irtin 1923
Stritt Di. etben
nhie-
lnklt, ragen Sitid- MÄ-
Hit. aibanö
btllb
jedem ntltagi t
»r
.20 * ,U0
■»»äff»
«■ "iäSL
VJ5»4*
«**ff *
‘”Lm 1»* o- fl^7t fh» •
3^6
Mittwoch, 80. Januar 1924
N4- Jahrgang,
Woche erledigen wird. Doch töne> e nicht»
per-
Die Sachverständigen in Berlin
Die Ankunft. — Die Frage der Besatzunyskosten.
bekanntlich nicht tut.
Ihird) seine unkluge Reparation spositik bat sich Frankreich selbst <im meisten geschadet. Die kommende wittschattliche Sntwicklunz in Frank- reich wird eine ähnliche, wie wir sie bisher in Deutschland beobachten muhten.
Industrieller. Professor der Fincn,wissen» schäften an der iln derfitLt Bologna, Flora, Baron Maurice Hou 1 art, Mitglied der beb
Der Tchuy des Franken.
Pari», 3D. Ian (WTB) Drr französische Iustizminister bereitet für da» Parlament eteen Eescyenta^irf vor, durch den jedeDczahlung in einer anderen Währung a l s in französischen Franken verboten ayp. Gea-isse Ausnahmen feilen nur Tür die Kaufe gemacht axrden, die nach dem Haidelsbvauch in ausländischen Devisen befahlt werden müssen.
mark betragen hätten, liege auf der Hand, dah das Reich ebei-s wenig wi? da» besetze Gebiet lauernd diese Kosten aufbringen könne:
solang: die Besatzung derartige Aufwendungen erfordere, sei eine befriedig:»>e Losung
der Reparationsfrage unmöglich.
Die Zustände, die sich im befetren Gebiet her- auSgedildn hätten, riesen eine Erbitterung in l^r Drvölleriing hervor, dis in Jahrzehnte n nicht weichen werde. Die Sntschliehung sprich' die Erwartung au» dah dt' Reichsregie- rui g dleSackverstündigen-Ausschülfe auf diese Tatsachen aufmer^a.n machen uno alles daran setzen werde, die deutsch« Bevölkerung von diesen unprvduk.i en u id erdrückenden Ausgaben rj befreien. Un er Anerkennu..g der Tatsache, bah cs der Reichsregierung bisher mit äuszerster Schwierig.rit gelungen ist. einen groben Teil der Besatz angskosten aufzubringen, wird die ReichS- regierung dringend gebc.cn. auch in Zukunft für das besetzt Gebiet alles in ihren Straften Lie- geirde zu tun. — Sin Berliner Blatt glaubt fest- steilen zu können, dah
der Re.chsf manzm'n strr
seinen Standpunkt hinsichtlich der Frage der Besatzung kosten vollkommen geändert habe und sich nutzrnehr energi ch für die Wei ter- za hlung der B.satztzungSkosten einsetzr. Demgegenüber muh mit allem Rachdruck betont werden, dah der Reichs) inanzminister in älebercin- stimmung mit dem ganzen ReichSkabinett zwar flawllt ist. im Intereste der besetzten Gebiete alles zu tun. um die Bevölkerung dieser ®ebicte nicht neuen Gefahren und Leiden auSzusetzen dafi er aber keine Möglichkeit sieht, wir dem- nächst die THi tri zur Bestreitung der Bcsatzungs- losten noch aufgebracht werden können.
ui iw ui fic)it Ciqeiwammfr 3» $um lat) n iu{ oartzer e^eejebe JerbinbU^lutt. prtu 4: I <n o -P4C für .tnjrije' »on 27 mm Berit« c l.chchau»u>ari» lO<5olbp!«niU4. für At»
' J-7O n a ‘i'i.-.r: 3j «»Dtöpicnnig, pti 0JriJ)n,i U . -i-M» sch la z. - ucraniatjrn-^ iui ^atiaiiu. )e»id«ion: Dr.Jnebt.
jur oen uacijc* 4^u5 drnlt dUm chem: ar dcn
D^e Arbeiterpartei und das „Reich".
