Erstes Blatt
17 4. Jahrgang
vr.M
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Dienstag, 20. Mai 1924
Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorhel ohne jedeDerbindlichkett. preis für l mm höhe §r Anzeigen von 27 mm reite örtlich8, auswärt»
SietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Dntd ttttö OctIo^: vrSHI'sch« llnft>krs»SIs-v«ch- und Stdnöruderei R. fange in Sietzen. Schriftieitnng und Geschäftsstelle: Schulstratze 7.
zuteil werben laut. w Deshalb einen so grof bei der Arbeite rschasi
Nach Dlättermeldungen <rus Essen wird nach
Der Sinn des
Vergarbeiterstreiks
Dem Mitarbeiter des „Giornale d'Italia" erklärte Painlevö: Es sei bedauerlich, daß der wahre Friede noch eine reine Mythe sei. Die neue französische Negierung werde ohne Verzug zeigen, daß der französische Militarismus und Imperialismus eine Legende sei. Aber Deutschland dürfe Frankreichs Verständigungsversuch nicht mit dem gänzlichen Verzicht auf Reparationen verwechseln. D i e m i - litärischeDesehungdesR uhrgebiets werde auf ein Mindestmaß beschränk! werden. Dieses Minimum werde, je nach Deutschlands gutem Willen, ein vorübergehendes sein oder auch gänzlich ausgehoben werden. Deutschland müsse begreifen, daß Frankreich und seine Verbündeten jetzt entschieden an seine bona s i d i s appelliert. Dem Reich liege es jetzt ob, zu zeigen, ob eine Sanktivnspolitik Schaden stiften würde und überflüssig fei.
Die Kommunistische Hetze im Ruhrrevier.
Essen, 19. Mai. (WTB.) Die vier k^rg- arbeiterverbände erlassen folgenden Aufruf an ihre Mitglieder: Die Belegschaftsversammlungen einzelner Zechen des Ruhrgebietes haben beschlossen, mit allen Mitteln, ganz gleich ob mit gesetzlichen oder ungesetzlichen, den gegenwärtigen Kampf zu verschärfen und die Notstand sa r b e it e n zu verhindern. Diese Beschlüsse werden von den unterzeichneten Organr-- sationen auf das schärfste berurteilt. Eie stehen mit gewerkschaftlichen Grundsätzen im Widerspruch und dürfen unter keinen Umständen von den Bergarbeitern befolgt werden. Die Ruhrbergleute wurden in den gegenwärtigen Kampf von den Tlnternehmern '/neingedrängt. Er kann nur zentral von den am Tarifvertrag beteiligten Organisationen geführt werden, deren Beschlüsse allein sind maßgebend und zu beachten. Es kann nicht die Aufgabe einzelner Belegschaften sein, betreffs der Führung des Kampfes Beschlüsse zu fassen, denn dadurch würde nur die einheitliche Führung des Kampfes unmöglich gemacht. Die unterzeichneten Organisationen fordern ihre Mitglieder auf, nur an solchen Versammlungen teilzunehmen, welche von diesen einberufen sind. Verband der Bergarbeiter Deutschlands, Gewerkverein christlicher Bergarbetter Deutschlands, Hirsch-Dunckerfcher Gewerkverern, Polnische Derufsveceuttguns»
Die Konferenz von Mailand.
Mailand, 19. Mai. (WTB.) Bei der zweiten Besprechung, die zwischen Theunis, Hymans und M u s s o l i n i in der Präfektur stattfand, wurde folgendes amtliches Com- muntquö festgesetzt: Die belgischen Minister und der italienische Ministerpräsident stellen fest, daß die Reparationsfrage weiterhin eine ern st hafte Quelle politischer Besorgnisse und wirtschaftlicher Krisen bleibt. Sie halten ihre unverzügliche Lösung durch Ausführung des Sachverständigengutachtens für notwendig, das eine Grundlage für eine Der - ständigung darstellt, vorausgesetzt, daß die deutsche Regierung loyal die notwendigen Maßnahmen trifft und ausführt. Die Minister beschäftigten sich mit der Lage, die sich aus absichtlichen Verfehlungen Deutschlands ergeben würde. Eine interalliierte Verständigung über diesen Punkt erschien ihnen möglich. Sie waren gleichermaßen
Die Abstimmung in Hannover.
