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Vsi Kartoffeln 5 Proz. imb bet Kotjlen l Proz. Preisermäßigung haben sollen. Die Waren sollen aber außerdem noch weiter verbilligt werden durch Zuschußzahlungen der Stadt aus den oben genormten 10 000 Mk.. und zwar bei Kartoffeln um 1,50 Mk., bei Kohlen um 50 P. Für Erwerbslose soll der Zuschußsah 2,80 Mt. betragen. Das Höchstquantum je Kopf ist bei Kartoffeln auf 1V2 Ztr., bei Kohlen auf 5 Ztr. bemessen. Die Verwaltung glaubt daH aus diese Weise mit Kohlen bis Weihnachen, mit Kao-- jtoffeln bis Anfang Februar versorgt werden kann. .Zur Beschaffung der Waren soll eine gew sse Bevorschussung stattsinden. Diese Fürsorge so I allen Hilfsbedürftigen (auch Klein-, Soalre 'trern und Kr egsopfern) zuteil werden. Eurem Ivzalde- mokra tischen Zusahantrag entsprechend wird der- Finanzausschuß beauftragt, wegen der Ge­währung weiterer Zuschüsse an die Kurzarbeiter und Erwerbslosen sofort in Bera­tungen einzutreten. Die Aussprache über alle diese Anträge ist'sehr rege, sie ist stellenweise stark politisch gefärbt, es beteiligen sich an ihr Sprecher aller Fraktionen. Im Hinblick auf den knappen Raum müssen wir auf dir Skizzierung des Redekampfes verzichten und es bei der ob'gen Darstellung der Beschlüsse und des Ausführungs- Programms bewenden lassen.

Zur Förderung des Flugtages in Gießen

ist die Stadt im Hinblick auf die Tatsache, daß durch diese Veranstaltung starker Verkehr hierher­gelenkt wird, der unserer lokalen Wirtschaft zu­gute kommt, gebeten worden, die Herrichtung des Flugplatzes zu übernehmen und sich außerdem an der Zeichnung des Garantiefvnds mit 2000 Mark zu beteiligen. Den ersten Wunsch will der Finanzausschuß erfüllen und dafür 1500 Mk. bereitstellen, die Garantiefondszeichnung möchte er aber abgelehnt wissen: in letz'erer Hinsicht homoelt es sich um einen Mehrheitsbeschluß des Aus­schusses. Im Plenum ist die M'inung einstimmig für die Bewilligung der 1500 Mk. zur Herrichtung des Platzes, die Garantiefondszeichnung wird aber stark umstritten. Don sozialdemokratischer, demokratischer und von Freie-Bereinigungs-Seite wird aus prinzipiellen Gründen gegen die Garantiefondszeichnung gesprochen, ein anderer Redner der Freien Vereinigung, zahlreiche Sprecher der Deutschen Volkspartei und ebenso die Verwaltung sind entschieden für diese Zeich­nung, da es sich hier um die Erleichterung einer Arbeit des Verkehrs-Vereins handle, der ausschließlich für die Interessen der Allgemein­heit arbeite und eigentlich eine Aufgabe in frei­williger Tätigkeit erfülle, die anderswo von den Stadtverwaltungen wahrgenommen werden müsse. Rach längerer Aussprache kommt man zur Ab­stimmung. Die 1500 Mk. Kosten für die Her­richtung des Flugplatzes werden einstimmig be­willigt. Die Zeichnung von 2000 Mk. für den Garantiefvnds wird mit 19 gegen 18 Stimmen genehmigt. Mit Ia stimmen die Deutsche Volks­partei geschlossen, einige Mitglieder der Freien Vereinigung und ebenfalls geschlossen die Mit­glieder der Stadtverwaltung, mit Rein der größere Teil der Freien Vereinigung, die Demo­kraten und die Linke geschlossen.

Daugesuche.

