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rllch-st, 2LH- Die unter Mtr nSochversiäk caiteittie von br ■ne Denkschrift x von dm Mentet!- i rxrplfm.1l*. ffc ilät durch der ub- jeich^l« Denkschns- irrife dv 3n» uit . 2.50.)
Paul Kittxtat «IX Piver t K tat leint öe«m» tigtn Umarfruan ucren französilLen Mster iwtvmdtz als tadnörechender i gefeiert, fiol Voten Ibteinunc N Um. 6rat dgyv gmbc WtbtT |le ßnttDidluaj. bk m der Kmit Inner tottfl Tteer^rutft |lelnben und sachlich Mutig auf, untR- jitlid) td4talhgd )en Teil gaiuktiiflt jejeufcnettn 2*btr unfertr moder-iM auf «wniw jurifr , für den schon .«o-
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Dienstag, 19. Zcbntar 1924
174. Jahrgang
Die Schuldigen von Pirmasens
Neue Verhaftungen
Französische Ablenkungsmanöver
inwohnelschast ergriffen axT^n öo
gegen
fixtxim und Reue ihrer mttschuld,^
sich mit
die jetzt
Bei seiner Vernehmung gab Ronbach an. dah er sich mir wenige Tage in Dien aufhalten trollte, um Dien kennen zu lernen, unb um ferner die
ihre fürchterlichen Oper. all dir ‘Vertriebenen. AuSgewiefenen. Geschlagenen. Gemvrde en sind ein unans löschbarer Vorwurf für die 'Bklt. die
Piah, Da» VLa:t scht.d:rt nanmrlih bk DerhäU- niHe in Pirmasens, der 2L6eiljIsll^fdt unb Hungersnot, und wirst die Frage auf: 3m Ramen welcher höhere« Ideale tfl in | Auslösung einer Organisation von jungen Leuten
Die separatistische „Hölle".
Rom. 19. F b- (WTB.) Der Berichterstatter de» .Giornale b'31 a l i a“ im Rhe:n.and enttoirft ein Bild brr tragischen Gage in der
Erscheint tügvch, «her Sonn, e*b Fei erlog«, mi* b. Semtegsbeilaqe ® etzenerAamUiendiLUer Iteeets-fejeritrels
X5H ©olbmarh ein« schließlich Iriqerlob*. auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Bemalt. - Fernsprech-Anschlüsse: für die Schristleituna 112; ftr Uerlaq und Beschäslssteae 51.
»nschrijt für Drahtnach. richten »leiqrrOtehe». pellchrckkonts:
treetferl a. K- 116M.
der blübenben und reichen fregenb diese Höll« roller Streit. Unruhen unb Schmerzen ge^ch >ssen worden? Der Serovatlsmus — so lübrl dr» Blatt au« — wollte nur ein Glied in der französischen Mette sein, die sich um bi* Ocbict Deutschland» legt Sein Li« mar. die Reronaionofragc zu roripkien .bk Cc 'tulelu ig Deutschland« zu erleichtern unb bk politische unb wk:schait ich« Rtocht Frankr ich» noch iche e. zu gestalten. Um die pfälzisch« Frage cm rbaft au erörtern, muh man da« Problem bet Besetz u <i unb her 2t:para:lon?n besprechen .Die Momo c be« öepara omuj i t ctlebi;t. Di t Mehrheit tritt keine rheinische Republik, sie will nur 3 riebe n bab.ii, um acbcLen zu können.