London, 28. Jan (WTB) Der neue Staatssekretär für die Kolonien. Thomas, erklärte in einer Rede bei einem Essen des austrat, lisch-neuseeländischen KlubS, an dem auch der Prinz von Wales teilnahm, zur Regie- rungsubemahme durch die Arbeiterpartei. dies« Art unblutiger Revolution habe ohne Störung stattgefunden. Der britlfche Handel und die britischen Finanzen gingen weiter, als ob nichts geschehen wäre, und die neue Partei regiere das grohe britische Reich. Am wenigsten beunruhigt unter allen seien der König und dell Prinz von Wales, bi sie feil langem erkannt halten, dah BaterlandSliebe. Liebe zum britischen Reich, Pflichtgefühl und Dtenstgefühl nicht daS Monopol einer Klaffe oder Ueberzeugung feien. Troy der grohen Veränderung würde da» alte Reich weiter bestehen Englund werde alle Beränderungen und Schwierigkeiten überleben. 88 fei zu hoffen dah man in ferner Zeit sagen könne, die Arbeiterpartei habe nichts getan, waS dem grohen britischen Reich, worauf sie alle so stolz seien, geschadet habe.
Ter Ausnahmezustand.
Berlin.» Ian. (P riv.-Tel) 3m Preuhi- schen Landtag wurde ein kommuni't'fch^r Antrag auf Aufhebung deS A S-ahme-n 'a'?de» mit den Stimmen der Kommunist-n. Sozial emakrateih und einigen Zentrumsabgeordneten anoenommen.
Frankreichs Staatsfinanzen.
Rach Angaben de» fvanzöf.schen Wirtschafts- Politiker» D o l a i f i in der .Deut sch-französischen Wictschaftskvrrcfpondenz" Hal Frankreich nach Kriegsende jährlich durchschnittlich 51 Milliarde Papier,ranket au8gcgdxn, nxib.c:i2> «S , nur J. 1 Milliarden eingenommen Hit Sin sehe erheblicher Dell der Ausgaben (nämlich 13 Milliarden) wird für den Wiederau schau der zerstörten Deutete verwandt. der frriai n lich vrrn Deutschland trotz ver- schieiener Anerbieten nicht ducchgesuhrt werden türste. Bisher waren diese Ausgaben bi» zu einem gewissen Grade produktiv, da sie die Wie- teiingingbi .n ;ung de« fra izrsilchcn Gewerbe« und seine dauein)« Beschäftigung ermöglichten: jetzt fangen sie jedoch an, unproduktiv zu
nr.25
ttnat r.i irpTf»1, awt« Sonn« rnb sirieroo«, ^•tberSamstogtbrilace «Zieh euer Femilienb.Liter wochkn-t tjecipret» 70 BolLpsenntg em» schliehlich IrLgerlohn, «u-ch tei 7.id,i<rh <n«e einitlner Turnerin m> folge 1,61 etet fccrrolt.- 5 er n pr ed)»lnk test: für die öchrtsi euung 112; sLr Lerlog unb (£e'd)äfie|ielle 51.
Hrld ri i ‘Lr Drahlnoch- d.hn Swjrifcrtlrfctn.
I oite e. tonte:
siatistl.lt L L.. 11666.
DieDeutscheninSüd-West
Berlin. 28. Ian. (WTB) 3n dem Gedankenaustausch zwischen her Rrichsreg erung und dem zur britischen ReichSkonst-renz in Lond-n u-ellenden General SmulS über die R- elu.ig der Frage der Staatsangehörigkeit der Deutschen in Sud-West-Afrika sind für die südwestafritenischen Deutschen vom Reiche wichtige Zugeständnille erreicht worden, ohne day diese ihre ReichSan gehörig teil aufzegeb.'n brauchen. Der Urnftanb. hat) sie ohne eigenen Antrag in hca südaf i.'a; ' \
ausgenommen ererben sollen. Id'M es na ch der d.-at- schen Gesetzgebung zu, dah sie die RrichSang«- hörigkeil behalten — 3n dem de Cr.Nbniffe deS Gedanke iauStaufch?» zusammenf .s en w Memorandum vom 23. September 1923 U^rd u. a. die Absicht der Regierung der südafilkanllchm Unten hervorgehrbei. die Deutschen in Südwest» asrika als einen Teil der Bevölkerung mit ben^ selben Rechten und Pflichten wie die übrigen Burger anzuerkennen.