Gin Gesuch der Firma Sonn & Hertz, Walltorstraße 44, auf diesem Grundstück eine Lagerhalle errichten zu dürfen, war im Interesse der Feuersicherheit in einer früheren Sitzung abgelehnt worden. Die Firma hat aber anschei­nend trotzdem weitergebaut, denn heute wird mit­geteilt, daß ein neues Gesuch vorliegt, nach dem Zustimmung der Daudeputation die De- nMmg der fertiggestellten Halle mit einigen einschränkenden Bestimmungen nun doch genehmigt wssrden soll. Der Antrag ruft eine lebhafte Aus­sprache hervor. Alle Redner betonen, daß chre Be­denken hinsichllich der Gefährdung bei- Feuer­sicherheit auch durch die neuen Vorschläge nicht behoben werden, daß, aber auch aus städtebau­lichen und ästhetischen Gründen verlangt werden muß, derartige Hallen aus der Stadt herauszu- brir.g n Weiter könne auf keinen Fäll fle'uf e' toe den, daß trotz einer versagten Genehmigung ruh'g weitergebaut und die Verwaltung dann einfach durch die Tatsache eines vollendäen Baues ge­zwungen werden solle, nun Ia und Amen zu sagen, obwohl die sachliche Beanstandung nach wie vor weiterbestehe. Derartigen Eigenmäch­tigkeiten müsse ein für allemal 'ein Riegel vor­geschoben weiden. Den Gesuchstellern sei aufzu­geben, die Halle wieder zu beseitigen. Der Ver­treter der Verwaltung vertritt natürlich die Vor­lage der Daudeputation, er kann aber das Haus nicht umftinrmen, und es beschließt einstimmig, dem Gesuch die Genehmigung zu ver­sagen und die Beseitigung der Lager­halle zu fordern.

Genehmigt werben die Daugesuche des Leopold Huber für Seltersweg 14, des Peter Gaub für Dahnhofstrahe 43. der Eisenbeton­bau-Gesellschaft für Erdkauterweg 20 des Karl Lapp für die Georg-Philipp-Gall-Strahe von Göbel, Westanl., von der Dvaueiei Den- n i n g h o f für Rordanlage, die Anbringung von Firmenschildern seitens einiger Geschäftsinhaber und die Einfriedigung des Grundstücks von G Deutsch an der Georg-Philipp-Gail-StraHe.

(Schluß folgt.)

Wirtschaft.

Die Verbandsbildrrng in der westdeutschen Eiseninduftie. (Von unserem Essener Mitarbeiter.)

»- ^Angesichts 6er schlechten gegenwärtigen und tunfhgen Lage der Eisenindustrie ist in öer letzten Zeit die Neigung zu einem Zusam­men sch l u h stärker geworden. Man ist allge- rnem der Ansicht, daß der jetzige Zustand zu einer stärkeren Vereinigung drängt. Günstig für einen Zusammenschluß ist auch der Umstand, daß durch die Reubildung des Kohlensyndikats eine brauchbare Grundlage für einen Eisenverband ge­schaffen worden ist. Höchstwahrscheinlich wird man aber nicht den Weg der Bildung von Cinzelvec- bänden wählen, sondern man wird versuchen, nach Möglichkeit sofort den gesamten Rohstahl zu er­fassen, ausgehend von der Erwägung, daß bei der Bildung von Einzelverbänden übermäßige Quo­tenforderungen gestellt zu werden Pflegen, die bei einer Erfassung des gesamten Rohstahles nicht zu befürchten sind bzw. nicht so sehr ins Gewicht fallen, weil die Gesamtheit der syndizierten Men­gen nicht höher sein darf als die Gesamtrohstahl­erzeugung. Innerhalb des Rahmens des ®e:amf-- verbandes i|t na ürlich immer noch Platz für Bil­dung von einzelnen Spezialverbänden.

zur endgültigen Regelung der Verbands­frage wird freilich noch geraume Zeit vergehen. Man darf nicht übersehen, daß in der Eisenindu­strie die Anpassung an den Bedarf infolge der Kompliziertheit der Verhältnisse sehr schwierig ist. Eine besonders wichtige Rolle wird die Quoten­frage spielen: sie zu lösen, wird sehr schwer sein. Bei sehr vielen Eisenerzeugern Hal die Verarbei­tung im eigenen bzw. im Konzernbetrieb in den letzten Jahren außerordentlich zugenommen: außerdem sind vielfach große Erweiterungen der Werke vorgenommen worden, die bei Bemessung der Quote natürlich berücksichtigt werden wollen usw. Schließlich ist auch nicht das Händlerpro­blem zu übersehen: gerade die Händlerfrage wird bei der Verbandsbildung infolge des starken Ein­flusses, den viele Händler auf die Werke haben, von Bedeutung sein.

