Ausgabe 
30.6.1924
 
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Automobil- und Krastrader-Rennen in Giehen.

Öttfere Stadt hat Festem ein hervorragendes sportlich^ Ereignis erlebt. Automobile und Kraft­räder {Daren der Trumpf des Tages. Es galt den Wettbewerb für Kraftfahrzeuge auSzufahren, den der Hessische Motor­sport k l u b und der Oberhesfische Auto­mob i l H u b. beide in Gießen, veranstaltet hatten. Fr ffoar in zwei Abteilungen gegliedert, und zwar in daS Schiffenberg-Rennen, das vor­mittags . stattfcmd, und in die Geschicklich - feitSprÜfungen, die nachmittags auf dem Sportplatz auf dem Trieb vor sich gingen.

Schon am Vortage, am Samstag, konnte auch ein Unkundiger wahrnehmen, daß Gießen ün Zeichen des Kraftfayrsports stand, denn zu den zahlreichen einheimischen Kraftfahrzeugen üxnvn noch auswärtige hinzugekommen, die namentlich gegen Abend, nach der Fahrzeug-Abnahme, mit ihren Startnummern versehen, das Verkehrsbild der Stadt erheblich belebten. Gestern, am Renn­tage. fauchten und knatterten schon zu früher <5tunte die Fahrzeuge auS ter Stadt, und mancher Sonntags-Langschläfer wird da etwas derb aus Morpheus Armen gerissen worden sein und denen, die ihn so zeitig geweckt hatten, vielleicht auch einen wenig liebenswürdigen Wunsch mit auf den Weg gegeben haben. Otter dafür waren viele Hunderte andere, die den Kraftfahrern mit ganz anderen, mit freundlichen Gefühlen gegen- überstanden. Diese bekundeten ihr sporttegeist er­les Interesse dadurch, daß sie schon zu sehr früher Morgenstunde sich auf den Weg gemacht hatten, um die Ränder der Rermsttaße zu besehen. Als wir kurz vor 6 Uhr nach der Rennstrecke fuhren, war schon eine recht anse'hnliche Völkerwanderung nach dort unterwegs, ater viele andere, die n o ch früher aufgestantea waren, hatten sich schon weit draußen an ter Strecke postiert, da ja die Dahn von 6 Uhr an für alle Fußgänger und Verkehrs- fährzeuge gesperrt war. Der Hauptandrang der Zuschauer galt erklärlicherweise den Kurven, wo man natürlich die interessantesten Momentbilter des Rennens erwarten konnte: besonders begehrt war ein Platz an ter sehr scharfen Hausener Kurve, wo es den auch so etwas wie Nerve n- kihel gab. Aber auch die glatten Bahnstrecken waren von Schaulustigen weit umsäumt, so daß man alles in allem feststellen kann, daß das Interesse unserer Mitbürger an diesen nicht all­täglichen Ereignissen sich sehr stark bekundet hat.

Für ihren Sporttag hatten die Veranstalter einen vorzüglichen Vertrag mit Petrus gemacht. Glänzendes Rennwetter war ihnen beschießen, und ebenso vortrefflich war es am Rachmittag bei den mehr gesellschaftlichen Darbietungen. Das

i Dergreimrn zum Schiffenberg

begann um 6.30 Uhr früh. Der Start lag nahe vor den Gisteichen bei Km. 2 auf ter Straße nach Hausen, das Ziel etwa 300 Meter vor dem Einfahrtstor zum Schiffenberg. Die genaue Länge der Rennstrecke bezifferte sich auf 4,250 Meter. Unter der straffen Tur­nier-Leitung, für die Dr. med. R e i n e w a l d, Reg.-Daurat Steinbach und Hauptmann Faulenbach verantwort! ch zeichneten, nahmen die Rennen einen so flotten Verlauf, daß die Kämpfe bereits eine gute Stunde vor der ver­anschlagten Zeit beendet waren. Erfreulicher­weise verliefen alle Rennen ohne ernsteren (Unfall, fo daß die Streckenärzte Dr .med. Geher und Dr. med. Stecher gänzlich untätig bleiten konnten, ebenso die dort stationierten Mit­glieder der Freiw. Sanitätskolonne, und der Arzt am Ziel, Dr. med. Wolf, mit den hier anwesen­den Mitgliedern der Sanitätskolonne beinahe ebenso arbeitslos war. Die Krafträder fuhren zuerst, ihnen folgten die Kraftwagen. Von den Kraftrad -Rennen ist besonders die Leistung