Die südttestasrikanisck)': Derwaftting wird jede Erlcxhle.ung für den frc. n Gebrauch der dcutsch«n Sprach« gewährleisten
und gegen den Gebrauch der deutschen Sprache vor hen öffentliche Behörden und in Schrist- verkehr mit ihnen keinen Einwand erheben. Wenn irgend möglich, werden die Behörden m deutscher Sprache antworten. Die d e u t s chen S ch u- len in Swakopmuiid und Windhuk sollen für eine Uebcrgangiylt von zwei Jahren unterstützt werden, die Drih:lfen sollen jedoch 50 Prozent dcr Gesamtausgaben der letzten zwölf Monate nicht überfieigen. D'.e Schulen unter* stehen der Inspektion der Regteruni; ihr Lehr- ziel muh demjenigen in den Regierungsschulrn 3um wenigsten gl ichkommen. De deutschen Kirchen und Missionen werden wie bisher von der südtrestafrikanischen Regierung w)hl» wollend behandelt werden.
3m Rahmen der SinwanderungSge- sehe der südafrikanlsch'n Union tix*rben Deutsche n-illkommen sein S.e erkennt die Bestrllung ei tv» deutschen Mitgliedes beim Landamt (Land boarb) al8 ertiünscht an und ist bereit, die Peasionen zu übernehmen, auf die die noch in Südwestafrika lrwhnenden Beamten deS ehemaligen keutichen Gouvernements Anspruch habm Die Deutschen in Lüdwestafrika und ihre Rachkommen werden lr-ährend der nächsten dvethig Jahre unter fernen Umstanden zum Militärdienst
gegen das Deutsche Reich verpflichtet werden.
In dem ^eichzeitig veröffentlichten Bnef» wechsel vom 30. September zwischen General S m u t S und dem Dertreter des LiSttärligen Amte». Geh. Rat de Haa». hebt S.nutS die Freude über die erzielte Derständigung bervoo und stellt fest, das) die D^-utsck-en. die sch zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Tellrn der Union niedergelassen hab?n. einen der wertvollsten Teile der südafrikanischen Devölkr- rung bilden. ($8 sei sicher, dast di? Deutschen, deren erfolgreiches und gewissenhaftes Wirken im Mandatsgebiet er sehr hoch schätze, an der Aufrichtung einer dauerhafteneuropäischen Zivilisation auf dem afrikanischen Kontinent kräftig Mitarbeiten würden. 3n dem Antwortschreiben vom gl rieben Tage hab« auch Gey Rat de Ha-^S anerkannt, dah die von der Regierung der südafrikanischen U<on für das Mandatsgebiet eingerichtete Berw«< ung mit Erfolg bemüM gewesen fei. di? Lage der dortiaea Deutschen mögsi h't zu erlrihlern. D? noh offen gebliebenen fragen seien durch das ober unterzeichnete Memorandum gelost worden, intern die Reich»regierung anerkenne, dah die Zukunft von Südweslafrika gegenwärtig mit der südwestafrl- kanischen Union verknüpft fei. Die deutsche Regierung und auch daS ganze deutsche Bolk würden eS mit besonderer Denugtuunz beirühen. dah eine volle Derständigung erreicht worden fei.
Der Abgeordnete F o u g e t e. bet Dorsi tuende eines von der Äammcrtommiflkn für die befreiten Gebiete eingesetzten GttqueteauSsck-usfes. testen Feststellungen in den letzten Tagen in d-)r Presie viel von sich reden gern acht bibm. spricht sich über iic Ausgaben des Untersuch n,sa.isschusse8 wie folgt au8: Die Enquete sei heikler Art und nötige zu zahlreichen Zeug.nruSsagen ES könne alfo noch nicht gr. nolich taraber gesprochen werden. Er müste jedoch fagm. dah da» Ministerium für die befreiten "Gebiete sich bis jetzt geweigert habe, mit dem UntersuchungSausschuh zusammen',uarbeiten. Dieser habe an daS Ministerium Briese gerichtet, in deren die Uebcrmitte- hing gewisser Aktenstücke verlangt wurde. Dis heute seien diese Briefe unbeantwortet ge-
Berlin, 29. Ian. (WTB.) Heute abc») 9.57 Uhr sind auf dem Bahnhof Fr.edrichstrahe m.t dem fahrplanmähigen Köln r SHnellzuq die Mitglieder deS Ersten Sachversiandigrn ansfchuffe» für die WäbrungS- und Budget- fragen und vom Zwe 1 n Lachverständigen- auSschuh für die Kapitalflucht dec Direktor der Danque de Pari» et des PayS Da», L.A t- t h a 1 i n, mit Begleitpersonal, etwa 40 Personen, c «getroffen. Die Herren wurden am Bahnhof von dem Mitglied der Kriegslast'«' kommiff.on, Reg'e'UNgSrat Metzer, empscn- gen und zum Hotel „ESplcnide" geleitet, in dem f.« Wohnung n hmen. Die Hauptmitglieder teS Ersten AuSschnsie» find: G: n ralEhar- le» Datei D a w e », Leiter der Eentral Trust Eompagny of Illinois 'n Ehicago, Owen D. Young, Rechtsanwalt u«) Dorfitzender de» AusfichtScat» der Ctectrio Eompagny, Sir Robert KinderSley, Leiter der Dank vc« England, Sir Josua Charles S t a m p, Direktor zahlreicher Industciekonze.n , P a r m e n - tier, Administrator deS Erhört» Fonc erS de France, Profefsor für Ziuc« wifsenschaftcn an der Sorbonne, A l ix, Dr. Alberto Pirelli,
Poincnrs mib Macdona d.
