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Reiches und PreustenS nicht vollständig bei Einnahmen au 3f allen.
Der Minister geht danx^us
die Frage der DesatzungSkoftea
Lichtspielhaus Dahnbolltlahe .Die
Bayerischer Minifterabban.
München, 30. Ian. (MED.) Das bayrische Staatsministerium hak beschlossen, die drei beim Ausbruch der Revolution neuerrichteten Ministerien für Landwittschast. Handel, Industrie und Gewerbe und fü'.' soziale Förderung aus Grund deS Landw.gSgetotzeS vvm 21. Dez 1923, wonach die Zahl der Ministerien von 6 auf 5 zu vermindern ist, auszulösen. Das Ministerium für Landwirtschaft und Soziales soll als eigenes dem Ministerium des Inneren einverleibt werden, das Hanteirminist^ckum als eigene Abteilung dem Staatsministerium deS Aeusteren. — Sollte das gleiche nicht auch m Hessen mög-
Cine VenisolcS-Krise.
Paris. 30. Ian. (QBoFf) Rach einer Ha- vasmcldung aus Achen hat Veniselos wegen der oppositionellen Haltung Papanastasios in der Frage tes Wietererscheinens der royalistischen Blätter, die seit der Revolution verboten waren und wrgm teS Widerstandes der Republikaner gegen seine AuSgleichSversuch? die Rasionalver- sammlung verlassen. (Rach einer A'hener Meldung der .Times" soll Beniselos während der er- rcflA-n Debatte zusammengebrochen und nach Hause gel>racht Worten fein.) Rach einer Diskussion wurde das Wiederer scheinen der royalistischen Blätter mit 208 gegen 52 Glimmen gutgeheihen. Rach einer Privatmelterng des Petit Parisien" ist der Gesundheilszustand Beniselos, wenn auch nicht ernst, doch so, dah er sich Schonung aufer- Icpen nruh und test er den Wutrsch geäuhert habe, bic Leitung der Regierung nieder- z u l» g e n. In diesem Falle würde D u s s o S. der fetz ge A'-hwiminister, die Ministerprästdent- schaft übernehmen.
Aus Stadt und Land.
Diesten, den 31. Januar 1924.
Die RfichS-DcnerniiqSziffcr.
Die RetchStndexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung und Brileidumg) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den 28. Januar auf das l,06billionenfache der Vorkriegszeit gegenüber ker Vorwoche (1,08 Billionen). Demnach ist eine Abnahme von 1,9 v. H. zu verzeichnen.
die Zahlung der Desatzungskosten nach Pari» and Twüssel nicht ohne weiteres einzustellen. Mit ein paar Redensarten sei diese schwierige Frage ntiyt zu losen. Die Devölbnnmg des beseiten Gebietes must in der Stunde höchster Rot wissen, dast die Bevölkerung der unbesetzten LandeSteile bereit ist, die gröstten Opfer zu bringen.
Der preustische Haushalt schlicht, die heutigen AuSschustbeschlüs^e mitberücksichtigt, mit einem Fehlbetrag von rund 42? Millionen Goldmark ab. Es handelt sich jetzt eigentlich darum, ob unS in dieser Stunde nicht die einzige Möglichkeit aus der Hand geschlagen wird, unser« Reichsfinanzen zu fan er.it. Wenn wir über die nächsten Monate hiirtvegkommen, dann
oder nicht. Für die Ue&crgang4$eit sind sie aber unerlastlich In der fürchterlichen R»t must auch berechtigten Interessen dec Staatsbeamten te«s Interesse deS Staates vorangestellt werden. Die Hauptsache ist nicht die schnnaiische Dewinge* ung der Deamten^rhl, sondern die organisatorische Umgestaltung deS Verwaltung, die weitgehende Ersparnisse gewährleistet.
Keine Regierungskrise in Preussen.
