Ausgabe 
19.3.1924
 
Einzelbild herunterladen

Esse-r,

^raninrrk i M

^crlr-i

ün Simonen Prozent

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

0,087 0, 20 0,320 0,97 0,170

03*0

16,5

28

34,5

34,5

3

34,5

Z35

3,5

14,75

S,8

34,2

18,65

2,7

15,5

* Erhöhung der Goldzvllanfgel- der. W.T.D. meldet aus Berlin: Das Amtsblatt veröffentlicht ein? Verfügung der Regierung, wo­nach die Goldzvllaufgellier von freute ab um durchschnittlich 80 Prozent erhöht werden.

e Ermähigu ng der Dörsenu msatz- steuer? Ein Berliner Bormitlngsblatt behaup­tete, dah die Reichsregierung bereit fei, demnächst den Dörssnstempel um die Halste zu ermäßigen, wenn die Danken auch ihre Prvviftonssätzo ent­sprechend herabsetzen. Hierzu erfährt derDeutsche Handelsdienft" an zuständiger Stelle, dah diese Meldung nicht zutrifft. Es stich Besprechungen mit Baukkr eisen im Gange, deren Ergebnis noch durch­aus zweifelhaft ist.

'Zufammenschluhderkommunalen G e l d a n st a l 1 e n. Äm 15. Marz wurde von den im Charlottenburger Rathause tagenden Verbands- Versammlungen des Deutschen Sparkassenverban­des,' des Deutschen Zentral-Giroverbandes und des Deutschen Verbandes der kommunalen Baaken üSeretnstimmend die Bereinigung der drei genann­tes. Spitzenverbände zu einemDeutschen Spar» Mfrcn- u, Giroverband (Verein. Sparkassen-, Giro- utzd kommunaler Bankenverband)" beschlossen und die Satzung des neuen kommunalen Einheits-

2,5 s

10,1

13,5

4,9

5

.cllftosf Waldhof

Incferfabrif Frankenthal . .

Incferfobrif Waghäusel . . .

Verbandes endgümg festgesetzt. Damit ist der fett langem geplante Zusammenschluh aller kommu­nalen Geldanstalten, der Sparkassen- und Giro- Organisation zur gemeinsamen Wahrung ihrer Interessen zur Tat geworden.

*Zus-ammenschluh des rheinisch- west s ä li sche n Einzelhandels. JnDüssel- dcrf fand, wie derKonfektionär" berichtet, eine Besprechung sämtlicher Einzelhandelsverbände von Rheinland und Westfalen statt, in der die Schaf­fung einer Landesorganisation des Einzelhandel' Verbandes für Rheinland und Westfalen be- schlcssen wurde. Angeschlossen sind die Verbände Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen, Sterkrade, Reck­linghausen, Aachen, Elberfeld Krefeld, Duisburg, Solingen und Opladen.

17,5 ri.i

10,9

19

435

42

41

8,1

4,1

4,7

24,5

1,6

Wirtschaft.

Arbeitsmarkt und Wirtschaftslage.

Die Lage der deutschen Industrie hat sich tm Februar und Anfang Marz weiterhin etwas verbessert. Dies trifft allerdings,, was den Ab­satz anlangt, mehr auf das Inland zu, da der Auslandsabsatz noch sehr zu wünschen übrig lästt. Der Kreditmangel veranlaßt allerdings in letzter Zeit zu zahlreichen Aotverkäufen, rm dringend gebrauchte Detriebskapttalien zu er­halten. Im Steinkohlenbergbau des Ruhrgebictes bat die Förderung zugenommen, dagegen ist die des Gebietes 'Deutsch-Oberschlesiens etwas ge­ringer gewesen. Der Erzbergbau war im ver­gangenen Monat nicht ausreichend beschäftigt, und die Abrufe konnten aus den Beständen be­friedigt werden. Der Absatz in der Kaliindustrie war ziemlich gering. Beschästigungsgang und Absatz gestalteten sich in der Eisen- und Metall­industrie etwas günstiger. Die Beschäftigung der Maschinenbauanstalten hat sich ein wenig ge­bessert. Hier waren im Februar 78 Pvoz. der Waschinenbauarbeiter in kurzbeschäftigten Be­trieben tätig gegenüber 85 Proz. im Januar. Der Auftragseingang der elektrotechnischen In- irnftrie hat sich teilweise weiterhin verbessert. Die Zähl der Beschäftigten hat sich allerdings infolge des au Herr rde n tlichen Kapitalmangels etwas ver­mindert.

