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Ziel« der dsttfchen Technischen Hochschulen".
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F. G.
Leserkreis.
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s-en sich nicht scheiden/
1110
ten Sprache ein grobes Publikum.
1118
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,,MA66ls gute, sparsame Küche"
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voll er das Wort erfüllte, das er selbst geprägt hat: „Leben und Kunst müssen eins sein und dür-
bildungen nach Radierungen, Zeichnungen Oelgemälten Ludwig Richters mitgegeben, ihrer Gegenüberstellung mit dem Text, bei Vergleich twn Leben und Kunstwerk tritt hervor, wie in beiden dasselbe atmet, und
Danknotea.
(Ohne Gewahr.)
und Bei dem klar tote
Hochschulnachrichten.
Don der Technischen Hochschule Darmstadt.
Bom Weltgetreidemarkt.
An den GetreDemärkten stellte sich in
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener
— Max Vrod, Das Leben mit einer Göttin. Kurt Wolfs-Verlag, München. — Das neue Werk Max Drvd ist ein Buch der Leidenschaft, der Eifersucht unb der grenzenlosen Liebe. In ihm werden die Beziehungen zwischen Mann und Frau aus ihren gcheimnisvollen Ergründen her entwickelt. Die beiden Helden der Handlung sind mit natürlicher und sympathischer Lebendigkeit gestaltet. Der Roman verdient in seiner dezent gehaltenen Form und ästhetisch durchgebildc-
Frhrn. v. Gagern, aus der Bücherei von Berg und Wald. Vom Weidpfad und vom Schuppenwild. Verlag Richard Eckstein Rachfolger, Leipzig. Der bestbekannte Schriftsteller schildert „3m Büchsen- licht" als Kenner der Tier- und Menschenseele in offener Deichte sein Iägerleben und seine Jagd- Passion. Es gibt für ihn „keine Leidenschaft, keine Steigung, die bestehen kann vor dem Iagd- trieb". Friedrich v. Gagern singt hier einen Sang der Iägerlust, von Menschenfveud und Menschenleiö: ein Dichter, der in der Heimat wurzelt, so sehr er auch im Leben hin und her verschlagen wurde. Diese Liebe zur Heimat und zur weidgerechten Büchse der Ahmen ist eS auch, die uns mit dem Menschen und Jäger bald innig vertraut macht. Prächtige schwarz-weiße Zeichnungen von Paul Haase zieren dieses Buch, das ein echter Dichter und Weidmann mit Herzblut geschrieben hat. Wir wünschen ihm einen weiten
war und alldS daran fetzte, sich test Preis für etn weiteres Jahr zu sichern. Im vorgeschriebenen Viermal°100-Meter°Lauf ging die 1. Mannschaft des Vereins (Langsdorf, Ackendorf, Morler, Baumblatt) nach 45,6 Sek. durchs Ziel eine Leistung, die bisher bei der Weidig-Staffel noch nicht erreicht worden ist. Die zweite Mannschaft des Tv. 1860 Dad-Rauheim folgte mit 48 Sek., die erste Butzbacher Mannschaft blieb dagegen etwa 3 Meter zurück usw. In feierlicher Handlung überreichte der 2. Vorsitzende des Turn- imb Sportvereins Butzbach, Turner Henkelmana, den Dad-Rauheimern den wohlverdienten Schild mit dem Wunsche, daß es der vorzüglichen. Mannschaft vergönnt sein möge, im nächsten Jahve den Wanderpreis endgültig für den Bad-Rau- Heimer Turnverein zu erringen. Die Veranstaltung wurde von Dezrrksturnwart Fritz Gries (Dad- Rauheim) umsichtig geleitet und konnte so reibmurslos duichgefichrt werden.
■) Dom Ructzahlungswert.
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M., 21. Oft.
10,90, Torfmelasse 9,10, Kartoffelfl-octen 19,25 19,50 Mark.
Bücherlisch.
