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Ungültige und gültige

(Ohne Semdbr.)

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132 (etuxx« fefter), Oommergerfl 'löintergcrft« 137 bl» 143 «still). :

Datum:

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19 bis 20, fiuttererbfen 13 bt» 14, Peluschken 13 bi» 14, QWcibo^run 13 bt» 14. Wicken 14 bi» 15 Lupinen, blau 14 bi» 15, gelb 15 bl» 16,50. Sevadella, alt 14 bl» 14,50, Rapskuchen 10,4c bl» 10,60, LeinKtchm 21 bl» 22, Trockenfchnitzri 7,80 bi» 7Z0

Zahlungsmittel.

Hinweis aus die Bekanntmachenrg de»

Ministerium» für 21 rbeit und Wirt-

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Unter Hessischen

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131, westpreust. 128 bi» 129 ine Elenburg IW bt»

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Fragekasten.

Frage 5: Wie kann man vvm Froste füb fletDorbcTTc Kartoffeln wieder schmackhaft machen? Kann man diese überhaupt zu SaatVartoffeln benutzen?

Antwort: Die durch niedere Temperatur füb gewordenen Kartoffeln verlieren den un­angenehmen Geschmack, wenn man sie einige Zeit in einen mastig warmen Raum von 68 Grad lagert Sie al» Saatkartoffeln zu verwenden, ist nicht ratsam, weil durch die unterdrückte Atmung und Anhäufung de» Zuckergehaltes chemische Vorgänge sich abgespielt haben, die ein ungleiche» Keimen verursachen.

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Wintergerste 137 bl» 143 «still), Hafer, märt 105 bi» 110, pomm. 102 bi» 107 (etwas fester), Rap» 285 bi» 290 «stetig), öeintaat 415 bi» 435 (stetig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 25 bis 27 (still). Rvpremnchl 21,50 bi» 23.75 (still), Weizenkleie 8 bis 8,20 (fester), Roggenlleie 6,70 bi» 630 (fester), Dlktor.«rblen 29 bL3 29,50. kl'ine Erbsen

schasl vvm 18. Oanuai 1924 and die Bekannt- machung des Reichssinanzministers vvm 1. Fe­bruar 1924 über da» in Hessen umlaufende Rot- geld vom Hess- 2Hinifi<dum der Finanzen werd folgendes ergänzend be la rat.gegeben:

1. All« im unbesetz en Gebiet Hes sen»au»» gegebene, auf Papiermark lautende Rot- gelb jeder Art (Gutscheine und dergleichen Zah- lungsmlttel) hat seine Gültiakeit verloren bi» auf da» durch Deschluh des Hess. Gesamt» mtniflctlum» vom 17. August 1923 mit «Genehmi­gung des Relchsfinanzmintsler» au6gegebetre7l o t» geld der Hessischen Landesbank in Darmstadt, das nach wie vor al» Zahlungsmittel in Umlauf bleibt.

2. Das wertbeständige (auf Goldmart lautende) Roigttd, dessen Aussteller in der Pro­vinz Hessen-Raifau und In den Ländern Vaden und Hessen ihren Sih haben, ist zum 10. Februar 1924 auf gerufen: die SinlösungSsrlft läuft bis 10. März 192 4.

3. Richtausgerufen find die vvm Dolks- slaat Hessen auegeggebenen Dollarschah­anweisungen und Glücke der Hessischen Dol» l a r a n l e i h e. Der Reichsf inanzrntmster hat aus­drücklich genehmigt, daß die Stucke der Hessi­schen Dollarschahanweisungen und Dollaranleihe von V*. Vr. 1. 2 und 5 Dol­lar al» Zahlungsmittel wie wertbestän­diges Rotgeld umlaufen und angeordnet, dast die im Lande Hesfrn und In der Provinz Hessen- Rassau gelegenen Reichskassen diese Stücke in Zah­lung nehmen: zugleich sind das Reichspost» und Reichsverkebrsmiiiisierium durch ihn ersucht wor­den, in gleicher Weise Anordnung für die Reichs­post- und Reichsbahntassen Im Canbe Hessen und der Provinz Hessen-Rassau zu treffen.

Auch das von der Deutschen Reichsbahn ausgegebene R o t g e l d bleibt In Umlauf.