Die chemische Industrie weist feine allgemeine Dssserckng der Lage auf. Ramentlich ist die Rach­frage nach chemischen Präparaten zurückgegangen. Der Absatz von Farbstoffen dagegen ist etwas leb­hafter, und auch die Stickstvstdüngemittel konnten genügend abgeseyt werden. Die Beschäftigung in der Spinn- und Webstoffindustrie hat sich unter dem Einfluh der festen Haltung der Rohstofs- märkte bei steigenden Preisen und Löhnen weiter­hin wesentlich gebessert. Rur in der Baumwoll­industrie wurden durch die Preisrückgänge am Weltmärkte Preisherabsetzungen vorgenommen. Der Arbeitsmartt im Bekleidungsgewerbe hat sich durchweg gebeffert. Der Bedarf an Damenschnei- derinnen. kann nicht überall gedeckt werden. Die Tabaktndustrie ist allgemein befriedigend beschäf­tigt. Im Baugewerbe hält geringe Belebung der Bautätigkeit und damit eine etwas größere Be­schäftigung der Facharbeiter an. Dasselbe trifft auf die Baustoffindustrie zu. Der- Beschäfttgungs- gvad in der Glasindustrie hat sich gegenüber dem Vormonat etwas verschlechtert. Die Lederindustrie und verwandte Gewerbe konnten eine weitere Auf­besserung der Lage des ArbeitsMarktes auf weisen. Die Papierindustrie hat sich ebenfalls dank des steigenden Inlandsabsahes etwas bessern können.

0,380 4,2

85,75 9,65

53 40 °,t Hs

14 19,25

2,1 0,525 0,800

18 2=5 48,5

56 75 70

) Dom Rückzahlungswert.

Frankfurter Dorfe.

Frankfurt a. M., 18. März. Tendenz: Schwächer bei stillem Geschäft. Die Börse

5d)iu^ K ro

17. 3.

_________ Datum:

5% DroNchr 5Rrf<0#anltibt <*/o Deutsche 9teich4anlrthe 8'/,*/^ Deutsche St ich anlelbe 8*/- Deutsche ^eich» mlethe Deulsche« vvrvram! enan leibe <*/c Preußisch? Kvosolr . . e Heften

Deutsche Wert '. Dollar-Ank dto-Doll.-Schatz-Anwessung.')

♦le Heatilrfen ...... ♦le Seldmeräamr ... .

Berthier 6enbeT«cefentoaft Uonnnerz- und Privat-Bank

Darnrst. und Nartonalbaok Demiche Bank........

Deutsche Beretn-bemk . . . Dteconrv Tommandit . . . SZctnäbon! . . .....

Mtrttldentlche TredtSwrs Q--te rciS/ische fcel>ltaB»att feeftbfluf

vochamer ®ut . . . ...

8über. I ..........

karo .......

Deutsch SuxembuiH .

Setsenkirchencr BcrgwerA.

Barpeuc- Bergbau ..... Kaliwerke Aschersleben....

«aliwerk Westtrrgrl«..... Laurahütte Cberbeborf ....

Pdiintr Brrgba».......

Küeinftahl ..

Eiebed Äianta«........

Duü Bergbau........

Hamburg-Amerika 9ata. . Norddeutscher Llovd ....

Cberamischc Werke 9l(btn . . te^^werk Heidelberg . .

pp H o tzmaim ....

Ang1o-Tvnr.^?uano Badische Anilin........

Chemische Mavex Nlaptn. . . Goldschmidt..........

Gr-tes Heimer Electron .... HSchsier Farbwerke......

.veliverfchlung........

ÄütacrSwerke Scheidcanftalt gßc EtektrizttLtt^eftllfchuft vcranraa« .

9)?cmrrafüöerte ........ 8 »ucker:...........

Siemeur & Haw»

Iblerwerkk »lebet .».. . Daimler Motor«» ......

Heylioenstaedr ........ ©<eamn.............

Frankfurter Armaturen . .. Konservenfabrik Braun . . .

Scbahfabrll Her;

Schl

ÄH 6

Schluff.

Rn 4

Schluff

18 3.

17

18 3

<1.0825

0,08d

1 0,03 5

,j25

j, 20

0,320

0 30)

0, 25

0,990

0,9*0

0,165

-

0,360

0.370

0,850

0,350

_

4 ?