Berlin, 19. Oltai. (Wolff.) Der amtliche preußische Preffedienst teilt das amtlich? Gesamt- ergebnis der Hannoverschen Dvrabstimnrung mit. Es wurden abgegeben im Regierungsbezirk Hannover 144818 Ha^Stimmen, in Hildesheim 82 691, Lüneburg 116704, Stade 70882, Osnabrück 33 866, zusammen 448 961. Die Zahl der Stimmberechtigten betrug 1 768 800. Die 2111- l>änaer des Tremrungsgedankens hatten für die Urabstimmung davon ein Drittel gleich 589 600 Stimmen aufzubringen. Es fehlen ihnen also 140 639 Stimmen.
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-Die das „D. T.' erfährt, hat der preußische Ministerpräsident Braun durch ten preußischen Geschäftsträger in München beim bayrischen Ministerpräsidenten von Knilling Einspruch gegen den Brief des b a y r i s ch e n Ministers des Zn nern Dr. Schwester erhoben, den dieser während des Abstimmungskampfes' in Hannover an die Welfen gerichtet iuti> in dem er sie seiner Sympathie ver- I sichert hat.
Gutachten und Industrie. I Regierungsbildung.
w / . s Berlin, 20. Mal. (Priv.-Tel.) Wie die
Die Oppofition gegen das Präsidium des Reichsverbanoes oer Blätter aus parlamentarischen Kreisen Horen, deutschen Industrie. | ist In der gestrigen Besprechung der
Der Arbeitszeitkampf im Bergbau.
Berlin, 19. Mai. (Wolff.) Wie die Erklärung der Dergarbeiterverbändr erneut ergibt, ist einer der Hauptstreitpunfre zwischen den Parteien die unterschiedliche Beurteilung der Frage, welche Arbeitszeit im jetzigen Augenblick rechtens ist. da die bisherigen Vereinbarungen hierüber abgelaufen sind. Nachdem die Arbeitnehmerverbände den Schiedsspruch vom 16. d. M. ablehnten, trat Reichsarbeitsminister Brauns deshalb an den Vorsitzenden des Vorläufige Reichswirtschaftsrates mit der Bitte heran, sofort mehrere unparteiische, des Arbeiterrecht f kundige Jurist en zu nennen, die gebeten werden sollen, nach Anhörung des Standpunktes beider Parteien über die genannte Rechtsfrage in kürzester Frist ein Gutachten zu erstatten. Als Sachverständige zur Abgabe des Rechtsgutachtens schlug der Vorsitzende des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates vor: Reichsgerichtsraf Dr. Be wer, die älniversitäts- professoren Dr. Kaskel, Dr. Sinzheimer, Dr. Hück, sowie Landgerichtsdirektor Dr. Gerst e l. Diese Sachverständigen sind vom Reichs- arbeitsministe, drahtlich um ihr Erscheinen gebeten worden- sie sollen am 20. Mai, nachmittags 472 älhr im Reichsarbeitsministerium zusammentreten.
Berlin, 19. Mai. (WTB.) Die am 14. Mai gegründete Deutsche Industriel- len-Vereinigung veranstaltete eine Kundgebung gegen da s Sachverständigen- Gutachten. Zu den Einberufern gehören u. a. der deutfchnationale Abg. Geck, Hamburg, der frühere preußische LandtaWabg. Bacmeister- Elberfeld, Prinz Löwenstein und andere Industrielle. Fabrikbesitzer M ölle r ° Berlin eröff- ___________________ nete die Versammlung mit einem kurzen Hinweis en die Gewerkschaften auf die Ziele der Vereinigung. Diese sei Partei-
Die Micum und der Vergarbeiterstreik.
Düsseldorf, 20. Mai. (Havas.) Hm die Fortsetzung der Versorgung der Entente-Länder und der Eisenbahnregie im besetzten Gebiet mit Kohlen sicherzustellen, hat die Micum beschlossen, einen Teil der Koks- und Kohlenlager, die den Ruhrzechen gehören, zu blockieren. Von Frankreich werden Ladungsmannschaften berufen werden, so daß der Tagesversand, der schon 900 Tonnen betrage, demnächst auf 1200 Tonnen gebracht werden könne.