Gießener Strafkammer.

(Siesten, 15. Febr. Ende Oktober 1922 hat­ten 4 junge Leute von Diesten im Draunsteinberg- werk eine gröbere Qllenge Kupferdraht gestohlen und an einen hiesigen Geschäftsmann namens Z. verkauft. Das Schöffengericht hatte im Februar 1923 die Diebe verurtetlt, das Verfahren gegen den der Hehlerei angeklagten Z. aber abgetrennt und an die Strafkammer verwiesen, da Z. der gewerbs- und gewohnbeitsmühigen Hehlerei tHn- gend verdächtig sei. Mit derselben Begründung war eine weitere «Sache wegen Hehlerei von Kupfer gegen Z. ebenfalls an die Strafkammer verwiesen worden. Da Z. längere Zeit nicht verhandln ngs- fähig war, kam es erst heute in beiden «Sachen zur gemeinschaftlichen Verhandlung. Z. bestritt, stch strafbar gemacht zu haben. Gr behauptete, er habe die Verkäufer nick? gekannt, ihren Angaben über die Herkunft des Kupserdrahls und de» Kupfer» geglaubt und nach der ganzen Sachlage auch durchaus glauben können, und er habe auch an* gemessene Preise gezahlt. Die Beweisaufnahme ergab u. a dast Z. etwa 250 Klgr. Kupferdr^aht in 3 Posten gekauft hatte, dast er sich dabei eine Beschönigung mit falschem Ramm ausstellen tief), obwohl er die richtigen Ramm der Verkäufer ge­nau kannte und day er in allen Fällen viel zu geringe Preise gezahlt hatte. Das Gericht hielt hiernach den Angeklagtm der gewerbs- und gc- wohnheilsmästigen Hehlerei für überführt und verurteilte ihn zu der Windeststrafe von 1 0 a h r Zuchthaus.

D>«v^eT!«e werden v4«kft»ch noch 90 Pfund bi» 1 Zentner verdrilltI

Wie Geheimrat Poos. Dr. Gifeviu» jüngst in Darmstadt gelegentlich de» Landwirtschaft», kammerlehcganges mitteilte, können durch Reiz. Wirkungen erhebliche Erntesteigerungen her- vvrgerufen werden. Wenn auch heute aerobe diese Mastnahme noch nicht für die breite Praxis spruchreif ist, so darf sie doch nicht unberücksich­tigt bleiben.

Ihn nun alle die genannten Einflüsse auf den Bodenertrag richtig beurteilen und kennen zu lernen. Ist vielseitige Versuchsanstellung wissenschaftlich erprobter Mastnahmen unter den verschiedensten natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nötig. Hierzu fehlen den bäuer­lichen Betriebsführer öle nötigen Erfahrungen. Sre müssen sich zu diesem Zweck an ihre zu­ständigen Landwirtschaftsämter wenden. Ist für jede Gegend das richtige erkannt, wird diese GMennmi» Gemeingut aller Landwirte, bann kann sich da» deutsche Dost aus seinem vater- ländischen Boden ernähren und ist dem Ausland für die wichtigsten Lebensmittel nicht mehr tri- bu Nichtig.

Grundzüge der künstlichen Düngung/)

Von LandwirtschaftSrat Dr. Schad, Landwirt­schaftliche Schule, Butzbach.

Di« Kalidünger.

Kaligehalt der Böden und Kalibedars der Pflanzen sind sehr verschieden, besonders kaliarrn sind Moor- und Sandboden, besonder» kali­hungrig sind alle Hackfrüchte, besonder» Kar- löffeln und Rüben, sowie Gerste, Hülsenfrüchte, Lupinen und Wiesen.

Man unterscheidet Kalirohsalze unb gereinigte Kalisalze. Da» bekannteste Rohsaiz ist der Kainit mit 12 bis 15 Prvz. Kali. Die bekanntesten ge­reinigten Kalisalze sind da« 20. 30 und 40 Proz. Kalisalz, das schwefelsaure Kali mit 48 bis 52 Proz. und da» Thlorkali mit 50 bi» 60 Proz. Kali

Kaintt enthält Thlorsalze in grober Wenge, die schweren Böden leicht verkrusten, den Stärkegehalt der Kartoffeln und fornit die Ernte herunterdrücken und dem Tabak schlechte Brenn- barfett verleihen. Man verwende deshalb Kaimt nicht zu Kartoffeln und Tabak.