Pari». 30 Ian. (WTB ) PoincarS u".d Ramiatz Macdon^ld haben Briefe au«gc- tauscht. Der Brief des englischen Premrrr- minlster» ist am Montag nad>mitlo3 durch den englischen Botschafter in Pari», Lord Erewe. am Quai d'Orsay überreicht workvn. Gestern abend hat Poincarö die Antwort an Macdonald abgehen lassen. In den Briefen versichern die beiden Ministerpräsidenten, dah trotz allem. waS die öffentlich? Meinung tKimen könne, fk ihr möglichstes tun würden, um in freundschastlichn: Weise die augenbt cklichen MeinungSvarschlrden- beiten zu regeln, und dah sie sich bemühen würden, für die Wiederherstellung Europa» gementem zu arbeiten.
Der Lohnkamps in England.
London, 29. Iwr (Reuter.) Der Gisem- bahnerauSstand ist beendet. Die Regelung hält die Teterlufe des Lvhnvrts aufrecht, macht aber Zugeständnille an eine 2In*aW Ma'chnlsten und Het-^r. die durch biife Beschlüsse besonders ernst betreffen werden. Es wird erwartet, dah morgen alle Züge in normaler Weise ve kehren werden. — Dagegen hat die Streikwelle nunnehr auf d'.e Transportarbeiter übergegriffen. Do hat der Doll- zugsaueschu^ der Dockarbelter-Dereini- gu n g befchtessen. am 16. Februar in den Streik zu treten
Auch auf der Konferenz de» Transport- arbeiterverbande» erfolgte ein B-fchluh, in den Häscn b’e Arbe't nieder ul gen. bn Ramen von 120 000 Ha enarbeitern <54 wird eine Lohnerhöhung von ?.wei Shillni pro Woche gefordert. Die Arbeitgeber erklärten die» für unmöglich. da e» eine Mehrausgabe von zwei Millionen Pfund im Jahre bedeuten würde
Reqiewirtschast.
Berlin. 29. Ian. (Wolfs) 3m SparauS- schuh des Reichs ags erklärte der Dertre er des RcichSverlehrsministerium» zum Personalabbau, dah bl» zum 31. Januar vorausllch lich 14 Proben: drr ($:lcnf-ahna’.b i er auSgeschieden fri i to'rben Wri er gab drr Regirrangs en-e'er an. dah drei von den 16 im be'etzten Geb et l e- gendm Eisen ba hnwer kstä : t en drr Reichs- re.k h'.S e wal urg -war zurückgeneben werde i feien, aber in so zerstörtem und v e r - wahrlostem Zustandr dah sie erft Im nächsten Ha Lr al sjahrc in Dollbetr eb gmommen werden könnten. 3n diesen Werkstätten war der g öh e T^ll der Treibriemen gestohlen, die 5er. ft er eingeschlagen unb eine »rohe Zahl wer v Her Werkzeugmaschinen spurlos verschwunden.
Keine rheinische Goldnolenbank
Köln. 29. Ian. (WTB.) Die .Kölnische Zeitung" erhält von beteiligter Seite folgrnde Mitteilung: Die seit Anfang Rovember vorigen Jahre« mit der Errichtung der "hrinlfch-wrst- fälischen Rotenbank beschäftigten Banken haben angesichts der bestimmten Erklärung des Reichsbankpräsidenten über die bevor siedend r Er- richtung der deutschen Goldnotenbank heute beschlossen, den Reichskanzler zu br- nachrlchtigen, dah sie ihre Demühv>rg.'N. die cem besetzten Gebiet auch durch Zulassung des beut- schen wertbeständigen Geldmittel» seitens der;<n- tcrnlliierten Rheinlandkommission zugute kommen sollten, einstellcn. Don diesem Beschluh wird auch die Interalliierte Rheinlandkvmmtssivn in Koblenz alSbald in Kenntnis gefetzt.
blieben.
