Ausgabe 
2.2.1925
 
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xmt Erdach heimgesucht: 881 OZiarl stnv ihnen hierbei in die Hände gefallen. Wahrscheinlich hat man es hier mit denselben Einbrechern zu tun, die jüngst Einbrüche in die Kreisämter von Densheim und Groß-Gerau verübt haben.

Offenbach. 31. 3an. Die Stadt­verordnetenversammlung bewilligte in ihrer jüngsten Sitzung einen Iahreszuschuß von 10000 Mk. zur Stadt. Kindermilch­anstalt zur Sicherung einwandfreier Beschaffen- heit der zur Herstellung der Säugtingsmilch be­nötigten Rohmilch. Gröhe Bewilligungen wur­den ausgesprochen für Erneuerungen und Arbeiten im Schlachthof, nämlich rund 150000 Mk. für Diehladerampen, Autohalle, Ozonanlage im Gefrier- und Kühlhaus und ihn- Wandlung der bei Errichtung des Schlachthofs vor 20 Jahren eingebauten Schwefligsäuve-Kälte- maschinenanlage in eine Anlage nach dem Am- moniakshstem. Erfreulich ist, zu hören, dah der Hafenverkehr eine Verlängerung der Kaimauer erforderlich macht, wofür 46 000 Mk. bewilligt wurden. Für die Kinotheater wurde die seitherige Pauschalsteuer erseht durch eine Kassen st euer in Höh« von 20 Proz. von der Brutto- oder 25 Proz. von der Rettoein- nahme. Anschließend wurde getadelt, dah der Staat den Lichtspieltheatern außerordent­lich hohe Stempelabgaben abnehme, die steuerähnlichen Charakter haben und deshalb un­angebracht seien, weil die Vergnügungssteuer den Gemeinden zustehe. Da die Frankfurter Kinos, bei denen die gleiche prozentuale Kassensteuer

gilt, mit dieser Stempelabgcü« nicht belastet sind, so nahm man in Aussicht, den staatlichen Stempelbetrag von den jeweiligen städti­schen Monatssteuern in Abzug zu bringen. Zu lebhaften politischen . Auseinanders^ungrn führte ein Gesuch des Tourt stenvereins A a t u r f r e u n de" um Unterstützung bei Er­richtung einer Hütte im Spessart (bei Dorf-Cassel), wogegen von deutschnationaler Seite eingewendet wurde, dah es sich um eine sozialdemokratische Organisation handle und dah die Praxis der Partei,ihre Parteisuppe von der Stadt kochen zu lassen", sich hier wiederhole. Trotzdem wurde dem Gesuch entsprochen und ein einmaliger Bei­trag von 5000 Mk. sowie ein unverzinsliches, mit 1 Proz. im Jahre rückzahlbares Darlehen be­willigt gegen vertragliche Sicherung eines Zu­griffs der Stadt bei drohendem Verfall oder bei Äichtbenuhung der Hütte und unter den weiteren Bedingungen, dah die Hütte alkoholfrei bewirt­schaftet wird und für die Zwecke der Offenbacher Jugendpflege ohne Rücksicht auf politische Ge­sinnung und religiöses Bekenntnis zur Ver­fügung steht.

Kreis Wetzlar.

Kinzenbach, 31. 3an. Llnglücks- fall durch Spielen mit einem Re­volver. Der 15jährige Sohn des Eisenbahn- assistenten ReuhauS in Kinzenbach han­tierte heute morgen mit einem geladenen Revolver. Hierbei ging ein Schuh los und die Kugel (Kal. 7.65) durchschlug seinem achtjährigen Bruder die Brust. Dr. Hoffmann aus Heuchelheim leistete die erste Hilfe. Der Verletzte wurde mit dem Sanitäts- Krankenwagen nach der Chirurgischen Klinik in Gießen transportiert. Trotzdem die Verletzung sehr schwer ist, hofft man, den Jungen am Leben erhalten zu können.