Henkes von Frankfurt zu erwähnen, ter in der scharfen Hausener Kurve stürzte und dabei mit dem Kopf reichlich unsanft einen Baum te- rannte. Da der Daum ter stärkere Teil dieser Degegnung war, bezahlte die Sturzkappe diese programmwidrige Bekanntschaft sehr gründlich, der Fahrer blieb ater erfreulicherweise auf dem Posten, setzte sich flugs wieder auf seine ganz intakt gebliebene Maschine und sauste weiter dem Ziel zu, wo er zwar mit einem Heinen Rerven- chock an kam, ater trotz allem Unheil bei seiner Fahrt noch die beste Zeit seiner Klasse ge­fahren hatte. Rach einer kleinen Verarztung und kurzer Ruhezeit war alles wieder gut O. G r o h e» Wietf eld von hier- kam sogar zweimal zum Sturz, blieb auch rennfähig, konnte sich aber freilich nur auf die letzte Stelle seiner Klasse plazieren. Etwas mehr unfreiwillige Hemmungen waren bei den Kraftwagen - Rennen zu ver­zeichnen. Auch hier war die scharfe Hausener Kurve die Stelle des Unheils. Aug. Schneider geriet dort mit seinem Wagen in den Graben und kippte um, konnte aber mit Hilfe des Publi­kums das Auto schnell wieder aufrechten und forsch weiterfahren: Ankunft am Ziel mit einer zer- fchundenen Rase und defekter Wiirdscheibe, sonst aber gesund, Platz allerdings als letzter. Dr. Dönges auf dem Wagen von Rinn u. Cloos fuhr gleichfalls den leidigen Graben ab, kam aber im übrigen glatt davon, nur verlor er an Zeit. Heinr. Dietz von Lich verbog seinem Adler­wagen im Graben ter Hausener Kurve die rechte Hinterachse, blieb aber, wenn auch mit arg wacke­ligem Hinterrad, fahrfähig. Otto Göbel auf feiner großen Kanone kam infolge ter hohen Ge­schwindigkeit an der brenzlichen Stelle geichfal.s in den Graben, dem Fahrer und Wagen passiere glücklicherweise nichts, nur ging Zeit verloren, da ter Wagen erst wieder von der Anfangsgeschwin­digkeit ausgehen mußte; trotzdem hat Göbel die 4% Kilometer in 3,42 Min. durchmeßen! Gegen 12 Uhr konnte alles, sehr befriedigt von den aus­gezeichneten sportlichen Leistungen auf ter famo­sen Rennstrecke, wieder der Stadt zupilgem, im Auto, auf dem Kraftrad, dem Fahrrad oder per Petes. Als Extragabe hatte man bei ter Ge­legenheit natürlich unbegrenzten Stauteenuß: ater schließlich, das gehört dazu, und die Kleiderbürste daheim will doch auch was zu tun haben.

Am Rachmittag schlossen sich auf tem Sport­platz auf tem Trieb die Geschicklichkeits- Prüfungen an, die Sehenswertes in vielerlei Gestalt brachten. Das Publikum das man nur noch in viel größerem Maße auch zu diesen Dar­bietungen gewünscht hätte, denn der weite Platz bot noch Raum spendete den Vorführungen reichen Beifall.

Rachstehend lassen wir zunächst die Zeiten- Liste der Rennen und dann die Siegerliste folgen.

Fahrerxebnisse des Krafttoagenrennens. Klasse I.

Name d. Meldenden Fabrikat Fahrer Zeit W. Letsch, Gießen Wanderer selbst 5.25B/6

Otto Göbel, Gießen Fafag K. Weil 5.39

G. PH. Gail, Gießen Wander. ®r.®g.®aiI5.22% Peter Jäger, Gießen Opel selbst 5.06

Ferd. Buch, Siegen Luwo selbst 6.05

Klasse II.

K. Euler, Gießen Aga Dauster 5.00

Aug. Schneider, Gießen Aga selbst 5.18

Wilh.Heiliger, Lauterb. Adler selbst 4.42'/,

Otto Göbel, Gießen Adler selbst 4.47%

Klasse III.