Bevor in Deutschland selbst die Verbands­frage nicht gelöst ist, sind die Aussichten auf Bil­dung eines internationalen Verbandes sehr gering einzuschähen, zumal in den anderen in Betracht kommenden Ländern die Bildung von nationalen Verbänden ebenfalls noch nicht erfolgt ist. Ansätze dazu sind freilich ebenso wie die Reigung zur Bil­dung eines internationalen Verbandes überall vorhanden. Der Hauptantrieb geht von Belgien aus: Vernünftiges ist auch dort bisher freilich noch nicht zustande gekommen. In Frankreich ist ebenfalls fast überall ein Verlangen nach Zusam­menschlüssen festzustellen. In England finden diese Pläne günstigen Boden. Allerdings müssen dort erst die Voraussetzungen geschahen werden in Ge­stalt der Errichtung eines englischen Eisenverban- des: diese scheint jedoch gute Fortschritte zu machen. Was Deutschland anbetrifft, so ist selbstverständlich, daß wir die Frage des Beitritts Deutschlands ernsthaft prüfen müffen. Anderer­seits kann man von uns aber auch nicht verlan­gen, daß wir uns freiwillig noch stärkere als die jetzigen Fesseln auferlegen, zumal wenn ein in Frankreich jetzt erörtertes Projekt verwirklicht werden sollte, das nicht mehr und nicht weniger vorsieht, als die Ausfuhrquote des Iahres 1913 bcr Anteilsberechnung innerhalb eines internatio­nalen Verbandes zugrunde zu legen, wobei man selbstverständlich für immer den elsaß-loth­ringischen Anteil von Deutschland abrechnen und Frankreich zuschlagen möchte. Diese Regelung wäre natürlich für uns unannehmbar. In der Praxis werden alle diese Pläne bis zu ihrer Aus­reise allerdings noch viel Zeit beanspruchen. In Betracht kommt vorläufig nur die Bildung eines Schienenverbandes. Man denkt hier vor allem an die Vorkriegseinrichtung der International Rail Association. Viel schwieriger liegen die Verhältnisse schon in bezug auf die Bil­dung eines Trägerverbandes: internationale Ver­bände in Stabeifen, Draht usw. sind so gut wie ausgeschlossen.

t

Paris, 24. Oft. (Täck.)Chigaco Tribüne" meldet aus London, man plane die Bildung eines Verbandes aller Stahlindustrieller Deutschlands, Belgiens, Frankreichs, Englands und Luxemburgs.

Die Grotzhan-elsindexziffer.

Die aus den Stichtag des 21. Oktober berechnete Großhandels-Indexziffer des Stattsti­schen Reichsamts ergibt gegenüber dem Stand vorn 19. Oktober (132,2) einen we iteren Rückgang um 0,8 vorn Hundert auf 131,1.

* Die Handelskammer Darmstadt für das deutsch-spanische Handels­abkommen. Die Handelskammer Darmstadt hat in ihrer letzten Dolldersammlung einstimmig be­schlossen, die Lbmahme des deutsch-spanischen Handelsabkommens zu empfehlen. Die Richt- cmnahme dürfte eine außerordentliche Schädi­gung der Industrie des Darmstädter Bezirks mit sich bringen und geeignet sein, die trotz aller Schwierigkeiten mühevoll nach dem Kriege mit Spanien wieder angeknüpften Handelsbeziehun­gen zu zerstören. Wenn sich auch der Weinbai aus begreiflichen Gründen gegen das Abkommen wendet, so muß, bei Abwägung aller an dem deutsch-spanischen Handelsvertrag in Betracht kommenden Interessen, die weitere Exportfähig­keit unserer Industrie, schon im Hinblick aif die Verpflichtungen aus dem Londoner; Abkommen, ausschlaggebend sein.

* Collet & Engelhardt, Werkzeug- Maschinenfabrik A. G., Off en bad) a. QU. Die durch die Generalversammlung vorn 22. I ini beschlossene Erhöhung des Grundkapitals um wei­tere 20 Millionen Mark Stammaktien ist nunmehr auch bezüglich des Restbetrages von 15 Millionen Mark durchgeführt. Das Grundkapital beträgt jetzt 42 Millionen Mark. Die neuen Aktien, 15 000 Stück, sind zum Kurse von 1 Billion Papiermarl 10 Goldmark je Aktie ausgegeben toorben und bar bezahlt.

