Ausgabe 
19.8.1924
 
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Dienstag, 19. August 192|

V4. Jahrgang

Vrvckmi» Verlag: vrSHI'sche Unit>erfitäts=Bud>= und Stelndruckerel N. lange in Sletzen. Schristleitung und Seschästrstelle: Schullttatze 7.

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Erstes Blatt

GiehemrAMlger

General-Anzeiger für Oberhessen

Mit bet gestern erfolgten Ankunft der deut-

Abmachungen

der entsprechenden

Annahme

Dölkerbundshoffnungen.

Coolidge zum Abschluß

mu ng beginnen werde, die zweifellos dem Ministerium ein Vertrauensvotum von starker Mehrheit bringen werde. Erft nachher könne sich die Regierung dem Senat vorstellen, der ebenfalls den Wu sch be­kunde, nähere Angaben über die Tragweite d r Londoner Abmachungen zu erhalten. Hier wie in der Kammer werde es an Rednern nicht fehlen.

Havas kündet eine Auseinonder- sehung von sehr großem Umfange an. "is würden zwei, vielleicht sogar drei Tage er- .......1 in der Kammer die A b st i m -

Mitglieder des Kabinetts und die Führer der Parteien sind bereits gestern von dem Reichs­kanzler und Außenminister unterrichtet worden,

Washington, 18. Aug. Wie ein Funk­spruch meldet, gab Staatssekretär Hughes der Meinung Ausdruck, daß der Dawesplan die Grundlage für den wirtschaftlichen Auf­bau Europas darstellen werde. Das in London erzielte Einvernehmen stelle einen großen Schritt nach vorwärts dar. Die Verhand­lungen hätten nur durch die ausgezeichnete Zl- sammenarbeit zwischen Deutschland und den alliierten Regierungen und nur durch den uli- seitigen ernstlichen Wunsch nach Verständigung ab­geschlossen werden können.

Stresemanns Appell an die Welt.

R eu yo r k, 18. Aug. (Funkspruch.) Die World" veröffentlicht ein Londoner Tele­gramm, wonach Stresemann in einem in­terview erklärt hat:

Ich glaube, daß der Reichstag unser Werk, ratifizieren wird, aber ich rufe | die Welt an, diesmal Treue zu hal- | ten. Der Pakt von London kann einen neuen Zeitabschnitt für Europa einleiten, aber nur, wenn wirklich Treue gehalten wird. Wir erwarten, daß die Räumung des Ruhrgebiets in kürzerer Zeit als innerhalb eines Jahres verwirklicht wird, weil wir nicht glauben, daß die Finanzleute der Welt eine wirkliche Sicherheit für gege - b e n erachten, solange fremde Truppen das Herz des Industriegebiets besetzt halten."

Die deutsch-belgischen Wirtschastsverhandlungen.

DerPetit Parisien" meldet aus Drüssel: Stresemann hat in der Rächt zum Sonntag der belgischen Delegation ein Schreiben überreichen lassen, daß die deutsch-belgischen Wirtschaftsver­handlungen am 1. September beginnen können. Infolgedessen wird sich der Direktor der Wirt­schaftsabteilung im belgischen Außenministerium, van Langenshoote, zu diesem Zeitpuntt nach Berlin begeben. Berlin ist als Verhandlungs- vrt gewählt worden, weil die Deutschen zu ver­stehen gegeben haben, daß die Arbeiten zur An­wendung des Dawesplanes es notwendig mach­ten, daß das gesamte technische Personal in Ber­lin verbleibe und daß es also praktisch unmöglich sei, eine genügend große Zahl von technischen Sachverständigen zu einer Delegation von Berlin aus zu entsenden.

DieRäumungOffenburgs

Offenburg. 18. Aug. (WTB.) Der Befehl, Offenburg zu räumen, flam dem hiesigen Kom­mando sehr überraschend. Die Rachricht traf morgens gegen halb vier älhr ein. Alsbald machten sich die Truppen bereit, bie Materialien und Gerätschaften zusammenzubringen. Sehr be­wegt ging es in der hiesigen Kaserne zu, wo französische Truppen einquartiert waren. 3m ganzen werden etwa 5 0 von französi sche n Truppen beschlagnahmte Wohnun­gen frei. Der Sonderzug, der von dem fran­zösischen Kommando bei der Betriebsinspektion angesordert wurde, umfaßt 24 Wagen. In der Stadt sind etwa 20 französische Lastautos ein- getrosfen, um den Abtransport des übrigen Ma­terials vörzunehmen. Die Bevölkerung begrüßt bie Räumung mit lebhafter Genugtuung, beobachtet ! aber selbstverständlich eine ruhige Hal­tung. Rach einem weiteren Drahtbericht sind die letzten französischen Soldaten gestern abend um 9 Uhr aus Offenburg fang- und klanglos abgerückt.