Berlin, 30. Ian. (Priv.-Tel.) Wie wir hören, kann die Gefahr ctrcr preustischen Regie- rungStrtse al8 beseitigt gelten, uxil in der beute vormittag stattgriun denen Sitzung der Land- lagsfrattlon des Zentrums eine Einigung mit der Regierung craieU wurde. Da- Zentrum wird voraussichtlich auf feinen Antraz, dec eine Herabsetzung der Grundsteuer um 20 Prozent verlangt, verzichten, während t*? Reg erung den Wünsck>cn de- Zentrums in der St'.ffelung-frage entgegenkommen will. Im Hauptausschust einigte man sich über die Grundsteuer auf eine Er- mästtgung der Satze für die Landwirtschaft. ES wurden folgende Sätze festgesetzt: Für bk ersten 10000 Mark 10 Pfennig, für dir nächsten 30 000 Mark 15 Pf. für die nächsten 60000 Mark 20 Pf, für die nächsten 10)000 Mark 23 Pf. Mehl 200 000 Mark gilt der allgemeine Sah von 25 Pf.
gegen den Antrag au- in der Auffassung, datz mit Rücksicht auf die Industrie, bei der die längere Arbeitszeit auch einge.ührl wird.
der Staat aus Ersparnisgründen sich auf den Achtstundentag nicht festlege« darf.
Im vorliegenden Falle dürfe bei den staatlichen Angestellten auf keinen Fall unter die Arbeitszeit von 54 Stun'cen hcrunergegangen werden. Die Vertreter dec Regierung sprachen ich in gleichem Sinne auS. Aus ihren Anrag wirb die Abstimmung vertagt, um eine Rück- prache mit den verantwortlichen Ministern zu ermöglichen.
Der Ausschust trat dann in die Beratung der Grundsätze für den Abbau derBeamten und Deamtenanwärter ein. Diese Richtlinien schrieben sich im allgemeinen den vvm Reich geschassenen Grundsätzen unter An ehnung an die hessischen Verhältnisse an. Grundsätzlich sollen die Entlassungen nirgend- zahlenmästi ;en Charakter annehmen, sondern möglichst Rücksicht auf die persönlichen Verhältnisse genommen werden. Die Abg Dirn bäum (D. D. P.) hat beantragt, dast verheiratete Angestellte ober Beamtinnen wieder das Recht auf Anstellung er» »alten, wenn die Vorbedingungen zu ihrer Entlassung hinsällig geworden sind. Die sozialdemokratische Partei beantragt, gegen bl: Aufhebung von Rotvervrdnungen -um Reiä-sjusti'.geseh Ein» sprach zu erheben und dafür einzatrctrn. dast bic Vereinfachung in ter Justizverwaltung anb Veränderungen in der Deutschen Gerichtsverfassung nur durch Gesetz vvrgenvmmen werden kann.
Tragödie der Liebe". — Astoria-Lichtspiele: .Der rote Handschuh" und .DaS Hobe Lied der Liebe"
— Vorträge über StimmbildunQ undStimmstöcung werdm im Anzcigenteü unseres heutigen Blatte- angekundigt.
— Der ZtrkuS Malve trifft in da nächsten Tagen hier ein und wird in der Turn- Halle sein auf einige Tage berechnetes Gastspiel am Freitag, 8. Februar, eröffnen. Die Turnh ll« wird vollständig in einen ZirkuSbau umgewantelt und gut gehetzt werden. (Siehe Anzeige.)
Wettervoraussage
Roch kalt und trocken.
Landkreis Gictzen.
h. R u r t e r S h a u s e n, 28. Ian. Heute Word? d r nctgewähl e Dü'-gTrmeister Schwarz In feierlicher Sitzung teS Dcm rinte-a eS von dem Der.reter deS Kceisamte- G.ehen. RegierungSrat Hemmerde, verpllichet und in fit Amt ein- geführt. Dem anwesenden seitherigen Bürgermeister Klinke! w-rte warmer Dank für sein langjähriges, ersprießliche- Wirken in dec Gemeinde ausgesprochen.
* Allendors a. Lda., 3). Ian. Di. Herde deS SchäfecS Ludwig Damm ist an Räude erkrankt. SS ist Stall sperre verhängt worden.
* Beltershain, 30. Itn. Dir Räude unter der Schafherde in Beltershain ist erloschen. Die angeordneten Mahnthne-t für diese Herde sind ausgchobrn worden Die Dehöstsre re für die Schafe te- Start LaunSpach bleibt bestehen.
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und erllärt es angesichts der drohenden: Schadloshaltung an den Bewohnern ter besetzten Gebiete als eine s111liche Verpflichtung.
