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Nr. Zweiter Blatt

Gießener Anzeiger sGeneral-Zlnzeiger für Gberhessen)

Montag, 18. Februar 1924

I urt DniMwtx vem brr Hortefnmg gegeben Ift, I fpAter - Sebnxir 19211 ragte in 3tei<Nmimhe- unlerr deuilche UIuHf ha» leine Ctdle im Unter- riura be* Jnncrn ci.k Ad fcreni odabener 6a 4>- rÄA t * nHL« 4 T»* , ---E --<- t K T

schon ein-

Landwirtschaft und Gartenbau

und

Glück ihre Phantasie an

diesem Stoss tx~

öartbr Cöe- Antrttt in *ur Rette-

Luftwaffe» bei 3 nharffi Erleget.

Während bei und bad Flugzeug höchstens für friedlich Zwecke In De. rach r kommt. fpl?ü rt in den anberen 6 alten al» Da f e eine ümner g-obere Rcllc Rachdem Franlre ch sich eine te gc* ttxiluoe ßu|iflrue geschaffen hat. sind SngLani* unb I

r^ch<! Händel Dach TKojart Dee Idolen Schubert. Schumann. Brahms Dagner unb wie Ne alle bei firn, denen Irfn Doll der 3rbe etwas Gleich.

billigsten von allen Düngemitteln waren, mürber bicle häufig im Uebcrmah anucawnbd unt dadurch der Doden entfallt Die Erträge fieleck Rn Aalfbüngun

sächlich den begabten Schulern Dom (egenbeil geben auch bei Ihätertm eine höhere Schule ohne Zeitverlust Prüfung iu gelangen

Die Ausbaufchule ist in Hellen

Liesen gären. So viel auch über Viele phan- tastilchste QHtebc der Re!?rmati)nszllt bereits geschrieben worden ist und so v de Lichter mit tncbr oder weniger Glück ihre Phantasie an

in Münster zur Hrrrschaft brachten, packt__

beute wieder mit besonderer Lebendigkeit, da ähnliche Strömungen auch bei uns in dunklen

ter in der Rechten und beriet die streitenden Parteien zu sitz Ott tarn auch der Aönlq und baS ganze D If ,u Predigtest aus dem Markte ».ufammen. Zu diesem »and sich auch die Aönigin aus einem sanslcrvn. mit einer purpurnen Decke betegt-n und von ertrtm Läufer geführten P'e.de ein Sie b.*gab sich in das der Dag? berurchbarte 5-211$. to> fje dem Aönige gegenüber auf seidenen Kissen Pl^tz nahm, während die anderen Hot- leute und Aebsr-iber um sie herum sahen, und dörle die ein. Manchmal hielten nach der RachmittagSpr eNzt bw Ho l Lite und wer sonst Lust hatte. Tanzvergnügunaen ab, wob i der König Dortänzer war und bis zum üleberbruh mit den D-ib rn getanzt wurde." Bezeichnend ist auch dir Sch lderung. die der Schrriner Hein- rtch DreSbick in ferner niederdeuNch.-n Lhr>ttk rvn Z-Hann ent wirst, wenn er auf dem Markt Gericht f4 ü .Als der Aönig hat geteten auf Irin cm Stuhl, so hat auf jeder Seite vor fei König gestanden ein Zunge. Der e*ne Zung? w der vorderen Seite, der haste ein Duch i bet Hand, das wat d>s alte Testamrnt, und ber andere Zunge zu bet [infcn Hrrid hatte ein blvst.^ SchLoert in de. &jnb. Der Zunge zu der rstzten Hand, der bdxuktc. bah sich ber Aönig wollte 'cchen an Gottes statt und arellte «ich sehen in ben C u l Taoids und sollte Gotter Diri auf bad nruc DTfünbigen, und das wäre so Lange ver­dunkelt gate*en. Unb der Zunge zur linken Hand mit bem, Schwert, das bedeutete, dah <- rin Aönig irrere ber Gerechten unb ein Aönig über die ganze Welt, unb sollte alle Eigerechtigk?!t strafen . .