• „Im Düchs en licht", von Friedrich
vergangenen Woche heraus, daß die zweite Hand teilweise von chren Oktober-Abschlüssen zurück» treten muhte, da die bereits im letzten Bericht erwähnte Abschwächung der höchsten Preise für Getreide weiter anhieck. Die Aufnahme der dadurch an den Markt gekommenen Ware ging nur zu erheblich ermäßigten Preisen vor sich, die natürlich nicht cch.re Rückwirkung auf die amerikanischen Märkte waren. Insbesondere die Rotiz für Roggen, der bei den jetzigen Bewegungen die Führung hatte neigte HvwohL in Berlin als in Reuyork stärker nach unten. Der ebenfalls stark gesenkte Stand des 'W e i z e n s konnte sich jedoch nxeter heben. Im Verlauf der Woche wurde infolgede fen das An- gebot von feiten des Inlandes wiederum geringer, so daß zu dieser Zeit Roggen und Weizen Telle ihrer Verluste wieder ein holten. Allerdings war diese Belebung dadurch gehemmt, daß der amerikanischen neuerlich einsehenden Hausse das immer noch nicht vollbefriedigte Abgabebedürfnis der deutschen Importeure aus ihren Oktober-Abschlüssen en gegentrat. Im allgemeinen muh gesagt werden, daß an den deutschen Märkten die Geschäftstätigkeit sich im allgemeinen in sehr engen Grenzen bewegte. Die erwähnten vorübergehenden Preissteigerungen führten hierin keinerlei Aenderung herbei, denn im regulären Bedarfsgeschäft blieb die Lage ruhig, während die SpelUlation für . die Aufnahme neuer Mengen wenig .Untemeiy’ mungslust zeigte. Die Stockung, die gleichz.'ttig int Mehlgeschä ft eintrat, vermochte natur- gemätz auf den Getreidehandel nicht belebend ein- zuwirken. Für diesen wird vielmehr die in Monatsfrist beginnende Ernte der südlichen Länder von ausschlc^gebender Bedeutung sein. Die Schätzungen, die neuMdings einlaufen, halten sich etwas unter den zunächst gemeldeten. Das trifft sowohl für -lrgentinien zu, von dem man in den südlicheren Gebieten zwar über weiter günstige Witterungsverhältnisse berichtet. In den nördlicheren Provinzen scheint es j^vch, als wenn die Früchte durch die vorangegangene Trockenheit gelitten hätten. Die australischen Schätzungen von etwa 20 Millionen Quarters werden neuerdings auf 18 Millionen Quarters berichtigt und lauten teilweise nach darunter. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die tatsächliche Ernte dieser Gebiete gestalten und damit das Riveau der Weltmarktpreise beeinflussen wird.
Bon den deutschen Märkten ist im übrigen noch hervorzuheben, daß Mais und Hafer durchaus behauptet lagen. Im Futtermittelgeschäft waren die Verätrderungen nicht von großer Bedeutung. An einzelnen Märkten zeigten sich die Abgeber zu Preisnachlässen bereit. Hülsenfrüchte wurden zwar zu Speisezwecten entsprechend der fortschreitenden Jahreszeit mehr beachtet, doch erfuhren die Preise hierdurch keine nennenswerten Veränderungen.
— Ludw i g Richters Tagebücher und Iahreshefte 1821—1883. Ausgewählt von Robert Walter. Mit vielen Abbildungen nach Radierungen, Zeichnungen und Gemälden Ludwig Richters. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 36. — Die Kunst Ludwig Richters ist zum Symbol der schönsten deutschen Gemütskräfte geworden, nicht durch artistisches Können, sondern durch die tiefe Schlichtheit der Persönlichkeit, die sich in dieser Kunst ausdrückt. Darin beruht auch der Wert der Selbstzeugnisse in seinen Tagebüchern und Iahresh-eften. Der vorliegenden Auswahl, die alles Wesentliche gibt, sind viele Ab-
Wirtschaft.
Die Lage jm Eisenerzbergbau des Lahn-Dillgebiets und Oberhessens.
Aus dem Eisenmarkt im Lahn-Dillgcbiet und Oberhessen hat sich die Läge im Monat September gegenüber dem Vormonat nicht geändert. Die Hoffnung, daß mit der Annahme des Dawesplanes ehre Besserung auf dem E.fen- .steinmarkt eintreten tourte, hat sich in keiner Weise erfüllt. Reuabschlüsse auf Lieferung irgendwie nennenswerter Mengen — auch in den besseren Sorten — fcn$> nächt getätigt worden, was darauf zurückzuführen ist, daß ein Preis - abba u für die im <3 ruben betrieb benötigten Materialien auf den Vorkrtegsskrnd oder wenigstens annähernd darauf noch nicht eingetreten, ist. Die am 20. August ds. Is. ein getretene, Frachtermäßigung der Erze hat sich als durchaus wirkungslos und unzulänglich erwiesen. Die Herabsetzung des Tarifes 7 vom 18. Sept, ab wirkt sogar als ein Abbau des Ende August dem Ausnahmetarif 7a gewährten Vorsprungs. Solange die alte Forderung auf Gewährung mindestens der Dorkriegssätze nicht bewilligt wird, ist an eine Wiederbelebung des Absatzes nicht zu denken.
