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Mittwoch, 2^ Mai (924

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Erstes Blatt

Jahrgang

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Die bayerische Regierung

ibad) und iiimseuchr

Die französische Kabinettskrise.

Annahme von Hnjeigui für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeDerbindlichkeit.

Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich8, auswärts 10 Goldpfennig; für Re­klame-Anzeigen D.70mm Breite 35 Goldpfennig, Plotzvorschrift 20°/ Auf­schlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Dr. Friede. Wilh. Lange; für den übrigen Teil: Ernst Dlumfchein; für den Anzeigenteil: Hans Deck, sämtlich in Gietzen.

Der neue

Berlin, 20. Mai. (WTD.) Wie aus parlamentarischen Kreisen verlautet, werden die vier Parteien der Mitte des Reichstags, nachdem inzwischen auch die Demokra­ten von den Deutschnationalen eingeladen wurden, der Einladung der Deutschnationalen zu einer gemeinsamen Besprechung über die Regierungsneubildung am Mittwoch vormittag folgen. Die Verhand­lungen der fünf Parteien werden auf der Grundlage von Richtlinien für die Außenpoli­tik stattfinden, die von der Deutschen Volks- Partei ausgegangen sind. Bei der Aufstellung dieser Richtlinien ist geflissentlich von je­der ultimativen Form abgesehen worden, die eine bestimmte Bindung für die Deutschnationalen enthalten hätte. Heute vor­mittag traten im Reichstag die Deutsch­nationale Dolkspartei, das Zentrum und die Demokraten zu Fraktionssitzungen zusammen. In der Sitzung der Deutschnationalen Partei berichtete der bisherige Fraktionsvor- sitzende Hergt über die schwebenden Fragen. Die Deutsche Dolkspartei behandelte rein sachlich das Sachverständigengutachten. Die demokratische Fraktion beabsichtigt, Anträge beim Plenum einzubringen über die Aufhebung des Deamtenabbaues und des Pensionskürzungsgesetzes und die Einfüh­rung des Wahlrechts für Seeleute auf hoher See, die nach ihrer Rückkehr in die Heimat nachträglich ihre Wahlstimme abgeben sollen. Ferner verlangt die Fraktion die Vorlegung eines Iournalistengesetzes. Der bisherige Par- teivorsitzeade Koch-Weser erstattete ein Re­ferat über die allgemeine politische Lage, über die Parieiführerbesprechungen der Mittelpar­teien und über die Konferenzen mit dem Reichskanzler. Daran schloß sich eine allge-

in Bayern laut geworden wäre, wenn preu­ßische Minister separatistische Bestrebungen in Bayern unterstützt hätten. Der Präsident dankt der hannoverschen Bevölkerung wie der Be-

Dvllzugs- tift

bestätigt, ist ja unsere Politik . . . Friede mit allen, sage ich euch! Teuere Freunde! Bor allem die Rechtschaffenheit I Die belgischen Minister werden wohl bald mit Herriot Füh­lung nehmen müssen, wenn sie wissen wollen, wohin die Reise geht. Die Reise nach Mai­land war nicht mehr notwendig, auch wenn . man sie jetzt mit allerhand schönen Verlaut­barungen nachträglich zu rechtfertigen sucht.

vlf lautete^

München, 20. Mai. (Wolff.) DerMün­chen-Augsburger Abendzeitung" wird auf Grund offenbar gut unterrichteter Informationen mit- aeteilt, daß die bayrische Dolkspartei den Iustiz- vat Dr. Pfleger-Weiden als Ministerprä- f ident en in Aussicht genommen habe. Pfleger hat nach der Dorstandssitzung der bay- niicben Dolkspartei am Samstag abend die Richt­linien der künftigen Politik fr» m-vtei dargelegt.

lich als militärisch eingestellt sind. Der Oberdelegierte des Bezirks Koblenz, Oberst P h i l i p p, ist bereits seinesAmtrsent- f e tz t worden. Auch der militärische Delegierte des Bezirks Wiesbaden werde demnächst verabschiedet werden. General de Metz soll ebenfalls von seinem Posten für immer b e - urlaubt werden.

Die Mailänder Konferenz.

