Ausgabe 
31.1.1924
 
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MWkSllWlW-klM.

in OtoTTtan aus frem 21. Oi^rfrunbert von Hans Donlntt

6. gortTebung. (Ha^örud »erbaten.)

.Ich ftiube, thi fräst recht.«*rg. Das neu« Veld« Reich uxirtX et i nor -»an >i, □obren v,n dem kriegeriichen THongole.iflcncrdl unb leinen ilntertdDfr.rven ;u'ammeng<1ch^,ht. Was be­brüten zwanzig Jifr« b br D.ertaufeOläfrnge.i Gefchlchre btdei 3t ?

.Atchts. §oi 1 Darum bk Furcht, bah bbe jungt Herr!chaN toieber in Stücke gebt Rur bk mongrlilch« Ärea«<bliflt.-<i unb die java­nisch« 3ntellljeng hatten bas RÄe.rr«ch Autom­aten. öntlüiftn bl? Zügel ber 3teg eru.tg brn Äänben bee Äubelfli-Ä^ia. ohnr bah dt? anter: hark Fault He ergreift, bann ist cs um bi? (li.itg- fett des Velden Reiches unb um feine ötobtrart nach auhen geschehe "

.inverflanben. Gesra! Die Konferenz ht Tfcrlin hat ja auch ihre K >isvlä^? ab­hängig aema^X Kaum claublich. bah ber Aame Schit u-Kub l i Khan auf gaig v^r^pa ttxrTl wie ein Habichisfchre auf t<n Xaubmn. De ne Hall machten müßten bir Li ber Tasche brenn-n bei hem ewigen vebanken: Wirb ec leben? Wirb er fterben ?*

.Gut. bah ich die &?.d hbelt barüber bade. Die Vcllmachien brennen nicht. Weine Pläne find fertig.

.Weicht ta auch» Georg, dach beMbe Herr, ber tz 'Berlin sprengte, unb betnr DlLrv stahl, freute ben Xkbedad auf bas Postschin tnl Kitter en lieh, in bem man dich vermutete ?

.Weinst du tiefen äollrn Aomcr^n? Den Wmlchen. von bem bu mir schon in Berlin er- zählt boftr

.Den meine ich. Georg! Gerade ben! Hüte dich vor fcotiin *amer>n! . . Ich möchte wähl tt-iffen. wie II r Granlrrn. ber b.r das Äw pagnidchisf sch dt«, von bem StreLch jur rechten Zeit Wind bekommen hat.'

3in Sergeant bes Kompa^nksch'sses trat m ben Raum unb mcOete, bah bas Sch's tn wbn Winuten abiahrtdrr.il f«L

3m Rsrfruttr bes Kisll. dort. w> er bei Äald wr bem Hark mb zuströmt, lag bi« Billa Witthulen. Rus ft einem cm Unterlag ein statt- liches Holzhaus Im Bungalifttl Ri >,s um bas ganze Gedäube zog sich, von bem flachen Dach ml! überdeckt, ein« breite Veranda. Da» 3nn?T< bes Hauses enthielt grobe unb luftige Räume. Die Ginrichtung ber cmvlttm 3immer zeugt; für ben Reichtum bes D. lyti.

Hier f f) Theobvr Witthufen. ber 8frei bes Prosen Handelshauses Witthufen u. tto. im Ge­spräch mit Mr 8r(3n Aameron, bem Verttettr ber angesehenen amerikanischen Firma Llphart Brotfrrrs ötn beträch lichei Teil bei Handels, ber aus bem grlfren Osten über Kalchgar n/»ch Westen gebt, lag tn fr-n Händen bieder bnben

ymen Das ruMsche Haus Wttr-usen u So importiert« Häute unb Teppiche wührenb das Haus Upfrart Brothers mit Tee unb S.ide Han- beltc. Soilin Uamcron war I x*bei von seiner Vu.-ovarrtse zurückgeksmm.n unb hatte die erst' Gv-legenhelt wahrgcnvmmen, den Ghef des bc- feunbeten Hauf<s auszusuch n.