■■ f. alle Zeitungen Pfeiffersche Buchhandlung
Walltorstraße 21 Tel. 1342. 7S50D
Berlin, 21. Oft. Obwohl die innenpolitische Krise, die die Gemüter seit Wochen erregt hat, nunmehr geklärt ist, bedeutet doch die Aus- llrsung des Reichstages eine unerwartete Wendung, auf die man sich um so weniger einstellen kann als die gestrige Protestkundgebung gegen die Borsen-älmsaysteuer mit einem Schließen der Börse für einen Tag endigte. Es gilt also heute, die Ereignisse, die sich über das besonders lange Wochenende vollzogen haben, börseniechnisch auszuwerten. Besonders schwer betroffen ist von der unerwarteten Wendung der Anleihemarkt. Die Auflösung des Reichstages und die Aussichten auf eine nach der Wahl wieder einsehende Kabinettskrise zerstören auf lauge Zeit alte Hoffnungen auf eine baldige Lösung der Aufwertungsfrage, denn es ist klar, teiiß in dieser Angelegenheit nichts geschehen ka m, s lange nicht eine neue Regierung Je(t im Sattel sitzt. Die Kurte der inländischen Anleihen waren sämtlich von Anfang an stark gedrückt. Man handelte gegen Mittag Kriegsanleihe mit 525, 3^/°prvz. Preuh. Konsols bei großem älmsotz mit 1375, 23er K.-Schätze mit 175. Am Markt der Industriepapiere liegt das Geschäft völlig darnieder. Man fürchtet, daß die innerpolittschen Vorgänge eine ungünstige Wirkung auf den Fortgang der prüften Kredilvrrh mi>Lu:*gm mit dem Auslande ha«n werden. Die Hoffnungen auf eine Besserung der Konjunktur noch vor Weihnachten sind jetzt stark gesunken. Man rechnet mit der Möglichkeit, daß die im Geschästsleben seit einigen Wochen zu beobachtende Besserung einem erneuten Rückschlag weichen wird, zumal die Möglichkeit ausgedcthnter L o h n k a m p f e durch die in letzter Zeit eingetretenen Erhöhungen aller Preise für die wichtigsten Lebensbedürfnisse stark in den Vordergrund tritt. Diese pessimistische Beurteilung der wirtschaftlichen und politischen Aussichten führten zu allgemeiner Zurückhaltung der Börse. Don außerhalb lagen so gut wie keine Orders vor. Am Geldmarkt ist die Lage unverändert. Verhältnismäßig leicht ist .tägliches Geld zu haben: auf längere Sicht will sich jedoch niemand binden.
Am Devisenmarkt ist die Lage unverändert. Im Verlaufe des Börsengeschäftes zeigte es sich, daß der gestrige Protest ter Börse in vielen Beziehungen komplizierte Fragen zutage gefördert hat. Eine derartige üknttwbrechung des Börsenverkehrs ist ein Rvvum, das d e verscheden- artigften kaufmännischen und juristischen Folgen haben kann. Bei zahlreichen Orders, die für gestern gegeben waren, war man sich heute nicht darüber klar, ob diese auch heute noch ausgeführt werten dürften und sollten. Infolgedessen bestand am Markt ter Industriepapiere eine gewisse ^Unsicherheit. Am Montan- markt ütertoogen die Abschwächungen. Am Marit ter Chemischen Aktien waren die Kursschwankungen nur ganz geringfügig. Elek- trowerte waren ebenfalls in der Hauptsache gut gehalten: rückgängig waren lediglich Sre- mens-Schuckert mit minus 1,4. Metall- and
schwachen Verlauf ter Mittagsbörse konnte sich an ter Abenteorje namentlich für heimische und ausländische Renten eine freundliche Stimmung durchsetzen. Deutsche Anleihen begegneten wieder größerem Interesse. Lebhaft gefragt waren 31//» proz. Preußische Konsols, die um weitere 10 Mil- liarten auf 1400 Milliarden höher gingen. Dagegen formten öbrog. Kriegsanleihen ihren Mittagsstand nicht behaupten urti> gingen um 9 auf 530 Milliarden zurück. Preußische Schätze von 1914 notierten 850, 24er Schätze 330 Milliarden. Lebhaftere Umsätze vollzogen sich ferner in ungarischen Renten, die infolge der Wiederaufnahme der Verhandlungen mit ten Rachfolgestaaten zwecks älebernahme eines Teiles ter ungarischen Schuld angeregt verkehrten, Ungarische Goldrenten notierten 9i/4 plus ca. 0,9, 1914er .Ungarn 65/8 plus 0,4, .Ungarische Kronenre.tte 1,8. Auch Salonik-Monastier gingen auf 6'/z höher. Für Industriewerte blieb das Geschäft ruhig, doch war die Tendenz ziemlich fest. Größere Veränderungen waren nicht zu verzeichnen. Montcmwerte vernachlässigt, Rheinische Braunkohlen 271/». Tellus 2 55, Anilinwerte leicht gebessert, Badische Anilin IS3/* bis 187/8 plus ca. 0,2 Th. Goldschmidt ll3/4) Höchster F rben 16,8, Holzverkohlung 6'/z. Rütgerswerke 16 plus 0 25. Von Elektrowerten gingen Licht und Kraft mit 7i/4 um. Am Dankenmarkt war die Stimmung etwas fester, namentlich für Dv^dner 7 Geld