42

42

85,25

85,75

84,7

9,25

9

9

53,1

11,75

39,5

5,3

5,75

5,65

10.75

11,5

11,1

11 0 i

11,38

11,1

1,13

13,2 j

14

13,3

18,25

2

2

2.13

0,519

0,500

0,380

8,800

1.1S

1,1

60

59,75

17,25

18

17,87

2

?7

26.38

47.3

50

48 65

53,25

55,1

54

65,25

71

68

17

16.5

24 75

23.7,

16,3

15,3

23 75

23,5

r,5

32, j

34,1

32,8

34,5

31

58

66

2,9

52

34,25

2

6.9

6,87

3,5

14

IM

3.6

3,7

3,7

-

33,9

32

15,6-

18,5

18

2.8

14,65

I

16

14,5

17,75

14,5

14/3

14,5

13,3

H,5

6

17

16,1

20,25

- -

10,5

10,87

10,5

-

18,9

17,S

4.5

38

<1.1

89,75

-

38

39,5

2,8

2,7

2,73

4

4,13

4

4,6

25,5

24

28

1,4

1.9

*

10

2.26

s

2,7

W22

s

5

12,2

13.1

12.5

4,1

4^5

4,75

4,5

wird durchs die Bewegung des franzdftfthen <5ran­ke n weiter beeinflustt, und die Befürchtung, dah außer reinen Devisengeschäften auch Engagements am Warenmarkt in Franken zu decken sind, be­einflußte den Geschäftsgang am Effektenmarkt sehr. Srweit man vorbörslich yören konnte, lag heute kein dringendes Material zum Berkaus vor, und KausauftÄge schienen überhaupt nicht genannt zu sein. Die Spekulation nahm wiederum eine ab­wartende Haltung ein. Das Geschäft am Montan­markt nahm keinen großen Anfang an. Es er­öffneten Phönix, Buderus, OBerbebarf zunächst schv-ächer. Mannesmann behauptet. Kleinere Ein- buhen verzeichneten Tellus. Anilinwerte waren gut gehalten. Badische Anilin, Scheideanstalt ab- geschwächt. Maschinenaktien nicht ganz einheitlich. Adlerwerke nachgebend, Daimler etwas nie&dger, behauptet aber Ehlinger und Karlsruher Ma­schinen. Bankaktien ft eilten sich etwas niedriger, besonders Metallbank. Don den übrigen Aktien hatten Zellstoffaktien unter Angebot zu leiden. Phil. Holzmann gesuchter, Zement Heidelberg 1 Prozent Billionen niedriger. Sehr begrenzt war das Geschäft in den amtlich nicht notiertem Werten. Das Interesse für P ttroleumwerte halte nachgelassen. Decker Kohle 9 25, Decker Stahl 9, Benz 4,5, Tiag 3, Api 6, Hansa Lloyd 1,8, Mez Söhne 5, Drown Boveri 2,5, Untonbreiincrei Kehl 0,850, Rastatter Waggon 8.

Berliner Börse.

Berlin, 18. März. (Wolff.) Da dem vrr- hältnismähig geringen Angebot nur wenig Kauf­lust gegenübersteht, erfuhren die Kurse überwie­gend weitere Rückgänge. Die sachlichen Gründe hierfür sind bereits genügend erörtert. Wie gestern, brachte man die Verkäufe mit den an­gebliche noch nicht behobenen Schwierigkeiten ein­zelner Metallsirmen in Zusammenhang und er­wähnte in dieser Hinsicht gerüchtweise auch eine Hamburger Firma, worüber aber Bestimmtes nicht zu erfahren war. Bei unvermindert an­haltender Jeschäftsstille betrugen die Kurs- einbusten durchschnittlich 1 Dilfton Prozent und erreichten bei einigen schweren Papieren auch bis 3 Billionen Prozent. Ganz vereinzelt ergaben sich für wenige Papiere auS markttechnischen Gründen auch Kurserholungen. Der 2Ibbröcfe- lungsprozeh kam erst gegen Verkehrsschluh etwas zum Stillstand, als sich herausstellte, dah bei Den zu Einheitskursen gehandelten Industriepapie­ren das Angebot etwas nachgelassen und dem­entsprechend auch die Kursverluste nicht denen im Grrhverkehr entsprachen. Auch am Renten­markt frerrschte bei wenig veränderten Kursen starke Eeschäftsstille. Tne Verhältnisse am Geld- und Derisenmarkte erfuhren keine Veränderung von Bedeutung.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(9tt Piiionen darf an8aebrft<ft. Buenos Aires, London, Wen- York. Japan, 9Sto br Ra tiro für eine (Einbcit, Wien u d Budapest für 100'00 @iubeiten, alles übrige für 100 ©Libellen.)

Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewähr.-

17. März

18 März

Report. %

17. 118.

Anuliche

Notier un Brie-

initlich: Seid

Jiolicr« 11

Smft.-'Rott

155.91

156,6i

155,71

156,43

2

2

Ftn.-Tlntro.

16 8

16,94

17,26

17,34

2

2

Ghrtfrianfa.

^,93

57,2

56,8.

57,11

3

t

Kopenhagen

65,04

65,36

65,01

£5,38

2

2

etptfbolm

110,72

111,2;

110,72

111,23

2

2

HelfingtorS. atntten .

London .

10,57

18.05

10,63 18.15

16,095

10,57

18 05

10,63

18,15

2

2

2 e

18,065

18,015

4,19

18,095

2

2

Ncuvork . .

4,19

4,21

4,21

1

1

Part« . .

20,55

20,65

21,05

21,16

2

2

Echwet,

72,82

73,18

72,6?

72,9

2

2

Spanien . . Wien in D «

54,06

54.34

62,37

62,63

2

2

Ceft-abgeit.

6,08

12,21

6,12

r,03

6,12

3

3

Prag .

12,29

12,21

12,29

2

2

BudaveO

6,28

6,32

6,98

7,02

bnH

voll

Buen^Aires

1,395

1,105

',100

1,HO

3

50

Bnlaartea .

9,11

8,13

3,11

3,13

voll

voll

Japan

1,775

1,785

',775

1,78

S

»

piio de J»in.

0,495

5,38

0,505

0,195

0,505

voll

voll

Belarar»

5,4?

5,38

5,42

voll

voll

l'ifi-iiion

2.95

13,01

2,96

'3,01

5

10

Märkte

»antnoten.

(Ohne Gewähr.)

Berlin, 18. März

(Selb

Briet

Revart

% .

Mtortier Moren ......

Mranjösische Rott« ........

72 62

72,98

5

22,44

22, 6

5

Däiii'chr Moten ..........

65.04 110,72 155,71

6,08

65,36 111,28 156,49

6,12

3

2

Dkutsch-Ocsteerctch, « 100 Aronen

10

ffmertkanische Moren .......

4,19

4,21

1

Englische Rottn....... -

18,00

18,10

2

Kroltenischc Mottn. » ......

18,85

18,95

voll

velgtfche Moten ......... llnavrtsch' Noten ......... Uchechoslolvakische Mott«. . . « .

15,26

17,34

5

4,24

4,26

Voll

12,21

1?,?9

4

Nonvrgtsch.' Mottn .....

56,86

57,14

10

Rumäntseh, Rote«. ...... «wmitibe ffietee .

2/9

52,37

2,21 52,63

voll

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 18. März. Am ProduktenmcnÄ tvar gestern nachmittag vereinzelt noch eine weitere Befestigung eingetreten, die erhöhten Preise konn­ten sich heute behaupten. Das Angebot war für alle Sorten veihältnismähig gering. Für Weizen und Roggen bestand seitens der Mühlen Rach- frage, außerdem ist letzterer besonders für Mittel­deutschland gefragt. In den übrigen Artikeln war die Marktlage unverändert. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, mark. 168 bis 175, Roggen, märk. 135 bis 144, Braugerste 168 bis 190 (stetig), Futtergerste 151 bis 161 (stetig), Hafer, märk. 117 bis 125, pvmm. 115 bis 123 (stetig), Raps 300 bis 310 (fest), Leinsaat 410 bis 415 (fest); für je 100 Kilo. Weizenmehl 25,40 bis 27,25 (fest), Rog­genmehl 21,50 bis 23,75 (fest), Weizenkleie 11 bis 11,20 (steigend), Roggenkleie 8,90 bis 9 (fest), Diktoriacrbs.en 28 bis 29, kleine Erbsen 18 biS 18,50, Futtererbsen 14 bis 14,50, Peluschken 12 bis 13, Ackerbohnen 15 bis 16, Wicken 14 bis 15,50, Lupinen, blau 13 bis 14, Seradella, alt 16 biS 16,50, neu 14 bis 15, Rapskuchen 11,80 bis 12, Leinkuchen 23 bis 24, Trockenschnitzel 8 bis 9; für je 50 Kilo: Kartoffeln 2,20 bis 2,30, Häcksel 1,60 bis 1,80, Wiesenheu, gut. gesund und trocken 1,05 bis 1,25, handelsübliches Heu 0,90 bis 1, Kleeheu 2,30 bis 2,70 Mark.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 18. März. Es notierten für je 100 Kilo: Wetterauer Weizen 18,25 biS 18,50, Roggen 16,52 bis 16,50, Sommergerste für Drauzwecke 20,50 bis 21,50, Hafer, inländ. 15,50 bis 16, Weizenmehl, südd. Spezial 0 27 bis 28. Roggenmehl 24 bis 24,70, Weizen- und Roggen- lleie 9,75 bis 10,75, Mais, La Plata 19,50 bis 20. Tendenz: Leicht nachgebend.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit bet