Theodor DiNduien strich s ch über ben langen, leicht ergrauten Bdlbart. Seine Zügc verri. en Bdorgnts

.Wir sihen her tn der Wetterecke. Wr. ttamrrrm T-as politische Barometer Ist girioikn unb fLNt noch weiter 34> nrerfc es an meinen Hauptbuch Hab.m Sie Bestellungen aus dem Westen mttgevracht^

Sellin äamersn schlug sich auf die reche Brust laich?

.Gewiß, mein 1'ebrr Wltthusen Otte ganz? Talche voll! Die Rächst«« toi: sehr stark. 3 b hab« Aufträge für ein halfr?s Jafrr milgebracht'

Theodor Witthulen schütttli« ben K)pf.

.3^ bobe leit Wochen keine Bestellungen mehr. Wein? Lager Unb voll bis unter dal Dach. Wan trau: dem Frieden nicht D.« Auf­traggeber balien zurück . .

.Sie sehen unnötig schwarz Ich komme aus Snglanb Wan traut überall . . . 3D)rum auch nicht ... Ts gab ein« Krise, ich will «s tu- geben Kurz nach dem Attentat auf den Kaiser Dic Gefahr ist übeinpunbcn. Ich habe zuve: lässige Rnchrichtrn. Die Kugel ist entfernt. Das Be­finden des Schitsu bessert sich von Tag zu Tag. Wir haben nichts mehr zu fürchten .

Tfrenbor Wltthusen war der Red« S>öiR Camerons Won rür Wort mit wachsender Auf­merksamkeit gefolgt

.Ich weil». Sie frabei gute Berbindünget» 3m Westen unb auch hier bei unseren Behärbm. Wenn Sie es sagen, glaube ich es 3ch halte schon den Plan erwogen. Kaschgar zu t\rrUNien und nach Ru' lanb hmüberiu c^en Weg von hier nach Andiichan . . . oder sonst lrgen>w?hui Ins Ferghanaial

.Sic weg? . Weq von hier . . . Unb Ihre Lager? . Willionernveist« 3bre alt?

Firma, die S e in »Tiximi i 3abrm .».itgebaut Mb en . . Passierte wird ch et.vas, füiiK es au Vernicklungen. so wäre das alles schuvls.' feind­lichen ZugiLsen pre.saogctxm. Bein! Das dür­fen Sie nijbt . Scho» Ihrer Tochter wegen nicht, der Sie das Dermögen erhalten mfUkn. .

.Gerade meiner Tochter ixx-gen. Wr. Sa- mcrori Ich bin dn aller Wawi. unb w.nn man mich hier tvNchlägt. so . ab.-r um meine T>ch> ter bin Ich in Sorg« Sie ist von Riga na.t) bierber untera»?g>. Ich hätte 11? warnen sollen ich möchie sie freute noh warne-i ihr telephonieren, bah sie auf raff ' 'n Gedi.'t« bleibt . . ich w.'rde auch tcl.'pbonkrm . . Maria Fevdrr?wna soll in Andlschan warten, bis ich ihr w.'ltere Nachrichten gebe.

GrVtn Lam?ron wir ben Ausführungen feines Gelchäftssr undes unt'ewi i cher Biiern Scfo!it. Kein Zucke» t>r cbcnmal Igvn Züge feine* «csichles uerrl.1. was h nkr setner Siir.» vorging

l Fortsetzung fcljt.)

Nur noch acht Tage!

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Mädchenschule, der stousmänn. Gewerbiich-n Fortbildungsschule Januar 1924;

Vorläufige Gemeindesteuer für 1. Halbjahr 1923;

Kanalgebühren 4. Ziel 1923;

und für

Hundrstcuer I. Rate 1924;

Pachtgeld 1923;

Schulgeld der Höheren und Erweiterten

barheit de» Urteil» bescheinigt. Giehen, den 19. Januar 1924. Hillenbrand

sowie &ofr Et pha.,- 51 I anin- 012617

Sejellen-Prüsungen.