Pirmasens. IS F»br (1DIV.I Bei der Bevölkerung herrscht gn>* e Erregung, bah ron bet Betotzungsdehörde n>*gcn der gctnalttarnen Bertteibung brr Separatisten Repressalien
.OBicum“- und andere Den rüge ander«. aU eine r»e:biidtc, lchamloe Kul urscht be? Un'ere Mob- len Zechen, bie bergbauliche Industrie, die rheinische Boaunkvhlrnindustrir, die chemische, die Zucker-. H: l -. Z l.str^s-. Pach er-. 'Bein-, Sekt-, Schuh-. Stahl-, fieber-, Tittillndustrie unb andere sind zur ausgesprochenen Sklavenarbeit für unseren Erbfeind auf Jahre hinaus gedreht. Mein Recht, kein Eigen nun. keine Freiheit gibt es für Deutsche bei den Franzosen Die 'Verriebenen unb Ausgewiesenen sind noch nicht zurückgekeyn, die Rhein- und Ruhrgefangenen schmachten noch in ihren (Mängnifkn Die ötJkgimg sämtlicher 'Betriebe droht täglich unb damit bse Der» clcnbung. daS Hungern unb Verhungern der Bevölkerung. baS Chaos an Rhein unb Ruhr.
Wahrlich. Frithjvf Ransen kann mi! Recht sagen: .Dir sind auf dem Rückwage zur Barbarei. Mirüdberkat m Zeiten, in denen cs keine
Ungeheuerlichkeit mehr zu fein schien, w-rnn gan*e Döltcr weggefezl wurden, ganze Bevöllerungs- gruchpcn Hungers starben " Za. das Zahrhun- bert.1 tro der Wann, bet bie .Magna Charta“ GurvchaS. den Blu:srieben von Ber^iiUeZ schuf, wo der Franzose Clemenceau mit dem Blick auf das geknechtee Deutschland sagen konnte: .Es gibt itrxmug Dillionen Deu.fck» luviei auf der Wells“, ist das Zeitalter der Barbarei.
Versailles mit seiner Schmach, mit seiner Kulturschande, mit seiner Verletzung jeglichen Rechtes und Völkerrechtes wird aSrr zugrunde geben, wenn eS noch eine Derechtiak i: gibt, wird »erschollen an uns und unterer Zähigkeit, wenn wir nur einig sind Einig gegen den tausendjährigen Erbfeind Frankreich.
hanklungen sollen zn-stchm dem General de Metz und dem Krcisauoschuh wegen ber neu gebadeten ps<.lzt'chen Derua'.lu g. an ferm Spitze Ro?.ic- lu-igrd rr'tor Städler steht, aepsl'>g'n werben. Ss handelt sich um tue Frage ber Rückkehr ber während des roll Iren VkderstanbrS ousgewie- lenen Beamten Die bayerische Behörde b-it zunächst ihren S y im Gebäude der Cb rpoftblixlum un6 wird von bvr aus die Rmteräume des Re- gicrungsgrbautes nneber h.zle en.
Der Sonderbcrichterslal:e: der .Dimes" in Speyer schreibt: Das Gefühl der Er leichte- r u n g werde, wenigstens bei allen ehrlich denkenden Perfr-nen. gehemmt durch ein brrechtlatrs Eefühl der Besorgnis, denn bie beschlossene Regelung sei ein gefährliches Kompro - m i h aber das darin enthaltene Risiko habe eben angesichts ter finge übernommen werden müNcn. Der Zufammenb uch der autonomen Qtogierung sei der fünfte F -dl'chtag der Versuche, irgendeine Form ber Lostrennung der Pfalz zustande zu bringen Damit er nicht auch einen sechsten Versuch einleite, müsse
ber Sonderausschuß innerhalb kurzer Zelt wieder zurückkehren,
um daS Werk, das er begann, zu vollen den unb den Kreistag ron der Aufgabe zu befreien, die dieser selbst beiseite zu legen wünsche In dem Augenblick, wo die Rotzeit ende. Man nehme an. bah innerhalb zweier Wochen bie Separatisten vollkommen rerschwunden seien und die von ihnen ausgewiesenen Beamten ihre Remter wieder übernommen hätten GS besteht jedoch keinerlei Sarantic dafür alS die Hoffnung auf den guten *22 Ulen ber französischen Militär- behörden.
Die Pfalzfrage im Unterhaus.