Schristleitung.)

Sch. Ihre Angelegenheit stellt sich als einer ziemlich schwierige Rechtsfrage dar, bei der Sie ohne die Inanspruchnahme des Gerichts wohl kaum zum Ziele kommen werden. Wir empfehlen Ihncm, einen Rechtsanwall zu Rate zu ziehen.

A. 3. In Ihrem Falle ist der Hausbesitzer» u. E. nicht berechtigt, so ohne weiteres den Garten­anteil, den er Ihnen zusammen mit der Wohnung vermietet hat, zurückzunehmen, denn es handelt sich hier um ein Mietverhällnis, welches die Wohnung und den Garten als Ganzes umfaht. Eine Rücknahme des ©artend könnte allenfalls nur durch ein Aufhebungsver­fahren vor dem Amtsgericht erreicht werden.

Ein bieljähriger Leser. Die Schornsteinfeger» ackühren sind nur nach Maßgabe der M i e t h 0 h e aus die einzelnen Mieter umzu- legen. Die Anzahl der Schornsteine ist dabei ganz gleichgültig.*

I

gegen

KS'aue$.-£eea

Nutz-und Sremcholzversteigerung.

Es werden versteigert:

Donnerstag, den 2 7. März 192 4, vormittags 91 Z? Uhr in der Krug- scheu Wirtschaft in Ätzenhain aus den Fvrstorten Timmelberg 3. 4, 5, 6, 8, 9 und 10, Vorderster Winkelko Vf, Schmidt» dusch 2, Schmidtbusch 1, Heegberg 1, 2 und Sauvlatz (in den letzten 3 Fvrstorten nur das Ruhholz) der Försterei Atzen­hain. Stämme, Eichen: 4 Stück4.Kl. = 3 Fm., 10 Stück 5. Kl. = 4,39 Fm., 37 Stück 6. Kl. -- 12 Fm. Buchen: 2 Stück 2. Kl. - 3,66 Fm 1 Stück 3. Kl. = 1,06 Fm. Kiefern: 3 Stück 2. Kl. = 4,4 Fm., 2 Stück 3. Kl. = 2,21 Fm., 1 Stück 4. Kl. = 0,80 Fm. Fichten: 7 Stück 3. Kl. = 15 Fm., 9 Stück 4. Kl. = 13 Fm., 7 Stück 5a Kl. = 6 Fm. Der bst äugen: 189 Stück Fichten 18 Fm. Ruhscheiter: 4 Rm. Eichen (tf>. und 1,25 m lang), 42 Rm. Fichten (3 m lang), 3 Rm. Fichtenuuh- knüppel (3 m lang), 30 Rm. Fichteu- nuhreisig (in Schichten), ferner Brenn­holz (aus Timmelberg, Schmidtbusch 2 u. Bord. Winkelkvpf). Scheiter, Rm.: 151 Buche, 2 Hainbuche, 53 Eiche, 8 Dirke, 2 Kiefer, 22 Fichte. Knüppel, Rm.: 60 Buche, 20 Hainbuche, 39 Eiche, 2 Esche, 4Kiefer, 19 Fichte. Reisig, Rm.: 342 Buche, 82 Eiche, Stöcke, Rm.: 130 Buche, 48 Eiche, 2 Kiefer, 106 Fichte

Freitag, den 28. März 1924 in der Krugschen Wirtschaft in Atzenhain aus den Forstorteu Saaplatz, Seilbach, Heegberg 1 und 2 und Schmidtbusch 1 der Försterei Atzenhain: Scheiter, Rm.: 332 Buche, 6 Hainbuche, 20 Eiche, 2 Kiefer, 4 Kirsche, 2 Aspe. 6 Fichte. Knüppel, Äm.: 34 Buche, 72 Hain­buche, 61 Eiche, 2 Kiefer, 2 Kirsche, 8 Aspe, 2 Erle, 44 Fichte, 4 Wehmouths- kiefer. Reisig, Rm.: 800 Buche (Hälfte Stammreisig), 116 Eiche, 10 Aspe. Stöcke, Rm.: 114 Buche, 30 Eiche. 2 Kiefer, 54 Fichte.