Mailand, 20. Mai. Das Ergebnis der belgisch-italienischen Ministerzusammenkunft stellt sich nach dem (Kommunique und den ersten Presse- kommentaren wie folgt dar: Einheit der beider­seitigen Ansichten, die zu einer einheitlichen diplomatischen Aktion führen wird, ist sowohl von Mussolini als auch von Theunis als wesentlichstes Ergebnis hervorgehoben wJrden. ferner der Wille, nunmehr auf Grund des Sach- verstandigenplanes rasch za einer Lösung zu kommen, ein Qltonitum zu loyaler Inkraft­setzung und zur Ausführung des Sachverständigen- planes an Deutschland zu richten, das diesmal dis gesamte Entente gegen sich geeint finden wür-»' die Aussicht, über

die Sanktionsfrage

zu Dereinbarungen zwischen den Alliierten zu ge­langen, Dvrschlag einer Konferenz der Al- liierten, welche eine vorher auf diplomatischem Wege zu findende Dereinbarung bestätigen soll, schließlich die Inkraftsetzung des Sachverständigen­plans, unabhängig von der Frage der inter­alliierten Schulden, welche jedoch mit der end­gültigen Lösung der Frage des Gesamtbetrages verknüpft bleibt. Eine schriftliche Festlegung des Ergebnisses der Konferenz hat nach einer Erklä­rung Theunis' gegenüber einem Ionmaliffstev nicht stattgefunden.

Herriot und der Friede. I

Am vergangenen Sonntag hatten die bei- j gischen Minister Theunis und Hymans in Mailand die vielangekündigte Zusam­menkunft mit dem Ministerpräsidenten Italiens. Was sie Mussolini zu sagen hatten, erschien ihnen wohl selbst etwas über­lebt und überflüssig. Man beschloß auch eine Fortsetzung der Konferenz am Montag, um neue Gesichtspunkte zu finden. Denn zu wel­chem Zweck waren die Belgier eigentlich nach Italien gefahren? Zu demselben Zweck, der sie vorher nach London geführt hatte, nämlich den Alliierten den unerbitttichen Standpunkt P o i n c a r 6 s in der Reparationsfrage, deut­licher: die Sabvtageabsichten Frankreichs ge­gen den Dawesplan klar zu machen. Das Blättchen hat sich unterdessen infolge der fran­zösischen Kammerwahlen gewendet. Pvin- care sucht zwar von seiner Politik noch dies und das zu retten, aber die belgischen Minister haben in Mailand sicher schon mit einem ge­wissen Aufatmen verhandelt. Denn jetzt, nach dem französischen Linksruck, kommen Lö­sungen in Frage, die mit dem Druck des ge­borstenen bloc national nicht mehr zu rechnen brauchen und die wahrscheinlich den Belgiern viel angenehmer sind, als die undankbare Ber- I Mittlerrolle, die sie bisher spielen muhten. In 1 Paris hat der geschäftsführende Ausschuß der Sozialistisch-republikanischen Partei, also der Painleve-Driand-Gruppe, eine Entschließung veröffentlicht, worin es heißt, die Partei werde sich an keiner Regierung beteiligen, die nicht fordere, daß der Präsident der Republik Mil- l e r a n d, der Vater des besiegten Blocks, zu- rückttete, und daß neben innerpolitischen Reformen vor allem die freundschaftlichen Verhandlungen mit den Verbündeten zur raschen Regelung des Reparationsproblems und der Sicherheitsfrage auf Grund des Sach- verständigenprotvkvlls durchgeführt werden.

Das war der erste Vorstoß des kommen­den Linksblocks. Der zweite Vorstoß erfolgte von Lyon aus, wo der dorttge Bürgermeister Edouard Herriot, der Führer der bürger­lichen Radikalen, der Sieger bei den Wahlen des 11. Mai und voraussichtlicher Minister­präsident, sich in ein Gespräch mit dem auf Kundschaft ausgeschickten bekanntenSlatin« reporter Sauerwein einlieh. Herriot er­klärte die auswärtige Politik als das wesent­liche für den Augenblick. Frankreich müsse ge­genüber Europa und der Welt in eine befrie­digende Lage gebracht werden. Es habe die Pflicht, Lösungen aufzubringen (statt wie Poincare, die Lösungen ^u verhindern!). Lieber die Verhältnisse in Deutschland sagte Herriot

Die Regierungsbildung.