O. E. Kobe, Marburg R. S. U- selbst 5.23'/, Rinn & Eloos,

Heuchelheim Benz Dr.Dönges 6.03%

Ehr. Inderthal, Gießen Selve W.Indetthal 4.54%

Presto

4.40

selbst

selbst

3.42

Fahrergebnisse des Krafträderrennens.

aufgegeb.

Zündapp

S. Cohen, Gießen

Harley D

4.17%

5.39

5.07

6.07%

5.15

6.19%

4.44%

4.18%

Ardie Restoria

6.19

5.57%

6.30

4.25%

Dr. Erb, Gießen Rud. Weil, Gießen Aug. Peter, Butzbach O. Schmidt, Wetzlar Pullig, Frankfurt Walther, Frankfurt

5-07% 4.43 5.29

6.15'/,

10.10

6.08

6.10%

5.58

4.46

6,33

Fahrer selbst

O. E. Kobe, Marburg Victoria

O. Große-Wietfeld, Gießen

Dr. Erb, Gießen

G. C. Schmidt, Gießen

H. Steiber, Siegen Ph. Karres, Frankfurt C. Braun, Frankfurt

Dr. S. Pribram, Gießen

Dr. ®g. Gail, Gießen

Herrn. Steiber, Siegen Alb. Hammerschmidt,

Siegen

Th. Zutt, Gießen H. Schäfer, Marburg Otto Göbel, Gießen Rob. Zeih, Gießen R. Bruch, Rieder- dielfen

Grödel, Frankfurt Daap, Frankfurt Henke, Frankfurt

Wanderer Trumpf-As B. M. W. R. S. U.

Sarolea K. G.

Klasse V.

Name d. Meldenden

Curt Beyer, Siegen Breidenbach, Siegen Heinrich Dietz, Lich Dänninger, Gießen Louis Loh, Gießen W- & G- Schuchard,

Gießen

Wegener, Blihenrod

N. S. U. Wanderer

K. Wolf felbst

Fabrikat

Benz Selve Adler N.A.G. Dr. N. A. G.

Klaffe IV.

Dr. Georg Gail, Gießen Benz Klaffe V.

Otto Göbel, Gießen Adler

Klasse III. Derad

W. Ämend selbst

Zeit 5.49% 6.34 5.02 9.23 7.20

N. S. U. Dolf Brand

Fahrer Zeit selbst 5.24% selbst 5.13% selbst 5.15%

.E.Paulh 7.10% Carl Lotz 7.09

aufgegeb.

4.13%

4.34%

4.54%

4.13

4.33%

Klasse I.

Name d. Meldenden Fabrikat

H. Wagener, Gießen Hecker

L. Kann, Gießen Iuho

Hans Braun, Frankfurt Cocorell Fritz Pullig, Frankfurt Heuler, Frankfurt Evans Schaum, Frankfurt

Klasse II.

Ernst Hebstreit, Gießen D. K. W. Prof. Dr. Knell, Gießen D. K. W.

N. A. G. Gg.Schuchard 6.38

selbst 5.11

Schwalbe Klasse IV.

N. S. U.

Die Siegerliste vom Echiffenberg-Nennen.

Kraftwagen:

Absolut schnellste Zeit: Otto Göbel, Gießen.

Klasse I: 1. Preis Dr. Gail, Gießen, 2. Pr. Letsch, Gießen, 3. Pr. Peter Jäger, Gießen.

Klasse II: 1. Pr. Wilhelm H.iliger, Lauter­bach, 2. Pr. Otto Göbel, Gießen, 3. Pr. Dauster. Gießen.

Klasse III: 1. Pr. Interthal, Gießen, 2. Pr.

Kote, Marburg, 3. Pr. Curt Beyer, Siegen.

Klasse IV: 1. Pr. Wegener, Blihenrod, 2. Pr. Breidenbach, Siegen, 3. Heinrich Dich, Lich.

Krafträder:

Absolut schnellste Zeit: Pullis, Frankfurt a. M.

Klasse I: 1 Pr. Hans Braun. Frankfurt a. M.. 2. H. Wagner, Gießen, 3 Hebstreit, Gießen.

Klasse II: 1. Pr. Philipp Karres, Frankfurt a. M., 2. Pr. Etcuber, Siegen, 3. Pr. Dr. Erb, Gießen.