Der Bericht der deutschen Delegation.

2ln der gestrigen Sitzung des ReichSkabinett». die um 3 Tlhr nachmittags unter dem Vorsitz des Reichspräsidenten begann, nahmen sämtliche in Berlin anwesenden Minister teil. Die aus Lon­don zurückgekehrten Minister gaben einen ein­gehenden Bericht über den Verlauf der Konferenz. Hierbei wurde festgestellt, daß die deutsche Dele­gation zum erstenmal nach dem Kriege völlig gleichberechtigt mit den Alliierten verhan­deln konnte. Das Kabinett billigte ein­mütig die Haltung seiner Vertrete, I in London und wird den Reichstag nicht im Zwei« fel darüber lassen, daß es den beschrittenen Weg unter allen Lim ständen weiter verfol­gen wird. Der Zusammenttitt des Reichstags soll nicht für Donnerstag, sondern erst für Frei- I tag zu erwarten sein. Es wird damit gerechnet, daß die parlamentarische Entschei­dung über das Ergebnis der Londoner Verhand­lungen in der zweiten Hälfte der nächsten Woche fallen toerbe, und daß, falls die erforderliche Mehrheit für die Gesetze zur Durchführung des Dawesberichts nicht erreicht werden svltten a l s- bald die Auflösung des Reichstags ausgesprochen werden dürfte.

In diesem Falle würde dann die für den 1 30. August vorgesehene Vollziehung der Londoner Abmachung nicht möglich fein, und es würden sich dann auch alle vorgesehenen Fristen für die Wirt-

Beurteilung des Ergebnisses der ferenz zurückzustellen sein.

Um so befremdlicher will

die Londoner Konferenzdiewichtrgsie Errungenschaft seit dem Waffen st rl l- stand darstelle, ausgenommen vielleicht d.e uva- fbintoner Abrüstungskonferenz. Coolidge ist der Ansicht, daß es wenig Schwierigkeiten machen werde, aus den Privatquellen der Vereinigten Staaten zur Durchführung des Pla- nes die nötige finanzielle Unter­stützung aufzubringen.

Die Ansicht des Staatssekretärs Hughes.

und der Ministerpräsident werde keiner der ge­stellten Fragen ausweichm. Im Senat werde die Debatte ihren Abschluß in einer Vertrauensab­stimmung finden, die dem Sinne nach, wenn nicht dem Wortlaut nach von derjenigen der Kammer nicht wesentlich abweichen werde. Im Anschluß daran werde wahrscheinlich die Regierung die Parlamentssession schließen.

Macdonald dringt auf schnellere militärische Räumung.

London, 18. August. Amtlich wird der Brief bekanntgegeben, den Macdonald an­schließend an den Briefwechsel zwischen den Mi- nisterpräsidenten von Frankreich und Belgien einerseits und dem deutschen Reichskanzler an­dererseits bezüglich der Ruhrbesehung an Herriot und Theunis gerichtet hat. Der Brief lautet:

Mein lieber Premierminister! Im Hinblick auf das neue Abkommen, welches bezüglich der Beset­zung der Ruhr erreicht wurde, und auf den Noten­wechsel zwischen den drei in der Hauptsache be­teiligten Regierungen ist eS notwendig, bah ich

Vor den Debatten in Kammer und Senat.

> Paris, 19- Aug. Heute vormittag wftd im Ministerrat über die Stellungnahme der R^:e- Tung in den Debatten über dir ^mAoner Kon­ferenz in Kammer und Senat Beschluß gefaßt werden-

schaftliche Räumung drs Ruhrgebiets automa- tisch verlängern. Auch in den Bespre­chungen mit den Parteiführern wurde von den deutschen Delegierten über den Verlauf der Londoner Verhandlungen Bericht erstattet. In den langen, teilweise persönlichen Verhand­lungen hätten die deutschen Delegierten von dem französischen Ministerpräsidenten den Ein­druck von einem Männe erhalten, der überaus hohe Ideale vertritt und vom besten Willen beseelt ist. Seinen Worten könne man Ver­trauen entgegenbringen, da man der Uebcrzeugung sein müsse, daß er tatsächlich das Allerbeste für die Befriedung Europas beabsichttge. Dezügllch der Räu­mungsfrage habe in den Kreisen der deut­schen Delegation die Auffassung vorgeherrscht, daß Herriot nicht nur persönlich zu weitergehendem Entgegenkommen bereit gewesen sei, sondern auch eine writergehende Ermächtigung durch den Mi- niflerrat hatte.

