?. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
Wfltc mit QMtden dem ^-Irwmfeur«. ($ln gelbeS PünktLen
fRr?8^?6* Oberin-enkurS. Sin oekbeS Pünktchen Wste sich v«, dem Raubjchiff und sank in die Tiefe ?^.^°5^andant sprach durch da» Telephon. 3n SS*" das Kompagnirichiss. Weihe
^pEvolkchen wn-üllt« das nteöerfinfeng gS* Ullb r«rm gL-r- Plötzlich war XcÄ^*"- "* lx'Mcroltot «* -«"
.Wer schon tropfte cd weiter ou« dem tod- Iv^den Raubschiff. Sin xtocitcr, dritter oterter JE? ß"*lich fast glcufHdkj
pvn ihm und sank nach unten.
^Uingtvn Zor bteU sich mit dec Rechten am iMCnS?4?n !r 1X110 sich mit der Linken auf Die ©d>enid- 1
,n öwei iL futsch. . . Rümmer drei
ist getroffen . . den fünften hat** «iaht öer merte ... aber der viert« . . . W ' ' * der vierte kommt durch" H
♦^^.Ga$xMRc?c4 .KompagnteschiffeS crbei- teten wie SchnellfeuerpistoiLn. Die Dollen der
Aus Stadt und Land.
Sichen, den 29. Januar 1924.
Freie Fahrt für Fcrienkinder.
. $cz Deichsverkrhrsminister, der schon toieber* polt in Ertasten und Anordnungen seine Be- dienfleten auf die pflegliche Dehandlung reifen» ^ct .öcmnhnoet hingewtesen hat, hat es jetzt durch^csetzt daß den Kindern, die bisher auf ♦ E^bahn ein Viertel des Fahrpreises vierter Klasse zu zahlen hatten, v o l l st ä n d i g
5rtJ>rt gewährt wird, deren Kosten vvm Reichsministerium des Innern übernommen tver- K'-rder und ihre Begleiter «halten, wie fitnMr;nil7^n ?crc? .Landaufenthalt für Stadtkinder oder der Hauptvermittelungsstelle ur das betreffende Ausland befürworteten An- trag zua Grlaiigung der Fahrpreisermähigung (auf grünem Papier) und außerdem ein mit oem Stempel r^s Dergins und einer fortlaufenden Jüimmer versehenes Anerkenntnis, durch, das die Desorderung der Kinder bestätigt wird. Auf Stund dieser beiden Ausweise werden die Fahr- kosten peftunbet und später ntU dem Reichs- mi nstertum des Innern verrechnet, das die Hälfte (also ein Achtel des Fahrpreises vierter Klasse) der Reichsbahn vergütet, wahrend die andere Halste von der Reichsbahnverwaltung getragen ^n^r tn oer dritten
r ®"5feL2!nft lekdenschaftSIv« stellte er die ein- m l*CRA?Dlir Ohne Pause krachten jetzt Schncllfeucrgeschütze des Kompagnie-
und schleuderten einen Strom von Stahl und Dynamit auf das Raubschtff hin. Aber ob- Äff£ d-n 3-gdff Qhtr noch aus einem Rohr vermochte es jetzt 52“.' aber es feuerte, bis ein Treffer be* Kvmpagnleschiffes auch dies letzte Rohr in Trüm- mern schlug.
Swr, S^nbrandl kni,, Nc Lippen »ufamnten. °°n fir'' ®"e Mr1 ni*' ,rin ■ • «*"
-Halte dich fest, Fork"
-"'i: Warnung Ise,ibrandts kam zu spät. Der schwere Donner eines Schusses, und glmchzeilig führte das Schiff unter der Gewalt des Rück- stvbes eine Schtingerdewegung aus, die den De- i.r.tcrflatter der Ehiiago-Preh der Länge nach auf den Fußboden schleuderte. Wit der Gewandtheit einer Katz? sprang er wieder auf und klammerte sich an der Fensterbrüstung fest.
»Dicht Backbord vorbei, Georg!"
Schon rollte ein zweiter Donner, und der Ruckst oh des zweiten Schusses legte das Kompagnieschiff schwer über.