Rechtsrat Dr. Obstferder tn Mainz, fttr Wo rms Recht San walt Äo«ge- Worin-, für Os- fertbach De.-waltungsd.rekrvr R e i h - Of^nbach. Für den Freistaat Hessen ist ein besonderer Schltchterbeztrk eingerichtet worden, zu teilen Docsttzenden Regierungsrat Dr.Be r nheim- Darmstadt bestellt wurde.
Sine bevorrechtigte Zuweisung von Wohnungen an frühere Heeres- angehörige, bic noch in den Kasernen wohnen. hat der MtlitärbefehlShaber im Wehrkreis 5 angeordnet. Die Verfügung wird m unfe-em heutigen Anzeigenteil von der S.adtverwaltungde- kanntg? geben mit dem Hinzufugen, terst das Wvd- nungiamt bis auf weiteres der Zivilbevölkerung nur solche Wohnungen zuweifen kann, die ter Militärbefeh'shaber nicht beansprucht. Wie uns mitgeteilt wird, hat dav Ministerium für Arbeit und Wirtschaft in Darmstadt gegen d e e Anordnung Protest einrelegt. Die Stadtverwaltung hatte bereit- ihrerseits bei dem StaatSpraftden- ten und tem zuständigen Minrster für Arbeit und Wirtschaft Einspruch erhoben, innige ter An- ordnung ist biS zum Herbst d IS. für 46 Fannllen auSgefchtetener Hcece^a^g h'rig'N Wortung zu schaffen Hierdurch würde die Zuweisung vrm 3- bis 4-Zimmerwohnungm die wob! Im wesentlichen in Frage kommen, an die Zwiltevollerung für einen Zeitraum vrn mindesten- 3/t Jahren un- mög'ich sein. , _
♦♦ Eine Mahnung an s S u m t a e Zahler öffentlicher Abgaben erlatzt die Stadtkasse im Anzclgenteil un'ereS heu.igen Blattes. Die Zahlunz matz bis zum 9. gebruar erfolgt sein, andernfalls die Beitreibung beginnt. Man beachte die Verölsentlichunz.
" Ein Königlich Rumänisches Ge- neralkonsulat ist mit tem Sih üt Frankfurt a. TK„ Langestrate 32, eröffnet txxnten. <ju tem Konsularbezirk gehören die drvvinzen Hes- fen-Rcrssau, Hessen, Waldeck und Birkenfeld (Oldenburg). , „ , .
- Deu t sche demokratische Partel. Man schreibt uns: Am Dienstag tem 29. Januar, fand Im Gewerbehaus die diesjährige, gut besuche Hauptversammlu'g ter hiesigen Ortsgruppe ter Deu'schr' demotratischen Partei statt Der Vorsitzende, Rektor Loos, gab in grvstrn Zugen einen äleberblick über die Arbeit ter Partel im letzten Jahre, wie auch über die Snlwlklung ter politischen Lage. Er kennzeichnete bic grotze.a Oin'.en, die sich für unsere tmtere und äutere Poli ik daraus erg *ben und die auch für die in diesem Jahre flatiflatenten Reichs- und ßanb- tagctrablen Geltung haben werten. Die ent- Wicklung ter Finanzen, wir auch der Wirtschaft, beteng n wohl ä-iterstr Sparsamkeit, tote höchste Anspannung jeter Arbeitskraft. So-iale Ge ichtS- pnnkte dürfen dabei aber nicht anher acht ge- las en werten. Aufgabe zielbewuh er demokratischer Politik.ist es. hier dir nötigen Grenzen auf uzeichnen und gegenüber älcbergriffcn ter buleaulratlfchrn Verv.altung wie auch ter grohen Wirlschaftsgruppen au sichern. In politischer De- ziehmlg such: sie aus tem Boden ruhiger, besonnener innerpcli ischer En Wicklung die Ration zu einh.i lichem Willen zusammenzufassen im Rahmen brr gegebenen republikanischen Staatsform, wie sir die Weimarer Verfassung geschaffen hat. äänabänterlich muh für die demokratische Partei fein bk Einheit teS Reiches. Besivinna von Rhein und Ruhr. Rach biesenr. mit grofiem Beifall auf- genommenen Re'ei'at gab Schulrat Fischer einen auhcrst tntereflanten Bericht über die Tätigkeit