren es am Donnerstaa der liberale „Mondo", das „Giornale d.Italia^ und „Ruovv Paese". ferner die angesehenen Blätter der Katholischen Volkspartei, „Popolo", „Voce Republica" und „Sereno". — Die faszistische Presse bezeichnet die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen als das wirllamste Mittel zur Beruhigung der öffentlichen Meinung. Das Vorgehen der Regierung sei durch die Tatsache gerechtfertigt, daß die Oppositionspartei im Auslande eine salscheVorstellung von der Lage in Italien Hervorrufe und daß man eine Provokation des exenirischen Fa - szismus befürchten müsse. Die strenge Anwendung des Pressedekretes findet jedoch in parlamentarischen Kreisen wenig Anklang. Sogar in regierungsfreundlichen Kreisen wird betont, daß die jetzigen Maßnahmen nur vorübergehender Statur fein dürsten.
Weimar mit seinen Truppen mit möglich London, 2. Ian. (WTB.) Der Sturm, gemacht. 'Besonders bekannt wurde er durch ter feit gestern abend über England tobt, die Besetzung Leipzigs im Frühjahr 1919 | ist der schlimmste feit den letzten elf Tagen
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 3. Januar 1925.
Rätsel-Wettbewerb des Gietzener Anzeigers.
"Die große Fülle von Einsendungen auf den Rätsel-Wettbewerb des «Gieß. Anz." zu Weihnachten 1924 hat es mir unmöglich gemacht, hie erforderliche gründliche Durchsicht Der Lösungen in der kurzen Zeit vom Tage des Ein- senbungsschlufses dis heute vorzunehmen. Ich bitte die eifrigen Löserinnen und Löser, die schone Tugend der Geduld, die sie beim Austüfteln der Rätfelaufgaben ja so trefflich bekundet haben, noch einige Tage weiter zu üben. Die Veröffentlichung der Auflösungen und der Olamen Der Belohnten wird in Den nächsten Tagen erfolgen. Der Rätfelonkel.
Die Jagd im Januar.
Wir find mitten im Winter, obwohl dieser sich noch immer von einer gutmütigen Seite zeigte. Für den Im allgemeinen schwachen Wildstand ist das mit Freuden zu begrüßen, doch sollle der Weidmann, wie die Iagdwochenschrift „St. Hubertus" in Cothen-Anhalt dringend empfiehlt, auch seinen Teil dazu beitragen, daß dem Wilde Ruhe vergönnt wird.
Obwohl R e h w i l d in manchen Staaten noch Schuß seit hat, soll doch kein Jager von dieser Erlaubnis Gebrauch machen, wenn es sich nicht um kümmernde Kihböcke handelt.
Auch beim Edelwild soll sich der Abschuß nur noch auf Gelttiere und Spießer beschränken. Die Fütterungen find täglich nachzm sehen und nachzufchütten. und ist besonders tut kräftige Fütterung des hochbeschlagenen Mutte, wildes zu sorgen. Das Wild rubelt sich in dich teren Beständen ohne Unterschied des Geschlechts nur die starken Hirsche stehen einzeln zusammen
Für die Aesung und den Abschuß des Dam wildes gilt dasselbe wie beim Rotwild.
Aus Sauen ruht die Jagd in gehegten Re vieren. Rach der in den Dezember und Januar gefallenen Rauschzeit find besonders die Keiler schlecht bei Wildbret.
Die Jagd auf Hasen ist möglichst einzu- schränken, besonders dürfen Treibjagden keinesfalls mehr stattfinden, da die Hafen bei mildem Wetter zu rammeln anfangen, und weil ihnen gerade in dieser Zeit durch Schlingensteller und Raubzeug am meisten nachgestellt wird. Zäune und Hecken sind auf das Vorhandensein von Schlingen zu prüfen.
Rebhühner sind bei strenger Witterung möglichst in Rähe kleiner und dichter Remisen mit Getreideabfällen, Heusamen usw. zu füttern.