§§ Lützellinden, 31. 3an. Die hiesige Gemeindejagd sowie die Markwalds- j a g d wird mit dem 1. April frei und dem­nächst neu verpachtet.

j:s Hochelheim. 31. San. Auf Anordnung des Konsistoriums zu Koblenz fand in der hie­sigen Kirche die Ordination des Kandidaten der Theologie Paul Schneider, Sohn deS Vfarrers Schneider Hierselbst, durch den Superin­tendenten Pfarrer Wieder aus Garbenheim im ^öcisein des Synodalvorstandes, der Synodal- Heistlichen und einer großen Anzahl Mitglieder der Kirchengemeindm von Hochelheim und Dorn­holzhausen statt. Sup. Wieder legte seiner Wriherede die Worte aus 1. Korinther 4 Vers 1 und 2 zugrunde. Rach der Weihe predigte Pfr. Daul Schneider über das Bekenntnis des Apostels Paulus:3ch schäme mich des Evan­geliums von Christo nicht ..., Röm. 1, V. 16. Der junge Pfarrer, der im vorigen 3ahre in der Berliner Stadtmission tätig war, tritt am 1. Februar die Stelle eines Hilfspredigers in Essen an. Für fein neueS Amt begleiten ihn die bestell Segenswünsche unserer Gemeinde.

§§ Dornholzhausen, 1. Febr. Die Ar­beiten an der Zusammenlegung der hie­sigen Feldmark sind tüchtig im Gange. Fast täglich sieht man die Landmesser mit den Mehgehilfen im Felde arbeiten. Die Donttie- rungsarbeiten sind bereits beendet. Die W e g e- Meßarbeiten wurden dieser Tape in An­griff genommen. 3n Verbindung mit der Zu­sammenlegung ist der chaussem ä h ige Aus­bau von hier nach Lang-Göns geplant. Es haben deswegen schon Verhandlungen mit der Gemeindevertretung von Lang-Göns statt­gefunden. nach deren Ergebnis Aussicht auf Verwirklichung des Planes besteht. Die hie­sigen Einwohner, die des öfteren auf Dahn- benuhung angewiesen find, ins besonders auswär­tig beschäftigte Deamte, Angestellte und Arbei­ter begrüßen diesen Schritt mit Freuden, da 'der Weg von hier nach Lang-Göns bei der Witterung, wie wir sie jetzt haben, kaum passier­bar ist. Die Holzhauerarbeiten im hiesigen Gemeindewald sind sowett beendet. Un­ter den Holzhauern bemerkt man alte ergraute Leute, die ftch diese allwinterliche Beschäftigung, der sie schon jahrzehntelang nachgehen, nicht nehmen lassen.

§§ Oberkleen, 31. 3an. Der hiesige Teilbetrieb der Damag-MeguiN-A.-G. ;u Butzbach ist vollständig stillgelegt. Die Maßnahme ist darauf zurückzufühcen. daß es infolge der allgemeinen wirtschaftlichen Rotlage an Absatzmöglichkeiten mangelt.

§§ Reiskirchen, 31. 3an. Die hiesige Gemeindevertretung hat sich in ihrer I letzten Sitzung für die Durchführung der wirt- |

schastlichen 3m ammenlegung uet Grundstücke der hiesigen Gemarkung ausge­sprochen. Unsere Gemeinde war die einzige in der Bürgermeisterei Rechtenbach, die die Zu­sammenlegung bisher nicht beschlossen hat.

Heften-Nasmu.

bl. Dillenburg. 31. 3an. Die Stadt läßt zur Zeit für ihre Beamten unterhalb des Krankenhauses einen Reubau erstehen, der nach Fertigst^lung vier Familien beherbergen soll. Die von den Beamten bislang bewohnten Räume werden somit frei. Der Kr ei s hat ebenfalls ein Wohnhaus auf dem Mittelfeld erbauen lassen, das bereits von zwei Familien bezogen wurde, Das Jugendamt des Dillkreises wird die D e z i r ks w a n der büch e r ei auch für den Bereich unseres Kreises erwerben. Es handelt sich hierbei um guten Lesestoff, den man vornehmlich der 3ugend darbieten will.

Frankfurt a. M, 1. Febr. (WTB.) Heute starb die Gemahlin des Oberbürgermeisters Dr. Landmann. Frau Elisabeth Landmann geb. Denh. im Alter von 47 Jahren nach kurzem schweren Leiden. 3n dem Hause Bleichstr. 48 vergiftete sich am Samstag die Witwe Reukranh. indem sie die Gashähne im Schlaf­zimmer öffnete. Die Gesellschafterin Paula K n a b , die anscheinend durch den Gasgeruch aufwachte und die Hähne schließen wollte, wurde auf dem Wege zum Schlafzimmer ohnmächtig und erlitt ebenfalls den Tod.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Dienstag, 3. Februar:

11,55 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr: Rachrichten­dienst. 4 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 4,30 bis 6 Uhr: Aundfunknachmittag in Musik und Wort. 6 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6,30 Uhr: Die Lesestunde: AuSSoll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6,30 bis 7,30 Uhr: Vor­trag:Die Vortragskunst im Rundfunk". 7,30 bis 8 Uhr: Vortrag:Ueber den gegenwärtigen Stand der Empfangsmöglichkeiten im Rundfunk". 8 bis 8,30 Uhr: Vortrag über Kurzwellen tele- graphie". 8,30 Uhr: Sinfonie-Konzert. 10 bis 11 Uhr: Dostojewski.