tenb diese 2I*mtcr verteilt wurden." erzählt Acrf- fenbord) in seiner l stein.sch n Chronik weiter, .l eh et. um das. waS di? Schar der D.ener vor- ft eilte, auch in der Alcibung und im Schmuck auszudrücken. zwei Aronen auS rrinftem Grld mit funkcl den Ehefst bien an»ert:cei Die eine zeigte als Aon! tskrone c ilje Türmchm. während die andere auh-crdem ein Areuz aus goldenen Platten über dem Sch itel des Hauvtes trug unb mit gröberer Aunst nach A't der Aal'erfrone so <i «arbeitet war dah bi? 2 b st sost ben Stoss übertraf, wes «ild er sich einb!bete dah er nicht nur ein Aoniare ch ober einen Teil der Dell, sondern die 2ll..iich-rrschaft über ben ganzen Erdteil crlanaei trü b? Die Aleidunq e st- sprach dem übrigen Schmuck und war mehr al- königlich Er wechselte sie nach Gutdünken Denn bald trug er. wenn er öffentlich auftrat ein strahlendes scharsachenis oder pu/Partei ALib, bald ein ganz s.ideies. bald e- von schworzem ober anders farbigem Damast, mit P.l, ver­brämt. bald ein mit allerlei J:g-arcn ver»ler?en

3n seinem Palast au* dem Domvlirtz hielt Zohonn nun glänzenden Hof. und den H>s der Aoniglnnen hatte er in der Dvmprobstei dn- gerichict. .Di Aönginn-n hatten eine solche Menge oertchi.drnfarbizer Ale:ber, sov el Schmuck, so oid Putz, so viele Act len. Aleinabicn unb Ringe, dah dieser westsalIch? Harem mit d.nem kaiserlichen ux-itcitern körnte." Dee Aönig bldt öffentlich Gericht. .Sein Stuhl stand auf dem Mar.tt gegenüber der S abCnaq? und erhob sich, wie es sich für einen Aönig gehört, von der Erde aus drei Stufen ®cnn der Aönig tarn, wurde er manchmal mit goldenen, man chmal mit pur­purnen Leppüchm und s i>?r»en A: kn gdtbmütfL Dahin kam er dreimal in der Doch? zu Prerde in fesllichcm 2luszuge der Hötlinge und mit fi.it lichem Gepränge, um di? Klagen des Volkes zu hören. Sobald man auf den Mr»rfi kam. bieU der Läufer das Pferd des Aonigs unb bi cf er bestieg feinen geschmückten Stuhl, wiegte das Szen­

en, so fehlte es doch bisher an -ine Sammlung der Zeugnisse, in denen aus unmittelbarer Rn'chauung Vie Er­eignisse bargst Ct s nd. 9in' solch' Zusammen- ficflung der trich'igsten B richt'. 2Li»tiien unb Ll.len der Ru e rz u en unb Z itgeno sen bietet jetzt Ll.m-nS Losfler an s?inem bei öugen Dlederichs erfd) me -en Derk .Die DieXi-

Steigerunq der Bodenerträge.

Don Landwirlschastsra» Glaser. Lauterbach.

DaS deutsche Dolk. verarmt wie es ist. muh sich au# eigener Scholle ernähren Denn auch zur Zeit die Rentenmark im Ausland gut be­freitet wird, so dürfen wir unS den Lunis. land- wirtschaftllche Erzeugnisse vom Au. land elnzu- fübren, nicht leisten Di? deutsche Landwirtlchaft kann, trotzdem daS Versailler Diktat uns gro^ Ueberfchastgebtete im Osten geraubt bat. die Be- twlferung ernähren 85 Prozent aller landwin- schaftlichen Detriebe qcböien nicht zum ®roh- grundbesitz. Diese bäuerlichen Betriebe sind in ihrer grohten 2ln.zahl t echn i s ch rück­ständig. und sie können, zweckmähig be.virt. schäftet, so viel erzeugen, dah die Gesamtproduk­tion zur Dolksernäbrung ausreicht Um dies za erreichen, müssen alle Pllanzenwachskums^inflüfse von dem Landwirt bederrscht, günstige gefördert schädliche verhindert werden