* Offenbacher Ringo f enziegelei A. G. zu Offenbach a. M. Durch Beschluß der Generalversammlung ist das OrunMabital auf Goldmark umgestellt und auf 160 000 Goldmark ermäßigt worden. Es ist eingeteilt in 320 In­haberaktien zum Nennbeträge von je 500 Gold- mark.

* Zur Aufhebung der Devisen­zwang s bew irt s cha f t u n g. Bereits An­fang Oktober hatte das Reichswirtschaftsministe- rium durch die Presse mitgeteilt, daß eine Auf­hebung des größten Teils der noch bestehenden devisen gesetz (ichen Bestimmungen bevor stehe. Die Veröffentlichung dieser Verordnung sollte nach Abschluß der Anleiheverträge erfolgen. Die Tatsache, daß trotz Abschlusses der Anleihwer- träge und trotz des vollen Zeichriungserfolges der Anleihe selbst, die zur Zeit noch bestehenden, zum großen Teil überhckten. im ganzen unüber­sichtlichen devisenrochtlichen Beslimmu gen bisher in keiner Weise eine Abänderung erfahren haben, hat den Zentralverband des Deutschen Großhan­dels, der bereits Anfang September mit ausführ­licher Begründung den Antrag der Aufhebung bzw. QHüberung der Devilenzwangsbewir: scha s- tting gestellt hatte, veranlasst, nochmals in drin­gender Form an das Reichswirtschaftsministernum mit der Ditte heranzutreten, die in Aussicht ge- mene Verordnung über Aufhebung der devi en- zwangswir'c chaftlichen Bestiminungen imnineh in Kraft zu setzen. Der Zentralverbmd des Deut­schen Großhandels hat dabei vor allem darauf htngewiesen, daß die "LeaHtu'g und Einhastu^ g E geltenden unüber ich li He i und übeiflüifige.t ö?st mimungen einen unsichtbaren Faktor in der PrelsvLrn .uorung b-ueutcn muß und daß ei: e ^uiyecy'rfral.ung der Dnrcher.bestimmungen für Q.'y'.' ' r :1 dem Ausbau) ab uschllehe.rdnr

rcdttVerhandlungen eine große Gefahr be euten wurde.

. trä ge a uf Sin- und Ausfuhr

von Waren. Mst dem 20. Oktober haben

Börsenkurse.

0,5205

0,45c

8.50

£-

7,75

®anfnoteit.

28,5

4,50

8,75

49

79

10,13

6

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18,75

12

16,25

16,50

16,25

12,76

1,45 0,315

6

9,6

18,3

11,76

16,10

16,10

15,75

9,5 18,75

12 16,65 16.7 6,63

16

0,87

1,4

2,7

3,13

8,25

4,2

87,1

10,1

40,5

24,4

4,5

8,8

10,1

12

0,525

0,990

0,940 1,430

0,38

1,090

0,569

0,9 0,8 0 1.355 0,3'9 0,933

1,55

0,330

1,6 0,3 0,4

47,5

8,5

9,13 50,90

1,5 80,50 11,43 17,25

4,60

9 37/0 35 13

33,9

8,80 18

11/0

16

16,2

6,30

1,05 4,2

87,5 9.E0

41

23,90 4,5

8,75 10,10

11,9

1,50 0.3 0,4

46,9 8.8 8,9

49 49.40 79,5 10,90

13 4,50

8 35,75 34,9 32,5

25,60 4,6

8,1 11,10

36,6

43,5

2

2,80

8,6

8,1 11,80

37,13

45,5 2

2,8

8,6

Die interalliierten Ein- und AuSsuhrämter in Bad Eins und Düsseldorf ihre Tätigkeit eingestellt. Anträge auf Ein- und Ausfuhr von Waren sind von jetzt ab an den Reichskommissar für Ein- und Aossuhchcw lligungen in Berlin W 15, LiehiMb rg'r ü'.r 13 ,u richten. Außerdem sind die Außer.h nd .lsst den für T xt Iwirt ch ft, für Grobkeram.k und für F.rmen in ihren Fachgebie­ten für das ganze Rech zuständig.