ter d mvkra isck-en Stadtverordneten-Fraktion und entwickelte teibei ein Bild verantwortungs- bewnh er Mitarbeit bei Führung ter Geschäfte uns-rer 6‘abt. Besonders beleuchtet wurde die ernste Entwicklung der städtischen Finanzen, und dabei tefonterö die schwere Belastung ter Kreise des Mi tclstankes ter Arbeiter. Angestell'en und Beamten durch die neuen Steue n einer sachlich' n Kri ik unterzog n Auhe orten lich bebauet’ wurde die Ro vxndig el' ter Entlassung zahlreicher städtischer Arg-stellten und Beamten und auch fier verlangt, dah allzu grohe Härten unter allen Umständen vcrm eten werten müssen Znsammen- fassend wurde darauf hingewiesen. dah auch im S’.adtparlament die Arbeit slch> nicht im Reden- ballen bei den Plenalsltzung n zeigt, sondern teh w i r dl i ch tesruchtente Däiigkeit nur entfaltet wild in den Sitzungen ter Ausschüsse. Bei der Rechnung^ablage wurde tem Rechner, Ver- rnessur.gInspektor Wei th. ter warme Dank ter Partei für bk gewissenhafte und erfolgreiche Führung ter Kassengeschäfte, besonders währenb teS Ictjxm Jahres mit seiner Geldvelwüstung ausgesprochen. Rene Blltragssähe und bic Gründung cincS WahlsondS teuiten beschlossen. Der ge- schäf'Ssührente Vorstand wurde un’er tem Ausdruck des Danke- für die zielbewuh e Führung der Geschäf'e einstimmig wietergewählt. Der erweiterte Vorstand fand durch die einstimmige Zuwahl mehrerer Mi g'leter feine fayungSgemähe Ergänzung. Eingehend wurde auch da- Programm ted am 3. Februar in Fcanfurt stattsin- tenten Parteitagbesprochen und die Delegierten dazu gewählt, lllachdem ter Vorsihente noch au mehrere demnächst ftattfintente Veranstaltungen ter Partei, wie auch auf die Versammlung des .Republiianischen Reichsbunde-" am 4. Februar ttxum hing wiesen und zu reger Beteiligung auf- geford rt hatte, schloh die Versammlung.
RLV. Die Eisenbahner sind für die Reisenden bal Dec Präsident brr RcichSbahndirektion Derlcn weist tn einer Verfügung auf die Pflichten ter Reichsbahn bediensteten hin »Immer wieter toerten," so heiht eS da, »Klagen laut über unhöfliche und unscxh- lichc Behandlung von Reisenden durch die Bediensteten. Bei ter älntersuchung dieser Defchvec- ten muhte ihre Berechtigung leitet häufiger an- eckann» netten. W:nn auch nicht verkannt werden soll, dah die 'Bediensteten oft bei ter leichten Erregbarkeit teS Publikum- einen schweren Stand haben, so muh doch Gemeingut aller Dedie'lstetrn der Gedanke werden, bah sie in bet Oefsenllichkrtt als die Vertreter ihrer Verwaltung betrachtet werden und dah nach ihrem Verhalten die gesamte Verwaltung beurteilt wird. Es muh allo für jeden eine Obre sein, das Ansehen seiner Verwaltung hochzuballen. Die Rrichs- bahn ist ein ösfentl.ches. wirtschaftliches Unter» nehmen, da- kaufmännischen Grundsätzen Rechnung tragtoi muh Deshalb ist für einen guten Geschäftsgang ter Reichsbahn die D-iensthandhabung, das Auftreten te- PerlonntS und die Bedienung der Reisenden und Vrr.'ehr- treibenten von gröhter Brteutung. .Jeter etn- zrlne Bedienstete, einerlei, ob auf dem Bahnsteig oder in ter Güter- und Gepäckabfertigung ob in ter Fahrkartenausgabe ober Auskunft stelle, muh In tem Reisenden einen wtll kommen en Kunden seiner Verwaltung erbJlex Freundliches, entgegenkommende- Wesen, leionters wenn
Die Ftnanztage In preutzen.