Wirtschaft.

Notverordnung über Ttnslandkredite öffentlicher Körperschaften.

Die Verordnung des Reichspräfidenten über die Aufnahme von Auslandkrediten durch die 2änl>er, Gemeinden und Gemeindever- bände vom 1. Rovember 1924 ist mit SndeOanuar abgelaufen. Inzwischen haben die Länder gegen­seitig vereinbart, sich bei der Aufnahme von Auslandkrediten an g emeinfam aufgestellte Richtlinien zu halten und beren Einhaltung auch von ihren Gemeinden und sonstigen öffent- lichen Verbänden zu fordern. Die Durchführung dieser Vereinbarung erfordert aber bei ein'gen Ländern die Erweiterung deS bestehenden Auf- sichtsrechtes. die möglichst rasch zum Teil auf dem Wege der Landesgesetzgebung durchge'ührt wer­den soll, um bis dahin keine Lücke in der ein­heitlichen Kreditpolitik gegenüber dem Ausland eintveren zu lassen, die durch den Ablauf der Verordnung vorhanden wäre. Um dies zu ver­hindern, hat der Reichspräsident auf Vorschlag der Reichsregierung eine für vier Wochen gel­tende Rotverordnung erlassen, da eine ent­sprechende Gesetzesvorlage, die im übrigen dem Reichsrat zugegangen ist, nicht mehr rechtzeitig verabschiedet werden kann. Die Verordnung be­sagt, daß die Gemeinden und Gemeindeverbande zur rechtsgültigen Ausnahme von Krediten im Auslande oder zur rechtsgültigen Begebung von Anleihen im Auslande der Zustimmung deS Reichsfinanzministers bebürfen, soweit sie in die­ser Hinsicht nicht nach den landesgesetzlichen Dor- schriften oer Aussicht und der Genehmigung un­terliegen. Der Reichspräsident ging dabei von der Erwägung aus. daß die Durchbrechung der bisherigen einheitlichen Polittk der Inanspruch­nahme des ausländischen Kreditmarktes, die mög­licherweise in der Zwischenzeit bis zur vollen Geltung der vereinbarten Richtlinien in allen Ländern seitens einzelner Länder erfolgen würde, geeignet sein könnte, die aftgememern Währungs- und Finanzbelange zu schädigen,

D i e Indexziffern. Die auf den Stichtag, 28. Januar, berechnete Großhandels­indexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegen­über dem Stande vom 21. Januar (138,9) um 1,1 Prozent auf 140,4 gestiegen. Die Reichs - Indexziffer für die Lebenshaltungskosten für den 28. Januar ist gegenüber der Vorwoche (124,0) mit 124.4 nahezu unverändert geblieben.

Frachten stundung durch d i e deutsche Verkehrskreditbank. Der Verwaltungsrat der Deutschen Reichsbahngesell­schaft hat sich damit einverstanden erklärt, dah die Deutsche Verkehrskreditbank A. G. in Ber­lin die Geschäfte der Frachtenstundung für die Deutsche Reichsbahngesellschaft übernimmt. Die Deutsche Reichsbahngesellschast wird dement­sprechend künftig nur noch solche Frachtstundun­gen zulassen, die über die Deutsche Verkehrs­kreditbank laufen. Das jetzt bestehende monatliche Frachtstundungsverfahren wird beseitigt werden. Die eintägige Frachtstundung soll grundsätzlich beibehalten, aber nicht weiter ausgA>ehnt wer­den. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Reuregelung steht noch nicht fest. Die Fracht- stundungsnÄmer werden aber gut tun. sich schon jetzt hiernach einzurichten.