WV. Sn btm nad> ber Annahme des Gatachtnn« d-- Mitt°lpart->«N das -u»-Np °l it isch- mit Sicherchei zu erwartenden Hebergangder Programm fertigge stellt worben. deutschenTarifhoheitaufeinenaus- Nach dem „Vorwärts" bewegt es fich in der ländischen Agenten sehen die Versammelten Hauptsache in der bisherigen Politik das Mittel, mit dem jede Wiedererstartung der J * Aufnahme, die diefeö
Ä Partei -ech.a unbUnt,
chung 'des deutschen Kreditwesens von den Mittelparteien finden werde, werde durch die ausländische Großfinanz bic Mehrheitsbildung im kommenden d°?LU7Äd7L inb 2t-ich-.°g von ausschlagg-b-nb-r D-b-»tung in dem ganzen Geist des Gutachens den Aus- fein. Wie das genannte Blatt weiter mrtteilt, druck des Kampfes gegen die Ideen, von denen platzte in die gestrige Beratung der Mittel- bie deutsche Sozialpolitik getragen ist. Die Parteien eine Einladung der Deutfch- . . .c ...... Oai♦i,hi« n? .i /fi.-j I na 1 ionalen an das Zentrum, die Deutsche
$ ü hiVg ^r^^Sttlllingnahme zu dem Gut- und die Bayerische Dolkspartei zu einer Beachten zu erzwingen und dafür zu sorgen, daß der spxechung am Mittwoch über die Regierungs- Reichsverband die Reichsregierung vor Wegen pjldung hinein. Die Demokraten sind zu warnt die mit Sicherheit ins Berber- Sitzung nicht eingeladen worden,
den führe n Die Mittelparteien sind aber übereingekom-
Geheimrat Dorsig mcn, Verhandlungen mit anderen Parteien
ührte aus, bie Angriffe gegen den Reichsverband r -n gegenseitigem Einver- fTr 'wÄb flbake «o» ft ä n b n i 8 -uszun-hm-n 2--h°lb ist nicht an-
keine abschließende Stellung zu dem zunehmen, daß die Zentrumspartet die- Gutachten eingenommen. (Widerspruch.) Er habe jer Einladung folgen wird. Heute vormittag das Gutachten als eine annehmbare Hnter- 6$e neue deutschnationale Fraktion zum nicht für ?nCnc’bamfrarnsern SsMrbanb -rst-nmal zu einer Beratung zusamm-ntret-n. wolle keine Erfüllungspolitik ohne Besinnung tret« Auch die Deutsche Dolkspartei und die gewoben, er halte auch das Gutachten nicht ohne wei- kraten kommen heute zu Fraktionssitzungen teres für tragbar, aber er wolle auf dessen Grund- ,„sammen. — Der ehemalige Reichstags- Uäg^itCl" ' präfiJent Laebe hat di- Führer sämtlicher
Der stellvertretende 1. Vorsitzende des Reichs- Reichstagspartelen für heute nachmittag zu Verbandes ber Deutschen Industrie, Hülsmann ejncr Besprechung eingeladen, um die Reu- (Freiburg i. B), führte aus, die Borausiehung Zerteilung der Plätze im Sitzung s- di« «iuzelnrn Parteien varzuuehmen.
— Teetz, Berlin, empfiehlt eine scharfe, aber sachliche Oppofition im Rahmen bri Beichsverban- KvMMSNde LinKsregierUNg des — Gras Reventlow, M. d. R., erflart, diss einzige LNöglichkeit einer Rettung für uns als ITl (yrattatCia).
Volk bestehe darin, daß wir jetzt geschlossen „Neiw Marseille, 20. Mai. (Havas.) Der neusagen und dann daraus eine zweckmäßige politit gewählte sozialistische Abgeordne e Rena übel aufbauen. — v. Dr u ck, Düsseldorf-Velbert, for- erklärte einem Redakteur des „Petit Parisien", bert ben Rücktritt ber Leitung des Reichs- Sozialisten würben keine Kombination unter- verbanbes und führt aus: stützen, durch die die Grundsätze des nationalen
Hinter der Erfüllungspolitik steht nicht das Blocks beibcbilten werden sollen Gr habe schür Interesse des brutschen ToIM, 1-™ « E,^7tch'n?chkan"^ e?A°g ie°ru ng Interesse ganz weniger emzelner Persönlich- beteiligen würden. Aber er eröffne oh.re leiten, die daraus Vorteile gezogen haben. Hintergedanken, daß er eine Regierung unter- n?z>i^tnn«nbnenrbneter Quaatz schlägt bie stützen würde, die sich eirergisch für eine Polrtil Bildung einer Arbeitslornrnission und einer -Korn- des wirkschaftlichen und finanziellen mis^n vor mit d^m Auftrag, sich mit dem Reichs- lxrus und des für Europa so notsgen Friedens verband in Verbindung zu sehen. — Geheimrat einfehen werde. Jj-ür den Augenback tixrbe also Korsin verlangt als Mitglied des Präsidiums die sozialistische Partei Nicht in die Regierung Reicks^r^nd^ bezüglich ber von v. Bruck eintreten. Würde sie es tun. bann wara bres XS Sli^en Vorwürfe Namensnen- nicht ohne N^^ sHre Unheil und infolge- nung Da er seine Anwesenheit nicht mehr für dessen für bie Regierung selbst.
erforderlich hält, verläßt Geheimrat Dorstg den Hnterftühungspolitik, wie er sie nenne, Saal. — v. Bruck antwortet, nicht einzelne Per- Billigung der Parteien finden.