Wellington Fox vergab alle Vorsicht und machte einen Freudensprung.
.Hurra, dec bat gesessen! Ein Dackbordpro- peller ist beim Teufel . . . kolossale Frechheit! Die Hunde lassen nicht locker . Schieden wie verrückt auf das Postschiff. .
Beim J.'^tcn Worte machte Wellington For wieder Bekanntschaft mit dem Fußboden. Sin dritter Schuh war aus den Rohren des Komp- pagnieschistes gefahren
-Ich rate dir wirklich, dich festzuhalten, Fo^"
Georg Isenbrandl sagte es mtt wierschütter- licker Ruhe, während er durch ein gutes GlaS die Schußwirkungcn auf dem Raubschiff beobachtete.
.Auch ein Steuerbordpropcller aut!
Das hat in die Batterie geschlagen
: höht worden, daß jeder Erwerbslose für je ' acht Stunden, die er mehr als 24 Stunden Arbeit leistet, dreißig Prozent Zuschlag zur Hauptunterstüyung erhält. Bei schweren Arbeiten kann der Zuschlag schon nach 16 Stunden bezahlt werden. Für F a ch a r b e i t e r ist eine besondere Prämie von 10 Prozent des Hauptunterstützungssatzes pro Tag cingeführt worden. Außerdem ist bei besonders guten und besonders schwierigen Leistungen eine Prämie von fünf Prozent täglich festgesetzt worden.
Weiterer Abba« der Einfuhrverbote.
Berlin. 28. Ian. (Priv.-Tel.) Ein weiterer Abbau der Einfuhrverbote steht in absehbarer Zeit zu erwarten, nachdem bereits mit Wirkung vom 11. ds Aks. für eine Reihe von Waren, hauptsächlich R o h st d f f e und Halbfabrikate, öic Einfuhrverbote in Fortfall gct)mm?i sind. Soweit die Aufhebung für die Industrie nicht tragbar ist, sollen entsprechende Zollerhöhungen im Rahmen des jrht geltenden Zolltarifs vorgenommen werden. Es handelt sich dabei um eine älebergangsperiode bis zum Inkrafttreten eines neuen deutsch rn Zolltarifs. Die beteiligten Industriegruppen werben in nächster Zeit die bei dieser Sachlage sich ergebenden Vorschläge und Wünsche dem Reichswirtschaftsministerium unterbreiten.
Aus dem &eiwd)en Landtag.
Darmstadt. 28. Ian. (Priv.-Tel.) Der 2. Gesetzgebung? - Ausschuß des Landtags trat heute nachnnttaa zusammen. Vor Eintritt in die Tages- rrbnung sprach der Vorsitzende Abg Ruh fein Bedauern über das durch schwere Krankheit veranlaßte Fehlen bed Abg. Wünzer aus. Die Familie Karl Büchner hat eine Vorstellung ein- gcrcid;t, in der sie um ilnterftüttung für bic Wtederaufnahme des Prozesses Heck-Büchner am Landgericht Gießen nachsuchi. V. wurde f. Zt von einem Stück Land, das er von der Stadt Gießen erhalten hatte, die Hälfte zu Siedelangs- z w e cke n a b g e n o m m e n. Der Beschl-i ßwarde ihm aber so spät zugestellt, daß er nicht mehr m t>er Lage war, seine berechtigten Stnwendungen dagegen vorzubringen. Seine hierauf cingereufr/o Klage wurde in allen Instante» aus formellen Gründen ab gewiesen. Das Miaiste- rium versuchte durch Verhandlungen dem B ein gleichwertiges Grundstück zu besch ff en Meer besteht aber auf feinem Recht, er verlangt nur dieses ihm zustehendr Stück Land. Der Ausschuß tält das Vorgehen des Beschwerdeführers, sowie eme Entrüstung für b ere ch t i g l, sieht sich aber mch^ in der Lig?, wirkungsvoll einzugreifen Die Regierung wirb aber ersucht, auf die Stadt Gießen dahin einzuwirken, daß dem Büchner durch Zuweisung eines Grundstückes voller Ersatz für das früher i n grhab e GEndstück zu eil wird. Eine Vorstellung d s Am saerich S ates Seibert bet dem Am sg.^ttch! Villfel. l icRe^ ssch. tz g gen seine s 3t wegen Fahrlässig "eit im Amte cjilgfc De- foc2>ett- cvird für erledigl erklärt da eine Amnestie für derartige Fälle nicht möglich ist Die Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft der Direktoren der höheren Lehranstalten Hessens, bett. Maßnahmen für den Meter gangnrm der Grundschule zur höheren Schule wird auf Grund der Regierungsantwort und der vom LandeSbildungöamt erlassenen Verordnung für crlebigt erklärt. Die Verordnung über die Qtenbcrung des Forst- und Felüstrasgesetzes wird gutgeheißen.