Die Entscheidung sei dann durch Lou- ch e u r gefallen, der für den Fall der Gewährung weitergehender Zugeständnisse an Deuts chlaiwmit der Entziehung der Tlnterstühung ferner 42 Mcmn starken Kammergruppe gedroht hat. Es sei also tne Rücksicht auf die innerpolitische Lage ge­wesen, die Herriot wider seinen Willen gezwmr- gen habe, sich auf die einjährige festzulegen. Das gegenseitige Vertrauen, das sich während der Londoner Erörterungen zwilckteN Herriot und dem Reichskanzler an^bahnt habe, werde dadurch praktisch zur Au^irflung kommen, daß künfttghin bei .^gen Beschwerden im besetzten Gebiet der Reichska^ler Prirmt- briefe an Herriot richten werde, um evrr

nend« Haftung der Deutschnativnalen begleitet war. Wir halten diese voreilige Stel­lungnahme eines Teils der Rechtspresse nicht für glücklich Denn es handelt sich jetzt u. E. Darum, daß alle Ehrlichen und Besonnenen sich zur objektiven Prüfung der Tatsachen und zur Erwägung aller Mögllchkeiten zu- saimnenfinden. Sv wenig befriedigend für je E>en Deutschen das Ergebnis der Londoner Beratun­gen ist, so laut muh doch betont werden, daß eine lärmende Kritik und eine auf nicht erfüllten Parteiwünschen auf gebaute Ablehnung der Zu­stimmung zu den Dawes-Gesehen das Deutsche Reich und besonders die Bevölkerung der besetzten Gebiete einschließlich der Ausgewiese­nen in eine Lage und Stimmung versetzen würde,

sowett außerhalb des noch nicht vorliegendes deutschen Textes des Schluhprotokolls und seiner Anlagen eine solche Information in groben Um» rtffen möglich war. Dis zur Veröffentlichung dieses Worttautes dürste auch eine eingehende " Londoner Kon»

machungen den gegenwärtigen

Zustand im besetzten Westen

schen Delegatton in Berlin tfi die Frage der Par- . -

lamentartschen Weiterbehandlung der Londoner ^rix,rlKb ^s Abmachungen tn den Vordergrund getreten. Die I ,

richten über die Londoner von der Meldung über die entschieden ableh-

werden. Ihr ist nicht damit gedient, daß man hier draußen erklärt,das sind alles Selbst­verständlichkeiten, und solange nicht auch diese oder jene Folgerung erfüllt ist, ftimmen wir gegen die ganze Geschichte" sondern derDeftei- ung der geknechteten Brüder im Westen zuliebe auch das Opfer einer Parteimeinung bringen, dünkt uns eine edlere Ausgabe. Wir vermögen nicht zu glauben, daß besonnene Leute im deutschen Parlament was auch immer zu berechtigter Kritik Anlaß geben mag die Leidenszeit der besetzten Gebiete auch nur um eine Stunde ver­längern werden, weil ihre Forderungen nicht rest­los in London durchgeseht werden konnten.

Herriots Ankunft in Paris.

Stürmische Friedenskundgebungen.

P a r i s , 18. August. Ministerpräsident H e r- tio t ist in Begleitung von Kriegsminister Rol­let, Finanzminister C l e m e n t e l und dem Mi nister für öffentliche Arbeiten nach 6 fthr m Paris eingetroffen. Er wurde am Bahnhof von sämtlichen Ministern und dem englischen Ge­schäftsträger begrüßt. Bei dem ®intoufcn1 Bahnhof wurde der Zug von den ^^oabne begrüßt. In der Halle und auf dem Bahnsteig hatte sich eine beträchtliche Menschenmenge ver­sammelt, unaufhörliche Rufe wurden laut: lebe der Frieden ! Es leb e Her r io t . Die Menge war so dicht, daß der Ministerpräsi­dent große Mühe hatte, sein Automobil zu er­reichen und nur langsam, ständig begleitet von den begeisterten 3urufen, sich entfernen konnte.

es uns er» ersten Rach-

Drei Tage nach London:

Beginn der parlamentarischen Bearbeitung der Beschlüsse. Stürmische Begrüßung Herriots in Paris Macdonald unterstreicht das Unrecht der Ruhrbesetzung und erwartet raschere Räumung.