Rüben bag^gen sind sehr dankbar für Kainit, ebenso auch Wiesen und Weiden, ferner Gerste und Hafer. Kartoffeln find besonder» dankbar für gereinigte Kalisalze.

Man streue die Kalidünger zeitig vor der Saat und vermische fie mit dem Boden. Man ver­meide Kopfdüngung mit Kalisalzen und gebe eine solche besonders bei Futterflächen stets nur auf da« trockene Blatt Mit der Saat gegeben, leidet leicht die Keimkraft.

Starke Kaligaben wirken entkalkend auf die Böden, deshalb sorge man stets für angemessene ÄaTbufubr.

Kalidünger können kurz vor dem Streuen mit allen Düngern gemischt werden.

Kalkdünger.

Kall Mrft nicht nur pskänzenernährend, son­dern auch bvdenlockernd, Kalk macht die Im Boden vorhandenen Rährstosfe leichter löslich.

Der Kaskgehalt der Böden ist sehr verschie­den, Böden mit weniger als 0.2 Kalk sind kalkarm.

Auf leichteren Böden empfiehlt sich Düngung mit Mergel, allo kvhlensaurem Kalk, auf schweren Böden mit Aetzkakk. Man kalke weniger, aber öfter«. 6 bis 8 Zentner per Morgen ist eine an- gemefTcne Gabe ca. affe 4 Jahre.

I Besonders dankbar für Kalkdüngung sind alle to'mettcrftngablütigen Pflanzen (Klee. _ Luzerne, Hrbsen, Wicken ufw., Rüben und Obstbäume).

Man streue die Kalkdünger sehr zeitig im gerbst auf die Stoppel oder im eiligen Früh­jahr und sorge für Vermischung mit dem trocknen Boden. Gebrannten Kalk lästt mit in kleinen mit Erde überdeckten Haufen auf dem Felde sich selbst ablöschen.

Kalt treibt Ammoniak au«. Man vermelde deshalb eine Mischung mit ammoniakhaltigen Düngern, auch gleichzeitige» Au-sttmien mit Stallmist und Jauche.

Man vergewissere sich de« ProzentgehalleS der Kalkdünger, denn er ist der wirksame B?.- Nandteil (Fortsetzung folgt)

Vüchertisch.

X Deutschlands Wirtschäft. Wäh­rung und Finanzen. Die unter diesem Titel für die in Berlin tagenden Sachverstän­digen.Ausschüsse au »gearbeitete von der Reichsregierung herausgegebene Denkschrift wird noch im Laufe dieser Woche von dem Zentral- Verlag G. m. b. H Berlin W.35 vcröffen:licht. Die neben ihrer besonderen Aktualität durch ba» um­fassende Studienmaterial ausgezeichnete Denkschrift wird die Beachtung weitester Kreise des In- und Auslandes erregen. (Preis Mk. 2 50.)

X I. Meier Graefe: PauI Sszannr (5. völlig veränderte Aussage bei R Piper ä tto in München). Der Verfasser bat seine Gezanne- Monographie einer vollständigen Umarbeitung unterzogen die durch die neueren französischen Veröffentlichungen über den Meister notwendig wurde. Cezanne, heute lange al» bahnbrechender Meister der modernen Malerei gefeiert Hot von den meisten seiner Zeitgenossen Ablehnung, ja Hohn und Spott erfahren müssen. Seine eigen­artige. von allen Voraussetzungen der Schule, der Gesellschaft, der Rosse losgelöste Entwicklung, die sich so gar nicht in die Bahnen der Kmrft feiner Zeil eingliedern lassen wollt«, weist Meier-Graefe mit bekanntem Geschick der fesselnden und fachlich wie kritisch erläuterten Darstellung auf, unter­stützt durch ein auherordenllich reichhaltige» Dildermaterial (38 zum groben Teil ganzseitige Abbildungen) in technisch ausgezeichneten Wieder­gaben. Wer die Entwicklung unserer nwber.iflen Malerei verstehen will, wird auf LLzanne zurück- greisen müssen, aus den Rlairn, für den schon .Geo­metrie und Tönung die Mittel für ferne Schöpfung der Ratur sind".3n der Ratur," sagt derMeister selbst in seinen Aufzeichnungen, .gestaltet sich alle» nach Kugel. Kegel und Zylinder Lernt man nach diesen einfachen Gebilden zeichnen, so kann man nachher alles machen, was man will. Zeichnen aber bedeutet für den Maler Farbe. Wenn die Farbe auf ihrer Höhe ist. ist bte Form vollendet. Ss gibt keine Linien, e» gibt feine Rundungen, e» gibt nur Farben gegen setze Die reichste Farbe er­zeugt die vollste Form." Hiermit erreichte er Me groben geschlossen en Wirkungen, die seine bedeu­tendsten Schöpfungen auszeichnen.