* Fusion Union teerte A G., Mann­heim C n z i g e r - W e r k e A. G., Worms. Die Uniontoerfe 21.®., Maschincnf.Briten in Mancheim-Deilln und die Sn^inger-Werkc A. G., Worms beschlossen in ihren Generalversamm­lungen die Umstellung auf Goldmark und die völllge Verfchmclzung unter der neuen Firma Enzinger-Unwnwerke 21. G. unter gleichzeitiger Verlegung des Sitzes von Worms nach Mann­heim. Das 21. K. der Einzinger-Werle wird zum Zwecke des Umtausche der Unionaktien um 3,15 Mill. Gm. erhöht auf 6,65 Mrll. Gm., eingeteili in 66 500 Aktien zu je 100 Gm. Maßgeb.nd für den Zusammenschluß war das Bestreben, eine Verbilligung der Produktion zu erzielen.

* Stahlwerk Decker A. G. In der außerordentlchen Generalversammlung des Stahl­werks Becker A. G. wurde von 3k Aktionären, die 35 301 Stammaktien und 50 000 Vorzugsaktien vertraten, gegen 61 Aktionäre mit 1795 Stamm­aktien beschlossen, die Beratung der vorgesehenen Tagesordnung, das Sanierungsprojekt Metz, bis zum 24. 11. zu vertagen, um inzwischen noch andere Projekte zu prüfen. Rechtsanwalt Dr. Fabian legte gegen den Abstirnrnungsbeschluß formellen Protest ein, weil die Majorität der Fi- milie Becke, durch die 2lltien in der Hand des Testamentvollstreckers erreicht worden fei, d:e von der Inöustriebank als ihr Eigentum reklamiert würden.

Frankfurter 2lbendbörse.

nr, Fr annur t a. M., 23. Oft. (T. U.) Auch der Abendverkehr laßt sich als schwach und lustlos cha-

( i) Dom Rück-ahlungswert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

^n.®ln,onen au-gedrückt. BuenoS-StrrS, London, Neu« York, Japan, Nio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Vudavcst für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlu ng.

5% Deutsche RetchSanleth« . 4°/» Deutsche Relchsanlcthr . 3Ve°/n Deutsche Nrtchsanlethe 3®/. Deutsche Neichsanleihe . Deutsche Svarpramnnanleth« <®/o preußische KousolS . . . 3/s°/o Hessen . . . . . V. 3% ©elfen...........

Deutsche Wertb. Dollar-Ant dio. Doll.-Schatz-Amretiug.') <o/o Zolltürkeu.........

5% Goldmerikaner Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Pnvat-Bank Darmsl. und Nationalbank . Teutiche Bank.........

Deutsche BecetnSbank .... Disconto Commandit .... Mctallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Ltcsterrelchtsche CredttanstaU Weltbank . ..........

Bochumer Guß ...... VudrruS............ Caro .......

»-Luxemburg......

irchener Bergwerks. .

Harvcncr Bergbau......

jxaltiDertc AschcrZleben. . . . flalttverf Westeregeln. .... Laurahükte Cbcrbeharf...... .

KM,ro?ra.::::::: tHkbcrt Montan......

TelluS Bergbau . .

Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llohd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg .. . Philipv Holzmann......

Lnglo-Tont -Guano . . ,

Badische Anilin........

Chemische Mayer Alapin .. Goldschmidt..........

Gries, ctmer Eleetron .... Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung viütgerSwerke echeideanstalt ........

Wg. ElektrizttüiS.Gefells»ast Bergmann...........

Mainkraftwerke ........ Sch ucke rt . - . , Siemens & HalSke.....

Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Heyligenstaedt......... Meguin.......

Frankfurter Armaturen . . , Konservenfabrik Braun . . . Metollgesell'chaft Frankfurt. Per. Union A.-G........

Schuhiabrik Herz . . .... Sichel.....

Zellstoff Waidhof ...... Zuckerfabrik strankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Fern« 23. Oktbr.

Amerikanische Noten .

Belgische Noten . . . .

Täniichc Noten ....

Englische Noten

Französische Noten . . . . .

Holländische Noten... .

tu.ilienifrfje Noten .... 1

Norwegische Noten . . . .

Demlch Oeslerr,äi00 Kronm Numanische Noten ...

schwedische Noten

Schweizer Noten ......

Svanische Noten

Tschechnslolvakische Noten . .

Ungarische Noten . . . .

5n DiMonen Prozent

Frankfurt a M

Berlin

Schlust. Aura

Schlutzk. Abend­börse

äte* 1 borse

Damm:

22. 10.

23. 0.

42.10. | 'r3.10.