S w«na man stch ^-r h°m°g.n-n r-d»°,-n
lich ein Personenwechsel, sondern ein 0 t) ft em - | gierung gegenüber befmoe, die rasch handle, wechsel notwendig. Ein Zusammenarbeiten sei nur möglich bei einer Einigung über bie grunb- sätzliche Frage: Planwirtschaft oder freie Entfaltung der Kräfte? — Geheimer Oberfmanzrat Bang stellt in seinem Schlußwort fest, daß über bie von ihm vorgetragenen Dinge zwischen ihm und Geheimrat BorsigvollkommeneEin-
। mütigkei t bestehe. — Hierauf wurde bie er- 1 wähnte Resolution einstimmig angenommen.
Der Bergarbeiterstreik ist nicht als Streik der Gewerkschaften anzusehen: biese haben ihre Leute nach eigenem Zugeständnis längst nicht mehr in der Hand, sind daher gar nicht mehr in der Sage von sich aus die Taktik der Arbeitnehmerverbände 5U bestimmen. Es handelte sich vielmehr um eine Aktion gewerkschaftsfeuiblrcher kommunistischer Elemente, die nut ihm nicht nur einen ersten großen Ansturm des Bolschewismus gegen bie Staatsautorität bezweckten, sonbern bie auch gleichzeitig einen Kamps zur Zertrümmerung des Unternehmertum 8 und gegen bie Gewer kscha f ten i aus ote oieie oer -vereinig uuti. «yuq-c j^i yu.nx.v- durchführen wolllen. Diese Taktik wirb immer politisch in keiner Weise eingestellt, aber ihre toieber ausgenommen werben, solange nicht bie Gründung wurde notwendig, um zu beweisen, daß Reichsregierung dem auf Produktionsförderung bie Leitung des Reichsv erband es der eingestellten Standpunkt des Unternehmertums deutschen Industrie nicht die geiamte In- eine entschiedenere als bie bisherige Förderung buftrie hinter sich habe, wenn sie bie Annahme zuteil werben läßt. Die kommunistische Taktik hatte bes Sachverständigengutachtens empsiehlt. Der deshalb einen so großen Erfolg, weil nach wie vor Hauptredner des Tages, Oberfinanzrat Dr. Bang bei der Arbeiterschaft bie Ibee von ber unbebing- bezeichnete das Sachverständigengutachten als ten Notwendigkeit ber Beibehaltung ber letzten den Versuch ber Gegner, ihr eigentliches, burch revolutionären Errungenschaft des Achtstunden- Waftengewalt nicht erreichtes Kriegsziel zu 6er- taae« vorherrschend ist: denn es hat nicht die wirklichen, nämlich bie Beseitigung der Ueberzeugung von der Notwendigkeit der Mehr- selbständigen, freien b e u t schenWirt- leistung, sondern einfach bie S orge, arbeits- schäft im Wege ihrer Einglieberung als unlos z u w e r b e n, Enbe 1923 zu ben Abkom- selbständige, entstaatlichte A r b e 11 s Pro vin z men über Arbeitszeitverlängerung geführt. Daß in einen internationalen Dankenstwit. Die Ber- vAucht werden Sürbe, diese Abkommen sofort fasser des Versailler Ertrages hatten die Er- nach Antritt einer auch nur geringfügigen Kräfte- füllung der ungeheuerlichen Vertragsbedingungen Verschiebung zugunsten der Arbeitnehmer wieder niemals gewollt.
rückgängig zu machm, ist ztoarinErwi^er wollten die vorausgefehene Säumnis mütige Haltung des^Arbeitsministeriums — Pro- Deutschlands nur benutzen, um von der phezert, aber niemals recht geglgubt worden . schwachen deutschen Regierung einen schem-
Diesen Momenten gegenüber traten alle an- baren Rechtstitel zur Erreichung des eigent- deren in den Hintergrund. Es wurde nicht daran lichen Kriegsziels zu erlangen.