Die zur Versteigerung kommenden Stammholznummern find blau unter­strichen. Die blau unterstrichenen Brennholznummern werden dagegen nicht versteigert.

Äähere Auskunft erteilen: Herr Ma­ster Scheig zu Atzenhain, sowie die unterzeichnete Stelle. 2023V

Grün berg, am 17. März 1924. Hessische Oberförstevei Rieder-Obmen

Der Sandmann liebt ihn so. weil er sehr kaffeeähnlich schmeckt unö aus Äom ge­macht ist.

iertev

Zagdverpachtung.

Donnerstag, den 27. März ds. Is. mittags 1 Uhr in der Wirtschaft zur Traube dahier wirb die hiesige Feldjagd (etwas Wald) in drei Jagdbogen auf wettere 6 Jahre verpachtet. Bedingungen werden vorher bekanntgegeben. 1993D

Groh-Felda (Oberhessen), 15. Mär; 1924 Hessische Bürgermeisterei Groß-Felda.

Bolz ing.

Nutz- und Srennholzyerfteigerung.

Montag, den 2 4. März 1924- Distrikte: Buchholz, Oberste kl. Struth, Heeg über der Forstwiese, HildebrandS- triesch, Unterste kl. Struth.

A. Ruhh 0 lz.

Eiche: 6 Stämme 2. Klaffe = 8 Fm., 20 Stamme 3. Klasse = 8 Fm., 45 Stämme 4.KI. = 16 Fm., 30 Stämme 5. Klasse = 8,40 Fm.

Fichte: 5 Stämme 5a Klasse 4 Fm.. 30 Stämme 5b Klasse 4,20 Fnü, 300 Stück Derbstangen 1. u. 2. Klasse = 16 Fm.

Kiefer: 12 Stämme 5. Klasse --- 4,10 Fm.

H.Wehner

M-, W und Eirielonha« G. m b. B.

Wetzlarer Weg 37

empfiehlt sich zur Ausführung aller vorkommenden

Erd-, Maurer- und

Eisen beton arbeiten

Besichtigen Sie bitte unsere AUSSTELLUNGEN m den Schaufenstern der Firmen Georg Appel, Seltersweg 56, und Heinrich Noll, Mäusburg 7.

2016D

Drucksachen aller Aft XflmSFÄS;

die Vrühi'sche Univerfitätr-Druckkrei, fl. Lange, Gietzen Schulstr. 7.

[SeifenpulveM

Ich sucheper sof. i. Mittelpunkt d.Stadt ßrundftüdk mit ReHaurafion freiwerdender Wohnung, Laden, Stallung u. Hofraum zu kaufen. Schrift!. Angebote mit Bedingungen und Preisangabe unter 018274 an den Giehener Anzeiger erbeten.

B. Brennholz.

Buche: 150 Rm. Scheit, 30 Rm. Knüp­pel, 150 Rm. Reifer, 14 Rm. Stöcke.

Eiche: 80 Rm. Scheit, 57 Am. Knüppel, 220 Rm. Reifer, 40 Rm. Stöcke.

Kiefer: 6 Rm. Scheit, 3 Rm. Knüppel.

Zusammenkunft 10 rilhr vormittags in der Gastwirtschaft Rahn in Groh- Eichen. 2024V

Ober-Ohmen, den 17. März 1924.

Freiherr!. Riedeielsche Reoierde 1'waltung.

_______________H ansult.

jFrielita.

Die Instandsetzung von Parkettböden werden jetzi durch den ftüherenParkeii- Verleger des Her>u Rausch-Giehen felbü ausgefübri.Tlusträge füt denselben wer­den Marktstra Ke 34 im Laden entgegen­genommen. 018163

tacMhcli reioes Terpentinöl

wird zur Her­stellung von Dr. Gentners Schuhpute Nigrin Extra verwendet 17i

Gioths

wascht am besten