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Duisburg, 3. Januar. (TU.) In der gestrigen Vollversammlung D?r R ederrhe'Nischen Handelskammer eicklärtr Der P' äs bmt, Generaldirektor Dr.-ing. Reusch. zu Den Handelsver- tragsverhandlungen mit Frankreich, mit Wicken Der Regierung fei versucht worden, in privaten Verhandlungen die wichfge Frage der Einfuhr von Eisen und Stahl aus Elsah- Lothringen zu lösen, bisher jedoch ohne , Erfolg. Die Cchasfung eines internatio- innigften Zusammenbange mit der ganzen Frage nalen Stahltrustes, die im Zusammenhang schienen die De solo ungsverhältnisse der mit biefen Verhandlungen in Der O.f.enckicy.e t Staatsbeamten zu stehen. verhandelt wurde, sei g a n z a u s g e s ch l o s s e n.
Er habe wiederholt gefordert, daß die Besoldung Möglich fei nur Die Wiederherstellung von Darin der Staatsbank nicht nach dem Maßstab an- einbarungen, wie sie vor dem Kriege be- Derer Staatsinstitute, sondern nach dem der P r i- standen haben unb die s.ch leb.glich auf Ecyie- vatbanken geregelt würde. Der Staatsbank I n e n und Form eisen b schränken. Die von seien wertvollste Kräfte dadurch verloren gegan- Den Franzosen gewünschte Aufrecht..rhal'ung der gen, daß sie zu Gehältern, die ein Mehrfaches zollfreien Einfuhr Elsaß - Lot(,r ng scher Der bei Der Seehandlung gezahlten betrugen, i n Erzeugnisse wie sie bisher auf Grund des F ie-> Dte Privatwirtschaft abwanderten. Densvertrags geschah, Dürfe unter keinen Er habe mit seinen Wünschen jedoch sowohl Llmständen zugegeben werden, bei Den Parteien im Landtage, wie bei verschie- . . ...__
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Gegenliebe gefunden. Die Fehlerquelle liege je- «NoNM-SN dLS bcfetitcn (BcbictCS« denfalls darin, daß Die jetzige Organisation Der Staatsbank Berlin, 2.Januar. Wolff.) In der vorn
leine °uSr°ich-ad- Garant!- füt «ine wirksam« Deutschen ®eamten6unb jut » »nnfmli# der Interessen Der Ausgewlesenen semerzert de-
c. , ...t ^vntroue gründeten Druckschr st „Der Ausgew le-
brete. Es müsse eine modernere Organßatton |cnC<< ,llit ;hl.c) Nummer vom 1.Januar ihr mit schärferen Kontrollen geschaften werden, um cinstellt. wandte sich Reichsminister
der Staatsbank wieder das erforderliche An- $ & e in feiner ^in2nfcf)nft als Minister Der eben 3U geben. o besetzten Gebiete an Diejenigen Beamten. Die sei--
Rach einer weiteren Meldung hat Der Zen- aua Dem besetzten Gebiet ausgewiesen
trumsabgeordnete Langc-Hegermann seine ^urDen1 gesamten Aufsichtsratsstellen im Barmat-Konzern toirD bei allen deutschen Staat Bürgern
niedcrgelcgt. Der Aufsichtsrat Der Merkurbant in @rinnl?vung behalten, daß das Jahr 1923 ift äu einer Sitzung einberufen um ebcntudl burd bcn Nuhikainpf zu e uer gütigen Kraft-
neue Vorstandsmitglieder zur Führung Der Ge- p^be deutscher Treue unb valerländ scher Ge-
chafte zu bestellen. Es soll geplant fein, eine finnung gcü?orDen war. und durch den passiven
Aktion der Hochfinanz Widerstand und Den S?paratistcnrummel g.raDe
zur Stützung Der Dem Barmat-Konzern I Die Treue der Deutschen im besetzten ©ebiet auf nahestehenden Industrieunternehmungen in die eine besonders harte Probe gestellt wurde.