Lonbon. 18 San. (WTB) 3m Unter- Hause wurde eine Reihe von Anfragen über aus- toärtigc Angelegenheiten an den Premierminister gerichtet Berkely fragte Macdonald, ob er bereit sei, eine Erklärung über die Ruhr- bcsetzung unb die Reparationsfrage ab’ugcben, unb ob er die Möglichkeit erwogen Hobe, diese Frage im Völkerbundsrat zu erörtern, unb wenn ja. wie er sich entschieben habe Mac- dvnald erwiderte, er könne augenblicklich keine 6r- tläiung abgeben Die Regierung werde zunächst die Schlüsse erwägen, zu denen bie Repara - tionskommission kommen könne, nachbem sie ben Bericht der Sachverständigen, von dem soviel abbärge, erhalten habe und danach Verhandlungen mit den in Betracht kommenden Regierungen eröfmen. Sir Frederik Hall fragte, welches die allgemeine Grundlage für die Rcyc- lung der pfälzischen Frage fei. der Großbritannien zugestimmt habe, wann ein derartiges Uebercin- kommen erzielt wurde und von welcher Regierung? Q.iacbonalb erwiderte, es gebe kein dokumentarisch nicbergelegtes Ucbcrvinfommcn. aber infolge eines ausgedehnten schriftlichen ®e* danfenaustouschrs zwischtn bett Reg e-ungen Greß ritarn ens, Frankreich u d Belg'ens sei bescklossea worden, den Dertretern der brei Regierungen in Koblenz bie Aufgabe anzn- ter trauen, die allmählich« Wiederherstellung normaler Verwaltnug in der Pfalz sowie die Entwaffnung aller nicht befugten Personen zu überwachen.
Um eine Regelung auf dieser Grundlage zu er- ltichtem, habe bw Rh.i.nlanbkommissi>n eine interalliierte Delegation ernam, bie in der Pfalz mit den öttlrchen Behörden zufammen- wirken werde.
Auf eine Anfrage über die .Zunahme des kriegerischen Geiste» in gewissen Bev. tf rurgs chichten Deutschlands' antwortete Rlacdvn^l). rr könne versichern bah die Regierung diesen Gegenstand im Auge behal en werde. Auf eine R^sra^ über den Doranlchlag für tk OB i H t ä r I u f t f l o 11 e sagte Wacd)n<»ld, tte Regerung habe f.lnen XJah gehabt, die 3n- "-uktionen ber Reiterung oxi 1919 wesentlich abz andre . w n ch die Dor»r chl gr unter ber -uocuuWetmng aufzunehmen |m). da) keine grö- U-rai Kr ege m ben nächsten zehn Jahre wahr- sch.-ir.lich seien.
für bu 1 dort-r.wwwrr et» |ee Vad r nag vorher ete» frbeTlribinbUd bett
Viril tlr l rnm Hb he ftr Üftjtiocrt von 27 n.n Bre tr erthd b. öutmdrt 10 stoltpr»n«iq, fut Ne bloeifUn eigen r 70 - m dreile ’ S v olbplenriiq, Pwtzvorschritt jv Hut- fdjlflq. - < rranitrcrhd) für Vol tih u 3»ui0eton Ur 3ri«br Dith Lanqe, ftr ben 6b tqen leit tmll Vlun-fdlnn Jtir ben Imngented f<ar * Ye*, jämilid) m Stehen
Der bayerische Konflikt beigelegt.