22. Oktbr.

23. Okt r.

Repart.

klmtllche Notierung

Amtlich: Notiere 1,

Geld

Brief

Geld

Brief

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23.

Dmlt.-Rott

165,49

166,31

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voll

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20.20

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72,83

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111,93

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112,12

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18,24

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10, 8 K,34

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London. . .

Neuyork . .

18,89

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18,97

voll

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4,21

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4,21

voll

Daris. . . .

Schwei, . .

$2,05

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$2,05

voll

80,70

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voll

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Svautcn . . Wien in D.«

bv.21

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6,915

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6,915

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Prag Budapest. . Duen.-AtreS Bulaarien vtapan . . . Wo be Fan Belirad . . L'ssabon .

12,37 5,49

1,53 8,04

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12, 7 5,51 1,64 3,06 1,615 l,47o 6,136 16.04

12,50 8,45 1,52 8,06

1,605 0,47

6,005 16.96

12,56 6,47 1,53 8,68

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voll voll voll voll voll voll voll voll

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13,34

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60,0,

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6,935

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2 40

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Ser - stand im Fenster, übersah ' aber W» regte, va kannte m Zimmer ei stöhlen un der sie na brachte.

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rattertTteren. Die 2Tbgabenetgung hielt sowohl für Anleihen als auch für Industriewsrte weiter an. Man hörte auf fast allen Gebieten überwiegend! Briefkurse. Das Angebot war im allgemeinen nicht sehr groß, aber die Abgaben drückten das Kurs­niveau weiter nach unten. Etwas lebhaft ging es wieder am Anleihemarkt zu, wo 3st..Proz. Preuh. Kon-sols einen neuen Rückschlag auf 1137 erlitten (minus 75 Milliarden). Auch Kriegsanleihen senk­ten sich weiter um 30 auf 450 Milliarden. 4proz. Preuh. Schätze von 1914 725 minus 25 Milliar­den. Am Montanmarkt notierten Deutsch-Lurem» bürg 49 Brief, Harpener 79 minus 0.75, Rheinische Braunkohlen 261,2 minus 0.5 Billionen Prozent. Am Markte der chemischen Papiere erlitten dte Werte des Anilinkonzerns neue Einbußen, so ga­ben Badische Anilin mit 18 0.4 nach, chemische Griesheim 16 minus 0.25, Th. Goldschmidt list., minus 0.3, Höchster Farben 16 bis 16.2 bezahlt plus 0.1, Holzverkohlung 6.3. Von Slektrowerten notierten AEG. ?3/4, Licht und Kraft 67/8 Geld, Lahmeyer IP/i und Weiniger 1.75 B.llionen Pro­zent. Der Dankaktienmark! hatte bei Heinen Llm- sätzen kaum Veränderungen aufzuwllsLst, Btrmer Bankverein Ir,,.. Berliner Handllsgeiellschaft 23, Kommerzbank 43/s, Darmstädter Dank8> »Dresdner Dank 6-'/«, Metallbank 123 4 minus 0.25, Mittcl- bLutsche Kreditbank 1.45, Reichsbank 501/4, Rhein. Kreditbank 2.3, Oesterreichifche Kreottakaen 0.315. Ausländische Renten vernachläffigt, 5proz. Lom­barden 73/z. Sonst notierten noch Aschaffenburger Zellstoff schwach, 17V2 minus 0.75, Karlsruher 2Na- schinen 3 minus 0.1, Fuchs Waggon 1.05 Geld. Dyckerhoff und Widmann 3.75 plus 0.4. Gebr. Iunghaus 9:VS minus 0.1, Rheinisches Metall 7 Plus 0.2, Zucker Frankenthal 2.9. Zucker Heilbronn 2.35. Im Freiverkehr gingen um Growag 0.175. Die Börse schloß still und mit Neigung zum wer­teren Nachgeben.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".) Berlin, 23. Oft. Das Börsengeschäft sta­gniert zur Zeit vollkommen. Politisch.' u.ib wirt­schaftliche Anregungen bliebe.r w rku gil s. Die Situation wird behrrrfcht von der in e.politi'chen Krise mit der Hinausschiebung besonders der Auswertungsfrage durch den Wahlkampf. Die Spekulatton hält es für richtig, sich aus dem Ge­schäft zurückzuziehen und (9(attftcllur.gen vorza- nehmen. Das machte sich heute besonders deut­lich am Anleihemarkt bemerkbar, wo die Groß-S^pekulation ihre bisherige.igleit voll­kommen einstellte und als Verkäufer in Erschei­nung trat. Hieraus ergaben sich Unerwartet starke Drücke auf die Kurse der bish-irigea Fav^ri^en. 2lm Markt der Industriepapiere herrsck).'e infolgedessen ebenfalls Abgabeneigung vor. Der Markt der unnotierten Werte liegt be­reits völlig verödet. .Unnotierte Kaliwerte waren bei weich enden Kursen stark an geboten, obe; auch die amtlich notierten und in größerem Vermehr gesehenen Papiere find kaum noch Gecensiaud nennenswerter Umsätze. Selbst die schweren Werte des Montanmarktes sind groß ent.ils ver- nachlässigt. Am Geldmarkt ist die Lage für Dörsengeld unverändert flüssig, doch besteht für längere Ausleihung keine Neigung. Am De­visenmarkt lag reichliches Angebot bei ae- ringem Bedarf vor. Am Kalimarkt waren bei den amtlich notierten Papieren die Ku ^Verände­rungen geringfügig. Chemische Werte hiel en sich in ungefährer Höhe der gestrigen Schlußnotie­rungen. Die 2lltten der Waggon-, Me all- und Maschinenbau-Anstalten lagen fast durchweg ge­schäftslos. Texttlwerte waren gut behauptet Der Markt der Petroleumwercke lag vernachlässigt Danken unverändert. Schiffahrtswerte gaben eher nach. Hochbahnnaktten waren gedrückt.