3n Ober bef fen. insbesondre im Vogels­berg. wird die Dodenbearbettung noch nicht in der Art und Derfe Dor genommen, wie fie nach der Erkenntnis der Bodenarten und -eigenschaften, nach ben jetzt zur Beifügung stehen­den Bodenbearbeitungsgeiäten und -Methoden Dorgenom men werden sollte Viel zu viel wird im Frühjahr der Pflug auf wurzelunkrautfreiem vor Dinter geadertem Land an -zroendet Das Schleifen und daS Durchwühl n des Lande# mit geeigneten ®erd:en geschieh! in vielen Ge- markungen noch nicht Die kostbareDinter- feuchtigkeit geht durch das Früh- lahrspflügen verloren und U n f r aut- famen werden aus ber Liese in gün- Ülgc Arumlage gebracht Die Malze und Sage zur Pflege ber ODlnterlaaien im Frühjahr sind noch nicht im Gebrauch Das Hacken des Getreides uxib noch nicht ausgeführt, wenn auch Arbeitskräfte zur Ver­fügung stehen Dem Rährstosserfatz durch Düngung werden viele Landwirte, sei rf durch Mangel an Aennmlffen. fei e# durch unzweck­mäßige ©padamfeil, nicht gerecht 3m Caak des Krieges und in ber RachkriegS>oi! wurde .üt<eiilg gebmigt. Da Aalisalze gewichtsmästig die

weniges zur Seite stellen kann bleiben (aw-nn flut gebt?) dem Schüler mi Hamen Selbst in ber alten Lateinschule zur Zeit Bachs mir das anders! V>ie wenig wir als Dolk untere eigene Geschichte kennen auch das ist allgemein be­kannt. unb es ist nicht nur bedauerlich sondern auch verhängnisvoll! Die einzelnen deutschen Stämme kennen sich nicht sie kennen einander nicht! Lebensweise. Sitte unb Brauch. Glaube unb Aberglaube des unteren Volkes ist selbst dem unbekannt, der darum wissen müstte dem Be­amten. Die Eigench.-it unb Schönheit der deutschen Landschaft war Ibis zum Art ege wenigstens > nur trenigen aus gegangen strebte doch alles auf Reifen ins Ausland' Das deutfckx Volk versteht ktch nicht! Es klafft ein weiter Rist zwischen ge- bildet unb ungebildet Unb bieter Rist wird ver­größert dadurch, baff die Sprache des Gebildeten verfremdet ifi: baff für das .Verständnis" .beut- sch<l" Aunftmerfe jahrelanges Studium ausländi­scher Sprache und Aunfl notwendig ist Unb wir nennen ungebildet ben Bollseenoifen. bem solche fremde Aunstwerk nichts lagen, ber In richtiger Deik das Aunstweick mit bem Herzen auf nehmen möchte und selbst glaubt, es läge an ihm. wenn bas nicht geht. Staunend steht ber gute Deutsche in Ehrfurcht und horcht bavauf. was ber .gebildete" Orfläner alles zu rühmen weid, was ihm ans Herz fallen soll!