Wege zu leiten. Einzelne Gesellschaften sollen I ben doch Die Gegner im Jahre 1923 toiDerred);iia) durch Die Geldsperre bei der Merkurbank an- I ein Einbruchsaebiet von 163246 Hektar beietzt, cheinend bereits in gewisse Schaierigkellen ge- I irt dem sie rund 900000 Deutsche ihrer gesetzmaßi- raten sein. Infolge des Vorgehens Der Staats- I gen Regierung teilwe.se entzogrn, 336o0 Beamte anwaltschaft haben zwei Konzernbanken, immlich I mußten ihr Brot in Der Verbannung essen. Die Hoffmann und Friedländer Bank A-G. und Rechnet man hierzu noch Die Familienange- Die Bremer Privatbank A.-G. wegen Störungen I hörigen, so kommt man bei vorsichtiger Rechnung des Geschäftsbetriebes ihre K a f1 e n bis zum I auf eine Gesamtzahl von 130 000 Ausgewiesenen. 7. Januar geschlossen. Durch die Durchführung der in London im uuguft
getroffenen Vereinbarungen gelang es, in langen schweren VerhanDlungen mit Ausnahme von fünfzehn Fällen, über die noch verhandelt wird. Die Rückkehr Der Ausgewiefenen zu- erreichen. Das erste Weihnachtsfest haben all diese wieder in ihrer Heimat feiern können. Man lann am Ende des Jahres 1924 mit Hinweis auf die beachtenswerten Erfolge der Reichsrcgierunb getrost davon sprechen, daß das tieftraurige Schicksal, das über Tausende deutscher Beamter und über Tausende von Angehörigen freier Berufe hereingebrochen war. sich in allen wesentlichen Dingen zum Guten wandle. Die deutsche Beamtenschaft verdient nicht nur eine formelle Anerkennung für ihre Pflichttreue, sie hat vielmehr wohlerworbenen Anspruch Darauf, daß man ihr ehrenvolles Verhalten mit aufrichtigem Dank ausstatten, und daß man ihr das Lob spendet, In Vaterlandsliebe und Heimattreue alles getan zu haben, was Menschen möglich ist.
Sofia zurückgekehrt. Vor seiner Abrerfe sagre unD owrcy Die GrvdLruag von vi- p e m n i y Zankoff in einer ilnterrebung mit Vertretern der I <mS Den Händen Der Unabhängigen und Spar- Bukarester Presse, daß er vor allem mit Den süh- takisten.
renden Männern Rumäniens Fühlung genommen ----
habe, um eine Annäherung zwischen Hilhltnff her WasserttrSl^SN.
Bulgarien und Rumänien zum Schuhe W
der gemeinsamen Interessen herbeizuführen. Die Berlin, 3. Ian. (Priv.-Tel.) Wie wir gemeinsame Front richte sich hauptsächlich gegen I hören, findet im Lause der nächsten Woche in den Bolschewismus. Zankoff dementierte j Heidelberg eine Besprechung Der an Dem den angeblichen Abschluß eines Schutz- und Trutz- Uebergang der Wasserstraßen von Den bündnisses mit Jugoslawien gegen den Dol- I Ländern auf das Reich beteiligten Länder statt, schewismus. Auch mit Rumänien sei ein derar- I Unter anderen Gegenständen stehen zur Ver- tiges Bündnis nicht geplant. Es genüge das Handlung: Die Frage der Organisation. Abgren- grundfähliche Einvernehmen der Drei zung Der sachlichen Zuständigkeiten Des Reichs, Staaten in dieser Frage, um im Rotfolle Dem I Verhältnis von Reich und Ländern in Den inter- Bolschewismus Die Stirn bieten zu können. nationalen Schiffahrtskommissionen. Anlagekapital, Ausnutzung Der Wasserkräfte an Den Reichswasferstrahen. älebernahme der großen