Berlin, 30. Ian. (Priv.-Tel.) 3m preuhi- schen Landtag gab Finanzminister Dr. v. Richter einen Ueterblld über die Lage ter preuyi- schen StaatssinanzeTt. Der Minister führte folgende- auS: Wir haben in diesem Jahre davon ablehrn müssen, Ihnen ten Staatshaushalt für da- Jahr 1924 rechtzeitig vorzulegen. Dec Rachtril dec Drrsoatunz toirb ausgewogen durch ten Vorteil, bah wir Ihnen einen a u f Volb basierten Haushalt vor egen bei helfen Zahlen sich tatsächlich etwas denken lästt- Ich freue mich, bah ter Gedanke, bas Verhältnis zwischen Reich und Ländern in brr Richtung zu andern, bah ben Ländern eine gröbere Bewegungsfreiheit zuteil wird, jetzt auch in ter Reichsregierung auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Das gilt vor allen Dinzen für die Gestaltung der finanll'llen Beziehungen. Wabe, ten Ländern gilt, gilt in demselben Umfange von den Gemeinden. S über beruhte die Staats- und Firanzkraft Preuhens auf der Einkommens- und Ergänzungssteuer. Das Rückgrat ter ®e- n-inten lieferten die Zusch'Sge zur Einkommensteuer. Beites ist heute weggesallen. Für bette muhte das Reich Ersah schrffen. Diese Ueter- welsungen führten sinnn-iell wie politisch zu auterortenilich unerwüiischten Verhältnissen. Untee finanzieller und politischer Verantwortung für die Bedürfnisse des LanteS und ter Geneinten zu sorgen, das ist dir eigentliche Drundlagn üterbauoL In dem Augenblick, wo der Landtag eine- staatlichen und parlamentarischen Leben- oder die Siadtvervrdnetenver'ammlung sich nicht nrebr ten Kops über die Deckung ter Ausgaben zu zerbrechen braucht, ist nach meiner Meinung
die ganz« Grundlage des staattrchen wie des kommunalen Lebens auf eine DastS gestellt, bei der auf die Dauer «in zufriedenes Leben Weber im Staat noch in der Gemeinde möglich ist.
Mit ter vvm Reichssinanzm'nisterium fetzt zu- geftantemn ilctertocifunq von 90 Proz. ter ®in- [nmmenftruer an die Länder ist jetensalls das erreicht Worten, was zur Zeit erreicht werten konnte. Dast wir nach diesem verlorenen Kriege, nach dieser jetzt ein Jahr anbauemte.1 Besetzung von 'Stein und Ruhr Steuern zahlen müssen '.iis zum Weihbluten, Mrüter müssen sich alle Kreise beS deutschen Volkes klar sein. (Sehr richtig.) Wenn die Verhandlungen, die Dr. Schacht in Pari- geführt hat. zu einem Erfolg füh?en sollen, dann ist da» nur möglich, wenn die Leute im Auslante. die dwu te’-elt sind unb am Zus-ammenb uch Deutschlinos l’ein IMeresse haben, sehen, dast wir selbst willens sind, was wir leisten tor.it ?n, au» eigener Krast auch zu leisten bereit sind, so bleibt in ter Tat nichts andere- übrig, als mit eiserner Energie sich zu be- mühm, die Eli nahmen und Ausgaben i i Ueber- einstimmung zu bringen. Erfreulicherweise haben He Einnahmen an Steuern im Reiche nicht uner- bcWicb zugenommen, und nud> Auffassung de- Reichssinanzministers würden die Einnahmen und Ausgchen balancieren können, weim die Gefahr nerfchwin^en werte, bah gerate die unter normalen Derhaltnislen leistungsfähigsten Teile
Hcstcn-Nastau.
* Marburg, 33. Jan. Ja die Kindrr- llinik wurde ein etwa 3 Monate alte» Kind einer hiesigen Handoerkersainill tingeln fert, da» in fene n Blllchm von Ratten angefreffen und erheblich verletzt worden ist. Wie wir erfuhren, muh fi h die betreffende Famille, ter nicht etwa Unachtsam« leit voczuwecfen ist, mit einer Wohnung be- helfen, in der sie sehr von solchem Ungeziefer belästigt wird.
ft>b. Frankfurt a. M.. 30. Iaw Die Kriminalpolizei verhaftete heute früh in ter Franken-Allce ben stell m'o'en Urtelter La n o. Bei einer Durchsuchung ter Wohn »ng fand man viel belast enbeS kommunistisches Material, Pa i:re. Munition und erhebliche Geldsummen. In ter Wo'n ing des Lano sollen auch wicbrrholt geheime Zusammenkünfte von S'sinrung^g'nossen ftat'g hinten baten. — Gefälschte ReichSlcheine Über fünf Billionen mit dem M?berbnicf ,1C Billionen" sind augenb icklich In der Stadt in grosttn Mengen im llmlaaf.