Gs ist für uns als Aulturoolf selbstverständ­lich. bad wir wieder ^u einer Einheit der Bildung kommen müssen, wenn wir als ein­heitliches Volk bestehen unb untere Ausgabe, an die wir gla aen. im Areile ber Deltoolker lösen tvollen Dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn wir unser Erziehungsziel in anberer Meise als seither auf unser Deutschtum gründen

Und bas ist der Grund, warum wir eine deutsche Oberschule, .eine deutsche Aufbauschule brauchen

Männer aller Partririchtungen kämpfen leit langer Zeit für biete Schule. Beschlossen wurde ihre Errichtung auf der Tagung der Retchsschil- konseren, im 3anuar 1923 auf Aitrag bei Ge­sellschaft für beutkbe Bildung Der ReichSschul- ausschud stellte im Januar 1921 in Weimar fol­gende Leitsätze auf

.1. Die .Deuische Oberschule" wirb als neuere Art der zur Hochschulreife führenden höheren Schule versuchsweise zugclafsen

Die Deutsche Oberschule i'i die höhere Schule, die aus der Grundlage deutschen B>ldungSgu!es eine höhere Bildung vermittelt, die ber durch andere höhere Schulen gebotenen hinsichtlich der erreichten Reise gleichwertig ist

2. Die Deutsche Ok«rfch cke farm sowohl grund­ständig wie als Aufbauschule eingerichtet werden. 3n beiden Formen ist sie hinsichtlich der Dauer des Lehrganges den anderen höheren Schulen gleichzust eilen

3 Die allgemein verbindlichen Fächer für die oberste Alaffe der Deutschen Aufbauschulc sind: wie bei den anderen höheren Schulen Reli- gionslehre. Deutsch» Dechichte. Erdkunde Mathe­matik. Raiurkunde. Dazu kommen mindestens eine Fiemdsprache. Philosophie. Zeichnen und Aunfl- betrachtung Es bleibt im übrigen den praktischen Versuchen der Länder überlassen, neben bem ver­stärkten Unterricht in Deutsch unb Gerichte burch befanbere Pflege von Werkunterricht. Aunst (Musik), durch StaatSbürgerkunbe. VolkSwirtschust. Biologie. Heimatkunde den Lehrplan verschieden­artig auSzugestUlen. Zur frcltoil.igcn Erlernung einer zwei'en Fremdsprache muh Gelegenher: ge­boten werden "

.5. D e Reifefchülei der Deutschen Oberfch ilc unb an bei Ausbaufchule müllen die gleiche Bor- bilbung Haden wie die an ben anderen höheren Schulen.

5. Die Reifefchüler ber Deutschen Okxrfchule erlangen die gleichen Berechtigungen w!e die bet anbeicn höheren Schulen Sc-fern ble Zulassung au ben Prüfungen für bestimmte, aus Hochschul- ftubium beri.henbe höhere Berufe ben Rachwers von Aenntnlfien erfordert, die in der Deutschen Oberschule nicht erworben werden, ist der Rach- weis dieser Aenntnisse durch Ergänzungsprüfun­gen zu erbringen."

Gegen diese Bestimmungen bat sich sosort. besonders auS Hochschulk.ei'ei. eine sta.ke Strö­mung geltend gemacht. Schon einen Monat

wurde nicht gedacht unb PhvSphorsäurebünger stehen nicht in ge­nügender Menge zur Versügmig Die Stick­stoffdünger tourten nicht zeitig seitens ber -Vibitfen »liefert. Zetzt ftnd die Preise für fünft- liche tüngmnlttd bis auf die phvSphorsäur^ balligen unter VorkriegShöhe und nun muh eine zweckmä hige Düngung wieder einsetzen

veistänb.ger tzumetst H.-chschulleLier). die de- schloh. auch für btt beiber. neuen Schulen die zweirt Fremd prache verbindlich zu machen