Klasse III: 1. Pr. Henke, Frankfurt a. M., 2. Pr. H. Schäfer, Marterg, 3. R, Zeitz, Gießen.

Klasse IV : 1. Pr. Pullig, Frankfurt a. M., 2. Pr. Rudolf Weil, Gießen, 3. Pr. Walter, Frankfurt a. M.

Klasse V: 1. Pr. Hermann Steiber, Siegen 2. Pr. Dr. Gg. Gail, Gießen.

Klasse VI: 1. Preis Hammerschmidt, 2. Pr. Dr. Pribram.

Die Sieger beim Geschicklichkeitswettbewerb. K r a f t w a g e n.

1. Pr. Curt Beyer, Siegen, 16.22/5 Lastpunkte 2. Pr. Dr. Gg. Gail, Gießen, 162% Lastpunkte 3. Pr. A. Geiße, Gießen, 168 Lastpunkte, 4. Pr Dr. Gg. Gail, Gießen, 170'/-, Lastpunkte, 5. Pr Aug. Schneider, Gießen, 183% Lastpunkte.

Krafträder.

1. Pr. Hammerschmidt, 133 Lastpunkte, 2. Pr. Friedrich Grau, Gießen, 135 Lastpunkte, 3. Pr. P. Karres, 1352/5 Lastpunkte, 4. Pr. Schaum, 135 Oastpunkte, 5. Pr. H. C. Schmidt, 145 Lastpunk.e.

Fuchsjagd.

1. C. Braun, 0,092/5, 2. Pr. Wagener, 0,30. 3. Pr. R. Zeitz, 1,45%.

Amtsgericht.

Gießen, 26. Juni. Zwei Leute aus tem besetzten Gebiet sind wegen Beleidigung eines hiesigen Geschäftsinhabers verklagt. Da fic trotz ordnungsmäßiger Ladung nicht erschienen und auch nicht vertreten sind, wird ihre Vor­führung durch die Gendarmerie zum nächsten Termin angeordnet.

Die Privatklage eines Kaufmanns von hier gegen einen hiesigen Makler endete mit einem Vergleich. Letzterer erklärte, daß es ihm fern- gelegen habe, tem Privatkläger den Vorwurf eines unehrenhaften Verhaltens gegenüber feinem Arbeitgeber zu machen, worauf die Privatklage zurückgenommen wurde.

Im vergangenen Sommer fuhren ein Lehrer und ein Kaufmann zusammen in einem Abteil von Frankfurt nach Gießen. Infolge der Ueberfüllung des Zuges muhte letzterer stehen. In Bad-Rauheim wurde ein Fensterplah frei, worauf ihn der Lehrer, der bis dahin daneben gesessen hatte, einnehmen wollte.L Da sich aber gleichzeitig der Kaufmann ebenfalls auf den Eck­platz setzen wollte, entstand zwischen den beiden ein kleiner Wortwechsel, in dessen Verlauf letzterer den ersteren schließlich an der Schulter faßte, mit Gewalt aus der Ecke herausschob und sich selbst dorthin setzte. Au chsagte er zu dem Lehrer, der seiner Entrüstung Ausdruck verlieh:Seien Sie still, sonst passiert Ihnen noch etwas anderes, gehen Sie doch nach P a l ä st i n a. Im heutigen Termin wurde die Sache durch einen Ver­gleich erledigt. Der Kaufmann erklärte, er be­dauere den Vorfall, und übernahm sämtliche Kosten.

Ein Land- und ein Gastwirt aus Oppen­rod, die nebeneinander wohnen, sind feit langen Jahren miteinander verfeindet und verklagen sich ständig gegenseitig. Der Gastwirt hat feinem Nach­barn einige Zeit vor Ostern, wie schon früher wiederholt, vorgeworfen, er habe einen Meineid geleistet und sein halbes Vermögen zusammen­gestohlen. Auch diese Sache endigte mit einem Vergleich. Der Angeklagte nimmt die beleidi­genden Aeußerungen mit Bedauern zurück, ver­spricht, in Zukunft den Landwirt nicht mehr zu beleidigen, zahlt eine Buße von 300 G 0 l d - mark zugunsten der Kriegsblinden und über­nimmt sämtliche nicht unbeträchtlichen Kosten.

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Gießen, den 30. Juni 1924.

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