fpd. Bad Homburg v. d H. 30. Ian. Im .Hirschgarten" fand man nicht wmigrr al« acht Stück Damwild, die ter Kälte und tem Schnee zum Opfer gefallen Und Gin Tier wurde mit g bnrchenei Beinm aufgrfunten uib muhte abgerhoffen werten. Die üirigm Hirsch« fand man einzeln verendet in der Tiefe te« Gartens vor.
** 25 Jahre Mitglied der Giebe- ner Handelskammer. Am 3. Januar d. IS. jährte sich zum 25. Male ter Tag. an dem Komme--.ienrat Heinl-ich Schirmer-Giehen als Mi glich In bic Gichmer HantelSkammer einge- füf-rt wurde. Dieses GreissrisseS gedachte die Han- telslammer in ihrer gestrigen ersten Geschäfts- Sitzung in biefcm Jahre in feierlicher Weise. Der Sih teS Jubilars tixrr mit einem Blumen- aicang.’mcnt geschmückt. Der stellv. Vorsitzende, Kommerzienrat K l i n g s p o r. sprach dem De- feietten namenS ter Kammer die herzlichsten Glückwünsche und ten Dank für feine ter Kammer und ter Kaufmannschaft träte nd dieses Dienel- jahrhunter s in seiner E'.gensch ift als Mitglied, als stellv. Vorsihenter (feit 1909) und als Vorsitzender (seit 1920) geleistete unermüdlich.'? und selbstlose Arbeit an den Ausgaben tes Bezirks auS. Der Jubilar dankte in bciregien Worten für die Ehrung das Gelingen feiner Arbeit fei ihm aber nur durch die tatkräftige llnterstühung aller Kammermilglieder möglich getrefen. Qia4> ter Sltzung vereinig'en sich die Mi'glieter ter Kammer mit tem Jubilar zu einer Geselligkeit, bet ter sie noch durch manche Ansprachen ter Verehrung für ihren bewährten Führer Ausdruck gaben. Kommerzienrat Grünewald- Alsfeld sprach für die Hantelskammer. Syndikus Dr. M e c s - mann-Mainz namens dS Hessischen Hantelskammer tag S, Fabrikant Rinn- Heuchelheim für ten Verein ter Tabakindustriellen von Glohen und Umgcgcnb und S.euer-syirdiku- Will als Leiter ter Steuerberatungsstclle ter Handelskammer.
•’ Das Schlichtungswesen in Hef- f c n. Aut Grund ter Reichs Verordnung über das Schlichtungswesen wurde für Hessen da» Mt nist er cum für Arbert und Wrrtschaft, als oberste LanteSte^örde, als Stelle für die zu erlassenden Au-fu!)rungstestimmung n testimml. Diele- hat angeorbnd, bah an Stelle dec bisherigen SchlichtungsauSschüsse in Hessen 1. em Au-schuh für Starkenburg mit Ausnahme te- Kreifes Gc.-Gerau, eine für ten Kreis Offen- bad) abgezweigte Kammer in Offente-ch, 2 ein Au-schuh für die Provinz Rheinoeis^n und den Kreis Grvf>-Derau tn Mainz un> ei.rer Schlich- tungSkammer tn Worms unb 3. ein Ausschuh für die Provinz Oderhessen mit tem Sih in Gieben errichtet werten. Als unparteiische Vorsitzende wurden ernannt: für Ober Hessen. Rechtsanwalt R a a b - Dietzen, für Rheinhessen
‘Urbeitsjcitfragen im Hessischen Landtag.