pluS V8, Berliner Handelsgesellschaft 24 plus 0,3, Kommerzbank 41/», Darmstädter Dank 8V2, Rheinische Kreditbank 2,3. Mitteldeutsche Kreditbank 1,5, Oeslerveichische Kreditaktien 0,325 minus 0,12 Milliarden Prozent. Sonst kamen noch zur Rotiz Kleyer 1,95 Aschaffenburger Zellstoff 19 minus 0,25, Lokomvtiv Kraus 3,9 plus 0,1, Cement Heidelberg 20'/» minus 0,1, Wahß und Freytag 2,5 minus 0.1, Hoch- und Tiefbau 2 minus 0,1, Spinnerei Hammerfen 22 plus 1 Billion Proz., Gebr. Iunghans 10 plus 0,25 Rheinisches Metall 73/8, Julius Sichel 3,2, Badischer Zucker 23/8, Heilbronnzucker 2,35. Deutsche Stadtanleihen konnten ihre mittag^ erzielten Besserungen behaupten. Im Freiverkehr wurden genannt in Billionen Prozent: Frankfurter Stadtanleihe 5Vs. Kölner Stadt an leihe 5, Münchener Stadtanleihe 8 Brief. Mannheimer Stadtanleihe 53/8. Die Börse schloß unter weiterer Bevorzugung und Rachfrage für ungarische Goldanleihe in ziemlich fester Haltung.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark auSoedrmtt- Bueno<-«trr«, London, Wen» York, Japan, Rio de Jauctro für eine Einheit. total anb Budapest für 100000 Chibftt-m, alle« äbrlflt für 100 $iu freiten.)
Telegraphische Auszahlung.
— Italienfahrt von Friedrich Carl Butz, Verlag von Gerhard Stallmg, Oldenburg i.O. Butz weih über das viel behandelte Thema sogar viel Reu es zu sagen. Das Geheimnis des Erfolges des Autors liegt vielleicht darin, daß Buh mit den Augen eines überlegen lächelnden, alles verstehenden Philosophen gereist ist, der die politische und künstlerische Geschichte des Landes genau kennt, und daß er alles Geschaute mit ten Verhältnissen ter deutschen Heimat in Beziehung zu bringen weiß. So reifen wir mit dem amüsanten Erzähler nach Italien und sehen durch die italienische Brille die deutsche Heimat. 1148
— Albrecht Janssen: „Das einsame Land". Geschichten aus ten Rordsss- marschen. Verlag Richard Hermes, Hamburg. Albrecht Janssen ist nicht nur ein Dramatiker, ter straff und konzentriert zu gestalten weiß, sondern zugleich ein Erzähler von starker Begabung. Das beweist aufs neue sein jüngsten Rovellenband, dem er als bezeichnenden Gesamt- titel die äleberschrist der besten ter darin enthaften en fünf Geschichten gegeben hat. „Das einsame Land" ist ein schlichtes, tief empfundenes Buch, aus Heimatsehnsucht und Heimatli.be geboren, mit den Augen eines Künstlers gesehen, ter seine stärkste Rote gerate darin hat, daß fein Blick stets auf das Wesentliche gerichtet ist, ohne daß dabei all das blühende Geranie von köstlich gestricheften Raturfchilderungen, von allerhand fast verschollenem Märchen — und Sagengut vergessen ist, das den RoVellen noch einen besonderen Reiz verleiht. 1152
Ppnnefeldt’sTee
J8L 3L aromatisch und ausgiebig, billig im Verbrauch
Niederlagen in allen Stadtteilen
Maschinenbau- Acklken notierten aad* gestrigem Stande. Texti Iwerte unverändert. Ausländische Renten anziehend.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 21. Oft. Cs tourten notiert: Weizen, 23,25 bis 24,25, Roggen, inländ 23 bis 24, Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 28,75, Hafer, inländ. 20 bis 23, Mais, gelb 20,25 bis 20,75, Weizenmehl, inländ., Spezial 0; 35 bis 37,50, Roggenmehl 33,75 bis 35,50, Wrizen- lleie 12,50 bis 12,75, Roggenkleie 12,25 bu8 12,50. Tendenz: Matt.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 21. Oft. Der Produktenmarft war heute flau, die älrnfahtätigkett war auherordentftch gering. Fast durchweg wurden die Preise nicht unerheblich herabgesetzt. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märk. 218 bis 223, Roggen, märt. 212 bis 218, Gerste, märt. 240 bis 270, neue 215 bis 230, Hafer, märt. 182 bis 195, Raps 390 bis 400, Leinsaat 400 bis 410; per 100 Kilo: Weizenmehl 31 bis 34,25, Roggenmehl 30 bis 34^..Weizenllete 13,50, RoggenKeie 12,80 bis 13, Vittoriaerbsen 34 bis 38, Heine Erbsen 24 bis 26, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 17 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22, Wicken 18 bis 20, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 14,50 bis 16, neu 20 bis 24, Rapskuchen 16, Trockenschnitzel 10,80