Arnold Ulih. DaS Testament. - Arnold Ulitz gibt in feinem neuen Werk etn prophetische« grandioses Zukunftsbild von dem Untergänge der deutschen Kultur. Roch nie wurde die Tragik der geistig schöpferischen Mensche« tiefer erlebt und ergreifender gestaltet al» in diesem blnrdbcnbcTt, alles in das ewige Licht des Mythos erbebenixm Buche. Ist doch da» Schicksal des Dichters Michael Keith, der um da» Jahr 1933 herum al« Kellner Fennyrnor« bi dem von Q[meruanern für Amerikaner auf deutschem Boden erbauten Wollen!ratzerhvtel ein Dasein im Schatten führt, das Schicksal de« aan^en geistigen Deutschland». Keith ist eine wunderbar reine Verkörperung der gottsuchenden deutschen Seele, denn noch sein Fluchen ist tnbrünfHge» Rufen nach Gott. Leuchtend hebt sich feine Ge­stalt von dem dunkeln Hintergrund« de» amerila- nischen Mammonismas ab, für den da» unter­geb enbe Deutschland noch Objekt der Ausbeutung und Schauplatz verrückter Sportbetätigung ist. Dieser an äußerster Handlung wie an innerer Erlebnis fülle reiche Roman, der durch hohen Ä Gehalt und durch den prachtvollen

u» feiner Sprache ausgezeichnet ist. ist ein neue«, starke» Zeugnis für die überragende ®e- staltungsdaft feine» Schöpfers.

Vermischtes.

Das größte Schwimmbassin der Grd« ist in San Francisco vollendet worden. Das Riesenwasserbecken, in dem 10 000 Men­schen Schwimmgelegenheit haben, besteht ganz aus Eisenbeton und ist, 305 Meter lang und 30 Meier breit; in der Mitte beträgt die Brette sogar 45 Meter. Die Speisung des Bassins, das 140 Meter vom Meer entfernt liegt, er­folgt durch eine Zentrifugalpumpe, die 20 000 Liter in der Minute liefert, und zwar wird das Wasser, um durchaus reines Seewasser zu be­kommen, nicht etwa von der Küste, sondern aus weiter Entfernung dem Ozean entnommen, und zwar aus einer Tiefe von etwa 65 Meter. Die Anlage, die etwa 30 000 Kubikmeter Wasser faßt, hat 80 000 Dollar gekostet.

Driefmarfen-Spezialitateu.

Da» Driefmarkensammeln ist allmählich von einer Liebhaberei der Jugend zu einem leiden­schaftlich betriebenen Sport der Erwachsenen, ja zu einer Wissenschaft geworden, die grobe Sum­men verschlingt. Rur wenige verfügen heute noch über das beträchtliche Kapital, dessen man bedarf, um sich auch nur eine einigermaßen reich au»- gestattete Briefmarkensammlung anzukegen, und da« riesige Gebiet lägt sich nur noch für den überblicken, der über sehr bedeutende Kenntnisse verfügt. Deshalb sind die Briefmarkensammler in letzter Zeit mehr und mehr dazu uberaegangen, sich auf Spezialitäten zu beschränken, und auch da bietet sich noch eine reiche Auswahl, wie Dr. Frank B. Herschel in ,Rec lam» llnl- versu m ausführt Da find vor allem die Provisorien, die Uebcrbrucfmarfen, die bei im« in den Wirrnissen der letzten Jahre all­mählich zu den regulären Postwertzeichen wurden, während sie eigentlich doch in der Dnefmarken- kunde nur Ausnahmefälle darstellen. Dab diese Ucbcrbrudmarfen von Sammlern sehr begehrt werden, zeigen die hohen Preise, die gefordert werden, und eine vollständige Sammlung ist heute schon nur noch mit erheblichen finanziellen Opfern möglich Sine andere Spezialität sind die Flug-