. sä mit dem geplanten Schulabbau befchäs- 1 tigte. Die Versammlung wurde durch Gymnasial- ! direkter 5t. Altendorf eröffnet und geleitet 1
Tas erste Referat über .Bsamten- und Schalabbau" erstattete in sehr wirkungsvoller Weise Professor Dr. Mvtz; mit Recht und unter all- | gemeiner Zustimmung wies er Darauf hin, welche I furchtbare Härte Darin liege, jüngere Anwärter cu« ihrem Berufe heraus und auf die Straße I werfen, nachdem sie ihr Vermögen ihrem I Studium geopfert hätten, und dah es viel weniger hart sei. ältere Angestellte, etwa von 60 Jahren' an. in den Ruhestand zu versehen. Weitere Ttefe- rate hatten noch Professor Gebhardt übet bie Einführung von Stundentafeln, sowie Pro- I feffor Dr. Dlecher über die Grundschule; letz- terer sprach sich besonders gegen das geplante d". Grundschule aus. An die Referate schlor sich eine sehr lebhafte und angeregte 5e- batte an. In derselben tarn zuerst Bürgermeister Dr- Leh d zum Wort, der die unbedingte Rot- wendigteit von Sparmaßregeln betonte; Stadt- verordneter laute stellte die Forderung auf. bafj bie Volksschule In gleichem Mähe wie die höheren schufen berücksichtigt werden mülle, und gipfelte in dem Worte .Hände weg von der ule" Außerdem sprachen iwch Dr. Dalquen (Heldenbei gen), der in seiner Eigenschaft als Schularzt Gelegenheit gehabt hatte, sich Mn der anstrengenden und aufopfernden Tätigkett der Lehrer gu ubtrwigcn, Rechtsanwatt Schröder Jr. SäberHit (Bod-Rauheim), Direkter Dr Philipps fotme Dt. Weiner vom hiesigen Lehrerseminar. Letzterer unterstrich nochmals in fehr energischer Weife die Forderung deS ersten Referenten, fieber mit dem Abbau bei älteren tebrern zu bcfltnrxm, alS jüngere Dem Elend und der Verzweiflung preiSiugeben. Ae voraeschla- »ntWle^ng welche sich gegen jeden
21 b b a u sowohl der höheren wie der VollSschule ^Ifnbta<L.ttVUrtl 'ustimrnia anqenom- men ebenso noch eine auf Wunsch vieler Eltern er ng«b rächte Entschließung, m der Gtzrn-
-51 ®Lc[Ic M französischen Sprachunterrichts den englischen einjuiübrot
Kreis Schotten.
C Freienseen, 27. Ian. Hier sind vte » Oiern auSgebrochen Jedoch nimmt öw Krankheit einen gutartigen Verlauf. Es war nxh Tii^t nötig, die Schulen zu schlrehen.