Berlin, 18. Febr. (WTB.) 3«r Erledigung der facklch n Streitpunltr zw'sc'en der Reichsregierung und der bar« isch?n Re. girrnng über den Toil’ug des Dchrgeset» ,«S wurde in dcn letzten Tagen zwischen der Reichsreg «rung und der bayerischen Staats« regierung folgendes verenbart:
Utbtrti.ifhmmung bestand, daß durch die Lösung des gegenwärtigen Falles die Bestimmungen her Reichsverfassung und des Wehrgesetzes über d>e v'.nheit dcS Reichsh. ercs und die Tinhe.tl.chkeit deS Oberbefehls nicht berührt werden sollen. 3n diesem Rahmen soll
a) lünslig auch bei der Abberufung deS LandeSkommandanten mit der bayerischen Regierung ins Benehmen getreten und dabei ihren begründeten Wünschen möglichst Rechnung getragen werden;
b) bei der Verwendung bayerischer Truppen außerhalb des Landes die bayerisch« Regierung möglichst vorher gehört und dabei den bayerischen Belangen die tunlichste Rücksicht zuteil werden, insbesondere hinsichtlich der inneren Sicherheit des Landes;
c) die Eidesformel der gesamten Wehrmacht zur Vermeidung von Zweifeln künftig folgende Fassung erhallen: „Ich schwör« Treue der Verfassung deS Deutschen Reiches und meines Heimatstaatei und gelobe, alS tapferer Soldat mein Vaterland und seine gesctzmctz grn Einrichtungen jeder e t zu schützen und dem Reichspr-s.d.'nt'n unb meinen Vorgesetzten Gehorsam zu leisten."
Durch vcrstehrndr Tetchbonntq wird der Behandlung writergehrn"e, in d:r bayerischen Denkschrift enthaltener Wü> sche nicht vorgegriffen. M t dieser Vete nbrung ist das Sinvernrhmen zw'schen dcr Re chsr:g'erung und der bayerischen Staotsregierung wieder he'gestellt und die InpsUchtnahme deS bayerischen Teiles der Reichrwehr auf die bayerisch« Regierung vom 2. Oitober 1923 entfallen.
DaS General'lc»2t4kommissarrat gibt bekannt: Der Landtag hrl in den letzten Tagen mit der Staatsr.gtarung eine Regelung vereinbart, die in bv? vellzl.benbe Gewalt ti?t etngrebt und eine 2 c il u n g terlclbcn z Ichn b?n öc cralfta it»- fnmmt(anal und dem St <it»mi liftcr um oi ifubt Dieta je lang ber vollzi hmden Gewalt hält ber StaatSkvmmrsfar für praktisch undurchführbar und vom StarZür.m?t ber Sicherheit des LandrS auS für höchst bedenklich Unter die en Umständen kann ber ® .n.'ralito’t8tommif- far bie Verantwortung für die Fortführung des ihm am 26 September 1923 an vertrauten AntteS nicht mehr tragen.
Er hat sich daher veranlagt gesehen, dieses Amt am 17. Februar In die H^nd des Ge- samtministerium- zurückzugeben.
Seine Erhellen; Dr v Kahr hatte m dem Schreiben an bie bayenlchn St ratSrTgierunn dem Herz- llchm Wunsche AuSdru^ geg--b.m. dah bw scharfen Ge e flätze. die heute n>ch unser öfsentl.cheS Leben erschüttern, sich allmähih auSgleichen möch'en unb bah sich al e nailonalei Kreile über txi8 ^?r ö'lich: hinweg im Dienste für ben Staat zusammen finden auf dem Weg', ber zur Wieder» gefunbung unb Erstarkung deS deutschen Volkes unb zu einer glücklicheren Zukunft untere» hatze- ri'chrn unb b-utfch«' Daterlm>s fuhen möge; beim ber einz ln Staatsbürger Lfnne lein Clid doch nur im Glück des StanteS finden. — 2luch General von Lossow hat seinen Ablchieb eing.-r rf>t. a>U er bet Ordnung ter Dinge in ber ReichSwe-r nicht im Wege stehen troUc.
Verhaftung Nostdachs in Wien.
Wien, 19 Febr. IPriv.-Tel) Der wegen Teilnahme an dem Hitlervutfch steckbrieflich rerfolgte O5erleu*nant Ro'bach ist in Wien. alS er einer Zusammenkunft deutlchvvlkischer Vertrauensmänner beiwohn«. verhaftet worden. Es sind bet ihm falsche Legitimativnsvapiere gefunden worden Roybach toll auSgewiesen und über die Grenze geschafft werden Der Polizei war die Anwesenheit eines angeblichen Delegierten Richter auS Deutschland bekannt. Dieter wurde bet Beendigung der Konfektz ang'halten und überführt, ba^ er Oberleutnant Roßbach fei.