Beratungen der Fraktionen der Mitte mit den Deutschnationalen

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fremd

Die Welfenuiederlage.

Berlin, 20. Mai. Im Preußischen Landtag machte Präsident Leinert dem Hause von dem M i h e r f v l g d e r W e l f e n bei der hannoverschen Vorabstimmung Mitteilung und fuhr fort: Wir müssen mit besonderem Be­dauern feststellen, daß der b a y e r i s ch e M i - nister des Innern Dr. Schweher die se­paratistischen Bestrebungen in Hannover be­günstigte, statt für die Zumutung einer solchen Unterstützung die Enttüstung aufzubringen, die

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Paris, 20. Mai. (WTB.) Rach einer Havasrneldung aus Belgrad hat D a s i t s ch gestern wieder den Auftrag erhallen, das Mrm- fterium zu bilden. Die Regierung behalte ihre alte Zusammensetzung unter Pasitsch als Minister­präsident und Pribitfchowitsch als Mr- nifter für den öffentlichen Anterricht. Sie wird vvm Parlament für gültig erklären lassen und die Mandate der Partei Raditsch (Krvaten) dann die Kammer auf den 20. Oktober ver-

GietzenelAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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tagen. Die Minister leisten heute den Eid.

Frankreich und Japan.

Paris, 20. Mai. (WB.) Havas tritt offi­ziell der Dlättermeldung entgegen, daß zwischen Japan und Indochina ein vorläufiges Handelsabkommen getroffen tooröen sei, das zur Zeit der französischen Regierung zur Genehmigung vorliege. Die französische Regie­rung, so .erklärt Havas, habe den Generalgou­verneur von Indochina Merlin beauftragt, an­läßlich feines Besuches in Japan mit der Regie­rung von Tokio darüber zu verhandeln, wie die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und und Indvchina zu verbessern seien. Aber es handele sich hier um einen einfachen Meinungs­austausch, über dessen Ergebnisse der @eneral= gvuverneur noch keine Mitteilung gemacht habe und der erst Gegenstand eines Abkommens wer­den könne, wenn er in Paris von ter -Unter* Händlern geprüft sei, die die beiden beteiligten LÄwer später zu diesem Zwecke etwa bestellen würden.

Die japanisch-amerikanische Spannung

^okiv 21. Mai. (WTB.) Der japanische Außenminister erklärte, der japanische Bot­schafter in Washington werde ermäch­tigt seine Demission emzureichen. Damit ist die'Frage des Ausschlusses der Japaner- von der Einwanderung in die Vereinigten Staaten m ein akutes Stadium getreten.

zu Jules Sauerwein:Sie werden mir sagen, daß das Werk der internationalen Verständi- . - «w hi» mr<>na

sich an Deutschland stoße. Ach, ja volkerung des besetzten Gebietes für die Preu- ?ch kenne die Schwieriakeiten Aber etzt ßen gewahrte Treue und schließt mit dem Ge- Äe X®ei wenig wbnw-Tr-u- - A-ch ^osMng

durch unsere Schuld von einer finsteren der Satzung setzen kommunistische Ra- Welle des Rationalismus überflutet.- d a u s z e n e n ein in Verfolg einer D^atte

Man merkt an der Wiedergabe der Her- über den^Bergarbetterausstand, den »Deut riotschen Bemerkungen deutlich die Retusche Tag in Halle und das Verbot derRo­des mehr auf dem Boden Pvincarescher Poli- ten Fahne tik stehendenMattn"-Dertreters. Herriot, der temperamentvolle und ehrliche Volksmann, Fast alle bayerischen Blatter üben eine hat sich sicherlich viel offener aus- mehr oder minder heftige Kritik an dem Brief­gesprochen. Am seinen Standpunkt klar zu er- wechsel des bayerischen Ministers des Innern kennen braucht man nur das Programm Schweyer mit der deutsch-hannoverschen Par- heranzuziehen, das er schon am 11. Januar tei. Die völkischen Blätter sprechen von Ent- dieses Jahres der alten Kammer vorlegte.Er gleisungen, die sich Schweher habezu- sagte es damals rund heraus:Die Ruhr löst schulden kommen lassen. DerVöllische nicht das Reparattvnsproblem. Lassen Sie den Kurier" drückt die Hoffnung aus, daß die preu- Sachver ständigen freie Hand, um hische Regierung Schweyer k r ä f t i ga u f die einen Defriedungsplan zu suchen. Es kann für Finger klopfen werde. Die München- Frankreich nicht schwieriger sein, sich mit einer Augsburger Abendzeitung schreibt, ein Er- englischen Arbeiterregierung zu verstehen als folg der Bestrebungen der helfen hatte die mit den englischen Konservativen. Frankreich Gefahr eines Eindringens ausländischer Ein- | muh Frieden schaffen auf Erden und den Men- flüsse in die innerdeutsche Polttik heraufbe- V,en die guten Willens sind." And noch am schworen. Jedenfalls hat diese Leistung des ' Vortage vor den Wahlen schrieb Herriot in bayerischen Innenministers bewiesen, daß ' seinem ParteiblatteLe Quotidien":Wir dieser Mann an einer so wichtigen Stelle des wollen die Vorbereitungen des nächsten Krie- bayerischen Staates nicht länger mög- ges unterbrechen. Die Reparationen? Ja! | lich ist.