I ,T.Pril<tubf * 28 3™ auf t*r jungte, gräflichen Hvlzdersteigerung kam der Raummeter Reisig auf 4-5 W. Stockholz
J AN.- Knüppelholz (Buchen) aus Mk. Scheitholz (Buchen) auf 9-10 Mk — Sa« Sagewerk. das Lchitett S ch m i d t un- weit tvr Haltestelle »Lauba cher Wald" er- ' ichtete, hat sich gedeihlich entwickelt. Die'e Stätte war früher schon einmal besiedelt. Hier lag die Vorsschast GermerS hausen, die nm 1400 ausgegangen ist Vor zwei Jahrzehnten, alS der l.<vrtlge Wiesenkornpler angelegt und das Ge- lünde riaolt wurde, fand man in der Tiefe von li/,—2 Metern die Fuhdoden-Pslasterungen und die Feuerstätten (etwa 20) dieses DvrseS Aach die sog ^DermershZuser Eichen" und der sva. ^Kalernenchbom" (benannt nach einem Karl Munch) erinnern noch an bie alte Siedelung
Hessen-Nassau.
| j! Rauschenberg. 27. Ian. ®tn blutiges Fomiliendrama spielte sich am Freitag in dem nah.'n Dorfe Ernsthcrusen ab. Dort tötete der etwa SOjabnac Einwohner Hartmann G. jedenfalls in einem Anfall von Geistesstörung durch Meller stich« feine Schwägerin, die 18 Jahre alte Elise Bv und bängte sich dann auf, nachdem er sich vorher einen Schuß beigebracht hatte. Heute fand die Beerdigung der beiden statt.
][ Marburg, 27. Jan. Hier wurde ein Pärchen feftgerrommen, das Schuhwarenhändle' und andere Geschäftsleute durch falsche Dorspie- gelungen gehörig geprellt hatte.
tu. QBtnbcd.cn, 28. Ian. Rach neun, jähriger Eesangenschaft hat der im Jahre 1915 bei Augustowo durch die Russen gefangene H<k). Muth von hier aus Sibirien das erste Lebenszeichen gegeben. Er ersucht um DuSweiSPapiere, damit er nach Deutschlatid zurückretsen kann. Seit der russischen Revolu- tion betreibt er selbständig Schuhmacherei und ist mit einer Russin verheiratet.
fpd. Frankfurt a. M^ 28. Ian. Der Stadttell Bockenheim wurde in der letzten Rächt schwer vonEinbrechernheimge. sucht, die es lediglich auf Fabrikgebäude und deren Ausplünderung abgesehen hatten. Aus einer Korsettfabrik holte die Bande eine große Anzahl Korsetten und Roh. material, aus einer anderen stahlen sie sämt. liche Treibriemen. — Auf einem hiesigen Schulhofe stürzte beim ,E i S s ch l j t te r n* ein 13jähriger Schüler so unglücklich zu Boden, daß er einen tödlichen Schädclbruch erlitt
Weiterer Bezugspreis-Abbau bes Gießener Anzeigers für den QEonat Februar durch Erhebung von poei HalbmonatSraten in der Höhe von je
1,15 Goldmark
«ebft 10 Goldpfennig für träger lohn. Fälligkeitstage 1. unb 15. Februar. Zahlung de« DezugSgeldes für den ganzen Monat mit 2.30 Goldmark nebst 20 Goldpfg. für Trägerlohn bevorzugt.
Fälligkeitstag 1. Februar.
Verlag des Giehener Anzeigers
Klaste von Schnellzügen befördert werden — für isdes Kind und jeden Kilometer etwa 3 Pfennige aus eigenen Mitteln zulegt, also eine .Sozial- last auf sich nimmt, zu der sie al« selbständi.;.-« wirtsr^iliches Unternehmen kaum Perpflicbtet sein dürfte.
" ZurMictzahlungarnZl. Ian. fei Darauf hingewiesen, daß für den Monat Januar die gleichen Beträge zu berechnen sind, wie für den Dezember v. Je. Die Prozentsätze sind für den Januar bekanntlich dieselben wie für den Vormonat. Eine Aenderung tritt erst für die F e b r u a r miete ein, für die ■Ln höherer Prozentsatz zu gebilligt worden ist. Eine Mietpreistabelle über diese neue Berechnung werden wir demnächst veröfsentllchen. Die Tabelle wird wieder die städtischen und die ländlich-cn Mietsätze enthalten.