Anmeldungen werben bis 15. Februar. Montag bis DvrmerStag tn der Gewerbe­schule Zimmer 13 von 46 Uhr ent-

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Giehen. den 30. Januar 1924. Stadtkasse Gießen.

Ich gewähre trotz meiner staunend billigen Preise auf sämtliche Artikel

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Öen.igelbrlhturr bem Morienweich- futter Auackui. bc- iv rkt nnglnnbllch viele (51er auch im ^-Jinier bei d iircnn- heu Malte Iraner Vnnbos. ^einineide i. schreib nut 24.12 : »t'ltieiulebrc rrfikflr rcinefl ^'Jinfliit* AinuliNbcn, bi sich das butter nlaniend bemäürt bat. Habs In diesem Monat von 3Ti Oüünern schon.Ki Hier erhalten.heute allem 17, neuem Ist vot-ieitern Ist Ulet.

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vom 1. bis einschließlich 4. Februar 1924

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Sdinlil. ?lnnebo!e unter 012*115 an den Wirft. Yin*, erbeten

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Y3rtanntm»djnnn.

Durch Befchlult der WrnernlDtrfamm- hma vom 18. De- »einber 1923 und 21. Januar 1924 Ist der Spar- u. Bor- schuft - Berein I ah veuern e.G. M.b H.. anlarlöit. 47HD

Die ffiläublflfr ber Genossenschaft wollen sich bet der- selben melden Beuern, 21.3an.1924 Tie Viantbatorm: ©tritt Wal t der.

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Müllabfuhr und Strnftcnrelnigungs- gebühren 3. Ziel 1923;

Deilräge zur Landwtrischafiskammer 5. Rate 1923;

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Mikzubrlngen ist der Lehrvertrag unb 6 Mir. Prüfungsgebühr.

Die Gefellenprüfung»ausfchüsfe de» Ortsnemerbcoercln», der UKltlcr-, Schmiede-, Schn et der«, Schuhmacher und Tvogner-gwangsinnungen.

Drucksachen allerArt Ue *n jeder grwtinichten Au**tettung stilrein und errl-we»! di< biüiil»chc Univ. Diuekerti, R. Lent-

Berufsgenossenschaft 3. Nate 1923.

Nach Ablauf obiger Frist beginnt die

59313

3n der Strafsache

gegen ben Händler

Ludwig Gräf in GroheN'vuscck

iycfnniitnind)im(|

3n unser Handelsregister Abt lt wurde bezüglich der ftinria Scheidhauer L Giefstng, Delrie-sdesellschast Mainzlar mit beschränln. Haftung,nMainzlar, eingetragen: Betrieb»- dtreiuor Wilhelm Föhr ist verstorben; an feine Stelle ist Oberingenkur Wilhelm Langenheim zu Bonn al» Geschäftsführer bestellt. 588B

Btetzen, den 24. Januar 1924.

Hessisches Amtsgericht.

3trnfbefcl)L

Aul den Antrag der Hefstfchen Siaats- anwaltschalt wird gegen die Reinhard ©rat II. Sbesrau in Dilling«« wegen der Beschuldigung, bah ste am 5. Juli 1923 oder um diese Zeit in Dillingen vor- löhtich ein Rührung? mittel, nämlich Milch, zuw Zwecke der Täuschung im Handel und Verkehr durch Fettentzug oder D«r- mtfchung mit Magermilch verfälscht und dic so verfälschte Milch unter Der- schweigung dieses UmftanM wissentlich in ben Verkehr gebracht hat. Vergehen gegen § 10 deS Gesetzes bett, ben ver­kehr mit Rahrungsmitteln, Genuhmitteln unb Gebrauchsgegenstänben vom 14. Mai 1879. eine Getängnisstrase von 6 Tagen unb eine Geldstrafe von fünf Millionen Mark, unb für den Fall, bah bieselb« I nicht beigettieben werben kann, eine D«-! fängnisstrafe von einem Tag für Je] 100000 Mark festgesetzt. Ferner Veröffent­lichung durch Anschlag in Dillingen. In \ der Hungener Landvost und im Diesten er Aasiger Zugleich werden Ihr die Kosten des Verfahrens auferfegt.