Wer schnell eine gute Suppe kochen will, nimmt Maggi's Suppen-Würfel (zu 12 Pf. für 2 Teller) und kocht diese nur noch kurze Zeit nach Vorschrift lediglich mit Wasser.^ — Alles sonst Erforderliche ist in den Murseln enthalten. — 25 Sorten wie Grünkern, Königin, Eier-Sternchen, Reis mit Tomaten, Erbs, Tapioka echt, Rumford, Pilz, Reis usw. Kennzeichen: der Name Maggi u. die gelb-rote Packung.
8198c
Remark.
doll doll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
- Aus der Dasaltindustrie des Westerwaldes. Die Dasaltinduslrie hn Westerwald hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erlebt. Die Belegschaften sind seit dem Kriege zum größten Teil wesentlich verstärkt tourten; die Lieferungen, besonders in Heinern Pflastermaterial, haben daher einen bedeutsamen Umfang angenommen. Es besteht reichliche Rachfrage, so daß die Preise dementsprechend hoch sind.
* Auf wertun g der Danziger Stadtanleihe. Die Stadt Danzig teabftch- tigt, ihre Dorkriegsanleihen aufzutoe.ten, und zwar soll durch die Berliner Hantelsgescll- schaft allen Anleihckesitzern vorbehaltlos e i n An gebot von 10 Proz. in Gold gemacht werten, so daß für 1000 Mark nom. Danziger Stadtanleihe 100 Gm. erffeattet werten.
* Ford baut deutsche Kleinflugzeuge. Der bekannte bremische Großkaufmann Generalkonsul Ludwig R 0 f e l i u S weift zur Zeck in Amertka. um mit Henry Ford über die Herstellungsrechte eines deutschen Kleinflugzeuges in den Derein. Staaten zu verhandeln. Es bauteIt sich dabei um einen kürzlich von ter Pocke-Wulf- Flugzeug-Dau-A.-G. in Bremen herausgebrachtes Kleinverkehrsflugzeug, das mit einem Motor von nur 75 P. S. einen Fahrer und drei Passagiere, d. h. eine Gesamtnutzlast von 400 Kg. bei nur 570 Kg. Leergewicht mit 145 Kilometer Stunten-Geschwindigkeit befördert.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.'/
* Darmstadt, 21. Oft. (Eigener Bericht.) Heute fand in den üblichen feierlichen Formen die Uebergabe des Rektorats de r Technischen Hochschule durch ten bisherigen Rektor Prof. Dr.-Ing. HSidebrock an ten neugewählten Rektor Prof. Dipl.-Ing Dr. S ch l i n k statt. Der neue Arttor hielt eine Rede über „Inhalt 1—-
20. Oktbr.
21. Ott r.
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Berlin
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Mitteldeutsche Creditbank.
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—
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15,75
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Pyönir Bergbau.......
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2,5
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Hambarg.Aurertta Paket. . .
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—
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Zementwerk Heidelberg . .
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NütgerSwerke .........
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Geld
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Französische Noten ......
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Norwegische Noten......
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Deutsch Oe,tcrr, -l 100 Kronen
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Rumänische Noten......
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Schwedische Noten ......
111,27
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Schweizer Noten.......
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Spanische Noten.......
56,05
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Tschechoslowakische Noten . .
12,45
12^51
Ungarische Noten . . ...
6,43
5,46