" Einen recht vergnügten Fritz- Reuter-Abcnd bereitete der „OnkelBrä- sig-Darstcller- Anton Melzer aus Wiesbaden gestern abend einem vollständig aus- verkauften Haufe im Katholischen DcreinS- Haufe. Melzer verstand es rorirefflich, die I prächtigen Perlen aus Fritz Reuters humorvollen Werken vor den stark interessierten Zuhörern zur eindrucksvollen Geltung zu bringen; von eigenartigem Reiz war dabei seine gediegene DarstellungSkunst und köstliche Mimik. Den plattdeutschen Dialekt sprach her Künstler einwandfrei. Das Publikum unterhielt sich ausgezeichnet und gab seiner Zufriedenheit mit starkem und wohlverdienten Beifall Ausdruck Man wird den Künst.er hier in angenehmer Erinnerung behalten und ihm gerne wieder einen Besuch abftatten, wenn sein Weg ihn wieher in unsere Stadt fuhrt.
" E i n F r ü h l i n g s b o k e in Erstatt eines rech-t voreilig hcrausgeLrochenen Zi.ronenfalters wurde uns gestern gebracht. Da« Tierchen war trvh^Frost und Eis recht munter und fibeL
Eber die Hundesteucr orientiert eine Belanntrnachung der Stadtverwaltung im heutigen Anzeigenteil.
Nornotizen.
— DageSkalenber für Dienstag. Stadtthoater: 7 Uhr .Othello, der Mohr v)n Venedig - Wisfenschaftl.cher Flug-Sportver- ttn: Sl z Uhr im Eafe Ernst Ludwig Mitglleder- Dersammlunki. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: ,"^re Tragödie der Liebe" und .DaS- Erdbeben h Saptin“. - Palast-Lichtspiele: Filmvortrag .Eine Reife mit dem LluSwandererschifs nach Sudamerika".
Doch rai runter! Besehen wir unS dte Strecke in der Rähe.
- Dloitflug stieß der starke Kneuz«
w?te Tiefe Rach wenigen Minuten setzte er dicht des abgescho f rnei Schiffe« aut -um dem Kommandanten standen Geovo Ismbranbt wrd Wellington Fvr zwischei den Trümmern des Wracks. "Verbogenes Fachwerk. Ersetzte Meche, zerschlagene 5ran«ntifHoneri xaunt möglich, sich dugch den Wirrwarr einen Mkg zu bahnen. Jetzt waren sie an der Bnierie. Zwischen den zertrümmerten Lafetten lagen die Überreste menschlicher Körper. Zur Qlot ließen stch Ralle und Hautfarbe erkennen.
.Mongolen . . Mongolisch? Räuber?-
Zweifelnd brachte brr Kommandant bU Worte hervor.
.Jedenfalls Gelbe, Herr von Löwen! Deibel Gs ist wichtig, daß Sie da« in Ihrem QSericht an bic Gesellschaft betonen . . Was macht Rümmer aäst^ehn Y*
Der Kommandant beutete nach Rvrdvsten.
__ÄSTm31*“"» ^bur« (fenom- men. Seine BefchädkgunMM scheinen nicht allzu sck<ver zu sein. ES erreicht nxt eigener Kratt
Den Hafen.
Wir tollten biS Ferghana durchfahren, Herr Isaibrandt. Mtt Ihrer Zustimmung würde ich wdeS gern in Orenburg zwischenlanden. Für 01e wetteren arm tt».Lungen und meinen wäre es wünschens wen."
zMtte, Herr von Löwens-
lpäter erhob llch das Ksm» Äurt miI fordertet
Sabrt auf Orenburg. (Fortsetzunu folgt)
Dauernd verboten. In Augsburg wurden die -vureaus und Wohnungen der DettnebSratsmit- glieder durchsucht unb daS Vorgefundene Material sur bie Urabstimmung befchlagnahml. Die Funk- tronäce des Eifenbahnerverbandes wurden in einem Wahllokal verhaftet.