' Die Falconwerke A.-G. in Ober» Ramstadt hielten am Samstag ihre General­versammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichts­rats, Rotar Dr. Richard Selig mann - Frank­furt, erklärte, daß die Gesellschaft die Geschäfts-

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auNicyi oeantraflt yaoe, um dar aintetnegmen 3» erhalten. Direktor Hart lieb teilte mit, daß eine lleberschuldung nicht vorliege, es fehle nur an Betriebsmitteln. Es seien ernsthafte Inter­essenten für das Werk vorhanden: eine Liqui­dation käme nicht in Frage. Die Versammlung nahm die Mitteilungen entgegen und beschloß, von dec Beratung Der weiteren Tagesordnung abzusehen. , . ,

Anwachsen der Bankeinlagen in Bayern. In der H.-V. der Bayerischen Hypo- theken- und Wechselbank wurde u. a. mitgeteut, daß die Einzahlungen bei der Bank heute schon nahezu die dreifache Höh« gegenüber den Zahlen der Goldbuanz erreicht haben. Die Entwictlung des Geschäftes lasse eine langsame Besserung Der Wirtschaftslage erkennen.

Börsenkurse.

(Ohne Gewahr.!

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Berliner HandelSarsellschaft. Lommerz- und Pnvat-Bank Darmst. und Naitoaalbauk . Denilche Bank.........

Dcuischc BeretnSbank .... DiSconio Lonimandit . . Mckalldank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. - r?cs!^re!chische Lredttanstall Weltbank...... .....

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Tbemnchc Mayer Aiavdl .. Goldicvmidt GricS ebner Electron .... Höchster Farbwerke......

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Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . Meiallgesell'chaft Frankkork. Set Union A.-D. ....

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Banknoten.

(Ohne ea-ähr.)

Dedifenmartt BerlinFrankfurt a. M.

(9n Btlltoiren Mark auSgedrückt. Buenos-Sire4, Lonbon. fh» York, Japan. Rio dr Janeiro für eine Tin beit, Wien und Vudavest für 100000 Ein betten, alle« übrige für 100 Einheiten^ Telegraphische Auszahlung.

_______________(Ohne Gewähr.)

30. Januar

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers*.) Berlin, 31. Ian. Die abgeschwächte Ten­denz an der gestrigen Schlußbörse setzte sich auch heute fort, allerdings in uneinheitlicher Horm, da einzelne favorisierte Werte zu höheren Kursen einsetzten. Am Wochenschluß ist eine 21b-

gabenetgung kestzusteNen, Me sich befonbert aut Montanmarkte auswirkte. Während Bo­chumer und Mannesmann zu erhöhten Kurs«, einsehten und Harpener unverändert lagen, ist für Phönix, Klöckner-Werke und Deutsch-Luxem­burg eine nennenswerte Abschwächung festzu­stellen. Auch Höchster Eisen und ÄDtn-aieueffeu schlossen sich der Llbwärtsbewegung an auf Ge­rüchte hin von einer Zusammenlegung tm Ber hältnis von 5 zu 3. Der Markt ber Elek­trowerte lag uneinheitlich. Gesellschaft für elektrische Lieferungen setzten höher ein, Schlickert lagen unverändert zu den gestrigen Kursen. Schis fahrtswerte sind etwas leb­hafter begehrt und zeigten eine kleine Besserung Der P e t r o l e u m m a r k t lag abgeichwacht, Deutsche Erdöl und Deutsche Petroleum sind an­geboten. Bankaktien lagen ohne Interesse bei allgemein unveränderten Kursen. S b'r i t a f t i e n waren leicht befestigt. Am Kolonialmarki eröffneten ©übfee etwa zu den gestrigen Kursen. Am Markt der ausländischen Renten blieb die Haltung abwartend, es ergaben sich aber keine Kursveränderungen. Der heimisch« Rentenmarkt liegt etwas befestigt. Am Geldmärkte machte sich eine leichte Besserung geltend, was aber auf die Kursgestaltung keinen Einfluß ausübte. Tägliches Geld- 8-^12 Proz. Monatsgeld 1013 Proz. p. a. Privatdiskont 8 Proz. Am internationalen Devisen­markt sind keine nennenswerten 23eränberunaen zu verzeichnen.

Frankfurter Dorfe.