gedacht, daß die polnifch-vberschtesische Kohleschon unmittelbar am Rand des Ruhrreviers (in Diele- Darum sei auch bie ©rfullung^olitit ein selb Lippstadt usw.) um 2,50 bis 3 Mark Widerspruch in sich selbst. Nach dem Versailler billiger ist als die Ruhrkohle, und daß jede Vertrag waren Eingriffe in ^ns Privat- weitere Verteuerung durch höhere Löhne bzw. eigent um unmöglich Dazu sei aber letzt geringere Leistung die Absatzmöglichkeit eine Unterlage gegeben durch bie Ärebitafton gänzlich unterbinden muß. Auch daran des Reichsverband^ der deutschen Industrie vom wurde nicht gedacht, bah ehre Herabsetzung ber September 1921. ®iefe <nmwglicht die ^mwand- ArbeitSzett um eine Stunde bie eigentliche Ar- lung der ö f s e n t l i ch-rech i l i che n ©taatg- Sett um 26 4 Prozent gegenüber der Vor- schuld des Reiches m eine Priva schuld ttiegszeit vermindert und daß dementsprechend im ber wirtschaftlichen Sta^L Dr- Dang ging bann Womit ein Rückgang ber Kohlenförde- auf den Inhalt des Sachverstanbigengutachtens “ w ungefähr 1 Mill. Tonnen sich ergeben selbst ein. Der ßeUgebanfe fei bie Au s cha l- toerbe. Der älmstanb würbe nicht berücksichtigt, tu ng ber selbständigen beutf(ben baß durch bie hohen Knappschaftsbeiträge, bie Wirtschaft aus ^em Probuk ivns- auf Friebensverhältnisse umgerechnet V6 ber unb n bel s p rv z e ß ber Weltwi r t
Selbstkosten ausmÄen, die Löhne künstlich schäft. Das Gutachten könne nur im g anzen niebria gehalten werben: dabei hanbelt es angenommen ober abgelch.it werden unb beKwe sich um Beiträge, bie hauptsächlich für bie So- nur die Durchführung be« ßonboner Zahlungs- Xlbureaufratie ^ertoenbet werden, da Plans. Das Gutachten.richte sich Wil unfere iie Verwaltungskosten von rund 15 Pvoz. ber soziale Gesetzgebung unb Qcgenbie €e[büanbv. tvit Rentenauszahlung en im Jahre 1903 auf runb der deutschen Industrie. Wenn ber Reichsver- 60 Prozent für 1920 gestiegen sind. Ebensowenig band, so schloß Dang, die Kraft ^nn Neinsagen tourbe daran gedachtz daß ber tägliche Verlust nicht fanb. so tzkte ^nigstens als V o r a u s- des Ruhrbergbaues durch den Stteik auf etwa setzung für Verhandlungen aus der ©ranblage 9 bis 10 Millionen Mark je Tag sich beläuft und I des Gutachtens folgende Forderungen stellen baß eine ganze Anzahl Arbeiter in Zukunft müssen: erwerbslos bleiben müssen. Auch> daran f Zweifelsfreie Feststellung des bisher dachte die Arbetterschaft nicht, daß sie durch den Geleisteten-
»Ärt 2. zwei,-»frei- s-stst-'lung der Gesamt-
ungefähr Vs des gesamten Streikobjektes an Lohn last, die man von uns verlangt;
entspricht, so daß ber Lohnausfall nach drei 3. Gegenrechnung aus Ruhr und Pfalz;
Tagen schon größer war als die gesamte Streik- 4 Aufrollung der Schuldlüge.
SBÄÄS.ÄKSS ...ÄÄäEÄÄt 25 jährlich eine Mehr- Eine d-alsche L-gieruag koane die ErMlaags.
T c i ft u n a an Arbeitszeit von 4000 Millionen Politik nur fortsehen m i t Hilf.« der So ArbEwnrL! ML wenn nicht die Le- S i al de mok ra t i e. Daraus wurden sich UE- benshaltung entsprechend eingeschränkt wer- tragliche ^.l^genei-geben.Oileg^ 2>en wll. I s<lmmlung eine Entschließung vor, in vei cs
Zusammengefaßt läßt sich sagen, daß, der ^MW"**^*"***l'*,""*"^j^ ganje Streik ein außerordentlich bedauerliches Nach Dlättermelbungen aus Essen wird nach
Bild politischer und wirtschaftlicher ilmreife auf- Mitteilungen aus Gewerkschaftskrcchen die Zu hl
gezeichnet hat, bas fich solange wiederholen muß, M>er a u s g es per r t en Arbeiter imRu Howie nicht von den verantwortlichen Spitzen ber bergbau unb in anderen Industrien auf runb
Regierung rückhaltlos die Meinung über unsere 600 000 geschäht.
wahre wirtschaftliche Lage gesagt wird.