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C4kld Brie«

«puipiait vcr frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienslaa, 19. Febr.: Die Fürsten Howansky (Hovxmtschina). Mlttwoch20.: 3enufa. Donnerstag, 21.: Tiefland. Freiing, 22.: Oltargavctbe. «Saivstag. 23.: Fidelio. Sonntag. 24.: Der Rosenkavalier. Schaufpielhau«. Diens­tag, 19. Febr.: Hamlet in Krähwinkel. Mittwoch. 20.: Der Tod her Athene. Donnerstag, 21.: Btt» fantafena. Freitag. 22.: Der Biberpelz. SamStag, 23.: Der Tod der Athene. Sonntag. 24., natchan. 3 Uhr: Stabalc und Äebe. Abend» 71/, Llhr: Hamlet in Krähwinkel.

*T5gt in Ar. 31.

NmN.-Nott. SHn.-Hntro. (ibdftlanla. Aotxnbaam etotfbolm . Atifinofor«. ytalien. . . L'onbou . , Wtutieil .. hart», .. - vchwrü - tpnuten . . toten in D » Ceft-ciboclt. Prag . . . . Budav««». . tiuen.-Äiref yalgaden . öapan . . (Rio v« San. B<lgrab L nabou

Märkte.

Berliner Produkteadörf«.

Berlin, 16 Febr. Am Produkwnmarki blieb kn« feite Haltung bestehen, da au» erster Hand avnig angeboten wird. Die Bas-rgni» von Frostschrden wird al» hauptsächlicher Grund her Zurückhaltung der E zeuger ang.-geben. Auch liegt bei den Landwirten dringender Geldbedarf nicht vor, well ihnen für die T angxrMrfchasfunger längere Kredite gewährt werden. 'Weizen war böber gehalten. Es lagen Kaufaufträge einiger Mühlen vor. Für Roggen zahlten die Mühlen etwa» höher« Preise. B-augerste toter febr knapp und auch andere Qualitäten waren weniger reich­lich angeboten. Für Hafer lag Begehr fetten» der Küste und de» Konsum» vor. Mehl war lebhafter begehrt und fester. GS notierten für je 1000 Kilo fln Oolbmar!): Weizen, märt 160 164, Roggen, märf 131 bis 136. pvmm. 126 bi»

18. ff«' mar «miNche Nötterun, i»t(b i «riet

1568.070 'lWbllß75, J tO Md 159«O0>)CO ff 166400000000

Po ft marken, deren erste in DeiMchiano am 1. Juli 1912 für den Flugdienst am Main ueb Rhein geschaffen wurde. Seit etwa einem Jahr werden besondere Zlugpostmarken nicht mehr aus- gegeben. BereiiS ooi dem Kriege kannie man die sog. Zloeckmatken, deren Erlös entweder für rein wohltätig« Zwecke verwendet wird oder die als Erinnerung»- und Reklamczeichen dient. Diese Zweckmarken sind in den letzten Jahren zu einem so umfangreichen Gebiet geworden, dah sich das ausfchliehlichc Sammeln von ihnen lohnt. Do sind die Rationalversammlungs-Marken, die «De- werbebau-Marken, bann die Kriegsbefchadtglen- Marken. die Sondermarken für die Alters- und Kindeihllse, für die Rhem- und Ruhrbllse usw. Ein intercflame» Sonde gebiet der Phllatelie bll- txn auch die Dienstmarken, die in Deutsch­land feit dem 1 Juli 1874 benutzt werden. Sie sind für den Verkehr der Behörden untereinander, abei auch der Behörden mit Privatpersonen be­stimm« Sin beliebtes Sammelgebiet für Spezia­listen waren stets die deutschen Kolonlal- Briefmarfen, die bei der beträchtlichen An­zahl bet deutschen Kolonien ein umfangreiche» Gebiet bavfleUen und heute, nachdem fie infolge de» Endes der deutschen Kolonichverwaftung selten geworden find, sehr hohe Preise erzielen. Jeden­falls würde ein Sammler, der sich heute daraus beschränkt, nur deutsche Rachkriegsmarken zu fammeln, sich schon eine sehr umsastende Aus­gabe stellen, zumal wenn er die für die einzelnen von der Entente besetzten Gebiete heran »gegebenen Marken hinzunimmt. Diese Sonderaufgaben stellen ebenso interessante wie z. T. noch wenig erforschte «Gebiet der Philatelie dar.