Frankfurter Getreidebörfe.

(Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M, 23. Oft. Es wurden notiert: Weizeri 23,25 bis 24 25, Rogg.m, inlänb 23 bis 24, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 28,75, Hafer, inlänb. 20 bis 23, Mais, gelb 20 ?5 btö 20 75, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0, 35 bis 37,50, Roggenmehl 32,50 bis 35, W.izmlleie 12 25, Roggenkleie 12. Tendenz: Geschäftslos.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".) Frankfurt a. M 23. Oft. Auftrieb: 66 Binder, darunter 37 Ochsen, 1 Bulle, 19 Färsen und Kühe, 9 Fresser, 748 Kälber. 1190 Schase, 274 Schweine. Es kosteten pro Zentner Lebend­gewicht. Kälber: feinste Masttälber 2580 mittlere Rkast- unb beste Saugtälber 6574 ge­ringere Mast- und gute Saugkälber 5562 ge­ringe Saugkälber 4554. Schafe: Mastlämmer unb Mast Hümmel 4046, geringere Ma sthämmel unb Schafe 3238, mäßig genährte Hümmel und Schafe (Merzfchafe) 2430. Schweine: Volksl von 80 bis 100 Kilo 7580, unter 80 Kilo 6575' von 100 bis 120 Kilo 7882, von 120 bis 150 Kilo 7880, Fettfchweine über 150 Kiko 7880.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 23. Okt. Der Produttenmarkt vere lief weiter geschäftslos. Die Berliner Mühlen haben ihre Mehlforderungen erst wenig ermäßigt, dagegen ist Auslandsmehl, namentlich amerika­nisches, zu recht gedrückten Preisen aus zweiter Hand offeriert. Bemerkenswert ist der Unter­schied zwischen deutschen Häfen unb holländischen. Rotterdamer Roggen soll mit 13,8, Hamburger unb Bremer nur mit fl. 14' > erhältlich sein. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märt 219 bis 224, Roggen, märf. 216 bis 219, Gerste, ntärf. 240 bis 270, neue 215 bis 230, Hafer, märf. 189 bis 190, Raps 390 bis 400, Leinsaat 400 bis 410; pro 100 Kilo: Weizenmehl 31 bis 34,25, Roggenmehl 30 bis 34, Weiz.mkteie 13 bis 13,50, Roggenkleie 12,50 bis 13, Viktoriaerbsen 34 bis 38, kleine Erbsen 24 bis 26. Futtererbsen 19 bis 20 Peluschken 17 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22 Wicken 18 bis 20, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 14 50 bis 16, neu 20 bis 24, Rapskuchen 16, Trockenschnihel 10 80, Tors-- melasse 9,10, Kartoffelflocken 19 bis 19,50 Mk.

Eine Wohltat

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