Es lind in der Hauptsache vier Gr-unde, die man gegen den Grundsatz, nur eine Fremd­sprache verbindlich zu lehren vorbringt namlidb 1 Die Schüler würden nicht genüge ch tut die Hoch'chute vorbereitet 2 Unter deutsches Geistes­leben. untere Aultur ter von Id oreien Ceiien beeinlluht. dah ein Verständnis ohne das Er- lernen mehrerer Fremd prachen nrch? möglich fei 3 Die Schule mit mir einer verbindlichen Fremd­sprache nütze das jugendfrische Gedächtnis .um Erlernen fremder Sprachen nicht aus 4 cks Jei unmöglich bei nur einer verbindlichen Fremd­sprache die notwendige Auslese der Begidten vorzunchmen. mit anderen Wonen es kämen

täufer zu Münster 134 35 $a blrer unb packen­der als in jrder geschichtlichen Darstellung breitet sich tri er vor uns der Herenfabbat and Mystik und Sin?lichte t. Fanarrsnus und Grausamkeit aus. ber die alte Bi chofsstad: erschütterte Vor. den grellen Buhrufen, mit bcnm di? Propheten zuerst dre 6traf)c<i erfüllten, bis zu ihrer jamme.- nchen Hinrrchwng am Schandpfahl

düster-kämrnrschen Gestalten tiefer Ei'ercr vor uns. die die Gütergemeinschaft unb Dielweid? ri einfübrten unb ein .heiliges Königreich' errich­teten. Vach dem Tode des BäckerS Zan M a t - thyS aus Aadcm, der die Miedertäufer-De- toegung ngd> Münster brachte, war Zan B o ck e l- f on, genannt Zvdann van Leiden, die herver- pagenbftc Persönlichkeit. Dre Christen erzählen uns anschaulich, wie er auf der Höhe teiner M»ch: in ber Wests li chc' Bischofsstadt s.inen seltsamen Hof hielt. Er er.iA eine Haf>rdnung. verteilte alle möglichen Hosämter und stattete auch ferne Äöntgii en m.t reichem Holgesinde aus. .Däh-

Die Deutsche Oberschule und die Aufbauschule

Von Dr Georg Faber

An Herbst Bednr-i 3abrH bat bai he^i'che Vandesamt für da« den F-ch-

frriten neue 6*unben,afe,n »ur Bekprschung vor» gefeat die ftoenn Ne ein^üstr, -nerttefli eine vblliae Umaeffaltuna unteres teitbedom ©Aul- reten« bebrüten Daruve- bat im nlarmtin-n ObHhiblenbt rthr r Dr Pitz in der Vr 307 des .Giebener Anzrt^s" nnm 27 Te* mbe- 1923 berietet 3d) möchte Mer ei Mae# AutNär.-n^ vetzügllch brr Deutschen Oberschule un*» ber Auf bau schule MnZifünen- bnm ich glaube dast darüber aerobe In den A-elen die H am nächster, annebt b h bei ber Eltern unterer Schüler, wenig bekannt ist

Man bat ben »ntmirf oebört datz etne fr (rrünbfidie Zen herum unteres Schulwesens nicht ? b <rftö r M unb nicht fehl nomrnemmm wer- ben bütle Gewi st ist es chchtta bast für i,n«ere fttfcufen Oberst ürzte Xlmfomruna von nrästtem Unheil wäre Dock, kann hier von irnendwelcher lleberftür^una nicht aertbef werden Die 'Bege­bungen ble nun zur Tat tnerhen »ollen Hnb njch, t»n gestern auf heute ausgetreten; sie lind in ihrem Grinde Zahrbunderte alt Und dost an unteren Schufen vieles t»erbefteruna«beMrhta ist da« willen nicht mir wir Obrer sondern auch viele Estern. Vtenn sich bl« von to vielen für notwendig erachtete finrlentttH-flun-i bis beute nicht bat durchsetzen können fo liegt bas an S runden die für uns Deutsch« tennieichnend genug llnd Fch will hier darauf nicht einaeben! Warum allo tollte heule nicht bu^dtaefühn toerben dürfen toMür führende Erzieher unb andere grebe Deutsche aller Parteirichlungen seit langet Zeit arfärnnlt haben?