DietzenerÄiye'M
General-Anzeiger für Oberhessen
vrvck igd verlsg: vrühlfchs Uiivessitäkr vich. Hub Slctnbniderei R. fianie in Gtetzen. Sdfriftleimng unb Seschästsstelle: SdfHltraNe 7.
wurden über 40 B^rg-r. darunter fünf Schupobeamte, heute bi da- A nt«gc. ich Sg.^üngni» ein- geliefert, um vor ein fvanzöilscheS Kriegsgericht gestellt zu werden SS ist bekannt geworden, dah ein Teil der Verhafteten von der französischen Kriminalpolizei schwer mlb- handelt wurde. Wie nochmals ausdrücklich festgestellt werden muh, liegt ein Alt der Rot- wehr der Bevölkerung vor. die sich unter allen Umstünden von Ihren Peinigern befreien wollten Die Erregung muhte eine Verzweiflungstat auö- löfen, weil Die Separatisten unter ben Augen und mit Duldung unb Förderung der Besatzung»- behörde ungestraft ein Schreckens reg im ent ausüben konnten Alf Vorstellungen und Beschwerden erklärten die BetotzungSbeoörden immer wieder. es handle sich um eine innerdeutsche Angelegenheit. In die sich die Besatzungsb.'HSrden nicht einmischen können Bei jeder neuen Schuldtat der Separatisten wurde dasfelbe erklärt
Den letzieu Anstoß zur DerzwelluugStal gab der Umstand, daß die Separatist«« dem wiederholten Terlangen auf freiwilligen Abzug nicht flattqabra, fandern in der Hoffnung auf die französifche Ilntrrflühung auf die wehrlos« Devrlkerung ein stark.s Feuer eröffnet?«, wodurch einige Bürger grtötrt und viel« verwundet wurden.
Bemerkenswert ist «och. dah vor d:m Angrifl auf die Separatisten der französisch? Be.irkLde «gierte einer Abordnung von Bürgern, die um ein Eingreifen gegen die Separatsten ersuchten, erklärte, er kümmere sich nicht mehr um die Separatisten.
Wi? di? Separatt te \ in b.*r P all n onatc ang sich ungestraft halten Lonhten, zeigt folge.ibe erschütternde Statistik.
Don bat Separatisten wurden ermordet, über 20 Personen, verwundet über 200 Personen. der Freiheit beraubt über 1000 Personen, ausgewiesen über 300 Personen. Dazu kommen zahlreiche Fälle schwerster unmenschlicher Mihhandiungen, P üiberungcn. 64n- bruchsdiebstähle usw. Gegen viel« Verbrechen ist in keinem Falle von ber Besatzungjbebörbo eingeschtttten worden. Auf Vorstellungen und auf Beschwerden von Abordnungen der Bürgerschaft wurde immer wieder erklärt, dah es sich um innerdeutsche Angelegenheiten handele, ,ln bie wir uns nicht etnmilch-n Ibnncn“.
Jetzt, wo di« gepeinigte, von de« Separatist«« terrorisiert; Bevölkerung m spontaner Empörung zur Selbsthilfe geschr tt-nt ist, wird dies« Seldst'stlse plötzlich von dcr Besabuugsbehörr« als Störung der ö'fratlichr« Ruche und Ordnung betrachtet.
Durch kiiegßgl'rtchtllche Urteile soll bie Verantwortung für bie blutigm Ereignisse in PirmasenS von ber französischen Besatzungs- behörde abgelenkt und auf bie unlch.ldtge Bet öckrrung abgewälzt werden. Die Me bu ;gen ber französisch n Preste. wonach rech'.srheiniiche naticmallsttsche Orpanilaticmen bie Bluttat In Pirmasens vorbereitet hätten sind natürlich nichts als tendenziöse Mache um Zhe Weit von der Der- anttportuni Frankreichs fü dir Vorgänge ab'a- lenken. Ruhe und Orb.ru nq können in der Pfalz nur ciitfcbren. wenn die Be atz arge behörde darauf verzichtet, als Rächer des separatistischen Derbrechrrgefindels aufgu reten.