Aber das, was der Sachverständigenbericht

. , , . Paris, 21. Mai. (WTB.) DerMalin"

Reichstag. glaubt zu wissen, daß das Sinken des Fran-

-. . fen (das Pfund notierte 82,5, der Dollar 18,5)

meine Aussprache über die Frage 6et Re- ber Gegenstand Beratungen gewesen war, die gierungsbildung und des Sachverständigen- Millerand mit Poincare gehabt habe. Gutachtens. Rachdern Poincare den Präsidenten der Republik

. ... . über die Lage unterrich et hat, werde er ihm raten,

Die (Gruppierung tm neuen Reichst., a. ^on jetzt über die finanziellen Angelegenheiten Berlin, 20. Mai. (WB.) In etner -öe= Landes, namentlich über die Maßnahmen ge= sprechung des Re.chstagspräs.d.'nten Lobe mit gcn Frankenbaisse, die Vertreter der politi-

den Führern sämtlicher -Parteien wurde folge- :de Parteien zu befragen, denen in 10 Tagen die Reihenfolge für die Sitze der einzel- Bildung des neuen Kabinetts über- nen Parteien von rech s nach link. m Reichs- tragen werden solle Die Abgeordneten Herriot tag vereinbart: 1. Gruppe DeuNch ationale, 2. ,ün^ Ptz inlev 6 würdm schon h ule zum Präff- Gruppe Tiationalsozialijtische Freihersparten 3. h^ten der Republik berufen wer en Rach den l< tz- Gruppe Deutsche Vvlkspartei. 4. Gruppe Bay- ^n englischen Wahlen, als es klar geworden ei d H rische Dolkspartei. Hinter dieser liegei d.e vier Macponald erster Minister werd.n tciirbe, Sitze der Deutschsvzialen unter Führung des A^ Baldwin keine wesentlichen Entscheidungen geordneten Kunze. Weiter nach links schloßt sich ^koffern, ohne ihn zu befragen. Durch diese als 5. Cruppe der Wirtschaftsbund an, eine P^xis sichere man die Kontinuität einer Po- Fraktion, die sich aus drei bayrischen Bauern- ^tik, die für A:ankreich nicht weniger wichtig sei bündlern, fünf Welfen und sieben Mit elftan-lern ^j. @ng[an£> Heute vormittag werde unter bildet. Als 6. Gruppe folgt das Zentrum, als Vorsitz Poincares ein Kabinettsrat zusam- 1. Gruppe die Demokraten, als 8. Gruppe d.e mentreten. Am Donnerstag werde im Elysse ein Sozialdemokraten und als 9. Gruppe die K)m- Ministerrat unter dem Vorsitz des Präsidenten der maniften. Die Frage, wieviel V i z e p r a s i - 3^^ stattfinden.