Die Hypotheken-Auftoertung
'Berlin, 29. Ian. (Priv.-Tel.) Wie der -Dng erfahrt, ist di? Ötellungnabme der Reichsregierung in der Frage der Hhpothekenaufwer- tung fetzt im Geqenfatz zu den bisher in dem Entwurf der dritten Steuernotverordnung zum Ausdruck gekommenen Absichten bereits e n d - g ü l t i g geklärt. Da die letzte Deratung des Kabinett« über die dritte Steuernotverordnung wobl über alle Einz^heiten der Inflationssteuer, richt ober über Die Aufwertungsfrage eine Einigung gebracht hatte, haben zwischen dem Reichs- smanzministerium und dem ReichsjustiMiniste- ;Uim am Sonntag n?ue Verhandlungen ftattge- funbeii, die mit der Einigung dahin endeten, daß Die ursprünglich ganz allgemein gehaltene Er- >nächtigung an die Reichsregierung zu späterer oentueller Auswertung der Hypotheken, die den
:• 1 der Steuernotverordnung Hilden sollten, in eine feste Bestimmung über bie Aufwertung und über die S>ar>> bez Aufwertung der Hypo- thrken gebracht
Lixrben. Das Kabinett wird am heutigen Dienstag, nachdem diese Einigung erreicht ist, auf Diund eines neuen Entwurfes nunmehr mit Allergrößter Wahrscheinlichkeit bie Aufwertung in dieser Form und im Zusammenhang mit der allgemeinen InslationS- ft e u c r beschlleßen. Ob die Auswertung n u r für Hypotheken ober auch für Obligationen gelten soll, steht noch nicht fest. An sich wäre es iniiterfirmig, die Aufwertung auf Hypotheken vor- zu nehmen unb auf Obligationen fallen zu lassen. Ratürlich wird bic Aufwertung auf die S t e u e r- f ä I) c für bic Entwertungsgewinne au« der Befreiung von dinglichen Lasten unb au« bet Tilgung von Obligationen insofern einwirken, als biese Sähe gegenüber dem letzten Entwurf der Steuernotverordnung noch abgeändert werden müssen. Dach dem ersten Entwurf folltc die Steuer aas Entwcrtungsgewiniten von Obliga- rionen heben bis zwölf Prozent befragen, während die Höhe der Mtetzins- ? Su 55 den einzelnen Ländern überlassen bleiben oll. Die Höhe der Auswertung über die wie gesagt, ein Beschluß erst morgen gefaßt wird, uxnn nicht bie bisher bestehenden Absichten noch umgestoßen werden, wird wahrscheinlich 10 Proz tat ragen, °*
» 77 Liga »um Schutze der deutschen Kultur. Rachsten Donnerstag abend im Kath DereinshauS öffentlicher Vortrag: .Der unvermeidliche Desreiungskiieg?" (E. heutige Anzeige.) Die Deutsche Demokratische Partei macht noch einmal auf dir heute abend im Gewerbehaus stattsindende HauptversLmmrluna aufmerksam.
- Gießener Sport-Slub von 1900 jRonatA^ferfammlung f. Anz.
— 2t elchsveibanbderAuegewiese- neu, Qkrfammümg, f. 2lnz.
Wekrervaraussaqc
Mollig bis heiter, kalt, trocken.
Landkreis Gießen.
' Oberbefftngcn, 27 Jan. Gestern tt-urbe hter em stattlicher Fischreiher be- obaj^et. Sr wurde in der Rähe der hiesigm Muhle, am dortigen offenen llvasfer eifrig nach Rahrung suchend, angetroffen.
' Münster, Kr. Dieken. 27. Icm. Beider
k V X TX» >4 .1 U. tDUPÖC der
Dörr ohne Gegenkandidat mit 102 otimmen zum Beigeordneten gewählt.
KreiS Friedberg.
f Jf 5r iebberg, 26. Ian. Gestern abenb ^,2ula der Angustliteischule eine stark gesuchte Elternversammlung statt, welche
phtz-mden Schnapnell-.m umhüllten den vierten' Zallschirm so dicht, dah man ba* Gelb seiner <5»nn nicht mehr zu erkennen vermochte.
,Ietzt hat'« ihn! . . . Rein, da Ist er noch . . . letzt hat« ihn doch ... nein ... na ich weiß nicht . .