Darmstadt, 30. Ian. kPriv.-Tel.) Der SonderauSschutz beriet die Tarifverträge mit tem Versonal ter staatlich Angestellten, insbesondere ter Heil- und Vflegean st alten und ter Kliniken. Soweit eS sich um Frsisetzung ter Arbeitszeit handelt, soll aus den nächsten Äün'i^ungstenni l allgemeine Kündigung eintreten. Hierzu haben die Koalltionsparleien beantragt, die Regienrng zu ersuchrn, bet Abschl ist neuer Tarifverträge mit den GtLndig en im all- gcmvliicn an dem Grundsatz tes Achlstunden- t a g e S fcflAuhalten, nur in besonderen Zillen fonxlt auch die D i e n st be re i t s cha f t in 5.xr<c kommt, darf die tarifvertragliche Dcvclnbacung auf 54 Stunden fest^elegt werten. Dec 2ütLag führte zu einer eingehenden Aussprache aller
nicht genaue Auskunft erteilt werten kann, Hllfs- berritschafr und sachliches Denehnren muh von allen Bediensteten unbedingt verlangt werden* — Damit diese Verfügung nicht auf tem Papier leben und unbeachtet bl.-ibt, hat ter Pcä i.ent ungeordnet, dah jeder Bedienstete die Kcnntnis- nahmc durch Llnterschrifl beftäii jL ES wäre dringend zu wünschen, dah das al.e V.rtrcruensvec- Ijältni» zai ch:n Reise rten und S.sendaHnern, wie cS vielfach vor tem Kricge bestand, w eder auf- Icbt und dah auch andere Dircktio.ren tem Bei*
piel Berlins bald folgen mögen.
RDV. Täglich tausendReife-AuS- fünfte! Das Deutsche DerkeHrsbureau im Potsdamer Bahnhof in B.'ritn idte Hauotauskunfts- stelle ter »Reichszentrale für Deut>che Dertehrs- toerbung“) hat im letzten Jahre nicht weniger al# 292 331 Auskünfte, also werktäglich rund 1000 Auskünfte erteilt Im ganzen wurde das Bureau von rund 95 000 Reiselustigen in Anspruch genommen. Am stärksten war die Rachscage im Ium mit 52 000 Ans ragen (also täglich 2ddd! und ülx-i 15 000 Besuch.rn, im Mai wurden 45 000, im Juli 42 000 Auskünfte erteilt; die schwächsten Monuie waren der Februar mit 80D3 und ter Roremtec mit 9700 Anfragen; im letzten Dezember stieg die Zahl ter Anfragen bereits wieder auf weit über 20 000, und die neu belebte Reiselust hat bisher auch im Januar nicht nur- aag:baUcn, sondern ist in stetem Steigen begriffen. Die meisten Anfragen gelten Oberbayern, über da» ins- gesamt 20 976 Auskünfte erteilt warten, davon altem 13 238 in ten drei Monaten Mai biS Juli, es folgt Baden (Schwarzwald und Dodenste) mit 16 343, die schlesischen Väter und da- Riesen- gebirge mit zusammen 15 500, die Rordseebäter mit 12 467, Harz und Thüringen mit je rund 10 000, Sachsen mit 7513, Württemberg mit 5676, Rordbahern mit 5111 und dir Rheiniante mit 3013. Interessant ist die Zunahme ter Anfragen über Reiseziele im Ausland; während im stärksten R.isernonat, im Juni nur etwa 500 Anfragen gestellt wurden, stieg diese Zahl im Dezember auf über 900, und nimmt In ten letzten Tagen immer mrhr zu; betonter» wird mH Hotels- und Pensi nZpretsen in ter Schwei; und Italien grfragt. Die Gesamtzahl ter Auskünfte übersteigt die des Vorjahres (1922: 237 951) um 54 380; und während 1922 nar 3991 AuslandS- auslünfte gefordert wurden, ttxiren e» im letzten Jahre rund 6000. Reben ten Mitteilungen über einzelne Reisewege und -ziele wurden noch üb« 90 000 Auskünfte über allgemeine Reiseangelegen- hecten, 83 000 über Deutschland und 2257 Auskünfte über Deutsch-Tirol erteilt
Vornotircn.
-TageSkalender für Donnerstag. Liga zum Schatze ter tenllchen Kultur 8 Ute im Kath. Deremshaus öffentlicher Vortrag .Der unverrneidltche Befreiung.,krieg r* — ©tatemlhion, Löberstcahe: 8’ 4 itor Iuzendveriammlung. Thema: .Wer stillt die Jugenb.iot ?* — S.S 81/» Ute Hotel Kobel Rtonatsvorlammlung. — liafä Ernst Ludwig: Ab 8 Uor Original Iaz.z-