Gs ist eine Erkenntnis die sich lange vor dem Art ege autneb rette! hatte, dast tich unsere Erziehung vornehmlich aus deuktches Bll- dunasaut stützen mülle hast die deutsch- kundslchen Fächer ld st »Clinton D-ullch Philosophie, Geschichte, Siaatshü-gcrsti "d«. Vvl's- WlitfchastsleHie 8rxf.inbe. Aunstnrschichte Mu'i'l in aanz anderer 'Selle als seither im Unterricht berücksichtigt werden mühten Selbst in der Ver­einigung ber Freund« des humanistischen Gtzm- nafiumS sprach es Emst Troeltsch während des AHetje« (1916) offen au«: _T0 1 r wollen deut­scher werden, als wir waren: das wird irgendwann und Irgendwie sicherlich auch mit unleremBildunas- wesen geschehen" DaS ist daS Ziel wofür ble Gesellschaft für deutsche Bildung gekämpft Hat und noch kämpft: und fie begrübt es nun bah In ben neuen Stundentafeln neben anderem auch diefes Ziel, zum Teil wenigstens, Erreicht ist

3n ber Gesellschaft für deutsche Bildung ist auch der Plan für eine neue Schulart ent­worfen worden für das .Deutsche Gym- n a JI u m". tote man sie zuerst nannte Daraus haben sich bann ble .Deutsche Oberschule' unb ble .Aufbauschuse" entwickelt. Darin toerben Forderungen verwirklicht, die zum Teil sehr alt sind Deutsches Gymnasium nannte man die neue Schule, nicht weil das bc- stehende (Thmnaflum nicht auch deutsch wäre, sondern weil man in diesem .deutschen" Gymnasium b|e dcutschkuüblichen Fächer in ganz anderem Mah« als seither zur Grundlage des Unterrichts unb ber Erziehung machen wollte und Infofgcbeflen für ble F embsprachen mir noch wenig Raum blieb Richt aus Verblendung ober Hatz allo bat man alle F-erndsvrachen bis auf eine alS verbindliche Unterrichtsfächer auS der Schule getöteten sondern weil man ble Zeit für ble beutschlu-'dli.chen Fächer brauchte Dir rnüf'en die groben Schätze Heben ble In uaferem Schrift­tum verborgen Hegen: es muh eine Schule geben, too tote unter Heran wachsen des Gcsch'ccht mit bem OHbclunoenheb. mit TPnlter von ber Dogelweibe. mit Mollram von Efckxmbach unb mit all ben groben Geistes Helden bis In die neueste Zeit Io Pertraut machen können wie es not-ixabig Ist So gut daS alte Gymnasium Inne Schüler In Plato dnfübrt (unb bas mit Rocht!) fo aut müllen toir verlangen, bah es eine Schule gibt, die ble fielt gewährt, mit ben Schülern geeignete Werte Unterer deutschen Philosophen zu lefnt Ganz besonders aber brauchen wir eine Schule, die unserem Heranwachsenden Ge'chlrcht Auic. Obr ttnb Herz öffnet für untere deutsche Aunfl Wie i schlimm ist es da jetzt bestellt! Das Eigenste. waS

»u viele in ben Besitz des Reifezeugnisses, die es nicht verdienten

Es handelt sich bei den drei ersten Einwänden um einen Glauben, der weder beto<e*en noch ein- toanbfiei widerlegt merben kann Ich will aber doch meine Ansicht nicht zurückbalten 1 Die höhere Schule ist nicht nur BorberrnungSanstalt für die Hochschule, lonbcrn sie bat la erster Linie ein Ziel in sich selbst Pah das Seiteu-ugnte auch zum Hochschulstudium berechtigt, das hat mit der Setzung deS Erziehunas^ieles an sich nichts-zu tun 2 Dieser Einwand Iaht eint alle Streitfrage aufleben, um die sich schon im 18 Zahlhundert bedeutende Gelehrte gestritten haben, vhne zu einem allgemein gül igen S gebaiS zu kommen ES ist die Frage nach der hälfet! einer rein beutldxn Bildung überhaupt Es steht AnliäU gegen Ansicht, wenn ich den Emwanb für irrig halte, und ich finde mich mit meinen Ansicht nicht in schlechter GeteUlchasi 3 Wir lallen untere Amber viel au viel Jemen", machen fie zu Brillenträgern und Aruppein unb de rten nicht an die Ausbildung des körperlichen Men- fäxm. der doch auch sein Recht haben will 4 Dieser Einwand ist tatlää^ld) unbegründet Denn es ist ein Ctertum. wenn man annimmt, baf) man ble Begabung eines jungen Atensch«m