Der Abgeordnete Ing Hel» begründet feinen Antrag, die auZgezahlten Schäden einer Revision zu unterziehen, indem er 2 ns viele anführt durch die nach seiner 2ln zcht ^lultarder, öllcntlicher Gelder geopfert wurden. Gr habe diese Skandale schon vor mehreren Jahren auf bet Kammertribüne angekündigt, aber Damals habe man feine Dorschläge abgelehnt.
Der Minister für die befreiten Gebiete, Reibel,
verteidigt die Tätigkeit seines Ministerium». AI» er da» Ministerium für die befreiten Gebote übernommen habe, feien bereits 40 Milliarden Schäden auSbezahlt gewesen. Man habe die gesamten Schäden auf 146 Milliarden geschätzt, aber angenommen, dah man nicht mehr csis etwa 103 Milliarden auszuzahlen habe. Die enbpi.hgc Schätzung habe jedoch eine geringere Summe, nämlich 82 Milliarden, ergeben. Da5 fei unter seinem Minlsterium geschehen. Sr habe also die Interessen des Staate» gewahrt. Der Minister tü-bigt an. dah alle diejenigen, die den Staat geschädigt hätterr. strafrechtlich verfolgt würden. 3r führt eine Anzahl fron, Fällen auf. um zu beweisen, dah bereits Rachorüfungen über die ausbezahlten Schäden stattgesunden haben und gebt schliehlich im einzelnen auf einige von dem Abgeordneten Inghels vorgebrachte Fragen ein.
Der Wiederaufbauskandal vor der Kammer.
Pari». 29. Ian. (Wolff.) In der Tor- ittttcgMibung der Klammer vertritt der Abgeordnete D e Y r i » einen Grietzmtwurf. der eine Re-! Vision oller Wiedernusbauentschädigungen fron mehr alS 5C0 000 Franken in den Mittelpunkt der Finanzreterm stellt Alle widerrechtlich erlangten Summen sollen fofort der StaatSkaffe verfallen. ur.fr.-f.fn bet der strafrechtlichen Dersol- gurg der über Gebühr Sntschädigt.n Der Antrag Detzris frcrlingt die Abwicklung ->e» Wledw- ausixrueS bi» Snde 1928. die möglichst baldige Sntlallung der überflüssigen Beamten des Wio deraulbiuministeriums und d f en tetertige» An- heimfallen an das Finanzministerium.
In der Rachmitlagssitzun^ dauert zunächst die AuSeinandersetzun z über die mihbräuch- 1 iche Berechnung der Schadenersatzansprüche an. Der sozialistische Abgeordnete Inghels. der in der Prelle feil Jahren gegen diese Sckteden ankämpft, schält den Betrag, auf des en Rückerstattung der Staat An'pruch habe, auf 3 Milliarden. Trotz aller feiner Bemühungen habe sich bis jetzt das Ministerium für die befreiten Gebiete als der Friedhof der Mih- b r ä u ch e und die Kammerkommillion für die befreiten Gebiete als daS Massengrab der Skandale erwiesen. Der Redner führt eine 2n-ahl Fälle auf. durch die
auch Parlamentarier kompromittiert werden. Ingkels erflävt, dah diesen gen. die den Swal bestvhl-n hätten, ihr unrechtmähiges Gut wieder herausgeben mühten.
GietzenerAMger
General-Anzeiger für Oberhessen
Vr-S n» Dtrief: vrühricht Uniotrfit4ts.Bud>. u,d SitinOrudtrei H. tenu in Glefcen. $d)riftleitung und 6efd)jft$Me: SAnlttraM V