3n PirmaleTis allein sind von den Fr.m-)ton bisher etwa s e ch z i g Personen verhaf et Warden, darunter u. a die beiden D-stitzer ter .Pirrm/enser Z-eitung '. Dell ber Amtsgerichtsprüsidru Müller, ter D zirksamtsvorstaib Dr Göttel, mehrere P> HaHbcamtcn und Ion ilge Bürger Die Polizei ist ron den Franz)len enttoaffnet worben, muh aber in Begleitung ron Mar)ll«tem Streckendienst tun
DaS Spe-ialkomitr« bet Rhrt^laadkommissto« wird heute nneber abrcl’en, nachdem ei seine Xätiglcit alS bendei an i.ht. Die iocl^ren Der-
Frankreichs Gewaltpolitik.
3on Fr eiherrn von Lers n«r. Mitglied des Reichstag-,
Di« französische GewaltprUiik an Rhein und Muhr hat Im letzten Hthre Formen angenommen, die jeder Beschreibung spotten Thomas Sailyle. ber grob« schottische Geichlchlslchielber, schrieb BTO:
.Keine Ration hat je eine« b schlimmen Rach- bar gehabt, wie ihn Deutschland In den letzten vierhundert fahren an Frankreich gehabt Hai. schlimm auf jegliche Art: frech, räuberisch, unversöhnlich unb immer angriss-lustig
Gleichgültig, wer in Frankreich herrschte, ob absolute Monarchen, allmächtige Minister, wllkr Oafobiner. Verkünder der .Menschenrechte , Kat- serliche Eroberer ober lothringische Advvtoten, Immer toaren unb luib sich alle Franzosen darüber einig, mit bewaffne.er Macht in Deutschland dnZufällen, zu fengen, zu brennen, zu rauben. deutsches Land mit Gewalt oder List an sich au bringen. .Ein Krieg für den Rhein war tn Frankreich stet« volkstümlich und wird es immer fein.“ .Daily RewS" vom 8 Sept. 1870.) Der Sansculotte Larnot erklärte 1793 im Ratio- nalkonvent .3«be Maf',re>iel ist berechtigt, wenn sie durch daS Hetl des Staa:eS bcfoblrt wird Die alten natürlichen Grenzen Frankreichs sind die Alpen, bie Pyrenäen unb der Rhein"
Rach btefen Zielen bat Frankreich gestrebt unentwegt viel« Jahrhunderte vor. tnabrenb unb nach der französischen Revolution biS heute unb ketn Mittel gescheut, keinen Verrat, leinen Betrug feinen Schachzug unangewandt gelassen .Wer gegen Frankreich kämpft, kämpft gegen Gott!" ko lautete bie L'sung im W:llkri?g, bk brr Erzbischof von 'jXcriÄ, der Kardinal 2Lncti«, verkündete Ebenso wie im Mittelalter die .Schulder" und die .Armagnaken" der französischen Könige im Sundgau. in Baden und Bayern hausten, fo bauten heute bie biS an die Zähne bewaffneten Schergen Ponicai^s unb des Marschalls Foch an Ryein und Ruhr.