(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeigers".)^ F r a n t f u r t a. M., 31. Ian. Tenbenz: Ab« geschwächt. Die Börse eröffnete bei stillem Geschäft in schwacher Haltung. Momente, die dem Verkehr hätten Anregung bieten können, lagen nicht vor. Eine Besserung lieh sich gegen gestern nur insofern feststellen, als Angebot nur noch vereinzelt auftrat. 3m großen und ganzer war die Tendenz-Bewegung nicht einheitlich, in­dem ein großer Teil der Werte mit unverän­derten Kursen aus dem Verkehr hervorging, jedoch waren die Abschwächungen in der Mehl- zahl, wobei die Verluste aber nur einen ganz geringen Umfang annahmen. Am Montan- markt hatten Bochumer und Stinnes-Riebeck stärkere Kurseinbuhen, während die übriger Werte, sowett sie nicht behauptet waren, nur ge­ringe Abbröckelungen aufwiesen. Der Chemie- markt war ziemlich gehalten. Leicht gebeffen waren Scheideanstalt und Elberfelder Farben. Am Elektromarkt waren die Umsätze unbedeu­tend. AEG. gaben leicht nach. Der Banken- markt zeigte keine nennenswerten Kursverände­rungen. nur Berliner Handelsgesellschaft waren nachgebend. Am Schiffahrts markt hatten Hapag einen stärkeren Verlust zu verzeichnen. Von Autoaktien zogen Daimler mäßig an. Maschinenwerte tendierten leicht nach unten, desgleichen Zellstoffaktien, während Zucker aftien behauptet verkehrten. Am Ein- h e i t & m a r f t der Industriepapiere traten nen­nenswerte Kursveränderungen nicht hervor. Bei ruhigem Verkehr blieben die Kurse unverändert. Auch auf dem heimischen Anleihemarkt war das Geschäft wieder lustlos und still. Für ausländische Renten zeigte sich keinerlei Interesse, die Kurse bröckelten ab. Im Frei- verkehr des Aktienmarktes wurden Umsätze kaum getätigt. Deckerstahl 1,5, Deckerkohle 7,5, Benz 5,75, Drown-Doverie 1,5, Gntveprise 20. Growag 0,135, Hansa-Lloyd 1,5, KrügerShall 11,35, Kunstseide 85, Petroleum 20,5, Rastatter Waggon 6.75. Kabel Rheydt 8,4, Ufa 14,40. Die Börse schloß die Woche abgeschwächt und weiter zum Rachgeben geneigt, zumal am Geld­markt tägliches Geld weiter gesucht ist. Der Satz für Monatsgeld beträgt 11 bis 12Va Proz. Am Devisenmarkt sind nennenswerte Ver­änderungen nicht zu verzeichnen. Man nannte Auszahlung London gegen Kabel Reuyork mit 4,79i/;>, Paris stellte sich in Pfund-Parität aus 88,05 und in Dollar-Parität auf 18,46. Die Mark wird mit 4,199 gemeldet.

Berliner Produktenbörse,

Berlin, 31. 3an. Der Produktenmarkt toat schwach auf Gerüchte, daß die Reichsgetreide- stelle aus ihren Vorräten an Brotgetreide in größerem Umfange abgebe. Ferner hieß es, daß beabsichtigt sei, zur Senkung der Getreidepreise die Mehlausfuhr durch Zoll oder auf andere Weise zu hemmen. Auslandforderungen waren nicht nachgiebiger. Gerste war still. Haff^r nut gute Ware beachtet. Futterartikel ruhig. Es no­tierten pro 1000 Kilo: Weizen, märk. 263 bis 268, dto. Mai 302 bis 300, Roggen, märt. 260 bis 265, dto. Januar 278, dto. Marz 287, dto April 290, dto. Mai 296 bis 295, Gerste, märk 270 bis 296, Futtergerste 225 bis 246, Hafer märk. 190 bis 199, dto, Januar 212, dto. Mai 226 bis 225, Mais (loko Berlin) 221 bis 227, Raps geschäftslos, Leinsaat geschäftslos: pro 100 Kilo: Weizenmehl 36 bis 38,75, Roggenmehl 36 bis 38,50, Weizenkleie 17, Roggentleie 17, Diktoriaerbsen 29 bis '35, kleine Erbsen 21 bis 23 Suttererbfen 20 bis 22, Peluschken 18 bis 19 Ackerbohnen 20 bis 22. Wicken 18.50 bis 20 Lupinen, blau 13 bis 14, do. gelb 16 bis 16,30, Serradelle, neu 17 bis 18,50, Rapskuchen 19,20 bis 19,50, Trockenschnitzel 9,80 bis 10, Torf« melasse 10, Kartoffelflocken 21 bis 21,40, Zucker 19 bis 20 Mk.

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