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Zchweineversicherungsverein zu Gietzen.
Nach Beschluß des Vorstandes soll nach Bekanntmachung im Gießener Anzeiger die Weiterversicherung von den Mitgliedern der
in Betracht kommende Schweinebestand wieder in Kraft treten. Alle diejenigen Mitglieder die sich für eine Weiterversicherung bereit erklären, wollen sich bis zum23. Juli24 bei H. Sauer, Oswaldsgarlen melden.
Gießen, den 19. Juli 1924. omert Der Vorstand.
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Die Gemeinde Grüningen vergibt im Wege des öffentlichen Angebots die Maurerarbeiten von 30 Kubikmeter Bruchstein« mauer. Angebote find bis zum Donnerstag, dem 24. Juli, mittags 1 Uhr, verschlossen an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo anschließend auf dem Rathaus die Eröffnung erfolgt. Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen und werden im Eröffnungstermin bekanntgegeben.
Grüningen, den 19. Juli 1924. Bürgermeisterei Grüningen.
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Am 11. Juli 1924 bei der Firma Eduard Sack, Gießen: Der seitherige Inhaber ist verstorben. Das Geschäft ist auf den Kaufmann Ludwig Sack in Gießen und den Bauunternehmer Friedrich Schack in Deuktrchen übergegangen, die es unter der seitherigen Firma weiter betreiben. DieUebernahme der Aktiven und Passiben ist ausgeschloffen worden. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Mai 1924 begonnen.
Am 12. Juli 1924 bei der Firma Karl Ampt, Gießen: Die Prokura des Heinrich Deibel in Gießen ist erloschen.
Am 16. Juli 1924 bei der Firma Ringel L Walther, Gießen: Kaufmann Freddy Ringel in Gießen ist als weiterer persönlich haftender Gesellschafter in das Geschäft eingetreten. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Juli 1924 begonnen. Die Firma ist geändert in A. Ringel L Sohn.
Gießen, den 19. Juli 1924. 58036
Hessisches Amtsgericht.
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Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bei der Firma Bohrgesellschaft Heffen-Raffau, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen folgendes eingetragen: Die Gesellschaft ist durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 12. Januar 1922 aufgelöst. Die Geschäftsführer sind Liquidatoren. 5802B
Gießen, den 18. Juli 1924.
Hessisches Amtsgericht.
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Frau Schnatterich.
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Frau Schnatterich ist nach Klssingen gefahren, wett sie bemerkt» haben glaubt, daß Ihr Appetit anfängt, ins Gegenteil umzuschlagen. Früh« aß sie stets dreifache Portionen, jetzt reicht sie beinahe mit einer doppelten. Well sie trotz dieser asketischen Lebensweise mehrfach übelwollende Bemerkungen anderer aufgefangen hat, die an noch größerer Appetitlosigkeit leiden, nimmt sie ihre Mahlzeiten stets In zwei verschiedenen lokalen ein und die Schlagsahne zum Nachtisch in einer Konditorei. Bei der zweiten Portion macht sie die Bekanntschaft eines Herrn, den sie seinem Aussehen nach für einen Amerikaner und seiner Bildung nach für einen Professor hält denn er erklärt ihr, wobei er allerdings zerstreut in einem Buche blättert, sehr fein den Unterschied zwischen .als* und .wie", zwischen „obgleich* und „trotzdem" und zwischen .daher- und deshalb , während bekanntlich der Durchschnittsdeutsche davon keine Ahnung hat und sie erst recht nicht. Ihr Respekt sinkt aber unter Gefrierpunkt als er sich einen Harzer Käse bestellt, dem Kellner 5 Pfg. Trinkgeld gibt und sich als Berthold Schweinebauch, Villenbesitzer aus Schweinfurt, vorstellt. Als er hört, daß sie Witwe ist und ein Geschäft hat beginnen seine Augen Raketen zu schießen, und er ergeht sich in Vermutungen über den Aerger. den eine alleinstehende Frau mit dem Personal haben mag. Sie hält ihn eher für einen Reisenden in Registrierkassen oder in Florstrümpfen und Seidenjumpern oder in Gott weiß was. Gewandt weicht sie Ihm aus, — denn das könnte ihr gerade passen, sich mit jemandem ernstlich einzulassen, dem eine Fahrkarte 4. Klasse aus der Westentasche spitzt - und macht geistvolle Bemerkungen über die Winzigkeit seines Harzer Käses, der ja kaum die Größe eines rechtschaffenen Hühnerauges habe. Damit ist sie glücklich in das Thema hlneiniaviert, das sie am ^^Hühneraugen", so erklärt sie, sind ein überwundener Standpunkt seit es Kukirol gibt. Wie lange wird es noch dauern, so werden sie nur noch in Schaubuden für Geld gezeigt und die allerletzten Exemplare kommen in die Folteikammer des Germanischen Museums in Nürnberg, gleich neben die Daumenschrauben. Kukirol entfernt jedes Hühnerauge ohne Schmerzen, ohne Blutvergiftung, mithin ohne Gefahr, In längs ens e Inlnn Tagen, denn Kukirol ist Qualitätsware. Darren müssen unbedingt Kuklrcrt Im Hause haben, denn nur Kukirol ermöglicht es, ungestraft enge Schub« Z" tDasCnKukirol-Fußbad nach Sanitätsrat Dr. med. Campe ist aber für sie ebenso wichtig und ist eine unschätzbare Wohltat für alle, die viel gehen oder stehen müssen Es verhütet Brannen, *nn
schwellen und übermäßiges Schwitzen der Füße mithinden lästigen Schweißgeruch, kräftigt Nerven und Sehnen, verhütet dadurch aas zu schnelle Ermüden und ist für eine zweckmäßige Fußpflege unentbehrlich. Kukirol und Kuklrol-Fußbad sind ärztlich empfohlen. Beide Präparate werden gerade in letzter Zeit sehr oft nachgeahmt, aber nie erreicht und sind in allen größeren Apotheken und wirklichen Fachdrogenen zu haben. Kukirol kostet nur 75 Pfennig und Kukirol-Fußbad nur 50 Pfennig. Lassen Sie sich nie etwas anderes als .ebenfalls sehr gut aufreden, sondern weisen Sie jeden, der da glaubt, es bei Ihnen versuchen zu dürfen, so scharf zurück, daß er es ein zweites Mal nicht probiert Für Ihr Geld können Sie verlangen, daß Ihre Wünsche erfüllt werden. Was nicht die bekannte Schutzmarke .Hahn mit Fuß- trägt, ist kein echte? Kukirol- PrflPWein Sie die lehrreiche Broschüre .Die richtige Fußpflege- Interessiert. so lassen Sie sich diese kostenlos sendem Unsere, unter der Leitung eines alten, erfahrenen Arztes stehende Wissenschaftliche Ab- iS Ärt.° ÄÄ LL
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