^r^ieß bte Worte mit ber
Ellers hervor, während er da« Schicksal des vierten Fallsch.rm« verfolgte.
den letzten Minuten war da« Kompagnie- 22! vem bewegungslosen Raubschiff immer näper gekommen. Roch einmal drei Schüsse au« den schwersten Rohren. Trümmer flogen auf. Dann führerlose Schiff in drei Teilen au«- etnanber. Schwer wie Steine stürzten fte in bte -tiefe unb schlugen dumpf auf den Boden auf.
^ompagnieschisfes fchwtegen. iln- wayrfcyetnlich to;rtte die Sttlle nach dem Getöfe de« vorangegangene« Kampfes. Der Kvrmnan- bant brach als erster das Schweigen
^Horrido! Herr 3fenbranbt . . . Das war also Ihre deine lllbwcchslung!? Der Stea war ja nicht schwer. Aber immerhin. .
Isenbrandl trat auf ihn zu und schüttelte ihm die Hanb.
.Das war gute Arbeit, Herr von Löwen. Es waren nicht bic hundert ober zweihundert Passa- 9,c” ^s Postschiffes, die Sir vor einem fcbCmmen
^a5en • • Denn ot^ifichtttch ging bu Abllcht der Piraten nicht aut Jiauh fclibem auf Vernichtung Es war Diesmal mehr . . .“ Herr von Eöwen bllckte den Sprecher zwei» felnd an.
r™ ec£L ■ Arbeit, mein Herr
M Löwen. Tie Äompagnte axrb Opnen
Der Hitlerprozeh.
Münzen, 28. Ian (Prlv.-Tel) Heber den Httterprozeß hat ber Oberstaatsanwalt Aull cm Vertreter der „München-Llugsb rrger Qlbenb- citung" QKlttcilungcn gemacht, deren wir noch sol- «cnbes entn.hmen: Im lefonleren Verfahren werden vier Tat best ä n de behandelt:
1. Der Aeberfall auf die „Münch. Post-, 2. bie Gekddiebstähle,
X bie Ge selderchastungen, n«b zwar so. die Abführung der sozialistischen Stadt» rSte als auch die Verhaftung der Minister hn Bürgcrbraufaal und bte Derhaftimg-a am Freitag vormittag nach betr< Putsch, schließlich
4. bic Meutereien in der Iu^anterieschulc. ?C9<?^i2Strc,n?in^ der Verhaftungen werden ceine Minister als Zeugen hn Hitlerprozeß gela- ; Generalstaatskommlstar n. Kahr wird <n iCUflc eilcheinen. lieber die Dauer deS Prozesses ^endeine Zeitangabe zu machen, ist unnrogllch Die Zahl der von ber Staatsanwalt- a itt fictabcnen Zeugen beträgt etwa 70 bar-
Bossow und Seiher sowie alle -ur)mrkl-,fciten, bc amtllch ober dienstlich zu dem ^ cneralstaatskommisiäriat. zuc Reichswehr oder ,ur Mizeidirektion in bef-n^erem Dort rauens- "ms stehen. Der crkiantte Ob?riand-sge- ilchtsrat P o h n e r wird Wohl bis zum angefehten ^ernun cor ©enebt erscheinen können, wenn nicht, mustte bas Venahren gegen Pöhner abgesondert wmreen Eine Derschiedmlg t<s Prozesses wirb r lcht erfolgen. 21 ach der Llnsjcht des Oberstaats- ^nwalls stt es durchaus möglich, bie TwtuxnDlqen e-icherheitS maßnahmen für die Durch- >uh,-ung des Prvzcs:es im Amtsgerichtegebäudc in i-cr Au zu treffen. Soweit möglich, soll der Prozeß in voller Oefsentlichkeit statt,inden.
Erwerbslose und NotstandSarbeiten.
B e r N n, 28. Ian. (Wolfs.) Die Enverbs- lofen sind verpflichtet, gegen ihre Unter- Nutzung gemeinnützige Arbeiten, insbesondere RvtstandSarbeiten, zu leisten. Sie erlsalten dann gewisse Zuschläge zur Unterstützung. Diese Zuschläge sind jetzt in der Weife er- |
. Küll.
«in Roman aus dem 21 Jahrhundert von Hans Dominik.