CTtwä^n.8CtDäWt tt'Än Mtm' if raKt> D-r Abgeordnete Herriot

m »Unfifif wird nach dem »Petit Parisien" heute in Paris

Die ^Ozialdemokrntrsme Politik. erwartet. Im Laufe des heutigen Tages wird er

. ? JAi1 a Q der Konferenz des Geschästsführenden AuLfchtUs^es

der b^^rige S der radikalen Partei beiwohnen und Bffpre-

dre nächsten politischen Entscheidungen.Die P^lllck fangen mit seinen politischen Freunden hubeii. der sozialdemokratischen Par.ei müsse sich zunächst I glaubwürdigen Informationen iner.e Her­auf ble Annahme ^^s Sachverstandi- selbst wenn die Sozialisten dabei hieb gengutachtens konzeatnercn. Dadurch muffe n t (R t in bie Regierung einzutreten, bereit

auch dem Umschwung in § ran kre ich Rech- bad nUe Kabinett zu bilden. Er

nung getragen werden den selbst der deutsch- fe[bft bie Nachfolge Poincares als Mi-

nattonale Professor Hohsch für eine der gwßen xp sj s s p e n t und Au ße n m i n i st e i Wendungen der Weltgeschichte erklärte. Dann '^rnefymen Seine Mitarbeiter sotten schon forderte Loebe u. a. die Dorberettimg^ der Durch- ^stimmt fein abgesehen von dem Finanzministe- führung des Volksentscheids über den rtum einem Senator übertragen werden soll Achtst undentag. Die geftlegung der sc^ial- _ geordnete Painleve hat derLi- demokratischen Fvaktton in ter »rage derR e- ^erte" eine Anterredimg gewährt, in der er u.'a gierungsbildung durch den Partmtag ^Lrie für Frankreich sei eins von kapitaler lernte der Redner als eure gefährlich Lah- Lautung: direkte Ausbeutung des mung der 211110^8 Era ft Part^ euer» I g e b i e 1 d und die Eisenbahn regle, gisch ob Lo^e wroch noch dorober Gerobe dies- Hochwichtige Sache lotle ober Fr-N»

licheo,veise den Sozialdemottaten das 2lmt des n dem Sachr^rständigenbericht preis- cich stags pra l t de n t e n wLb^ng^oten gebn Die militärische Besetzung fei demgegen- toeiöe. Er betonte daß über von Verhältnis mäßig geringerer Bedeutung,

gegen die Annahme dieses Amtes sprachen. | Wirllickkeit habe Frankreichs das Ruhrgebiet nur besetzt um seine wirtschaftliche Aktion zu Das tschechisch-italienische schützen. Die Dgsetzung sei bereits eingeschränkt worden und könne uochmehremgesch rankt -DUnoniSe werden. Sie könne in Zukunft sogar aufgeho -

Varis 21 Mai lWTB f Der Bericht- &en werden, allerdings unter dem Vorbehalt erstatt^ des Detll^» L ÜK m iterielfer Garantien, die die 2^ Ä LlEttfch^QW daß d^tschZische führung der deutschen Versprechungen gewähr- sSÄwiÄ Mftcn. Di- bssentliche M°Eg nor ernes: #nnff :n nrmina iSirilienl dem Dräff- Die militärische Besetzung! Die Ein- d^änMalar beider sich Ätt nuVErbo^na geweihten jedoch hätten zwischen zwei Dingen zu arff^lt)^die Erg^»nisse^sein^ LhaLlu^L mtt ^-Zwischen der wirtschaftlichen Ausbeutung Mussolini auseinandergesetzt habe. Der Prä- des ^^rg^ie^^und einer interalliierten Rege- sident habe die getroffenen Abmachungen in allen lang der Reparatwnsftage.

Punkten gebilligt. Anter diesen Amständen

werde Deyesch am 27. Mai nach Rom zurück- .

kehren, wo der Vertrag zwischen Italien und ttlt vesetzteN (ßCDtCt.

der Tschechoslowakei unterzeichnet werden soll, 91 Mai (fErib ) Set

der in der Hauptsache ähnlich dem italienische S«'1' s' . nL'

jugoslawischen Vertrag der «Ächerung desFrie- Kölner Korrespondent desB. will von dens", d. h. der durch die Verträge von Der- vertrauenswürdiger Seite erfahren haben, daß sailles, Reuillh und St. Germain geschaffenen ftanzöfischen M i l! t ä r p e r s 0 n e n , die Verhältnffse dienen soll. Stellungen als Oberdelegierte und Kreisdele-

Die Lösuuq der serbifcheu Krise. gierte nn besetzten Gebiet belleiden, durch linksre Publikanische Beamte er­setzt werden sollen, die mehr wirtschaft-