Man nehme mir die amtlichen Denkschriften der Reichsregierung zur Hand Vie enthalten dokumentarische Beweise für das unmenschliche Benehmen unserer drbtatnSe an Rhem und Ruhr: Tausende Fälle von OUihbanMungen. von Körperverletzungen. ron Vergewaltigungen, von Röti- gungen. von Rotzucht, von versuchter Rotzucht, von wldernatürllcher Iknzucht. vm Raub, von Strahenvaub. tnn Tötung. V)N Mord Sollen einige Rarnen v>n Gemordetrn Sena mit werden? Der Eisenbahnarbeiter Franz l'ges aus Glaadt bei Daun: der Rvttenarbeiter Hecnrich Kari aus Oller114) an der Mo«el: ber Grubenarbeiter Wilhelm Bauth aus Dirbelrath bei Düren, der Landwirt Simon Hennes auS Hillesheim lEllel): ber Ackergedille Peter Llam- mer auS Sülm bei Bttdurg; der 2 i en rohnarbeiter RlkolauS Weber auS Okurig bei Saarburg: der Postschaffner Reuter aus Trier; der Klnoovera- trur Ludwig Desd.-s el au» Kirn: der Ackergehllfe Avsef Desire aus Rosenthal bei Retterrheim; der Bureau beamte Gustav S etnbach aus Rheinhausen; der Landwirt Gottfried Ovahlen au» Olewig bei Trier. Roch Hunderte ron Rainen könnten aufgeführt werden, vor allem all' die Getöteten unb Gemordeten im Ruhrgebiet, die kruppschen QL beiter, die auf ben Zechen und ron den französischen Posten Erschollenen. Diele Morde und zahlreiche Fälle von Oioub unb St rasten raub werben ba bei gar nicht bekannt, weil die Untersuchung ron ben Franzosen verhindert wirb Unb alle» daS mitten im Frieden aller- bmg» mitten unter dem Gewaltfrieben ron Versailles. der in jedem Artikel nicht» andere» als Rache. Hast. Blut und Vernichtung atmet.
Wollte man über die Ungeheuerlichkeit, .die ktfrarv Schmach" zu schreiben, so könnte man Bände füllen Durch rohe, farbige Franzo en beherrsch: Frankreich heute ba» höchstentwickelte Kulturzentrum Europa», Rch'in unb Ruhr Roch beute wird in ben Südstaaten von Rvrdamertto ourchgängig jeder Revier erschossen, der sich im ersten Stock der Landhäuser bei den Wohn- und Schlafzimmern der trogen Freuen zeigt, und In unserer West mark schalten die schwarten, braunen und gelben Franzosen al» uneingeschränkte Herren der deutsche- Dev'llerung Si 'e gro' ere Un- «heuerlichke t als diese Kulturschande durst« nie dagewesen fein. . „. , .
Wer hätte c» für möglich gehallen, da st in unserem Hahrhundert eine solche Abscheullchkeit von Frankreich angezettelt tPJtbe ttne ,eyt die Sonderbündierbewetr-na tn ber Psal, unb am Rhein! 3n ber englischen Prelle finben tolr btt oon Sntentevertretern t fl e teilte Tat- toSc, bah F-ankreich Defmbel au» P^len Sowjet- ru^nb. Ob-r ch Ztan f U rl len Tlroaltn an Lhein gezogen bat unb mit rheinilchen Zucht- bäutiernunb Daterton^Sverräem au»bilbct unb Je, cf bet um die rb«-i ch^n Lande ron Teutto>- tonb abzutrennen Dabei dal Herr Pomrare dte 1 Stirn, laut zu erklären, dah dte fruru? i <fcc Regierung diesen Bestrebungen fern stände und ihre Wvänbe in Llnschuld wnsche — und bann ernennen Bie Franzo'en bie Sonderbündler al» Landes- Hbegierung an. Frankreich» Vorgehen verdient unmer wieder vor aller Welt gebranbmarf: zu Verden Wie die Ruhrbesetzung ein flagranter Dölkerrechtsbruch und ein Bruck de» TkrfatLcr Frieden» war. fo ist cd die Anzettelung ber Sonderbündlerschanbe.
QLn Rhein und Ru^r hibm un'ere geguaren Drüber und Sckwestem fast ein (tobr den pal ron j Widerstand g g n d e brutale sranzö i ch-belgische | Gewalt - usrechterhalte«. Der stille, um fo gröbere Heldenmut unlvocr trollen Loten Qanböleuie.
Haltung in dieser ungerechtesten, unmotxri chften Zeit ber Wcl gelchichte erinnern w rd Was stnd an Rhein und Ruhr ausgezwungenen