Handel.

Dom nord- unb ostdeutschen Holzmarkt schreibt an» unser fachmännischer Dsrlii«r Mit­arbeiter:

Obemt rfenfliixrt Ist, dast der Rohh)lzderkauf her staatlichen Obrrförsterei Reidenburg ver- hältnismätztg niedrige Preise, die sich zwischen 20 unb 23 QRar! je Festmeter bewegten, gebracht hat. Rach Rachrichten, die hier vorltegen, soll der Kreis der Käufer in diesem ostpreastischen Termin Hein gewesen fein. Man sieht aber, dast, wenn Preistreibereien "nicht vorkommen, die Bewertung d-es Rohholzes sich nicht in den hohen Grenzen, bewegt, die bei dem letzten staatlichen Holz- verkauf in Rudczanny zu bemerken waren. Immerhin haben einige in Pommerellen stattgefundene Rohholzverkäufe auch wieder sehr hohe Preise gebracht, die 30 Mark je Festmeter und darüber betragen. Hier war der Wettbewerb unter den einzelnen Anbietern sehr grob. Die Sägewerke suchen jetzt ihre Einschnitte zu ver­kaufen. Indefsen sind die Händler, die für den Ankauf dieser Einsch^tte zur Zeit in Frage kämen, nicht bereit, die Vorschüsse zu zahlen, die gebraucht werden. Es fehlt an barem Geld, und die Bankinstitute sind vorläusig noch nicht geneigt. In gröberen Beträgen Wechsel zum Diskont hereinzunebmen. 3n den Kreisen der Holzver­braucher ist man jetzt vielfach der Ansicht, dast die Schnltthvlzpreise soweit zurückgehen müssen, bis sie die Friedenshöhe erreicht haben, unb man versucht, durch .Untergebote zu Abschlüssen zu gelangen. Demgegenüber mub aber immer wieder darauf hingewiesen werden, dab sich die deutschem Schnittholzpreise.' soweit es sich um Qualitäts- Hölzer handelt, nach den Preisen richten müssen, die am Weltmarkt bezahlt werden, weil der deutsche Holzverbrauch auf die Dauer da» aus­ländische Material nicht entbehren kann. Dadurch, hab Deutschland im Osten wichtige Waldgebleta verloren hat, reichen die inländischen Holzmengen nicht au», um alle Interessenten zu txnforacn. Aus P ommerelken wurde in letzter Zelt Stammware angeboten unb auch zu Preisen von 41/» L. je Kubikmeter frei deutsch-polnischer Grenze abgesetzt. Indessen wurden hierbei Frie- bensansprüche an die Qualität gestellt. Minder­wertige Wäre war nicht zu verkaufen; sie be­lastet den Markt schwer.

(Berliner Börse.

Berlin, 16. Febr. (Wolff.) Der Devisen­markt war aubeiordentlich ruhig. Die Anforde­rungen hatten eine weitere Abnahme erfahren und im Einklang mit den heutigen günstigen auslän­dischen Marknotierungen wurden die Prelle für eine ganze Reihe von Devisen niedriger notiert, fo für Amsterdam und vor allem für Pari», Lon­don unb Reuyork blieben unverändert. Ausfal­lend fest lagen Jugoslawien und Budapest, die sich bemerkenswert höher stellten. Die Zuteilung erfolgte in gleicher Höhe wie gestern, nur für Jugoslawien wurden 50 Prozent zugetellt gegen gestern 10 Prozent. Der Effekten verkehr ruhte vollständig.

Devisenmarkt DerttnFrankfurt a. M.

lTelegraphtsche Auszahlung.) (Ohne «Dewähr.)

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