_______________________ _ normale, bestimmtes darüber sagen.
g.inz ander» würde sie, wenn plötzlich Krisen <7M»
(8 D. Foitsetzung de» Franken stürze», soziale Un- ülC DesayUNgSNVs» •
ruben. Ärkg^Ktebten) das Publikum beunruhl- Berlin. 29 Ian. (Wolff) Der geschästS- pen und e» mm der Zeichnung neuer Schatzscheine I führendr A ssch ih der Deu schen Dollsixrrtei hat adh.ilten würden. In diesem Falle müsse die fran- eine Sn s 4 ehunz ci'.stimmig ange iommen in zösisäre Regierung alljährlich für ungefähr 4500 wrich r h.rvvrg.hoben wird, dah irotz drs Ab- Milliarden Goldfranken-Roten drucken, d. h. sie biuchS des fraf.teen Widerstände» die Besatzungs- müstte eine wah is.n nge Inflation mit allen testen, die auf Rhein und Ruhr liegen, täglich ihren Folgen betreiben Zu einer gemästeten In- schwerer werden. Wenn allein die vom Reich flation hat Frankreich jetzt schon gegriffen, da bezahllen Kosten für die Besahrng vorn 1. Oktober fein jlotenumteuf in den letzten Wochen um | frsz 31. Dezember 1923 rund 340 Millionen Gold- 200 Millionen sich vermehrt hat Die Furcht vor einer Fortsetzung kommt im Sturz de» Franken jetzt schon zum Ausdruck.
Selbst wenn die Entwicklung normal bliebe, wären die Schuldverpflichtungen Frankreich« Ende 1926 so grofk dah e» entweder seine Steuern verdoppeln oder seine Zins^hlungen teilweise etn- fteilen oder zu einer In latlon übergeben mühte. Höchstwahrscheinlich wird man alle drei Mittel gleichzeitig ergreifen müssen Sin Ausweg wäre für Frankreich nur dann möglich, wenn spätestens von Anfang J927 von Deutschland allein an Frankreich abg.sehen Den den anderen Reparationen) jäh lich über 4 Doldmilliarden teWtc. Das ginge nur, wenn Frankreich die deutsche Wirtscha't mit aller Macht unterstützte, wa» e»
ttXr'Sr jährliche Fehlbetrag von 30 Milliarden Papiers vanken ist fast (MM durch t n n e r e Anke l h e n ausgekracht worden, da die Einnahmen nu« der Besteuerung relativ gering 1 mb (Die Einkommensteuer brm$t z B nicht mehr al« 450 Mllltonen Doltenark jährlich ein. Diese Anleic«n find 'mm zur Hälste konsolidiert' unter ihrer Ei"wi.kung ist die sranMsche Staatsschuld aul über 400 Milliarbrn gestiegen. Zwar ist ein g oher Te l le» französischen Mittelstandes mehr oder wenig r frerarmt; dafür hoben je)>ch ande« Teile der Bevölkerung ihre vermögen vielfach uich4 unerhri»'.ich vermehren können. Diese Kreise haben gegen relativ lobe Derzin ung. S-7 Proz. j h sich, dem französischen Schatzamt Geld zur Beifügung gestellt. Wern Frankreich sich nicht zu _____ _ .
einer völligen Aenderurg seiner AuSgabenwirt- gjsch-n Kammer und Emile Francqui, schäft ent'chlieht. muh c« seine bisherig.' Methode etaat»minift:r und Schatzgoure neur der 6o< ber Ärebitlnflation. die im Prinzip genau d6t6 ®cnetüI, Delgigue. Die Mitglieder be» so tedenllich ist wie ^otenrnllatlon noch di<n 3tocit<1 Sechvetständch n uSschusses (reffen
«« Mltlw°ch abenb um bie gl-Ich« 3eif «'m.
Staat-schuld jährlich um 24 Milliarden steigen. Auch Mc. Kenna, der Do'schcnde de» dementfp.echend werden (ich die Zin e i bU iüxö Zweiten Cachderftändig « uSschusse» der Ile* auf 19 Millteiden jährlich erhöhen. Die dadurch parationSkommission. ist nach Bcrl'm abgereist, entstehende Belastung — sie wird allein an Zin- <2ÖC ^cnna wird freu Sir William Plender, sen ungefähr so^hoch fein der ge amte Staats- dntm ang^h « n Londoner Bücherrefrisor, hauslxilt fror dem Kriege mit 5 Dowmtlliarden Cr hofft, dass der Eachfrerständigeu.
Zei^gtn "e! fr? irische r^'Teil ^?r außerordentlichen auSschuh feine 2lrberi:nin ungefähr einer Sinnadmen (j. B die Kriegsgewinnsteuer) ver- | —uw"" tnlwh ,nne> ' nVbt*
fajifrintxn wird, oieie tinnmdlang ist die nor