bie Vereinig en Staaten geztrnngen auch ihrer- fertS zu rüsten. B"s>nd.'rz In Amerika be'chäsiigt man sich mel mit d-r Rolle bi? die L Jtwaffe Ira fiuhiBf »frieg spielen teil, und füi bie^e m-ober freniöT der DirNichkeit nahen Phrntallen führt Dipl -^rg Daldort in .Re lrrns Universum- etniS? B ifpiele an So sollen die Boml<nge'chwa- der. die feindliche Schtffe befämp'c t ndl Ge.äuft^ empfä -a -rn a lAgerüffet werden die die Lage d^s setndltch?rr Schiffs sch- ell 'eststel'en und dem Flie- «er an künd-n wenn er sich grabe über dem vchzachstch ff bell ck> t bimti er dann ferne Bombe lösen kann Roch g-fähckich<r Ist das Luft­torpedo. daS .dem F! eg^r folgt wie der Hund dem Stromer" 2-ch h,er spiele, di? ßauiempän- ger «ne Hauptrolle die Ira Aopf bro Torpedos einSTbau, sind und fei tc S euer be-einiluffen Ze- be« Fli-g^eug hat nämlich ein InbiiAbucI!e« G^ räusch. das mit Laut nehrpparaten genau regi­striert wird Dann wirb der ßautempfä-igrr des Toipebo» auf den gemessenen Lau eingestellt, bas Tortoebo abg fpoften und nun foljt t>n Torpedo bem Fl g _/g. wohin ee sich .iuch wenden mag, und zerstör So a.'«nreuerlich diese von willen- schaf l:0hw Zeitfch if en aebrach en E-ckind-mgen Gt g-n. fr, werden sie doch gegtaub: Hrben doch bie Franzos ra 'ogar allen Er tfle? oechauptei ihre

51 g euge würbe auf bru schem Gebiet durch bee ®W'fl D geheimnisvoller L rächten zu Rotlarchun- gen gezw ngen. Der engl sch. Phy'i'er Sir Oltoer ßobge erklär e, treft d wohl möglich fei. mit Hche grwrster Strahlen 'elbst Metalle zu zerstören Tai- sächlich haben zwei junge beutfche Phyllker auf kurze An f .*rnungen bis k Me er etraLL.m ausge- fenbcl. dre den fe :en Aggregatzustarrd der Metalle änberten T e*c Versuch-? tourb.-n aber aus Titan» gtl an Mi tdn abgebrochm unb sie r ichen gewrtz noch nicht fr-tortt - den Flug bei franAÖHieb« 2teroplanc zu teemfluflen.