Genf, 18 Aug. (WTB.) In den Kreisen des Völkerbundssekretariats rechnet man mit Sicherheit damit, daß die englischen und französischen Ministerpräsidenten zum Beginn der Völkerbundsversammlung in Genf eintreffen. Ma c do na ld wird be­reits vor der Eröffnung der Versammlung, Herriot in der ersten Tagungswoche erwartet. Heber die Absichten Mussolin i s tft 6ier nichts bekannt. DasJournal de Geneve nimmt an, daß während, der _ Skigung d i e Uebernahme der Mi lit a r k o n trolle in Deutschland durch den Völkerbund besprochen werde. Das Blatt bekämpft aber den von item französischen Deputierten P^l Boncour geäußerten Plan einer Debatte in der Versamm- funa solange der Rat nicht Stellung zu der Frage genommen hat. Das Dlatt schreibt: Die- ierttaen die von dem Eintreffen Herriots, Mac- öta und Mussolinis Wunder erwarten, werden enttäuscht werden Wir werden selbst- verständlich schöne und edelmütige Re­den hören und der Annahme einiger Ent­schließungen und Wünsche berwohneir Der Völkerbund ist jedoch kein Parlament Wahre Arbeit wird nicht im Versammlung s- saal geleistet, sondern in nichiöffMtlichenSitzun­gen und in geheimen Beratungen der Ausschuss^ Diesen bescheidenen, aber sicheren Weg wird auch Herriot einschlagen müssen, wenn er feinen Plan verwirklichen will.

schriftlich die St e llu n g d e r b r it is che n R e- g i e r u n g erneut darlege, wie ich sie so häufig an deren Auswirkung wohl kein verantwortungs- I während der zwei oder drei letzten Tage erläu- bewuhter Volksvertreter schuldig fein möchte. Wie terte. Die britische Regierung hat die undemokrattsch auch das Schachergeschäft und die Rechtmäßigkeit der Ruhrbesehung Gestenmacherei fein mag, in der die großen Pro- vderdieAuslegungderKlauseln im bleme von französischer Seite zu lösen versucht Dersailler Vertrag, auf Grund de- werden, wie berechtigt auch das Mißtrauen in Ien ihre Alliierten handelten, nie- die halben Versprechungen Herriots ist die mals anerkannt. Sie hofft, daß die De- Eatfadje ist durch keine noch so wilde Kritik aus fehung, da sie lediglich für wirtschaft- der Welt zu schaffen, daß die Londoner Ab- x i e Zwecke unternommen war, alsbald untragbarenach dem Inkrafttreten des Dawes- nach derf berichtes zurückgezogen werden .....1TGesetze .im wird. Der S a ch v e rst än d i g e n au s s ch u h

Reichstag ganz bessern werden, erheblich und h^tte, da seine Zuständigkeit beschränkt war, d a - daß der Bevölkerung des besetzten Gebietes Abstand zu nehme.n, Anempfehlungen

mit der Verkehrsfteiheit, dem Fallen der Zoll- bezüglich dieser militärischen Besetzung zu schranken und der Wiederherstellung der deut- machen, hat aber deutlichzuberstehenge- schen Hoheit die schwersten Fesseln abgenommen geben, daß die wirtschaftliche Wirkung derDe- ' " ' ---' fehung nicht zu übersehen sei, wenn und

sobald seine Berichte in die Tat umgeseht wur­den. Die besehenden Mächte und die deutsche Re- gierung sind übereingekommen, eine Vereinbarung anzunehmen, wonach die Besetzung nicht über zwölf Monate hinaus, von heute ab ge­regnet, fortbauern soll, aber früher been­det werden kann. Die britische Regierung, die, ohne die von ihr und ihren Vorgängerinnen bezüglich der Auslegung des Vertrages eingenom­mene Haltung zu präjudizieren, den dringenden Wunsch hegt, daß der Dawcsbcricht in Kraft ge­setzt wird, nimmt lediglich Kenntnis von dem Ab­kommen und dringt auf das nachdrück, lich ste darauf, daß die beteiligten Regierun» gen jeden möglichen Schritt unterneh­men mögen, um die Räumung zu be­schleunigen, da nach der Ansicht der britischen Regierung die Fortführung der Besetzung die Wirkung des Dawesplanes schädlich beein­fluss e n und die in London vereinbarten Aeber. einkommen gefährden kann.

Reu York, 18. Aug. (Funkspruch^ In der Erklärung, die Coolidge Presseve^reern ge­geben hat, erklärte er, das Ergebnis der Londoner Konferenz anderes es gekonnt hätte, die Weisheit der amerikanischen Stellungnahme und die Wirksamkeit der amerikanischen Methode der Zusammenarbeit. Es schente, a ls o b das Ende des Krieges endlich gekommen und als ob nun der A n f an g eines e hre n- vollen und hoffentlich dauernden Friedens da sei.

Reu York, 18. Aug. (WTB.) Präsident C o o l i d g e, der zur Zeit auf einem zweivrochent- ftchen Urlaub auf seiner väterlichen Farm in , Plymouth im Staate Vermont ,

| Anem Sekretär gegenüber die Ansicht, daß \

scheinen, daß bereits die