Laubach, den 20 August 1923.

Hesstsches Amtsgericht. 566D gcz.: Zimmermann.

ZlgMksll-l Tie beiden Herren, bir am Tien»ma 22. ,'lan inT, abenas ' ,11 11 br, einem t*er- »n ' N in bet Vicbia- raste O l e lei i«:en. werdenbSs- lichst gebe en. ihre

heiratet, wird wegen eine» Vergehen» gegen § 3 der Preivtreibereiverordnung vorn 13. Juli 1923 zu einer Gesünqnisftrafe von 6 Wochen und einer Geldstrafe von .300 (Bclbmarh, die im Falle der Uneinbringlichkeit mit 10 lagen Gefängnis xu Derbüften ist, koftensällig verurteilt. Zugleich wird die Einziehung de» über- mäßigen Gewinn» mit 60 Goldpfennigen angeoitfnet.

Der entscheidende Teil bes Urteil» ist durch einmalige Dekanntmaidung In bem (Bieftener Anzeiger, der Oberhessischen Volks­zeitung sowie durch Anschlag an den Markt- lauben in Biesten und ber Ortstafel von Groken-Buseck für die Dauer von einer Woche aus Kosten de» Angeklagten zu verSffentlichen.

Die V chiigkeit der Abschrift ber Urteile­formel wird beglaubigt uno d e Vollstreck-

Bekanntmachung.

DerMllitürbesehlehaber im Wehrkrelr V hat aus Grund der Verordnung de» Herrn Reichepräfidenten vom 26. September 1923 bett die zur Wiederherstellung ber öffent­lichen Sicherheit und Ordnung für da» Reichegebi.t nötigen Maßnahmen am 14. d. Ml» folgende Anordnung getroffen:

,Di» aus weitere» sind in den Stand­orten bes dortigen Bereich» sämtliche für die Unterbringung solcher Familien in Be­tracht kommenden für das Wohnungsamt verfügbar werdenden Wohnungen aus- schließlich den ausgefchiedenen aber noch in stasernenwohnnngen untergebrachlen früheren Heeresangestorigen oder deren noch in den Kasernen wohnenden Hinterbliebenen zuzuweisen ohne Rücksicht auf deren Ein­reihung in die städtische Wohnungsliste.

Da» Gleiche gilt für alle übrigen Orte, nach welchen aus Grund ihrer Zuzug», crlaubni» ausgeschiedene bisher noch in Ka­sernen wohnhafte Heeresangehörige ben Anspruch haben zuzuziehen, sei es auf (ßrunb staatlicher oder sonstiger Anstellung ober in Aussicht stehender geschäftlicher Betätigung.-

Ich gebe diese Anordnung mit bem Anfügen bekannt, datz bas Wohnung», amt bl» auf weitere» der Zivilbevölke­rung mir Wohnungen, die von bem Militärbefehlshaber nicht beansprucht werden, zuwei en kann. 594B

(Rieften, ben 30 Januar 1924.

Der Oberbürgermeister. I. D : strenzlen.

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U. a.

Dament^schen mit 3fachem Kofferverschluß

hat da» Wuchergcricht be» Hessischen Land- gericht» In Giesten am 12. Januar 1924 für Recht erkannt:

Der Händler Ludwig Gräf In Drohen- Dus.ck, 44 Zahre alt, evangelisch, ver-

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Reformhaus, Ilreuzplatz 5

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Spottpreis

Derichtsschreiber bes Hesi schen Landgericht».

Bctnnutinachung.

Folgende Abgaben werden zur Zahlung mit Frist bis zum 9. Februar d J. gemahnt:

2000 bis 5000 mt. oiif rrfte Hypothek auf gröl'. Äuwefeo jrßru fetjr bobeßin^ en fle licht oder ottf urzeZeit sieg, mitt LichcrbeitzultiheB neillcht. zdiriltlirfit ÄInes', niltrr 6050 QiibJtiien '.Ini.erb

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