Der Zubereitung des Saatgutes ist gröhtc Ausmerkfamteit zuzuwenden Es gibt iept ganz vorzügliche Reinigungsmaschl- nen, welche, wenn sie für Alctnbetrtelv zu teuer fein sollten, von mehreren Landwirten oder von ©emeinben unb Geiwllenschäften angefchafst wer­den sollten. Rur reines, keimfähiges unb Mm- titir# Saatgut darf auSgefät werden Die Cortenf rage beansprucht insbesondere bei her Kartoffel Achsttemkeit Durch perbefterte. den Ver­hältnissen angepabte Sorten wird her ^rtiag um 30 Proz., durch richtige Düngung um 50 PrvH>. durch richtig« Bode lhearbeitung um 20 Pro^nl gehoben. Die Beizung beS Saatgutes gegen ble verschiedenen BranbaNen. gegen ben Sch neefchimmel. sowie fonftly Pltee ist heut.zu- tage eine bringende TlottoenM ;Mt. 24 steh«, eine ganze Anzahl sicher wirtende Beizmittef zur Verfügung Dre beste BeizaN kann leider bet überaus sorgfältigen Ausfuhr-ung wegen für die &rohc Masse bei Landwirte nicht cm pf oh'ei wer- in. GS ist dies ble H e I st w a s s« > b e b a lang, durch welch« leicht dte iteiiiilruti des Saatgutes zerstörl werden kann Die I m v s u n g unfeer SchmetterklngSblütler svlüedori stets angewtzndet werden, nx> trotz sorgfältig« Dodenauswahl ihr 2, trag unsicher ist Denn auch bi« klimatischen Einflüsse nicht umgangen werden können, so kann doch durch die Zmv'u ig ber Er­trag ber Schmetterlingsblütler wesentlich gesichev- ter weiden.

Der Dünnsaat muh allerdings bei steigen, der Stickstvfsgabe Beachtung geschenkt ineikit. Hat doch ber bekannte Zu hier von Lochow- P.'ckus ble Saatmenge seines Gelbhasers auf 25 Pfund pro Morgen vermindert, unb in

gerietet. Die Icitlxriqen Lehrerseminare in Friedberg, Bens ix im. Alzen und baS Lehrerin» nenleminar In Darmstadt find in Aufbauschulen umgcnanbelt worden (Ein grober Donell dieser Schule besteht sür wirtschaftlich sch.rreche Eltern darin, bah fie lein Schulgeld erhebt!)

Die Deutsche Oberschule hingegen harrt In Hessen noch der Erweckung. Ob |te schon In nächster Zeit zum Leben kommt ober ob ble Rot ber Zeit sie baran hindert treib Ich nicht Zch hoffe aber. bah. was in anderen deutschen Staaten möglich trrer. auch bei uni aus di« Dauer nicht unmöglich bleiben wird.

Wie Johann von Leiden in Münster Hof hielt.

Die rollst'ÖS-kommunisti'che Bewegung, dte bte 'Diederläuter in den Zahlen 1531 bi» 1535

baran ertennen könne, in welchem Mast« er Latein oder Griechisch oder 0 i^U'ch oder Fran- Löslich lernt. Es U! d>ch eine alte Jiiabrung. bah selbst höchstde^al'l? ??te >chen In ben Sprachen au' errrdeniltch schlechte Schuler touren Vicbig Röntgen!)

Wt Beschluh de. iebruarfmfertrag, wovon ich norbtn sprach < nämlich die zweite v. em dtp rache als verbindliches Fach in die Deutsche Oberschule etiuufübreni. i>t für d,< Länder abngenS nicht bindend, da es sich nicht um etne amtliche Sitzung handelt Daher hat auch untere hessische Regierung Im dntnred des Lehrplans für dte Deutsche iR»erfchute und die A isdauschule nur eine Fremdsprache al# ve>bindlich angelegt

Es bleibt noch übrig, einige Dort« über bei Unterschied der beiden Sch -lanen. der Deutschen Oberschule und der Ausbau schule zu lagen

Die T eutsche Oberschule Ist eine .grundständige höhere ckchule. d h. fie baut auf die vierjährige .Grundschule" auf (tote alle seitherigen höheren Schulen unb führt in neun Schuljahren zur .Reite THe Ausbau- schule hinge hn gründet sich aus das 7 Schul- jahi ber Belk'jhule beginnt erst mit der Tertia und erreicht Ihr Ziel, die Reite, nach 6 3abren. Die vjefamte Schulz«it ist allo bei beiden Schulen gleich (4 9 unb 7-4-6 Zahne» Sie will Haupt-